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Ein Beitrag geteilt von Michelle Obama (@michelleobama) am


1.) Michelles Geschichte, unsere Geschichte.

Michelle Obama hat ihre Autobiografie Becoming (*Affiliate Link) veröffentlicht. Sie führt weltweit die Bestsellerlisten an, keine Überraschung. Die Überraschung ist für mich, wie wunderbar dieses Buch tatsächlich ist. Michelle Obama erzählt ihre Geschichte, wie sie groß geworden ist. Wie sie versuchte die Beste zu sein. Wie hart es war, nicht überall reinzupassen, zum einen aufgrund ihrer Hautfarbe zum anderen wegen ihres Ehrgeizes, einfach dem anders sein. Sie erzählt das alles so unaufgeregt und klar, dass ich letztes Wochenende nicht ein Mal Netflix angeschaltet habe, was sonst oft der Fall ist, wenn ich von der Woche zu k.o. bin zum Lesen. Nein, sobald die Kinder im Bett waren las ich Becoming. Stundenlang.

Das erste Drittel des über 500-Seiten-Buches habe ich schon durch und ich muss mich zügeln, es nicht zu schnell zu lesen. Damit ich noch möglichst lange etwas davon habe. Es ist ein Buch, in dem ich Sätze anstreiche, die ich besonders treffend finde. Es ist ein Buch, das ich meiner Tochter in ihre Erinnerungskiste, die ich ihr am Tag ihres Auszugs geben möchte, stecken werde.

Es zeigt, dass niemand den perfekten Weg für sich kennt.

Dass die Lösung ist, mutig zu bleiben, flexibel, Dinge ausprobieren und sich frei davon zu machen, was andere denken und sich selbst treu zu bleiben. Und es zeigt, wie Eltern alles geben für das Wohl ihrer Kinder. Und wie weise Eltern sein könne:

“Unsere Eltern erklärten uns, dass jeder Mensch auf der Welt seine unsichtbare Geschichte mit sich herumträgt und allein deshalb etwas an Toleranz verdient.” Das meine ich immer damit, wenn ich sage: Jeder hat sein Drama.

 

2.) Der beste Chai Tea der Welt.

In den letzten Wochen habe ich viele Chai Tea-Mischungen ausprobiert. Statt Glühwein und heißer Schokolade ist das diesen Winter neben Golden Milk mein Muckelgetränk. Aber kein Chai Tea war so gut wie der, den wir immer im Café Mokis Goodies trinken. Also habe ich das Team gefragt, wie sie es bitte hinbekommen, dass der so unfassbar lecker und trotzdem noch gesund ist. Die haben zwei Tricks: Nummer eins – Sie benutzen die Prana Chai Agave Blend Mischung, die wird per Hand in Australien hergestellt. Kein fieses Fertigpulver, sondern nur “the good stuff”. Trick Nummer zwei ist die Zubereitung: Der Tee wird mit etwas heißem Wasser (ca. 15g Tee auf 100 ml) aufgebrüht, dazu aufgeschäumte Hafermilch (Oatly Barista, ca.200ml) als Chai-Latte. Mokis Goodies verkauft den Tee bei sich im Laden und würde für alle, die ihn sich nicht in Hamburg holen können, auch verschicken. Schreibt einfach monika.ertl@mokis-goodies.de. Ach so: Der 250 g Beutel kostet 14,90 Euro, ist recht Gucci, aber: Mein Gucci. Für mich eine Knaller-Entspannung zwischendurch. Vielleicht geht’s euch ähnlich.

 

3,) Sehr gelacht…

… hab ich als ich diesen The New Yorker-Artikel bei A Cup of Jo fand: Die enttäuschendsten 30 unter 30. Klingt erstmal fies, der Titel ist aber berechtigt. Lest mal rein.

 


4.) Kinder an die Macht!

Ich habe so viel Bewunderung für die 15-Jährige Schwedin Greta Thunberg, die jeden Freitag die Schule schwänzt, um für Klimaschutz zu demonstrieren und die Kinder, die ihrem Beispiel weltweit anfangen zu folgen. Wie mutig und was für ein tolles Zeichen! Dass Greta viel mehr über die Klimakatastrophe weiß als viele Politiker (und auch ich), motiviert mich sehr, mich noch schlauer zu machen zu diesen Themen und zu überlegen, wie wir alle noch mehr mithelfen können.

 

5.) Eine große Portion Selbstliebe.

Natasa, die das Paper Goods-Label Navucko betreibt, hat den Self Love Club gegründet. Zum einen verkauft sie Produkte, die so gelabelt sind, zum anderen veranstaltet sie neuerdings kleine Workshops zu dem Thema. Ich habe am Samstag ihren ersten dazu in Hamburg besucht. Zwei Stunden  hat uns Yogalehrerin Nicole Schurz mit einer Mischung aus Yoga, Pilates und Tanz, was sich Living Yolates nennt, animiert alles loszulassen, was uns nervt und uns mit neuer, guter Energie aufzuladen. Es tat irre gut. Schon lange habe ich nicht mehr so geschwitzt, getanzt, mich frei und neu aufgeladen gefühlt. Es waren Bewegungen dabei, die ich noch nie so im Yoga gemacht habe und die irre gut taten. Ich möchte unbedingt mehr davon und versuche Nicole jetzt einen passenden Unterrichtsort in Hamburg zu finden. Falls ihr was wisst – meldet euch! Das wollt ihr auch machen, ich versprech’s euch! Das tut so irre gut!

Es sind noch weitere Workshops in Planung, folgt Natasa einfach bei Instagram (Name: navucko), dann werdet ihr gut informiert. Oder ihr guckt hier regelmäßig.

Ebenfalls gefunden habe ich bei Natasa die Yogaconcerts: Da macht man Yoga zu Livemusik. Kennt ihr das schon? Am 30.Januar 2019 gibt es einen Termin für Yoga Flow zu Live-Electro mit E-Violine. Das werde ich ebenfalls mal ausprobieren!

Und die Mädels von Femtastics und Hello Love Hamburg haben ein I AM ENOUGH-T-Shirt kreiert. Kann man sich hier gut anschauen und bestellen.

Ach so: Die Hose auf dem Self Love Club-Bild habe ich von Hey Honey geschenkt bekommen, plus eine für meine Tochter. Ich stehe eigentlich nicht auf Mutter-Kind-Looks, aber diese Hose, hach, die macht mich wirklich happy. Jetzt suche ich online oder in Hamburg noch gute Anleitungen für Yoga mit Kindern. Falls ihr Tipps habt – gern her damit, würde mich wirklich sehr freuen!

 

6.) Ich erzähle, warum Stress mich selten stresst. (Werbung)

Vergangene Woche war ich kurz in Berlin, um eine fantastische Psychologin zu interviewen für meine letzte Podcastfolge in 2018. Die erscheint bereits diesen Freitag. Gleich mehr dazu. Ich war aber auch in Berlin, um mich das erste Mal selbst interviewen zu lassen für einen Podcast. Die DAK Gesundheit hat jetzt auch einen mit dem Namen “Ganz schön krank, Leute!”, moderiert wird er von 7Mind-Podcaster René Trader. Wir haben darüber gesprochen, warum Stress mich selten stresst. Heute ist die Folge bereits online. Ich hab sie selbst noch nicht gehört. Bin aber schon sehr gespannt! René hat mich auch gefragt, ob mein nach außen manchmal vermeintlich perfekt wirkendes Leben andere vielleicht auch stressen könnte. Und ob ich mich mit Anderen vergleiche. Ich habe darauf sehr ehrlich geantwortet. Weil beides natürlich der Fall ist, ich aber finde, dass es wenig Sinn macht und es andere Dinge gibt, auf die man sich konzentrieren sollte.

Aktuell hat der Podcast, den ihr über Itunes, Soundcloud und Spotify hören könnt, das Schwerpunktthema Stress (-Bewältigung), aber es werden auch noch Themenschwerpunkte wie Bodyshaming und Einsamkeit kommen. Der DAK geht es im Groben darum, zu zeigen, dass sie sehen, welche Herausforderungen die Menschen mental haben und Tipps zu geben, wie man gut auf sich selbst Acht gibt. So, ich geh mir jetzt die Folge anhören, bin zu gespannt!

 

7.) Vorfreude.


Keine Ahnung, was dieser Trailer alles in mir triggert, aber er macht mir so gute Laune! Ich gucke NIE Musicalfilme oder welche, in denen gesungen wird. Aber Mary Poppins mit Emily Blunt? Gott, ich würde alle mit Emily Blunt gucken.

Apropos gucken.

Ende November hat mich eine fiese Erkältung flach gelegt. Geholfen haben die zwei Serien Good Girls und Sisters auf Netflix. Ich hab gelacht und war gerührt. Mehr Emotionen braucht man bei einer Grippe doch gar nicht.

 

8.) Unser neues Nicht-Aufräum-Konzept.

Wir probieren seit ein paar Wochenenden etwas Neues aus: Wir räumen einfach nicht mehr auf. Freitagsmorgens machen wir die Wohnung ein Mal ordentlich. Es wird geputzt, aufgeräumt, fertig. Dann kommen wir mit den Kindern späten Mittag Heim und ab da herrscht Anarchie. Bis Sonntagabend. Wenn die Kinder in der Badewanne sind, räumen wir die Bude wieder auf. Anschließend wird noch was vorgelesen, es geht ab ins Bett und wir Eltern fallen glücklich auf die Couch. Früher haben wir Samstags oder Sonntagfrüh oder zwischendurch immer wieder versucht Ordnung zu schaffen und fühlten uns wie Sysyphus – es war nicht zu schaffen. Jetzt lassen wir es einfach. Und es fühlt sich sensationell gemütlich an. Überall sind kleine Spielecken und da, wo noch was frei ist, kann man sich hinmuckeln und entspannen. Das Konzept heißt: Hoch die Hände, Wochenende! Bei InstaStory zeige ich euch heute noch mehr Bilder dazu.

 

9.) Fast gelöscht.

Ich habe noch ein Ziel für dieses Jahr: Ein leeres Emailfach. Ich bin ein Mail-Messi. Hab viel zu viele aufbewahrt und wenn ich höre, dass Kolleginnen abends ein leeres Emailfach haben, möchte ich das jetzt auch. Ich arbeite hart dran, probiere die Tipps der Kolleginnen aus und sollte es funktionieren,  schreib ich euch dieses Jahr noch einen Blogpost dazu mit den besten Tricks.

Letzte Woche war ich also fleißig dabei mein Emailfach aufzuräumen, da machte es pling! und eine Email von Apple kam rein. Ich dachte: Bestimmt nur Werbung, hatte die Hand schon auf der Löschtaste, als ich las “Drumroll please, this is amazing, your Podcast…” gehört zu den 13 Besten in 2018. WTF?! Wir sind doch erst im September gestartet! Wir haben uns das doch alles selbst ergoogelt und eryoutubet!  Und jetzt das?

Es freut uns so unfassbar doll. Weil das heißt: Ihr hört “Endlich Om” sehr, sehr gern, denn nur so kam Apple auf die Idee, uns auszuzeichnen! DANKE! DANKE! DANKE an euch!

 

10.) Wie man gut durch den wilden Dezember kommt…

… darum geht es unter anderem in der Endlich Om-Podcastfolge diesen Freitag mit einer fantastischen Psychologin. Auch wie man es trotz eventuell anstrengender Familienmitglieder gut unterm Baum und an der Festtafel haben kann. Das Gespräch fand ich wirklich sehr spannend. Ich hab einen Faible für Psychologen, weil man mit so kleinen Umdenktricks so viel für sich selbst erreichen kann. Das wird spannend, hört rein! Und den 10.2.19, den ich hier verkündet hatte als Reservierungshinweis, geb ich erstmal wieder frei. Die Idee verschiebt sich terminlich etwas, I keep you posted! Ach 2019, du wirst der Hit! Ich spür es jetzt schon!

 

Und was macht dir gerade gute Laune?

Ich bin gespannt!

Herzlich,

Steffi

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. An 11. Dezember 2018 um 09:13 Uhr

    Hallo Steffi,

    was macht mir gute Laune? Absurderweise seit 1,5 Jahren unser Pferd. Nein, ich bin keine glückliche Reiterin, die alles ausprobiert und über Stock und Stein reitet. Ich kann nicht reiten. Das Pferd reiten die Kinder. Ich bin nur zuständig für das Bezahlen, Misten und andere Hilfstätigkeiten. Und eigentlich habe ich auch Angst vor Pferden… Trotzdem macht mich dieses riesige schwarze Wesen glücklich und ich freue mich jeden Tag ihn zu sehen. Ein Blick in die großen Augen und die Welt ist ein wenig leichter und weniger stressig. Die beruhigende Wirkung ist unglaublich, obwohl das Tier doch eigentlich ein Fluchttier ist…

    Viele Grüße An

    Antworten
  3. Nadine 11. Dezember 2018 um 13:52 Uhr

    Hallo,
    das ist so witzig, wie und wann man selbst und andere manchmal auf coole Produkte stößt, ich kenne den Chai Tee schon ewig und habe den in meinem Lieblingscafé in Berlin immer getrunken. Meinen Mann da immer hingeschleppt, wenn wir da waren (vor 2015). Weil soooo lecker. Leider mir zu teuer, aber ich versuche mir jetzt mal ein eigenes Rezept zu basteln. Das steht auf meiner Was ich gerne mal ausprobieren möchte – Liste.
    Michelle Obamas Biografie wandert damit jetzt eingültig auf meine Bücherwunschliste, da bin ich sehr gespannt!
    Was mir gute Laune macht, meine Arbeit! So anstrengend und zerrend sie manchmal ist, wenn man dann aber 2 Stunden beim Kinderarzt im Wartezimmer sitzt, und sich auf die Arbeit wünscht, weiß ich gleich doch wieder was ich an ihr habe. Viel Spaß und eigenes Geld!
    LG Nadine

    Antworten
  4. Nina 11. Dezember 2018 um 16:30 Uhr

    Liebe Steffi,
    zu Yoga für Kinder kann ich dir die DVD von Barbara Becker “Beweg’ dich, reg dich” ans Herz legen.
    Ich hab sie mir selber vor Jahren gekauft und meine Kinder liebten sie sehr.
    Sehr, sehr süß und kindgerecht gemacht.
    Dankeschön übrigens für diese Rubrik!!!
    Ich liebe, liebe, liebe sie!!!

    Antworten
  5. Marlene 11. Dezember 2018 um 20:49 Uhr

    Danke für die tollen Tips…und du hast das toll gemacht im DAK Podcast obwohl der Interviewer meiner Meinung nach richtig schlecht war. Aber es kann ja auch nicht jeder ein Matze oder eine Steffi sein;)

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  6. Nora 11. Dezember 2018 um 23:40 Uhr

    Liebe Steffi,

    danke für diese schöne Liste. Du schaffst es immer wieder mit Deinen Beiträgen, mir meinen Tag zu versüßen, vielen lieben Dank!

    Vor Jahren, als meine Schwester noch klein war, hatte sie das Buch „Sina und die Yogakatze“, was auch ich total toll fand und gerne mitgemacht habe. Vielleicht wäre das ja auch etwas für Euch?

    Liebe Grüße nach Hamburg

    Antworten
  7. Jana 28. Dezember 2018 um 07:21 Uhr

    Das Buch von Michelle ist großartig!!! Danke für den tollen Tipp! Endlich mal wieder stundenlang versunken in einem guten Buch.

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  8. Leah 8. Januar 2019 um 21:43 Uhr

    Danke für den Tipp mit dem Prana Chai. Hab schon so oft davon gehört, ihn allerdings noch nie getrunken. Dass es ihn im Café bei mir direkt um die Ecke gibt, freut mich nicht nur sehr, sondern zeigt, dass ich viel öfter mal in der eigenen Nachbarschaft unterwegs sein sollte 😉 Leider hat das Moki’s so arbeitnehmerunfreundliche Öffnungszeiten, aber ich nehm es mir für dieses Jahr mal ganz fest vor dort hinzugehen.

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