BEZAHLTE PARTNERSCHAFT

Nach dem Weg gefragt:

Schauspielerin Jessica Schwarz eröffnet ihr zweites Hotel. Ich habe sie dort besucht und mit ihr über den Tod ihres Vaters, ihre Fehlgeburt und das Weitermachen gesprochen.

Vergangenen Sommer trafen wir uns auf einer Hochzeit. Jessica war die Tischdame meines Mannes, ihr Mann Markus mein Tischherr. Es war ein lustiger Abend. Wir lachten viel, machten Spässchen. Dass Jessica zu der Zeit gerade viele schlimme Schicksalsschläge zu verdauen hatte, das bisher härteste Jahr ihres Lebens durchmachte, wusste ich damals nicht. Ihr Vater starb nur fünf Wochen nach der Krebs-Diagnose, ihre langjährige Freundin war plötzlich tot, genau wie ihr Schauspielagent nach fünfzehn Jahren Zusammenarbeit. Und dann hatte sie auch noch eine Fehlgeburt.

So ist das, wenn man mit Jessica Zeit verbringt. Mit ihr kann man ganz tiefgründige Gespräche von jetzt auf gleich führen, sie lässt einen so tief in ihr Herz blicken, dass einem schwindelig wird und kurz danach lacht man schon wieder inbrünstig über unsinnige Kleinigkeiten. So erlebe ich sie auch bei meinem zweitägigen Besuch in Michelstadt.

Gemeinsam mit ihrer Schwester Sandra eröffnet die 41-Jährige im August 2018 ihr zweites Boutique-Hotel dort in der Heimatstadt: Das Träum weiter. Die Träumerei, ihr erstes Boutique-Hotel, gibt es seit zehn Jahren. Das Standbein hat sie sich parallel aufgebaut zu der stürmischen Schauspielerei-Branche. Obwohl sie es kaum erwarten konnte, Michelstadt zu verlassen und schon mit 16 Jahren nach München flüchtete, um zu modeln. Später wurde sie VIVA-Moderatorin, heute ist sie Schauspielerin, aktuell in der Amazon Prime-Serie „You are Wanted“ zu sehen. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann Markus und seinen zwei Kindern in Wien und Berlin.

Wir sitzen in Michelstadt viel auf dem Platz, einer Art Biergarten, zwischen ihrem Elternhaus, der Familien-Brauerei und der Träumerei. Essen, trinken, erzählen, ab und zu kommen alte Bekannte auf einen Schnack vorbei, Gäste trauen sich, Jessica anzusprechen. Irgendwann ziehen wir uns zurück ins Hotelzimmer, setzen uns aufs Bett und sprechen über das, was sie alles im letzten Jahr erlebt und daraus gelernt hat. Warum es nötig war, eine einjährige Pause einzulegen. Es fließen Tränen, aber es wird auch viel gelacht. Wie das mit Jessica eben so ist.

Was dir letztes Jahr alles passiert ist, hast du lange für dich behalten und dann plötzlich öffentlich in einem Instagram-Post erzählt.

Um gleich darauf Angst zu bekommen. Es gabe so irre viele Kommentare auf einmal, dass ich nicht wusste, wie ich dem gerecht werden sollte. Aber an dem Tag musste es einfach raus aus mir. Ich stand ganz alleine da oben auf diesem Berg bei Kitzbühl und wollte teilen, was mir alles passiert war. Auch, um dem Kind, das ich in mir getragen hatte, einen Platz zu geben. Wenn ich es bekommen hätte, wäre es ja auch zu sehen gewesen. Also wollte ich ihm diesen Ort widmen.

Ist es die Trauer über eine Fehlgeburt oder das Gefühl, man hätte versagt, obwohl man das ja definitiv nicht hat – was lässt einen nicht darüber sprechen?

Als ich anfing, darüber zu sprechen, war es unglaublich zu sehen, wie viele Menschen ein ähnliches Schicksal bereits erlebt haben. Und wie traumatisch so ein Erlebnis ist.

Ich habe nach der Fehlgeburt natürlich auch die Schuld bei mir gesucht.

Mir Gedanken gemacht wie: vielleicht habe ich mich während der Schwangerschaft körperlich überfordert. Heute weiß ich: alles Unsinn. Wenn man sieht, was die armen Flüchtlingsfrauen hochschwanger durchmachen, ist unser Alltag lächerlich dagegen. Ein gesundes Kind, und das muss man sich einfach immer wieder sagen, hätte sich so schnell nicht verabschiedet. Es war ein natürliches Ende.

Irgendwie darf man sich anscheinend nie sicher fühlen mit Kindern. Das Leben ist so zerbrechlich, nur vergisst man es immer wieder.
Ja, ich habe unglaublich große Ängste. Wenn unsere Töchter morgens zur Schule fahren, sage ich lieber drei Mal noch: „Pass auf! Fahr bitte auf dem Fahrradweg, bleib an den roten Ampeln stehen!“ Aber dann muss ich mich immer selbst sehr zusammen nehmen, nicht zu vorsichtig zu werden. Ich war früher der größte Wildfang und habe natürlich immer das Gegenteil von dem getan, was meine Mutter sagte.

Markus Töchter nennen dich Bonusmama. Konntest du dich auf die Rolle vorbereiten oder bist du da so reingestolpert?
Wir haben uns kennengelernt, da waren die Kinder zwei und drei Jahre alt. Der Begriff Bonusmutter kommt von Jesper Juul, dem skandinavischen Kinderpsychologen. Ich habe versucht, mich ein bisschen einzulesen, aber natürlich ist das Beste “Learning by doing”. Ich habe viele Kinderfilme gedreht und habe drei Neffen, mit denen ich in vielen Familienurlauben war, ihnen Schwimmen beigebracht habe. Ich hatte schon immer viel mit Kindern zu tun, deswegen funktioniert das glaub ich ganz gut. Ich habe auch gemerkt, dass ich streng sein kann und auch sein muss, ich darf mir ja nicht auf der Nase herumtanzen lassen. Wobei ich das auch gern tue, weil die echt Zucker sind die beiden Mädels.

Du hast dich nach all den Schicksalsschlägen für eine einjährige Pause entschieden.

Ich hatte einen Dreh, bei dem ich wusste: es wird schwierig, da raus zu kommen. Es war dann okay, weil ich das Team gut kenne und viele haben mit mir nächtelang gesprochen, was irre gut getan hat. Schwierig war, dass wir in einem Krankenhaus gedreht haben, was gefühlstechnisch natürlich Chaos für mich bedeutet hat. Danach habe ich dann gemerkt: ich möchte nicht arbeiten. Es gab Anfragen, aber ich habe meiner Agentur gesagt, dass ich nichts davon wissen möchte, ich brauchte einfach Ruhe.

Hast du vorher schon mal jemand Geliebtes verloren?
Meine Großeltern sind ganz früh gestorben und danach gar niemand mehr. Bis zu meinem achtunddreißigstem Lebensjahr war es, als würde so ein Damoklesschwert über mir hängen.

Ich wusste: irgendwann wird irgendwer sterben und ich werde nicht wissen, was zu tun ist.

Was hast du dann getan, als die Trauer von allen Seiten auf dich einschlug?
Ich war wie in einem Vakuum. Es spielt nichts, aber auch wirklich nichts mehr eine Rolle. Ich habe hier unfassbar viele Nächte gesessen, mit meiner Familie und mit uns gemeinsam sehr viele Freunde. Wir haben geredet und geredet und geredet. Natürlich war ich auch beim Psychologen und beim Therapeuten und habe mit ihnen nach Wegen gesucht, das zu verarbeiten.

Ich hatte eine ganz tolle Frau, die Reiki macht, die versucht hat, meinen Körper zu stärken. Wir haben erst eine Stunde miteinander gesprochen und anschließend eine Stunde Körperarbeit gemacht. Sie sagte, ich sei gerade in einer Art Buddha-Haltung, in der sie mich auch gelassen hat. Ich habe auch ziemlich an Gewicht zugenommen. Es war wie eine Energiezufuhr, wahrscheinlich auch ein bisschen Eat Your Feelings, aber es tat gut, mal nicht über die Figur nachzudenken. Das stand ganz weit hinten an. Ich habe einfach permanent versucht, mir etwas Gutes zu tun.

Wie fühlt sich so eine Trauer an. Ist das wie ein riesiger Kloß, der langsam kleiner wird?
Ich habe mich teilweise gar nicht gefühlt. War total durchlässig. Habe keine Temperaturen mehr mitbekommen. Man erzählte mir, dass es auf der Beerdigung meines Vaters Minus dreizehn Grad waren, ich habe nichts davon mitbekommen. Den ganzen Winter nicht. Ich war wie taub. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass ich die Trauer weggeweint habe. Stück für Stück.

Wann wird es besser?
Meine Eltern haben uns beigebracht, wie man das Leben in vollen Zügen genießt, alles Schöne aufsaugt. Wie man gut lebt, reist, schöne Orte für sich findet, gute Parties feiert und das Leben genießt. Unsere Freunde haben uns daran erinnert, dass wir jetzt auch so weitermachen müssen, nach dem Tod meines Vaters. Dass das sonst nicht in seinem Sinne wäre. Das hat mein Vater auch gesagt: „Habt ein schönes Leben…“ (fängt an zu weinen)

… dem wirst du doch jetzt sehr gerecht.
Ja, aber es gibt so viele krasse Momente, in denen man merkt: Er fehlt. Und er kommt nicht mehr wieder. Das ist schon heftig. Ich habe ihn vierzig Jahre gehabt. Und jetzt habe ich ihn vielleicht einfach vierzig Jahre nicht. Das ist eine verdammt lange Zeit…

Ist es das Härteste, zu begreifen, dass die Menschen nicht wiederkommen?
Ja. Obwohl er gefühlt ja immer da ist. Ich denke jeden, jeden, jeden Tag an meinen Vater. Der Aberglaube sagt: Wenn welche gehen, dann immer drei. Und mein Vater sagte, wenn man drei schwarze Raben oder Krähen sieht, die sich setzen, wird jemand sterben. Deshalb hat er gleich angefangen zu klatschen, sobald er welche sah. Das habe ich beibehalten.

Sich eine einjährige Pause zu gönnen, ist finanziell nicht so einfach.
Nein, das hat auch bei mir zu einem finanziellen Engpass geführt. Die Selbstständigkeit als Schauspielerin ist ja eh nicht so einfach, man hangelt sich von einem Job zum nächsten.

Hast du immer das Vertrauen gehabt, dass genügend Jobs reinkommen?
Natürlich gab es auch ganz schlimme Zeiten. Da braucht man ein bisschen Erfahrung für, um zu wissen, das schon alles wieder gut wird. Ruhig zu bleiben und auf die Zukunft zu vertrauen. Zu wissen, es kommt doch alles in Wellen und es wird auch wieder. Aber natürlich hat man als Selbstständige auch immer wieder Existenzängste. Gerade wurden mir plötzlich 65 Drehtage abgesagt. Das hat mich schon in ein tiefes Loch gerissen, weil ich mich so darauf gefreut hatte. Plus natürlich die finanzielle Seite.

Wie gehst du dann damit um?
Man darf das auf gar keinen Fall persönlich nehmen, aber natürlich tut man es doch. Ich dachte: Ich bin 41, im besten Alter, ich möchte arbeiten! Ich fühlte mich irgendwie so überflüssig. Also habe ich für Stunden Unkraut gejätet und dachte – alle arbeiten und du sitzt aufm Balkon und zupfst an Pflanzen rum! Das geht doch nicht! Dafür mache ich dann jeden Tag Sport, damit ich wenigstens gut aussehe (lacht laut). Es ist also nicht immer einfach. Der Beruf ist einfach ein großes Auf und Ab. Da hilft wirklich nur, die Ruhe zu bewahren.

Wovon träumst du für deine Zukunft?
Ich habe mir vorgenommen, mich zu fokussieren. Fühlte mich lange sehr unfokussiert. Ich habe enorme Lust, schöne Filme oder Serien zu drehen. Mich um mich zu kümmern. Vielleicht singe ich auch einfach, so wie mein Freund und Kollege Tom Schilling. Er geht mit seiner Band auf Festivals und macht Konzerte. Ich habe Musik immer geliebt…

Kannst du singen?

Ja, aber ich habe früher viel mehr geübt. Trotzdem singe ich heute noch für mein Leben gerne. Ich muss ja auch nicht gleich eine Platte machen. Angebote gab es immer wieder. Dafür braucht es aber Zeit.

Das heißt die Moral von der Geschicht ist, dass du gelernt hast, dich noch mehr dem zu widmen, was dich glücklich macht?
Genau. Weil das Leben so greifbar kurz geworden ist, man merkt, wie wenig Zeit uns gegeben sein kann, vor allen mit den Liebsten. Was nicht heißt, dass ich permanent Harmonie brauche. Ich stachele auch gern mal an, wenn es mir zu harmonisch ist. Dann muss ein bisschen ausgeglichen werden, in dem es unausgeglichen ist. Ich kann auch gut Diskussionen anzetteln, wettern und dann so zu tun, als wäre ich es nicht gewesen. Ich mag es eben nicht zu glatt. Nicht zu viel gute Laune auf ein Mal. Oh man, jetzt habe ich viel mehr erzählt, als ich erzählen wollte.

Das ist ein gutes Zeichen. Ich verstehe aber auch gar nicht, warum wir uns alle immer so in Panzer stecken…

Stimmt total. Mein Manager sagt nur manchmal „… könntest du mich vielleicht vorher wenigstens kurz informieren?“

Und du so: Aber auf dem Berg hatte nur Instagram Empfang!

Genau! Ich konnte nur den Post absenden und dann war das Internet weg. (lacht) Ach, der findet das schon ganz gesund, wie ich das so mache. Ich bin ja auch nahbar. Vielleicht auch dadurch, dass ich hierher komme und ständig mit Menschen in Kontakt bin. Ich hätte manchmal gern so etwas Unnahbares wie eine Marlene Dietrich. Mein Vater hat auch immer gesagt: „Denk doch erstmal, bevor du was sagst!“

Das hat mein Vater früher auch immer gesagt, das habe ich so gehasst!
(lacht laut) Ja, das bin ich einfach als Mensch nicht.

Vielen Dank für deine Offenheit und dieses schöne Gespräch, liebe Jessica.

 

Diese Geschichte wurde unterstützt von She’s Mercedes. Wenn ihr Lust habt, weitere starke Frauen kennenzulernen, meldet euch für den She’s Mercedes-Newsletter an unter newsletter.shesmercedes.de. Ich gehöre zu den Autorinnen des neuen Newsletters, genau wie Jessica von Journelles, Nora und Susann von Edition F und Julia von Wanderlust. Wir schreiben in dem Newsletter über Themen, die uns bewegen. Treffen starke Frauen, fragen sie, was sie antreibt, was Empowerment für sie bedeutet, welche Karrieretipps sie gerne früher bekommen hätten und vieles mehr. Darüber hinaus gibt es tolle Goodies exklusiv für alle Abonnentinnen. Registrieren kann man sich unter: newsletter.shesmercedes.de

Text & Interview – Stefanie Luxat

Fotos & Video – Dennis Dirksen

24 Comments

  1. Antworten Lilli 8. Juli 2018 um 08:03 Uhr

    Liebe Steffi. wie spannend ist das bitte – Du interviewst Jessica und sie ist so offen und ehrlich. Danke Jessica für die offenen Worte und Dir für die Plattform. Irgendwie ein Wohlfühlen Interview, obwohl es so traurig ist. Fand schon Jessicas Post damals so ehrlich, es hilft dem Leser, denn er weiß, schau es passiert auch anderen und einem selbst, weil es dann raus ist. Danke Euch beiden, ich nehm mir vor mal die Träumerei zu besuchen, so ein schöner Ort. Danke Euch, seid zwei tolle Frauen, bringt einen zum Lachen und um Weinen. Lg, Lilli

    • Antworten Steffi 8. Juli 2018 um 08:40 Uhr

      @Lilli: Liebe Lilli, ja, das waren sehr schöne und intensive zwei Tage. Ich bewundere Jessica auch sehr für ihre Offenheit und Ehrlichkeit. Andere Interviews mag ich aber auch nicht mehr lesen – weißt du, was ich meine? Wir sagte meine Freundin Julia vor kurzem so schön: “Ich sehne mich nach Tiefe bei all der Oberflächlichkeit”. Herzliche Grüße & oh ja, die Träumerei ist ein Besuch wert. Man kann dort so herrlich auf dem Platz sitzen und den ganzen Tag futtern und schnacken. Schönen Sonntag dir, Steffi

    • Antworten Henriette 8. Juli 2018 um 08:47 Uhr

      So ein schönes und trauriges Interview zugleich. So aufbauende Worte, so stark und doch so verletzlich. Ich habe selten so viel Ehrliches gelesen und dafür danke ich dir sehr!

      • Steffi 8. Juli 2018 um 11:07 Uhr

        @Henriette: Liebe Henriette, das freut mich sehr! Ich dank dir für die lieben Worte. Es gehört ja immer viel Mut zu so einem Gespräch und ich bin so glücklich, dass Jessica den hatte. Herzliche Grüße, Steffi

  2. Antworten Tanja 8. Juli 2018 um 08:33 Uhr

    Ich kann die Gefühle so gut nachvollziehen die Jessica Schwarz in dem Interview beschrieben hat. Das Leben ist in der Tat sehr zerbrechlich und eines der wenigen Dinge auf die wir nur einen sehr begrenzten Einfluss haben. Wenn das Schicksal so über einen hereinbricht sieht man im ersten Moment keinen Sinn mehr aber es geht weiter und irgendwann, mit der Zeit, wird es erträglicher und man kann auch wieder lachen.
    Danke für die offenen und mich berührenden Worte.

  3. Antworten Katrin 8. Juli 2018 um 08:40 Uhr

    Vielen, vielen Dank für so viel ehrliche Emotionen! Ich habe selten ein Interview gelesen, bei dem ich die Gefühlszustände so stark mitfühlen konnte, sowohl Schmerz als auch diese Lust auf ein schönes lustvolles Leben! Danke!

  4. Antworten Lynna 8. Juli 2018 um 08:57 Uhr

    Liebe Steffi, ein wunderbares Interview – zerbrechlich und gleichzeitig so stark. Du hast di bewundernswerte Gabe, dass Menschen sich dir gegenüber öffnen und dann dabei immer tolle Interviews rauskommen.
    Man kann nicht oft genug daran erinnert werden, dass ein langes Leben nicht garantiert ist.
    Schöne Morgenlektüre, danke!

  5. Antworten Kamalaine 8. Juli 2018 um 09:38 Uhr

    Puuhhh Steffi -Schluck… ich habe geweint,geschmunzelt und will nun unbedingt ein Zimmer in diesen herrlichen Hotel buchen ! Was für ein tolles Interview ! O. k. der Mercedes wär auch nicht schlecht …;-)

    • Antworten Steffi 8. Juli 2018 um 11:05 Uhr

      @Kamalaine: Hui, das ähm freut mich? Also nicht das mit dem Weinen. Wobei es ja auch schön sein kann. Ach, du weißt schon, was ich meine. Ja, tu das, buch dir dort ein Zimmer, es ist wirklich herrlich! Und den Wagen kann man ja auch mieten. 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  6. Antworten Henrike 8. Juli 2018 um 09:39 Uhr

    Liebe Steffi,
    Danke für das ehrliche Interview.
    Die Mutter meiner besten Freundin ist gerade viel zu früh gestorben, deshalb war es sehr emotional für mich zu lesen.
    Dadurch, dass Jessica so offen gesprochen hat, habe ich das Gefühl, dass ich auch meine Freundin noch ein bisschen besser verstehen und unterstützen kann.

    • Antworten Steffi 8. Juli 2018 um 11:04 Uhr

      @Henrike: Liebe Henrike, oh, das tut mir sehr leid. Wie schön, dass das Interview diese Gefühle bei dir auslöst. Herzliche Grüße & ganz viel Kraft für deine Freundin und dich, Steffi

  7. Antworten Susanne 8. Juli 2018 um 10:07 Uhr

    Mensch Steffi, jetzt lernst Du auch noch Jessica Schwarz bei einer Hochzeit kennen – was für ein Glück!
    Ich finde sie echt toll! Vielen Dank für das schöne Interview!

    • Antworten Steffi 8. Juli 2018 um 11:00 Uhr

      @Susanne: Liebe Susanne, das Lustige ist: ich habe sie schon mal interviewt, ist Jahre her, damals noch für Allegra. Wir konnten uns nur beide irgendwie nicht mehr dran erinnern. Aber dieses Gespräch vergessen wir bestimmt nicht so schnell. Herzliche Grüße, Steffi

  8. Antworten Nina 8. Juli 2018 um 11:52 Uhr

    Nicht ganz einwandfrei, Werbung für Mercedes und ein Hotel in Verbindung mit der Erzählung vom Verlust geliebter Menschen zu machen, oder? Aber bei sponsored Posts/affiliate Links/Advertorials/bezahlten Partnerschaften scheinen gesunder Menschenverstand und Moral auch eh ausgesetzt zu werden. Geht mir jedenfalls schon lange – auch hier – gehörig auf den Wecker. Weil ich mich veräppelt fühle.

    • Antworten Steffi 8. Juli 2018 um 12:14 Uhr

      @Nina: Liebe Nina, Jessica hat sich ein Hotel als zweites Standbein aufgebaut. Wie ich schrieb: neben der stürmischen Welt als Schauspielerin. Warum sollte sie nicht darüber sprechen dürfen? Sie hat sogar mit ihrer Schwester das Brauhaus ihres verstorbenen Vaters modernisiert, das sieht man auch im Film. Genau so starke Frauen unterstützt die Initiative She’s Mercedes, indem sie mich und den Kameramann dort hinfliegen lassen und möglich machen, dass wir so ein Interview führen können. Es gibt viele seltsame bezahlte Partnerschaften, da gebe ich dir recht. Aber wenn du meinen Blog regelmäßig liest, weißt du, dass ich mit dem Thema sehr sensibel umgehe und nur Kooperationen eingehe, hinter denen ich zu einhundert Prozent stehe. Und diese Initiative, Frauen zu unterstützen, finde ich großartig. Liebe Grüße, Steffi

      • Nina 8. Juli 2018 um 21:07 Uhr

        Liebe Steffi, Danke für Deine Antwort. Klar soll und muss man über solche Themen sprechen. Das ist ja das, was Blogs ausmacht: das Persönliche. Und dass das oft nur mit Sponsoring möglich gemacht wird, weil keine großen Konzerne o. ä. dahinter stehen, gehört wohl auch dazu. Verstehe ich. Ich denke nur, dass das hier ungünstig verknüpft war – es wirkt so… ausschlachtend (trotz und neben all dem ja enthaltenen Mutmachen). Vielleicht ist es eleganter, Sponsoring an anderen Stellen (z. B. für Klamotten) anzunehmen, um damit auch seriöses und unabhängiges Blogging (z. B. interessante und persönliche Interviews mit interessanten Persönlichkeiten wie Jessica Schwarz) machen zu können. Das ist für mich glaubwürdiger. Denn wenn der Großteil der Blogposts Werbung enthält und damit das Persönliche und Individuelle endgültig kommerzialisiert wird, ist die Glaubwürdigkeit auch dahin. Ich schätze und teile dein Faible für Schönes und gute Themen gepaart mit Humor, fände es aber schade, wenn das nur noch mit schalem Beigeschmack rezipiert werden kann, weil alles vermarktet wird, sogar starke Frauen.
        Schöne Grüße!

  9. Antworten Sophie 8. Juli 2018 um 13:02 Uhr

    Ich bin ja großer Jessica Schwarz-Fan, nach diesem Interview noch mehr… und seit ich vor Jahren mal in der Träumerei war, will ich unbedingt eine goldene Wand irgendwo im Haus. Damals waren wir auch im Brauhaus und haben die ganze Familie gesehen, so sympathisch und gesellig. Da kann ich mir gut vorstellen, welch große Lücke Jessicas Vater hinterlassen hat…
    LG und schönen Sonntag

  10. Antworten Nici 8. Juli 2018 um 20:52 Uhr

    Moin liebe Steffi. Das Interview hat mich zu Tränen gerührt durch die offenen Worte, die Ehrlichkeit und die Liebe, die vorhanden ist. Eine Auszeit war da sicherlich eine gute Idee und schön, wenn man die Möglichkeit sich das auch zu nehmen um mit neuer Kraft raus zu kommen. Alles gute wünsche ich ihr von Herzen. Wunderschöne Idee mit dem Hotel, das sie dort gehabt haben und es sieht sehr einladend aus. Und Danke wieder fürs Interview. Liebe Grüße

  11. Antworten Maja 8. Juli 2018 um 21:53 Uhr

    Es ist ein so schõnes Interview. Ich habe mich dabei erwischt, dass ich bei euch auf dem Bett saß und zugehört habe. Ich finde es so wichtig, dass auch Frauen mit Bekanntheitsgrad davon berichten, mit welchen Sorgen und Problemen sie zurecht kommen und wie sie damit umgehen. Vielleicht hat es eine Frau gelesen, die mit ähnlichen Sorgen zu kämpfen hat und fühlt sich genau durch solche lesbare Nähe bestärkt. Macht weiter so. Danke. Maja

  12. Antworten julia I mintlametta 9. Juli 2018 um 10:20 Uhr

    euer austausch – er ist offen und ehrlich und nahbar. die wunderschönen bilder unterstreichen die worte und geben visuell das wieder, was zwischen euch gesagt wurde. wunderschön. danke. ps: ja, wir wollen eine platte von dir liebe jessica… dann, wenn die zeit dafür richtig ist.

  13. Antworten Astrid 9. Juli 2018 um 18:25 Uhr

    Jetzt lieg ich hier auf dem Sofa und die Tränen laufen. Auch ich habe letztes Jahr meinen Vater plötzlich verloren und auch wenn der Schmerz sich ändert, er trifft dich einfach manchmal gnadenlos… So wie jetzt. Man lernt damit zu leben, muss man ja, aber es ist einfach immer scheiße und das kann man nicht schön reden!! Ich finde Jessica toll, eine natürliche, sehr schöne Frau mit der ich ein Schicksal teile.

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