Wonach ist dir heute?

Jedes Jahr drücke ich mich davor, mir ein neues Weihnachtsmenü zu überlegen. Zwar bin ich voll und ganz der Weihnachtsmensch, doch ein ganzes Menü für Heiligabend oder die Feiertage aufzustellen, bringt auch mich oft an meine Grenzen. Einfach sollte es sein, schnell und bloß nicht zu viele Zutaten enthalten und am besten sollte es noch eine ganze Meute sättigen. Puh, so ein Festessen muss wirklich diversen Ansprüchen gerecht werden. Doch ich freue mich, heute folgendes sagen zu können: Ich hab’s irgendwie geschafft alle Anforderungen in ein leckeres und gar nicht mal sooo aufwändiges Weihnachtsessen zu verpacken. Rein pflanzlich und glutenfrei ist es auch noch und raffinierten Zucker sucht man hier auch vergebens. Check! Alle Boxen abgehackt. Das Beste daran: Fast alles lässt sich am Tag vorher vorbereiten, sodass man am Tag des Essens ganz entspannt sein und den Tag sogar genießen kann.

Das Weihnachtsmenü aus dem letzten Jahr liebe ich allerdings immer noch und kann es jedem wärmstens empfehlen. Dieses Jahr habe ich die Vor- und die Nachspeise so simpel wie möglich gehalten und mich voll und ganz auf die Hauptspeise konzentriert. Denn als ich euch letzte Woche auf Instagram nach Wünschen gefragt habe, lag eine vegetarische Hauptspeise, die den Gänsebraten oder die Ente ersetzt, ganz vorne. Deswegen gibt es heute einen rein-pflanzlichen, falschen Hasen, aka Maronen-Linsenbraten.

Denn so ein waschechter falscher Hase hat diverse Vorteile. Er lässt sich prima am Abend vorher vorbereiten und muss dann am Tag des Festessens nur noch in den Ofen geschoben werden. Ebenfalls gebe ich gerne zu, dass ich bei diesem Gericht Linsen aus dem Glas (oder aus der Dose) verwende. Klar, man kann sie super einfach selber kochen. Doch wenn alles drunter und drüber geht, ist es völlig in Ordnung, einfach nur ein Glas aufmachen zu wollen. No shame in that. Der Braten besteht natürlich aus ein paar mehr Zutaten, doch die findet man alle in normalen Supermärkten. Erschreckt euch also nicht beim Anblick der Liste. Es ist Weihnachten und wir wollen maximales Aroma und Geschmack in unserer Hauptspeise haben, denn sie soll dem Fleischbraten ja in nichts nachstehen.

So ein Linsenbraten benötigt ebenfalls eine gute Bratensauce. Auch die habe ich euch heute mitgebracht. Ich bin zwar nicht so sehr Bratensauce-Fan, aber diese hier schmeckt richtig, richtig gut. Ganz ohne Gans. (Sorry, der musste sein). Das Geheimnis liegt im Rösten der Zwiebeln und an der Dattel, die der Sauce die Süße verleiht. Auch die Bratensauce kann man am Tag vorher zubereiten und man muss sie an Weihnachten nur noch aufwärmen. Somit wäre die Hauptspeise schon am Tag vorher komplett vorbereitet. Ist das nicht geil?

Bei der Vorspeise halte ich es, wie gesagt, am liebsten simpel, aber frisch. Um den etwas langweiligen Blattsalat aufzupeppen, kaufe ich auf dem Wochenmarkt am Biostand gerne Wintersalat ein. Der besteht aus verschiedenen Wintersorten wie Grünkohl, Chicorée oder Radicchio und ist alleine deswegen alles andere als langweilig. Diese winterfesten Sorten sind leicht bitter, aber genau deswegen sind sie so gesund. Bitterstoffe sind aus unserer Ernährung so gut wie verschwunden, dabei sind sie für eine gesunde Verdauung extrem wichtig. Bitterstoffe regen nämlich die Produktion der Verdauungssäfte an, weshalb dieser Salat als Vorspeise nicht nur lecker, sondern auch sinnvoll ist. Dazu ein raffiniertes, aber einfaches Dressing aus Olivenöl, Honig und Senf und schon hat man zum sättigenden Braten eine frische, gesunde Beilage gezaubert.

Mein persönliches Highlight dieses Jahr ist aber der geröstete Rosenkohl auf einer Tahin-Sauce. Inspiriert von meiner Reise nach Tel Aviv vor zwei Wochen (danke an dieser Stelle an Anni und ihren schönen Bericht hier auf OhhhMhhh), bin ich total im Sesammus-Fieber. Den Rosenkohl habe ich in Sesamöl, Tamari und Honig geröstet, wodurch er himmlisch aromatisch schmeckt. So wird auch der größte Rosenkohl-Verneiner umgestimmt. Wetten?

Zum Nachtisch gibt’s dieses Jahr Lebkuchen-Brownies. Auch hier habe ich auf einfache Alltagszutaten gesetzt, die man ohne Küchengeräte in einer Schüssel zusammen mixt. Ganz ohne exotische Zutaten ging es dann aber doch nicht. Etwas Kokosblütenzucker musste für den Geschmack einfach sein. Ansonsten bestehen die Brownies nur aus gesünderen Zutaten wie Dinkelmehl (oder Buchweizen für eine glutenfreie Variante), geschroteten Leinsamen, Hafermilch und natürlich Lebkuchengewürz. Falls ihr das Lebkuchenkonfekt aus meiner letzten Kolumne schon ausprobiert habt, werdet ihr sicher noch Lebkuchengewürz übrig haben, das ihr hierfür verwenden könnt.

Was ihr am Tag vorher vorbereiten könnt:

Den Maronen-Linsenbraten bis Schritt 6 vorbereiten. Gebacken wird er dann am nächsten Tag.
– Das Dressing für den Salat anrühren.
– Den Rosenkohl vorbereiten (waschen, halbieren, die harten Enden abschneiden).
– Die Tahin-Sauce für den Rosenkohl anrühren.
– Die Bratensauce kochen.

Am Tag des Menüs:

– Den Braten schon morgens vorkochen. So hat man später genug Platz im Ofen für den Rosenkohl und ggf. Ofengemüse. Der Braten kann dann zum Zeitpunkt des Servierens für 15 Minuten im Ofen aufgewärmt werden. Genau so habe ich es auch gemacht, als ich das Menü fotografiert habe. Hat meinen Gästen super geschmeckt.
– Die Brownies nach dem Braten backen. Sie schmecken frisch einfach am besten.
– Den Rosenkohl (und ggf. Kartoffeln oder Ofengemüse) kurz vor dem Servieren im Ofen rösten.
– Den Salat waschen, kleinschneiden und die Pinienkerne rösten.

Ich empfehle zu diesem Menü noch Ofenkartoffeln oder –gemüse zu machen um noch etwas mehr Gemüse auf dem Tisch zu haben. Das Gemüse kann zur gleichen Zeit in den Backofen wie der Rosenkohl. Auf Umluft röstet auch alles gleichmäßig schnell. Auch Apfel-Rotkohl würde hier perfekt dazu passen. Oder ihr schaut mal in meinem Weihnachtsmenü vom letzten Jahr nach weiteren Ideen. Und auch in meinem Kochbuch gibt es ein ganzes Kapitel mit einem Festessen, u.a. die beste Suppe für große Personenzahlen. Vielleicht findet ja das ein oder andere gesündere Gericht Einzug in eure Festtage. Ich würde mich auf jeden Fall riesig freuen, wenn ich euer Weihnachten auch nur ein klitzekleines bisschen gesünder machen könnte.

Mit diesem Festessen verabschiede ich mich für 2019 mit „Ein Mahl etwas Gutes“. Wir hören uns hier im Januar wieder. Dann mit einem etwas leichteren Rezept, das uns nach all dem Schlemmen im Dezember wieder richtig Energie gibt um all unsere Vorhaben fürs neue Jahr anzugehen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle für all eure lieben Kommentare unter meinen Rezepten, eure Verlinkungen und Fotos auf Instagram und allgemein die positive Stimmung, die ihr mir hier jeden Monat entgegenbringt. Diese Kolumne ist einfach mein Liebstes und ich freue mich jeden Monat so auf euer Feedback. Falls ihr Wünsche oder Anregungen für die nächsten Kolumnen habt, schreibt es gerne in die Kommentare.

Habt eine nicht zu stressige und vielleicht auch besinnliche Vorweihnachtszeit! Viel Spaß beim Plätzchenbacken und beim Weihnachtsessen kochen.

P.S.: Es ist eigentlich selbstverständlich, doch ich sage es lieber noch einmal deutlich. Festessen sollte man immer einmal vorher probekochen. Vielleicht schmeckt euch ein Rezept ja gar nicht. Also probiert z.B. den Braten lieber schon einmal vorher aus, bevor ihr mich an Weihnachten verflucht ;-).

Maronen-Linsenbraten mit Salbei und Lauch

Vorbereitungszeit40 Min.
Zubereitungszeit1 Std.
Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 g Lauch
  • 1 Stange Sellerie
  • 1 Karotte
  • 1 kleiner Apfel
  • 100 g gekochte Maronen
  • 250 g Champignons
  • 4 Blätter Salbei
  • 2 Zweige frischer Thymian
  • 2 Zweige frischer Rosmarin
  • 2 Dosen oder Gläser Linsen Abtropfgewicht zusammen ca. 500 g
  • 1 EL natives Kokosöl oder Olivenöl
  • 100 ml Traubensaft oder Rotwein
  • 2 EL Tamari oder Sojasauce
  • ½-1 TL Rauchsalz
  • 60 g glutenfreie Haferflocken oder altes, gekrümeltes (glutenfreies) Brot nach Wahl
  • 3 EL geschrotete Leinsamen

Anleitungen

  • Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen fein hacken. Den Lauch einmal längs halbieren und in feine Ringe (bzw. dann nur noch Halbmonde) schneiden. Den Sellerie kleinschneiden und die Karotte und den Apfel reiben. Die gekochten Maronen fein hacken und die Champignons fein würfeln. Die frischen Kräuter fein hacken.
  • Die Linsen abtropfen lassen und gut waschen. Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin ca. 4 Minuten anbraten. Die Hitze etwas reduzieren und den Knoblauch dazugeben und mit anbraten. Die gehackten Gewürze dazugeben und ca. 1-2 Minuten mit anschwitzen und dann den Lauch und Sellerie dazugegeben und ebenfalls mit anbraten.
  • Wenn der Lauch etwas eingefallen ist, die Maronen, Karotten, den Apfel und die Champignons dazugeben und alles ca. 3 Minuten anbraten. Die Linsen, Traubensaft oder Rotwein, Tamari und Salz dazugeben und den Pfanneninhalt ca. 5 Minuten köcheln lassen.
  • Die Linsenpfanne mit dem Kochlöffel etwas zerdrücken, damit alles gut zusammenhält. Es soll kein Brei entstehen, aber die Linsen sollten schon etwas zermantscht sein. Die Linsenpfanne nun gut abschmecken. Schmeckt sie jetzt, schmeckt sie auch als Braten. Also gerne mit mehr Gewürzen, Rauchsalz oder Tamari nachwürzen.
  • Nun die Haferflocken oder die alten Bratstücke und Leinsamen unterheben und gut vermengen. Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Den Inhalt der Pfanne in eine mit Backpapier ausgelegte tiefe Kastenform (ca. 30 cm) füllen und mit den Händen oder mit einem Spatel fest in die Form drücken.
  • Den Braten im Backofen unbedeckt ca. 50 Minuten backen. Den Braten dann mit dem Backpapier vorsichtig aus der Form lösen und ohne die Backform weitere 15 Minuten backen, damit die Kanten knusprig werden.
  • Der Braten ist etwas fragil, also beim Anschneiden gerne großzügige Stücke verteilen.

Notizen

Natürlich könnt ihr auch einfach ca. 300 g Linsen frisch kochen. Hierfür eignen sich braune Linsen (Berglinsen) oder Tellerlinsen am besten. Rote Linsen sind für den Braten nicht geeignet.
Der Braten kann prima am Tag vorher vorbereitet werden und über Nacht im Kühlschrank in der Backform auf seinen Einsatz warten. Ich bestreiche ihn vor dem Backen am nächsten Tag noch einmal mit etwas Öl bevor ich ihn backe.

 

Bitterer Wintersalat

Vorbereitungszeit15 Min.
Portionen: 4 Personen

Zutaten

Für den bitteren Wintersalat

  • 4 Handvoll gemischte Wintersalate z.B. Radicchio, Grünkohl, Portulak, Löwenzahn, bekommt man am ehesten am Bio- oder Demeterstand auf dem Wochenmarkt
  • 30 g Pinienkerne

Für das Salatdressing

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL grobkörniger Senf
  • 3 EL natives Olivenöl
  • 3 EL heller Balsamicoessig
  • ½ TL Kakaopulver optional
  • 1 TL roher Honig
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • Meer- oder Steinsalz und Pfeffer

Anleitungen

  • Alle Zutaten für das Dressing miteinander vermengen. Die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne goldbraun rösten. Den Salat gut waschen und in mundgerechte Stüche schneiden. Alles zusammen servieren.

 

Rosenkohl auf Tahin-Sauce

Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit25 Min.
Portionen: 4 Personen

Zutaten

Für den Rosenkohl

  • 750 g Rosenkohl
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 1 EL Tamari oder Sojasauce
  • 1 EL Sesam- oder Olivenöl
  • etwas weißer oder schwarzer Sesam zum Bestreuen

Für die Tahin-Sauce

  • 100 g Tahin
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL Honig lecker ist auch Dattelsirup oder Dattelsüße
  • eine gute Prise Meer- oder Steinsalz
  • 6-8 EL Wasser

Anleitungen

  • Den Rosenkohl waschen, die harten Enden abschneiden und den Kohl halbieren. Die Hälften in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten gut vermengen.
  • Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und den Rosenkohl darin 20-25 Minuten rösten.
  • Für die Tahin-Sauce die Knoblauchzehen pressen und mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Das Wasser esslöffelweise unterheben, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat.
  • Den Rosenkohl auf einem Bett aus Tahin-Sauce anrichten und mit Sesam bestreuen oder die Sauce einfach so zum Rosenkohl reichen.

 

Dattel-Bratensauce

Vorbereitungszeit5 Min.
Zubereitungszeit20 Min.
Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Schalotten
  • 2 Rosmarin-Zweige
  • 4 Salbeiblätter
  • 6 Champignons
  • 2 Datteln entkernt
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Buchweizenmehl oder Dinkelvollkorn oder Dinkelmehl Type 1050
  • 2 Lorbeerblätter
  • 600 ml Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühepaste oder gekörnte Brühe
  • 100 ml Rotwein
  • 2 TL Senf ich habe grobkörnigen genommen
  • 4 EL Tamari

Anleitungen

  • Die Zwiebeln und Schalotten schälen und fein hacken. Den Rosmarin und den Salbei fein hacken. Die Champignons und die Datteln fein würfeln.
  • Das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln dazugeben und ca. 4 Minuten anbraten, dabei so wenig wie möglich umrühren, damit gute Röstaromen entstehen. Die Pilze dazugeben und ebenfalls ca. 2-3 Minuten einfach nur mitanrösten ohne umzurühren. Rosmarin und Salbei und gehackte Datteln hinzufügen und kurz anbraten.
  • Nun das Mehl dazugeben und kurz aber gut vermengen. Nach und nach mit Gemüsebrühe ablöschen und den Rotwein oder Traubensaft, Senf und Tamari und die Lorbeerblätter hineingeben. Alles einmal aufkochen und ca. 5 Minuten konstant umrühren. Die Hitze reduzieren und die Sauce ca. 15-20 Minuten reduzieren lassen. Die Lorbeerblätter entfernen
  • Die Sauce anschließend mit einem Pürierstab oder in einem hitzebeständigen Mixer pürieren.

 

Lebkuchen-Brownies

Vorbereitungszeit10 Min.
Zubereitungszeit30 Min.

Zutaten

  • 1 EL gemahlene Leinsamen
  • 2 EL Wasser
  • 120 g Dinkelvollkornmehl oder 250 g Buchweizenmehl für die glutenfreie Variante
  • 130 g Dinkelmehl Type 1050 weglassen bei der glutenfreien Variante
  • 40 g Kakaopulver
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • eine Prise Meer- oder Steinsalz
  • 100 g Kokosblütenzucker
  • 30 g Zuckerrübensirup
  • 100 g natives Kokosöl
  • 220 ml glutenfreie Hafermilch

Anleitungen

  • Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Die Leinsamen mit dem Wasser verrühren und zum Andicken ca. 10 Minuten zur Seite stellen. Das Mehl, Lebkuchengewürz, Meer- oder Steinsalz und Kokosblütenzucker in einer Schüssel vermengen. Das Kokosöl in einem Topf schmelzen und das Kakaopulver darin mit einem Schneebesen klümpfchenfrei verrühren. Die Hafermilch und die Molasse dazugeben und alles gut mit dem Schneebesen vermengen. Zum Schluss kurz die Leinsamen unterrühren.
  • Die flüssigen zu den trockenen Zutaten geben und alles kurz aber sorgfältig mit einem Kochlöffel verrühren.
  • Die Browniemasse in eine eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte Backform geben und mit einem Spatel glattstreichen. Ggf. mit grobem Meersalz bestreuen und ca. 25-30 Minuten backen.

 

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Sophia 26. November 2019 um 08:51 Uhr

    Wow, das klingt alles ganz großartig 🙂
    Für wie viele Esser sind die Rezepte denn ca. ausgelegt?

    Antworten
    • Lynn Hoefer 26. November 2019 um 15:19 Uhr

      Hallo Sophia,
      das freut mich so! Alle Rezepte sind so für 4-5 Personen. Wir haben mit vier Erwachsenen die komplette angegebene Menge aufgegessen.
      Liebste Grüße
      Lynn

      Antworten
  3. Ramona 26. November 2019 um 09:34 Uhr

    Liebe Lynn!

    Wow, am liebsten würde ich sofort vom Büro nach Hause fahren und das Menü nachkochen! Es klingt soooo unglaublich lecker. Und obwohl wir an Weihnachten eingeladen sind, werde ich es in der Vorweihnachtszeit definitiv nachkochen.

    Kannst du mir bitte noch helfen bzgl. der Lebkuchen-Brownies? Was ist Molasse denn genau? Ähnlich wie Melasse? Help!

    Danke für deine tollen Rezepte immer!
    GLG Ramona

    Antworten
    • Lynn Hoefer 26. November 2019 um 15:20 Uhr

      Hallo liebe Ramona,
      oh vielen, vielen Dank für dein liebes Feedback. Ich habe es gerade oben geändert, ich meinte Zuckerrübensirup ;-).
      Ganz liebe Grüße
      Lynn

      Antworten
  4. Eva 26. November 2019 um 16:47 Uhr

    Liebe Lynn,

    gerade ist etwas passiert, was noch nie passiert ist:

    Ich habe geradewegs an deinen Rezepten vorbeigeschaut, habe sie einfach ignoriert, sie sind mir total egal. Stattdessen volle Konzentration auf deine Tischdeko. Oh Mann, wie schön ist die denn bitte? Und wie relaxt sieht das aus mit der ungebügelten Tischdecke?! Was sind das für Zweige, sind die Servietten selbst gefärbt und wow, wie stilvoll sehen die Granatäpfel aus!

    Die eigentlichen Rezepte schaue ich mir auch noch an, versprochen. Wenn ich keine Sternchen mehr in den Augen habe.

    Liebe Grüße
    Eva

    Antworten
    • Lynn Hoefer 26. November 2019 um 17:04 Uhr

      Hallo Eva,
      ich musste gerade richtig laut lachen. Vielen, vielen Dank für deinen Kommentar. Also, das mit der Tischdecke kann ein Generations-Experte wahrscheinlich auf meine Generation zurückzuführen…wieso sollte ich eine Leinentischdecke bügeln? Dafür bin ich viel zu faul. Ich habe nie verstanden, warum meine Oma und meine Mutter ihre Tischdecken in die Mangel gegeben haben. Die Zweige sind gefärbter Eukalyptus, den hatte meine beste Freundin dieses Jahr auch in ihrem Brautstrauß. Die Servietten sind schon uralt von H&M Home (gibt aber ähnliche von Broste Copenhagen) und die Granatäpfel habe ich aus Tel Aviv mitgebracht. Freut mich so, dass es dir gefällt.
      Ganz liebe Grüße,
      Lynn

      Antworten
  5. Mona 26. November 2019 um 21:45 Uhr

    Ganz tolle Inspirationen für ein leckeres veganes Menü hast du mal wieder gegeben- wenn man damit nicht alle am Festtisch überzeugt, wie dann?! Freu mich einiges auszuprobieren. Kannst du mir sagen, woher dein schönes Salatbesteck ist?
    VG, Mona

    Antworten
  6. Katjakaba 27. November 2019 um 17:18 Uhr

    Liebe Lynn,
    Danke für das tolle Rezept mit dem Rosenkohl. Mein Tahin vom Drogeriemarkt schmeckt sehr bitter. Ist das normal? Oder welches nimmst du?
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Lynn Hoefer 28. November 2019 um 09:15 Uhr

      Hallo Katja,
      Tahin schmeckt grundsätzlich etwas bitter und ich habe die Erfahrung gemacht, dass man es entweder mag oder nicht (so ähnlich wie mit Koriander). Es gibt allerdings Tahin aus geschältem und ungeschältem Sesam, wobei letzteres weniger bitter und etwas milder ist. Aber ein wenig bitter ist es immer noch. Die Sauce enthält aber genau deswegen etwas Honig, was die Bitterkeit etwas mildert.
      Liebe Grüße
      Lynn

      Antworten
  7. Petra Richter 30. November 2019 um 08:12 Uhr

    Liebe Lynn! Das klingt fantastisch und da ich Vegetarierin bin würd ich sooo gerne den Linsenbraten ausprobieren, nur leider feiern wir Weihnachten immer in unserer Ferienwohnung in Saalbach und dort gibt es keinen Backofen! Darf ich Dich herausfordern? Wir sind zu fünft: zwei Erwachsenen 3 Kinder zwischen 12 und 16. Ich bin Vegetarierin, mein Mann und mein Ältester lieben gutes Essen und durchaus Fleisch, meine zwei jüngeren essen quasi nichts was nicht Nudeln ohne alles heißt. Jedes Jahr mache ich zu Weihnachten aufgrund der Schwierigkeiten (ich habe in der Küche auch nur zwei Kochplatten) nur eine kalte Platte mit Highlight Toast mit Lachs. Ich möchte so gerne mal was anderes machen. Hast Du einen Tipp für mich? Vielen lieben Dank !!!

    Antworten
    • Lynn Hoefer 2. Dezember 2019 um 14:45 Uhr

      Hallo Petra,
      oh je, das klingt aber kompliziert. Ich weiß noch aus eigener Erfahrung, dass man Kinder schwer von etwas überzeugen kann, solange sie nicht selber auf den Gedanken kommen, dass Gemüse cool ist. Als mein Mann (damals noch 22-jähriger Semi-Profi-Fußballspieler) z.B. in einem Interview von Lewandowski erfahren hat, dass dieser grüne Smoothies trinkt und sich überwiegend von Gemüse ernährt, fand er meine Ernährung mit Anhieb interessanter. Gut, er ist grundsätzlich auch schon super offen meiner Küche gegenüber, aber je mehr Fußballer sich als Pflanzenesser geoutet haben, desto cooler fand er es, glaube ich, auch. Vielleicht haben deine Kinder ja auch ein paar Vorbilder, die gerne Gemüse essen? 😀
      Ansonsten kann ich dir echt “nur” meine fleischlose Bolognese empfehlen. Die lieben wirklich ALLE Fleischesser und “Picky Eater”. Zumindest hat sie schon tolle Kommentare erhalten. Ich weiß, festlich ist das nicht, aber es könnte zumindest allen schmecken. Was du auch auf jeden Fall ohne Ofen machen kannst, ist der Apfel-Rotkohl, den ich im Beitrag oben verlinkt habe. Und der Salat benötigt auch keinen Backofen. So hast du zumindest ein bisschen etwas anderes auf dem Tisch und die Kinder probieren vielleicht sogar etwas vom Rotkohl (mit ihren Nudeln ;-)).
      Ich wünsche euch trotzdem ein schönes Weihnachtfest und vielleicht überrascht dich deine Familie ja mit einer neugewonnenen Offenheit. Fridays for Future hat dieses Jahr ja so einiges in den Köpfen vieler Menschen und besonders Kinder verändert.
      Ich drücke die Daumen und wünsche dir alles Gute!
      Liebste Grüße
      Lynn

      Antworten
  8. Martina 1. Dezember 2019 um 18:05 Uhr

    Moin Lynn,
    vielen Dank für dieses fabelhafte Rezept. Die Bratensause ist ja so köstlich. Der Kommentar des Ehemannes lautete „HAMMER“.
    Genieße dieses Lob .
    Dir und Deiner Familie eine wunderbare Adventszeit
    LG Martina

    Antworten
    • Lynn Hoefer 2. Dezember 2019 um 08:27 Uhr

      Hallo Martina,
      boah, das genieße ich heute wirklich! Vielen, vielen Dank für euer Feedback und das deines Mannes :).
      Euch auch eine wundervolle Vorweihnachtszeit.
      Liebe Grüße
      Lynn

      Antworten
  9. Ilse 3. Dezember 2019 um 20:37 Uhr

    Hallo Lynn!
    Du bist ein Augenstern!
    Ich habe viele deiner Plätzchen – Rezepte ausprobiert. Alle waren unproblematisch und sind mir gut geglückt. Sie schmecken auch sehr fein.
    Nun freue ich mich darauf dein Weihnachtsmenü nachzukochen. Und das Christkind schenkt mir hoffentlich dein Kochbuch. Ich habe es ganz oben auf den Wunschzettel geschrieben!
    Ich wünsche dir eine erholsame Zeit zwischenden Jahren und freue mich auf alles, was du 2020 servieren wirst!
    Herzlichst Ilse

    Antworten
    • Lynn Hoefer 3. Dezember 2019 um 21:33 Uhr

      Hallo Ilse,
      du weißt gar nicht wie gut mir deine Worte heute getan haben. Vielen, vielen Dank! Das macht mir Mut und schenkt mir viel Kraft für das nächste Jahr!
      Dir und deiner Familien wünsche ich ebenfalls eine erholsame Adventszeit und ein stressfreies Weihnachtsfest.
      Alles Liebe,
      Lynn

      Antworten
  10. Petra Schulz 9. Dezember 2019 um 11:04 Uhr

    Lecker!
    Am Wochenende haben wir den Hackbraten und die Soße nachgekocht, und alle waren begeistert! Ich habe den Braten in einer ganz normalen Auflaufform gemacht, dann ist die Oberfläche größer und wird schön kross. Dafür bleibt er bis zum Ende in der Form und lässt sich leicht zerteilen. Vielen Dank für dieses tolle Rezept! <3

    Antworten
    • Lynn Hoefer 9. Dezember 2019 um 12:28 Uhr

      Hallo Petra,
      ach, das ist ja toll! Und eine gute Idee mit der Auflaufform. Das ergänze ich oben mal!
      Habt noch eine tolle Vorweihnachtszeit!
      Alles Liebe
      Lynn

      Antworten
  11. Kerstin 12. Dezember 2019 um 17:23 Uhr

    Hallo liebe Lynn 🙂

    das klingt ja super köstlich! Bin gerade so begeistert, das ich das Menü am Wochenende ausprobieren werde 🙂

    Zwei fragen hätte ich noch .. kann man statt Zuckerrübensirup auch Ahornsirup verwenden? Und mein Backofen “kann” leider mir Ober-/Unterhitze :/ welche temperatur würdest du hier empfehlen? Liebe Grüße, Kerstin

    Antworten
    • Lynn Hoefer 13. Dezember 2019 um 14:23 Uhr

      Hallo Kerstin,
      ja klar, das sollte gehen. Und man rechnet meistens 20 Grad mehr bei Ober- und Unterhitze.
      Ganz viel Spaß beim Backen!
      Liebste Grüße
      Lynn

      Antworten
  12. Sabine 12. Dezember 2019 um 22:59 Uhr

    Wow, so ein Rezept habe ich gesucht… allerdings vertrage ich Linsen nicht so gut… die Konsistenz von Bohnen und Kichererbsen wäre das eine Alternative?

    Antworten
    • Lynn Hoefer 13. Dezember 2019 um 14:26 Uhr

      Hallo Sabine,
      ich habe es selber noch nicht mit Bohnen oder Kichererbsen ausprobiert, aber es sollte funktionieren. Du könntest auch einen Teil der Linsen durch Räuchertofu ersetzen.
      Ganz liebe Grüße
      Lynn

      Antworten

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