Wie kommt man aus einer Krise?

Ein Gastbeitrag von Lucy Astner. Sie schreibt Drehbücher fürs Kino, für Schweighöfer, Schweiger und Co.. Hat zwei entzückende Kinder, ein sehr kreatives Zuhause und auch noch ein großartiges Kinderbuch namens Polly Schlottermotz geschrieben, das seit Freitag im Handel ist und garantiert ein Bestseller wird. Die Filmrechte sind schon verkauft, die zweite Auflage im Druck. So jemand sonnt sich doch den ganzen Tag im Glück, könnte man denken. Pustekuchen. Lucy rutscht regelmäßig in kleine und große Krisen. Mittlerweile weiß sie aber, wie man da mit einem kleinen Trick wieder herauskommt. Und dass sie diesen Krisen einiges zu verdanken hat.

Neulich saß ich mit einer Freundin auf unserer Dachterrasse. Wir hatten uns erst vor wenigen Wochen kennen gelernt, aber wie das manchmal so ist mit einigen Menschen: ZACK – PENG – PASST! Wir hatten das Gefühl, uns schon ewig zu kennen! Und da waren wir nun also, zwei gackernde Frauen über den Dächern von Hamburg, und verdrückten eine Kuchenplatte, die eigentlich für fünf gereicht hätte, als besagte Neu-Freundin sich plötzlich zurücklehnte und sagte:

Lucy, wenn du nicht so wahnsinnig nett wärest, müsste ich dich eigentlich furchtbar doof finden. Nein, schlimmer noch: Ich müsste dich hassen!

Mir fiel vor Schreck der Kuchen aus dem Mund. Und wer mich kennt, weiß, dass ich nur sehr, sehr ungern Kuchen hergebe. Nicht mal den allerkleinsten Krümel. Aber BÄM! Der so locker dahin gesäuselte Kommentar meiner Freundin hatte mich völlig aus der Bahn geworfen. Und offenbar merkte sie das auch, denn sie setzte schnell zu einer Erklärung an:

Das ist überhaupt nicht böse gemeint, du bist super! Aber schau dir mal dein verdammtes Leben an: Du bist noch nicht mal Mitte dreißig, hast zwei Kinder im Grundschulalter, einen tollen Mann und eine Traumwohnung. Aber das ist noch nicht alles: Du bist total witzig, schreibst Drehbücher fürs Kino – und jetzt erscheint auch noch dein Kinderbuch? Ehrlich. Dein Leben ist so perfekt, dass ich kotzen könnte! Eigentlich fehlt nur noch, dass dir ein Regenbogen aus dem Arsch strahlt …

Und damit war das Schicksal unzähliger weiterer Kuchenkrümel besiegelt, denn ich lachte so laut und so herzhaft auf, dass mir der Teig sogar durch die Nasenlöcher schoss. Ich kann leidenschaftlich lachen, oh ja, und was mich in diesem Augenblick tatsächlich noch viel, viel mehr amüsierte als die Vorstellung vom Regenbogen, war, dass meine Freundin mein Leben für perfekt hielt.

Perfekt? Mein Leben und ich?! Thahaha. Ich will an dieser Stelle wirklich nicht ins Detail gehen, aber so viel kann und muss ich verraten: Mein Leben ist von perfekt so weit entfernt wie der Mond von der Sonne. Was ja so ungefähr hundertzillionen Lichtjahre sind.

Sicher, ich habe einen wunderbaren Mann, und gemeinsam haben wir zwei zauberhafte Kinder. Und die treiben uns regelmäßig in den ganz normalen, filterfreien Wahnsinn. Wir haben eine schöne Wohnung, ja. Und die sieht jeden Abend so aus, als hätten wir einer Herde Bisonbüffel Unterschlupf gewährt. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, genau, und bin mit dem Drehbuch schreiben sogar recht erfolgreich. Aber ich kann euch nicht sagen, wie oft ich auf meinem Weg zum Schreiberfolg ausgenutzt, beschissen, fallen gelassen und für dumm verkauft wurde.

Ich bin so oft gestürzt, dass mein Gesicht aussehen müsste wie das von Mickey Rourke, wenn man die Narben sehen könnte.

Aber man sieht sie nicht, und das ist meistens gut so, manchmal aber auch nicht. Zum Beispiel in Momenten, in denen man mein Leben für perfekt halten könnte.

Natürlich bin ich sehr, sehr glücklich mit dem Leben, das ich führe, und dankbar obendrein. Aber ich weiß auch, dass das Glück, das ich heute genieße, nicht wie ein Klecks Vogelkacke vom Himmel auf mich hinabgetröpfelt ist. Viele Leute glauben, dass ich meinen Traum leben kann, weil in meinem Leben besonders viel geklappt hat – dabei ist es in Wirklichkeit eher andersrum:

Das Leben, das ich heute führe, verdanke ich zu großen Teilen den Krisen, die mich in den vergangen Jahren ereilt haben – und dem, was ich aus ihnen gemacht habe. Nicht die Höhepunkte haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin, sondern vielmehr die Tiefpunkte. Die Momente, in denen mir der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. In denen meine Welt auf den Kopf gestellt wurde und nichts mehr war wie zuvor. Und ich gezwungen wurde, etwas zu ändern …

In jedem Leben gibt es Krisen. Mal sind es kleinere, und manchmal eben größere, keiner von uns ist gegen Unglück gefeit. Wir verlieren unsere Jobs, werden betrogen und verlassen, erkranken, scheitern an Prüfungen oder an unseren eigenen Ansprüchen. Krisen erschüttern unser Leben wie ein Erdbeben, und nicht selten bleibt dabei kein Stein auf dem anderen stehen. Doch während ein Beben nach wenigen Minuten vorbei ist, setzt sich eine Krise meist für lange Zeit im Leben eines Menschen fest und macht ein glückliches, unbeschwertes Leben beinahe unmöglich. Ich bin mir sicher, dass jeder von uns das Gefühl kennt, vom Schicksal betrogen worden zu sein, jeder kennt den Schmerz des Verlustes, den Kummer darüber, hilflos zu sein, hoffnungslos, verzweifelt. Jeder Mensch kriecht in seinem Leben irgendwann durch ein furchtbar finsteres, schmerzhaftes tiefes Tal.

Meine Talfahrt begann im Januar 2012. Ich hatte einen wunderbaren Mann an meiner Seite, zwei kleine Töchter und der Einstieg ins Berufsleben lief viel besser, als ich es jemals zu träumen gewagt hätte. Ja, man kann sagen, dass ich mich sehr gemütlich und durchaus zufrieden im Leben eingerichtet hatte.

Und dann bekam mein Vater die Diagnose, dass er sterben müsste. Und zwar auf eine ziemlich grausame Art. Und ziemlich bald. Er hatte ALS.

Die Diagnose ließ uns nicht nur zusammenbrechen, nein, sie zerschmetterte uns. Mein Vater war ein Jahr vor der Diagnose noch auf den Kilimandscharo gestiegen, er war sportlicher und fitter als wir alle zusammen, er war stets gut gelaunt, hat immer an das Gute geglaubt. Und nun? Sollte er sterben? Sollte ich nicht nur meinen Papa verlieren, sondern auch meinen besten Freund? Sollten meine Kinder ihren Großvater verlieren? Und er sollte seine Enkelkinder nicht aufwachsen sehen? Nein, das konnte, das durfte nicht sein!

Aber es war so. Und wir konnten nichts daran ändern. Es gab keine Heilung und keine Hoffnung, sondern nur Hilflosigkeit und Tränen und Wut. Zwei Monate nach der Diagnose konnte mein Vater nicht mehr alleine aufstehen, nach sechs Monaten saß er im Rollstuhl, nach acht Monaten trug er Windeln und musste gefüttert werden. Und nach zehn Monaten starb er.

Viele Leute haben mir damals gesagt, der Tod wäre eine Erleichterung nach der quälenden Zeit des Leidens. Eine Erleichterung? Oh nein, ich fühlte keine Erleichterung! Ich fühlte nur Verzweiflung, Trauer, die mich heulen ließ, bis ich erbrechen musste, und Wut! Wut darüber, dass mein Vater viel zu früh sterben musste, dass er an dieser schrecklichen Krankheit sterben musste, Wut darüber, dass er überhaupt sterben musste! Wieso musste das Schicksal ausgerechnet meinen Papa treffen? Wer hatte denn verdammt noch mal entschieden, dass es so eine beschissene Krankheit überhaupt geben musste auf der Welt, wer hatte das erfunden, wer hatte das bestimmt?!

Ich konnte nichts essen, nicht arbeiten, war wie gelähmt – erst vor Wut und Trauer, und dann vor Angst. Denn der Verlust meines Vaters hatte mir schmerzlich vor Augen geführt, wie schnell alles vorbei sein kann, wie flüchtig das Glück ist. Schon morgen kann alles ganz anders sein, das Schicksal kann jederzeit zuschlagen. Es gibt keine Garantie fürs Glück. BÄM. Diese Erkenntnis traf mich wie ein Fausthieb in die Magengrube. Für mich stand fest: Das Leben war ein Schurke, oh ja, und was machte es für einen Sinn mit so einem Blödkopf zu spielen, wenn er am Ende doch schummelte und neue Regeln aufstellte? Ich geriet in eine regelrechte Sinnkrise. Über meine Arbeit, meine Rolle in der Welt, das Leben an sich.

Jeder, der selbst einmal so eine Phase durchgemacht hat, wird mir zustimmen, dass das keine schöne Angelegenheit ist. Im Gegenteil: Es war ziemlich unbequem alles in Frage zustellen, was ich vorher für richtig und wichtig gehalten hatte. Es tat weh zu erkennen, dass nicht alle Menschen, die ich in mein Leben gelassen hatte, gut für mich waren, und dass nicht alle Wege, die ich eingeschlagen hatte, auch ans Ziel führten. Es war eine heftige Zeit. Finster. Kalt. Und schmerzhaft. Und dennoch kann ich heute sagen, dass es sich gelohnt hat, durch dieses tiefe Tal zu kriechen.

Es klingt nämlich hart, aber es ist wahr: Auf Scheiße wächst das beste Zeug.

Nicht umsonst schütten die Bauern Kuhkacke auf ihre Äcker. Krisen stinken, oh ja, und sie locken unerwünschte Parasiten an, aber hey: Sie sind auch der perfekte Nährboden für etwas Neues. Und das Schöne ist: Du kannst selbst bestimmen, was du auf diesem neuen Boden pflanzen möchtest.

Als ich damals realisierte, dass das Leben jeden Tag vorbei sein kann, erkannte ich auch, dass nur das Hier und Jetzt zählt. Das Leben nimmt keine Rücksicht darauf, ob du dir deine Träume schon erfüllt hast oder nicht, also verwirkliche dich jetzt und nicht morgen oder in zwei Jahren – es gibt nämlich keine Garantie dafür, dass es dieses „morgen“ überhaupt gibt. Das mag für einige morbide und ein bisschen schwarzmalerisch klingen, im Prinzip ist es aber genau das Gegenteil: Es ist lebensbejahend und macht sehr, sehr glücklich. Dass ich heute tatsächlich mein Kinderbuch in den Händen halte (Ein echtes Buch! Mit echten Seiten und echten Illustrationen! Und es glänzt sogar – waaaaah!) und mein Herz hüpft, während meine Kinder beim Zuhören vor Lachen glucksen, verdanke ich der Tatsache, dass ich mein Leben damals ganz neu sortiert habe. Ich setze heute andere Prioritäten, wage mich mehr aus meiner Komfortzone heraus, verliere meine Träume und mich nicht aus den Augen.

Bleibt nur die Frage, wie ich es denn nun konkret geschafft habe – aus der Krise raus zurück ans Licht.

Tja. Auf die Frage, wie man eine Krise bewältigen kann, gibt es unzählige Antworten, und die meisten davon haben ihre absolute Berechtigung. „Hol dir Hilfe“ ist zum Beispiel eine davon. „Halte dich an positiven Gedanken fest“ ist auch nett, genauso wie „Suche nach anderen Menschen, die das gleiche durchgemacht haben wie du“. All das habe ich getan, ja. Nicht alles hat geholfen. Richtig bergauf ging es für mich erst, als ich mir zwei besondere Verhaltensweisen angeeignet hatte.

Die erste ist: Ehrlichkeit. Nun muss ich sagen, dass ich schon immer ein ehrlicher Mensch gewesen bin. Wenn ich lüge, fühle ich mich mies und laufe rot an – und deshalb lasse ich es lieber gleich bleiben. Was ich hier meine, ist aber nicht die Ehrlichkeit anderen Menschen gegenüber, sondern vielmehr die Ehrlichkeit, die du dir selbst entgegenbringst. Erstaunlicherweise musste ich nämlich feststellen, dass ich zwar nicht sehr gut darin war, andere zu belügen, sehr wohl aber darin, mich selbst zu bescheißen. Als ich nun aber, am Tiefpunkt meiner Krise, begann, mir schonungslos ehrliche Antworten auf ein paar wichtige Fragen zu geben, hob sich irgendwie ein Schleier von meinen Augen. Tat mir diese Freundschaft wirklich gut? War ich die Mutter, die ich sein wollte? Erfüllte mich meine Arbeit mit Stolz und Zufriedenheit? Und vor allem: War ich glücklich? Und wenn nicht: Woran lag das?

Die ehrlichen Antworten auf diese Fragen waren ziemlich oft unbequem und bitter, denn sie erforderten, dass ich etwas würde ändern müssen. Und ich änderte, oh ja. Ich trennte mich von Freunden, die mir mehr Kraft raubten als spendeten, ich richtete meine Arbeit neu aus und setzte andere Schwerpunkte. Und vor allem räumte ich mehr Platz und Zeit ein für mich: Lucy. Nicht die Mutter. Nicht die Drehbuchautorin oder Ehefrau, nein, einfach für mich.

Es kann sehr schmerzhaft sein, schonungslos ehrlich mit sich selbst zu sein. Aber es lohnt sich.

Die zweite Verhaltensweise, die mir auf meinem Weg aus der Krise geholfen hat, war: die Liebe. Und zwar nicht irgendeine Liebe, nein, sondern die Liebe zu mir selbst.

Ich liebe meine Kinder und meinen Mann so sehr, dass ich manchmal denke, mein Herz müsste platzen, weil nicht noch mehr Liebe hineinpasst. Aber irgendwie passt dann doch noch mehr hinein, und die Liebe wächst und wächst und wächst, und das ist wunderbar. Ja, ich liebe meine Familie mit Leib und Seele, und vor allem bedingungslos.

Mit der Liebe zu mir selbst hatte ich allerdings große Schwierigkeiten. Ich war schon immer sehr kritisch mit mir, hatte den Anspruch, alles immer noch besser machen zu müssen. Doch egal was ich erreichte und wie gut ich war, ich war mir dennoch niemals gut genug. Oft haben mir meine Freunde gesagt, ich solle gnädiger und liebevoller mit mir umgehen, aber ich wusste nicht, wie das funktionieren sollte. Mir fehlte einfach der Zugang zur Selbstliebe. Und dann, als ich am Boden lag und keinen Ausweg aus meiner Krise sah, sagte plötzlich jemand zu mir: „Lieb dich so, wie du deine Kinder liebst.“ Und in diesem Moment hat es KLICK gemacht bei mir und die Ketten wurden gesprengt – begleitet von unzähligen Tränen der Erleichterung. Ich wusste, wie ich meine Kinder liebte, oh ja, und von diesem Augenblick an, gab es in meinem Leben nicht nur zwei Kinder, sondern drei: meine beiden Töchter und mich. Lucy. Und Lucy verdient und bekommt von mir genauso viel Liebe, Vertrauen und Nachsicht wie die anderen beiden.

In dem Moment, in dem ich lernte, mich selbst so bedingungslos zu lieben wie meine Kinder, wurde vieles einfacher und besser.

Heute führe ich kein perfektes Leben, aber ein sehr, sehr glückliches. Und dennoch weiß ich, dass irgendwann wieder Krisen kommen werden, kleinere und vielleicht auch größere. Ich kann nicht verhindern, dass mich ein weiterer Schicksalsschlag trifft, ich kann nicht verhindern, hinzufallen. Aber ich kann verhindern, am Boden liegen zu bleiben. Ich werde sicher wieder einmal stürzen, ja, und wahrscheinlich trage ich weitere Narben davon. Aber am Ende stehe ich wieder auf, klopfe mir den Staub von den Knien und gebe mir mütterlich sanfte Küsse auf die Wunden. Und zwar weil es sich lohnt. Verdammt, ja! Es lohnt sich, Krisen zu überwinden. Denn vielleicht, ja, vielleicht strahlt mir irgendwann tatsächlich ein Regenbogen aus dem Arsch.

Und das möchte ich auf keinen Fall verpassen.

Text – Lucy Astner

14 Comments

  1. Antworten Sylvie 17. Juli 2016 um 11:42

    Ein wunderbarer Artikel! Danke für den Anstoß…

  2. Antworten Moni 17. Juli 2016 um 20:24

    Vielen Dank für diesen Wegweiser, diese Worte kommen genau zur richtigen Zeit und geben Kraft. Der Regenbogen ist das Ziel…
    Alles Liebe & Gute und nochmals Danke.

    • Antworten Lucy 22. Juli 2016 um 06:58

      Das freut mich! Und der Regenbogen kommt bestimmt, ja, warte mal… Ich glaub ich seh da hinten schon was strahlen 🙂 Alles Liebe!

  3. Antworten Kerstin 17. Juli 2016 um 22:44

    Ein toller Artikel! Danke! Alles gute und ein ‚tschaka‘ für den Regenbogen 😉

  4. Antworten Alexa 18. Juli 2016 um 01:26

    Liebe Lucy,
    ich kann so gut nach- und mitfühlen, was Du beschreibst. Mein Vater starb viel zu früh 2 Monate nach der Diagnose Darmkrebs. Alles erschien mir sinnlos. Mein Humor, meine Lebensfreude, alles starb mit ihm. Mein Job als Art Directorin erschien mir ohne Sinn und Inhalt. Partner, Freunde und Freundinnen ließen mich fallen.
    Erst ganz unten, als wirklich alles in Schutt und Asche lag und ich keinen Platz mehr hatte in der oberflächlichen, narzisstisch veranlagten Spaßgesellschaft, lernte ich durch besondere Menschen und Umstände in einem langen Prozess, dass ich selbst liebenswürdig bin und mich selbst lieben kann und darf. Jeden Tag. Im Hier und Jetzt.
    Und ich scheiße auf alles und jeden, was mir nicht gut tut, auf dass bestes Zeugs darauf wächst!

    • Antworten Lucy 22. Juli 2016 um 07:05

      Liebe Alexa, genau, rupf alles raus und pflanz auf deinem Acker nur die Dinge, die dir Freude machen! Für alles andere ist das Leben auch zu kurz! Chaka! Und ja, am schönsten ist es doch im Hier und Jetzt – und da darfst und musst du dich IMMER und zu jeder Zeit sehr, sehr lieb haben! Alles Liebe, Lucy

  5. Antworten Natalie Grübel 20. Juli 2016 um 10:57

    Ein toller Artikel und ich weiß, wie es ist, aufzustehen und weiterzumachen. Was ich aber nicht weiß ist, wie man sich selbst so lieben lernt wie du das machst. Ich habe leider noch keine Kinder.

    Dafür müsste der passende Mann noch vorbei kommen, aber das ist ein anderes Thema. 😉

    • Antworten Lucy 22. Juli 2016 um 07:07

      Der kommt, der kommt! Und für die Selbstliebe hilft es, sich ein Kinderfoto von sich hinzustellen und sich zu sagen: „Ich habe die Verantwortung für dieses Kind – ich bin dafür zuständig, dass es glücklich ist und geliebt wird!“ Und BÄM! Der Trick funktioniert 😉 Alles Liebe

  6. Antworten kristin 20. Juli 2016 um 16:09

    Danke! Das war ein wirklich schöner Artikel, hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich habe mich auch krisenbedingt in den letzten Jahren immer wieder hinterfragt und viel im Leben entrümpelt. Heute weiß ich, was mir wichtig ist und für mich zählt. Und festzustellen, dass das gar nicht viel ist, aber trotzdem was ganz Großes, macht mich umso glücklicher und dankbarer! Trotzdem: Ab und an sind da die Selbstzweifel und Strenge, sich selbst in einigen Dingen nicht gut genug zu sein. Die Geburt meiner Tochter hat mich auch da etwas verändert. Für diesen kleinen Menschen, den man über alles liebt und für den man selbst alles auf der Welt bedeutet, lernt man auch sich selbst mehr zu lieben. Weil man sich plötzlich auch aus den Augen des Kindes sieht. Weil man stolz ist und bedingungslos geben kann. Und weil man glückliche Kinder möchte, die zu Menschen werden, die nicht ständig an sich zweifeln, sondern das in sich sehen, was wir in ihnen sehen – tiefe Liebe und den Glaube an sich selbst. Und das kann man nur werden, wenn man es auch vorgelebt bekommt. Denke ich mir jedenfalls. Und sich selbst zu lieben wie seine Kinder, finde ich auch einen wunderbaren Gedanken, den ich mir auch zu Herzen nehmen werde. Danke! 🙂

    • Antworten Lucy 22. Juli 2016 um 07:10

      Du sagst es! Und du hast eben nicht nur Verantwortung für deine Tochter, sondern auch für das Kind in dir! Das darf und muss auch geliebt werden! Ich wünsche dir alles Liebe, Lucy

  7. Antworten Tina 6. November 2016 um 20:47

    Wow, Lucy!
    Deine Worte sind so echt und ehrlich, dass ich ne Gänsehaut bekomme.
    Ich muss sagen, dass der Punkt mit der Selbstliebe der schwierigste ist für mich im Leben. Immer wieder lese und höre ich von der wundersamen Kraft, aber das BÄM hat´s noch nicht gegeben. Klar, andere lieben und akzeptieren, das scheint mir so viel leichter. Wieso, verdammt klappt das bei mir selbst nicht?
    Vielleicht hilft mein neues Mantra, das ich jetzt von dir geklaut habe:
    „Mich selbst so zu lieben wie meine Tochter“ und mir Zeit nur für mich zu schenken.

    Danke für deine Krisen !

  8. Antworten Astrid 10. Juni 2017 um 08:43

    Liebe Lucy,
    ein wunderbarer, heiterer Text über ein ernstes Thema, der genau ins Schwarze trifft!

    Danke schön!

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