Emotional Detox:

Wie man lernt, egoistisch zu sein und damit allen hilft. Psychologin Laura Ritthaler erklärt’s und verrät drei gute Tricks – die neue Kolumne.

Das tägliche Überlebenstraining heisst heutzutage: Alltagswahnsinn!

Klingt komisch, ist aber so. Wir sind nicht mehr durch den tödlichen Säbelzahntiger bedroht, der längst ausgestorben ist, sondern durch das tägliche in Eile sein. Die vielen ganz, ganz wichtigen und super dringlichen Termine. Das ständige erreichbar sein müssen. Die vielen Ziele, die wir uns selbst vorgeben, oder uns von außen vorgegeben werden. Sich eine Auszeit nehmen? Pause machen? Mal reinfühlen, ob das noch das Leben ist, das man sich für sich wünscht? Sich um sich kümmern? Keine Zeit!

Die Gedanken und Sorgen schwirren im Kopf und lassen uns dann selbst nachts manchmal nicht in Ruhe. Selbstausbeutung und über die eigenen Grenzen zu gehen ist schon fast selbstverständlich geworden.

Als ob wir uns selbst kasteien müssten, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu dürfen. Als ob wir es uns erst verdienen müssten, ein schönes Leben.

Bullshit!

Wir bekommen alle ein Leben geschenkt. Ein Einziges. Dafür ohne Bedingungen.

Wenn wir das verstehen, dann können wir anfangen, unser ganz persönliches Leben zu gestalten und zu verschönern. Eine grosse Portion Egoismus mit Sahne, bitte! Würden wir das beherzigen, wäre alles besser. Für uns und auch für alle Anderen.

Unsere Partner wären noch zufriedener mit uns, im Job wären wir noch erfolgreicher und wir könnten noch mehr Gutes von uns in die Welt bringen.

Warum?

Nur wenn es uns gut geht und wir uns aufgehoben fühlen, dann können wir gute Jobs machen, sind liebenswürdige Freunde oder Partner, können gute Eltern sein.

Eine Regel aus der modernen Psychologie besagt das, was im Flugzeug bei Gefahr schon lange gilt: Zuerst soll sich jeder um sich selbst kümmern!

Dann soll sich das Liebespaar um die Beziehung kümmern.

Danach kommen die Kinder, wenn es welche gibt.

Genau in dieser Reihenfolge.

Denn: Kinder brauchen Eltern denen es gut geht.  Und Beziehungen funktionieren dauerhaft auch nur richtig gut, solange wir mit uns selbst und unserem Leben zufrieden sind. Und eben nicht weil wir es uns  „verdienen“ müssen, ein gutes selbstbestimmtes Leben zu führen. Auch nicht, weil wir es „wert sein“ müssten. Sondern: Erstmal für Ihre Umwelt. Um genießbar(er) zu werden sozusagen. Denn entspannte glückliche Menschen bringen Freude ins Leben und schaffen Gutes. Und machen die Welt dann ein bisschen schöner.

Das Thema ist also: Bei sich sein, um die Welt zu verbessern.

3 Tricks um Ihr Leben und damit die Welt ein bisschen besser zu machen.

Trick 1: Ein Selbstliebe-Konto

Zahlen Sie 25% Ihres Gehaltes auf Ihr persönliches Selbstliebe-Konto ein. Und damit machen Sie dann was, was Ihnen ganz persönlich gut tut, Sie weiterbringt, Sie aufpäppelt, Sie glücklich macht.

Aber Sie haben doch gerade das Haus gekauft, der teure Sommer-Urlaub muss abbezahlt werden, das Auto, überhaupt die normalen Lebenshaltungskosten? Zur Erinnerung: wie macht man das noch mal, wenn ein Auto kaputt geht? Genau, dann bringt man es zu einer sehr teuren Reparatur. Wäre es nicht schlauer das Auto (aka sich selbst) zu pflegen, damit man nicht irgendwann in eine sauteure Reparatur muss und in der Zeit (oder für viel länger) nicht in der Lage ist den eigentlichen Job auszuführen? Plus: Wer sich selbst und sein Leben liebt, ist viel kreativer im Umgang mit Ideen und Herausforderungen und verdient im Zweifel sogar mehr. Wenn das denn das Ziel ist.

Trick 2: Verabredung mit dem wichtigsten Menschen

Verabreden Sie sich 1x wöchentlich nur mit sich. Einen Nur-Ich-Termin. Für mindestens zwei Stunden in denen Sie sich nur um sich kümmern. Bei dem Sie etwas machen, zu dem Sie sonst nicht kommen, was Ihnen Spass macht, was Sie ausprobieren möchten.

Klingt viel zu viel, weil sie doch den neuen Job, das neue Baby, das neue, wichtige xy haben? Funktioniert alles nicht, wenn Sie sich auf Dauer nicht gut fühlen. Also: egoistisch sein. Fühlt sich am Anfang vielleicht ungewohnt an, wird aber von Termin zu Termin einfacher und irgendwann geben Sie diese Dates mit sich selbst nie wieder her. Versprochen!

Trick 3: Täglich Geschenke

Machen Sie sich täglich ein kleines Geschenk. Das können Blumen sein, ein Termin beim Friseur, oder auch die lustige Serie, die Sie eigentlich schon auswendig kennen, Sie aber gut drauf bringt. Es klingt banal, ich weiß, aber es wirkt Wunder. Sie machen doch anderen, die Sie lieben auch so gern eine Freude, oder? Tun Sie’s einfach für sich selbst. Feiern Sie einfach, was Ihnen gut tut und lassen Sie sich das von niemandem nehmen. Im Gegenteil – sacken Sie davon so viel es geht für sich selbst ein.

Ich wünsche Ihnen ganz viel Spaß beim egoistisch sein!

Nur Mut!

Laura Ritthaler

Laura Ritthaler ist Diplom-Psychologin, arbeitet seit 10 Jahren in eigener Praxis, gibt Seminare & Workshops zum Thema „Flow – Selbstbestimmt leben und arbeiten“ und hat das „Emotional Detox“-Konzept entwickelt. Dafür bietet sie unter anderem ein Wochenende mit psychologischer Beratung für ein individuelles Thema an – mein Erfahrungsbericht zum Emotional Detox-Wochenende findet ihr hier. Die Kolumnen und Tricks von Laura Ritthaler ersetzen natürlich keine Therapie, können aber Impulse geben und den Alltag erleichtern. Und deswegen schreibt sie ab heute monatlich eine Emotional-Detox-Kolumne zu Themen aus dem Alltag hier. Herzlich Willkommen, liebe Laura! Ich freu mich riesig! Steffi

Text – Laura Ritthaler

Model – Thekla Sophie Gottschalk, Foto – Patrick Pilz

32 Comments

  1. Antworten chrissyvictor 9. Juni 2017 um 08:09

    Gestern erst habe ich zu meinem Mann gesagt: ich muss lernen öfter nein zu sagen. Ich mach immer für alle alles möglich und komm selbst dann zu nichts. Das klappt jetzt mit kleinem Baby einfach nicht mehr.
    Danke für die schönen Tipps. Ich versuche, nein, ich werde sie gleich umsetzen.
    Happy Freitag!

    • Antworten Laura Ritthaler 9. Juni 2017 um 08:55

      Super, ich drücke die Daumen! Der Anfang ist das Schwierigste, vielleicht gucken die Anderen dann auch erstmal, weil das ungewohnt für sie ist…
      Aber gerade mit Baby müssen wir Frauen uns ganz wichtig nehmen (an erste Stelle setzten) damit wir unseren „Auftrag“ überhaupt erfüllen können: uns gut um ein kleines und hilfloses Wesen kümmern und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass es uns gut geht.
      Nur Mut!

      Laura Ritthaler

  2. Antworten Dorthe 9. Juni 2017 um 09:23

    Liebe Steffi, liebe Laura Ritthaler
    ich liebe diese Kolumne schon jetzt 🙂
    Danke dafür!

    Liebe Grüße,
    Dorthe

  3. Antworten Lilli 9. Juni 2017 um 09:29

    Liebe Laura, danke, Du hast mich an etwas erinnert. Gestern hat mich der Job so frustriert und das, nur weil ich nicht nein sagen kann, gestern Abend habe ich mir dafür einen tollen Strauß Pfingstrosen gekauft, als ich sie mir zu Hause angeschaut habe, hat mir das sehr geholfen. Trotz allem: nein sagen und Grenzen ziehen, an sich denken und an sich arbeiten ist soooo wichtig – danke sehr für die Erinnerung und gut zu wissen, dass es anderen auch so geht. Alles Liebe, Lilli

    • Antworten Laura Ritthaler 9. Juni 2017 um 09:36

      Liebe Lilli,
      gut gemacht mit den schönen Pfingstrosen.
      Es wird mit jedem Strauß Blumen und jedem Mal „Nein zu Anderen und damit Ja zu sich sagen“ einfacher.
      Unser Bauchgefühl sagt oft genau was zu tun ist- weiter so!
      Herzlich,
      Laura Ritthaler

  4. Antworten Katharina 9. Juni 2017 um 09:36

    Eine tolle Kolumne! Diese Tipps versuche ich in meinen Alltag zu integrieren. Ein erster Schritt sich gegen die Fremdbestimmung zur Wehr zu setzen.

  5. Antworten Meike 9. Juni 2017 um 10:17

    Wunderbar. HERZlichen Dank!

  6. Antworten Lisa 9. Juni 2017 um 11:04

    Liebe Laura & liebe Steffi,
    die Kolumne finde ich toll, Vielen Dank!!
    So ganz glatt, wie es uns auf vielfältige Weise suggeriert wird, läuft es zumindest bei mir nicht immer.
    Daher bin ich schon sehr gespannt auf die nächsten Denkanstöße & Tips!
    Lieben Gruß von Lisa

    • Antworten Laura Ritthaler 9. Juni 2017 um 11:56

      Liebe Lisa,

      das ist vollkommen richtig. Bei niemanden läuft es immer nur glatt. Vor allem wenn wir Frauen beginnen uns um uns zu kümmern und damit manchmal Anderes zurückstellen ist das immer noch sehr ungewohnt.
      Deshalb: Danke für den Beitrag. Sowas macht Mut.
      Herzlich,
      Laura Ritthaler

  7. Antworten Sarah Leuffen 9. Juni 2017 um 12:10

    Danke für das wachrütteln und für den wieder mal tollen Text!

  8. Antworten Sabine 9. Juni 2017 um 12:47

    Danke für diese schöne Kolumne und ich werde sie heute abend im Bett meinem Mann vorlesen….. denn der macht auch alles für Andere möglich und manchmal ist es schon selbstverständlich. Wir müssen uns einfach selber immer dran erinnern… sag einfach nein….

    • Antworten Laura Ritthaler 9. Juni 2017 um 14:09

      Danke Sabine und ja das stimmt total, auch Männer kennen das sich-immer-hinten-anstellen-Thema.
      Und: das ist ein extra Super-Tip von Ihnen: sich gegenseitig daran erinnern, an das Nein-sagen. Vielleicht sogar mit einen ganz persönlichen Code – Wort. Ich persönlich mag ja dann provokant -lustige Erinnerungen. Sowas wie: ‚Duracell Häschen‘ würde bei mir gut wirken.
      Kreatives Ausdenken und herzliche Grüße, Laura Ritthaler

  9. Antworten Julia | themagnoliablossom 9. Juni 2017 um 12:49

    So gut <3 Eigentlich so naheliegend… Danke für den Reminder!
    Liebste Grüße
    Julia

    • Antworten Laura Ritthaler 9. Juni 2017 um 13:21

      Liebe Julia,
      das ist so wahr mit dem „das es eigentlich so naheliegend ist“. Und gerade wenn wir es am dringendsten brauchen (uns erst selbst wieder aufzupäppeln, bevor wir weiter machen können und uns um Andere und anderes kümmern können) sehen wir das nicht immer sofort. Dann ist es wichtig, dass wir uns selbst ganz bewusst wieder daran erinnern und Prioritäten setzen- so wie wir es einer Freundin auch raten würden.
      In diesem Sinne, ein wunderbares Wochenende.
      Herzlich,
      Laura Ritthaler

  10. Antworten kerstin 9. Juni 2017 um 15:22

    Eine tolle Kolumne !! Es ist so wichtig, für uns zu sorgen und doch vernachlässigen wir das am meisten…
    Danke für die Erinnerung 🙂 man kann es gar nicht oft genug hören sich um sich selbst auch zu kümmern, nicht immer um alle anderen!
    DANKE und liebe Grüße Kerstin

  11. Antworten Nuray Yontar 9. Juni 2017 um 15:43

    Ich freue mich sehr über die neue Kolumne!! Sie kommt wie gerufen, ist soo wichtig und tut einfach gut.. Herzliches Dankeschön!
    Nuray

  12. Antworten Susann 9. Juni 2017 um 22:14

    Liebe Laura, liebe Steffi,
    was für eine schöne Kolumnen-Idee und was für toller Einstieg. Bei mir hat es vor einigen Monaten klick gemacht mit dem Egoistischsein. Ich arbeite wie du, Steffi, freischaffend als Journalistin und bin vor zwei Jahren richtig übel in eine Essstörung gefallen. Jetzt geht es mir besser – und ich kann mittlerweile wunderbar „Nein“ sagen zu allen Energieräubern. Dafür bekommen der Lieblingsmann und ich die dreifache Energieportion zurück.
    Liebe Grüße
    Susann

    • Antworten Laura Ritthaler 10. Juni 2017 um 10:51

      Liebe Susann, vielen Dank für Ihr beitragen, sowas gibt Anderen manchmal mehr Kraft als ’schlaue Bücher‘ ! Wie wunderbar dass Sie inzwischen so gut für sich sorgen können, auch indem Sie Nein-sagen. Sie können richtig stolz darauf sein, dass Sie sich da wieder aufgerappelt haben!
      Ganz Herzlich, Laura Ritthaler

  13. Antworten Anne 9. Juni 2017 um 23:49

    Danke für den tollen Beitrag! Der tut richtig gut und spornt an.
    Beim Lesen musste ich an einen Satz aus einem Beitrag von Steffi denken: Sei Dir selbst eine gute Mutter.
    Das ist nicht immer einfach, aber so wichtig.
    VG anne

    • Antworten Laura Ritthaler 10. Juni 2017 um 10:59

      Das freut mich so, vielen Dank für die Rückmeldung Anne.
      Dann auf
      einen schönen sich-selbst-bemutternden Samstag (und genau wie Sie sagen- nicht immer einfach aber so wichtig und so wohltuend!)

      Herzlich, Laura Ritthaler

  14. Antworten Jana 12. Juni 2017 um 14:36

    So eine tolle Kolumne 🙂 Ich freue mich auf mehr davon und fange gleich damit an, egoistischer zu sein! Danke für die Erinnerung.

  15. Antworten Janina 14. Juni 2017 um 14:30

    Liebe Laura,

    ich stehe gerade am Anfang meines Berufslebens und werde mir deine 3 Tricks, die ich im Übrigen großartig finde, direkt über den Schreibtisch hängen um mich täglich daran zu erinnern! Vielen Dank dafür:) Ich freue mich schon sehr auf die Kolumne!

    Viele Grüße
    Janina

    • Antworten Laura Ritthaler 14. Juni 2017 um 14:51

      Liebe Janina,
      supergut das mit dem „über den Schreibtisch hängen“ , sowas hilft.
      Ich freue mich das Sie dabei sind und bin schon gespannt wie Ihnen die Tricks der weiteren Kolumnen gefallen.
      Herzlich,
      Ihre Laura Ritthaler

  16. Antworten Clarissa 21. Juni 2017 um 15:03

    Grundsätzlich ein guter Grundsatz, sich selbst zu pflegen, an sich zu denken und sicher zu stellen, dass man sich selbst wohl fühlt. In den drei konkreten Tipps habe ich mich aber nicht so ganz wiedergefunden (mit Ausnahme von Trick 2, wobei ich da auch Zeit mit engen Freunden und anderen lieben Menschen als Qualitätszeit integrieren würde).

    Trick 1 und 3 sind mir aber deutlich zu sehr ans Finanzielle gehängt und damit wieder nur auf einen privilegierten Teil der Bevölkerung zu übertragen – das finde ich unheimlich schade. 25% des Gehaltes kann nun wirklich nicht jede für persönlichen Luxus entbehren – das funktioniert vielleicht für Frauen, deren gut verdienende Ehemänner vom Ehegattensplitting profitieren. Für Frauen, die alleine oder als Hauptverdienerin für das Einkommen der Familie zuständig sind, ist das schlicht unrealistisch. Und gerade diese Frauen sind von der Grundidee des Artikels wohl am meisten betroffen – dementsprechend wäre ein Trick, der auch für diese Gruppe Frauen anwendbar ist, hier schön gewesen. Ähnliches gilt für Trick 3, zumindest für die Beispiele, die hier genannt wurden.

    Wie gesagt: Der Grundidee der Kolumne kann ich voll und ganz zustimmen. Es wäre nur schön, wenn in zukünftigen Ausgaben auch diejenigen Frauen mitgedacht würden, bei denen der Euro nicht ganz so locker sitzt… Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht!

    • Antworten Laura Ritthaler 22. Juni 2017 um 10:31

      Liebe Clarissa,

      danke für Ihre Nachricht, denn da steckt ganz viel davon drin was ich wichtig finde und was ich mit dem Artikel zum Ausdruck bringen wollte:
      Das Prinzip : unsere Zeit, Geld, Energie für erstmal für uns und unser Inneres zu reservieren und investieren- uns selbst an erste Stelle zu setzten. Das fällt uns oftmals, gerade wenn wir es am dringendsten brauchen weil es uns nicht gut geht, besonders schwer. Wir geben dann oft zuviel für Andere oder Anderes aus und nicht das was uns persönlich helfen würde unser Innerstes zu päppeln.
      Die 25% beziehen sich auf das momentan zur Verfügung stehende Geld , das ist manchmal mehr manchmal weniger. Da ging es mir mehr um den Gedanken dahinter : 25% (von einem mir zu verfügbaren Geld) gehören mir, verwende ich erstmal nur für mich (wenn das 100Euro im Monat sind, dann könnte ich davon 25 Euro nehmen um damit etwas zu tun, was mich gerade aufbaut oder auch sparen um dann nach 3 Monaten etwas Größeres damit zu tun). Dieser Gedanke hilft vielen beim Umdenken : das das zuerst mich päppeln kein Luxus sein sollte sondern eine Selbstverständlichkeit.
      Dabei geht es meist tatsächlich weniger um materielle Dinge, sondern oft um eine kleine Ruhe-Zeit die sich erkauft werden kann (z.b. durch den Babysitter oder eine Hilfskraft im Haushalt).

      Und da gerade bei Frauen das Thema Geld bzw die klare Kommunikation darüber oft zu kurz kommt (machmal sogar noch ein richtiges Tabuthema ist), habe ich das bewusst mitreingebracht. Genauso wie den Prozentsatz. Das soll das Prinzip dahinter vereinfachen, auch wenn man im Einzelnen natürlich genau schauen muss was der tatsächliche Basiswert dahinter ist (der ist je nach momentaner Lebenssituation ein Anderer).
      Für mich heisst da unser Privileg: sich die Freiheit zu nehmen ein kleines bisschen vom Kuchen erstmal für sich selbst zu nutzen.
      Und wissen Sie was mich selbst überrascht hat: gut situierten Frauen fällt es überhaupt nicht einfacher, Geld für Ich-Zeit oder persönlich Wichtiges in die Hand zu nehmen. Obwohl hier das Geld eigentlich da wäre.

      Sich für die persönlichen Bedürfnisse Zeit, Geld und Energie rauzunehmen ist noch ein grosses Thema gerade für Frauen und tatsächlich egal welcher Einkommenskategorie. Und da braucht es ein Umdenken finde ich.
      Und das wir hier durch den Blog darüber ins Gespräch kommen, finde ich ganz wunderbar.
      Deshalb: Danke für Ihre Anmerkung und kritisches Mitdenken!

      Herzliche Grüße,
      Laura Ritthaler

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