Wie wollen wir arbeiten?

Ein Gastbeitrag von Marlene Sørensen.

Als ich letztens meine Eltern besuchte, fragte mein Vater wie immer, wenn wir Zeit zum Reden haben: Und? Was hast du in nächster Zeit geplant? Wie immer antwortete ich: So dies und das. Noch ein paar Fotos fürs Buch schießen, eine Blog-Kooperation anschieben, Texte für ein Kundenmagazin schreiben, Recherche für einen Artikel. Danach… mal sehen.

„So dies und das“ war, soweit ich mich erinnere, nicht mein ausgesprochener Berufswunsch als es darum ging, mir einen Beruf zu wünschen. Umwerfend konkret war meine Vorstellung davon, was ich nach der Schule machen sollte, allerdings auch nicht. Was mit Schreiben, hatte ich mir überlegt. Es gab zumindest nichts Anderes, das ich so gerne können wollte. Ich hatte keine Ahnung, ob ich es lernen könnte, doch ich machte mir Hoffnung, dass meine Verehrung für Sätze, die ich manisch in jedem Lieblingsbuch unterstrich, keine schlechte Voraussetzung sei. Auf solche Sätze, bildete ich mir ein, kommt man nicht in einer norddeutschen Kleinstadt und ich bewarb mich um einen Studienplatz für Journalismus in London. Es klappt im zweiten Anlauf. Im ersten Versuch bekam ich in den Semesterferien ein Praktikum bei Amica. Nach dem Studium machte ich auch mein Volontariat dort und wurde Redakteurin. Ich erzähle das nicht, weil ich meinen Lebenslauf für besonders exemplarisch oder interessant halte, sondern um zu erklären, dass ich auf einem sehr geraden Weg war. Ich wechselte zwar irgendwann die Zeitschrift, hatte aber immer einen festen Job. Ich schrieb über Filme und anderes, was unter „Lebensart“ fällt und wurde dafür auch noch bezahlt. Ich verdiente mit jedem Jobwechsel mehr Geld.

Dann wurde ich gefeuert. Das war 2009. Ich war erst seit kurzem im Kulturressort von Vanity Fair als morgens der Entscheider aus dem Verlag in die Redaktionskonferenz kam. Er erzählte etwas von Finanzkrise, Unwirtschaftlichkeit und Sparmaßnahmen. Fünf Minuten später waren rund 90 Leute ihren Job los. Neben den ganz konkreten Ängsten, die ich sofort hatte – Wo finde ich Arbeit? Wie verdiene ich jetzt Geld? Können wir unsere Miete noch bezahlen? James, mein Mann, hatte nur zwei Monate vor mir nämlich auch seinen Job verloren –, war ich mordsbeleidigt. Ich mochte diese Arbeit, verdammt noch mal. Ich hatte mich zu einer ganz ordentlichen Schreibe gekämpft, geraucht, gegrübelt. All die Nachtschichten, der Einsatz, die hundert Mal verworfenen ersten Sätze – und jetzt sollte meine gesamte Branche auf einmal keine Zukunft mehr haben? Das Ende von Vanity Fair war kein persönliches Scheitern, aber es fühlte sich so an.

James und ich trafen die Entscheidung, in Berlin zu bleiben. Wir mochten die Stadt, besonders dafür, dass man eine Weile ganz gut ohne viel Geld in ihr auskam. Er würde sich als Designer selbstständig machen und ich als freie Autorin schreiben. Viel zu verlieren gibt’s ja nicht, haben wir uns so oft gesagt, bis wir beinahe dran glaubten. Und dann habe ich meinen Mut zusammengenommen und bei alten Kollegen angerufen. Ich weiß nicht, wie oft ich „Bestimmt hast Du gehört…“ sagte, aber so telefonierte ich mir die ersten Aufträge zusammen.

„Frag!“ Das ist das Erste, was ich jedem raten kann, der vor der Frage steht, wie es beruflich weitergeht.

Ich würde niemandem raten, gefeuert zu werden. Und ich kann nicht behaupten, dass ich in meiner akut bevorstehenden Arbeitslosigkeit eine Chance sah, etwas Anderes auszuprobieren und von Neuem anzufangen. Denn erstens bin ich Stier, also gleichermaßen unflexibel und hartnäckig (ich weiß das, weil ich damals plötzlich viel Zeit hatte, Horoskope zu lesen). Zweitens: Ich hatte viel darin investiert, in etwas gut zu sein und war noch nicht dazu bereit, es aufzugeben. Das Nachdenken darüber, was und wie man arbeiten will, muss nicht aus einem Einschnitt wie einer Kündigung entstehen. Oft graben die Überlegungen über Jahre immer tiefere Rillen ins Bewusstsein. So kommt es mir jedenfalls vor, wenn ich mit Freundinnen darüber rede, die alle zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten darüber nachgedacht haben oder derzeit nachdenken, was sie beruflich machen sollen. Eine mit 18 Jahren so legitime Überlegung wie mit 38 – falls jemand denkt, dass er seinen Zeitpunkt verpasst hat. Vielleicht kommt man darauf, dass ein Hobby tatsächlich eine Berufung ist. Vielleicht darauf, dass man den Job schmeißen sollte, um Schafzüchter in Neuseeland zu werden. Vielleicht darauf, dass die Arbeit passt, aber die Arbeitsbedingungen nicht. Sicher ist, dass man bei allem Unterstützung brauchen wird. Manchmal fragt man und bekommt als Antwort ‚Nein‘, aber oft eben auch nicht. Daran versuche ich mich zu erinnern, wenn ich mal wieder denke, dass ich alles allein können sollte. Meistens wird jemand auf der anderen Seite stehen und dazu bereit sein, einem die Hand zu reichen.

Und wenn jemand die Hand austreckt: Zugreifen. Auch wenn man sich den nächsten Schritt noch nicht komplett zutraut. Es gab in den letzten acht Jahren viele Momente, in denen ich erstmal nur so getan hab als ob ich an mich glaube. Zum Beispiel als ich für eine Modekolumne in neuen Trends fotografiert wurde, obwohl ich mich vor der Kamera nicht besonders sicher fühle. Oder als ich zusagte, ein Event mit Marc Jacobs zu moderieren, obwohl ich vorher noch nie irgendwas moderiert hatte. Oder als ich gefragt wurde, ob ich ein Buch über Mode schreiben würde und ich vorschlug, gleich auch die Bilder zu machen, obwohl ich bis dahin vor allem für mein Blog fotografiert hatte. Immer habe ich gedacht „Hoffentlich fliegst du damit nicht auf“. Immer ist es gut gegangen. Oder, besser: so gut, wie es gehen konnte. Ich schätze, es ist nicht nur meine widersprüchliche Art als Stier, in etwas perfekt sein zu wollen, bevor ich es mich traue, sondern von uns Frauen. „Was würde ein Mann machen?“ ist in Momenten, in denen es Eier braucht, deshalb keine doofe Frage. Oder ein Zurückfallen in Geschlechterklischees, denn es ist nun mal eine eher männliche Eigenschaft, Zweifel zu ignorieren. Da ich aber vermutlich nie mit breitschultriger Selbstverständlichkeit durchs Leben gehen werde, finde ich eine andere Frage hilfreicher: „Wovor hast du Angst?“ Vor dem Urteil anderer? Vor der Bühne? Vor einem finanziellen Risiko? Alles gute Gründe, Bammel zu haben. Aber keine Gründe, etwas auszuschließen. Es gibt Dinge, die ich nie können werde. Singen zum Beispiel. Mathematik. Mir fehlt jegliches Talent zur Handarbeit. Alles, was ich neben dem Schreiben ausprobiert habe, war bei meinem Lebenslauf nicht komplett abwegig. Ob man etwas kann, findet man trotzdem nur heraus, wenn man es wirklich ausprobiert.

Egal wie es ausgeht, man wird mit geradem Rücken, statt dicken Eiern, dastehen und stolz auf sich sein können.

Es ist auch sehr schön, wenn andere sagen: Gut gemacht. Aber nicht entscheidend. Genau so wenig entscheidend ist, wie erfolgreich andere sind. Auch wenn man ab und zu zähneknirschend neidisch sein möchte. Ich glaube, dass jede kreative Tätigkeit zuerst dem eigenen Anspruch und dem eigenen Verständnis von Erfolg genügen muss. Ganz sicher ist es beim Schreiben so. Bei allem Talent, das man dafür hat, ist es harte Arbeit, gut darin zu sein. Deshalb fühlt es sich so befriedigend an, wenn man den unumstößlichen ersten Satz findet oder die Schlusspointe, die alles abräumt. Man wird dafür viele Texte schreiben, die mittelmäßig sind. Man wird sich nur verbessern, wenn man dennoch weitermacht. Wenn man sich die Arbeit anderer anschaut und sich davon antreiben lässt, statt darin Gründe zur Missgunst zu sehen. Nicht nur beim Schreiben. Der Moderator Ira Glass hat die Anstrengung, bis das Können der eigenen Ambition entspricht, so perfekt beschrieben, dass man es gar nicht oft genug lesen kann. Und zwar hier.

Noch einer, den ich lese, wenn ich mit dem Schreiben, und auch sonst, nicht weiterkomme, ist Oliver Burkeman. Seine wöchentliche Kolumne im Guardian trägt den Titel „This column will change your life“ und das ist nicht mal übertrieben. Er beantwortet darin Fragen wie „Why don’t we take our own advice?“, „Is our destiny in our own hands?“ oder „Do socks and forks have feelings?“. Außerdem schreibt er Bücher mit sympathischen Titeln wie Help! How to Become Slightly Happier and Get a Bit More Done und The Antidote: Happiness For People Who Can’t Stand Positive Thinking. Kolumne wie Bücher gibt es leider nur auf Englisch, ich möchte sie aber dennoch jedem ans Herz legen, gerade allen, die Ratgeberliteratur ansonsten nicht ausstehen können. Eine seiner Einsichten, die mich weitergebracht hat, ist etwa, dass man sich nicht produktiv fühlen muss, um produktiv zu sein.

Daran versuche ich besonders an Tagen zu denken, an denen ich nicht Marc Jacobs interviewe, mein Buchmanuskript abgebe oder für ein Fotoshooting geschminkt werde, denn das sind die meisten Tage. Tage, die aus E-Mails, Buchhaltung und „Kannst Du das noch mal umschreiben?“ bestehen. An denen ich mich frage, ob mich „so dies und das“ als Beruf wirklich zufrieden macht oder ich nicht viel besser arbeiten könnte, wenn ich mich auf eine Sache konzentrieren würde, statt für alles nie genug Zeit zu finden. (Wer nach diesem Text zufällig mein Blog besucht und sich wundert, warum da seit drei Monaten nichts passiert ist: Ich suche aktuell nach der Zeit dafür).

Diese Tage, an denen ich Lust habe, alles umzuschmeißen. An denen ich mir eine gesündere Work-Life-Balance wünsche. Mehr Zeit mit meinem Sohn, weniger Nachtschichten. An denen ich mich nach der Ruhe sehne, darüber nachzudenken, was ich wirklich will. Aber wenn mich die letzten acht Jahre etwas gelehrt haben, dann, dass nichts plötzlich passiert. Und es einen trotzdem weiterbringt, irgendwann einfach mal anzufangen.

Text – Marlene Sørensen

16 Comments

  1. Antworten stefi_licious :) 20. Mai 2016 um 13:32 Uhr

    sehr schöner text. er macht mich nachdenklich und motiviert mich gleichermaßen. für die frage “will ich so arbeiten?” sollte ich mir mal zeit nehmen. denn eigentlich komme ich aus zeitgründen gar nicht mehr dazu das zu hinterfragen. und wenn ich ehrlich bin, SO hatte ich mir das bestimmt nicht vorgestellt. 😉
    viele grüße
    die frau s.

    • Antworten Marlene 20. Mai 2016 um 14:37 Uhr

      Danke, liebe Stefi. Ich finde es auch frustrierend, dass man vor lauter machenmachenmachen so selten dazu kommt, sich zu überlegen, was man da eigentlich die ganze Zeit macht. Und, vielleicht geht’s Dir da genau so, dass man erwartet: Wenn ich schon hinterfrage, wie und was ich arbeite, brauche ich aber einen 1A-Plan, wie es anders funktionieren soll. Dabei haben für mich oft kleine Änderungen, wo sie möglich waren, einen Unterschied gemacht. Kleine Umstürze statt Riesenrevolte – das wäre vielleicht auch ein Titel für einen Anti-Ratgeber. Liebe Grüße, Marlene

  2. Antworten kristin 20. Mai 2016 um 13:53 Uhr

    Oh, Danke Marlene! Sehr motivierend! Da kribbelt es gleich wieder in meinen Fingern. Und in meinem Hirn. Da will ich gleich loslegen mit neuen Projekten, egal was für angebliche Hirngespinste!

    Diese Ängste sprechen mir so sehr aus dem Herzen. Wie oft ärgere ich mich darüber und denke “Mach’s doch einfach! Du bist doch kreativ! Schau’, was passiert!” Meist ist es ja nur der erste Schritt. Diese, meist wirklich sehr unbegründeten Ängste, können doch so lähmend sein und einem so viele tolle Chancen nehmen! Shit!

    Vor allem jetzt, wo die Wochen dahin ziehen und ich mit meiner fast 8 Monate alten Tochter auf dem Schoß an das Ende der Elternzeit denke, das unabdingbar schon bald kommen wird. So gerne möchte ich dann mit “dies und das” voll einsteigen. Muss aber auch zum Leben reichen! Und wie oft denke ich ebenso: “Wenn Du ein Kerl wärst, würdest Du es nicht immer klein reden und Deine “WunschWege” anzweifeln, sondern total überzeugt einfach Dein Ding machen.”

    Danke für den Artikel, der mir zeigt, dass ich es doch einfach tun sollte! Dass es (für mich) vielleicht nicht perfekt ist, dass es es aber auch nur perfekt wird, wenn ich es wage! Dass man manchmal auch dem Urteil anderer trauen sollte und nicht immer nur seinen Selbstzweifeln.

    So, dann werde ich mich als erstes wohl wieder ein bisschen um meinen Blog kümmern, der auch mehr oder weniger vor sich hindümpelt 😉

    Liebe Grüße
    Kristin

    • Antworten Marlene 20. Mai 2016 um 14:43 Uhr

      Das mag jetzt dämlich klingen, aber mein eigener Text hat mich selbst motiviert, ein paar Dinge anzupacken. Gleich nachdem ich noch mal die Kolumne von Oliver Burkeman zum Thema „Why don’t we take our own advice?“ gelesen habe. Und was ich eigentlich sagen wollte: Danke, Kristin. Das freut mich sehr. Liebe Grüße, Marlene

      • kristin 20. Mai 2016 um 17:35 Uhr

        Nee, klingt gar nicht dämlich! Genau so soll es doch auch sein! 😉

        Und Herrn Burkeman habe ich mir auch gleich mal gespeichert. Gefällt mir auch sehr gut, der Artikel. Und man findet sich auch gleich so wieder und muss ein bisschen über das eigene Verhalten lachen. Buch von ihm werde ich mir wohl auch gleich mal bestellen.

        Schönes Wochenende!

  3. Antworten Sabine 20. Mai 2016 um 14:01 Uhr

    Liebe Marlene, Dein Artikel bildet exakt das ab, was mein Leben seit sechs Jahren prägt. Übrigens wurden wir vom selben Verlag gefeuert 😉
    Auch ich hatte (und habe immer wieder) diese Momente: Hoffentlich merken die nicht, dass ich das gar nicht kann/noch nie gemacht habe. Und dann macht man einfach. Und das Gefühl danach – das ist es, was mich antreibt.
    Doch: Vor allem seit der Geburt meiner Tochter stellt sich auch mir immer wieder die Frage “Wie will ich arbeiten?” Ich glaube, dieser Prozess wird nie ganz abgeschlossen sein, da sich mit sich verändernden Lebensumständen auch die Arbeitsumstände und eigenen Bedürfnisse verändern. Und das finde ich, ist gut so.

    • Antworten Marlene 20. Mai 2016 um 15:02 Uhr

      Liebe Sabine, echt? Oh Mann. Fast lustig, dass man sich in dieser Branche inzwischen öfter mit „Wir wurden mal von den gleichen Leuten gefeuert“ als mit „Wir haben mal für die gleichen Leute gearbeitet“ begrüßt. Fast. Ich geb Dir Recht. Der Umstand, dass man nicht mehr nur für sich, sondern für eine Familie denkt, verändert vieles. Macht es herausfordernder, aber gleichzeitig auch einfacher. Ich grüble zwar immer noch. Aber ich grüble nicht mehr grundlos, hehe. Alles Liebe, Marlene

  4. Antworten Carla 20. Mai 2016 um 14:14 Uhr

    Finde ich gut, wenn du so offen auch über die Tiefen schreiben kannst.
    Ich mache meinen 9 to 5 Büro Job tatsächlich total gern.
    Aus meinem Hobby meinen Beruf machen, kann ich mir nicht vorstellen.
    Müsste ich es machen, hätte ich sofort keine Lust mehr.
    Und dann kommt dazu, dass mein Mann und 2 Kinder tatsächlich auch etwas essen wollen.
    Das ist keinesfalls die Hauptmotivation für meinen Alltagsjob, aber das Totschlag-Argument, wenn Gott und die Welt mal wieder meint, ich müsse doch mit meinem Talent dringend andere Wege des Geldverdienens finden. Überhaupt, wäre Festanstellung und sozialversichungsabhängige Berufstätigkeit sowas von Gestern und Überholt.
    Ich bin glücklich, mein Hobby ist toll, meine Kinder müssen nicht barfuss gehen. Meinetwegen muss sich in den nächsten 25 Jahren nichts ändern. 🙂

    • Antworten Marlene 20. Mai 2016 um 15:40 Uhr

      Liebe Carla, finde ich sehr spannend und nachvollziehbar, dass Du sagst: wenn ich mein Hobby zum Beruf mache, geht dem die Leichtigkeit verloren. So empfinde ich das manchmal mit meinem Blog, das mal als reine Freizeitbeschäftigung anfing und das, seitdem ich es professionalisiert habe, oft zu einem weiteren Ding auf der To-Do-Liste wird, das es auch noch abzuhaken gilt. Tatsächlich ist es eine der größten Herausforderungen an meinen diversen Jobs, damit genug Geld zu verdienen. Eine Festanstellung halte ich schon deshalb überhaupt nicht für gestrig oder überholt. Die Frage danach, wie man arbeiten will, kann sich ja auch darauf beziehen, ob zum Beispiel 9-to-5 das Richtige für einen ist. Hat alles so seine Vor- und Nachteile, wie mein Papa sagen würde. Oder auch keine Nachteile, wenn es die nächsten 25 Jahre so weitergehen kann 😉 Der Text war vor allem der Versuch, zu sagen: Egal, welcher Arbeit man nachgeht, wenn man das Gefühl hat, es läuft in die falsche Richtung, kann man einen anderen Weg gehen. Liebe Grüße, Marlene

      • Carla 20. Mai 2016 um 22:10 Uhr

        Liebe Marlene, dann haben wir uns richtig verstanden. In jedem Job kann man sich vermutlich völlig fehl am Platz fühlen. Unternehmerheist hat zum Glück nichts mit der Art der Arbeit zu tun. Macht aber jede Arbeit für einen selbst wertvoller.
        Ich wünsche dir alles Gute
        Carla

  5. Antworten Christina 20. Mai 2016 um 14:24 Uhr

    Wundervoller Text, der mich sehr nachdenklich macht. Bei drei Kindern, Halbtagsjob, Haushalt und Fernstudium bleibt nicht wirklich viel Zeit zum Nachdenken. Eine Work-Life-Balance ist etwas sehr sinnvolles, denn ansonsten rast das Leben einfach an einem vorbei. Werde meinen Urlaub nutzen und mir wirklich die Frage stellen: wie will ich arbeiten? Danke für die Inspiration. Liebe Grüße Christina

    • Antworten Marlene 24. Mai 2016 um 21:53 Uhr

      Liebe Christina, Reschpekt! Was Du alles wuppst. Umso mehr wünsche ich Dir, dass Du im Urlaub nicht nur die Zeit findest, über die Arbeit nachzudenken, sondern auch die Zeit, Urlaub zu machen. Schöne Tage wünsche ich Dir, liebe Grüße, Marlene

  6. Antworten Wiebke 20. Mai 2016 um 16:03 Uhr

    Liebe Marlene,

    Dein Text kommt gerade richtig. Gestern habe ich erfahren, dass ich jobmässig eine ungewohnte Wendung machen muss und plötzlich tauchten diese ganzen Fragen und Ängste wieder auf, die ich aus den vergangenen Jahren nur zu gut kenne und hier nun wieder lese. Und so wunderbare, motivierende Gedanken dazu!
    Ganz schnell: VIELEN DANK!
    Muss los in die Kita rasen, um mit dem Superjungen ins (nicht ganz arbeitsfreie) Wochenende zu starten. Liebe Grüße von nebenan, Wiebke

    • Antworten Marlene 24. Mai 2016 um 21:56 Uhr

      Wiebke, du Liebe, vielen Dank! Und wie schön von Dir zu hören. Ich drück feste die Daumen, dass Du schnell Deinen Weg wiederfindest. Wird schon, ganz sicher sogar. Liebst, Marlene

  7. Antworten Leah 20. Mai 2016 um 18:03 Uhr

    So ein wunderschöner Text.
    Gerade, wo mir überall entgegen geschmissen wird “Was willst du werden?” und “Du musst etwas solides machen!”.
    Wie schwierig diese Sachen zu entscheiden sind, sagt einem irgendwie auch niemand vorher;)
    Wenn mich bis jetzt etwas weiter gebracht hat, dann einfach drauflos zu gehen und zu machen – und das werde ich wohl auch weiter so machen.
    Meine sechzehn Jahre haben mir auf jeden Fall gelehrt, dass nichts für immer ist und auch, dass jeder alles werden kann.
    Danke für diese Inspiration!
    Liebste Grüße,
    Leah

    • Antworten Marlene 24. Mai 2016 um 22:00 Uhr

      Liebe Leah, sechzehn? SECHZEHN? Wer in dem Alter schon so einen Mumm hat, der muss sich keine Sorgen machen. Ehrlich. Ich stimme Dir zu, es ist ganz und gar nicht leicht, zu entscheiden, was man in seinem Leben sein will. Aber, weil ich inzwischen älter als 16 und ein wenig weiser bin, kann ich Dir versprechen: Man kann seine Meinung auch immer wieder ändern. Alles Liebe und Gute für Dich, Marlene

Schreibe einen kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht
* Erforderliche Felder sind markiert


Werbung
  • spoon Werbung
    Zuckerschnuerl
    Lillibell
    Nordliebe
  • Wie wollen wir arbeiten?