Die neue Kolumne:

Mein Mann macht Häufchen. Über das Phänomen, dass Männer alles liegen lassen.

WiesagichesmeinemMannHäufchen

Ich habe für die Zeitschrift Flair Anfang des Jahres eine Kolumne geschrieben mit dem Titel “Wie sag ich es meinem Mann?”, über das Zusammenleben mit der Spezies Mann. Leider wurde die Zeitschrift vom Markt genommen (die es jetzt gibt hat eine andere Redaktion), starb so nach nur drei Ausgaben meine Kolumne. Aber weil ich sie sehr vermisst habe und glaube, dass dies ein Thema ist, das viele interessiert und über das es Spaß macht zu diskutieren, führe ich die Kolumne hier weiter. Beziehungsweise zeige euch in den nächsten Wochen die ersten drei und dann ganz neue, damit wir alle auf dem gleichen Stand sind. Letzte Woche gab es Kolumne eins über das Thema, wie man seine nicht so schönen Möbel aus der Wohnung bekommt. Und hier kommt Kolumne Nummer zwei, die im April in der Flair erschienen ist:

Vor kurzem kam eine Bekannte auf mich zu und fragte ganz leise und so getarnt als wolle sie mir Drogen verkaufen: „Ist es wirklich so schlimm mit deinem Mann zusammen zu wohnen?“ Ich fragte sehr, sehr laut und entsetzt: „Bitte was?!“.  Sie hatte diese Kolumne gelesen und ich glaub’, etwas missverstanden.

Es ist ein großer Spaß mit meinem Mann zusammen zu wohnen, ich liebe es! Es ist toll, dass er nicht zu allem sofort ja sagt. Einem „Mach wie du meinst, Schatz!“-Typen wäre ich schon längst davon gerannt. Meinem Mann musste ich zum Beispiel erst lang und breit erklären, warum unser Flur puderfarben gestrichen werden sollte. Ich hatte nämlich ein selbstklebendes Kupfer-Konfetti für die Wand entworfen, das perfekt dazu aussehen würde. Ich arbeitete mich an seinem Dagegenhalten ab, überprüfte, ob die Wandfarbe wirklich ein guter Einfall war. Um dann mit ihm in dem gestrichenen Flur zu stehen und einen Lachkrampf zu bekommen, weil es doch irgendwie gewöhnungsbedürftig aussieht. Aber das Konfetti findet er toll, immerhin. In diesen Momenten der Selbstironie und Mist-ich-weiß-doch-nicht-immer-alles-besser-als-du liebe ich meinen Mann und unsere Ehe besonders, wird der Tank der positiven Gefühle so aufgefüllt, dass es überhaupt kein Problem ist, ihn anzuzapfen, sich im nächsten Moment wieder über etwas zu wundern. Zum Beispiel darüber, dass mein Mann Häufchen macht. Er hinterlässt überall in der Wohnung kleine Häufchen. Im Wohnzimmer gern eins aus Kicker-Ausgaben. Im Schlafzimmer aus Klamotten. Im Schrank aus Papierkram. In der Waschmaschine aus nasser Wäsche, die lieber auf einen Wäscheständer gehängt werden würde, als darin so zu zerknautschen, dass man sie am besten gleich noch mal wäscht!

Ich dachte, wenn ich den Grund für dieses Verhalten finde und verstehe, kann ich mir eine Lösung ausdenken, und versuchte es à la Lanz: legte den Zeigefinger quer über den Mund, setzte dieses irre nachdenkliche Gesicht auf, beugte mich vor und sagte sehr, sehr eindringlich „Christian“. Schweigesekunde. „Christian, warum hinterlässt du überall Häufchen?“ „Bitte was?!“ fragte er entsetzt. Ich erklärte ihm, was er in meinen Augen tat und er hatte sehr schnell eine Antwort parat: „Ich habe ja nichts, wo ich die Sachen ablegen könnte!“ „Du hast einen Couchtisch, den du beim Ablegen des Kickers knapp verfehlst. Im Schlafzimmer steht eine hübsche Holzleiter, die gerade zu um deine Klamotten bettelt und der Wäscheständer hat mich schon gefragt, ob du hier noch wohnst, weil er dich so lange nicht mehr gesehen hat!“ Mein Mann mag Markus Lanz nicht besonders. Er findet, der will immer nur fragen, den interessieren die Antworten gar nicht. Also änderte ich die Taktik und gab ihm Antworten zum Abnicken vor: „Du möchtest mit den Häufchen dein Revier markieren. Weil dir unsere Wohnung langsam zu weiblich wird.“. Er: „Die Haufen stören mich einfach nicht!“. „Die Häufchen sind ein Schrei nach Aufmerksamkeit, du möchtest, dass ich mich mehr um dich kümmere, öfter den Weg vom Schreibtisch zu dir auf die Couch finde, deshalb hinterlässt du Häufchen so wie Hänsel und Gretel Brotkrumen.“ Er: „Schatz, nimmst du Drogen? Ich sammel die Sachen einfach nur an einem Punkt, damit ich weiß, wo sie sind und ich sie immer wieder finde.“. „Aber dafür hat Ikea doch Pax erfunden!“ Ihm fehlt einfach das Ich-mach-es-direkt-weg-Gen. Das Schlimme ist: sein Verhalten ist ansteckend. Erst protestiere ich noch und schon lass ich auch Sachen liegen, bilden sich Riesenhaufen. Vorgestern bin ich über so einen gestolpert und habe beschlossen: Finito. Als mein Mann nach Hause kam und seine Häufchen suchte, sagte ich: „Ich habe alles entsorgt. Und so werde ich es auch in Zukunft mit allem machen, was länger als 24 Stunden auf dem Boden liegt!“ Bisher funktioniert es einwandfrei. Wahrscheinlich ist mein Mann noch in der Schockstarre.  Vielleicht verrate ich ihm Morgen zur Belohnung, dass ich die Sachen gar nicht entsorgt habe, sondern sie vor sich hinmüffeln, ganz hinten in seinem Schrank.

In der nächsten Kolumne geht es um das Thema: Wir brauchen mehr Haltung! Das Lümmelsofa muss weg! 

Und? Kommt euch da was bekannt vor?

Steffi

39 Comments

  1. Antworten Susan 24. Oktober 2013 um 14:48 Uhr

    Mein Mann verfällt in Verweigerungshaltung. Er zieht seine Scheuklappen auf und behauptet steif und fest, dass das gar nicht stimmen würde, er würde IMMER ALLES wegräumen.
    Wie argumentiert man mit so was? Ich glaube, die 24-Stunden-Lösung ist gar nicht so schlecht.

    • Antworten Steffi 24. Oktober 2013 um 17:16 Uhr

      @Susan: Lustig, genau darüber habe ich heute Morgen auch mit einer Freundin gesprochen! 🙂 Wenn gar nichts mehr hilft, helfen Beweisfotos! Echt jetzt! 🙂 Mein Mann ist vor kurzem aus einer Hose gestiegen abends, mitten im Schlafzimmer und die lag am nächsten Morgen, als er schon bei der Arbeit war, noch genau so da, so wie er sie hatte an sich runterfallen lassen und ausgestiegen war. Das kommt wirklich sehr, sehr, sehr selten so vor, aber ich konnte nicht anders, musste ein Foto machen, weil ich dachte: Das glaubt der mir nie im Leben, dass er das wirklich getan hat! Wir haben beide SEHR über das Foto gelacht und es ist nie, nie wieder vorgekommen! 🙂

  2. Antworten Tammy 24. Oktober 2013 um 15:09 Uhr

    Herrlich Steffi, funktioniert das denn auch mit der besten Freundin in ihrem Zimmer? Der würde etwas Ordnung nicht schaden XD Ich möchte direkt aufräumen, wenn ich bei ihr bin (deswegen darf ich wahrscheinlich so oft kommen!).

  3. Antworten Joella 24. Oktober 2013 um 15:15 Uhr

    Wie immer wunderschön geschrieben und auf den Punkt gebracht.

    Grüße Joella von http://www.joellas-day.de

  4. Antworten Ni Luka [ Firlefax ] 24. Oktober 2013 um 15:24 Uhr

    Jooohhhh….und das dolle daran ist, dass sie meisst die Sachen gar nicht vermissen !!! Aus den Augen aus dem Sinn !!!
    War da nicht noch was…nehhhh Schatz, da irrst du dich…

  5. Antworten Sandra 24. Oktober 2013 um 15:34 Uhr

    Hi,

    Ich musste ja lachen bei deinem Beitrag, herrlich. 🙂
    Bei uns ist es so das ich alles liegen lasse und suche und Menne mich ” dezent” darauf hinweißt ,wenn ich wieder wie ein aufgescheuchtes Huhn durch unsere Wohnung renne, rufe : ” Oh Mann wo ist mein … , wo ich es hingelegt habe. Leider habe ich beim verteilen des Ordnungs-Gen wohl in der allerletzten Reihe gestanden da war es schon fast aufgebraucht . Nur ein bisschen war noch übrig * grins*

    L. G Sandra

  6. Antworten Sarah 24. Oktober 2013 um 15:44 Uhr

    Das Gen hab ich auch… Bzw. hat mein Freund das “Aufräum-Gen”, was ich aber sinnlos finde, solange das “Putzen-Gen” fehlt 😉

  7. Antworten Tanja 24. Oktober 2013 um 16:33 Uhr

    Liebe Steffi,

    Wieder mal köstlich. Habe so oft schmunzeln müssen, als ich meinen Liebsten in deinem Text wiedererkannt habe. Toll, freu mich auf die nächste Kollumne!

    Verrätst du noch, von wo du den tollen Schlüsselanhänger vom Bild hast? Habe – auch dank dir 😉 – einen klitzekleinen Kupferfimmel bekommen und mir zucken die Augen wenn ich so ein schönes Stück sehe..

    • Antworten Steffi 24. Oktober 2013 um 16:38 Uhr

      @Tanja: Das zucken kenne ich! Hab mir gerade eben bei Bolia eine kupferfarbene Handyhülle gekauft!!! 🙂 Der Schlüsselanhänger ist von HAY! Herzliche Grüße und ich freu mich sehr, dass du schmunzeln musstest bei der Kolumne!!

  8. Antworten Sandy 24. Oktober 2013 um 16:33 Uhr

    Haaaaaaaa, sehr gut Steffi! Köstlich! Männer sind halt einfach anders gestrickt, nützt nichts. Meiner gehört auch zu dieser Spezies der Häufchenmacher.Meistens ist aber Werkzeug, das er liegen lässt, oder Dokumente, bevorzugt in der Küche. Küchentisch, Anrichte sind beliebte Tatorte! Ich mach dann alles zu einem Haufen und warte dann ca 7 Tage. Sollte das ganze dann nocht immer nicht verräumt sein, dann findet er es auf der Hausbank wieder.Von dort ist der Weg zur Mülltonne nicht weit 🙂 Das wirkt in der Regel!
    Danke für Deine köstlich, lustige Kolumne!!!

  9. Antworten Kathrin Wessel 24. Oktober 2013 um 16:42 Uhr

    Oh, wie schön, ich bin nicht allein! 🙂
    Viele Grüße!

  10. Antworten Julie 24. Oktober 2013 um 17:12 Uhr

    Herrlich, Steffi!!! Mein Mann macht auch kicker-Häufchen! Aber brav auf seinem Nachttisch

  11. Antworten Katharina 24. Oktober 2013 um 17:22 Uhr

    Liebe Steffi,
    mein Lachen hättest du eigentlich bis Eimsbüttel hören müssen. Mein Mann macht auch Häufchen, überall und besonders dann, wenn er es besonders ordentlich machen will. Früher dachte ich noch: Ja, die Wohnung ist für 5 wirklich zu klein und wir haben ein echtes Stauraumproblem. Inzwischen weiß ich es besser. Wir haben unsere Wohnfläche vervierfacht, haben Platz ohne Ende und der Liebste macht weiter Häufchen. In seinem eigenen Werkzeugkeller, den er unbedingt brauchte, damit er endlich mal Ordnung halten kann. Im Schlafzimmer, im Flur und in der Küche auch. Nur sein Homeoffice ist immer tippi-toppi und da wandern die Haufen dann rigoros hin. Einfach auf den Schreibtisch und Peng. Meistens hilft es, aber wir sind ja auch nicht bei Schöner Wohnen…LG, Katharina

  12. Antworten Heike 24. Oktober 2013 um 17:26 Uhr

    Schöne Kolumne, wirklich! 🙂 Bzw., beide. Die Möbel-Sache spricht mich noch mehr an. Bei Wischtechnik muss ich elider auch flüchten. Nur noch zu toppen durch Kuscheltierparada auf der Sofalehne… Mein Zukünftiger und ich haben dankenswerter Weise einen sehr ähnlichen Geschmack. Er mag sogar Porzellan von Pip Studio, das will was heißen, finde ich… Und für anderss gibt es Kompromisse: du brauchst eine Klimmzugstange? Im Flur? Dann krieg ich aber sowas von einen Schminktisch!
    LG, Heike

  13. Antworten Dana 24. Oktober 2013 um 17:32 Uhr

    hahahahha, spitzenmäßig. Du packst das richtig an.
    Nicht wie die, die sich nicht für die Hintergründe oder gar die Person interessieren. Viele sehen einfach nur das Negative. Aber du gräbst nach dem Grund. Toll.

    Liebste Grüße

  14. Antworten Simona 24. Oktober 2013 um 17:34 Uhr

    Ich freu mich soo denn ich bin nicht allein auf dieser Welt! Hab heute zufällig mit einem Psyschologen über ein ähnlich fehlendes Gen,
    ( Spülmaschine nicht finden) bei einem Mann gesprochen… (Er war ein Mann)
    Er sagte lass ihn, er muss die Konsequenzen tragen wenn kein sauberes Geschirr mehr da ist!!!!!

  15. Antworten Claudia Claussen 24. Oktober 2013 um 17:50 Uhr

    ja ja ja… Ich sitze beim Liebsten im Wohnzimmer und sehe: Links Walnüsse zum trocknen und Sachen die in andere Zimmer gehören, vorne Kisten mit Eisenbahnbastelzeugs und vorsortierte Ablage sowie Dinge, die bei Ebay eingestellt sind oder werden, rechts der Tisch voll mit allem möglichen und schräg neben mir mehrere Stapel mit neu angekommenen Zeitschriften (für die es eigene Kisten gibt, eigentlich) und was weiß ich was für Papiere. Und mittendrin ich mit meinem mobilen Büro (Pendeln unter der Woche ist noch furchtbarer als am Wochenende), weil das Haus zu klein ist für ein eigenes Plätzchen für mich.

    Ich fühle mit dir 😉 und lasse die Häufchen in anderen Zimmern mal außen vor. Warum das so ist bei ihm? Keine Ahnung, nur Theorien…

    Liebste Grüße, Claudia

  16. Antworten Bix 24. Oktober 2013 um 19:32 Uhr

    Mist, dass ich nicht die Ausgabe der Flair mit duese4 Kolumne habe, sonst !hätte ich sie dezent aufgeschlagen vor seiner Nase platziert…. Bin mir sicher er hätte den Wink verstanden! Seit gefühlten Ewigkeiten unser Thema und leider keine Einsicht in Sicht….

  17. Antworten Janna 24. Oktober 2013 um 19:48 Uhr

    Bei einer Freundin haben eben diese Klamotten-Häufchen neulich eine Überschwemmung verhindert. Nach einem großen Unwetter kam Wasser durch den Abfluss der Dusche hoch und floss Richtung Schlafzimmer samt schönem Parkettboden, PC usw. Seine ‘Häufchen’ saugten das meiste Wasser auf 😉 Seitdem ist sie seiner ‘Aufräumtechnik’ etwas aufgeschlossener 😉

  18. Antworten Netti 24. Oktober 2013 um 21:32 Uhr

    Haha, damit hat meine Mama früher auch immer gedroht. Alle Spielsachen, die auf dem Boden liegen, werden entsorgt. Schon schlimm, dass man seinen Mann manchmal wie ein Kind erziehen muss…

  19. Antworten Rosa 24. Oktober 2013 um 22:25 Uhr

    ich habe Tränen gelacht!!!!!!!!!!!!!
    und die Kommentare setzten dem ganzen noch die Krone auf 😀

  20. Antworten AdamsEva 24. Oktober 2013 um 23:20 Uhr

    Liebe Steffi…
    Ich kenne mittlerweile zwei Extreme. Das Erste lernte ich mit 17(!!!) kennen. Ein Ordnungsfanatiker vor dem Herrn! Und das ist noch untertrieben,,, Es gab richtige Vorgaben wo genau ich vorm Schlafengehen meine Uhr hinlegen durfte und diese wurde immernoch nachträglich ein wenig mehr gerade gerrückt, bevor er ins Bett kam. Waren seine Eltern im Urlaub und ich in der Zeit quasi bei ihm eingezogen, wurde ich verdonnert JEDEN Tag die komplette Wohnung staubzuwischen und staubzusaugen. Ich könnte dir 100e Storys über diesen Kontrollfreak erzählen. Nun bin ich erwachsen (sagt zumindest der Perso) und lebe seit fünf Jahren mit dem absoluten Gegenteil zu Version ein Zusammen. Ja, er macht auch “Häufchen”… Ne… Er macht richtig große Haufen! Und das wirklich in jedem Raum. Das alleine finde ich ja noch garnicht sooo problematisch. Die Tatsache aber, dass diese Haufen nun thematisch überhaupt nichts mit ihrer Umgebung gemeinsam haben, hingegen schon. So findet man zum Beispiel auf dem Flur Socken und Unterwäsche (häääh???). Aber das ist leider noch nicht alles. In seiner Unordnung selbst hat er noch eine Unordnung. Und das bringt mich wirklich zur Verzweiflung. So findet man im Schlafzimmer ein Exemplar welches aus geöffneten Briefen, ungeöffneten Briefen, leeren Briefumschlägen, getragenen Socken, frischen T-Shirts, Notizblock, Bleistift, Kleingeld, usw. besteht. Und das sonderbare an diesem Haufen ist: Er ist genau so lange da, bis ich ihn wegräume. Aber was ich überhaupt nicht verstehe ist, wie dieser Haufen dann nach maximal 24 Stunden wieder eine ähnlich Form bekommen kann. Ich weß et einfach nicht!

    Ich freue mich auf die nächsten Kolumnen!!!
    Liebste Grüße
    Eva

  21. Antworten Carmen 25. Oktober 2013 um 01:06 Uhr

    Ich habe seine häufchen im Verlauf des Tages einfach immer unter seine Bettdecke geschoben, ja, da hat er aber gestaunt, wenn er abends zu Bett gehen wolle und erst bierflaschen, Zeitschriften, Werkzeug und getragene Kleider rausräumen musste. Tschakaa! Ab und zu ein Rückfall, sonst ist er stubenrein geworden….grins

  22. Antworten Esther 25. Oktober 2013 um 08:01 Uhr

    Das kommt mir in der Tat bekannt vor! Und zwar, weil ich es bin, die diese Häufchen hinterlässt. Na gut, es sind keine Häufchen, es sind Splitterteile von diversen Häufchen – ach was mach ich mir vor, ich lasse meine Sachen, im Gegensatz zu Deinem Mann, total unorganisiert überall rumliegen und räume sie erst auf, wenn ich 1 X pro Woche einen totalen Aufräumkoller bekomme. Zum Glück ist mein Mann faul genug, um darüber hinwegzusehen oder mir hinterher zu räumen 🙂

  23. Antworten Jutta von Kreativfieber 25. Oktober 2013 um 10:05 Uhr

    „Aber dafür hat Ikea doch Pax erfunden!“ = bestes Argument ever!

  24. Antworten ullatrulla 25. Oktober 2013 um 11:54 Uhr

    Hahaha, ich lach mich schlapp. Ich liebe meinen Häufchenmann auch – mit und ohne. Meine Theorie dazu: Männer haben immernoch den Urtrieb “Wo ist das Mammut, ich muss die Familie versorgen” in sich. Die Häufchenbildung entspricht einfach nur dem natürlich Verhalten, die Mammuts aufzuhäufen, um sie dann auf einmal in die Höhle zu schleppen. 🙂
    Liebe Grüße, Daniela

  25. Antworten Lisa 25. Oktober 2013 um 15:31 Uhr

    Heute entdeckt, gleich gelesen und für genial befunden! 😀
    Irgendwie machen wohl alle Männer Häufchen! Ich freu mich auf deine nächste Kolumne!
    Liebe Grüße, Lisa

  26. Antworten Isabel 28. Oktober 2013 um 13:50 Uhr

    Das ist super, ich mag Deinen Mann, denn genauso hätte ich auch geantwortet. Wohl weil mir auch das Ich-mach-es-direkt-weg-Gen fehlt. Allerdings muss ich sagen, Häuchen auf dem Boden mag ich gar nicht. Bei mir sind die auf allen möglichen Ablageflächen in der Wohnung verteilt und das macht es ja nun auch nicht besser. 😉
    LG

  27. Antworten Häufchenleger 4. November 2013 um 13:48 Uhr

    33 Kommentare zum Häufchenleger und kein Häufchenleger, der sich zu Wort meldet Dann kommt jetzt Kommentar 34 von einem Häufchenleger, aber nicht, um unser Verhalten zu entschulidgen, sondern vielmehr um einen Einblick in unser tiefstes ICH zu geben. Um es Vorweg zu nehmen, uns fehlt das “Ich-mach-es-direkt-weg-Gen” nicht, sondern wir räumen gewissen Dingen nur eine andere Priotität ein.
    Wir bilden Häufchen aus unterschiedlichen Gründen.:
    – Wir markieren unser Revier, u.a. um möglichen Rivalen zu zeigen HIER IST SCHON BESETZT
    – Weil wir es herrlich finden, mit diesen kleinen Banalitäten des Lebens die Aufmerksamkeit unserer Frauen zu gewinnen.
    – Kreativität! Manchen Häufchen geht ein gewisses kreatives Denkmuster voraus- Kicker auf Kicker, Klamotten auf Klamotten, Zeitung auf Zeitung, aber auch die Komposition: Einzelne Schuhe im Flur, Hose auf Boden, Hemd vor dem Bett..erzählen eine bewegendere Geschichte als Schuhe zusammen, Hose und Hemd auf nen Bügel.
    – Nachhaltigkeit! die weniger schmutigen Sachen auf einen Haufen, um sie irgendwann wieder anzuziehen – spart Wasser und schont die Umwelt!
    – gilt im Übrigen auch für das Geschirr
    – …
    Es ist doch herrlich schön, dass wir uns nicht ähneln . Deswegen liebe ich meine Frau, weil sie EINFACH WUNDERBAR ANDERS ist .

  28. Antworten Martina 12. November 2013 um 11:22 Uhr

    Hahaha, das kenne ich nur all zu gut. Männer sind sich in diesem Punkt sehr ähnlich. Mein Freund hinterlässt auch “Häufchen” und sagt er weiss nicht wohin damit. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, da es einfach dazu gehört auch mal ein bisschen Chaos in der Wohnung zu haben. Und um ehrlich zu sein, bin ich froh, dass mein Freund und ich uns in diesem Punkt nicht ähnlich sind 🙂 Perfektion ist langweilig und ein bisschen Chaos schadet nicht.

    LG
    Martina

  29. Antworten Saara 13. November 2013 um 15:26 Uhr

    Tolle Kolumne!
    Mein Mann ist selbstverständlich auch so. Ich gehe sogar regelmäßig seinen “Bestand” mit ihm durch und schaffe Platz für seine Sachen und trotzdem hat er seine Lieblingsorte, an denen er lieber Häufchen bildet, als die Dinge an ihren eigentlichen Ort zurück zu legen. Wenn kch ihn frage warum er das tut, antwortet er, dass es die Sachen so am besten wiederfindet.
    Aber böse bin ich ihm nicht. Im Gegenteil, wir lachen oft zusammen über unsere kleinen Macken.

  30. Antworten Nelenna 14. November 2013 um 18:42 Uhr

    Liebe Steffi!
    Was habe ich gerade gelacht! Herrlich GEschrieben hast du, und dabei auch so trefflich BEschrieben 🙂
    Bin erst heute über deinen Blog gestolpert und habe noch gar nicht so viel von dir gelesen, aber er wandert sofort in meine Liste, damit ich nichts mehr verpasse.
    Ganz liebe Grüße von einer mit ähnlichem Mann,
    Nelenna

  31. Antworten Erika 14. Februar 2014 um 23:00 Uhr

    Hallihallo,
    also bei meinem Freund sind es auch eher große Ansammlungen von irgendwas aus Häufchen. Klamottenhaufen im Schlafzimmer sind seine Spezilität. Mittlerweile habe ich die Regel eingeführt, was nicht im Wäschekorb ist, wasche ich nicht. Das klappt einigermaßen gut.
    Ich habe allerdings auch beobachtet, dass diese Häufchenmacherei abfärbt. Ich gebe zu ich war noch nie ein Ordnungsfreak, aber ich versuche immer die Wohnung in einem passablen Zustand zu halten, aber vor allemin Stresssituationen neige ich auch zur Häufchenbildung. Aber es wird langsam besser. 🙂

  32. Antworten Kerstin 15. Februar 2014 um 08:34 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich mußte wieder sooo lachen!
    Bei mir liegen die Häufchen in der Küche auf dem Buffet! Handy! I-Pad! Zeitung! Zigaretten! Dabei hat der Herr GG ein Büro das nur 7 Meter von der Küche entfernt liegt :O) Ich habe dann einfach meine Schminksachen, Schlüssel, Handy, Schal und Handschuhe immer bei ihm im Büro auf den Schreibtisch gelegt (grins)! Jetzt sind die Dinge in der Küche versschwunden :O) Geht doch!!!!

    Liebe Grüße
    Kerstin

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