So ist das:

Was wir dann eben nicht mehr schaffen. Mütter erzählen, was hinten von der To Do-Liste fällt…

Es war dann doch etwas peinlich. Vor kurzem musste ich mit meinem unfassbar dreckigen Auto bei meinem Auftraggeber Mercedes vorfahren. Ich sollte dort ein neues schickes Auto für einen Videodreh abholen. Vor fuhr ich mit meinem uralten BMW Mini, mit der Nase fast an der Windschutzscheibe, weil ich kaum was sehen konnte. Es gab auf der von Lindenblüten und Parktickets verklebten Scheibe nur ein kleines Guckloch, das hatte ich mir mit Evian-Wasserresten erarbeitet. Die Scheibenwischerflüssigkeit war nämlich leider auch leer.

So ist das. Es gibt Dinge, die schaffe ich dann einfach nicht mehr, seitdem ich Mutter bin. Es gibt da eine längere unschöne Liste von Dingen, die fallen einfach hinten runter von der To-Do-Liste. “Aber es geht doch ganz schnell, musste doch nur mal kurz durch die Waschstraße düsen” schrieben liebe LeserInnen über Instagram, als ich dort mein dreckiges Auto zeigte. Nur mal kurz. Schaff ich leider trotzdem nicht. Weil ich dann lieber nur mal kurz was esse. Oder sitze. Oder es an guten Tagen zum Sport schaffe. Oder die liebe Freundin zurückrufe. Einfach mal Feierabend mache.

Dieses auch mal einen Punkt, keine Häkchen mehr machen als Mutter ist irre wichtig.

Natürlich hadere ich manchmal damit, dass ich nicht alles schaffe und denke: dann hast du dich eben noch nicht effizient genug organisiert. Dann musste eben früher aufstehen. Früher ins Bett, mit allem etwas früher sein. Muss ich nicht. Ich wuppe täglich so unglaublich viel, dass es total fein ist, Dinge nicht zu schaffen. Ich finde eh: Was man alles nicht schafft, sollte viel mehr ausgelobt werden. Das zu feiern, verleiht einem selbst und anderen doch viel bessere Gefühle. Deshalb habe ich auch ein paar großartige Frauen gefragt, was sie alles nicht schaffen. Vielleicht mögt ihr ja auch mitmachen und eure Beispiele im Kommentarfeld hinterlassen. Wir würden uns sehr freuen, sie zu lesen!

Herzlich,

Steffi

 

Daria Suneva war seit Jahren nicht mehr beim Friseur.

“Kein Witz: ich war seit 2,5 Jahren nicht mehr beim Friseur. Das letzte Mal hab ich mir die Haare geschnitten vor der Schwangerschaft mit Kind Nummer zwei: 9 Monate Schwangerschaft + 18 Monate altes Kind mittlerweile macht 27 Monate keinen Haarschnitt. Es gibt genügend Friseure in der Nähe, aber mir ist irgendwie die Zeit zu schade. Irgendwie muss ich immer so viel erledigen im Job bis zum Abhol-Moment der Kinder. Mein Mann nennt mich liebevoll Hagrid. Weil ich wellige Haare habe, weder glatt noch Locken. So ein Ding dazwischen. Wenn ich die nicht föhne, sieht es eben genau so aus wie bei Hagrid.”
Daria betreibt den wunderbaren Kids-(Online-)Shop Walking the Cat (Adresse Berlin). Sie hat zwei Töchter.

Ari Stippa hat sich einen Zauberschrank angeschafft. Und ordentlich was reingesteckt.

“Ich frage mich ganz oft wie Familien in meinem Umfeld es schaffen, so aufgeräumte und geputzte Wohnungen zu haben. Wir hatten das auch mal, aber da waren wir noch zu zweit. Mit dem zweiten Kind haben wir deutlich gemerkt, wo unsere Kapazitätsgrenzen und auch Prioritäten liegen. Wenn ich also schnell mal was in Ordnung bringen muss, weil sich Besuch angekündigt hat, dann stresse ich mich nicht mehr so damit. Sondern dann kommt alles in unseren Zauberschrank (ein riesiger Einbauschrank, den wir uns für viel Stauraum letztes Jahr in den Flur zimmern lassen haben) – da kommt dann einfach rein, was ich nicht mehr sehen kann oder noch überall chaotisch rumfliegt, wenn spontan Besuch vorbeikommen möchte. Ein bisschen ist das so wie früher als Kind, als ich mein Zimmer aufräumen musste. Da kam auch einfach alles im den Kleiderschrank. Darf nur niemand reinschauen.”
Ari Strippa ist zweifache Mama, arbeitet als freie Make-Up-Artistin und bloggt auf Primer and Lacquer

 

Marlene Sørensen hätte gern mal einen Finanzplan. Shoppt stattdessen aber lieber.

“Zu den Dingen, die ich nicht schaffe, während ich an diesem Text sitze, zählen: Drei Emails beantworten, die dringend beantwortet werden müssten, die Waschmaschine befüllen und einen Termin beim Hautarzt machen. Und war da nicht noch was? Ich bin mir sicher, da war noch was. Ich vergesse ständig Sachen, obwohl ich eine beeindruckende To-Do-Liste führe. Oder, besser: eine sinnlose, denn ich schaffe es eh nie, alles darauf zu erledigen. Den Punkt „Persönlichen Finanzplan aufstellen“ übernehme ich seit circa drei Jahren von Liste zu Liste.

Was habe ich in der Zeit gemacht, in der ich meine Finanzen hätte ordnen können? Wahrscheinlich Onlineshopping. Das schaffe ich immer.

Die Überwältigung, nicht alles im Griff zu haben, führt bei mir nämlich direkt zu Prokrastination. Was ich daher mit Absicht nicht aufgeschrieben habe, weil es nur ein weiterer Punkt wäre, den es abzuhaken gilt, und mir dennoch merken möchte: Das Wichtige vom Unwichtigen trennen. Ist es entscheidend für mein Leben, dass ich das Leergut zum Supermarkt bringe? Eher nicht. Ist es entscheidend für meine Seele, wenn ich zur Massage gehe? Eher schon. Die Unterscheidung gelingt mir nicht annähernd oft genug, um ein Gefühl von Ausgeglichenheit zu haben. Aber ich nehme es mir inzwischen weniger übel, nicht perfekt sein zu können (Ich weiß! Niemand ist perfekt. Erzählt das mal der Superfrau mit Bilderbuch-Kindern, Top-Karriere und Spitzenwohnung, die drei Mal die Woche Sport macht und sich nebenbei als mein Gewissen tarnt). Und: Ich versuche, mich auf das zu konzentrieren, was gelingt. Habe ich heute ohne Ablenkung geschrieben? Habe ich Zeit mit meinem Kind und meinem Mann verbracht? Habe ich geduscht? Der Rest ist Bonus. Wie dieser Text, den ich doch tatsächlich geschafft habe.”

Marlene Sørensen ist freie Journalistin, schreibt Bücher (Stilvoll – Inspiration von Frauen, die Mode lieben, Band zwei erscheint im September) und bloggt auf spruced. Ach so: und sie ist Mutter eines vierjährigen Sohnes.

 

Jessica Weiß füttert ihren Sohn mit Lippenstift. Unfreiwillig.
“Was ich alles nicht schaffe? Meine angezogenen Klamotten abends wieder auf den Bügel zu hängen. Ich stapel den Stuhl voll. Die Geschirrspülmaschine drei Tage lang nicht auszuräumen, obwohl ich mich bei jedem Griff ins leere Regal darüber ärgere. Abschminken. Jeden Tag Zahnseide zu benutzen. Zur Pediküre gehen. Die Spitzen schneiden. Abends vor dem Fernseher nicht einzuschlafen. Meinen liebsten Freundinnen auch im Alltag eine WhatsApp zu schicken. Die abgestandenen Blumen endlich zu entsorgen, Stichwort Stillleben. Endlich die Babyklamotten auszusortieren, die nicht mehr passen, um nicht jedes Mal verzweifelt durch die Bude brüllen zu müssen: “Wir haben keine Bodies meeeeehr!”. Das Schmuck-Tischen samt Lippenstifte in Boxen zu verstauen, weil der Sohn jetzt dran kommt und jede Woche einen ganzen Lippenstift isst. Oma zurück zu rufen, die schon das dritte Mal auf die Mailbox gesprochen hat. I could go on and on…”
Jessica Weiß ist Chefredaketeurin des Blogazines  Journelles, hat ihr eigenes Modelabels namens Jouur und veranstaltet aktuell den Concept Store Marché in Berlin. Sie hat einen Sohn und ist mit Kind zwei aktuell schwanger.

Xenia Rosengart schminkt sich nur, wenn sie raus muss aus ihrem Versteck.

“Ich kaufe fast nur noch Basics an Kleidung für mich, weil dann alles kombinierbar ist und ich nicht über einen Look nachdenken muss. Mein Minimal-Make-up trage ich erst in meinem Geschäft auf, aber auch nur, wenn wirklich notwendig, sprich ich Termine habe, mich nicht ungesehen im Büro für Papierkram verstecke. Nur so schaffe ich es morgens trotz zwei kleiner Kinder pünktlich um 9 Uhr im Geschäft zu starten. Als Ausgleich, damit mein Look nicht auffliegt, gönne ich mir alle zwei Wochen eine halbe Stunde eine Maniküre mit Opi-Gel-Lacken in Trendfarben, die mich optisch erfrischen und so aussehen, als würde ich brav jeden zweiten Abend meine Nägel pflegen.”

Xenia Rosengart betreibt den großartigen Concept (Online-) Store Minimarkt und hat zwei Kinder unter fünf.

 

Stephanie Dettmann benutzt Tüten statt Ordner.

„Ich habe eine große, pinke KaDeWe-Tüte mit zwar geöffneter Post, aber eben nicht in Ordnern abgelegter. Weiter habe ich, wie ich sie liebevoll nenne: Die Schatzkiste. In Wirklichkeit handelt es sich um eine gelbe Holzschale links hinten im Regal. Sie ist die Hüterin der Kaugummipapierchen mit ultra wichtigen Notizen drauf von vor zwei Jahren bis hin zu aktuellen Liebesbriefen und verbogenen Haarspangen. Leider droht sie täglich überzuschwappen, gerne würde ich mal ein bisschen Ordnung in den Kramladen bringen, aber vielleicht tut es auch erstmal eine größere Schale. Oder ‘ne Tüte.“

Stephanie Dettmann betreibt zusammen mit ihrer Partnerin die sensationelle Beautymarke Und Gretel. Sie hat zwei kleine Kinder und einen Mann, der sehr viel reist.

53 Comments

  1. Antworten Franziska 21. Juni 2018 um 07:49 Uhr

    Was für ein tolles Thema – ich fühle mich gleich ein bisschen weniger gestresst von meiner to do Liste. Was mir aber ein bisschen Sorgen bereitet: ich habe noch gar keine Kinder und mir geht es schon so wie oben von den Mädels beschrieben. Wie soll das erst mit Kindern werden?! Liebe Grüße Franziska

    • Antworten Simone 21. Juni 2018 um 08:11 Uhr

      Liebe Franziska… ich habe mir exakt das gleiche gedacht. Ich werfe auch Sachen in den Kasten, wenn spontan Besuch kommt, habe “den Stuhl” bei mir im Schlafzimmer stehen und meine ungeordneten Unterlagen liegen in einer Kiste inkl. Deckel und warten sehnsüchtig darauf, in die Mappe zu siedeln… und das alles ganz ohne Kinder… Wird schon hinhauen dann irgendwie, hoffen wir mal. Alles Liebe

    • Antworten Steffi 21. Juni 2018 um 08:17 Uhr

      @Franziska, @Simone: Liebe Franziska, liebe Simone, guten Morgen! Ah, ich hatte beim Schreiben auch überleget, dass es mir vor den Kindern auch öfter so ging. Und das war so absolut! Das Gute am Kinder kriegen ist, dass einem irgendwann das Ende der eigenen Energie aufgezeigt wird. Sprich man gewisse Dinge auch einfach nicht mehr schafft, weil man fix und foxy ist von der Betreuung der Kinder und toughen Nächten. Das kannte ich so vor den Kindern noch nicht. Da war ich auch mal kaputt, aber dann hab ich schön die Nacht durchgepennt und war morgens wieder fit für alles. Was durchs Mutter sein aber auch entsteht, ist ein gewisser Egoismus aus der Not heraus. Dass man irgendwann einfach wie geschrieben einen Punkt statt Häkchen machen musst und sich im besten Fall eben nicht mehr schlecht dabei fühlt. Und wenn ihr das schon ohne Kinder hinbekommt, wäre es doch mega! Dann macht ihr das Kinder kriegen mit links! Und mit rechts die To Do-Liste! Oder toller Weise auch eben einfach nicht! 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  2. Antworten Theresa 21. Juni 2018 um 08:42 Uhr

    Zur Pediküre gehen, Termin beim Hausarzt machen und meinen Schrank aussortieren.

  3. Antworten Eve 21. Juni 2018 um 08:48 Uhr

    Hach…. Ich fühl mich besser, das tut so gut nicht perfekt sein zu müssen. Und dein #jetztmalehrlich holt mich jedesmal wieder runter. Tatsächlich überlege ich wo hier auch so ein Zauberschrank platz hätte ich geh jetzt frühstücken und shoppen…Danke dir ❤

  4. Antworten Julia 21. Juni 2018 um 08:48 Uhr

    Sehr erheiternde und erfrischende Beiträge! Bei uns bemerkt der aufmerksame Besucher (zB Sorte Schwiegereltern) bereits im Eingangsbereich, dass unser Haus „bewohnt“ wird, und dieser Eindruck setzt sich dann ausnahmslos fort. Wir haben ein Kind, und auch in dieser Familienkonstellation klappt es mit zwei Vollzeit arbeitenden Elternteilen hervorragend, quasi dem Messie-Standard gerecht zu werden. Inzwischen gebe ich mir auch gar nicht erst Mühe, diesen Eindruck zu ändern oder gegen vermeintlich perfekte Schwägerinnen oder Freundinnen „anzukämpfen“ 😉 – bei uns ist es dafür gemütlich und jeder ist willkommen. Sauberkeit ja, aufgeräumt nein. Bei den meisten Leuten erkenne ich aber auch zunehmend Erleichterung wenn sie zu uns kommen („bei Euch sieht es aus wie bei uns auch“), auch wenn dies nicht immer ausgesprochen wird. Es gibt so viel Wichtigeres im Leben als ständig diese perfekten Instagram-Vorzeigehaushalte, wo nicht eine Tasse oder Spielzeug herumsteht, und dann geschrieben steht „…noch fix ein Menü gezaubert und nun geht es mit Kuchen und frischer Laune zum Kindergartenfest“….für mich unerklärliche Phänomene.

  5. Antworten Daniela 21. Juni 2018 um 08:53 Uhr

    … was für ein erfrischender Artikel – ich hab ihn mit Genuss gelesen ….

    Ja, wenn Frauen öfters zeigen würden, dass ihre scheinbare Perfektion so herrlich perfekt unperfekt ist, dann würde von Frau-zu-Frau der Druck weniger werden. GeLassenheit hin zu so vielen Dingen des Lebens. Wahrlich.

    Danke für jedes Wort.

  6. Antworten Silvie 21. Juni 2018 um 08:57 Uhr

    Sehr schöner Artikel, der mir – als Mutter von drei Jungs – sehr viel Spass beim Lesen gemacht hat. Wie wäre es beim nächsten Mal noch etwas ausführlicher? Und vielleicht mit ein paar “life hacks”, die gut im Alltag funktionieren..? Nur so als Idee 🙂
    Was ich (gerade) nicht schaffe: Wäscheberge, Küche und mehr.. Ausserdem wird der untere Teil der to do Liste seit mindestens einem Jahr bereits konsequent ignoriert, ob das irgendwann verjährt…?

    Liebe Grüsse Silvie

  7. Antworten Eva 21. Juni 2018 um 09:06 Uhr

    Bei mir gehört
    *Beine rasieren
    und
    * Augenbraun zupfen
    definitiv auf die Liste

    • Antworten Jana 21. Juni 2018 um 11:27 Uhr

      🙂 Das wollte ich auch gerade schreiben! Ich sehe ziemlich verwahrlost aus, seitdem ich Mama bin. Aber immerhin dusche ich jetzt fast wieder täglich. Das war am Anfang definitiv nicht der Fal…

      • Steffi 21. Juni 2018 um 11:28 Uhr

        @Jana: Hah! Das kenn ich auch noch aus dem ersten Jahr! Machst du etwa auch manchmal den Brad Pitt? Feuchttücher statt Waschlappen/duschen? Hat der Pitt auch gemacht, also gar nicht schlimm! 🙂

  8. Antworten Wiebke 21. Juni 2018 um 09:13 Uhr

    Hach das tut gut das alles zu lesen. Ich finde das könnte ne regelmäßige Aktion werden. Wie oft man doch auch einfach vergisst das auch andere Frauen einfach wachsen lassen (also die Haare) und mein Kind nicht das einzige ist was Lippenstift und Haarkuren am Geschmack erkennen kann. Muhahah. Vielleicht könnten wir ein mini Wetten dass…? starten.
    Zu den oben schon genannten do tos hinter die man einfach einen Punkt statt einen Haken macht, gesellt sich bei mir noch das umdekorieren der Wohnung und der regelmäßige Saunabesuch. Früher ständig, heute reicht es irgendwie nur noch für (frische) Blumen… Aber da mich das immer sehr glücklich gemacht hat sollte ich vielleicht lieber andere Ausrufezeichen hinter Listenpunkte setzten. Danke für den reminder ihr Powerfrauen. Tschakka.

  9. Antworten Karolina 21. Juni 2018 um 09:40 Uhr

    Eigentlich bin ich Perfektionistin! Ich hasse Unordnung und ich hasse es wenn Sachen rumliegen! Und bei uns liegt eine Menge rum. Erst gestern bin ich nach einem Nicht-Einschlafen-Können-Marathon meiner 19monatigen Tochter nachts um 2 durch die Bude gefegt. Und wozu???? Toll das ihr tollen, stärken und erfolgreichen Frauen eben auch nicht alles schafft! Mein Auto wurde auch erst wieder bei seiner ersten Inspektion gewaschen @ohhhmhhh und online Shopping schaffe ich komischerweise auch immer so als Balsam für die Seele @marlene

  10. Antworten Lisa 21. Juni 2018 um 09:49 Uhr

    Gesunde Ernährung! Ich bin derzeit allein mit meinen drei Kindern (6,4, 8 Monate) und ja, die essen einigermassen gesund (Danke Danke Bio Küche in der Kita. zumindest für die Prinzessin in der Mitte) aber ich… ich find mich schon super, wenn ich zwischendurch eine Möhre esse. und den Joghurt der Mädels mit Agavendicksaft süsse. Ich mache mich nicht mehr fertig deswegen. Sondern feier mich für das, was ich geschafft habe!!!

  11. Antworten Hella 21. Juni 2018 um 09:50 Uhr

    Großartiger Beitrag. Danke!
    Eigentlich zähl(t)e ich mich auch eher zu der Kategorie “Macherin”, aber seit ich Mama bin, wird das, was ich konkret “mache” auf ein erschreckendes Minimaß reduziert. To Do-Listen schreib ich nur noch im Büro, weil ich da die Chance habe, alles irgendwann abzuarbeiten. Die Wäsche, die seit Tagen im Wohnzimmer auf dem Sessel rumliegt ignoriere ich, die Treppe “fege” ich ab und zu, indem ich abends mit meinen Socken drüberrutsche und was immer wieder von der imaginären Liste runterfällt: Auto putzen, Konto wechseln, Unterlagen sortieren, Babyklamotten verkaufen, Schrank für den Flur aufbauen, bügeln, Fenster putzen, Bilder aufhängen, … ups… da war die Zeichenzahl aufgebraucht …

  12. Antworten Sabine 21. Juni 2018 um 09:52 Uhr

    Hier ist nur alle Wäsche gebügelt im Schrank, wenn die Omi mindestens zwei Tage zu Besuch war und die meiste Zeit davon im Wäscheraum verbracht hat. Schmutzige Wäsche stapelt sich in Wäschekörben, halbschmutzige oder Kann-man-vielleicht-nochmal-tragen-Wäsche stapelt sich auf Stühlen. Bis sie in die Schmutzwäsche wandert. Natürlich ohne ein zweites mal getragen worden zu sein. Die Kinder tragen mittlerweile grundsätzlich nicht passende Socken. Haben wir für cool erklärt. Im Sommer ist es nicht ganz so schlimm. Da trocknet die Wäsche im Sommerwind und kann direkt von der Leine angezogen werden. Und man braucht keine Socken. 🙂

    • Antworten Steffi 21. Juni 2018 um 12:32 Uhr

      @Sabine: Pippi Langstrumpf hatte doch auch nie zusammen passende Socken, oder? So erklären wir es unseren Kindern! 😉 Und das mit der Wäsche, au ja, das hat Oma auch früher für uns gemacht. Vor kurzem hat sie einfach ein Häufchen Problemwäsche mitgenommen. Die Kindersachen, aus denen partout die Flecken nicht rauswollen. Plötzlich waren die weg und Tage später gab es ein Pächchen von Oma mit allem sauber drin, gewaschen, top zusammen gelegt, Gott, lieb ich sie dafür!

  13. Antworten Beate 21. Juni 2018 um 09:59 Uhr

    Liebe Steffi,
    danke fürs zusammen tragen :-).
    Ich kenne alles, einen Zauberschrank, der bei uns das Schlafzimmer ist, ungeschnittene Haare, Aufschieberitis, nicht abgelegte Post, ungeschminkt bis ich raus muss…
    Es hilft aber doch immer wieder zu sehen dass man nicht alleine ist, erstaunlich…
    Würde sagen, ein Hoch auf uns und all die anderen Sachen die erledigt sind.
    Sonnige Grüße
    Beate

  14. Antworten Désirée 21. Juni 2018 um 10:04 Uhr

    Ach, der Artikel ist ne Wucht. Danke dafür! Mir ist schon seit jeher die Ablage verhasst, der Stapel wächst einfach immer weiter und der Schreibtisch wuchert zu. Putzen ist noch so ein Ding, das mach ich inzwischen in Häppchen, damit es erträglich ist. Und der beste Freund meines kleinen Sohnes ist der Saugroboter, den er überall rumschiebt. So wird es dann doch auch sauber. Und ich übe mich gerade darin, meinem Mann nicht mehr hinterher zu räumen. Soll er eben Häufchen machen. Ach, mir würden sicher noch viel mehr Dinge einfallen 😀

    • Antworten Steffi 21. Juni 2018 um 12:30 Uhr

      @Désirée: Ah jaaaaa, die Häufchen der Männer. Meine neue Strategie: ich stapfel alle Häufchen zu einem großen Berg und dann führe ich ihn mit sanften Stößen dorthin zum Klettern. Wenn er den Berg platt gemacht hat, feier ich ihn derbe dafür. 😉 Mal sehen, wie lange das hält und ich mir wieder was Neues ausdenken muss! 🙂

  15. Antworten Steffi 21. Juni 2018 um 10:16 Uhr

    Super guter Artikel, danke dafür! Stellt sich direkt die Frage, was hab ich gerade nicht geschafft, während ich diesen Artikel gelesen hab, aber hey, das ist nicht schlimm, weil ich fühl mich jetzt besser damit!
    In vielem fand ich mich wieder, Friseur weiß ich nicht, wann ich das letzte Mal da war. Jedes Mal, wenn ich kurz davor bin, da anzurufen, denke ich mir, das was ich machen lassen wollen würde, würde weitere Pflege und regelmäßigere Termine erfordern und den Stress will ich mir ja nicht schon für die Zukunft machen 😀

  16. Antworten Frau Göllner 21. Juni 2018 um 10:24 Uhr

    Jaja … ich kenne das gut. Zum Glück bin ich auch schon vor den Kindern keine Perfektionistin mehr gewesen …
    Ich kann sehr gekonnt die (seit anderthalb Jahren zu machende) Ablage ignorieren (hab da so’n Karton, in den ziemlich viel reinpasst), beim Friseur war ich auch schon seit Ewigkeiten nicht mehr (ich schneide dann manchmal selbst …) und es stapeln sich diverse Gutscheine bei mir für Restaurants, Massagen, Fußpflege, etc. Würde ich alles gerne machen, aber ich freue mich immer so über freie Zeit, dass ich sie nicht schon Tage im voraus für irgendwas verplanen will. Und spontan kriegt man natürlich keinen Termin oder findet jemanden, der zusammen mit einem essen gehen kann.
    Das kann ich alles gut verkraften, allerdings würde ich mich schon gerne etwas mehr um die Freundinnen kümmern, die ich nicht regelmäßig sehen kann. Also um die, die in anderen Städten wohnen und noch keine Kinder haben. Aber ich bin abends einfach zu kaputt, um noch stundenlang zu telefonieren. Das finde ich dann irgendwann doch etwas schade und es tut mir auch leid.

    • Antworten Steffi 21. Juni 2018 um 12:16 Uhr

      @Frau Göllner: Ahhhh, diese Gutscheine! Ich habe noch welche von der Geburt der Kinder für Zara & Co. Aber ich komm da nie hin und online funktionieren sie nicht. Dann noch einen von Weihnachten für Turnschuhe, der verfällt auch langsam, weil ich es nicht in den Shop schaffe. Argh. Online-Shopping ist dann doch leider meist die Lösung… Herzliche Grüße, Steffi

  17. Antworten Kerstin 21. Juni 2018 um 11:38 Uhr

    Augenbrauen zupfen…Zahnseide benutzen…Fingernägel feilen…zeitnah auf WhatsApp-Nachrichten antworten…einen Film zu Ende gucken (ich schlafe immer vorher ein)…Kino…

  18. Antworten Simone Treffer 21. Juni 2018 um 12:40 Uhr

    Wunderbar! Es erleichtert mir gerade vieles. Denn viele Gedanken, die ich mir gerade während meiner ersten Schwangerschaft mache, fallen somit hinten unter! Es gibt Prioritäten die ich setzen muss, alles andere ist Bonus! Oder eben halt auch nicht 😉 DANKE DANKE DANKE

  19. Antworten Lea 21. Juni 2018 um 13:19 Uhr

    Herrlich, das alles zu lesen. Ich glaub das ist genau das richtige – sich mal bewusste machen, was man schon alles schafft!

    Und letztlich ist es glaub ich einfach eine Sache der Priorisierung. Was ist mir wichtig? Eine aufgeräumte Wohnung (muss bei mir jeden abend sein)? Gut, aber dann gibt es halt nur schnell eine Scheibe Brot zum Abendessen und den fancy Salat erst morgen wieder, wenn ich Zeit habe. Und dann hat man es sehr bewusst entschieden und braucht sich nicht stressen, dass man irgendwas nicht hin bekommen hat. Finde ich einen hilfreichen Gedanken.

  20. Antworten Christin 21. Juni 2018 um 13:35 Uhr

    Ich war seit über 3 Jahren nicht beim Friseur, habe den Teeseminargutschein von vor 2 Jahren immernoch nicht eingelöst. Hätte ich mal tun sollen bevor ich zwei Kinder hatte, damals hatte ich ja nur eins.
    Meinen Massagegutschein habe ich auch nicht eingelöst, dabei habe ich mich so darüber gefreut.
    Ich habe keine einzige Shorts im Schrank, der Mann keine gebügelten Hemden (keine Angst, der macht das selber, aber Bügelbrett und Bügeleisen sind seit 1 Jahr kaputt), da wären dann noch die Sache mit den Versicherungen, der Antrag für den Kindergarten, die Taufe in zwei Wochen für die noch nichts getan ist usw…. man müsste eigentlich nur mal einen Tag Ruhe haben, dann würde man ja so viel schaffen, vielleicht irgendwann wenn ich mit den Kindern vom Spielplatz komme…. obwohl, dann essen wir lieber noch ne Pizza auf dem Weg und genießen die herrlichen, langen Sommerabende und das wir einfach uns haben. Wenn unsere Kinder später sagen früher war alles besser, dann meine sie vermutlich genau jetzt (Ich liebe diese Aussage, die ich mir immer wieder in Erinnerung rufe und ich glaube die stammt zumindest sinngemäß von Tessa von minneandme.)

    • Antworten Steffi 21. Juni 2018 um 13:41 Uhr

      @Christin: “… und das wir einfach uns haben” – genau das, so eine schöne Formulierung. Das ist doch alles, was man wirklich braucht! In dem Film Tully hieß es so schön “I love us”. Hab ich seitdem auch ständig im Kopf! Liebste Grüße & falls du auf einen Steamer umsteigen möchtest (ich steame nur noch!!!), versuche ich dir sonst gern noch fix einen Platz für Montag frei zu schaufeln!! Herzlich, Steffi

  21. Antworten Susanne 21. Juni 2018 um 16:05 Uhr

    aahhhh, liegen lassen…da bin ich gut drin geworden. als erstes fällt immer das kochen flach. ein hoch auf den lieferservice und den unfassbar guten burrito-laden um die ecke. oder nudeln mit guter fertigsauce (ja, die gibts) wenn’s ganz hart kommt (aka hunger zu groß um zu warten oder zu faul um noch mal raus zu gehen oder oder oder). außerdem habe ich eine schublade, in die die post (auch mal ungeöffnet, wenn klar ist dass es nur wegsortiert werden muss) kommt, und die ich dann alle halbe jahre mal aufräume. und was man da dann alles findet, verloren geglaubte lieblings-lippenstifte zum beispiel, die der mann im ordnungswahn da reingelegt hat oder so. dann freut man sich als hätte man einen neuen gekauft. neulich hatten wir spontan besuch, natürlich in der #jetztmalehrlich unaufgeräumten wohnung. und der so: “ah wie normal es hier aussieht. das ist ja so beruhigend!” in diesem sinne…herzliche grüße aus dem unaufgeräumten ferienhaus!

  22. Antworten Carla 21. Juni 2018 um 16:49 Uhr

    Ich arbeite irgendwas zwischen 40-50 Stunden die Woche und habe keine Kinder, dafür aber trotzdem eine unordentliche Wohnung, ein ungewaschenes Auto, Wäsche die sich stapelt, Unterlagen die abgeheftet werden sollten etc.

    Ich bin einfach zu gut im prokrastinieren. Allerdings stört das bei mir als Single auch einfach wirklich niemanden, da verlottert man tatsächlich ein bisschen. Ich werde produktiver, je mehr Stress ich habe und je weniger Zeit mir zur Verfügung steht. 😉

  23. Antworten Katrin 21. Juni 2018 um 18:16 Uhr

    Mir ist das erst bewusst geworden, als ich mit meiner besten Freundin im Kurzurlaub war und mein Leben mit ein bisschen Abstand betrachtet habe. Das Schlimme ist, ich wollte immer noch mehr schaffen, weil andere packen es ja auch. Nur besser organisieren, ein bisschen früher aufstehen, ein bisschen toller, ein b.mehr Mühe geben. Und dann gehetzt, genervt, schlecht gelaunt,wutig. Meine besagte Freundin hielt mir den Spiegel vors Gesicht. Sie hat keine Kinder und geht in ihrer Arbeit auf und tut alles dafür. Ihr Leben erschien mir perfekt organisiert. Sie leistet sich eine Putzfrau, damit das auch so bleibt und nimmt sich bewusst Auszeiten für sich. Dadurch ist sie immer entspannt. Es war ein Aha-Moment für mich,schade als hätte ich es bisher nicht gesehen. Ich allein bestimme das Tempo im Hamsterrad und wenn es schnell wird, einfach mal aussteigen, auch wenn es nicht passt.

  24. Antworten Fatima 21. Juni 2018 um 18:29 Uhr

    Die Altbatterien mal mit zum Supermarkt nehmen, scheinbar ein unüberwindbares Hindernis. Außerdem klebt ein Kaugummi auf der Fußmatte auf der Beifahrerseite….da müsste ich mal ran… Am schlimmsten ist es, wenn wir beide krank sind. Da kann der Haushalt vorher noch so gut in Schuss gewesen sein, danach liegt kein Stein mehr auf dem anderen. Und unsere 4 Kinder sind erwachsen und ausgezogen…..

  25. Antworten susann 21. Juni 2018 um 18:56 Uhr

    Hallo Steffi,

    wo soll ich denn anfangen? Putzen! (so richtig mit Lappen und Wasser und überall und regelmäßig). Endlich den Vertrag mit der Reinigungshilfe fest machen. (womit sich Punkt 1 erledigt hätte) Alle wichtigen E-Mails im Unternehmen beantworten. Geschenke rechtzeitig besorgen. Projekte im Garten, die nicht in die Kategorie Erste-Hilfe-Noteinsätze fallen. Die Haare frisiert haben, bevor der Paketbote klingelt. Maniküre. Auslands-Urlaubsplanung mit mehr als 14 Tagen Vorlauf. Habe ich schon Putzen erwähnt? Texte zu Ende schreiben, über denen kein dunkelrotes DEADLINE blinkt. Ablage. (ich habe da eine Zauber-Kommode). Mir endlich ein Handy besorgen, das nicht als retrochic durchgeht. Gardinen waschen. Verwaltungsarbeit für unsere Mietwohnungen, die nicht DRINGLICH ist. Putzen. Meinen Zauberstab finden.

    Liebe Grüße und lieben Dank für deinen Beitrag
    Susann, die noch keine Kinder hat, aber schon jetzt nie rumkommt

  26. Antworten Isa 21. Juni 2018 um 20:36 Uhr

    Das Baby ist jetzt 7 Monate und die Geburtskarte steht auf der ToDo-Liste gefühlt an Stelle 32. Die Oma meinte kürzlich ein Foto mit nem Danke drauf tät’s jetzt auch. Denke drüber nach, wenn ich Zeit hab….

  27. Antworten Irene 21. Juni 2018 um 20:45 Uhr

    Gibt es hier eine Zeichenbeschränkung?
    Fotos sichern, Computer updaten, Kreditkartenrechnung checken, Zahnseide benutzen, Babybücher fertigstellen, einen Hochzeitstermin finden (seit 2 Jahren!), Schuhe zum Schuster/Kleider zur Änderungsschneiderei bringen, endlich Mandelmilch selbst machen, die Nummer meines Freundes auswendig kennen, die letzte Lampe in der Wohnung aufhängen, Babykleidung aussortieren, Pflanzen umtopfen, Nägel lackieren [seit 10 Monaten (= Geburt von Kind 2) nicht mehr geschehen], auf Nachrichten zeitgerecht antworten, ein Buch zu Ende lesen…

  28. Antworten Stefanie Seybold 21. Juni 2018 um 21:25 Uhr

    Der Horror auf der to-do-Liste kommt jedes halbe Jahr wieder: Winter-/Sommerreifen wechseln… bin jedesmal fassungslos, dass die jeweilige Jahreszeit SCHON WIEDER zu Ende ist. Überhaupt, das Ende des Winters haut mich auch immer kurz aus meiner Bahn… bräuchte eine Woche Wellness um meinen Körper Sommerfit zu machen, dann der Heuschnupfen und schon mal vorsorglich was dagegen machen, besagter Reifenwechsel und dann ist das Kind auch noch aus den Sommerklamotten vom letzten Jahr rausgewachsen… habe dieses Jahr leider nur das Klamottenshoppen geschafft 😉

    • Antworten Steffi 21. Juni 2018 um 22:48 Uhr

      @Stefanie Seybold: Ha! Genau das gleiche Thema hier auch mit den Winterreifen! Mein Mann sagt: ich bräuchte Sommerreifen. Meine Frage: gibt es nicht so Dinger, die man niemals wechseln muss? Er hat jetzt so tolle Jungs ausfindig gemacht, die zu einem kommen, alles machen, sogar die Reifen mitbringen, alte entsorgen oder einlagern. Soll ich noch mal fragen für dich wie die heißen? Herzlich, Steffi

      • Steffi 24. Juni 2018 um 17:52 Uhr

        Top! Vielen Dank für das Angebot, aber ich wohne in München :-). Habe beschlossen, dass ich so einen Jungen zu Hause habe 😀 😀 . Es gibt aber auch so Jungs, die kommen, das Auto holen, zur Tanke fahren, alles bis ins letzte Eck putzen und es wieder heimbringen 😉 . Die ausfindig zu machen steht auch auf meiner to do Liste… Habe letztens einen an der Tanke angesprochen, weil es stark so aussah als wäre er einer 😀 . Er fands lustig, war allerdings sein Auto, aber: er hatte das wirklich mal professionell gemacht. Hab ich ein Auge… 🙂

  29. Antworten Bianca 21. Juni 2018 um 22:17 Uhr

    Hahaha, sehr cooler Artikel – den habe ich kurz vorm schlafen immerhin noch geschafft zu lesen. Und das tat gut – vor allem weil ich heute gerade, dank Zahnentfernung krank geschrieben, die Steuererklärung endlich fertig gemacht habe. Aber auf der Liste stehen immer noch so Sachen wie “Kaffeemaschine entkalken”, etc. Schade, dass mein Mann da auch keinen Wert drauf legt.

  30. Antworten Marie-Kristin 21. Juni 2018 um 22:22 Uhr

    Mein Mann scherzt inzwischen, ich könne nun mit meinen Füßen Käse reiben, so rau wie sie sind Pediküre steht auf meiner To Do irgendwie immer gaaanz unten. Und Papierkram- war noch nie mein Ding- aber jetzt, mit Baby hab ich wenigstens ne Ausrede. Sieht doch keiner, dass die Post der letzten drei Jahre nicht akribisch in Ordner geheftet ist, sondern sich in einem riesen Karton in einem Raum stapelt, bei dem vor Chaos kaum noch die Tür aufgeht Und mein Kleiderschrankinhalt liegt Kreuz und quer, ich find manchmal Klamotten wieder, von denen ich garnicht mehr wusste, dass sie noch existieren… ach ja, der Kühlschrank ist auch son Ding… aber das wird zu unappetitlich!

  31. Antworten Anna 22. Juni 2018 um 00:00 Uhr

    Beine rasieren( deswegen hab ich jetzt ein Epiliergerät-Hammer, diese Zeitersparnis), Buchführung, Auto sauber machen, Garten, dekorieren, Sex, lesen, Rechnungen öffnen. It goes on and on and on.
    Berufstätig mit 3 Schulkindern und einem Dackel und einem Mann;-)

  32. Antworten ichhörjetztaufaufzuräumen 22. Juni 2018 um 21:28 Uhr

    Einbauschränke habe ich leider nicht…aber gefühlt 100 Waschkörbe. Bei Bedarf und wenn sie nicht gerade mal wieder (na gut, fast immer) von unaufgeräumter aber sauberer Wäsche belegt sind, werden sie mit allem, was herumliegt gefüllt und ins Schlafzimmer gestellt ….weil da der Besuch nicht hinkommt. Und da stehen sie dann.

    Putzen klappt gefühlt auch nur soweit, dass wir nicht im Dreck versinken, mein Mann hätte gerne eine Putzfrau, aber da müsste ich (weil es ja wie immer keiner macht…) immer vorher aufräumen und könnte, wenn ich so weit gekommen bin, das bisschen putzen auch gleich noch machen…

    Aber irgendwann wirds wieder besser….dann gehe ich wieder zum Friseur, rasiere regelmäßig meine Beine und habe den aufgeräumtesten Kleiderschrank aller Zeiten

    Gestern habe ich das Wohnzimmer einer lieben Nachbarin gesehen….es sah aus, wie meines…

    Schöner Artikel, liebe Grüße

  33. Antworten Ute 22. Juni 2018 um 22:43 Uhr

    Liebe alle, das beruhigt mich so sehr. Bei mir (Kinder 9 und 15 und nahezu Fulltimejob mit jede Woche Dienstreise über Nacht) bleibt einiges liegen. Alle 2 Wochen kommt die Putzfrau, das ist in erster Linie Grund für uns, am Vorabend hektisch alles halbwegs frei zu räumen, sonst kann sie nicht wischen.
    Ich staune immer über Frauen, die es schaffen, T-Shirts zu bügeln. Mach ich maximal mit Geschirrhandtüchern. Shirts werden so glatt wie möglich aufgehängt, gebügelt wird “am Körper”. 😉
    Auf Friseurbesuch kann ich nicht verzichten, brauche ich als Auszeit, außerdem gibt’s bei Schnittlauchlocken-Kurzhaarschnitt keine Alternative.
    Augenbrauenstyling bei der Kosmetikerin bleibt trotz Wucherborsten eher auf der Strecke. Zum Glück sind markante Brauen en vogue…
    Mut zur Lücke für alle!
    Liebe Grüße Ute

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