Eine Frage der Tricks:

Vierfachmama Liesbet Baum verrät, wie man mit wenig Kleidungsstücken stilvoll durch die Schwangerschaft und Stillzeit kommt.

Text – Stefanie Luxat

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Es ist eins der bisher ungelösten Rätsel der Menschheitsgeschichte, warum es Schwangeren und Stillenden so schwer gemacht wird, gut auszusehen. Die Modebranche wehrt sich immer noch beharrlich, mal wirklich schöne Anziehsachen auf den Markt zu bringen, in denen man nicht aussieht wie ein Streifenhörnchen oder eine jederzeit für alle sichtbar aufklappbare Milchbar.

Aber: es gibt Frauen, die lassen sich davon nicht unterkriegen, tricksen die Situation einfach stilvoll aus. Wie zum Beispiel Liesbet Baum aus Belgien. In ihrem Instagram-Account meschichis und auf der Seite Mwordmag zeigt sie, wie man in jeder Situation – als Schwangere, Stillende oder auch Vierfachmama – gut aussehen kann.

Aus dem Wochenbett mit Kind Nummer vier verrät sie uns ihre schlauen und herrlich simplen Tricks:

1.) Investiert in gute Schwangerschaftsjeans und ein langes Kleid – Jeans und lange Kleider funktionieren einfach mit allem! Sie müssen nicht teuer sein, nur gut sitzen, meine besten habe ich ganz simpel bei H&M in der Ecke für Schwangere gefunden.

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2.) Eng ist besser als zu weit: sucht euch T-Shirts und Kleider, die am Bauch gut passen, statt sehr weite Kleidungsstücke. Letztere lassen euren Körper entsprechend riesig aussehen, eng anliegende Sachen sind vorteilhafter. Das funktioniert die ersten Monate ja auch wunderbar mit der Nicht-Schwangerenmode.

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3.) Benutzt Accessoires wie eine coole Jacke, einen Schal… viele Armbänder, Ketten – ein Outfit wird immer gleich spannender, wenn man noch eine Jeans- oder Lederjacke drüber anzieht oder es mit einem schönen Schal, Ketten und Armbändern aufpeppt. Diese Sachen hat man ja eh und sie müssen definitiv keine Schwangerensachen sein, was es so viel einfacher macht. Oh, und das hilft besonders während der Stillzeit – eine Designer-Sonnenbrille, dahinter lassen sich müde Augen wunderbar verstecken. Ich hab welche von Chanel, Gucci und Ray-Ban und sie kommen ständig zum Einsatz!

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4.) Macht euch nicht zu viele Gedanken über Stillmode. Es ist wirklich schwierig, schlichte Stillmode zu finden. Ich nehme dafür einfach meine normalen Klamotten und versuche mir nicht zu viele Gedanken zu machen. Ich trage Shirts, die ich aufknöpfen und Pullis, die ich hochschieben kann. Kleider sind in dieser Zeit etwas schwierig. Boobdesign ist eine tolle Marke, wenn man sich für die Zeit, in der man schwanger ist und stillt, gern Sachen anschaffen würde.

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5.) Setzt auf besondere Stücke. Hier und da habe ich mir natürlich auch etwas Neues in der Schwangerschaft gegönnt, besondere Kleider oder einen Overall zum Beispiel. Gefunden habe ich die online bei Fragile maternity, Pas de deux maternity und mit etwas Glück bei Zara Mum und H&M Schwangerschaftsmode.

Herzlichen Dank liebe Liesbet, für mich bist du in dieser Schwangerschaft eine so wunderbar entspannende Inspiration!

Herzlich,

Steffi

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Liesbet Baum

Text – Stefanie Luxat

Fotos – Liesbet Baum/meschichis

10 Comments

  1. Antworten Franzy vom Schlüssel zum Glück 22. Februar 2016 um 08:53 Uhr

    also ich finde auch, dass diese weiten säcke die für Schwangere oft angeboten werden eine Beleidigung sind.
    Warum sollte man bzw frau ihr Bäuchlein nicht auch zeigen dürfen? also wirklich!

    Ganz viele liebe Grüße

    Franzy

  2. Antworten Miriam 22. Februar 2016 um 10:37 Uhr

    Wirklich sehr schöne Beispiele! Woher ist denn der Sweater #teamnosleep? Ich hab zwar nur noch ca.4 Wochen aber der würde ja auch noch super für die Stillzeit passen 😉

    LG Miriam

  3. Antworten Christina 22. Februar 2016 um 11:26 Uhr

    Schaust super aus und die Kombis gefallen mir total gut! Lg Christina

  4. Antworten Miriam V 22. Februar 2016 um 23:36 Uhr

    Was ich auch zum Stillen sehr empfehlen kann sind die Glamourmom Trägershirts. Ich habe meins (vor 11 Jahren beim ersten Kind) praktisch NUR getragen. Beim Waschen musste ich dann mal eine Alternative nehmen. Aber das Shirt war der Hit. Es gibt da verschiedene Modelle und ich habe die etwas stabilere Variante genommen, was bei viel Oberweite (die ja dann noch größer wird) gut standhielt.

  5. Antworten Maxi 25. Februar 2016 um 10:36 Uhr

    Oh, da sind wirklich schöne Sachen dabei. Ich hab in der Stillzeit immer unter dem Oberteil (Hemd, Bluse, Longsleeve, Pulli) ein Bandeautop getragen, so dass der Bauch beim Stillen bedeckt war, auch wenn man das Oberteil hochschiebt. Bei den Stillbrüsten hält das auch ;).

  6. Antworten Anna 6. März 2016 um 15:31 Uhr

    Sehr schöner, unkomplizierter Stil. Gefällt mir total!
    Vor allem, was sie über Stillmode sagt. Ich finde es echt wichtig, dass man sich beim Stillen nicht so verkleidet und muddi-mäßig vorkommt. Dann mag man nämlich auch nicht so gern außerhalb der 4 Wände stillen und das wiederum kann die Stilldauer verkürzen. Ich hatte immer schlichte weiße oder schwarze Tanktops von H&M unter einem guten! Still-BH( nicht H&M!) an und hab die dann einfach nur runtergezogen. Damit war der Bauch bedeckt, das war mir immer das Wichtigste, dass niemand meinen Schwabbelbauch sieht. Und die Tops kann man dann auch nach der Stillzeit entsorgen, ohne ein Vermögen für Stillmode ausgeben zu müssen

  7. Antworten Petra 13. Mai 2016 um 10:19 Uhr

    Schöne Outfits! Mir gefällt besonders Liesbets Tasche, sehr edel, schlicht und groß genug. Ich würde mich freuen zu erfahren, wo es die gibt. Danke!

  8. Antworten Rixa 2. Juni 2016 um 23:12 Uhr

    Was für schöne Kombinationen!
    Und über die tolle Lederjacke kam ich auf den Blog, der mir richtig gut gefällt!
    Die Lederjacke war der Auslöser, weil mir meine geklaut wurde und ich nun ewig nach einer ähnlich suche…da ist sie!!!Kannst du mir sagen, wo die her ist?

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