Wie überlebt man den Tod der Eltern?

Ein Gastbeitrag von Tanja Roos. Sie hat ihre Eltern früh und kurz nacheinander verloren. Mittlerweile ist sie selbst Mutter zweier Söhne (Jonathan 2 Jahre und Victor 5 Monate) und lebt glücklich verheiratet in München.

 

Wie überlebt man den Tod der Eltern? Der Versuch einer Antwort.

Kurz

Gar nicht. Jeder stirbt irgendwann.

Leben heißt, bereit zu sein irgendwann zu sterben.

Lieben heißt, bereit zu sein irgendwann Abschied zu nehmen.

Lang

Ist Überleben die einzige Möglichkeit nach dem Tod der Eltern oder ist ein erfülltes, glückliches und erfolgreiches Leben möglich?

Meine Eltern sind beide tot. Meine Mama ist innerhalb von drei Monaten an einer aggressiven Form der Leukämie gestorben. Die Diagnose kam kurz nach meinem 18. Geburtstag. Sie war 44, wunderschön und mitten im Leben, wie wir dachten. Mein Papa hat sich sieben Jahre später das Leben genommen. Er hat sich vor einen Zug gelegt, in unserem Heimatort im Salzburger Land. An einem strahlend schönen Herbsttag. Blauer Himmel und Sonnenschein. Direkt am Bahnhof.

Wenn ich davon erzähle, bekomme ich meistens wenig Fragen dazu – Menschen meiden häufig das Thema Tod und Selbstmord sowieso. Menschen wollen sich wohl ungern mit der Endlichkeit ihrs Lebens beschäftigen. Wir wissen so vieles und können fast alles berechnen, aber der Tod und das Danach bleibt ein einziges Mysterium.

Wenn beide Eltern tot sind, ist man jedoch unweigerlich der Nächste in der Reihe.

Auf einmal ist man erwachsen. Der eigene Tod rückt näher. Das Kind-Sein ist zu Ende. Für immer. Man hat immer zwei Möglichkeiten, wenn man Leid erfährt: daran zu Grunde zu gehen oder sich weiterzuentwickeln. Trauma oder Transformation. Ich habe Weiterentwicklung gewählt und möchte Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, ein kleiner Trost und ein Lichtblick sein.

Als meine Mama am 14. Dezember 2003 kurz vor Weihnachten gestorben ist, ist eine Welt für mich zusammengebrochen. Sie war nicht nur meine Mama, sondern auch meine engste Vertrauensperson und beste Freundin. Durch die Chemotherapie war ihr Körper sehr geschwächt und als sie dann eine Lungenentzündung bekommen hat, wurde sie immer schwächer und in einen Tiefschlaf versetzt. Als wir zu ihr ins Krankenhaus kamen, war sie schon auf der Intensivstation, nicht mehr ansprechbar. Meine wunderschöne Mama krank und schwach mit Glatze und Schläuchen im Mund. Angeschlossen an Geräte, lag sie blass und regungslos da. Ihr Anblick – ein Schock.

Meine Schwester, mein Papa und ich waren die nächsten Tage und Nächte rund um die Uhr bei ihr. Ein Arzt sagte ernst: “Das Leben Ihrer Mutter hängt an einem seidenen Faden” – noch heute hab ich diese Worte im Kopf. Es war als würde der Boden unter mir weggerissen. Ich konnte nichts mehr essen und trinken. Mir war kotzübel. An diese Tage vor dem 14. Dezember werde ich mich mein ganzes Leben erinnern. Das Hoffen an ein Wunder. Das krampfhafte Festhalten am Leben meiner Mama. Das nicht glauben wollen. Die Fassungslosigkeit. Die Taubheit und lähmende Angst. Ich streichelte sie, sagte ihr hunderte Male wie sehr ich sie liebe und dass sie auf keinen Fall sterben darf. Brach in Tränen aus. Immer wieder. Ihr Tod war keine Option für mich. Sie durfte nicht sterben. Nicht so. Nicht so früh. Nicht auf diese Art. Ich hatte mich nicht mal von ihr verabschiedet. Nicht mehr mit ihr gesprochen. Beim letzten Telefonat mit ihr hab ich mich über meinen Mathelehrer aufgeregt – das durfte nicht unser letztes Gespräch sein!

Sie starb am 14. Dezember 2013. Wir waren alle bei ihr. Mein Papa, meine Schwester, ihre Mama, ihr Bruder, ihre Schwiegermutter und ich. Der Arzt meinte sie kämpfte schon Tage wie eine Spitzensportlerin, aber jetzt sei sie hirntot. Nach und nach versagte ein Organ nach dem anderen. Seine Worte waren wie Messerstiche. Ihr CTG nur noch ein Strich. Die Diagnose Leukämie kam vor drei Monaten und jetzt war sie tot. Drei Monate!! Fuck you life! Ich schlug mit meinen Fäusten auf ihren Bauch, schrie so laut ich konnte: Du darfst nicht sterben…du darfst nicht sterben.. Immer und immer wieder. Du bist meine Mama. Ich brauche dich. Bleib da. Bleib bei mir.

Irgendwann bekam ich Beruhigungstabletten. Alles was danach kam war wie ein verschwommener schlechter Horrorfilm. Begräbnis organisieren, tausend Beileidsbekundungen, Anrufe,…Danach Stille und eine Trauer so stark, dass ich glaubte selber zu sterben. Es war die schlimmste Zeit meines Lebens. Meinen Papa so traurig und hilflos zu sehen, brach mir das Herz. Mit meiner Mama starb seine Ehefrau, große Liebe und beste Freundin. Ihre Ehe war bei weitem nicht perfekt, aber sie waren immer die große Liebe füreinander.

Über ein Jahr hatte ich jede Nacht stundenlange Heulkrämpfe. Ich vermisste sie so sehr. Immer wieder stellte ich sie mir lebend vor, ihre Stimme, ihren Geruch, ihre Hände, hörte ihr Lachen. Ich klammerte mich an diese lebhaften Erinnerungen und holte sie immer wieder hoch. Ich war so traurig, dass ich sie nie wieder würde umarmen, sehen und hören können. Nie wieder mit ihr lachen. Ihr nie wieder was erzählen oder sie um Rat fragen. Sie würde mich nie als erwachsene Frau erleben. Nie! Nie! Nie! Es wollte nicht in meinen Kopf gehen. Diese Endgültigkeit.

Dazwischen war ich mega wütend. Auf sie, dass sie gestorben ist. Auf mich, dass ich nicht öfter „Ich liebe dich“ zu ihr gesagt oder sie in den Arm genommen hatte. Auf die Ärzte. Auf meinen Papa. Auf das ganze Universum. Überhaupt, dass es Tod gibt und es so scheiße weh tut, dass man nicht weiß wie man es überleben soll.

Ich fand das Leben ist hart und ungerecht. Ich war über Jahre abwechselnd traurig und wütend über den Tod meiner Mama. Ihr Tod hat alles überschattet. Ich fühlte mich im Stich gelassen. Am Anfang waren die Erinnerungen an sie ganz präsent – dann wurden sie immer schwächer. Auch der Schmerz veränderte sich.

Trauer kommt in Wellen, wie die Wehen bei einer Geburt.

Die Abstände, in denen ich traurig war, wurden jedoch grösser – wenn ich jedoch traurig war, dann so stark wie am ersten Tag danach. Nach und nach wurden auch diese Wellen schwächer. Jeder geht anders mit einer solchen Erfahrung um. Ich habe mich in die Arbeit gestürzt. Zuerst ins Abi, dann in mein Studium und dann in mein Unternehmen.

Am 21. Oktober 2010 war ich gerade bei meiner Schwester in Salzburg. Es war einen Tag vor dem offiziellen Launch unseres Unternehmens Nectar & Pulse. Ich habe mit meinem Papa telefoniert, ihm gesagt, dass ich eine Wohnung in München gefunden hätte und ihn gefragt, ob er mir nächste Woche beim Umzug hilft. Er freute sich und sagte mir zu. Wir verabschiedeten uns mit Ich liebe dich. Irgendwie klang er komisch. Um 20.00 Uhr läutete die Polizei an der Tür meiner Schwester und berichtete uns, dass sich unser Papa in Altenmarkt vor den Zug gelegt hatte und tot sei.

Wieder brach eine Welt zusammen. Ich konnte es nicht fassen, dass mein Papa zu so etwas fähig war. Ich war erschüttert. Von der Welt, ihm, meinem Leben. Welch ein radikaler Abgang. Unsere Oma musste ihr einziges Kind zu Grabe tragen. Es folgte wieder eine Zeit intensiver Trauer. Wut. Vorwürfe. Wir verkauften das Haus unserer Eltern. Mein Zuhause für 26 Jahre.

Irgendwann war ich es leid zu leiden. Ich wollte nicht mehr nur das Opfer einer Geschichte sein, die ich selbst nicht geschrieben hatte. Ich wollte kein hasserfüllter, unglücklicher Mensch werden, vollgepackt mit Vorwürfen, Wut, Tränen, Verzweiflung und Leiden. Ich wollte mein Leben wieder in die Hand nehmen und eine eigene Geschichte schreiben, so wie ich es mir immer vorgestellt habe. Ich wollte mein Leben genießen. Lachen. Voller Lebenslust und erfolgreich sein. Tief im Inneren wusste ich, dass meine Eltern sich das auch gewünscht hätten.

Ich hatte die Absicht aus dem schmerzvollen Leiden auszusteigen. Ich habe mich sehr viel mit den Tod meiner Eltern auseinandergesetzt und unterschiedlichste Dinge ausprobiert. Habe sehr viel geweint und ihnen Briefe geschrieben. Wenn ich alleine laufen war, meine ganze Wut in den Wald geschrien. Viel mit meiner Schwester, engen Freunden und später meinem Mann darüber gesprochen. Yoga, Meditation, Schreibtherapie, Familienaufstellungen, Chi Gong und Contextuelles Coaching gemacht. Mich dazwischen fast bewusstlos betrunken oder gevögelt. Für mich nachhaltig am besten haben die Trainings der Coaching Academie funktioniert, um mit meinen Erfahrungen vollständig zu werden und die Geschichte neu zu schreiben.

Dort habe ich gelernt, dass man die Vergangenheit nicht ändern kann, es jedoch möglich ist, die Schlussfolgerungen darüber zu wandeln und sich aus dem Gefängnis der Angst und des Misstrauens zu befreien. Als mein Papa sich umgebracht hat, hat mir meine sehr gute Freundin Maria zusammen mit ihrem Mann Stephan Craemer, die beiden betreiben auch die Coaching Academie, diesen Text geschickt. Er hat mich immer wieder unheimlich getröstet:

“Du kannst sicher sein, dass Dein Papa nicht wollte, dass Du Dich nun ebenfalls verdunkelst. Deine Freude ist sein Trost.

Du kannst verletzt sein, dass er Euch so früh im Stich gelassen hat oder dankbar, dass er die letzten Jahre für Euch gelebt hat.

Du kannst Deine Augen schließen und wünschen, dass er zurück kommt oder Deine Augen öffnen und sehen, dass er durch Euch weiter lebt.

Dein Herz kann voller Wut sein, dass er den Freitod gewählt hat, oder voller Liebe, dass er glaubte, dass wäre für alle das Beste.

Du kannst Dich mit Fragen nach dem Warum quälen oder die Antwort nach dem Wozu leben.

Du kannst dem Morgen den Rücken zuwenden und im Gestern leben oder Dich auf morgen freuen, weil es ein Gestern gab.

Du kannst Dich voller Schmerz und Trauer verschließen und abwenden, oder Du kannst tun, was er für Euch wollte:

Lachen, lieben, das Leben genießen, sich an der Natur erfreuen und den Weg der Erfüllung gehen, den er für sich nicht mehr gesehen hat.”

 

Heute stimme ich den Erfahrungen mit meinen Eltern zu. Ich habe mich dadurch immens weiterentwickelt. Ich bin sehr früh selbstständig geworden und habe mein eigenes Unternehmen aufgebaut. Ich habe nicht das Risiko gescheut, sondern bin es eben wegen meiner Erfahrungen eingegangen. Was hat man schon zu verlieren? Ich habe gelernt im Angesicht des Todes das Leben voll auszukosten, zu genießen und zu lieben. Weil man nie weiß, wie lange man hier sein darf. Ich sehe das Leben heute als großartiges Geschenk. Ich habe die Dualität des Lebens verstanden. Dass Licht nur durch Dunkelheit existieren kann. Dass Leben nur durch Tod möglich ist. Das Leben ist für mich nicht mehr nur schwarz und traurig, sondern wieder bunt und erfüllt.

Ich habe Christian, meinen wundervollen Mann getroffen, mich voll und ganz auf ihn eingelassen, ihn geheiratet und unseren Söhnen Jonathan und Victor das Leben geschenkt. Habe mit ihm meine eigene neue Familie gegründet. Meine Eltern leben weiter, indem ich Leben weitergegeben habe. Es ist auf eine Art sehr versöhnlich nun selber Mama zu sein. Seitdem empfinde ich auch eine ganz neue Dankbarkeit für meine Eltern. Es gibt nichts was ich meinen Eltern noch hätte sagen können. Sie wussten, wie sehr ich sie liebe und ich weiß wie sehr sie mich lieben. Ich habe ihnen, mir und dem Universum vergeben.

Nach jahrelanger Trauer, Wut und Verzweiflung bleibt heute nur noch Liebe. Und Liebe ist unsterblich.

Natürlich bin ich immer wieder traurig über den Tod meiner Eltern und vermisse sie an manchen Tagen sehr. Die Lücke, die sie hinterlassen haben, wird sich nie ganz schließen. Ich vermisse sie vor allem in schönen Momenten, die ich gerne mit ihnen teilen würde:

Ich hätte meine Mama unheimlich gerne beim Abiball dabei gehabt. Ich hätte ihr gerne erzählt, was ich studiere und ihre stolzen Augen bei meinem Studienabschluss gesehen. Ich hätte ihnen so gerne meinen Mann vorgestellt und dass sie bei unserer Hochzeit begeistert tanzen. Ich hätte ihnen gerne mein Unternehmen gezeigt und Projekte mit ihnen besprochen. Ich hätte ihnen vor allem gerne von meinen Schwangerschaften erzählt und sie zu Oma und Opa gemacht. So unfassbar gerne würde ich ihnen unsere zwei wundervollen Söhne vorstellen und ihnen allen beim Spielen zusehen.

In den Momenten wo ich sie vermisse, blicke ich zum Himmel hoch und stell mir vor, wie sie mir zuwinken und sich freuen, dass ich glücklich bin. Als Mama weiß ich, dass für Eltern nichts schöner ist, als wenn es den Kindern gut geht.

“You never know how strong you are. Until being strong is the only choice you have.”

Tanja

Text – Tanja Roos

35 Comments

  1. Antworten Stefanie 10. April 2016 um 12:58 Uhr

    Vielen Dank für diesen wunderbaren Worte.

    • Antworten Sonnenblume 13. April 2016 um 23:43 Uhr

      Liebe Tanja, ich danke dir sehr für diese tiefgreifenden Worte. Ich habe die Urne meiner Mama unter Tränensturzbächen am 14.12. 2013 zu Grabe getragen und mein Jahr war genau wie deins, aber auch ich habe den Weg zurück gefunden.

  2. Antworten Catharina 10. April 2016 um 13:42 Uhr

    Ich muss bei diesen Worten weinen. Ich kann es in etwa nachempfinden, wenn auch ich dankbar bin, meine Mutter “erst” mit 32 verloren zu haben. Auch an Krebs. Brutal, zehrend. Sie durfte ihr Enkelkind noch kurz kennenlernen, wird es aber nie aufwachsen sehen. Und auch ich kann es kaum ertragen, meinen Vater leiden zu sehen. Und dass andere selten wissen, was sie einen zu dem Tod fragen können/dürfen. Danke für den letzten Satz, denn er ist so wahr.

    https://happygolala.wordpress.com/2015/12/19/seit-du-weg-bist/

  3. Antworten Zoki 10. April 2016 um 16:09 Uhr

    Liebe Tanja, hab Dank für diese wunderbaren und ehrlichen Worte. Auch ich habe meinen Vater an Krebs verloren und meine Mama leidet nun auch seit fast drei Jahren unter derselben Krankheit. Trauer zuzulassen und seinen eigenen Weg daraus finden ist so wichtig. Du beschreibst das so schön. Auch ich musste weinen…. Danke danke danke. Dein Text macht Mut. Alles Gute für dich und deine Familie!

  4. Antworten Susanne 10. April 2016 um 16:50 Uhr

    Was für eindringliche Worte! Danke, dass Du so tiefen Einblick in Dein Leben gegeben hast ❤️
    Der Text ist ein Zitatenschatz, von dem ich lange zehren werde
    Alles Liebe von Susanne

  5. Antworten Anne Seltmann 10. April 2016 um 18:20 Uhr

    Hallo liebe Tanja!

    Erst kürzlich las ich das Buch von Hape Kerkeling (Der Junge muss an die frische Luft), der darin auch den Verlust seiner Mutter schilderte. Es ist eine tiefgehende Mischung aus Ernsthaftigkeit, Leid und Trauer. Ich habe taglang geweint um SEINEN Verlust, weil mir der meinige von meiner Mutter noch immer so nah ist. Auch jetzt weine ich mit dir, Tanja! Die Welt ist ein Scherbenhaufen und nur mühsam lässt sie sich wieder zusammensetzen. Nie wieder so wie früher, aber anders…und man schafft es dennoch einzelne Puzzleteil zusammenzufügen.
    Wenn du in den Himmel schaust und dir vorstellst, wie sie dir zuwinkt, dann erzähle ihr auch, was du allles so machst…oder schreibe ihr in Form von Briefen. Auch wenn sie die nie erhalten kann, so hilft es ungemein ein wenig von dem Schmerz loszulassen. Ich weiß das ist kein Trost…niemand kann dir wirklich deinen Schmerz nehmen, aber dieses Schreiben mildert bestimmt ein wenig.
    Danke für deine Offenheit hier an dieser Stelle.

    Ich wünsche dir weitehin viel Kraft und alles Gute!

    Es grüßt dich

    Anne

  6. Antworten Resi 10. April 2016 um 18:51 Uhr

    “Ich wollte mein Leben wieder in die Hand nehmen und eine eigene Geschichte schreiben, so wie ich es mir immer vorgestellt habe.” Es spricht mir aus der Seele. Meine Mutter ist gerade letztes Jahr schwer an Krebs erkrankt und ich kenne das Gefühl, die Angst, vor dem schnellen Erwachsenwerden, die Angst, die Eltern vorschnell zu verlieren. Der Text ist wundervoll und tröstlich. Danke

  7. Antworten Sabine 10. April 2016 um 19:27 Uhr

    Ganz starker Text! Danke dafür.

  8. Antworten Caroline 10. April 2016 um 21:48 Uhr

    Ich habe noch nie so ergreifende und aufrichtige Worte über den Tod gelesen.
    Vielen Dank liebe Tanja, dass du sie mit uns geteilt hast.
    Alles Liebe, Caroline

    https://carolinespassion.wordpress.com

  9. Antworten Raumfee 10. April 2016 um 22:57 Uhr

    Das Chaos im Herzen und im Kopf, dem man sich kurz vor und nach dem Tod der Eltern stellen muss, ist so treffend beschrieben, dass ich beim Lesen geradezu erschrocken bin.
    “An diese Tage (…) werde ich mich mein ganzes Leben erinnern. Das Hoffen an ein Wunder. Das krampfhafte Festhalten am Leben meiner Mama. Das nicht glauben wollen. Die Fassungslosigkeit. Die Taubheit und lähmende Angst.” Genau das. Und erwachsen mit einem Schlag. Ich empfand die erste Zeit danach als aus dem Flugzeug gekickt werden und feststellen: dieses Mal ist es ohne Fallschirm.
    Mein Vater starb vor drei Jahren nur 3 Monaten nach der Diagnose an Krebs, meine Mama kurz vor Weihnachten nach 6 quälenden Wochen auf der Intensivstation an den Folgen eines fremdverschuldeten Autounfalls. Fassungslosigkeit. Wut. Trauer. Lähmung.
    Man muss sich aktiv dazu entscheiden weiterzugehen, weiterzuleben, um sich nicht von all dem paralysieren und auffressen zu lassen. Jeden Tag ein Schritt mehr.
    LG, Katja

  10. Antworten Amy @apidaecandles 11. April 2016 um 10:30 Uhr

    Oh, das ist das erste Mal, daß ich hier auf diese Seite weinen muss. Danke Tanja für die so wunderschön und einfühlsam geschriebene Wörter. Ich war bei meiner Mama erst vor 6 Wochen als sie viel zu jung gestorben ist.

    “Du kannst Deine Augen schließen und wünschen, dass er zurück kommt oder Deine Augen öffnen und sehen, dass er durch Euch weiter lebt”.

    Ja, meine Mama lebt in mir auch weiter.

  11. Antworten Anna 11. April 2016 um 13:37 Uhr

    Vielen Dank für diesen Post.

  12. Antworten Ulli 11. April 2016 um 14:10 Uhr

    Ein sehr nahe gehender Text. Ich habe meine Mama im Oktober wegen Krebs verloren. Vor wenigen Tagen musste mein Papa wegen Herzschwäche ins Spital. Man fühlt sich wie in einer Blase und kann die Situation nur annehmen. Alles Liebe!

  13. Antworten Heike 11. April 2016 um 19:22 Uhr

    Liebe Tanja,
    dein Text hat mich sehr berührt und es tut so gut hier bei Steffi auf der Seite – neben all den Artikeln, die von Leichtigkeit geprägt sind – diese so wertvollen, ernsten Worte lesen zu dürfen.
    Meine Mutter ist 2008 kurz nach ihrem 58. Geburtstag nach nur 6 Wochen nach Diagnosestellung gestorben, ohne dass ich mich verabschieden konnte. Sie hat den ersten Tag/Nacht zuhause “genutzt” und ist ganz friedlich eingeschlafen, noch bevor man erneut eine sicherlich schwere Therapie ohne Aussicht auf Erfolg beginnen konnte. Unser Sohn Linus war gerade 1 Jahr alt. Heute – viele Jahre später – mache ich eine Therapie um diesen Verlust und die Folgen verarbeiten zu können und ertappe mich dabei voller Sehnsucht andere Frauen mit ihren Müttern zu beobachten und zu spüren, wie mir die Tränen übers Gesicht laufen.
    Danke für diesen wunderbaren Text.
    Von Herzen alles Gute,
    Heike

  14. Antworten Katherina 12. April 2016 um 00:01 Uhr

    Puh, Rotz und Wasser geheult. Danke für die vielen weisen Worte.

  15. Antworten Lisa 12. April 2016 um 10:00 Uhr

    Liebe Tanja & liebe Steffi,
    Vielen Dank Euch beiden für diesen wundervollen Text, er ist so voller Liebe & Stolz.
    Meine Mutter starb 2009 kurz vor der Geburt unseres 3. Kindes nach einer langen Krebserkrankung. Mein Vater, der noch so grosse Lust zu leben hatte, nur gute drei Jahre später, ebenfalls an Krebs.
    Die unfassbare Sehnsucht nach beiden überkommt mich meist völlig unvermittelt; oft in Situationen, die mit meinem eigenen Elternsein zusammenhängen.
    In seinen letzten Lebenswochen hat mein Vater mir immer wieder einen Satz gesagt:
    `Ich wünsche Euch noch so ein glückliches Leben´
    Ich habe diesen Satz von ihm noch genau im Ohr & er bedeutet mir unheimlich viel.
    Herzlich,
    Lisa

  16. Antworten Sunita 12. April 2016 um 19:11 Uhr

    Traurig und schön geschrieben hast du das. Mein Vater ist auch bereits verstorben und ich kann mir -zwar nur ansatzweise-vorstellen wie hart es für dich war und finde es wundervoll das du die Richtung ins positive umgekehrt hast. Dazu habe ich nich damals auch irgendwann entschieden! Ganz herzlichen Gruß Sunita

  17. Antworten Doro 13. April 2016 um 11:51 Uhr

    Mir fehlen die Worte zu diesem wundervollen und doch unendlich traurigen, aber motivierenden Posting. Vielen Dank dafür.

  18. Antworten Fee von fairy likes... 20. April 2016 um 18:31 Uhr

    Mit oder ohne Abschied – ohne jemanden zu leben ist verdammt schwer. Reden (und schreiben) hilft und ich finde es unglaublich, wie offen Du von Deiner Geschichte berichtest. Ich wünsche Dir weiterhin alles Liebe, um möglichst viele gute Tage zu haben und die schlechten mit lieben Menschen durchzustehen. fee

  19. Antworten Rotbella 26. April 2016 um 13:55 Uhr

    Danke für die offenen Worte!!ich habe mich sofort wiedererkannt..
    Meine Mutter starb nach 3Jahren Kampf 2009 an Krebs-ich hatte gerade meinen Ehemann kennengelernt und mein Vater starb 3 Wochen vor der Geburt unseres ersten Kindes 2012 ebenfalls an Krebs.er war seit meinem 14.Lebensjahr immer wieder an Krebs erkrankt und wollte ohne meine Mutter nicht mehr weiterleben. Es ist immer wieder schwer,wenn die Trauer einen übermannt und man überall Grosseltern mit ihren Enkelkindern sieht und doch erzähle ich meinen Kindern viel von ihnen und bin froh und dankbar über die gemeinsame Zeit,die wir zusammen hatten.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz

  20. Antworten Frieda 5. Mai 2016 um 11:01 Uhr

    Danke für das Teilen Deines Erlebten, Deiner Gedanken und Gefühle, Tanja!
    Ich denke, der Schmerz ist bei jedem anders und doch irgendwie gleich. Meine Mom war auch meine Vertraute und beste Freundin. In zwei Tagen jährt sich ihr Tod durch den Krebs zum 9. Mal. Unglaublich, dass das schon so lange her ist. Aber Du hast recht. Man lernt, weiter zu leben. Für sich selbst, für die Familie und irgendwie auch für den, der gegangen ist. Ich habe vor 2,5 Jahren auch die Diagnose Krebs bekommen und meine größte Angst war, meine Maus nicht aufwachsen zu sehen. Ich achte seither viel mehr auf mich. Auf uns. Und lebe jeden Tag. Auch wenn bis dato nichts mehr aufgetaucht ist – man weiß ja nie. Mit der Angst ist es wie mit dem Schmerz über den Verlust. Lange halten sie sich versteckt und plötzlich überfallen sie einen hinterrücks und heftig und ich kann nie sagen, was der Auslöser war. Nach dem Tod meiner Ma ist hier bei uns im Garten zum ersten Mal ein Eichelhäher aufgetaucht. Immer wieder in meiner Nähe. Ich denke, das ist sie. Dieses Jahr sind sie zu zweit, haben sich hier im Garten eingenistet und verscheuchen die Krähen. Sie ist immer bei mir, auch wenn ich manchmal nicht an sie denke.
    Ich wünsche Dir weiter viel Kraft, Freude mit Deiner Familie und gutes Gelingen mit Deiner Firma!
    Danke nochmal! LG, Frieda

  21. Antworten frlki 8. Mai 2016 um 22:13 Uhr

    Danke.

    Ich wünsche dir und deiner Familie ein ganz und gar wundervolles Leben!

  22. Antworten VEVE 15. Dezember 2016 um 18:19 Uhr

    Vielen Dank für die aufbauenden Worte. Meine Mutter ist auch viel zu früh von mir gegangen. Sie hatte 3 Jahre lang Krebs. Es ist zwar schon 13 Jahre her, aber der Schmerz des Verlustes vergeht nie. Doch es ist richtig, sich davon nicht auffressen zu lassen sondern das Leben weiterhin genießen zu können. Kein Leben ist endlich, doch der Tod der Eltern wird immer weh tun. Egal in welchem Alter4.

    Dir und deiner Familie alles gute!

    VEVE

  23. Antworten Lisa 5. März 2017 um 23:10 Uhr

    Liebe Tanja,

    ich muss leider viel an die Endlichkeit des Lebens denken und auch den Tod meiner Eltern.
    Meine Eltern leben, sind gesund jedoch ist die Angst ein ständiger Begleiter. Vor allem, nachdem mein Vater letztes Jahr an Krebs erkrankte diesen aber vorläufig erfolgreich besiegen konnte. Dieses einschneidende Erlebnis hat mich wach gerüttelt und ich versuche die Zeit mit meinen Eltern noch mehr zu genießen, ihnen meine Liebe jeden Tag zu zeigen und für sie da zu sein. Ich hoffe, dass auch ich irgendwann den Weg aus der Trauer finde.

    Ich danke dir für deine Worte und wünsche dir und deiner Familie alles, alles Liebe!

  24. Antworten Stefan 3. Juni 2017 um 18:21 Uhr

    Hallo. Ich musste erstmal diesen wunderschönen Text sacken lassen. Es war eher Zufall, dass ich auf diese Seite stieß. Doch im Nachhinein bin ich dankbar darüber. Auch wenn es immer heißt, Männer weinen nicht, so bin ich wohl die Ausnahme, denn selbiges ist mir beim lesen des Textes passiert. Warum ich danach suchte? Meine Eltern leben noch, aber gesundheitlich sieht es sehr schlecht aus. Mein Vater ist seit Jahren an der Dialyse und meine Mutter an Krebs erkrankt. Ich bin sehr verzweifelt, denn ich fühle mich so hilflos. Ich habe immer versucht für meine Eltern da zu sein. Stellte dadurch mein eigenes Leben hinten an. Ich hänge sehr an meinen Eltern und eine Welt ohne sie, für mich irgendwie nicht vorstellbar. Doch ich weiß das der Tag kommt, dass nicht mehr viel Zeit bleibt. Ich bin sogar so abergläubisch, dass ich bis heute noch keinen Nachwuchs gezeugt habe, da es immer heißt, wo Leben geboren wird, geht ein Leben. Ich weiß, es klingt komisch und ist für sehr viele Menschen nicht nachvollziehbar. Doch für mich ist es so. Denn im eigenen Freundeskreis erlebte ich es oft, dass nach einer Geburt ein Todesfall in der Familie folgte. Ich weiß das dieser Tag kommt, aber ich weiß nicht wie ich dann damit umgehen soll. Mein Vater ist noch immer mein Held seit meiner Kindertage und das was mir meine Mutter an Liebe, Geborgenheit und Aufopferung gab, ist durch nichts zu ersetzen. Ich denke die ganze Zeit, wenn es mir jetzt schon so schlecht geht, was passiert dann erst am Tag X? Ich stehe dann ganz allein in dieser großen Welt da. Auch wenn ich eine sehr liebe Frau habe, so ist es nicht das selbe. Deswegen tat mir dieser lange Text gut um zu lesen, wie andere Menschen damit umgehen. Und es tut mir gerade gut, dass ich darüber schreibe, denn es ist vielerseits ein Tabuthema und es gibt eben noch immer diese Denkweise, dass Männer immer stark sein müssen und nie weinen oder Gefühle zeigen dürfen/sollen.
    Ich bedanke mich nochmal herzlich für diesen ergreifenden Text und für die Aufmerksamkeit und eventuellen Ratschläge. Ich wünsche alles Liebe und Gute,
    Stefan

  25. Antworten Romi 20. September 2017 um 03:18 Uhr

    Vielen Dank, dass du deine Geschichte mit der Welt teilst. Mich hat deine Geschichte sehr mitgenommen. Mein Papa ist letztes Jahr zu Ostern an Krebs verstorben, und hat mich (frische 18) und meine kleine 10-jährige Schwester “allein” gelassen. So oft denke ich daran, was ich ihn alles erzählen könnte. Ich habe Abi nächstes Jahr, war 3 Monate im Ausland und so viel mehr. Ich werde ihn nie meinen zukünftigen Freund vorstellen können, geschweige denn an meiner Hochzeit anwesend sein. Aber dein Text hat mir geholfen, die Sache von einer anderen Perspektive zu sehen. Dankeschön.

  26. Antworten Bärbel 13. Dezember 2017 um 16:06 Uhr

    Danke für diese schönen Worte,ich kann das nachfühlen was du durchgemacht hast! Ich war 49 Jahre alt da hab ich meine Mutter auch an Krebs verloren ,es war ein ganz aggressiver Krebs sie ist 6 Wochen nach der Diagnose verstorben ,3 Monate später ist mein Vater an Lungenkrebs verstorben,ich konnte den tot meiner Mutter nichtmal verarbeiten dann starb auch mein Vater ,es war schrecklich. Ganz liebe Grüße

  27. Antworten bluemood 16. Dezember 2017 um 13:22 Uhr

    Liebe Tanja,
    inzwischen fast jeden Tag quält mich die Vorstellung wie ich denn jemals ohne meine Eltern weiterleben könnte, sollten sie nicht mehr da sein. Auf der Suche nach einer Antwort wie man diese Situation denn überhaupt ertragen kann,bin ich auf deine n Beitrag gestossen. Ich habe noch nie so etwas bewegendes gelesen, es hat in mir ein Tränenmeer ausgelöst. Ich konnte deinen Schmerz direkt spüren, gleichzeitig empfand ich grosse Hochachtung davor, wie du es trotzdem geschafft hast irgendwann nach vorne zu blicken. Wenn es bei mir so weit sein sollte, dass ich von meinen Eltern Abschied nehmen muss, werde ich Trost in deinen Worten finden. Viel Kraft allen, die ihre geliebten Eltern verloren haben und danke für die Solidarität und das Mitgefühl in diesem Forum. Jeder muss selbst mit dem Schmerz zurechtkommen, aber es hilft wenn man weiss, dass man nicht alleine ist!

  28. Antworten Löwin 13. Februar 2018 um 19:02 Uhr

    Vielen Dank für diesen Beitrag, es tat so gut, mal eine traurige Geschichte mit dennoch gutem Ausgang zu lesen.
    Ich beschäftige mich viel mit dem Tod meiner Eltern. Und zwar nicht, weil sie schon gestorben sind, sondern weil meine Eltern mich erst sehr spät bekommen haben, mit 42 und 47. Nun sind sie Mitte/Ende 60 und für ihr Alter noch sehr fit und gesund. Meine Mutter wurde neulich erst auf höchstens 55 geschätzt und generell werden sie durch das Kind meiner Schwester noch gut auf Trab gehalten; sie haben also kaum Freiraum zum Altern.
    Dennoch ist der Tod meiner Eltern meine allergrößte Angst. Ich habe das Gefühl, dass dann auch ein Teil von mir, meine Kindheit, sterben wird. Dass ich kein zu Hause mehr habe und sie unendlich vermisse.
    Deshalb weine ich auch jetzt schon alleine über den Gedanken, obwohl ja nicht mal eine lebensbeendende Diagnose ansteht oder ähnliches.

    Ich habe eine Frage an die Community: wird es mir helfen, wenn ich mich jetzt schon so sehr mit dem Thema auseinandersetze und den Tod meiner Eltern in Gedanken schon durchspiele? Wird der Schock dann nicht so groß sein bzw werde ich dann schon mit einem Teil der Trauer umgehen können, weil ich es eben schon aus meinen Gedanken kenne? Oder belaste ich mich nur unnötig und werde nichts von all meiner “psychischen Vorbereitung” haben?
    Klar ist es bei jedem Menschen anders, aber mich würde interessieren, wie es bei anderen war, die diese Situation schon erlebt haben.
    Vielen Dank und alles Gute!

  29. Antworten Jil 20. Februar 2018 um 11:19 Uhr

    Ich bin sprachlos. Deine Worte bewegen mich so sehr. Ich bin 26 und habe vor 5 Wochen meinen Papa an den Krebs verloren. Er hat 4,5 Jahre so sehr gekämpft und jetzt gönnen wir ihm seine Ruhe.
    Trotzdem ist der Schmerz, ihn nicht bei mir zu haben kaum zu ertragen.
    Er wäre unfassbar gern Opa geworden, meine Schester ist hochschwanger… so knapp hat er seinen letzten Wunsch nicht mehr mitbekommen können…
    Du machst mih Mut! Denn ich glaube daran, dass ich trotzdem ein erfülltes und glückliches Leben haben kann, denn so einen Papa gehabt zu haben ist unbezahlbar. Kein Mensch hat mich mehr geprägt und mir das lieben gelehrt.
    Ich werde mir deinen Blogpost als Favorit speichern, damit ich in dunkeln Momenten hierauf zurückgreifen kann.

    DANKE!

  30. Antworten Petra 8. März 2018 um 12:50 Uhr

    Danke für den schönen Text! Ich kann es nachfühlen, meine Mama hat sich im Herbst das Leben genommen! Ich vermisse sie so sehr und es macht mich auch so unendlich traurig dass sie meine Tochter nicht aufwachsen sehen wird und gleichzeitig bin ich dankbar dass sie sie noch kennenlernen durfte!

  31. Antworten Julia 22. März 2018 um 23:07 Uhr

    Hi Tanja, ich bin jetzt erst auf deinen Text gestoßen und weiß nicht ob du meinen Kommentar überhaupt noch ließt..
    Eigentlich möchte ich nur ein Dankeschön für deine tollen Worte hier lassen. Wir teilen eine sehr sehr ähnliche Geschichte weswegen mir deine Worte besonders gutgetan haben!:)
    Hatte gerade mal wieder eine dieser Wellen in denen die Trauer hochkommt.. tja so ist das.
    Wollte das eigentlich nur kurz loswerden :p
    Liebe Grüße und viel Erfolg bei dem was du tust!
    Julia

  32. Antworten m e l i s a 1. Juni 2018 um 18:52 Uhr

    Hallo Tanja. Mit weinenden Augen möchte ich dir erstmal sagen “Mein Beileid..”
    Zwar habe ich meine Eltern nicht verloren. Gott sei Dank.. Aber ich denke jeden scheusslichen Tag darüber nach wie es sein wird wenn ich meine geliebte Mutter oder meine Geschwister verliere. Ich kann mir kein Leben ohne meine Mutter vorstellen. Es macht mich einfach verrückt zu Wissen dass es den bescheuerten Tod gibt. Ich bete jeden Tag dass ich zuerst gehen soll und dass ich diesen Leid von meiner Familie nie erlebe. Es beeinträchtigt einfach mein Alltag, deswegen habe ich im Internet nach Hilfe gesucht und bin auf deine wundervolle Seite gestoßen. Und zu wissen dass du beide Elternteile verloren hast… aber mit voller Macht auf eigenen Beinen stehst… hat mich fasziniert… wenn es eines Tages dazu kommen sollte.. 🙁 dann werde ich mich an deine Worte erinnern und als erstes deine Seite aufsuchen. Auch wenn du diesen Text nicht zu lesen bekommen solltest, wollte ich dir danken. Ich hoffe ich kann genauso stark bleiben.!wie du! Liebe Grüße.. <3 01.06.2018:)

  33. Antworten Mona 28. Oktober 2018 um 02:39 Uhr

    Das Leben ist einfach unbegreiflich. Auch ich habe einige Schicksalsschläge in der Familie und ich frage mich oft, warum dies alles?
    Wieso diese unglaubliche Liebe zwischen Eltern und Kindern, wenn wir doch immer wieder brutal auseinander gerissen werden?
    Manchmal wünschte ich, wir würden uns nicht lieben, damit es nicht so unendlich weh tut, getrennt zu werden!!!
    Es zerreißt das Herz….

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