Gedanken einer Mutter:

Was, wenn mir etwas passiert? Wie wissen meine Kinder dann, wie sehr ich sie liebe? Oder vielleicht sogar: geliebt habe?

Heute habe ich wieder einen Flug gebucht. Für ein Interview werde ich ins Ausland fliegen. Und wie immer, wenn ich kurz ohne euch auf Reisen gehen, denke ich: Was, wenn mir etwas passiert? Werdet ihr wissen, wie unglaublich sehr ich euch liebe?

Manchmal denke ich auch, was, wenn mir etwas passiert und ihr findet dann später meinen Blog. Und seht, dass ich zwar viel über mich, Möbel und andere Themen, aber selten über euch geschrieben habe. Denkt ihr dann, ihr wäret mir nicht wichtig gewesen?

Nichts auf der Welt ist mir so wichtig, wie ihr es seid. Seitdem es euch gibt, seid ihr mein Leben. Es stimmt, was auch andere Eltern sagen: ich würde alles dafür geben, dass es euch gut geht. Sogar mein eigenes Leben. Egal wie anstrengend unser Alltag zwischendurch manchmal auch ist, ich vielleicht sogar ein bisschen schimpfe, weil ihr so trotzt oder trödelt und wir wieder zu spät kommen –

Nichts liebe ich mehr als eure Mama zu sein. Nicht mal Eiscreme.

Nicht mal Pommes. Nicht mal Schokolade. Und ihr wisst, wie gern ich diese Sachen habe. Euch habe ich lieber, so viel lieber.

Wir kuscheln so viel, jeden Tag und ich hoffe so sehr, dass ihr diese große Liebe, die ich für euch habe, spürt wie eine Decke um euch, ihr sie bei euch habt, für den Rest eures Lebens. Das sie euch Wärme, Zuversicht, Glaube an euch selbst und einfach Stärke gibt, wann immer ihr sie braucht. Ihr euch darin einkuscheln könnt, wann immer ihr euch alleine fühlt oder euch einfach nur nach etwas Zuneigung sehnt.

Wenn ihr mich vermisst, sucht mich da, wo Liebe ist, singt Sarah Connor in ihrem Lied „Bedingungslos“. Den Gedanken mag ich sehr und muss oft daran denken. Dort, wo die Liebe ist, werdet ihr auch mich finden, für immer. Genauso in Sonnenstrahlen, am Meer, an Orten, wo ihr glücklich seid, aber auch an den Tagen, in denen ihr vor Herausforderungen gestellt werdet, es euch vielleicht nicht gut geht, da bin ich ebenfalls bei euch. Egal wo ich bin. Ihr werdet mich spüren, ihr werdet mich in euch finden und könnt euch anschmiegen, wann immer ihr es braucht.

Wenn ihr Angst bekommt, weil etwas Schlimmes passiert und ich nicht bei euch sein kann, konzentriert euch auf die, die helfen. Es wird immer jemand helfen. Fragt, was ihr tun könnt. Helft mit, das vertreibt die Angst. Und erinnert euch an das, was ich immer sage, wenn es schlechte Nachrichten gibt: „Es wird immer mehr gute als schlechte Menschen auf der Welt geben. Und das wird immer so sein!“

Ich bin so stolz auf euch, das war ich gleich ab dem Moment, als ich erfahren habe, dass ihr eingezogen seid in meinen Bauch. Angefeuert habe ich dich, liebe Ruby, dass du groß und stark wirst in mir. So früh hatte ich erfahren, dass du da bist, ein klitzekleiner Punkt warst du. Meine Liebe gleich so groß für dich. Bleib bei mir, habe ich gesagt, während ich meinen Bauch streichelte, wir werden es so schön zusammen haben. Kämpf dich da durch, habe ich geflüstert, während andere noch sagten, ich solle mich nicht zu früh freuen, es könne doch so viel noch passieren am Anfang einer Schwangerschaft.

Und dann im Kreißsaal, als du endlich da warst und ich noch eine unangenehme Sache über mich ergehen lassen musste. Da lagst du in meinem Arm und hast mich mit deinen großen Augen ganz ruhig angeschaut während ich versucht habe, tapfer zu sein vor Schmerzen. Ich hab geflüstert: „Gleich wird alles gut. Gleich ist es endlich so, wie ich es dir versprochen habe. Wir machen es uns schön!“ Du hast mir in dem Moment die Kraft gegeben, den Mist zu ertragen. Und auch heute spürst du, wenn ich mal nicht mehr kann, mal eine Umarmung brauche oder einen deiner dicken, so wunderschönen Küsse mit Schmatzgeräusch. Vielleicht kommt ein kleiner, wilder Trotzanfall dazwischen. Oder ich werde durch etwas abgelenkt. Aber danach dann.

Manchmal haben wir schöner Weise beide Geduld füreinander.

Und du Fitz, du so süßer Orkan. Du wolltest noch nie warten. Hast einen Köpper in meinen Bauch gemacht, obwohl ich doch noch ganz kurz warten wollte. Hast dich durchgeboxt, mich gleich mit. Bist eine Woche zu früh auf die Welt gekommen, aber hast mich wenigstens noch kurz meinen Geburtstag feiern lassen, wie abgemacht. Ich habe dir dafür einen eigenen Tag besorgt, dich erst zwanzig Minuten nach zwölf Uhr nachts raus gedrückt. Du bist die schönste Überraschung meines Lebens, immer wieder.

Du hast mir so viel beigebracht, dass zu viel Warten doch Quatsch mit Soße ist. Lieber Vollgas, es ist doch jede Sekunde so lebenswert. Bist einfach auf die Welt geflutscht, ohne Drama. Machst einfach mit. Hast uns angeschaut, gegrinst und signalisert: „Ihr seid toll, hier bleib ich gern.“ Und jetzt liebst du uns alle drei mit so unglaublich viel Herz, dass ich dich ständig knutschen muss und an mich drücken, mich an dir festhalten, damit ich ja erinnere, wie schön es schon war, als du so klein warst. Du drückst deine Schwester genau so gern und rufst dann: „Bruder!!!“ Womit du meinst: „Ich liebe dich!!!“ Und deine Schwester macht mit, wie so oft, wenn du dir etwas ausdenkst. Wofür ich euch beide gleich noch mehr liebe.

So liegt ihr dann aneinander gekuschelt auf der Couch, schaut fern oder ein Buch. Haltet Händchen wie ein altes Ehepaar und mein Herz, oh mein Herz, das weiß nicht wohin vor Glück in diesen Momenten. Sie sind perfekt, diese Momente. Euch so zu sehen ist alles, was ich brauche. Alles andere wird unwichtig. Auch, dass dann später wieder die Fetzen fliegen und ihr euch um Sachen kloppt. Aber diese Momente, puh, das ist Glück. Davon gibt es so viele kleine und große Portionen mit euch. Jeden Tag, immer wieder neu.

Ich freu mich auf alles, was wir noch zusammen erleben werden so sehr und bin so dankbar für alles, was schon war und ist. Und ich möchte, dass ihr wisst: ihr seid mein Wichtigstes. Dass ich fast keine Bilder von euch zeige im Internet oder nicht viel von euch erzähle, ist Teil meines maximalen Schutzbedürfnisses für euch. Damit ist nicht gemeint, dass andere Eltern, die ihre Kinder zeigen, etwas falsch machen, um Gottes willen nein. Es ist ihr Weg und der ist genau so gut wie jeder andere. Nur muss man als Mama seinen eigenen Weg finden, so dass es sich gut für einen anfühlt und das kann man nur alleine entscheiden. Dies ist meiner und ich hoffe, dass ihr ihn versteht. Bitte interpretiert dies niemals als Zeichen von weniger Stolz, das Gegenteil ist der Fall.

Ich bin auch so stolz auf euch, dass ihr kein Drama macht, wenn ich auf Reisen gehe. Zur Arbeit. Zum Sport. Zum Yoga. Ihr wünscht mir viel Spaß, so wie ich euch auch immer. Ihr wisst, dass ich immer wieder zurückkomme. Und falls mal nicht, dann wisst ihr, wo ihr mich findet.

Eure Mama

Text – Stefanie Luxat

Foto – Kim Daniel

70 Comments

  1. Antworten Katrin 8. Februar 2018 um 07:23 Uhr

    So schön ist das Leben! :*

  2. Antworten Sandra 8. Februar 2018 um 07:40 Uhr

    Liebe Steffi,
    Du hast mich schon am frühen Morgen zu Tränen gerührt. So ein wunderschöner Text!
    Vielen Dank, Lg Sandra

  3. Antworten Monika Neufeld 8. Februar 2018 um 07:41 Uhr

    So schööön!!!!!
    Mehr brauche ich nicht sagen.
    Herzlichst, Monika

  4. Antworten Ann 8. Februar 2018 um 07:45 Uhr

    Meine Mama hatte mich auch so lieb. Und ich spür das noch jede Sekunde. Dabei ist sie schon lange nicht mehr da.
    Ich weiß, dass nicht alle Leute so ein Glück haben.
    Gut gemacht! Möget ihr alle immer beschützt sein!

    • Antworten Steffi 8. Februar 2018 um 08:39 Uhr

      @Ann: Liebe Ann, wie schön das ist, dass du sie spürst und ihre Liebe. Das berührt mich sehr! Und ja, auf das wir alle liebe Schutzengel haben! Herzliche Grüße & herzlichen Dank für deinen schönen Kommentar, Steffi

  5. Antworten Andrea 8. Februar 2018 um 07:54 Uhr

    Ohhh… zuckersüß! Ich hab drei wunderbare Schnuckelschlingel. Und ich kenne diese Gefühle sooo gut!! “Bruder!” – dazu fällt mir etwas ein: Unsere große Tochter Amelie war 4 Jahre alt und unser mittlerer Sohn Magnus 2. Wir waren aus und unsere Babysitterin war da und hat die Kids ins Bett gebracht. Magnus war etwas betrübt. Amelie und unsere Babysitterin haben ihn gemeinsam getröstet und Amelies Worte in dieser Situation zu ihm:”Du muss nicht traurig sein. Mama ist ja bei dir – nämlich in deinem Herzen! Immer…” Ohhh! Wie süß ist das denn! Meine Worte aus ihrem Mund. Zucker, Zucker, Zucker!! Ich könnte noch so viele Kinderzitate aufschreiben. Wie jede Mama wahrscheinlich. Vielleicht machst du mal einen Kinderzitate-Tag, analog zum Flachwitze-Freitag? 🙂 Herzlichst. Andrea

    • Antworten Steffi 8. Februar 2018 um 08:41 Uhr

      @Andrea: Liebe Andrea, ist das niedlich! Puh, Babysitter können einem auch viel beibringen. Ich liebe es zu sehen, wie unsere Babysitterin mit den Kindern umgeht. Manchmal schaue ich mir einfach was bei ihr ab heimlich. 😉 Und au backe ja, die Kinderzitate, ich muss so dringend damit anfangen. Die möchte ich niemals vergessen! Das mit dem Frechdachs-Freitag ist eine top Idee, Merci!! Ich sammel dann mal… Herzlichste Grüße, Steffi

      • Andrea 8. Februar 2018 um 12:01 Uhr

        Frechdachs-Freitag ist ja wiedermal ein supersüßer Name / Titel dafür… Du Profi!! 🙂 Also, ich bin dabei!!

  6. Antworten Lilli 8. Februar 2018 um 07:54 Uhr

    Ach Steffi, wie schön ist das bitte…wenn die beiden einmal lesen können und das lesen, dann wissen sie es sicher. Sie wissen es auch so, ich bin ganz sicher, jetzt lese ich das noch mal, bis alle Tränen rausgekullert sind. Danke für den schönen Text und schönen Tag, sei gedrückt, Lilli

    • Antworten Steffi 8. Februar 2018 um 09:04 Uhr

      @Lilli: Liebste Lilli, ja, ich glaub, sie wissen es. Es ist nur so schön und überraschend beruhigend es jetzt auch mal schriftlich zu haben. Ich hatte mir sonstwas vorgenommen für die Kinder – Bücher über alle Gedanken und Gefühle wollte ich für sie schreiben. Aber dann kam das Leben dazwischen! 🙂 Jetzt habe ich schon mal diesen Brief und versuche fix aufzuholen bei den Fotoalben. Fitz wird Ende Februar 2, bis dahin muss ich sein erstes Fotoalbum fertig haben, irgendwie! Wird schon! 🙂 Herzlichste Grüße & dicken Drücker zurück, Steffi

  7. Antworten Steffi 8. Februar 2018 um 08:00 Uhr

    …..ich sitze mit meinem Cappuccino in der Küche, lese deinen Artikel und mir laufen die Tränen….sehr berührend und so schön und echt geschrieben!
    Danke fürs teilhaben lassen…..
    Tiffi

    • Antworten Steffi 8. Februar 2018 um 09:05 Uhr

      @Steffi: Danke für das so schöne Kompliment! So ging es mir gestern auch! Die Schleusen gingen gar nicht mehr zu. Aber es öffnet das Herz auch so schön und das tut ja auch so saugut, oder? Das verklebt doch manchmal etwas im Alltags- und Jobwahnsinn. Herzlichste Grüße & schönen Tag dir! Steffi

  8. Antworten Sanne 8. Februar 2018 um 08:00 Uhr

    Ich heule mir gerade die Augen aus dem Kopf. Das ist so unglaublich wunderschön geschrieben. Danke, liebe Steffi, für diesen anrührenden Text am frühen Morgen! “Sucht mich da, wo Liebe ist”. Was für ein tröstender Gedanke!

    Ich bin alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Als sie noch sehr klein waren, bekam ich Brustkrebs. Meine größte Sorge galt nicht mir selbst, sondern meinen Dreien. Das hat mich mehr als alles Andere angespornt, wieder gesund zu werden.

    Heute sind die Drei Teenies. Wir haben zusammen viele schwere Situationen gemeistert. Und obwohl es im Moment einige große Herausforderungen gibt, halten wir zusammen wie Pech und Schwefel.

    Ich wünsche Dir und Deinen Liebsten nur das Allerbeste!

    Sanne

    • Antworten Steffi 8. Februar 2018 um 09:16 Uhr

      @Sanne: Ja, ist der nicht toll der Satz von Sarah Connor? Muss ich ständig dran denken. So beruhigend schön! Und wow, ich habe so einen großen Respekt davor, was du da wuppst. Krank sein und alleinerziehend, du Superheldin! Dieser Scheiß Krebs, haben wir leider auch immer wieder im Freundeskreis. Schön zu lesen, dass du es gut überstanden hast. Genau so wirst du alles meistern, du hast definitiv Superheldenkräfte!! Dir auch ganz viel Liebe & Kraft, du schaffst das! Herzlichste Grüße, Steffi

      • Katja 8. Februar 2018 um 21:15 Uhr

        Liebe Steffi, tränenüberströmt danke ich Dir für Deine berührenden Worte. Wie Sanne bin ich alleinerziehend, mit 4 jährigen Sohn und seit Anfang des Jahres habe ich von einem Dünndarmtumor. Ich wollte auch schon lange Fotoalben, Zitate usw. machen, aber immer kommt doch der Alltag dazwischen. Aber jetzt, inspiriert durch Dich, fange ich mit einem Brief an. Danke nochmals. Von Herzen, Katja

    • Antworten Katja 8. Februar 2018 um 21:10 Uhr

      Hallo liebe Sanne, Du ahnst gar nicht, wie sehr mir Deine Antwort hilft. Ich bin alleinerziehend, mit 4 jährigem Sohn, kam Neujahr ins Krankenhaus wg. Darmverschluss. Dabei wurde ein Tumor am Dünndarm festgestellt. Ich habe nun große Ängste. Deine Zeilen machen mir Mut. Danke dafür und von Herzen alles Gute, Katja

  9. Antworten Kristin 8. Februar 2018 um 08:06 Uhr

    Zauberschön! Liebe Steffi, mein erster Kommentar zu deinen Texten, die ich schon lange mit sehr viel Freude lese.
    Danke für deine Gedanken am frühen Morgen. Direkt ins Herz und sofort mit ganz viel Tränen bestätigt. Puh! Ganz richtig.
    Liebe Grüße, Kristin

    • Antworten Steffi 8. Februar 2018 um 09:35 Uhr

      @Kristin: Liebe Kristin, wie schön, dass du dich zu Wort meldest! Es ist wirklich immer so schön zu lesen, wer hier liest. Das motiviert beim sich öffnen und Texte wie diesen Schreiben sehr! Wünsche dir einen ganz wunderbaren Tag mit viel Liebe im Herzen! Herzlich, Steffi

  10. Antworten Paula 8. Februar 2018 um 08:18 Uhr

    Liebe Steffi, ein Text direkt aus dem Herzen. Wunderschön und voller Liebe.
    Herzlichst, Paula

    • Antworten Steffi 8. Februar 2018 um 09:35 Uhr

      @Paula: Liebe Paula, stimmt! Einfach Herz aufgemacht und rausfließen lassen. Geht ja an manchen Tagen toller Weise. Auch wenn ich vor lauter Geheule danach nicht mehr raus konnte! 🙂 Herzlichst, Steffi

  11. Antworten Jessica 8. Februar 2018 um 08:19 Uhr

    Ich sitze hier in der Arbeit und ich weine. Der letzte Satz hat mich mitten ins Herz getroffen und diese schriftliche Liebeserklärung an Deine Kinder möchte ich nun auch für meine Kinder machen. Ich bin ein großer Fan von Deiner Arbeit, Einstellung und Worte geworden. Oh je. Ich fühle mich schon langsam als wäre ich Dein Stalker… Aber ich kann einfach nicht anders, liebe Steffi 🙂

    • Antworten Steffi 8. Februar 2018 um 09:41 Uhr

      @Jessica: Oh nein! Hoffentlich sind die Kollegen gerade in der Teepause! 😉 Der letzte Satz ist gemein, da reißt es mich auch jedes Mal wieder. Er bringt es nur so gut auf den Punkt. Oh ja, schreib ihnen, das beruhigt das Herz ungemein! Und wenn Stalker sind wie du, so süß, mehr davon please!! :)) Ich freu mich sehr über deine Kommentare! Herzlichste Grüße, Steffi

  12. Antworten Lilli 8. Februar 2018 um 08:30 Uhr

    und ich noch mal, der Text bewegt mich wirklich, bin gestern nach Barcelona geflogen und habe auch vorher meine Mama angerufen, mache ich immer. Da fällt mir Luciano de Crescenzo ein: ‘Wir sind alle Engel mit nur einem Flügel, um fliegen zu können, müssen wir einander umarmen’, das spürt man als Kind ein Leben lang, das man in der Kindheit umarmt wurde und auch noch wenn man schon ausgeflogen ist…man spürt es und Deine beiden spüren das auch, das Du ihnen Wurzeln gibst und Flügel. Das spürt man hier auch, ohne Dich persönlich zu kennen. Es zeigt auch, wie vielfältig Dein Blog ist, es geht nicht nur um Mode und Konsum, auch ums echte Leben, um Freude und Schmerz. Einen Tag lachen wir mit Dir über Deine ollen Witze, einen Tag müssen wir uns unbedingt auch diese irre schöne Kaffeekanne kaufen und einen Tag weinen wir mit Dir…wie schön ist das bitte. Dir heute einen guten Flug und viele gute Gedanken und danke, dass es Ohhh und Mhhh gibt, fühl Dich nochmal gedrückt, Lilli

  13. Antworten Kathi 8. Februar 2018 um 08:45 Uhr

    Sitze in der Tram und verdrücke meine Tränen… Danke für die schönen Worte!

  14. Antworten Dani 8. Februar 2018 um 08:47 Uhr

    und dann so einen Text-kurz vor Karneval.
    Ich habe leider keine eigenen Kinder, daher wird mir immer wieder unterstellt, ich könnte nicht fühlen, wie eine Mutter.. Das mein Mann 2 Kinder mitgebracht hat und ich nun auch Teilzeit-Mama sein darf, das ist für viele nicht das Gleiche. Ich bin mir trotzdem sicher, dass ich irgendwie gut bin für die Äffchen.. Wenn sie sich so an mich kuscheln, oder die Große mir ihre Pubertätsprobleme erzählt, wir lachen und streiten, unsere kurzen Tanzpausen einlegen und einfach nur durchdrehen-da weiß ich, wir gehören “auch” zusammen.
    Ich muss ich gestehen, dass ich bei jeder Geschäftsreise IMMER meine Eltern (aka die Elies) anrufe und sie informiere, dass ich gelandet bin- obwohl ich fast 40 bin.
    Es tut so gut zu wissen, dass man bedingungslos geliebt wird.
    Und nun: Kölle Allaf! Karnevalistisch-verheulte Grüße nach HH

    • Antworten Wiebke 8. Februar 2018 um 09:14 Uhr

      Oh Dani, lass Dir da nichts erzählen. Es sind deine Gefühle!
      Ich habe einen tollen Papa und einen tollen Stiefpapa. Ich hab beide unglaublich lieb, BEIDE sind meine Väter. Ich mache da gar keinen Unterschied. Bedingungslos lieb haben kann auch ohne Blutsverwandschaft.

  15. Antworten Martina 8. Februar 2018 um 08:51 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich sitze jetzt hier und sehe aus wie Du gestern in deiner Instagram-Story ;-).
    Ein wunderschöner Text. Mehr muss man nicht hinzufügen. Ich würde ihn für unseren Sohn 1a so übernehmen :-).
    Unsere Kinder sind das BESTE und Wichtigste das es gibt!
    Weiterhin alles Gute und Liebe für euch!
    Liebe Grüße,
    Martina

  16. Antworten Jana 8. Februar 2018 um 09:03 Uhr

    … morgens schon mit Kullertränen in den Tag starten… DANKE für diesen schönen Text, den ich so unfassbar doll nachempfinden kann. Diese Liebe.
    Dieses Glück.
    Dieses Schutzbedürfnis. Diese Bedingungslosigkeit.
    Unfassbar.
    Schön.
    Hab einen liebevollen Tag!

  17. Antworten Wiebke 8. Februar 2018 um 09:11 Uhr

    Hach, wie schön!
    Ich find gar keine Worte, wirklich toll. Neulich hat meine Tochter mir gesagt, dass ich ihre Heldin bin. Und wenn sie groß ist, dann möchte sie auch so eine Heldin sein.
    Und diese vielen Schmatzküsse. Oder wie sie mich tröstet, wenn ich mal einen doofen Tag habe. Und wie ich sie jeden Tag nur noch lieber habe. Oder wie sie früh immer unsere Playlist hören möchte. Hach, hach, hach.

  18. Antworten Amy 8. Februar 2018 um 09:17 Uhr

    So ein wunderschönes wertvolles Geschenk an deinen Kindern. Schön. Einfach schön!

  19. Antworten Stephi 8. Februar 2018 um 09:26 Uhr

    Ich hab nach der Instastory gestern schon auf den Text gewartet – und nun kann ich Dich verstehen. So schön geschrieben und so viel Liebe. Und inzwischen weiß ich auch genau was Du meinst, denn unser Fräulein könnte ich auch den ganzen Tag knuddeln und sie spürt genau, wenn ich mal ihre Umarmung brauche.
    LG Stephi

  20. Antworten Judith 8. Februar 2018 um 09:39 Uhr

    Liebe Steffi, was für ein WUNDERSCHÖNER Text! Ich habe Tränen in den Augen! Ganz bestimmt spüren deine Kinder jeden Tag deine unendliche Liebe und sind ganz stolz auf ihre Mama.

  21. Antworten Linda 8. Februar 2018 um 09:41 Uhr

    Liebe Steffi, jedes einzelne Worte habe ich aufgesaugt und konnte nicht aufhören weiterzulesen. Ich sitze hier und weine! Danke! Danke für diese wunderschönen, ehrlichen Worte. Ich bin selbst Mama von zwei wundervollen kleinen Wesen und konnte jedes einzelne Wort so sehr nachvollziehen. Nochmal Danke für diesen schönen Moment gerade! Liebe Grüße Linda

  22. Antworten Jenni 8. Februar 2018 um 09:57 Uhr

    Liebe Steffi,
    genau so ist es – wird es immer sein! Die Dimension von Liebe für ein Kind, ist einfach unfassbar&grandios…ich wünsche mir auch sehr, das mein Sohn sich geliebt fühlt und später mal weiß, wie sehr! Ich bin so dankbar, für ihn, seine Gesundheit, das Glück eine Familie sein zu dürfen…
    Hach…ich guck ihn mir jetzt noch mal ne Runde an , wie er so niedlich schläft!
    Danke für den Text!

    LG, Jenni

  23. Antworten Swantje 8. Februar 2018 um 10:00 Uhr

    Waaaah, wie schön! Ich hatte nach ein paar Zeilen schon Pipi in den Augen… Sehr berührend geschrieben. Vielleicht sollte ich sowas für meine beiden auch mal aufschreiben, die Idee ist jedenfalls ganz toll.

  24. Antworten Birgit 8. Februar 2018 um 10:01 Uhr

    Wow, da hast Du mir mal wieder aus der Seele gesprochen.
    Was für ein schönes Gefühl es sein muss diese Worte für die Ewigkeit hinterlassen zu haben. Oft kehrt bei mir genau diese Sorge ein „wissen sie es?“. Du motivierst mich es Ihnen zu sagen in einem Brief oder Blog Post. Dann muss ich mich nicht mehr sogen.
    Danke

  25. Antworten Joevlin 8. Februar 2018 um 10:09 Uhr

    Das ist ein Thema, das mich seit letztem Jahr ganz besonders berührt. Letztes Jahr starb die Mutter eines Jungen aus der Schule meines Sohnes bei einem Verkehrsunfall. Ich kannte sie nur vom Sehen, aber es hat mich sehr mitgenommen. Ihr Sohn sieht meinem sehr ähnlich und heisst genauso. Ich lege jeden Tag viele km zur Arbeit zurück auf einer vielbefahrenen Strecke, oft müde von durchwachten Nächten. Es treibt mir jedes Mal Tränen in die Augen, wenn ich daran denke, was der Junge durchmachen muss. Ein schreckliches Gefühl…
    Eines der wichtigsten Dinge für mich ist es meinen Kinder immer wieder zu sagen wie lieb ich sie habe und wie glücklich ich bin, dass ich sie habe. Sie sollen, das immer wissen.
    Herzliche Grüsse Joevlin

  26. Antworten Hanne 8. Februar 2018 um 10:10 Uhr

    Ich habe ja schon Tränen vergossen, als ich dich bei den Instagram -Stories gesehen habe.
    Wunderschön geschrieben, ich muss ja nicht erwähnen, dass mir wieder das Herz übergelaufen ist!
    Ich mochte dich schon immer, aber diese Zeilen haben noch mal eine andere Steffi zum Vorschein gebracht. Ehrlich, diese weiche Seite hatte ich nicht erwartet, aber sie gefällt mir sehr gut❣️❣️❣️❣️
    Diese Liebe spüren deine Kinder ganz bestimmt.
    LG Hanne

  27. Antworten Ulrike 8. Februar 2018 um 10:16 Uhr

    Vielen Dank dafür!
    Herzlichst, Ulrike

  28. Antworten Anke 8. Februar 2018 um 10:24 Uhr

    Treffer.
    Mitten ins Herz.
    Die gleichen Gedanken habe auch ich immer auf jeder Reise.
    Deshalb schreib ich ein Fototagebuch, damit unsere Tochter mal all diese Gedanken, Gefühle und Momente nachlesen kann, wenn wir das vielleicht mal nicht mehr erzählen können, was hoffentlich nie nie nicht passieren wird.
    Leben wir den Moment und genießen ihn unendlich.

    Danke für deine tollen Worte!

    LG Anke

  29. Antworten Kati 8. Februar 2018 um 10:43 Uhr

    ❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️

  30. Antworten Doro 8. Februar 2018 um 10:45 Uhr

    Und schon wieder zu Tränen gerührt… wundervolle Worte!

  31. Antworten Mirjam 8. Februar 2018 um 10:47 Uhr

    Tränen… Aber das wusste ich fast schon, bevor ich zu lesen angefangen hab.;) Immer die richtige Mischung an Herz, Humor und treffenden Worten bei dir. Dieser persönliche Text ganz besonders.
    Und ich erinnere mich wieder, dass ich als Familienfotografin den allerschönsten Job habe. Etwas fest zu halten von all dem und für später aufzuheben. Von den kleinen schönen und chaotischen Momenten. Eine kleine “Erinnerungsnotiz” und die Familiengeschichte durch Fotografie in Familienalben sichtbar machen. Danke dir. ♡

  32. Antworten Caro 8. Februar 2018 um 10:56 Uhr

    So wunderschön liebe Steffi!
    Ich freu mich immer riesig, wenn du übers Leben, Familie, Liebe,Alltag schreibst ….
    Alles Liebe für dich & deine süße Familie

  33. Antworten Sarah 8. Februar 2018 um 10:58 Uhr

    Boah, echt jetzt. Erstmal ne Runde geheult. Toll geschrieben, Steffi, wirklich.
    Ich könnte meine Beiden auch täglich zum Mond schießen bei Bockanfällen oder Pöbeln oder Trödeln aber das geht zum Glück schnell vorbei und dann denke ich “Ich habe so ein Glück dass ich Euch 2 wunderschöne, tolle, schlaue, gesunde Kinder habe und Eure Mama sein darf.”
    Danke für Deine Worte!

  34. Antworten Katharina 8. Februar 2018 um 11:03 Uhr

    Liebe. Einfach nur Liebe.

  35. Antworten Eva 8. Februar 2018 um 11:03 Uhr

    Steffi, was für eine wundervolle Liebeserklärung.
    Ich hab Tränen in den Augen vor Rührung, aber ich bin gleichzeitig so mega glücklich und stolz Mama zu sein. Was für ein tolles Gefühl…
    DANKE, für die tollen Worte, die mein Herz aufgehen lassen.
    Hab einen wunderschönen Tag,
    Eva

  36. Antworten Franzi 8. Februar 2018 um 11:16 Uhr

    So ein schöner Text! Meine Mama ist gegangen als ich gerade 18 Jahre war. Sie wusste das sie gehen wird und konnte uns Gott sei Dank noch sagen, wie sehr sie uns liebt.
    Seit fünf Monaten bin ich selbst Mutter und jetzt weiß ich erst welche Liebe man für seine Kinder empfindet. Ich will mir gar nicht ausmahlen was sie durch gemacht hat als sie wusste, dass sie gehen wird und uns zurück lassen muss. Aber so wie du es geschrieben hast, sind die Mamas immer da und lieben ihre Kinder. Wo immer die Kinder auch sind.

  37. Antworten Marie 8. Februar 2018 um 11:36 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich bin mir sicher, deine Kinder wissen, wie sehr du sie liebst oder geliebt hast, wenn etwas passiert. Die größere Herausforderung stellt sich glaube ich, wenn nichts passiert. Wissen sie, wenn sie älter werden und das Leben komplizierter wird, dass wir sie lieben und wie wir sie lieben? Und wissen sie, wie viel mehr Wert diese Liebe ist, als der blöde Typ, der das Herz bricht oder als die Anerkennung von vermeintlich tolleren Menschen. Da wird dann in ein paar Jahren ein ganz neues Fass geöffnet…
    Wie auch immer…wie sehr man wohl von den Eltern geliebt wird, weiß man doch erst dann, wenn man selber Mutter wird.
    All das, was du deinen Kindern mit auf den Weg gibst, erinnert mich an das, was Religionen von Gott versprechen. Ist uncool, ich weiß. Gibt aber Sicherheit von neutraler Seite, finde ich.
    Liebe Grüße

  38. Antworten Rosalie 8. Februar 2018 um 12:15 Uhr

    Oooohhhhh so schön geschrieben!!! Ich bin nur am heulen…
    diese Angst das meine Kinder nicht wissen wie unendlich ich sie liebe. Wunderschön geschrieben

  39. Antworten Natalie 8. Februar 2018 um 12:17 Uhr

    Ich habe selbst noch keine Kinder, ich hoffe aber, das kommt noch irgendwann.
    Das ist ein sehr schöner Text, der mich an meinen Samstag Morgen von letzter Woche erinnert hat.

    Da saß’ ich mit einer lieben Freundin in einem Cafe. Sie hat eine 18 Monate alte Tochter, die ihr ein und alles ist. Dabei wollte Sie eigentlich keine Kinder haben und die Kleine war das Resultat einer kurzen Tinderaffäre. Wäre Sie nicht da, dann wäre die Ex-Tinderaffäre wohl einer der allerletzten Menschen auf diesem Planeten, den meine Freundin jemals noch mal wiedersehen wollen würde.
    Wir hassen ihn natürlich alle mit, aus Solidarität – versteht sich.

    Die Kleine liebt ihren Papa, ihr ist es natürlich auch komplett egal, dass Papa ein Schönwetterdaddy ist und es beim Papa nur Pizza zu essen gibt. Und dass man auf das Zähneputzen mal verzichtet, findet Sie auch nicht schlimm. Aber immerhin hat ihr Daddy wenigstens genug Kohle. Nach einem schicken Rechtsstreit hat er jetzt auch eingesehen, dass für so ein Kind tatsächlich Unterhalt bezahlt werden muss.

    Und auch wenn seine Vorstellungen von Erziehung, seine Werte und Normen und sein Leben sich so sehr von dem meiner Freundin unterscheiden, erträgt sie jeden Streit und jede Diskrepanz für die Kleine. Große große Liebe, denke ich mir. Denn anders kann man sowas kaum ertragen.

    Und wie wir da so bei unserem Frühstück saßen und über all das geredet haben, hat meine Freundin auf einmal angefangen zu weinen. Ihre größte Angst ist es, dass ihr mal etwas passiert und Sie nicht mehr für die Kleine da sein kann… Und die Kleine dann zum Papa muss und was dann aus ihr wird.

    Oh Gott, was antwortet man denn da als Freundin? Dass es total unwahrscheinlich ist, dass ihr was passiert. Dass Oma und Opa zwar schon alt sind und weit weg wohnen, sich aber auch kümmern würden. Dass es uns und die Paten des Kindes und ihren Bruder auch noch gibt…
    Liebe Steffi, deine Kinder haben doch zusätzlich noch einen tollen Papa!!

  40. Antworten Kristin 8. Februar 2018 um 12:43 Uhr

    Schnief! Das ist wieder sooo aus dem Herzen geschrieben, ich erkenne mich da genau wieder. Diese doofen Gedanken treiben mich auch gerade so um: “Was wenn was passiert, wie werden sie jemals wissen, wie unendlich ich sie liebe und dass sie mein Leben sind/waren?” Das macht mich fast verrückt und zerreißt mir das Herz. Ich schreibe ihnen kleine Briefe! Zumindest habe ich das bei der Großen , die jetzt 2 Jahre alt ist, kurz nach der Geburt und während der Schwangerschaft gemacht. Seit Wochen nehme ich mir vor, ihr endlich wieder zu schreiben. Und endlich auch meiner kleinen, 8 Wochen alt, ein paar Zeilen zu hinterlassen.

    Aber irgendwie finde ich dafür keine Zeit, so wie auch die Dankeskarten zur Geburt seit 6 Wochen darauf warten, mit lieben persönlichen Nachrichten gefüllt zu werden. Das Alltagskarussell dreht sich, die Tage vergehen wie im Flug! Man schwimmt in einer tosenden See aus wilden Gefühlen, schnappt kurz nach Luft und wird auch schon von der nächsten großen Welle erfasst. Land, das geregelte Ordnung verspricht, ist nicht in Sicht! Chaotische Gefühlssituationen! Unendliches Glück in jeder Sekunde und abwechselnd dazu Freude, Ausgelassenheit, Verzweiflung, Hilflosigkeit… Und ständig diese Ambivalenz, wie zum Beispiel letzte Nacht (und die Nacht davor und davor und davor), wenn man um 3 Uhr nachts immer noch nicht geschlafen hat, weil man am Stillen und Bäuchlein streicheln ist und das Baby dann endlich einzuschlafen scheint und punktgenau dann die kleinen nackten Füße der großen Schwester über den Flurboden tapsen. Da will man leise Weinen vor Wut, weil man sich doch auch endlich mal ein paar Minuten Schlaf verdient hat und einem vor Mangel schon schwindelig ist. Und dann steht die Große im Dunkeln mit ihrer kleinen Bettdecke in der Tür und es zerspringt einem fast das Herz vor Liebe! Oder wenn sie stolz jedem, der es wissen will oder nicht, entgegen schreit “Meine kleine Schwester ist das!”, dann mit ihrer Rotznase und den dreckigen Fingern in den Kinderwagen kraucht und etwas zu grob aber liebevoll ihr Gesicht streichelt. Oder mich nachts umarmt und ganz ernst sagt: “Mama, ich liebe Dich!”

    Dann tagtäglich das Gefühl, für niemanden mehr die Zeit zu haben, die er verdient hätte. Jeder scheint zu kurz zu kommen! Die Kleine “läuft mit” und muss schon seit der Schwangerschaft immer zurückstecken. Kam mehr als 4,5 Wochen zu früh und geniesst trotzdem nicht die Aufmerksamkeit, die ihre Schwester damals erhielt. Die Große ständig am Trotzen, hätte doch ab und an mehr elterliche Geduld verdient (trotzen, trödeln, zu spät kommen –> ich habe das Gefühl, damit hast Du unseren Tag schon auf den Punkt gebracht 😉 ) Die Eltern, die sich auf einen Abend mit gutem Rotwein freuen und dieser vor Müdigkeit doch wieder entfällt. Und dabei trotzdem das unglaubliche Gefühl, dass dies einfach das Schönste auf der Welt ist – dieses “Wir” und dieser Trubel! Dass man mit niemandem würde tauschen wollen und dass es nichts Tolleres gibt, als wenn wir abends alle im Bett liegen, kuscheln und Gute-Nacht-Geschichten lesen. Die einen mit müden Sandmann-Äuglein, die anderen in der Hoffnung, dass es heute doch mal für ein Glas Rotwein reicht und man nicht mit wegnickt.

  41. Antworten Simone 8. Februar 2018 um 12:56 Uhr

    Oh, Steffi! Ich liebe wirklich alle deine Texte, aber die Eltern-Kinder-Texte berühren immer sehr.❤️ Dieser besonders! Von Minute 1 ist die Liebe unendlich groß und sie wächst jeden Tag. Vielen Dank du Tolle!!!

  42. Antworten Christina 8. Februar 2018 um 13:36 Uhr

    So. Da sitze ich nun kurz vor der Abholzeit vor für 5 kostbare Minuten in der Februar Sonne auf der Bank vor dem Kindergarten und habe vor Rührung Tränen in den Augen… Was für eine wundervolle Idee und noch viel wundervollere Worte! Danke dafür! …so viel Liebe!!! Made my day!!

  43. Antworten Dorothee 8. Februar 2018 um 13:40 Uhr

    Boah Steffi, das kannst Du doch nicht machen, einen so schönen Text in der Bürozeit veröffentlichen… Mal gucken, wie ich mein Gesicht jetzt wieder herstelle, mir laufen die Tränen vor Rührung und Glück. Und ich will jetzt gaaaanz schnell zu meinen beiden Kindern!
    Danke – wiedermal – für solch schöne Worte!

  44. Antworten Silvia 8. Februar 2018 um 14:11 Uhr

    Stolz und voller Liebe werden Deine Kinder sein, wenn sie diesen Text von Dir finden.

    Danke fürs teilen.

  45. Antworten Katrin 8. Februar 2018 um 16:31 Uhr

    So nun muss ich doch Tränen verdrücken, obwohl ich doch soo abgeklärt bin.
    Danke für die Erinnerung, dass es endlich ist und nichts für ewig bleibt.

  46. Antworten Christiane 8. Februar 2018 um 17:55 Uhr

    BÄM.
    Mittenrein ins Herz.
    Mit voller Wucht.
    Danke.
    Einfach Danke.

  47. Antworten Katrin 8. Februar 2018 um 19:46 Uhr

    Liebe Steffi,

    jetzt sitz ich hier und heule und heule … zum einen weil Du wieder so wunderbar geschrieben hast und zum anderen, weil ich jedes Wort so gut nachvollziehen kann.
    Ich trage auch diese unbändige Liebe für meinen Sohn in mir, seit er auf dieser bzw. in meiner Welt ist. Es gab beschissene Zeiten, die aber nicht er verschuldet hat, durch die ich uns beide gebracht habe, immer mit dem Ziel, ihm das Gefühl zu geben, dass ich für ihn da bin und auffange, egal was sein wird, ihm absolut vertraue und ihn einfach nur liebe…. es hat geklappt 😉
    Heute ist er 20 und meistert sein eigenes Leben ganz wunderbar – für mich ist er das größte Geschenk in meinem Leben!! LG Katrin

  48. Antworten Eva 9. Februar 2018 um 05:12 Uhr

    Was für ein wunderschöner Text! Ich habe gestern beim ersten Lesen in der Tram schon fast geheult und musste ihn jetzt, als mich ein paar ordentliche Tritte des kleinen Bruders in meinem Bauch aufgeweckt haben, gleich nochmal lesen. Danke fürs Teilen und in Worte fassen!

  49. Antworten Valerie 9. Februar 2018 um 09:05 Uhr

    Awww Steffi, was für ein Beitrag. Du hast mich damit zu trennen gebracht. Aber wie schön, dass Du den Blog als Platform nutzt um solche wichtigen Botschaften zu erzählen. Ich schreibe einen Onlinemagazin über Design und traue mich nicht über persönliche Themen zu schreiben aber Heute hast Du mich sehr inspiriert. By the way, diese Gedanken bei Reisen habe ich auch seit ich Kinder habe – wahrscheinlich haben es viele Eltern und es ist nur, dass unserer Kinder geben uns mit allem aufregenden und ermüdenden einen Sinn für das Leben. Machst Gut
    Valerie

  50. Antworten Steffi 9. Februar 2018 um 12:12 Uhr

    Liebe Steffi,
    dieser Artikel trifft mitten ins Herz, ich hatte wie so viele andere auch beim Lesen Tränen in den Augen. Seitdem ich Mutter von zwei kleinen Kindern bin, ist mir das “memento mori” irgendwie ziemlich ins Bewusstsein gerückt. Neben der ständigen Mütter-Sorge, dass mit den beiden irgendwas ist also jetzt auch die Sorge, dass mir was passieren könnte und ich dann nicht mehr für sie da sein kann. Puh. Ich schreibe den beiden jeden Monat einen Brief (mal schauen, wie lange ich das durchhalte) und hoffe, dass sie so später nachlesen und -fühlen können, wie sehr sie geliebt werden. Hilft vielleicht auch, wenn man sich in der Pubertät mal voneinander entfernt.

  51. Antworten Julia 9. Februar 2018 um 19:05 Uhr

    WOW!!!! Was für eine Liebeserklärung!!! Und ja, wir Mama´s würden alles für unsere Kinder tun – da stimme ich dir voll zu…wie schön, zuzuschauen, wie sie groß, selbständig und so großartig werden! Ich bin auch immer ganz verliebt – auch wenn gerade die Pubertät da manchmal was dagegen hat 😉

  52. Antworten Sandy 10. Februar 2018 um 22:05 Uhr

    Ich hab such ein großes Mädchen (5) und meinen Kleinen (fast schon 3) … und kann jedes Wort nur unterschreiben. Vorallem das gemeinsam wie das alte Ehepaar auf dem Sofa sitzen- einer meiner der größten Momente… diese Selbstverständlichkeit und Liebe zueinander…
    ich hoffe auch so sehr das sie wissen wie lieb ich sie habe… immer und trotz manchmal/ manchmal leider öfter schimpfen, genervt sein und sonst einem Blödsinn!
    Danke für deinen Text- soo schön!

  53. Antworten Katti 12. Februar 2018 um 11:16 Uhr

    Wunderschön, liebste Steffi!!!
    Als Mama kann ich deine Worte so gut verstehen! Die Liebe zu den eigenen Kindern ist so tief, bedingungslos und unerschütterlich! Es ist ein großes Geschenk, das erleben zu dürfen!!
    Danke für diesen Text – du hast mich mitten ins Herz getroffen…

  54. Antworten Sheshona85 12. Februar 2018 um 16:22 Uhr

    Oh mein Gott, das ist so schön, dass ich in der SBahn sitze und sofort anfangen könnte zu heulen… Genauso müssen sich meine Eltern fühlen wenn sie meine Schwester und mich sehen. Danke Steffi :*

  55. Antworten Resi 22. Februar 2018 um 13:46 Uhr

    Ich habe grade einen dicken Kloß im Hals und möchte weinen, so schön ist das geschrieben. Diese Liebe zur eigenen Mama und auch die der einer Mama zu ihren eigenen Kindern ist einzigartig. So schön, so besonders.

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