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Das Supergoodie
Einen Monat umsonst die Erotikfilme von Erika Lust gucken! Diese drei mag Mirna Funk besonders.
von Mirna Funk - 01.06.2020
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Es ist 11 Uhr morgens. Meine Tochter ist in der Kita. Ich habe 20 Tabs offen. Alles Pornos. Das nenne ich ein erfülltes Leben. Mehr will ich nicht. Mehr brauche ich nicht. Das wissen all jene, die meinen ersten Pornoartikel im Abo vor drei Monaten gelesen haben. Diesmal habe ich einen Zugang zur LustCinema-Reihe von Erika Lust bekommen. Im Februar stellte ich die schwedische FemPorn-Koryphäe schon vor. Geboren als Erika Hallgvest hat die Regisseurin, Produzentin und Autorin den Porno nachhaltig und für immer verändert. Damit startete sie 2004. Seitdem sind 16 Jahre vergangen und sie hat zig Pornos selbst gedreht und drehen lassen.

„Immer mit dem Ziel, den männlichen Blick zu hinterfragen und Frauen ins Zentrum zu rücken.“ -

Wer sich dafür besonders interessiert, sollte sich unbedingt ihren TEDx Talk It’s Time for Porn to Change anschauen. Alle Filme der LustCinema-Reihe sind von Frauen gedreht. Das führt automatisch zu einer anderen Form von Porno. Weil feministische Standpunkttheorie. Hier bitte nochmal Sandra Harding, Nancy Hartsock und Dorothy Smith checken. Denn es gibt immer eine Abhängigkeit der Erkenntnisgewinnung von der Position innerhalb gesellschaftlicher Herrschaftsverhältnisse. Deshalb gibt es bessere und schlechtere Standpunkte, von denen aus die Welt betrachtet und interpretiert werden kann. Die feministischen Standpunkttheorien kritisieren insbesondere androzentrische Weltanschauungen, in deren Zentrum Männer stehen beziehungsweise Männlichkeit als Maßstab und Norm verstanden wird. Darüber hinaus vertreten sie die Position, dass aufgrund der patriarchalen Herrschaftsverhältnisse Frauen einen objektiveren Zugang zu bestimmten Bereichen der Welt hätten.
Ja, genau, habt ihr richtig gehört. Aber zurück zum Thema: In der LustCinema-Reihe kommen alle Beteiligten gleichermaßen auf ihre Kosten. Das merkt man auch sofort, wenn man durchscrollt und in manche Pornos kurz reinklickt, um zu wissen, ob man sie gut findet. Ich war ziemlich happy, dass ich relativ schnell Stoya entdeckte. Neben Sasha Grey und Riley Reid eine meiner allerliebsten Darstellerinnen. Bei Erika Lust hat sie eine eigene Reihe. Die heißt „Around the world in 80 ways“. Da vögelt sich Stoya durch verschiedene Städte. Drei habe ich mir angesehen. Einen davon stelle ich als Favoriten vor.
Mir selbst fiel wieder auf, wie subjektiv eine Auswahl der besten Pornos ist. Falls ihr euch also in meinen Vorschlägen nicht wiederfinden solltet, dann lasst nicht gleich unbefriedigt das Köpfchen hängen, sondern schaut selbst, was ihr gut findet. Ich bin sehr picky, wenn es darum geht, die richtigen Darsteller zu finden, und weniger picky, wenn es um die Art der Sexszene geht. Aber so hat jeder eben seine Prioritäten. Hier kommen, wie versprochen, meine:

1. Around the world in 80 ways

Es gibt bei LustCinema mehrere Städte, in denen Stoya Sex hat. Ich habe mir Budapest, Amsterdam und Paris angesehen und mich dafür entschieden, weil ich die Typen in den anderen Städten einfach nicht heiß fand. Stoya selbst muss man mögen. Sie ist null Porno-Starlet, sondern eher Nerd Girl. Was ich als Nerd Girl natürlich heißer finde. Ich suche mir immer Frauen aus, mit denen ich mich entweder durch die Haarfarbe, den Körperbau oder den Habitus identifizieren kann. Ich glaube, das ist normal, und vermutlich kennt ihr das auch. Die Kameraperspektive bei den Filmen ist ziemlich amateurig. Es gibt kein Kamerateam. Das finde ich schwierig, weil ich schon sehr auf schick stehe, aber dafür ist der Porno ziemlich authentisch. Stoya lacht viel (immer gut und real!), ohne dass es nervt. By the way, meine These, ein Klassiker im FemPorn sind lachende Frauen beim Sex. Gibt’s im klassischen Porno gar nicht.

2. Serendipity

Ich habe mir jetzt mal eine Tüte Chips aufgemacht. Einfach, weil bei den meisten Filmen der LustCinema-Reihe echt außergewöhnlich viel Storytelling dabei ist. Da wird die Geografie des Drehortes erklärt, Schlösser und Burgen gezeigt oder eine Darstellerin spielt Gitarre im Park. Irgendwann, sehr viel später, gibt es dann Sex. Nicht so mein Ding. Aber, klickt ihr auf den Serendipity-Link, bekommt ihr zwei Stunden Lesbenporn, ohne viel Storytelling. Ich selbst habe in meinem Leben mit etlichen Frauen geschlafen und leider irgendwann feststellen müssen, dass ich hetero bin. Sehr, sehr hetero. Was wirklich nervt. Aber es gibt genug Frauen, die diese Erfahrung noch nicht gemacht haben, oder eben doch, und einfach extrem angeturnt von lesbischem Sex sind. Wie gesagt, ich kann das total verstehen. Und diese zwei Stunden sind wirklich gut. Tolle Frauen, toller Sex. Ich habe immer wieder reingezoomt. Und jeder, der drauf abfährt, wird auf seine Kosten kommen.

3. The Intern

Wer mich hier ein bisschen verfolgt, weiß, ich stehe seit ein paar Jahren echt krass auf jüngere Männer. Ich glaube, deswegen habe ich auch diesen Titel angeklickt. War dann aber nix mit weiblicher CEO lässt sich von ihrem Assistenten vögeln. Man kann nicht alles haben. Aber, und jetzt kommt’s, ab Minute 25 (was davor passiert, habe ich wegen Chipsessen und Wäscheaufhängen nicht mitbekommen) taucht da ein Boi auf, der halt ultrakrass in mein Beuteschema passt. Ganz süß mit Locken. Und ab Minute 32 fingert er sie so gut, dass ich die Wäsche habe fallen lassen. WTF! Dann hat er auch noch so einen krassen Body. Top-Typ. Würde ich mir gerne fürs Wochenende ausleihen. Michael Vegas. Könnte Owen Gray und James Dean ablösen. Aber nur vielleicht. Ab Minute 60 gibt’s dann noch eine richtig gute Lesbenszene. Anyway. Ich hatte das Gefühl, dass ist so ein schönes Potpourri an allem, was man eigentlich ganz geil findet. Also enjoy!
So bekommt ihr den Umsonstzugang:
*Werbung Euch stehen für einen Monat alle Filme im LustCinema kostenlos zur Verfügung. Dafür auf diese Landingpage klicken. Mit deiner E-Mail-Adresse und einem Passwort anmelden und dann bitte rechtzeitig wieder abmelden, da nach einem Monat sonst die monatliche Gebühr von ca. 35 Dollar abgebucht wird. Viel Freude!

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