Wonach ist dir heute?

Haaaaaatschi! Ich habe schon wieder eine Erkältung. Gefühlt ist das die dritte in ach, ist ja auch egal. Mir ist völlig klar, was mein Körper mir damit sagen will. Ich kann nur gerade nicht hinhören. Ich arbeite vom Bettbüro aus noch das Allerwichtigste fertig, bis ich endlich auf die Couch umziehen und dort die nächsten drei Wochen mit meiner kleinen Familie versacken kann. Wir werden stundenlang kuscheln (in meiner Vorstellung, in der meiner Kinder maximal eine Minute, na gut: zwei), UNO spielen als ginge es um die Weltmeisterschaft, Unmengen an (gekauften) Keksen verdrücken und miteinander Aufholen.

Aufholen, was auf der Strecke blieb in diesem Jahresendspurt. Ich werde versuchen diese Woche zu verdauen, in der mir trotz wirklich sehr guter Vorbereitung (im Job vorplanen, Geschenke früh genug besorgen, Deko am Start haben und und und) alles um die Ohren flog. Obwohl ich ahnte, dass der harte Lockdown kommen würde, war es dann doch so gut wie unmöglich in 48 Stunden zu schaffen, wofür wir dachten noch acht Tage zu haben. Plus ungeahnte familiäre gesundheitliche Herausforderungen. Plus, plus, plus – ach, wem erzähl ich das.

Das Leben will sich einfach nicht planen lassen und das ist ja auch gut so.

Ich bin dankbar für alles, was trotz des Wahnsinns doch noch geklappt hat: Wie zum Beispiel die letzte ENDLICH OM-Podcastfolge des Jahres mit meiner hochschwangeren Freundin Pia Frey und ihrer Mama Anna von Münchhausen. Die gibt es jetzt überall kostenlos, wo es Podcasts gibt (Spotify, SoundCloud und Apple Podcasts):

Weil niemand so richtig weiß, wie es weitergeht 2021 haben wir gedacht, ist das genau die richtige Frage für diese Folge: Wie bereiten wir uns auf das Ungewisse vor?

Ich hatte sofort zwei Frauen dazu im Kopf, mit denen ich über diese Frage gern sprechen würde: Meine hochschwangere Freundin Pia Frey, die kurz davor ist, mit 32 Jahren ihr erstes Kind zu bekommen und sich aktuell Gedanken darüber macht, wie sie als Gründerin des erfolgreichen Tech-Unternehmens Opinary mit Büros in London, Berlin und New York in Zukunft ihren Freiheitswillen und die Mutterrolle zusammenbringt.

Die zweite Frau ist Pias Mutter Anna von Münchhausen. Die Journalistin, ehemalige Textchefin bei der Wochenzeitung “Die Zeit”, ist seit zwei Jahren in Rente, hat dieses Jahr ihren ersten Roman „Der Lügenbaron“ veröffentlicht und ist gerade zurückgezogen in den Ort ihrer Kindheit. Ab und zu besucht sie Pia in ihrem Podcast für die Online Marketing Rockstars und die beiden sprechen berührend ehrlich und erfrischend über ihr Verhältnis und die Herausforderungen des Lebens.

Wir drei sprechen heute darüber, was uns dieses wilde Jahr beigebracht hat und wie wir mit all dem Neuen, das vor uns liegt, versuchen gut umzugehen. Anna erzählt über ihre Erfahrungen, wie sie sich nicht hat aufhalten lassen, ihre beruflichen Träume zu leben. Pia erzählt, dass sie zur Sicherheit ihre alte Wohnung erst mal nur untervermietet hat und sich jetzt aus all den gut gemeinten Ratschlägen anderer ihre eigene Art des Mamaseins bastelt. Und wir plädieren dafür, auch einfach mal sagen und anerkennen zu können, dass nicht immer alles dufte ist und sein muss.

Bevor ich mich in die Pause verabschiede, noch eine letzte Erinnerung daran, wie wichtig es ist, die kleinen lokalen Läden zu unterstützen. Wir halten sie mit unseren Einkäufen am Leben. Das dachte sich auch Fotografin Robin Kranz und produzierte diese großartigen Bilder mit ein paar unserer Lieblingsshops in Hamburg (Fux Vintage, Lys Vintage, Hellolovehamburg etc.). Und ich glaub, ich weiß jetzt schon, welchen Becher ihr gleich gern haben würdet: gibt es bei B-Lage und ja, sie versenden auch.

 

Hier aufm Blog geht’s am 12.1.2020 weiter mit einer neuen Folge unserer schönen Homeoffice-Serie und weiteren Geschichten. Falls ihr uns in der Zwischenzeit vermisst – kommt in unser Endlich Ich-Abo. Da gibt es wirklich alles, alles, alles, was den harten Lockdown und das Leben schöner macht. Wir freuen uns auf euch!

Macht’s euch hübsch & herzlichen Dank für ALLES in 2020.

Herzlich

 

 

 

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Rike 19. Dezember 2020 um 10:03 Uhr

    Gute Besserung Dir! Und danke für die Podcast-Folge. Besonders Annas Perspektive hat mir viel gegeben.

    Vielleicht wäre das ja Stoff für eine weitere Kolumne oder einen anderweitigen Baustein: Die Perspektive unserer Mütter- oder gar Großmütter-Generation. Die kommt mir oftmals in meiner eigenen “Blase” zu kurz , dabei kann sie so bereichernd sein <3

    Alles Gute für das kommende Jahr!

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    • Steffi 19. Dezember 2020 um 18:35 Uhr

      @Rike: Liebe Rike, herzlichen Dank, ich werde gerade in großen Schritten fitter. Ja, Anna ist wirklich so weise und ich liebe ihre ruhige Art auch sehr. Hast du unser Endlich Ich-Abo? Da habe ich auch meine Mama interviewt und meine Schwiegermama. Die beiden Gespräche haben mir auch viel gegeben. Herzliche Grüße und ich wünsch dir eine schöne Zeit, Steffi

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  3. Sandra 23. Dezember 2020 um 13:48 Uhr

    So ein tolles Gespräch. Und ja, ich würde auch sehr gerne noch sehr viel mehr von Anna hören 🙂

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