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Endlich Om:

Wie ernährt man sich realistisch gesund? Eine neue Podcast-Folge mit Lynn Hoefer & mein Status zu dem Thema.

Bald ist mein letztes Snickers ein Jahr her. Mein letzter Smarties-Shot ebenfalls. Shots sowieso. Nicht mal Kaffee trinke ich mehr. Wenn jetzt nicht bald die Erleuchtung einsetzt, bekommt das Universum Ärger mit mir. Ach nee, ich bin ja so entspannt dank so viel Meditation und Yoga. Ärger hab ich ja auch nicht mehr.

Wir wollen mal nicht durchdrehen.

Im Dezember 2017 habe ich beschlossen, auf Zucker zu verzichten. Sechs Wochen habe ich weder Fructose noch zugefügten Zucker gegessen, habe mich ganz streng an das Buch von Sarah Wilson Goodbye Zucker – zuckerfrei in 8 Wochen (*Affiliate Link) gehalten. Es war irre, was passierte und was ich alles lernte. Hier findet ihr den detaillierten Bericht.

Ich musste schon damals den Deal mit mir machen, dass es okay ist, wenn ich weiter Brot, Nudeln, Pommes und Burger esse. Sonst hätte ich es nicht durchgehalten. Und darum ging es mir ja: Ich wollte nicht abnehmen, nicht nur kurzfristige Effekte, ich wollte längerfristig schauen, was gesunde Ernährung mit mir anstellt. Und das ist eine Menge.

Ich bin so viel fitter (auch im Kopf), fröhlicher, habe mehr Energie und mich so viel besser kennengelernt. Mich und meine Stimmungen und wann ich was am besten brauche. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen flachen (sagen wir: flacheren) Bauch und auch wenn das nie das Ziel war, freut es mich, weil es anfühlt, als hätte sich mein Körper so zurecht geruckelt durch die Ernährung, dass es jetzt alles so ist wie gedacht. Ach, es macht einfach glücklich. Natürlich nicht ununterbrochen, aber es geht dabei um so viel mehr als nur die Ernährung.

Es geht um das gut sein zu sich und anderen.

Darüber spreche ich neben der Frage “Wie ernährt man sich realistisch gesund?” in der heutigen Endlich-Om-Podcast-Folge auch mit Lynn Hoefer. Ohne Lynn hätte es diesen Podcast wahrscheinlich nie gegeben. Sie hat mich letztes Jahr durch den Zucker-Entzug gecoacht und mit ihrem Heavenlynnhealthy-Blog auf den Weg der gesunden Ernährung gebracht. Weiter hatte sie die Idee zum Podcast-Namen, ist seine Patentante und, über dieses Thema sprechen wir auch in dieser Folge, beinahe hätten Selbstzweifel diesen Podcast fast nicht erscheinen lassen.

Wie froh ich bin, dass Lynn und ich uns bei Selbstzweifeln oft einfach nur anfeuern. Denn jetzt macht mir das podcasten so viel Spaß, dass ich gar nicht mehr ohne möchte. Dabei war Endlich Om eigentlich nur als Mini-Serie gedacht. Mit der Folge nächsten Freitag sollte schon Schluss sein. Aber ich merke, wie ich gerade noch so viel zu diesen Themen lerne, noch mehr spannende Menschen treffe und euch davon sehr gern berichten möchte. Deshalb schaue ich aktuell, wie es weitergehen kann. Mir macht es einfach so viel Spaß und euch anscheinend auch! Ganz lieben Dank, dass ihr den Podcast jedes Wochenende in die Top-Ten der gesamten Itunes-Charts schießt und er gerade den Itunes-Oscar bekommen hat – den Einzug in die “Neu & beachtenswert”-Kategorie. Ich freu mich so sehr über euer liebes Feedback!

Herzlichen Dank für alles & viel Spaß mit Folge 5!

Steffi

P.S.: Weil so viele von euch bei InstaStories nach dem Rezept von Lynns Super-Anti-Erkältungsdrink, den ich gerade ständig trinke, fragten. Auch nach dem für die Energy Balls, die sogar meine Kinder essen, verrät Lynn hier heute beide Rezepte aus ihrem so großartigen Kochbuch Himmlisch gesund – Rezepte für ein gutes Leben (*Affiliate Link). Und wer Lust hat, Lynn noch live zu treffen: am. 4.10.18 ist sie von 18-21 Uhr im Viu Eyewear Store in Hamburg Eppendorf zu Gast. Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

REZEPT DRINK

Immunity Tea

Zutaten: 500 ml heißes Wasser, Saft einer Orange, 2 Ingwerscheiben, 2 Kurkumascheiben

Zubereitung: Ingwer und Kurkuma mit dem heißen Wasser übergießen und mit dem Orangensaft vermengen. Sofort genießen.

 

 

REZPTE ENERGY BALLS

Schoko-Haselnuss-Bällchen

Zutaten: 150 g Haselnüsse, 200 g Datteln (ca. 17 Stück) entsteint, 2 EL rohes Kakaopulver stark entölt, 1 Prise Kardamom 1 Prise Meersalz

Zubereitung:

Die Haselnüsse in einer Pfanne ca. 5–8 Minuten auf mittlerer Stufe rösten. Kurz abkühlen lassen, in einem Food Processor grob hacken und umfüllen. Die Datteln in den Food Processor geben und kurz, aber sorgfältig zu einer homogenen Masse verrühren. Haselnüsse, Kakaopulver, Kardamom und Meersalz hinzugeben und weiter pulsieren.

Den Teig esslöffelweise herausnehmen und zwischen den Handflächen zu runden Bällchen formen. Die Bällchen ca. 1 Stunde zum Setzen in den Kühlschrank geben.

Text – Stefanie Luxat

14 Comments

  1. Antworten Lilli 28. September 2018 um 08:47 Uhr

    Hallo Steffi, danke für die beiden Rezepte, den Drink probiere ich gleich am Wochenende mal aus. Bin ich gespannt auf den Podcast, mein letztes Snickers war gestern und ich muß das ändern, ich lasse mich dann mal am Podcast Sonntag wieder von Dir inspirieren. Schönes Wochenende, Lilli

  2. Antworten Dorthe 28. September 2018 um 11:07 Uhr

    Liebe Steffi,
    erstmal: tuff, tuff, die Eisenbahn … kreisch! Ich musste sooo lachen! Herrlich :–)
    Und vielleicht hätte diese Folge doch vor dem fixen Einkaufen für heut Abend hören sollen … hab (weil es ganz fix gehen muss) zwei TK–Flammkuchen gekauft … und Schoki … und Kekse … ach Menno, in dem Bereich hab ich echt noch so meine Schwierigkeiten. Ich hab aber auch echt immerimmer Hunger. Und dann am besten auf Pizza, Baguette … so was salzig–fettiges … Ich bin ja auch der Typ „nach der Pizza noch ein Eis“ … ob ich es jemals schaffe, mich anders zu ernähren? Ich weiß nicht … jedenfalls klingen die Müsliriegel und das Knäcke sehr gut! Ist ja schon mal was … lach.
    Ich war übrigens total (positiv) überrascht von Lynns Stimme. So jung, hab ich mir ganz anders vorgestellt. Toll!
    Lieben Dank, Steffi und Lynn, ihr habt mich (wieder) beim Saubermachen begleitet – weshalb mein Mann den podcast jetzt übrigens Putzcast nennt … ahhh …
    Liebe Grüße,
    Dorthe

  3. Antworten Hanna 28. September 2018 um 12:11 Uhr

    Liebe Steffi, (liebe Lynn),

    vielen Dank für den heutigen Podcast! Mich gesünder zu ernähren steht schon ewig auf meiner Agenda. Ich habe mich eigentlich immer schon “relativ” gesund ernährt – dachte ich zumindestens ;): also viel Gemüse, Vollkornprodukte, Topfen, wenig Fleisch etc. Mit den Kindern kamen bei mir allerdings auch die Schokoladeattacken abends nach dem Niederlegen (der Kinder) dazu und ich habe auch das Gefühl, dass meine ach so gesunde Ernährung eigentlich gar keine ist 😉 Was mich allerdings noch immer nicht weiterbringt ist die ernorme Hemmschwelle, die ich verspüre. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll bzw. weiß ich nicht wo ich die Zeit neben den 2 kleinen Rabauken aufbringen soll, mich so einzulesen/zu informieren, dass ich weiß, was jetzt eigentlich “gesund” ist und dann noch all die Zutaten bekomme, um zb auch gesund zu kochen. Dann gibts da natürlich auch noch das Thema gesunde Jause für die Kinder nachmittags am Spielplatz und und und. Ich würde so gerne, weiß aber nicht, wo und wie 😉 Danke aber auf alle Fälle für den tollen Beitrag! Ich habe ihn wie jede Woche unheimlich genossen. Es sind meine 30 Minuten Auszeit – also bitte umbedingt weiterführen! Alles Liebe, Hanna

    • Antworten Lynn 28. September 2018 um 13:22 Uhr

      Hallo liebe Hanna,
      erstmal vielen Dank für deine lieben Worte! Ich glaube, es geht gar nicht darum, viel Zeit ins Einlesen zu investieren, sondern zu lernen, auf deinen Körper zu hören. Vielleicht probierst du mal einen neuen Tee aus (ich liebe zur Zeit den den Chai Mokka von Shotimaa, gibt’s im Bio Laden) oder probierst dich mal an die goldene Milch, die oben auf dem Bild ist, um den Schokoladenattacken vorzubeugen. Es haben so viele Menschen unterschiedliche Meinungen zum Thema gesunde Ernährung, das kann schnell verwirren. Als Tipp kann ich dir geben, dass man beim Frühstück am besten anfängt. Weiche dir über Nacht Haferflocken ein, oder probier mal selbst gemachtes Müsli aus. Dann nach und nach am Wochenende mal eine leckere Suppe kochen oder ein herzhaftes Curry kochen und sich wieder verlieben, in buntes Gemüse. Oder probiere mal die besagte Summer Roll Bowl, die mir hier die meine Kolumne beschert hat. 🙂 Wie Steffi im Podcast bereits meinte, es ist so viel wert, sich gut zu fühlen und sich um sich selbst zu kümmern.
      Ganz liebe Grüße,
      Lynn

      • Hanna 28. September 2018 um 19:42 Uhr

        Liebe Lynn,

        danke für deine liebe Antwort! Ich mag deine “alles kann und darf – nix muss” – Philosophie. Ich freue mich schon auf weitere Rezepte und werde mir jetzt erstmal dein Buch bestellen. Mein Tritt in den Hintern sozusagen, denn wie du so schön schreibst ist EIN Schritt auch schon ein Schritt in die richtige Richtung 😉 Fühlt euch gedrückt! Alles Liebe aus Ö, Hanna

  4. Antworten Doris 28. September 2018 um 13:37 Uhr

    Danke für die schönen Rezepte. Leider finde ich keinen Link für den angekündigten Podcast : (

  5. Antworten Jana 28. September 2018 um 16:23 Uhr

    Liebe Steffi, liebe Lynn!
    Ich liebe liebe liebe Deinen Blog/Podcast..ALLES!!!
    Echt jetzt..
    Nachdem du Goodbye Zucker vorgestellt hast, habe ich es tatsächlich auch gepackt!
    Meine acht Wochen sind nun rum, nur leider meine Suche nach Zucker nicht. 😉 Ich habe alles so gemacht wie beschrieben, der Geschmack hat sich schon extrem verändert, und ich kann es auch deutlich besser kontrollieren. Wenn ich jetzt Lust auf was Süßes habe esse ich es einfach… Und wenn nicht, dann eben nicht. Und ich achte auch viel mehr drauf wo Zucker drin ist! Ansonsten hab ich ehrlich gesagt keine Veränderung gemerkt. Aber ich glaube, durch meine diversen anderen Allergien (Histamin und Gluten) bin ich jetzt eh nicht so Typ Eckeljunkfoodzuckergirl.
    Wie schaffst Du das bloß mit dem Kaffee? Mir würde es schon helfen, erstmal die Milch wegzulassen 🙂

    Macht weiter so, ihr seid beide Bombe!!
    Alles Liebe Jana

  6. Antworten Kerstin 28. September 2018 um 16:23 Uhr

    Liebe Steffi,

    jetzt muss ich auch unbedingt mal einen Kommentar auf deiner Seite hinterlassen. Ich bin seit Jahren eine treue und sehr begeisterte Leserin deines Blogs. Ich freue mich jedesmal so sehr, wenn ich eine Mail von dir bekomme. Du bist meine virtuelle Freundin (vermutlich nicht nur meine) und ich habe das Gefühl, ich kenne dich schon sehr lange. Echt witzig. Dein Blog bereichert mein Leben und du hast so viele wertvolle Tipps. Nicht alle für mich passend, jedoch immer sehr inspirierend und spannend. Es tut so gut, zu wissen, dass man mit seinen Problemen nicht allein ist. Danke, dass du so ehrlich von dir erzählt, dass tut gut! Letztendlich sind wir alle doch nicht so verschieden….
    Dein Podcast ist ebenfalls ganz großartig und ich bin sehr neidisch, dass du in Hamburg so eine tolle Yoga-Lehrerin gefunden hast.
    Die Rezepte von Lynn finde ich auch große Klasse und habe mir soeben ihr Kochbuch bestellt. Danke auch auch an Lynn für die vielen wunderbaren Rezepte. Es ist herrlich, wenn jemand so entspannt mit dem Thema Ernährung umgeht.
    Es war auch schön, ihre sehr angenehme Stimme im Podcast zu hören. Überhaupt haben alle Menschen, die du interviewt hast eine tolle Stimme, du natürlich inklusive 🙂
    Ein ganz großes DANKESCHÖN für all deine Mühe und deine Begeisterung alles mit uns zu teilen. Schön, dass es euch gibt!

    Herzensgruß von Kerstin

  7. Antworten Sinje 28. September 2018 um 21:40 Uhr

    Bitte weitere Podcastfolgenist schon zu meinem Freitag Ritual geworden. Meine Mama Auszeit!!Wobei heute die kleinen Mädels mitgehört haben, während wir die leckeren und gesunden Apfel Zimt Muffins von Lynn für den Kindergeburtstag gebacken haben.
    Einfach toll! Danke für eure Inspiration!

  8. Antworten Ines 29. September 2018 um 23:04 Uhr

    Oh Gott!! Habe gerade die Energy Balls gemacht. Sie sind so unglaublich gut!!! Ich glaube so wie heute nach dem Rollen, habe ich seit 32 Jahren nicht mehr an meinen Händen rumgeschleckt 😉
    Leider habe ich mich verlesen und nun Teelöffel-Große Bällchen gemacht. Egaaaal, dann darf ich jeden Tag 4 davon essen!
    Eine Frage hätte ich allerdings noch, wie lange halten sich diese Teile denn?

    Vielen lieben Dank für das leckere und so einfache Rezept,
    Ines

    • Antworten Lynn 30. September 2018 um 08:13 Uhr

      Hallo Ines,
      Wie schön! Ich finde ja, die schmecken fast wie die Nutella ;-). Die Bällchen halten sich in luftdichten Behältern im Kühlschrank gut 14 Tage. Allerdings schmecken sie frisch natürlich am besten.
      Liebe Grüße,
      Lynn

  9. Antworten Manuela 1. Oktober 2018 um 10:08 Uhr

    Hallo!
    Danke für die tollen Tipps – kann man eigentlich statt frischem Kurkuma (den kriege ich nirgends) auch Kurkuma-Pulver nehmen?
    Danke für eure Info,
    Liebe Grüße
    Manuela

    • Antworten Lynn 2. Oktober 2018 um 09:55 Uhr

      Hallo Manuela,
      für diesen Tee würde ich kein Kurkuma-Pulver verwenden, weil die frische Wurzel aufgebrüht eher ihre Wirkung entfaltet als das Pulver. Du kannst sie aber auch einfach weglassen und nur ganz normalen Ingwertee draus machen. Frische Kurkumawurzel findet man immer im Bio-Supermarkt oder auch bereits in sehr vielen Edekas.
      Liebe Grüße,
      Lynn

  10. Antworten Irma 3. Oktober 2018 um 17:47 Uhr

    Moin
    Ich habe da eine allgemeinere Frage zum Kurkuma: gibt es einen Unterschied zwischen den frischen Wurzeln und dem Pulver? Eher bezüglich der Wirkungsweise. Als die goldene Milch eine Instagramwelle schlug, habe ich mich kurz damit auseinandergesetzt, meine gelesen zu haben, dass Kurkumin eine geringe Wasserlöslichkeit aufweise und man immer Piperin und Fett hinzufügen solle. Oder war das nur die ayurvedische Empfehlung?

    Heftig wie euch das Zuckerfasten verändert hat. Das macht mich schon was neidisch, habe es vor zwei Jahren einmal gemacht und wollte danach balancierter Süßigkeiten essen. Mein Zuckerkonsum ist zwar eingedämmter (bei verarbeiteten Lebensmitteln hat man einfach einen besseren Durchblick, wenn man die Etiketten gründlich studiert hat), dennoch schmeckt mir ein Snickers genauso gut wie eine Medjouldattel. Und Kuchen geht immer 😉
    Eine schöne, sympathische Folge.

    Herzlichst,
    I

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