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Die Urlaubs-Bilanz:

Zwei Nächte alleine auf Norderney im Inselloft und eine Woche mit Familie auf Borkum in einer Ferienwohnung. Was richtig toll war & was eine Katastrophe.

Beginnen wir mit dem Schönen. Und vielleicht dies noch vorab zum Verständnis: Seitdem wir Kinder haben, also seit vier Jahren, probieren wir verschiedenste Urlaubskonzepte aus. Wir tauschten unsere Wohnung gegen ein Haus auf Mallorca, wir machten zum ersten Mal Pauschalurlaub in einem Familienclub, buchten mit Freunden eine Finca und alleine. Wir probierten verschiedene Wochenendfluchten aus. Wir sammelten sensationell schöne Erfahrungen und scheiterten gewaltig.

Der Druck ist ja auch nicht ohne: kostet Urlaub doch heute so irre viel als Familie, gibt es nur begrenzt freie Tage und werden einem diese oft auch noch diktiert – durch vorgegebene Ferienzeiten in der Kita und Schule. Und dann gibt es ja auch noch diesen unsichtbaren Konkurrenzkampf à la wer hat’s drauf in Sachen Urlaub und hatte die geilste Zeit? Da muss man nicht mitmachen, das kann man ignorieren, besonders gut, wenn man es wirklich schön hatte und einfach drüber lachen kann, was nicht gut war. So wie wir dieses Jahr. Ich gehe jede Wette ein, dass wir die hässlichste Ferienwohnung aller Zeiten hatten. Aber der Reihe nach.

In diesem Sommerurlaub wollten wir testen, wie es ist, Urlaub in der Heimat zu machen. Mit Familienanschluss. Meine Eltern leben in Ostfriesland, in der Kleinstadt Aurich. Der Plan war: wir bleiben eine Woche bei ihnen, nutzen ihren Garten, den Kletterwald, Ritter-Spielplatz, was es dort alles Tolles gibt. Und in Woche zwei fahren wir mit meinen Eltern und meiner Schwester samt meiner Nichte nach Borkum, wo ich als Kind diverse Ferien verbracht habe. Als die Idee Weihnachten aufkam, gab es noch genau eine einzige freie Ferienwohnung auf Borkum. Eine einzige. Im Dachgeschoss, mit brauner Ledercouch und einer Einrichtung, die sich top als Vorher-Bild machen würde bei einer Wohnungs-Makeover-Geschichte.

Ich dachte, ich schaff das schon. Nun sei nicht so ein Snob.

Du wirst ja wohl mal eine Woche in einer Wohnung schlafen können, die nicht deinem Geschmack entspricht, also wirklich.

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Kurz bevor die Reise los ging, meldeten sich die Betreiber des Design-Hotels Inselloft auf Norderney. Ob ich Lust hätte, mir das mal anzuschauen plus ein paar Restaurants, ich sei eingeladen. Meine Eltern stimmten zu, nahmen die Kinder und so hatten mein Mann und ich plötzlich zwei Nächte und drei Tage für uns auf Norderney. Eine schöne Überraschung, vor allem, weil ich das Inselloft schon lange beobachtete. So geschmackvoll modern eingerichtete Häuser sind auf den ostfriesischen Inseln leider noch selten.

Zu dem Haus gehören nicht nur hübsch eingerichtete Zimmer, zwei Penthouses und Lofts, sondern auch ein Restaurant, eine Bäckerei, ein Design-Shop und ein Spa. Es ist alles irre liebevoll gemacht. Zur Begrüßung hatten wir in unserer Pantry-Küche schon frisches Baguette, im Kühlschrank Käse, Wurst, Butter und kalte Getränke. Wir nahmen uns die hauseigenen Fahrräder und düsten damit quer über die Insel durch die Dünen, schauten aufs Meer, setzten uns in einen Strandkorb an einem leeren (aber sehr nackigen) Abschnitt zum Lesen, ließen los. So schnell und schön.

Alle paar Stunden aßen wir an besonderen Orten: Zum Mittag Griechischen Salat, Salzkartoffeln und Kräuter-Quark und frischen Obstsalat in der Milchbar auf muckeligen Holzstühlen mit Blick aufs Meer. Abends Feigen-Ravioli im Esszimmer vom Inselloft. Frisches Krabben-Pumpernickel-Brot mit Spiegeleiern und Salat in der Marienhöhe, wieder mit Blick aufs Meer und abends ein Sterne-Menü im Seesteg, draußen sitzend mit Blick auf den Sonnenuntergang.

Nachmittags ließen wir uns im Bade:haus eine Schlickpackung verpassen und lagen damit eine halbe Stunde auf Schwebeliegen. Das sind mit warmen Wasser gefüllte Becken. Erst fühlte ich mich etwas mulmig, doch dann schwebte ich tatsächlich nur noch. So müssen sich Babies im Mutterleib fühlen. Das wäre was für Luis aus Suits gewesen. Im Bade:haus gibt es auch einen wirklich sehr schönen Saunabereich mit Liegen auf dem Dach, toll für den Herbst und Winter.

Ich habe auf Norderney ein paar Szenen gefilmt, gibt es hier zu sehen:

Uns als Paar half diese überraschende Auszeit dabei, Luft zu holen nach wilden Wochen, eine große Portion Geduld und Nerven einzupacken für den anstehenden Familienurlaub und in Ruhe mal ein paar Themen zu besprechen, für die sonst nie Zeit bleibt.

Mir selbst zeigte es mal wieder, wieviel Entspannung es mir bringt, an einem schönen Ort zu sein. Es hübsch um mich herum zu haben, so wie im Inselloft, mit so vielen liebevollen Details und vielem guten Essen. Wie mich das entspannen und neue Ideen haben lässt. Was passiert, wenn es um mich herum nicht so aussieht, erlebte ich dann auf Borkum.

Wir waren so aufgeladen mit guter Laune. Endlich war er da, der Familenurlaub, auf den wir unsere Kinder schon seit Wochen heiß gemacht hatten. Unser Auto, das wir mit auf die Insel nahmen, war voll gepackt bis unters Dach, auch mit Geschenken zum Geburtstag unserer Tochter, wir hörten im Radio laut “Freedom” von George Michel und headbangten mit unseren Kindern dazu. Als wir gerade erst raus waren aus Hamburg, noch nicht mal auf den Elbbrücken, fragten sie schon:

“Wie lang dauert es noch?” und da waren sie: All unsere Kindheitserinnerungen, die sich jetzt bei unseren Kleinen wiederholten.

Es war wirklich schön. Bis ich die Ferienwohnung sah.

Die Kinder freuten sich schon über die frei herumlaufenden Kaninchen im Garten des Einfamilienhauses. Es waren klassische Rotklinkerhäuser aus den Sechtzigern, alles gut. Nur dann öffneten wir die Haustür, es kam ein beißender Geruch aus dem Flur und wir erschraken alle zusammen. Im Flur saß eine Schaufensterpuppe angezogen wie ein Cowgirl meets Rocker mit Sonnenbrille und Doc Martens. Ich mag das Foto hier nicht zeigen, habe es aber auf Instagram gepostet, hier klicken und dann nach rechts. Die Hölle, oder?

Wir liefen die Treppe rechts hoch in unsere Dachgeschoss-Ferienwohnung und die war groß, sauber, alles gut. Es waren mehr die Details, die mir ein komisches Gefühl gaben. Es fehlte das Liebevolle. Es gab zwar einen großen Balkon, aber weder Tischdecke, noch Sitzkissen, noch einen Sonnenschirm. Die Fenster, die Vorhänge davor hatten, waren nicht geputzt, hinterm Bett und Sofa war es staubig, der Handtuchhalter hing halb aus der Fassung, genau wie die Spülmaschine aus dem Schrank, im Bett fanden wir Socken und Unterhosen der Vormieter. Die Einrichtung war – na, das wusste ich ja vorher. Ich kann es nur nicht verstehen, gibt es doch so viele gute, günstige Möglichkeiten, es sich Zuhause schön zu machen bzw. Ferienwohnungen einzurichten. Es passte nicht zu dem krassen Preis, den sie für eine Woche verlangten: 1.300 Euro.

Ich versuchte Frieden damit zu schließen, es gelang mir so la la. Aber der Rest, alles ausserhalb dieser Wohnung, war wirklich schön.

Ich habe noch nie einen so kinderfreundlichen Urlaub verbracht.

Das heißt nicht, dass uns die Insulaner wie es in manchen Hotels im Ausland passiert, voll schleimten, weil sie wissen, dass Familien ihnen gute Sommer bescheren. Oh nein, das haben die gar nicht nötig. Es kam tatsächlich von Herzen, nicht nur von den Insulanern, sondern auch anderen Urlaubsgästen. Unser Sohn Fitz schlief komatös im Jogger ein und alle paar Meter lächelte mir jemand mit Blick auf ihn zu, manche blieben sogar stehen und sagten: “Oh nein wie süß! Wie ich das kenne!” Bei Trotzanfällen bekam man ein aufmunterndes Lächeln. Überall gab es kindgerechtes Essen, am Strand Trampoline und Spielplätze, keiner schimpfte, obwohl wir immer unsere große Jogger-Karre dabei hatten, wir bekamen sogar nur wegen der Kinder noch einen Strandkorb, obwohl eigentlich alle schon längst ausgebucht waren.

Wir fanden ein gemütliches Frühstückslokal (Lütje Toornkieker am Alten Leuchtturm) und gingen hin und wieder abends essen (besonders entspannt da mit Kinderspielecke – Alt Borkum. Nicht erschrecken Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder isst da auch oft ). Wir trödelten durch die Tage, ließen uns durch nichts stressen, nicht mal von den gut gemeinten, aber manchmal auch sehr nervigen Kommentaren der eigenen Familie zum Kinderhandling. Wir kuschelten, wir kuschelten so, so viel.

Wir schauten uns selbst beim Leben zu. Waren dankbar für das, was ist und beschlossen keine Angst zu haben, vor dem was kommen könnte.

Wir hatten eine Kühlbox dabei, eine Strandmuschel und schnelltrocknende Handtücher und fühlten uns so irre erwachsen, wie echte Eltern. Wir schmiedeten neue Pläne. Meine Nichte machte mir Beach Waves mit dem Lockenstab für 9,99 Euro von Rossmann. Den hatten wir entdeckt, weil wir dort in der einzigen Drogerie der Insel einfach rumhingen, als Flucht vor der Hitze.

Wir hatten eine gute Zeit. Auch wenn wir jedes Mal beim Hochlaufen zur Ferienwohnung die Luft anhalten mussten. Und beim Rausgehen. Wer weiß, wofür man das neu gewonnene Talent noch mal gebrauchen kann.

 

Und wie war’s bei euch? Was war toll und was eher nicht so? Ich bin gespannt!

Herzlich,

Steffi

Text, Fotos & Film – Stefanie Luxat

Musik: What I Want To Say – The Seasons

27 Comments

  1. Antworten Janine 8. August 2018 um 08:15 Uhr

    Moin
    Also 1300Euro für eine Wohnung in solch einem Zustand…echt Unverschämt.
    Aber Borkum bescherte auch uns vor 2 Jahren den schönsten Familienurlaub..total entschleunigt…und die Fischbrötchen bei Knurrhahn waren ein Träumschen;)
    Liebe Grüße Janine

    • Antworten Steffi 8. August 2018 um 08:23 Uhr

      @Janine: Ja, so herrlich entschleunigt, das ist das perfekte Wort. Fahren ja auch kaum Autos, das hilft auch sehr. Auf die Fischbrötchen war ich auch heiß. Hatte nur Sorge bei der Hitze, deshalb habe ich es mir (leider) verkniffen. Herzliche Grüße, Steffi

  2. Antworten Carla 8. August 2018 um 08:43 Uhr

    Meinen Respekt zum Durchhalten in der FeWo! Ich bin auch Wohnästhetin und kann also sehr gut nachvollziehen, welche Überwindung es dich gekostet haben muss… Ehrlich: Ich hätte es vielleicht nicht so positiv gestimmt geschafft!

  3. Antworten Natalie 8. August 2018 um 08:50 Uhr

    Schöne Umgebung ist wirklich wichtig, hab’s jetzt auch wieder gemerkt. Sonst stimmt irgendwie das Grund-Grsamt-Gefühl nicht.

  4. Antworten Lilli 8. August 2018 um 08:57 Uhr

    Liebe Steffi, als Du gestern das Foto gepostet hast musste ich soooo lachen. Du passt perfekt in den Schaukelstuhl im Inselloft, aber neben diese Schaufensterpuppe leider so gar nicht. Aber so was kann man nur mit Humor nehmen und den hast Du ja. Wir hatten auch mal so einen Fall und wir lachen noch heute darüber, wir waren aber auch schon mal in einer Fewo, die superschick aussah und als wir dann dort ankamen, war sie so schick, dass wir uns völlig deplatziert vorkamen und immer Angst hatten etwas kaputt zu machen – was auch nicht gerade zur Entspannung beiträgt. Ich kann Dich so gut verstehen, mir kommen auch eher inspirierende Gedanke in einer schönen Umgebung, da kann bei mir bei airbnb auch schon mal die falsche Bettwäsche auf dem Foto zum no go werden. Aber Ihr hattet es trotzdem schön und das freut mich, dann wirst Du Deine Ideen hier umsetzen und ich bin gespannt darauf, alles Liebe, Lilli

  5. Antworten carla 8. August 2018 um 09:09 Uhr

    Wir waren vor kurzem in Kroatien und die Kroaten sind ja nicht gerade für ihren guten Geschmack bekannt. Also dachten wir, wir nehmen einfach sehr günstige Unterkünfte, dann ists zwar hässlich, aber wenigstens müssen wir uns nicht darüber ärgern, dass wir für hässlich auch noch viel Geld ausgeben mussten.

    Was soll ich sagen: Plan ging auf. War billig, ästhetisch nicht ganz so ansprechend, aber sauber und besser als erwartet. 😉

    Es gab übrigens zwei neongelbe Tassen. Ich meine: Warum? Die könnten in einer Hipsterbude oder im Designhotel noch verstanden werden, aber in der dusseligen Ferienwohnung war klar, die wurden irgendwann mal beim Preisausschreiben gewonnen.

    Schön, dass ihr eine so tolle Zeit im Familienurlaub hattet. Und vor allem Kraft tanken konntet auf Norderney. Und ich mag es übrigens auch, dass man an dir immer wieder die gleichen Klamotten sieht und du nicht unter gehst in na-kd hauls… 😉

  6. Antworten Cathrin 8. August 2018 um 09:22 Uhr

    Wir lieben Borkum, war selbst als Kind da!

    Alt Borkum Find ich einfach nur überteuert, Knurrhahn und die Milchbuden ✌

    Schau mal bei der Villa Bruns da waren wir schon oft!

  7. Antworten Ute 8. August 2018 um 10:02 Uhr

    Ich musste so lachen grad, wegen Rossmann auf Borkum
    War mit meinen Kids 3 Wochen in Kur vor ein paar Jahren und das Geflügelte Wort unter den Mamas war “lass uns mal zu Rossmann gehen “…
    Zum Ferienwohnungthema kann ich nur sagen : entweder sie gefällt mir und dann Zahl ich auch gerne mehr oder ich lass die Finger weg und geh woanders hin ! Ich wohne daheim schön und dann möchte ich im Urlaub keine Kompromisse machen .. nenn mich Tussi , ich steh dazu
    Und wie schön ist es, wenn die Familie im Urlaub begeistert ist von der Unterkunft
    Liebe Grüsse

  8. Antworten Heike 8. August 2018 um 10:39 Uhr

    Liebe Steffi,
    wie toll, dass ihr trotzdem so einen wunderbaren Urlaub hattet!
    Ich neige leider sehr dazu, mich genau an den Dingen aufzureiben, die mich so stören, besonders dann, wenn Ferienwohnungen so lieblos gestaltet sind.
    Wir müssen noch warten bis Ende August, erst dann geht es los nach Korsika.
    Da bin ich sowas von gespannt, was uns da erwartet, denn auf den Fotos war nicht soviel zu sehen.

    Dieses Jahr ging es uns an Pfingsten ganz ähnlich. Wir hatten eine Fewo auf einen Bauernhof mit meinen Geschwistern und Anhang gebucht.
    Schon vorher war uns klar, die Wohnung wird nicht ganz so der Brüller sein, aber die Aussicht und was da sonst noch so geboten war und überhaupt, man muss ja nicht immer so hohe Ansprüche stellen.
    Lohnt sich aber schon, denn nach jedem Ausflug fiel es uns schwer zurück zu kommen, weil die Wohnung so dunkel war und veraltet und auch nicht ganz so sauber (die Fenster z.B.).
    Was für ein Unterschied in eine nicht nur schöne, sondern auch mit ganz viel Liebe ausgestattete Wohnung kommen zu dürfen. Ich finde, dass darf man nicht unterschätzen.
    Bei uns macht das ganz, ganz viel aus.
    Das ist Wohlfühlen vom ersten Moment an.

    Schön, dass du wieder da bist. Hat mir gefehlt in den letzten Wochen!
    Alles Liebe
    Heike

  9. Antworten Britta 8. August 2018 um 10:41 Uhr

    oooooohhhhh, wie ich das kenne. Ich kann mein Ästhetikempfinden auch nicht so wirklich gut ausblenden, schon gar nicht im Urlaub. Kann zB auch schlecht von hässlichem Geschirr essen, schmeckt mir dann einfach nicht. Punkt. Und deswegen reise ich (zum Leidwesen des zum Glück sehr geduldigen Ehemanns) auch gerne mit einer halben Umzugskiste voller Decken, Kissen, Kerzen, den Lieblingskaffeebechern und anderem Gedöns und verbringe die ersten 2 Urlaubsstunden erstmal damit, Tine Wittler zu spielen und umzudekorieren… 🙂

    • Antworten Annika 8. August 2018 um 12:20 Uhr

      Hahaha…erkenne mich selbst wieder. Wir fahren öfters in eine Wohnung in Spanien, die einen direkten Zugang zum Meer hat und aufgrund dessen ein Träumchen ist. Sie ist aber komplett vintage mit Makramee-Eulen, Zeller-Hahn-Geschirr etc. Deshalb hab ich auch immer Wimpelgirlande, Schälchen, Decken, Gläser etc. dabei um den Rest auszublenden.

      • Insa 8. August 2018 um 15:09 Uhr

        Oh ja – das bin auch zu 1.000% ich.
        Ich glaube das viele Menschen den Nippes, mit dem sie nicht mehr wissen wohin, einfach in ihrer Ferienwohnung abladen.
        Ich beschäftige mich die ersten Stunden auch sehr oft mit Umräumen und wegstellen und nenne es “Ent-Nippisieren” 🙂
        Das lustige ist am Ende des Urlaubs alles wieder hinzustellen und sich zu fragen, wo der ganze Schrott bloß stand!

        Steffi, ich kann Dich so gut verstehen, aber… so hast Du wenigstens eine neue gute Story, die Du in 20 Jahren noch erzählst .-) Und das Instagram Foto von der Puppe war echt spooky!
        Alles Liebe,

        Insa

  10. Antworten Julia 8. August 2018 um 10:42 Uhr

    Liebe Steffi, danke für diesen wunderbaren Urlaubsbericht, ich konnte mich darin so sehr wiederfinden. Wir haben auch zwei kleine Kinder (4 und 2) und haben wie ihr auch in den letzten Jahren verschiedene Urlaubsmodelle getestet. Oft gib es mir so wie dir…
    Letztes Jahr waren wir gemeinsam mit Oma und Opa in einem Ferienhaus auf Langeoog (ein Jahr im Voraus gebucht, muss ich leider dazu sagen). Es war so herrlich entspannt, dass wir dieses Jahr gleich wieder fahren. Unser Haus war designtechnisch wahrscheinlich so ein Mittelding zwischen dem Inselloft und eurer Fewo, aber es war modern, nordisch und sehr sauber. Leider ist für uns die Anreise aus München nicht so easy, aber dank zwei DVD Playern klappt es dann doch dank Peppa und Paw Patrol. Fürs nächste Jahr wollte ich mir Juist mal genauer anschauen, dort soll es auch tolle Häuser geben. Mit Spontan ist aber leider auch dort nicht….
    Mein Fazit nach vier Jahren Urlaub mit Kindern: es wird in jedem Jahr unkomplizierter und die Mengen an Gepäck nehmen auch wieder ab.
    Alles Liebe aus dem heißen München, Julia

  11. Antworten Bianca 8. August 2018 um 10:46 Uhr

    Wir hatten einen super Urlaub bei schönstem Wetter in England.
    Waren erst 3 Tage in London, was auch mit unserer fast 2-Jährigen Maus total schön war – wenn auch nicht der typische Sightseeing und Shopping Urlaub, den wir wohl vorher gemacht hatten.
    Anschließend waren wir eine Woche an der Küste in Brighton. Und da haben wir auch nicht viel mehr gemacht als entweder rechts oder links die Promenade runterspazieren, am Meer spielen, die super schönen kleinen Pools und liebevollen Spielplätze ausprobieren. Entschleunigung trifft es auch hier sehr gut. Wir hatten auch ein extrem süßes Apartment – einfach aber geschmackvoll eingerichtet! Und nur 200m vom Strand…
    Leider ist der absolute #fail, dass mein Koffer seit 3 Wochen verschwunden ist.
    Da merkt man erstmal, wie sehr man an seinen Klamotten hängt, und dass das einzige Paar Sandalen für’s Kind doch bei dem Wetter ziemlich wichtig sind… 🙁

  12. Antworten Heidi 8. August 2018 um 15:04 Uhr

    Wie wäre es denn mal mit dem Chiemgau im nächsten Urlaub? Hier gibts zwar auch jede Menge Jodlerstil und Friteusenschnitzel, aber wenn man bissi schaut auch sehr schöne Designhäuser (z.B. haus Berge in aschau) und schlichte und trotzdem geschmackvolle Fewos.

  13. Antworten Beate 8. August 2018 um 17:53 Uhr

    Wie wunderbar geschrieben. Und wenn es auch nicht jeder zugeben mag, wir alle freuen uns doch über ein hübsches Ferienplätzchen. Beim Lesen musste ich an meinen ersten Urlaub mit meinem Mann denken, England, Southend on Sea. Ein Hotelzimmer sag ich Euch, mit riesigem Loch in der Wand, seeehhhr alter Badewanne, blinden Fenstern – naja. Aber…wir waren jünger, frisch verliebt, noch ohne Kinder, erster gemeinsamer Urlaub – es hat uns mitnichten gestört. Heute, 12 Jahre und zwei Kinder später, achte ich schon darauf, dass wir es auch im Urlaub recht hübsch haben. Muss kein 5 Sterne-Hotel sein, zumal wir Ferienhäuser bevorzugen.
    Und siehe da, im diesjährigen Irlandurlaub habe ich meine Traumferienwohnung gefunden – so würde ich auch ggf. mein eigenes Haus einrichten. Wer also mal nach Irland möchte. Das kleine Reethaus Cottage für 10 Personen von Karla Piner im Örtchen Duleek kann ich nur wärmstens empfehlen, ist aber für größere Familien gedacht (+Tante, Onkel, Oma, Opa….). Liebste Grüße Beate

  14. Antworten Ute Luitjens 8. August 2018 um 18:30 Uhr

    Hallo Steffi !
    Wir waren früher auch immer in solchen Ferienwohnungen auf Borkum wo die Zeit stehen geblieben ist . Lieblos und zusammen gesuchtes Geschirr und schreckliche Möbel!
    Wir wohnen in Leer uns sind jetzt auch mit unseren Kindern 1 Woche auf Borkum gewesen…es war so schön entspannt und entschleunigt .
    Immer wieder schön…
    Wir waren in der Riffstrasse 5 ….wunderschön und schon jetzt für 2019 wieder gebucht !
    Liebe Grüsse aus Ostfriesland

  15. Antworten miriam 8. August 2018 um 23:21 Uhr

    Hi Steffi,
    Ich kann Kompromisse eingehen und über Sachen hinweg sehen. Aber Socken und Unnerbüx vom Vormieter !?! Was haben denn die Vermieter dazu gesagt?
    Ihr hattet und habt ja Knatterwetter in Deutschland diesen Sommer. Fast ne Nummer zu viel, was?
    Nächstes Jahr wird nicht so warm. Kannst von ausgehen, denn da kommen wir nämlich wieder… Also buch schon mal Spanien.
    Gruss
    Miriam

    • Antworten Steffi 9. August 2018 um 16:01 Uhr

      @miriam: Ach, der hat so blöd reagiert (häh? Sonnenschirm? Hat noch nie niemand nach gefragt!) und dann gar nicht mehr auf uns reagiert. Im Urlaub will ich mich auch nicht streiten. Wir werden aber, und das haben wir noch nie, eine Kritik auf der Seite hinterlassen, damit anderen Familien das nicht passiert. Spanien – here we come again! 😉 Herzlich, Steffi

  16. Antworten Uda 9. August 2018 um 06:32 Uhr

    Liebe Steffi!
    Ich hab kurz Tränchen verdrückt beim Film und deinem Text… wir waren dieses Jahr auf Norderney- mit den Kindern, eine Woche im Hotel und es war der schönste Urlaub und die schönste Zeit die wir seit langem hatten. Es war so wie du eure Borkum- Zeit beschreibst- nur ohne schreckliche fewo… Danke für den schönen Text und fürs -Dran- erinnern- können. Liebe Grüße Uda

  17. Antworten Anni 9. August 2018 um 13:55 Uhr

    Steffi! So schön!

    Darf ich dich bitte fragen: womit schneidest du deine Filme – insbesondere dieser Film hat’s mir sehr angetan…

  18. Antworten Daniela 10. August 2018 um 08:32 Uhr

    Wir waren mit unseren Kids (2 J. und 5 Monate) bisher nur in FeWos. Vorher kam das nie für mich in Frage, bisher hatten wir aber immer Glück, war zwar oft nicht super stylisch, aber gemütlich und wir haben und wohlgefühlt und ich hab durchaus die Vorteile solcher Urlaube mit Kind erkannt 😉
    Morgen fahren wir für 2 Wochen nach Usedom in eine DH-Hälfte in einem Feriendorf und ich bin so gespannt was uns erwartet. Auf den Bildern gab es sehr hübsch eingerichtete Häuser und naja-geht-so eingerichtete. Ich hoffe, wir bekommen ersteres 😀 Aber die Häuschen sind sehr nah am Strand und wenn das Wetter gut bleibt, wird das auf jeden Fall schön!

  19. Antworten Ferdini 10. August 2018 um 14:57 Uhr

    Liebe Steffi,
    wir erleben Jahr für Jahr unseren perfekten, entschleunigten Inselurlaub auf Spiekeroog. Autofrei und absolute Bilderbuchatmosphäre. Kinderfreundlich ohne Ende und auch fürs Auge gibt es jede Menge: viele wunderschöne Ferienwohnungen mit tollem Stil, allerdings natürlich nicht günstig. Eigentlich darf ich gar keine Werbung machen, sonst wird es auf unserer Lieblingsinsel bald zu voll…

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