Wonach ist dir heute?
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Als mir am Jahresende alles, wirklich alles privat und im Job um die Ohren flog, schrieb ich einfach weiter. 450-mal: „Wir suchen ein Weihnachtswunder“ auf je einen Umschlag. In den Umschlag steckte ich einen Brief mit der Bitte um Hilfe. Seit langer Zeit suchten wir ein kleines Haus für unsere kleine Familie, aber immer scheiterte es im entscheidenden Moment. Das sogenannte Flyern, Briefe in Gebieten zu verteilen, in die man gern ziehen würde, war für mich ein No-Go. Andere mit meinen persönlichen, privilegierten Wünschen (wahrscheinlich) zu nerven, war für mich undenkbar. Bis dort, wo wir aktuell wohnen, die Situation eskalierte. Dünne Wände/Nerven und temperamentvolle Nachbarn/Kinder – ich möchte hier nicht ins Detail gehen, aber es brauchte ein Wunder.

Und das kam.

„Wir haben kein Haus für euch“, schrieben oder sagten die Ersten, die sich am Telefon oder per E-Mail nach unserer Flyeraktion meldeten, „ABER wir wollten sagen: Wir helfen euch gern. Ruft doch mal hier und da an. Schreibt doch mal dem und dem. Ihr schafft das! Und ach Quatsch, ihr nervt doch nicht. Und nein, wir wollen dafür nichts. Wenn ihr dann hier wohnt, grillen wir einfach mal zusammen.“

Wie gut das tat.

2020 hatte mir an manchen Tagen den Glauben ans Miteinander geklaut.

Ans Füreinanderdasein, auch in stürmischen Zeiten, wenn so viele auf Kampfmodus und Egoismus schalten. Klopapier bunkern und viel Schlimmeres.

Vielleicht bekamen dafür die kleinen Gesten des Miteinanders noch mehr Bedeutung. Als wir spontan bei Instagram eine ehrenamtliche Aktion für Obdachlose in Berlin erwähnten und am Ende des Tages 10.000 Euro Spenden gesammelt hatten, das war ein Tag, der Hoffnung machte. Auch der Tag, als Kamala Harris zur ersten Vizepräsidentin der USA gewählt wurde. Es gab auf jeden Fall ein paar dieser Momente.

Sich immer wieder aufzuraffen und Hoffnung zu haben, ins Vertrauen zu gehen und der Glaube an Wunder vereinen uns alle. Auch der Wunsch nach Verbindung. Doch manchmal steht davor das Grenzensetzen. Damit wir erst mal zurückkommen in die Verbindung mit uns selbst.

„Ich will gerade so vieles nicht mehr. Ich will mich nicht dafür beschimpfen lassen, dass ich Feministin bin. Oder nicht Feministin genug. Weil ich liebe und konsumiere und noch immer nach Antworten suche. Ich will nicht gefallen müssen. Nicht immer höflich sein. Mir die Welt nicht von Männern erklären lassen und auch nicht von Menschen, die Minderheiten treten. Ich will mich nicht mehr darüber ärgern, wenn andere meine Ideen klauen und kopieren, worin all mein Herzblut steckt. Ich will mich nicht mehr kleinmachen, damit andere sich besser fühlen. Mich nicht mehr aufregen über Leute, die mitlaufen, statt selbst zu denken. Nur noch wundern“, schreibt die so kluge Nike van Dinther, Gründerin und Chefredakteurin von thisisjanewayne.de unter anderem auf Instagram.

Um sich einfach nur zu wundern, statt auszurasten, braucht es Abstand.

Einen Puffer. So kitschig oder esoterisch das auch immer klingt, aber Frieden mit sich selbst. Was hilft, um in dieses Friedensgefühl zu kommen, ist Zeit. Ruhe. Einkehr. Viele von uns scheinen das in den letzten zwei Wochen vor dem Jahreswechsel gefunden zu haben und sich jetzt nicht einfach wieder wegnehmen lassen zu wollen. Im Gegenteil: lieber noch eine Schippe davon obendrauf zu legen. Um einen guten Puffer zu haben für diese herausfordernden Zeiten.

Mir blieben in der Jahreswechselzeit vier Tage, an denen ich uns als Familie von allem abschotten konnte. Es gab nur uns vier, aneinandergekuschelt, mit genügend Zeit, um schauen zu können, was jede*r braucht. Oder auch einfach nur Spaß zu haben. Das war die Zeit, als ich zurück zu mir und meinem Frieden fand. Und etwas zurückkam, was ich so vermisst hatte: die pure Freude über einfach alles, was da ist und wofür ich so dankbar bin.

Wie sich daraus ein Puffer gebildet hatte, merkte ich, als ich vergangene Woche zurück ins Büro kam und die Herausforderungen ganz entspannt löste und zurückspielte, wie eine verdammt lässige Tennisspielerin den Ball übers Netz. Lächelnd, mit einem Witz übers Netz rufend. Dank ebenfalls sehr entspannter Kolleg*innen gab es viel zu lachen. Und ein natürlicher Reflex setzte wieder ein: nicht immer sofort auf alles zu reagieren. Erst mal Luft zu holen. Was oft mehr klärt, als man so denkt.

Ich fand sogar Frieden mit unserer jetzigen Wohnsituation. Aber dazu ein anderes Mal mehr, jetzt vielleicht nur dazu passend dieses Zitat von Charlie Chaplin: „Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn

sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.“

Ganz bestimmt hatte meine gute Laune auch mit einem großen Wunder zu tun: Am 21. Dezember 2020 rief gegen 12 Uhr ein Hausverkäufer an. Er habe unseren Brief gefunden, ob wir vorbeikommen möchten. Was wir sofort taten. Wir waren nicht gleich zu einhundert Prozent überzeugt von dem Haus, weil viele Kompromisse nötig sind, aber die haben wir Schritt für Schritt für uns geklärt. Wir hätten jetzt dieses kleine Reihenmittelhaus so wahnsinnig gern für unsere kleine Familie. Auch, weil sich so viele nette Menschen aus der Gegend gemeldet haben. Es ist noch längst nichts unterschrieben, wir haben noch nicht mal die Kreditfreigabe der Bank. All das ist in diesen Zeiten noch komplizierter als eh schon. „Warum erzählst du es dann alles bereits?“, fragte mich eine besorgte Leserin. „Was, wenn du wieder scheiterst auf dem Weg?“ Dann scheitere ich. So ist das Leben. Das heißt aber nicht, dass es keine Wunder mehr gibt.

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Valerie 1. Februar 2021 um 13:04 Uhr

    Liebe Steffi!

    Tatsächlich waren die ersten Wochen dieses Jahres anstrengender als 2020. In den letzten Tagen des Jahres hat sich irgendwie soviel entladen dass der Mann und ich einfach nur mehrere Tage handfest gestritten haben. Ich fühle mich ungesehen und wie der ‚Depp vom Dienst‘ als Haupt-Carearbeiter 24/7 und er erzählt mir dass er keine Zeit für sich hat. Excuse me?! Nun ja – wir sind auf einem besseren Weg.
    2020 hat mich auch gelehrt loszulassen – Erwartungen an meinen Körper. DAS Traumhaus schlechthin, eine waschechte Villa aus den 30ern, mit doppelt soviel Platz wie jetzt, fast 300qm, aber wir hätten wohl mind. 1 Jahr doppeltfinanzieren und gleichzeitig dort wahnsinnig viel sanieren müssen, inkl neuen Dach und potentiellen Wasserschaden – das war zuviel Risiko. Ich hab auch meine Idee arbeiten zu gehen erstmal verworfen, keine Option in der momentanen Zeit ohne zuverlässige Kinderbetreuung. Stattdessen überlege ich zu studieren, mit 38. Ist nicht wenig verwegen, aber fühlt sich gut an. Ich bin dankbar für diese intensive Zeit mit Lütti die ich bei keinem der drei Teenies hatte und dass ich mich zu 100% auf die Kinderbelange konzentrieren kann ohne das Gefühl zu haben keinem gerecht zu werden. Es ist anders – aber gut.

    Antworten
  3. Julia 16. Januar 2021 um 12:43 Uhr

    Danke für die feministischem Gedanken. Teile diese fast alle ausnahmslos. Schön, dass Du wieder da bist.
    Gruß
    Julia

    Antworten
  4. Katharina 15. Januar 2021 um 20:54 Uhr

    Hallo liebe Steffi,

    schön, zu hören, dass die Flyer-Variante bei euch so vielversprechend ausgegangen ist. Das macht mir Mut, dasselbe Vorhaben in und um München umzusetzen, was wir seit 1 1/2 Jahren vor uns herschieben und gleichzeitig aber unser erster Gedanke war.

    Hier wird ja mittlerweile jede Bruchbude, die sich Haus nennt, für (weit) über 1 Mio. € vertickt, die einigermaßen gut erhaltenen oder neueren Häuser dann ab 1,5 bis 3 Mio. € und nach oben offen (und wir reden hier meist über DHH!).

    Wer kann sich das leisten, mal davon abgesehen. dass wegen der Kinder nicht beide Vollzeit arbeiten?

    Am grässlichsten sind die Bieterverfahren, wo es nur darum geht, den höchsten Preis zu erzielen, anstatt einer Familie ein bezahlbares Haus zu ermöglichen.

    Am liebsten würde ich die Omis/Opis schütteln, deren Enkel/Neffen/Nichten sie dazu bequatscht haben und sie fragen, ob sie ihr Eigenheim nicht lieber einer netten Familie verkaufen würden mit ewigem Wohn- oder zumindest Besuchsrecht, etc. – ich jedenfalls wollte mein Haus nicht irgendwem überschreiben, und was nützt einem am Lebensende das ganze Geld?

    Ein schönes Foto einer Produktnamensänderung eines Produktes meines Arbeitgebers habt ihr da 😉 Möge uns allen der Corona-Kopfschmerz bald vergehen. Es kann nur besser werden!

    Antworten
  5. Angela Francisca Endress 15. Januar 2021 um 10:23 Uhr

    Liebe Steffi, danke für deine Mut machenden Worte und dass du sie formuliert und mit uns geteilt hast! Ich nehms mal gleich fürs ganze Jahr und wünsche dir auch ein ganz gutes!

    Angela Francisca

    Antworten
  6. Tatjana 15. Januar 2021 um 10:15 Uhr

    Liebe Steffi,

    ich bin keine Leserin von Newsletter, die ich mehr oder weniger ausversehen oder aus Neugier abonniere um sie dann immer wieder aufwändig einzeln in den Papierkorb zu schieben. Deinen Newsletter lese ich allerdings wie eine gute Morgenlektüre, über die ich mich freue, wenn ich sie im Postfach vorfinde.
    Ich kann deine Situation so gut nachempfinden. Uns ging es ganz genau so. Wir leben in Baden Württemberg, da ist die Wohnsituation auch sehr bescheiden und von den Immobilienpreisen mal ganz zu schweigen. Keiner der besichtigten Häuser entsprach unseren Bedürfnissen oder sie waren fast abrissbereit oder die Bank hat schlichtweg nicht mitgemacht. Also hatten wir 2019 auch unser Weihnachtswunder, nachdem wir schon fast aufgegeben hatten. Uns lief über Ecken ein schönes Grundstück zu und schwups waren wir plötzlich Bauherren. Ganz nach dem Motto, finden wir kein Häuschen, dann kommt das Häuschen eben zu uns. Das Geheimnis liegt darin, sich nicht zu verkrampfen, es aber immer als Ziel vor Augen zu haben und …. VISUALISIEREN!

    Ich drücke Euch die Daumen

    Ganz liebe Grüße, Tatjana

    … und gute Gesundheit! Ich liege momentan mit dem fiesen Corona im Bett und liege meine Quarantänezeit ab.

    Antworten
  7. Steffi 14. Januar 2021 um 16:26 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich drücke Euch ganz feste die Daumen für das Häuschen!

    Antworten
  8. Carla 13. Januar 2021 um 11:20 Uhr

    Toi toi toi, dass alles klappt mit dem Häuschen.

    Mir sind meine 30qm Apartment (ohne Balkon und nach Norden ausgerichtet ohne Sonne) im ersten Lockdown auf den Kopf gefallen, haben mich eingeengt und fast irre gemacht. Seit 1,5 Jahren wollte ich ausziehen, hatte aber einfach nichts Bezahlbares gefunden. Und eigentlich wollte ich auch gerne mit meinem Freund zusammen wohnen, der aber nicht will.

    Und dann habe ich es so richtig in die Hand genommen. So wie Ihr. Und ich war erfolgreich – mit Kompromissen natürlich. 😉 Kein Keller und Dachgeschoss ohne Aufzug… Aber hey, ich hab ausgemistet und bewege mich deutlich mehr weil ich es einfach muss…

    Und für meine anderen akuten Baustellen (u.a. Kinderwunsch mit 33, Mann der sich nicht comitten will, Angst davor, mich zu trennen weil Angst zu groß, dass sich Familie nie mehr erfüllt) und meine Dämonen aus der Vergangenheit, habe ich mir endlich professionelle Hilfe geholt.

    Nachdem ich mich das jahrelang nicht getraut habe.

    Alleine das In-die-Hand-nehmen gibt schon wieder Kraft für alles, was noch kommt und angegangen werden muss.

    Alles Liebe für 2021 – kann nur besser werden. 🙂

    Antworten
    • Romy 13. Januar 2021 um 16:38 Uhr

      Liebe Carla, es hört sich super an, wie du das angehst!

      Und @Steffi: eine Rubrik mit (kurzen) Interviews, wie andere Lösungen für Alltagsprobleme (wie diese) finden oder Dinge/Veränderungen angehen, würde mir zu eurem famosen Content noch gefallen :-). Vielleicht ja auch mit Mitgliedern dieser Community oder Nachbar*innen, Freund*innen etc.

      Auf euch beide!

      Antworten
  9. Christiane 11. Januar 2021 um 20:10 Uhr

    Liebe Steffi, was für ein famoser Start ins neue Jahr. Dieser Text hat mir heute Abend so viel gegeben, mir so ein riesiges Lächeln ins Gesicht gezaubert, dass ich, während ich das schreibe, sogar noch ein bisschen breiter grinse. Danke! Danke dir und euch. Danke eurem Gespür für die leisen und lauten Töne, die unbequemen und mutigen Gedanken und eurer Gabe, das alles hier zur richtigen Zeit für uns auf den Bildschirm zu zaubern.

    Antworten
  10. Julebambule 11. Januar 2021 um 19:53 Uhr

    Applaus Applaus Applaus!
    Nough said.

    Antworten
  11. Cordelia 11. Januar 2021 um 18:33 Uhr

    „Die pure Freude über einfach alles, was da ist und wofür ich so dankbar bin.“
    So ging es mir auch und dieses Gefühl will ich sowas von nicht mehr hergeben. Toller Text (like always) – happy new year!

    Antworten
  12. Anija 11. Januar 2021 um 17:25 Uhr

    Liebe Steffi, wieder so ein schöner Text, als säße man bei einer Tasse Kaffee zusammen. Mir geht es wie Dir, ich spreche gerne über Möglichkeiten / Pläne / Vorhaben, weil es mir das Gefühl vermittelt dass ich mich damit selbst mehr pushe alles für’s Wahrwerden zu geben! Danke, viel Erfolg für den Hauskauf – egal ob es nun dieses RH ist oder ein anderer schöner Ort. Und alles Gute für 2021!

    Antworten
    • Steffi 12. Januar 2021 um 09:16 Uhr

      @Anija: Liebe Anja, oh ja, das Gefühl kenn ich. Sobald man es ausspricht, ist es für eine selbst ja noch mal wie eine Überprüfung des eigenen Wunsches. Ich bin so dankbar für all die Tipps, die uns das Aussprechen der Wundersuche gebracht haben. Und auch während des Findungsprozesses, was für ein Haus wir wirklich wollen bzw. uns leisten können. Die Erfahrungen anderer zu hören/zu lösen kann so hilfreich sein. Und so liebe Wünsche wie deine. Ich wünsch dich auch alles Liebe für 2021. Herzlich, Steffi

      Antworten
  13. Janine 11. Januar 2021 um 16:44 Uhr

    Hach und wieder einmal ein Text, der Gänsehaut macht, mich irgendwo rührt und gleichzeitig so wunderbar kurzweilig ist…. wie ein kurzer Kaffee mit der Freundin. Dankeschön.

    Antworten
  14. Teresa 11. Januar 2021 um 15:51 Uhr

    Ich drücke die Daumen für das Haus – und hoffe, dass ihr zum Auszug eine SEHR LAUTE Party feiert. Die sehr lang dauert. Bei der sehr viel getanzt wird. Schöne Grüße an die Nachbarn 😉

    Antworten
    • Steffi 11. Januar 2021 um 17:04 Uhr

      @Teresa: Haha! 🙂 Da fällt mir ein, dass eine Freundin ihrem (wirklich gemeinen) Vermieter beim Auszug in den Keller gekackt hat. Aber nein, das werde ich nicht tun. Ich versteh seine Situation, die Wände in dem Haus sind wirklich wie aus Pappe. Ich versteh nur seine aggressive Art nicht. Aber damit muss die arme Wurst sich selbst auseinandersetzen. 😉 Herzlich, Steffi

      Antworten
  15. Anna Arnold 11. Januar 2021 um 15:21 Uhr

    Liebe Steffi,

    von Herzen dankeschön für diesen Artikel! Es ist genau das, was ich gerade brauche – den Glauben an das Wunder! Und den Glauben an mich! 🙂
    Ich habe mich die letzten Tage auch aus allem rausgenommen, um Ruhe und Kraft zu finden für mich und für das neue Jahr!
    Das letzte Jahr hatte viele Erfahrungen, die ich nicht unbedingt gebraucht hätte und doch habe ich sie gebraucht – um heute genau da zu stehen, wo ich jetzt stehe. Und als Erstes habe ich jetzt das “Endlich Ich-Abo” abgeschlossen – seit vier Wochen lag die Karte “Wie geht es dir?” von meiner hellolove-Bestellung auf meinem Nachtisch – sie hat darauf gewartet, dass ich sie genau jetzt einlöse. 😉

    Ich bin gespannt, was das neue Jahr uns bringen wird – vielleicht das Wunder, das wir uns wünschen – jede*r für sich – oder auch ein anderes Wunder, was wir alle noch nicht auf unserem Plan haben!

    Alles Liebe für ein happy year 2021
    Anna

    Antworten
  16. Katharina 11. Januar 2021 um 12:15 Uhr

    Hey Steffi. Viel Glück die Mission Traumhaus. Und danke. Inspiriert von Deinem Nixen-Tipp noch vor Weihnachten hab ich eine spontane Instapause eingelegt Und die hat mir sooo gut getan. Ich teilen echt gerne schöne Natur und Gedanken und meine Kunst. Aber es war heilsam und entspannend, mal gut zwei Wochen alles Schöne ganz egoistisch für mich zu genießen und mich außerdem ganz unabhängig vom Feedback von außen zu machen. So nett das ist – manchmal ist es am besten und nachhaltigsten, wenn man sich selbst auf die Schulter klopft.

    Antworten
  17. Johanna 11. Januar 2021 um 11:53 Uhr

    Liebe Steffi,

    so ein schöner, Mut machender Text! Vielen Dank dafür!

    Mein Mann und ich sind letztes Jahr aus unserer Mietwohnung ausgezogen, weil die Nachbarin uns tyrannisiert hat. Da hätte ich gut ein paar Tipps vertragen können 🙂 Aber ist es nicht erschreckend, wie vielen es so geht? Wir sind jetzt überglücklich, die Entscheidung getroffen zu haben und sogar erstmal nur in einem Provisorium anstelle unserer Altbauwohnung zu leben.
    Ganz viel Erfolg dir mit dem Haus! Ich drücke alle Daumen!

    Antworten
    • Steffi 11. Januar 2021 um 13:25 Uhr

      @Johanna: Liebe Johanna, toll, dass ihr euch einfach etwas anderes gesucht habt. Wenn ich schreibe, dass ich meinen Frieden mit der Situation gefunden habe, heißt das nicht, dass das Thema nicht weiter da ist. Ist es. Leider. Auch deshalb suchen wir uns ja eine andere Wohnsituation. Und ich werde, bestimmt wie du, so, so erleichtert sein, wenn es einen Neustart geben wird. Frieden mit der Situation kann man ja auch dadurch finden, dass man für sich selbst entscheidet, einen anderen, neuen Weg zu gehen. 🙂 Herzliche Grüße & alles Liebe für euch, Steffi

      Antworten
  18. Natascha 11. Januar 2021 um 11:47 Uhr

    Du bist einfach wunderbar Endlich ohhhmhhh, endlich das pure Leben, endlich jemand, der einfach die Dinge schreibt wie sie sind. Wundervoller Blog und ich wünsche euch alles gute bei eurem Hausprojekt. Ich hoffe du nimmst uns ein Stück weit mit, egal ob’s klappt oder nicht, es geht darum wie man den Weg zu seinem Glück aktiv geht & gestaltet, mit all den Lernprozessen die dazu gehören. Alles Liebe Natascha

    Antworten
    • Steffi 11. Januar 2021 um 15:48 Uhr

      @Natascha: Liebe Natascha, aber hallo nehm ich euch mit! Darauf freu ich mich doch schon sehr: Vorher-Nachher-Geschichten, easy Wohn-Ideen zum Nachmachen für alle. Damit kann es meinerseits gar nicht schnell genug losgehen! 🙂 Herzliche Grüße, Steffi

      Antworten
  19. Martina Brockmann 11. Januar 2021 um 10:53 Uhr

    Liebe Steffi,
    so ein toller Text – und mir geht es ähnlich.
    Seit heute sind wir zu dritt wieder im “homeoffice”, dabei einmal “homeschooling” mit Grundschulkind.
    Was mich in Lockdown 1 noch in totale Panik und Vollstress versetzt hat, lässt mich jetzt irgendwie locker.
    Selbst unsere aktuelle Wohnsituation (wir suchen auch seit Jahren nach einem kleinen Häuschen für uns. Aber Düsseldorf scheint ähnlich schwierig zu sein wie Hamburg) lässt mich aktuell nicht mehr verzweifeln. Ich habe mich aktuell arrangiert – die Hoffnung stirbt trotzdem nicht.
    Stattdessen nach 2 Wochen “Weihnachts-/ Jahreswechsel” ist da irgendwie eine stille Zufriedenheit und Zuversicht, dass wir das auch diesmal wuppen (wie Du immer so schön sagst) und dass ich durch 2020 inzwischen genau weiß, was ich möchte und was nicht. Viele Denkanstöße haben mir auch deine Texte und euer Blog/ Abo geliefert. Herzlichen Dank – ich liebe es einfach. Und freu mich riesig auf 2021 mit Dir und euch! Liebe Grüße!

    Antworten
    • Steffi 11. Januar 2021 um 11:19 Uhr

      @Martina Brockmann: Liebe Martina, ich freu mich, dass es bei dir auch gerade so ist. Mir geht’s wie dir: Den Stress aus 2020 möchte ich, wenn es irgendwie geht, vermeiden. Seit letzter Woche schau ich mir ganz genau an, was mir Stress macht und versuche direkt dafür eine Lösung zu finden. So ein bisschen wie im Gameboy-Spiel (mein liebstes Weihnachtsgeschenk!), wenn die Pilze auf einen zurasen und ich einfach draufspringe :). Herzliche Grüße und ich freu mich auch sehr auf 2021 mit dir! Herzlich, Steffi

      Antworten
  20. Silke 11. Januar 2021 um 10:35 Uhr

    Liebe Steffi,

    vielen Dank für den wunderbaren Text! Bin heute den ersten Tag im neuen Jahr wieder im Büro / online (wie gut so ein paar Tage Netz-Enthaltsamkeit doch tun… ;o) ) und nach dieser Lektüre starte ich doch gleich viel entspannter ins neue Jahr / die erste Bürowoche! Das war mein persönliches OM für heute.

    Ich drück euch ganz fest beide Däumchen, dass es mit eurem Häuschen klappt! Denn wie schon die Katja wusste: WUNDER GIBT ES IMMER WIEDER!

    Ganz liebe Grüße und die besten Wünsche für 2021!
    Silke

    Antworten
    • Steffi 11. Januar 2021 um 11:21 Uhr

      @Silke: Liebe Silke, wie schön, dass der Text dir gut tut. Ich habe gestern auch ein Buch gelesen, in dem es mal wieder um die richtige Portion on- und offline sein geht. Ich üb das auch noch. Freu mich jetzt aber auch sehr, wieder hier zu sein. Ich wünsch dir eine schön entspannte Bürowoche! Und freu mich auf 2021 mit dir! Herzlich, Steffi

      Antworten
  21. Romy 11. Januar 2021 um 10:26 Uhr

    Liebe Steffi, Danke fürs Teilen & dir ein famoses 2021. Ich bin wirklich gespannt, wie du mit der aktuellen Wohnungssituation Frieden geschlossen hast – Tipps dafür kann ich mit kontrollierendem Corona-Leugner-Vermieter und einer Nachbarin, der ich zu laut laufe, mehr als gebrauchen…

    Antworten
    • Steffi 11. Januar 2021 um 11:23 Uhr

      @Romy: Liebe Romy, oh boy, da hast du ja eine spannende Kombi! 🙂 Ich werd mal überlegen, wie ich das Thema aufschreiben kann. Es ist eigentlich so einfach, damit seinen Frieden zu finden. Ich mach mich dran und melde mich asap mit einem Text dazu. Bis dahin: Atmen & Abstand 🙂 Alles Liebe, Steffi

      Antworten
      • Antonia 11. Januar 2021 um 18:47 Uhr

        Hi Steffi,

        das Thema würde mich auch SEHR interessieren! Wir wohnen ebenfalls in einem sehr hellhörigen Haus mit “spannenden” Nachbarn..

        Danke schon mal und viel Glück für Euer Haus!

        Antworten
    • Julia 15. Januar 2021 um 07:49 Uhr

      Zu laut laufen kann ich auch sehr gut (wenn es nach unseren Nachbarn geht)! Genauer gesagt laufe ich „wie ein Elefant“. You are not alone. 😉 Vielleicht sollten wir einen Club aufmachen.

      Antworten
      • Romy 15. Januar 2021 um 14:01 Uhr

        @Julia Ich wohne alleine & gehöre laut Nachbarin auch zur Sorte Trampeltier. We are not alone trifft es. Vielleicht sollten wir eine Selbsthilfegruppe eröffnen :-).

        Antworten

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