Wonach ist dir heute?

DER PODCAST

Endlich OM – Der Podcast für Spätzünder in Sachen gesunde Ernährung, 

Selbstliebe und Nachhaltigkeit.

Dieser Podcast ist für alle, die denken: „Ah Mist, eigentlich müsste ich mal was in die Richtung tun, aber wo fang ich bloß an?“

So ging es mir nämlich auch.

In meinem Podcast Endlich Om stelle ich euch die Menschen vor, die mir geholfen haben, die Themen gesunde Ernährung, Selbstliebe und Nachhaltigkeit endlich anzugehen und die simple Tricks kennen, wie sie jeder in seinen Alltag ganz einfach integrieren kann. Das Tollste: Es funktioniert sogar mit Humor!

ALLE FOLGEN

#28

Wie finden wir unseren eigenen Weg?


Mirna Funk ist egal, was andere über sie denken. Mit 30 fing sie noch mal an Philosophie zu studieren und traute sich endlich Schriftstellerin zu werden, obwohl ihr viele davon abrieten.

Als der Vater ihrer Tochter sagte: “Das Ausräumen der Spülmaschine ist Sklaverei” schmiss Mirna ihn raus. Obwohl viele fragten: “Wie kannst du nur?” Sie entschied sich gegen weitere Beziehungen, aber für eine lange Psychoanalyse, erzieht ihr Kind heute alleine und nimmt sich trotzdem noch regelmäßig Zeit für sich. “Die hab ich unter anderem auch, weil ich keine Energie in nervige Beziehungsgespräche stecken muss”, erzählt sie.

Mirna Funk traut sich öffentlich auf Missstände in der Gesellschaft aufmerksam zu machen: Gibt Themen wie Feminismus, Gewalt gegenüber Frauen und dem jüdischen Leben in Deutschland viel Raum. Sei es in ihren Büchern oder auch über Instagram.

Wie sie so frei, meinungsstark und selbstsicher geworden ist, erzählt sie in dieser Podcastfolge. Und, warum sie gerade überlegt einen Callboy zu testen, aber eigentlich schon genügend Sex für fünf Leben hatte.

Viel Spaß beim Hören der Folge.

#27

WIE bleibt man sich selbst treu?

Giulia Enders schrieb den Weltbestseller “Darm mit Charme”. Noch nie zuvor hatte jemand so euphorisch über das völlig unterschätzte Organ berichtet und auf charmante Weise erklärt, was es uns täglich alles Gutes tut.

Millionenfach verkaufte sich ihr Buch, wurde in 40 Sprachen übersetzt und Giulia ging auf internationale Lesereise, saß fortan in Talkshows und gab Interviews. Und dann war sie plötzlich weg. Seit Jahren hat sie kein Interview mehr gegeben. Für mich hat sie eine Ausnahme gemacht. Wir sprechen über genau die Themen: Wie man sich selbst treu bleibt, wie man gut auf sich aufpasst, mit Selbstzweifeln umgeht, Nein sagt und sich durchsetzt, wenn andere etwas von einem wollen, dass man selbst nicht möchte. Und natürlich erfahrt ihr auch viel Spannendes über den Darm in dieser Folge. Es wird auch viel gelacht – unter anderem über das Thema Pimmelfechten. Ja, das kannte ich auch noch nicht!

Viel Freude bei unserem Gespräch!

In dieser Folge erwähne ich einen Rabattcode für die biozertifizierte Naturkosmetik von Cattier. Ab dem 8.11.19 für sechs Wochen erhaltet ihr 10 Rabatt (außer auf reduzierte Ware) mit dem Code endlichom auf Kneipp.com.

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EIN GEDANKE TO GO

“Wie geht es dir?” – hat dich das heute schon jemand gefragt? Hast du es schon jemanden gefragt? An diese Frage erinnerte mich diese Woche Herzogin Meghan nach ihrer Afrika-Reise mit Prinz Harry. 

In einem Video-Interview mit Prinz Harry. erzählte Meghan, dass sie selten gefragt werden würde, wie es ihr ergehe. Das inspirierte mich zu diesem Gedanken to go. Fragen wir uns selbst und andere häufig genug und nehmen uns genügend Zeit für die Antwort?

Ebenfalls inspiriert hat mich zu dem Thema ein Zitat aus dem Weltbestseller “Darme mit Charme” von Giulia Enders. Es geht um Krankengymnastik für den Kopf, mehr erzähle ich in dieser Folge. 

Giulia Enders ist dann in der nächsten Folge hier ausführlich zu hören. Mit ihrem ersten Interview seit Jahren, in dem sie erzählt, warum Erfolg nicht alles ist.

#26

Wie lernen wir zu widersprechen?

Was tue ich, wenn jemand zu mir sagt: “Klimakrise? Gibt’s doch gar nicht! Mit dem Thema will sich doch nur Gretas Vater bereichern!” oder sich antisemitisch äußert oder irgendetwas anderes sagt, wozu ich eine komplett andere Meinung vertrete?

Genau, dann versucht man zu widersprechen. Oft ist das aber gar nicht so einfach. Weil Emotionen im Spiel sind. Weil wir uns manchmal fragen: Weiß ich genug, um den Mund aufzumachen? Franzi von Kempis hat mit “Anleitung zum Widerspruch” ein beeindruckendes Buch zu dem Thema geschrieben und verrät in dieser Podcastfolge ihre besten Tipps und Tricks.

Widersprechen heißt auch: für die eigenen Werte einzustehen, erzählt Franzi von Kempis. Es gibt uns die Möglichkeit, uns zu wehren, für andere und uns selbst einzustehen und nicht zu schweigen. Die 34-Jährige Journalistin, die vielen auch durch ihre Video-Kolumne als die Besorgte Bürgerin auf YouTube bekannt ist, weiß sehr genau um die Schwierigkeiten, die das Widersprechen mit sich bringt. Die Sorge, nicht schlagfertig genug zu sein, als Spaßverderberin bezeichnet zu werden, weil man zum Beispiel über frauenfeindliche Witze einfach nicht mehr lachen möchte und natürlich Gefahr läuft, von anders denkenden schlimm beschimpft zu werden.

Über all das sprechen wir und geben viele Tipps. Auch den, dass es nicht darum geht, in einer Diskussion zu gewinnen, sondern ins Gespräch zu kommen.

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Ein GEDANKE TO GO

Wenn alles zu viel wird, was leicht passiert bei den vielen Katastrophenmeldungen, dann hilft manchmal nur kurz mal abzuschalten, damit der Kopf neu starten kann. Das geht besonders gut mit Fasten, sagt Psychotherapeutin Miriam Junge. Und damit meint sie – Gott sei Dank – nicht das Essen.

#25

Wie bekommen wir wieder mehr Zeit fürs wirklich Wichtige?

Cordula Nussbaum ist eine Zeitmanagement-Heldin. Sie kennt simple Tricks, wie man sich nicht ständig unnötig ablenken lässt und so Zeit für das wirklich Wichtige zurückbekommt. 

Die Trainerin und Buchautorin hat schon Tausenden dabei geholfen, sich besser zu strukturieren – auch durch Deep Work, die stark fokussierte Arbeitsweise. Die hat es mir auch im Besonderen angetan. Ich bin geradezu verliebt in die Technik, bei der man das Handy außerhalb der Sichtweite und das Emailfach geschlossen hat. Es schrieb mir sogar jemand: „Deep Work saved my life!“

Was passiert, wenn man nicht gut auf sich aufpasst und Stress-Signale ignoriert, hat Cordula Nussbaum selbst erlebt. Erst ein Bandscheibenvorfall und ein gelähmter Arm brachten sie zum Umdenken.

Über all das sprechen wir in der heutigen Folge und Cordula verrät viele Tipps und Tricks, die man wirklich direkt im Alltag umsetzen kann. Wie man zum Beispiel eine stressige To Do-Liste in eine entspannte Could-Do-Liste umwandelt. Und vieles mehr.

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Ein GEDANKE TO GO

Der Amazonasregenwald brennt lichterloh und da ist sie wieder die Frage: Was kann ich tun? Und: Kann ich alleine überhaupt irgendwas erreichen? Ich sag ja und habe eine simple, gleich anwendbare Idee. 

#24

Wie freunden wir uns mit
dem Alter an?

Ildiko von Kürthy ist bekannt für ihren fettnäpfchenreichen Humor und ihre Liebesromane. Doch jetzt hat die Bestsellerautorin einen Roman veröffentlicht, in dem es viel ernster zugeht als sonst. Es geht um die großen Fragen des Lebens: Wie begegne ich meinem eigenen Älterwerden? 

Mit Spaß? Mit Demut? Mit Angst? Und wie halte ich Ängste in Schach? Sogar der Tod ist Thema in ihrem Roman – inspiriert von einer wahren Geschichte: der Krebserkrankung ihrer Freundin Jutta.

Über all das sprechen wir in der heutigen Folge. Es ist ein überraschend ehrliches, emotionales und ernstes Gespräch geworden. Aber natürlich wird, wie man es von Ildiko von Kürthy kennt, auch gelacht. Für sie gehört einfach beides zum Leben: Chemo und Champagner. MRT und Musical.

Mich hat sehr berührt, was Ildiko zu erzählen hatte. In meinem Kopf wurde noch ein bisschen mehr zurechtgerückt, was wirklich wichtig ist. Noch am gleichen Tag habe ich mich mit einer meiner liebsten Freundinnen verabredet, meine Mutter noch ein bisschen fester in den Arm genommen und mich demütig der Normalität gegenüber gefühlt. Vielleicht geht es euch ja ähnlich.

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EIN GEDANKE TO GO

Herzlich Willkommen zu “Ein Gedanke to go”, dem neuen Mini-Format des Endlich Om Podcasts. Alle vierzehn Tage möchte ich euch hier einen Gedanken mit auf den Weg geben, ganz kurz und knackig, zu den gewohnten Themen gesunde Ernährung, Selbstliebe und Nachhaltigkeit.

Auf die Idee bin ich gekommen, als mich das Magazin Brand Eins fragte, ob ich Ihnen ein paar Sätze zum Thema “Leichtes Gepäck” einsprechen könnte. Da kam mir sofort mein Umgang mit Ängsten in den Sinn und wieviel leichter ich mich fühle, seitdem ich mich ihnen stelle, sie manchmal auch einfach weghüpfe oder in die Flucht boxe.

Davon erzähle ich euch kurz in der heutigen Folge. Ich bin gespannt, wie ihr es findet.

Nächste Woche Freitag hört ihr hier dann wie gewohnt eine Interview-Folge. Zu Gast wird Bestseller-Autorin Ildiko von Kürthy sein. Wir sprechen über die Frage “Wie freunden wir uns mit dem Altern an?” – es ist ein überraschend ehrliches und emotionales Gespräch geworden.

Und den Freitag drauf kommt dann wieder ein Gedanke to go. Die zwei wechseln sich ab jetzt ab: die längere und kurze Folge.

Viel Freude damit!

#23

Wie gibt man nicht auf?

Florian Walberg hat sieben Jahre dafür gekämpft, dass E-Roller endlich auf die Straße dürfen. Er hat sogar eine Arbeitsgruppe in Brüssel gegründet und sich von nichts und niemanden abbringen lassen. Für ihn ist E-Mobilität einfach die Zukunft. 

Vielleicht liebt er seinen neuen Job als Rollerproduzent auch deshalb so sehr, weil er in seiner Arbeit endlich einen Sinn sieht. Als Boybandmitglied war das nicht immer so. “Ich hatte alles, wovon so viele träumen”, erzählt er im Interview. “Geld, Erfolg, tolle Urlaube – aber es fühlte sich irre leer an.” Wie man einen neuen Weg findet, wenn man sich mal so richtig verlaufen hat – auch darüber sprechen wir.

#22

Steht unser Leben wirklich in den Sternen?

Luisa Hartmann ist Astrologin. Sekunde, nicht gleich wegklicken – Luisa Hartmann ist auch Psychologin und vor allem hat sie ein Talent dafür, sogar Astrologie-Skeptiker*Innen für das Thema zu begeistern. Bei mir hat sie es bereits erfolgreich geschafft! 

Astrologie war nie mein Thema, bis auf ein Mal jährlich das Horoskop der Vogue (weil deren Voraussagen immer super sind!). Doch dann gab es Anfang des Jahres so ein Kaugummi-Gefühl. Alles, was sonst flutschte, zog sich in die Länge. Eine Freundin, die sich viel mit Astrologie beschäftigt, erklärte mir, dass es etwas mit der Sternenkonstellation zu tun hätte, dieses Gefühl hätten gerade ganz viele. Da wurde ich hellhörig. 

Ich fragte mich, ob es vielleicht wirklich etwas gibt, dass uns alle miteinander verbindet. Also packte ich die Frage “Steht unser Leben wirklich in den Sternen?” ein und fuhr nach Berlin zu Luisa Hartmann. Sie wird als eine der Besten in diesem Bereich gehandelt, hat einen riesigen Fanclub und ist auf Monate ausgebucht. Als ich sie endlich traf, konnte ich gleich verstehen warum. 

Es geht ihr nicht um halbgares Wahrsagen, sondern darum ihren Klienten dabei zu helfen, sich und ihre Charaktereigenschaften besser kennenzulernen und Horoskope positiv für sich zu nutzen. Sie kann wertvolle Tipps geben für das Finden des richtigen Jobs, über das Zusammenleben mit dem/der Partner/in, sie könnte sogar helfen beim Finden des/der Richtigen oder einem guten Zeitpunkt fürs schwanger werden. 

Und all das tut sie mit so einem großen Strahlen im Gesicht, dass man gar nicht anders kann als auch Astrologie-Fan zu werden.

#21

Wie spricht man achtsam mit anderen und sich selbst?

Philipp Hübl ist Philosoph und beschäftigt sich mit dem korrekten Umgang von Sprache. Als ich Anfang des Jahres für Podcastfolge 12 Chris Glas interviewte, sprach ich im Intro davon, dass Chris farbig sei. Mein Gehirn hatte irgendwie abgespeichert: Schwarz sagt man nicht, man sagt farbig. 

 

Politisch korrekt ist es aber genau andersherum. Ein paar HörerInnen wiesen mich darauf hin. Viele fragten aber auch: Was sagt man jetzt eigentlich wie genau korrekt? Die Frage nahm ich zum Anlass Philosoph Philipp Hübl zu der Frage “Wie spricht man achtsam mit anderen und sich selbst?” in meinen Podcast einzuladen. Der 44-Jährige hat vor kurzem das Buch “Die aufgeregte Gesellschaft. Wie Emotionen unsere Moral prägen und die Polarisierung verstärken” veröffentlicht. Im Interview sprechen wir darüber, woher man weiß, welche Wörter man benutzen sollte und welche nicht. Ob man besser ganz auf das Beschreiben von Äußerlichkeiten verzichtet, um nicht Gefahr zu laufen, jemanden zu diskriminieren. Und ab wann das ganze hypersensibel wird.

Für Philipp Hübl ist es auch wichtig, die Frage zu stellen: Wieviel Absicht gebe ich dem Sprecher und wieviel Robustheit kann ich dem Hörer zumuten? Denn: “Menschen handeln untereinander aus, welche Sprache sie als verletzend empfinden und welche nicht.” erklärt er. Und: Wie sich die Bedeutung von Wörtern im Laufe der Zeit auch verändern kann.

Wir sprechen in dieser Podcastfolge auch darüber, wie man achtsam mit sich selbst spricht. Wie viele Männer sich oft massiv überschätzen und Frauen dazu tendieren, sich zu unterschätzen. Für Philipp Hübl ist die Zukunft weiblich, das schreibt er in seinem Buch und erklärt es auch im Interview.

Denken ist kategorisieren, sagt er. Und: Mit moralischer Überlegenheit kommt man nicht weit: “Wir alle haben eine Art Fremdenfeindlichkeit in uns. Wir begegnen Dingen, die uns fremd sind zuerst instinktiv mit Scheu. Der Trick ist, dem Instinkt nicht nachzugeben.” Und er kommt zu dem schönen Schluss: Je mehr wir uns als Einwanderungsland sehen, desto normaler wird es zu fragen – woher kommst du?

Am Ende sprechen wir auch noch über die Liebe und Beziehungen und wie wichtig es ist, auch hier sehr sprachsensibel zu sein.

#20

Wieviel Selbstliebe braucht die Liebe?

Annett Louisan ist in Sachen Selbstliebe eine richtige Spätzünderin. Erst mit 38, nach einer gescheiterten Ehe und mit den Wunsch, Mutter zu werden, fing sie an, sich so richtig mit dem Thema Selbstliebe auseinanderzusetzen. 

Sie machte eine Therapie und baute Stück für Stück – wie sie es nennt – eine Selbstfreundschaft mit sich auf. Darüber spreche ich mit der heute 42-Jährigen in dieser Folge.

Ihre Oma sagte auf dem Sterbebett: Ach hätte ich mich mal mehr um mich gekümmert. Das wollte Annett später nicht über ihr Leben sagen.

Annett sagt: “Die Mutter ist die Mutter aller Themen”. Also räumte sie ihre eigene Beziehung zur Mutter auf, bevor sie selbst eine wurde. Wie sie das gemacht hat und welchen kleinen Trick sie dafür angewandt hat, verrät sie im Gespräch.

Wir sprechen auch über ihren Vater, zu dem es nie eine richtige Beziehung gab, weil sie bei einem One-Night-Stand gezeugt wurde. Annett erzählt auch, wie sie selbst jetzt endlich eine entspannte Ehe führt.

Es kommt auch zur Sprache, wie es ist in der Öffentlichkeit für sein Äußeres kritisiert zu werden und wie befreiend es ist, endlich keine Angst mehr zu haben und sich frei zu machen von der Meinung anderer. Zu lernen, sich auch selbst zu verzeihen. Und das nicht die Suche nach Glück, sondern nach Sinn wirklich glücklich macht.

Und natürlich gibt es wie immer ein tolles Goodie to go am Ende.

#19

Wie schließen wir Frieden mit Kind und Karriere?

Katrin Wilkens ist Jobprofilerin. Das heißt, sie kann Menschen dabei helfen, herauszufinden, was sie beruflich eigentlich wollen. Ein Riesenthema, das bei vielen spätestens in der Elternzeit hochkommt. 

Wenn man mal etwas Abstand zur Arbeit gewinnt. Aber auch danach, wenn es um die große Vereinbarkeit geht. Wer bin ich eigentlich? Oder auch: Wer wäre ich gern? Und wie bekomme ich das alles in der wenigen Zeit, die für mich bleibt, gebacken? Diese Fragen kenne ich gut und Katrin Wilkens hört sie oft in ihrer Agentur I-do. Die 48-Jährige Dreifachmama hat schon mehr als 1000 Menschen beraten und jetzt auch ein Buch zu dem Thema geschrieben. Es heißt „Mutter schafft! Es ist nicht das Kind, das nervt, es ist der Job, der fehlt.“

Ich habe mit Katrin Wilkens über die Frage gesprochen: Wie finden wir Frieden mit Kind und Karriere?

Wir sprechen über die Vergottung der Jobs. Das diese nicht mehr nur unsere Lebenskosten tragen, sondern auch noch Sinnhaftigkeit, Soziales und sonstwas vereinen sollen. Was natürlich kein Job schafft. Katrin schwärmt von Ehrenämtern und anderen Lösungen, mit denen wir es schaffen können, Frieden zu finden im Riesenspagat zwischen Kind und Karriere. Sie hat auch schöne Ideen für den Moment, wenn man vergisst, worin man richtig gut ist.

#18

Wie gesund ist vegane Ernährung wirklich?

Prof. Dr. Markus Keller ist Ernährungswissenschaftler und leitet das Institut für alternative und nachhaltige Ernährung in Gießen. Der 53-Jährige ernährt sich seit 35 Jahren vegetarisch und seit mehr als zehn Jahren sogar vegan. 

Trotzdem nennt er sich nur Fast-Veganer, weil er manchmal Ausnahmen macht: die Butter-Brezel auf Reisen oder auch bei Omas Kuchen.

Sein Beweggrund für den Verzicht auf tierische Produkte war die Ethik, wie bei den meisten Deutschen. Doch forscht Markus Keller als Wissenschaftler auch, welche gesundheitlichen Vorteile diese Ernährungsform hat und entwickelte mit seinem Team die vegane Ernährungspyramide.

Für ihn unverzichtbar ist die Vitamin B-12-Zufuhr. Diese stellt er bei der ganzen Familie sicher, auch bei seinen drei Kindern, mit einem einfachen Trick, den er in unserem Gespräch verrät. Ansonsten ist Markus Keller niemand, der predigt, aber er hat sehr gute Argumente, warum es sich lohnt über vegane Ernährung nachzudenken. Auch wenn ihre gesundheitliche Wirkung noch nicht mit Studien belegt ist.

Bedenken, was die vegane Ernährung bei Kindern, in der Schwangerschaft und Stillzeit angeht, kann er mit guten Argumenten entkräften. Dies alles tut er auf angenehme Art und Weise. Genau so wie zu erklären, was an dem Gerücht dran ist, vegane Ernährung würde zu Mangelerscheinungen führen.

Wir sprechen auch darüber, ob gesunde Ernährung wirklich eine Frage des Budgets ist oder sie sich eigentlich jeder leisten kann. Und Markus Keller erklärt, woher dieser Ernährungstrend stammt und was er tut, wenn seine Schwiegermutter zum Siebzigsten einlädt und keine veganen Gerichten vorgesehen sind.

#17

Optimieren wir zu viel an uns herum?

Corinna Mühlhausens Job ist es, die Wünsche, Sehnsüchte und Stimmungen der Menschen weltweit vorauszusagen. Die Zukunftsforscherin weiß, warum wir aktuell alle bei Instagram rumhängen und wie wir in Zukunft essen, wohnen, arbeiten und leben möchten. 

Wir sprechen auch über das schlechte Image der Selbstoptimierung. Wenn wir das Wort hören, erscheinen im Kopf Menschen, die alles perfekt machen wollen. Alles noch besser. Und dabei ganz schön in Stress kommen. Selbstoptimierung kann man aber auch so verstehen, dass man sich einfach das Beste für sich selbst heraus pflückt, um ein Leben den eigenen Wünschen entsprechend zu haben. Auch: Mit der Zeit zu gehen, sich den Entwicklungen anzupassen. Wir sprechen aber auch darüber, wie wir auf uns selbst aufpassen. So dass uns das ständige Müssen und all das Neue nicht überfordert. Corinna Mühlhausen erzählt von ihrer Morgenroutine und auch, wie sie versucht, ihren Kindern das zu viel an Digitalem zu ersparen. Wir sprechen über die größte aktuelle Sehnsucht der Deutschen: die Natur. Und warum warum wir trotzdem alle bei Instagram unsere Zeit verbringen. Sie berichtet auch, warum gerade viele wieder anfangen einzukochen wie früher unsere Großmütter, warum Sitzen das neue Rauchen ist und welches Arbeitsmodell für uns alle das große Glück bedeuten könnte.

#16

Wie passt man gut auf sich auf?

Matze Hielscher hat ein großes Talent, auf sich aufzupassen. Das war nicht immer so, aber jetzt kennt der Podcast-Papst und Mit Vergnügen-Stadtmagazin-Betreiber kleine Tricks, die er sich in seinen Alltag einbaut. 

Um vor lauter Chef sein, Vater sein, Ehemann sein und dann auch noch sehr kreativ sein mit täglich tausend Ideen, ganz entspannt bei sich zu bleiben. So schreibt er zum Beispiel täglich Tagebuch, hat in seinem Kalender zwei unverhandelbare Termine mit sich selbst und steht morgens eine Stunde früher auf, um zu meditieren und in Ruhe einen Kaffee zu trinken, bevor die restliche Familie aufsteht.

 

Matze und ich treffen uns gern zum Spazierengehen und ich genieße sehr unsere Gespräche über das Leben, was uns bewegt, beruflich und privat und wie wir die wilden Zeiten als Unternehmer und Eltern so wuppen. Der 39-Jährige spricht gar nicht gern öffentlich über Privates, aber für mich hat er eine Ausnahme gemacht. So habe ich auch noch viel Neues über ihn erfahren: Zum Beispiel, dass er mit 15 von Zuhause abgehauen ist. Das erinnerte mich daran, dass ich das auch mal gemacht habe. Was uns damals dazu bewegt hat und warum uns das jetzt, wo wir selbst Eltern sind, überlegen lässt, wie uns das mit unseren Kindern nicht passiert, all das erzählen wir im Gespräch.

#15

Wie bleibt man mutig?

Doris Dörrie weiß, wie man weitermacht, auch wenn man mal nicht mehr weiter weiß. Als Filmemacherin, Autorin und privat. Als ihr erster Ehemann an Krebs erkrankt und sie zurücklässt mit der kleinen, gemeinsamen Tochter, bekommt sie vor lauter Angst und Trauer fast keine Luft mehr. 

Eine Gehmeditation rettet sie: Ein Schritt, ein Atemzug. Genau wie ihre Schwester, die jeden Tag auf eine Tasse Kaffee vorbeischaut, ob Dörrie will oder nicht. Wir sprechen darüber, wie man mutig bleibt, auch in harten Zeiten. Wie man wieder mutiger wird, flexibel bleibt, sich selbst herausfordert und damit auch überrascht, mit Kleinigkeiten im Alltag aus Mustern herausbricht. 

“Es ist schwer, die Geschichte, die wir uns über uns selbst ausdenken, fallen zu lassen”, sagt Doris Dörrie. Doch genau der Mut wird belohnt. Dort beginnen wir, das Drehbuch zu unserem eigenen Leben zu schreiben und Dämonen zu besiegen. So geschehen Momente, an die wir uns ewig erinnern werden. Weil die Frage stellen wir auch: Was bleibt uns in Erinnerung?

#14

Wie bekommt man Lust auf Sex?

Katharina Bonk hat ein sehr entspanntes Verhältnis zum Thema Sex. Und die 28-Jährige hat das seltene Talent, darüber sehr sinnlich und einfühlsam zu sprechen. Außerdem ist sie experimentierfreudig. 

So war sie vor kurzem zum ersten Mal bei einer Tantra-Massage und war selbst überrascht, was da alles passierte und inklusive war. Ihr Fazit: Ich wurde noch nie so berührt. Den Kommentar fand ihr Freund nicht so prickelnd, aber da musste er durch.

 

Die beiden waren auch schon mal zusammen auf einem Festival der Liebe, wo zwei Orgien im Angebot waren. Sie entschieden sich aber lieber für Sex miteinander im Freien. Warum, erzählt Katharina in dieser Folge sehr spannend. Es geht dabei auch um die Klischees, die wir Frauen und Männer oft noch glauben erfüllen zu müssen. Um Glaubenssätze und den Mut, seine eigenen Wünsche zu leben.

 

Katharina veranstaltet auch Workshops zum Thema Masturbation und zu den Themen Kreativität und Orgasmen. Für die Website Fuckluckygohappy schreibt sie eine spannende Kolumne und in ihrem Online-Shop Liebelei verkauft sie Yoni-Eier. Genau, das sind die Eier aus Rosenquartz, für die Gwyneth Paltrow letztes Jahr noch auf Schadensersatz verklagt wurde. Auch darüber sprechen wir. Genau wie über Ganzkörperorgasmen, über die Entdeckung und Wiederentdeckung der eigenen Sexualität und welche Rolle ein Kuscheltier dabei gespielt hat sowie trockene Orgasmen bei Männern, warum die auch ein Ziel sein können. Und natürlich sprechen wir auch darüber, wie es ist, wenn man gerade nicht so viel Lust auf Sex hat oder wenig Zeit.

#13

Wie trifft man die richtigen Entscheidungen?

Alexandra Reinwarth hat ihre eigene Todesanzeige schon fertig. Das war Teil ihres Experiments: Was würde ich tun, wenn ich nur noch ein Jahr zu leben hätte? 

Wie immer hat die Bestsellerautorin ein Buch darüber geschrieben (“Das Leben ist zu kurz für später”). In dieser Folge sprechen wir über ihre Erfahrungen und besten Tricks. Was es mit einem macht, sich vorzustellen, dass man nur noch ein Jahr zu leben hätte. Wie unwichtig plötzlich Vieles erscheint, wie einfach es wird, Entscheidungen zu treffen. 

Natürlich ist es makaber, aber es macht auch klar: Wir leben alle nicht ewig, auch wenn wir so tun und unsere Träume immer wieder aufschieben. Warum also nicht endlich das tun, was wir immer wollten? Alexandra Reinwarth hat durch das Experiment viele kleine Dinge in ihrem Leben verändert, aber auch große: Unter anderem hat sie beschlossen, dass sie gern wieder eine eigene Wohnung hätte. Mehr Zeit für sich. Ihr Freund, der Vater ihres Kindes, kann ja zu Besuch kommen. Eh viel romantischer, weil man dann bewusst Zeit miteinander verbringt. Sie hat auch den Urlaub, der besonders schön war, einfach verlängert. 

Thhh, denken jetzt vielleicht die Festangstellten, das geht doch gar nicht. Doch, sagt Alexandra Reinwarth, und verrät in dieser Folge, wie man es hinbekommt und warum man sich nicht davon abhalten lassen sollte. Es geht auch darum, sich von Stolz und (vermeintlicher) Peinlichkeit nicht zurückhalten zu lassen. Sondern zu tun oder zu sagen, was man gern noch sagen oder tun würde. Es ist ein makaberes Thema, aber auch ein verdammt wichtig: Es geht um unser Leben. Und das ist leider viel zu kurz.

#12

Wie macht man aus einer schwierigen Kindheit etwas Gutes?

Chris Glass und ich wollten eigentlich über Selbstliebe sprechen in dieser Folge. Doch während des Interviews, kamen wir auf die Frage, woher seine fehlende Selbstliebe kommt. Zum ersten Mal erzählte er öffentlich davon, dass er als Kind von seinem Vater geschlagen wurde. 

Wie er der Starke in der Familie sein musste, die jüngeren Geschwister beschützen und warum seine Mutter ihm nicht zur Hilfe kam. Chris Glass hat aus seiner schwierigen Kindheit etwas Großartiges gemacht: Er hat sich getraut, so zu werden wie er sein möchte. Er hat sich dazu bekannt, schwul zu sein. Er ist aus einer kleinen Stadt in Amerika nach Berlin gezogen und weiß mittlerweile damit umzugehen, es als großer, wunderschöner, schwarzer Mann nicht immer leicht zu haben, in Situationen, die ich als weiße Frau nicht mal erahnen kann. Er ist 41 und hat beruflich viel erreicht: Das Soho House Berlin hat er mit aufgebaut, so wie weitere weltweite Filialen, er berät viele große Firmen, bringt spannende Menschen zusammen, hat ein sehr, sehr sicheres Gespür für Design und betreibt seine großartig eingerichtete Event-Location aptm.

 

Mich hat unser Gespräch sehr bewegt. Ich habe viel gelernt, mein Horizont hat sich noch ein ordentliches Stück erweitert. Mir ist noch mal bewusst geworden, wie schnell man andere Menschen und die eigenen Gedanken in Schubladen steckt, statt einfach zu sagen, was einem auf dem Herzen liegt. Auch im positiven Sinne.

 

Zuerst dachte ich: Passt dieses Thema in diesen Podcast? Ist das nicht etwas zu heftig, überfordert das eventuell die HörerInnen in einem Podcast, der sich um gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und Selbstliebe dreht. Doch dann kam ich zu dem Entschluss: Chris Geschichte passt wunderbar rein. Zum einen, weil es viele Menschen gibt, die schwierige Kindheiten hatten, zum anderen kommen wir im Laufe unseres Lebens alle in herausfordernde Situationen und zu lernen wie andere damit umgehen, finde ich sehr hörenswert. Ich hoffe, ihr auch.

#11

Wie behält man Weihnachten die gute Laune?

Der Dezember ist für viele stressiger, als sie zugeben mögen und die Stimmung unterm Weihnachtsbaum kann dank der eigenen Erwartungen oder der Verwandtschaft auch schneller mal kippen, als einem lieb ist.

Deshalb habe ich Psychotherapeutin Miriam Junge für diese Folge interviewt. Die 38-Jährige hat ihre Praxis in Berlin und arbeitet dort viel mit Verhaltens-, Hypno- und auch Paartherapie. In unserem Gespräch geht es thematisch ein bisschen zu wie in dem Film „Tatsächlich Liebe“. Wir sprechen darüber, wie man mit den eigenen Erwartungen und anderer zu Weihnachten umgeht, wie man für sich selbst Grenzen setzt und auch mal aushält, jemanden zu enttäuschen, anstatt sich selbst. 

Wir sprechen auch übers Single sein, genau wie über Paartherapie und kleine Tricks, die man Weihnachten heimlich auch auf dem Klo anwenden kann, wenn jemand nervt. Und wir sprechen darüber, wie man sich schlauer Weise keine Vorsätze fürs neue Jahr nimmt, sondern lieber klar definierte Ziele. Miriam Junge hat ein paar tolle Tricks auf Lager und einen sehr guten Humor. Was toll ist, weil: Über Situationen zu lachen, wenn man das schafft, dann können es eh nur noch fröhliche Weihnachten und ein großartiges 2019 werden.

#10

Worauf kommt es wirklich an
im Leben?

Monika Fuchs ist 80 Jahre alt und betreibt jeden Freitagabend in ihrem Wohnzimmer einen Supper Club. Eine Art Restaurant bei sich Zuhause. Dann kocht und unterhält sie diverse fremde Menschen.

Es geht um viel mehr als nur das Essen, es geht um Gemeinschaft und ein paar Lebensweisheiten to go. Davon hat die 80-Jährige viele auf Lager, ihr Leben war bisher sehr wild. Sie wurde im Krieg geboren, hat zwei Ehen geführt, vier Kinder auf die Welt gebracht, viele Pflegekinder betreut, viele Jobs gemacht – manche aus der Not, die meisten aus Leidenschaft. 

Sie ging immer dann, wenn sie wirklich gut war in etwas. So hält man den Kopf fit, sagt sie. Genau wie offen für Neues zu bleiben. So hat Monika z.B. ihren eigenen YouTube-Kanal. Wir sprechen darüber, worauf es wirklich ankommt im Leben. Und was man tut, wenn das Leben stürmisch wird.

#9

Was sollen wir essen für ein
langes Leben?

Bas Kast ist aktuell so etwas wie der Erlöser zu Ernährungsfragen. Nachdem ihn sein Herz mit vierzig beim Joggen in die Knie zwang, begann der Junk Food-Fan sich mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen. 

Der Wissenschaftsjournalist war baff, wie schnell man nach einer Umstellung Erfolge sehen kann. Er beschloss, alles Vorhandene zum Thema zu lesen und ein Buch dazu zu verfassen. Herausgekommen ist der Bestseller: “Der Ernährungskompass – Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung.” Klingt erstmal furztrocken, liest sich aber wie ein Krimi.

Weil endlich mal jemand verständlich erklärt, was welche Lebensmittel mit uns machen. Im guten und im schlechten. Wie man mit guter Ernährung dem Alterungsprozess entgegenwirken, ja sogar Krankheiten heilen kann und warum Joghurt für weniger Falten und gutes Olivenöl und Nüsse für einen flachen Bauch sorgen, falls so etwas überhaupt wichtig ist – über all das haben wir gesprochen. Auch, dass es nie zu spät ist, mit gesunder Ernährung zu beginnen und wie man es schaffen kann, sich oder andere zu motivieren.

#8

Wie entrümpelt man sein Leben?

Meike Winnemuth ist für mich eine Vorreiterin der Weniger-ist-mehr-Kultur. Schon vor Jahren testete sie, wie es ist ein Jahr lang nur ein Kleid zu tragen. Als sie bei Günther Jauch eine halbe Million Euro gewann, traute sie sich endlich auf Weltreise zu gehen (und brauchte das Geld gar nicht). 

Sie lebte aus einem kleinen Koffer und fühlte sich anschließend in ihrer 200 qm-Wohnung Zuhause nicht mehr wohl. Nur mit einem Tisch, vier Stühlen, einer Matratze, ihrem Hund und ein paar Büchern zog sie in ein 1-Zimmer-Apartment, in dem sie nach wie vor glücklich lebt. Weniger Zeug, mehr Zeit lautet ihr Devise. Das mache einen weniger erpressbar, sagt sie. Es geht nicht darum, nichts mehr zu besitzen. Sondern, lieber weniger, aber dafür bessere Dinge. Es geht darum, den Kopf zu entrümpeln, auch von den Erwartungen anderer. Und, das wusste schon Meikes Mama, einen Fluchtgroschen zu haben, kann auch nicht schaden. Über all das sprechen wir heute in der Podcast-Folge: „Wie entrümpelt man sein Leben?“.

#7

Versteckt sich hinter Stress eigentlich Angst?

Beata Korioth hat eine sehr spannende These. Sie findet: Wer sagt „Ich habe so einen Stress”, meint eigentlich “Ich habe so eine Angst!“ Interessant, oder? Die 46-Jährige hat ein ganzes Buch über dieses Thema geschrieben, es heißt „Goodbye Stress – halte die Welt an, atme und finde zurück in deine Kraft“.

 

Ich habe dieses Buch wirklich gern gelesen und währenddessen schon gemerkt, wie es etwas mit mir macht. Zum Beispiel der Satz „Ich habe alle Zeit der Welt“. Den sage ich mir jetzt immer in vielen Situationen und er hilft tatsächlich.

Beata hat drei Kinder und arbeitet seit zwanzig Jahren als Atemtherapeutin, Bewusstseinstrainerin und Yogalehrerin und bevor wir unser Gespräch aufgenommen haben, hat sie mit mir in ihrem Hotelzimmer neurogenes Zittern geübt. Das ist eine Technik, bei der man Stress geradezu abschütteln kann. Wie genau das funktioniert, erklärt sie im Gespräch (und ich habe euch weiter unten ein Anleitungsvideo dazu verlinkt). In dieser Podcastfolge verrät sie auch viele weitere Tricks, wie man sich weniger Sorgen und mehr Freude in den Alltag zaubern kann. Gleich ab dem Aufwachen.

Das Anleitungsvideo zum neurogenen Zittern findet ihr hier: https://bit.ly/2RSgb2F

In dieser Folge erwähne ich auch, dass ihr einen 25 % Rabatt auf das Jahresabo meiner Lieblings-Entspannungs-App CALM bekommt. Das funktioniert über diesen Link calm.com/endlichom

#6

Wie steht man wieder Auf?

Arlow Pieniak betreibt das Personal Training Studio Work it in Hamburg und rettet mich seit fünf Jahren immer wieder bei schlimmsten Rücken- und Nackenschmerzen.  In unserem Gespräch erzählt Arlow Pieniak wie man, auch ganz ohne Personal Trainer, sich selbst etwas Gutes tun und in Bewegung kommen kann. 

Der 40-Jährige hat mich auch motiviert, das mit dem zuckerfrei auszuprobieren, er lebt schon seit mehr als zehn Jahren ohne Alkohol und Zucker. 

Er zeigt mir auch immer wieder, wie wichtig es ist, sich zu bewegen, egal was man für Schmerzen hat oder wie schlimm auch immer der innere Schweinehund brüllt: „Leg dich lieber auf die Couch!!!“. Sport hilft sogar gegen Ängste, wusstet ihr das? Wir sprechen auch darüber, wie Arlow seit ein paar Monaten mit der Krankheit Borreliose kämpft. Das ist ein Virus im Blut, der ihm jegliche Energie zieht und ihn zum Ausruhen zwingt. Wir sprechen darüber, wie man wieder aufsteht, wenn alles gerade zu Boden geht. Und warum man sich gerade, wenn es einem am dreckigsten geht, unbedingt bewegen sollte

#5

Wie ernährt man sich realistisch gesund?

Lynn Hoefer ist die Patentante dieses Podcasts. Die ganzheitliche Ernährungsberaterin und Food Bloggerin hat mir mit meinen Zucker-Entzug geholfen. Ihre köstlichen Rezepte haben mich motiviert, mich weiter mit dem Thema gesunde Ernährung anzufreunden. 

Schritt für Schritt habe ich gelernt, dass es nicht nur um gutes Essen dabei geht, sondern um das gut zu sich selbst und anderen sein. Lynn Hoefer hat mich also quasi auf die Reise geschickt, von der ich hier im Podcast berichte.

In unserem Gespräch erzählen wir, dass wir es bei weitem nicht schaffen, uns immer gesund zu ernähren, aber das der Versuch zählt. Wir beantworten auch Fragen von Leserinnen & Zuhörerinnen in dieser Folge, die sie uns vorab geschickt haben. Zum Beispiel, wie man das Thema gesunde Ernährung mit Mann & Kind Zuhause schafft. Und wir sprechen ein wenig über Selbstzweifel, weil wir die beide zu gut kennen.

#4

Warum ist es mutig, keinen Alkohol zu trinken?

Es gibt eine Frau, die meine Idee, mal eine Zeitlang keinen Alkohol mehr zu trinken sehr unterstützt hat: Susanne Kaloff. Die 49-Jährige ist Bestsellerautorin, sie hat das Buch „Nüchtern betrachtet war’s betrunken nicht so berauschend“ geschrieben.

Das Buch erschien Anfang diesen Jahres und wurde gleich ein Spiegel-Bestseller. Darin berichtet sie sehr humorvoll aber auch selbstkritisch über ihren Selbstversuch, den Alkohol wegzulassen, mit dem sie jahrelang vermeintlich viel Spaß hatte.

Obwohl sie, genau wie ich, sich oft Kritik anhören muss, warum man denn jetzt so langweilig sei und keinen Alkohol mehr trinke, scheint es ein großes Interesse an diesem Thema zu geben.

In unserem Gespräch geht es darum, warum es mutig ist, keinen Alkohol zu trinken. Dass es dabei auch ums Aushalten geht. Von sich selbst und anderen. Wie man erste Dates ohne Alkohol überlebt, das schüchtern sein und überhaupt Feste im Allgemeinen. Susanne sagt: „Ich habe mich nie besser kennengelernt und bin mir nie näher gekommen als durch diesen Selbstversuch.“

Über das besser auf sich selbst hören, wie man das lernen kann, sprechen wir auch. Genau so wie übers älter werden. Und warum wir beide gern, wie Woody Allen, in unserem Wohnzimmer wiedergeboren werden würden.

#3

Wie retten wir uns und unsere Umwelt vor dem Burnout?

Milena Glimbovski hat mich dazu gebracht, dass ich neuerdings etwas nachhaltiger denke. Ich habe ihr sehr schlaues Buch “Ohne Wenn und Abfall – Wie ich dem Verpackungswahn entkam” gelesen und geliebt. 

Weil es darin nicht den wahnsinnigen Anspruch gibt, ab sofort alles umwelttechnisch korrekt zu machen. Sondern: Mit kleinen

Schritten anzufangen. Weil in Wahrheit das Wichtigste ist, einfach loszulegen und sich dann eh schnell ein Domino-Effekt einstellt.

Milena hat auch den ersten Original Unverpackt-Laden in Berlin eröffnet und wurde zurecht dafür von der internationalen Presse gefeiert. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie man schon mit kleinen Tricks große Mengen an Müll einsparen kann. Was Menstruationstassen, Poduschen und Babies damit zu tun haben.

Wir sprechen aber auch über die Phase, in der ein Burnout Milena zwang innezuhalten. Denn selbst wenn man liebt, was man tut, kann das passieren. Wir haben beide Erfahrungen mit Panikattacken, auch darüber erzählen wir in dieser Folge. Dass aus Scheiße meist etwas Schönes entsteht. Und das meinen wir nicht nur im Bezug auf Kompost!

#2

Wie schaltet man alles aus und sich wieder an?

Maurice Pfleiderer war für eine Woche im Kloster. Seine Frau hat ihn hingeschickt, weil er den dringenden Wunsch verspürte, mal alles um sich herum auszuschalten und sich selbst wieder an. 

„Es ist dort ein bisschen wie im Swinger Club“ erzählt er im Interview, „nichts muss, alles kann“.

Die Woche Stille hat viel mit Maurice gemacht. Der Ex-Werber und jetzt selbstständige Unternehmer hat gelernt, langsamer zu gehen, die Nonnen nicht mehr so schnell zu überholen, dass ihnen fast die Röcke ins Gesicht flogen. Er hat sich gefragt, ob es schlau ist, sein Hobby zum Beruf zu machen und er hat sich um alte Wunden gekümmert, gemerkt, dass er erst sich selbst verzeihen muss, um anderen vergeben zu können. Und das man zu diesen Erkenntnissen ganz alleine kommt, ohne Therapeuten oder Coaches. Alles, was man dafür braucht, ist ein bisschen Ruhe.

Es ist ein Gespräch mit Tiefe, aber auch mit viel Humor. So wie das Leben eben ist.

Am Ende des Gesprächs liest Maurice ein selbst verfasstes Gedicht vor. Die Leidenschaft hat er im Kloster für sich wieder entdeckt.

*weil so viele fragen: Das Kloster, in dem Maurice war heißt Abtei Münsterschwarzach.

#1

Wie schafft man es, sich und andere nicht mehr so zu stressen?

Gabriele Besser hat mir in ihren Yoga- und Meditationsstunden beigebracht, wie man besser mit sich selbst und anderen umgeht. Ich dachte zum Beispiel, dass ich von Berufswegen als Journalistin sehr gut zuhören könnte.

Aber nix da. Mit einer simplen Übung zeigt Gabriele Besser in dieser Folge, wie man anderen den nötigen Raum gibt, um in Ruhe erzählen zu können. Schnell wird klar: So erfährt man viel Spannenderes, als wenn man ständig unterbricht. Und es erzählt einem so viel über sich selbst, warum man das gern tun würde.

Weiter sprechen wir übers schüchtern sein, gut zu sich selbst sein, stolz auf sich selbst sein und wie man das ganz einfach lernen kann.

Am Ende des Gesprächs gibt es eine Kurzmeditation zur Entspannung, die einem das Herz ganz weit öffnet. Klingt vielleicht kitschig, funktioniert aber tatsächlich. Probiert es aus!