Was tut sie da?

Über den Versuch, mich gesund zu ernähren. Zuckerfrei, clean eating und so. Oder: Das schmeckt ja gar nicht so kacke wie es aussieht!

Es begann im Winter letzten Jahres. Es blieb einfach weg, dieses befriedigende Gefühl, wenn ich mir zum Frühstück ein Marzipancroissant mit Schokoladenfüllung und Milchkaffee reinzog. Gegen elf Uhr dann den ersten Schokoriegel, nach dem Mittagessen ein Dessert, nachmittags Kuchen, abends Chips und noch mehr Schokolade vorm Fernseher plus ein Glas Wein. Nichts davon kickte mich wirklich. Es war, als wären meine Geschmacksknospen mit irgendetwas belegt, zugeschneit vom Zucker?

Hinzu kam, dass ich mich immer öfter dabei erwischte, dass ich die Sachen nicht nur aß oder trank, weil ich Lust darauf hatte, sondern, um damit anderes zu kompensieren. Ohne groß darüber nachgedacht zu haben, schien ich zu glauben, der Zucker würde mich schon irgendwie durch den Tag bringen, wenn die Nächte wieder schlaflos endeten dank der Kinder. Aber meine selbst gewählte Droge verweigerte mir irgendwann die Hochs. Da bekam ich Junkie schlechte Laune und dachte: Was, wenn ich mich von dir trenne?

Ich hielt es für unmöglich, dies zu schaffen. Ich bin die Tochter eines Vaters, der ständig Süßes isst, aufgewachsen in Ostfriesland mit täglicher Tee- und Kuchenzeremonie, mit Zuckerbrocken, die wie Berge aus dem Tee ragen und Riesenklecksen Schlagsahne auf dem Kuchen. Bei uns Zuhause gab es kein Mittagessen ohne anschließendes Dessert und in der Speisekammer immer eine Naschiecke. Verbunden wurden die zuckerreichen Speisen mit dem Gefühl, sich etwas zu gönnen, es sich gut gehen zu lassen. Mich von diesem großen Gefühl zu trennen? Undenkbar.

Ernährungsexpertin und Kolumnistin Lynn Hoefer empfahl mir das Buch „Goodbye Zucker – Zuckerfrei glücklich in 8 Wochen“ der Australierin Sarah Wilson. Ihre Theorie: Sechs Wochen kein Zucker und auch keine Fructose aka kein Obst. Ihrer Meinung nach, braucht der Körper so lange für die Entgiftung und der Kopf, um sich neu zu programmieren.

Bevor ich loslegte fragte ich meinen Freund und Personal Trainer Arlow Pienak, der sich seit Jahrzehnten zuckerfrei ernährt, wie lange ich antriebslos sein würde durch den Entzug, ich müsse im Januar voll fit sein für diverse wichtige Job-Projekte. Als er sagte: „Du wirst nicht schlapp sein, im Gegenteil, du wirst dich wundern, woher all die Energie plötzlich kommt“ legte ich los. Ich wartete nicht bis zum 1. Januar, wenn alle sich mit neuen Vorsätzen quälen, sondern begann bereits am 27. Dezember 2017 mit dem Entzug. Ich dachte, dann hab ich schon mal etwas Vorsprung und lasse mich von anderen nicht irritieren.

Hatte ich schlechte Laune. Mein armer Mann.

Die Woche bis Silvester und danach war ich zwar hochmotiviert, was den Entzug anging, aber oh boy, meine Laune sank zwischendurch so ab, dass ich zum ersten Mal in zehn Jahren Beziehung meinen Mann vor mir flüchten sah.

Es war gar nicht schlimm, plötzlich keine Kekse mehr zu essen oder den Kindern Schokolade reichen zu müssen, während ich selbst keine durfte. Schwierig war nur, erst ein Mal Ersatznahrung zu finden. Dinge, die ich essen durfte. Schließlich, und das wurde mir erst durch den Entzug bewusst, ist ja mittlerweile überall Zucker drin. Überall. Sogar im dollsten Bio-Naturjoghurt. Ich begann Produkte beim Einkaufen endlich mal umzudrehen und mir anzuschauen, was eigentlich genau enthalten ist und erschrak. Aus Wilsons Buch hatte ich mir gemerkt, dass die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, von der täglichen Energiezufuhr sollten nur fünf Prozent Zucker (ca. 20 g) sein. Das sind sechs bis acht Teelöffel Zucker, was irre schnell erreicht ist, vor allem mit versteckten Zuckern.

Um motiviert zu bleiben, schaute ich während des Entzugs viele Dokumentationen zum Thema und las viel darüber. Jamie Oliver kämpft seit Jahren gegen Zucker und zeigt die Folgen in der Dokumentation „Sugar Rush“. Zu sehen wie Kindern durch zu viel Zuckerkonsum Zähne heraus operiert und Erwachsenen Gliedmaßen amputiert werden, überzeugt dann doch sehr, dass das Thema Zucker in vielen Bereichen aus dem Ruder läuft.

Dies mal schnell eingeschoben: Was mir ganz wichtig ist – ich möchte hier niemanden belehren. Ich finde, wenn man seine Ernährungsform gefunden hat, die einem gut tut, ist das doch spitze, egal, wie sie aussieht. Ich erzähle hier nur von meinem Selbstversuch, weil so viele danach fragten und wer weiß, vielleicht tut es ja noch jemandem gut. Das ist meine einzige Motivation, es hier aufzuschreiben. Mich sogar eventueller Kritik auszusetzen. Das Thema Ernährung ist so irre persönlich, auch dazu habe ich während des Entzugs viel gelernt. Ich ahnte es schon, Sarah Wilson warnte in ihrem Buch aber auch noch mal vor mit einem Arthur Schopenhauer-Zitat: „Jede Wahrheit durchläuft drei Phasen. In der ersten wird sie verlacht, in der zweiten wird sie wild bekämpft, und in der dritten wird sie als Selbstverständlichkeit akzeptiert.“

Genau das passierte. Ich erzählte zunächst niemanden von meinem Vorhaben, mein Mann war eingeweiht, mein Freund Arlow, Lynn, meine Work Wife Kathrin, das war’s.

Obwohl man es gar nicht will, macht es so viel mit dem Gegenüber, sobald er erfährt, dass man gerade auf Zucker verzichtet.

Sofort findet eine Selbstüberprüfung statt – sollte ich das auch tun? Mache ich etwas falsch? Macht sie alles richtig? Muss ich sie jetzt noch mögen? Sollte ich es vielleicht auch mal probieren? Aber ist das nicht alles kacke? Es passierte sogar mit Freundinnen, die genau wie Wilson es vorausgesagt hatten, sich lustig machten, wenn ich statt Alkohol Wasser bestellte. Wenn ich keinen Kuchen nahm, dafür eine Tüte Nüsse dabei hatte. Ich nahm es mit Humor und blieb ganz bei mir, weil ich spürte, mir tut es gut und es ist nicht wichtig, dass das jemand akzeptiert oder nicht. Mein gutes Gefühl reicht.

Ich schaffte während der sechs Wochen nicht komplett auf Zucker zu verzichten, darum ging es mir auch nicht. Brot und Nudeln, die ja ebenfalls Zucker enthalten, blieben im Programm, wir versuchten auf Vollkorn umzustellen, was uns aber nicht immer gelang. Wie gesagt: es ist schwierig, erst ein Mal genügend neue Lebensmittel und Rezepte zu finden, die auch mit wenig Zucker funktionieren. Wir üben da nach wie vor.

Was mich am meisten bei der Stange hielt war die große Portion Energie, die tatsächlich schnell zum Vorschein kam. Fuhr mein Energiehaushalt vorher ständig Achterbahn, angepeitscht vom Blutzuckerspiegel hochjagen durch die Süßigkeiten, schipperte er jetzt schön gleichmäßig auf einem sehr guten Niveau vor sich hin. Der Rückzug meiner Cellulite hatte durchaus auch motivierende Aspekte. Schon an Tag vier verabschiedete sich ein Teil von ihr. Ganz ohne Cremes oder anderes Gedöns.

Auch diese Nervosität, die ich ab und zu spürte, wurde stetig weniger, gleich im ersten Monat war sie komplett weg. Nach Wilsons Konzept kann man nach den acht Wochen Entzug wieder Obst essen. Was ich auch tue. Nur übertreibe ich es nicht mehr so wie früher. Zu sehr haben sich die Infos, die ich neu über Fructose lernte, in mein Hirn gebrannt: Zu viel von ihr kann zu Adrenalinanstieg, Hyperaktivität, Angstzuständen und Konzentrationsverlust führen. Unser Immunsystem und die Verdauung schwächen und vieles mehr, was man nicht möchte.

Stattdessen esse ich jetzt haufenweise Gemüse, Nüsse, Fisch, aber jetzt zweieinhalb Monate nach dem Entzug mache ich auch kein Drama daraus, wenn ich im Block House die Sour Cream esse oder sonst etwas, bei dem man weiß, das ist jetzt das Gegenteil von gesund. Das war während es Entzugs anders. Da konnte ich quasi in kein Restaurant mehr gehen, weil wirklich überall entweder Zucker oder Frucht dran ist. Asiatisch konnte ich komplett knicken, nachdem ich es ein Mal versucht hatte und die Vietnamesen einen Lachkrampf bekamen, als ich von meinem Versuch erzählte. In der Zeit kochte ich meist selbst, oft nach Lynns Blog-Rezepten oder aus dem Kochbuch „Die grüne Küche für jeden Tag“ von David Frenkiel und Luise Vindahl. Die Rezepte in dem Zuckerfrei-Buch von Wilson haben mich nicht so richtig überzeugt.

Das viele selbst kochen kostete sehr viel Zeit, Restaurantbesuche waren mir aber auch zu anstrengend, ich fühlte mich wirklich aussätzig während der acht Wochen. Glutenfrei, Lactosefrei, all das ist in den Restaurants angekommen mittlerweile, aber zuckerfrei (gar fructosefrei) wird sogar in den Clean Eating-Restaurants zur Herausforderung.

Meine Geschmacksknospen feierten ihre neue Freiheit: ich schmeckte plötzlich wieder richtig.

Als hätte jemand meine Zunge frei gelegt. Jetzt merkte ich auch wieder wie viel natürliche Süße in vielen Produkten steckte. Ich fühlte mich fast wie eine Betrügerin während des Entzugs, wenn ich Tomatensoße selbstkochte, weil sie so irre süß schmeckte. Statt Schokolade schälte ich mir Karotten und mitten im Entzug passierte dann etwas Lustiges. Ich kam in eine Stresssituation, hatte ein irre nerviges Telefonat überlebt, legte auf und sagte laut: „Auf den Schreck brauche ich erst mal ein Möhrchen!“ Ich war allein Zuhause als ich das sagte. Ich musste selbst so darüber lachen, dass ich Tränen in den Augen hatte. Echt jetzt? Ein Möhrchen? Kein Snickers oder Smartie-Shot wie früher? Irre!

Mein Körper und ich schienen langsam wieder eine Verbindung zueinander aufzubauen. Ich spürte, welche Lebensmittel mir gut taten und bei welchen ich einen Jieper bekam – unbedingt, jetzt sofort mehr davon wollte. Meist entdeckte ich darin dann versteckten Zucker. Ich merkte, was mir wirklich gut tat und so schaltete der Kopf die Synapsen neu in diese Richtung. Und auch wenn ich Silvester noch ins Sofakissen statt einen heiß geliebten Berliner biss, war meine Lust darauf inzwischen einfach weg. Ich kann meinen Kindern mittlerweile Smarties oder anderen Süßkram geben und spüre dabei keinen Verzicht. Nichts, ich vermisse es null, das hätte ich niemals erwartet. Ob das für immer so bleibt? Wer weiß. Jetzt gerade tut’s gut.

Natürlich habe ich im Zuge meiner Ernährungsumstellung auch versucht, die Kinder gesündere Sachen essen zu lassen. Sie essen jetzt auch mehr Nüsse, einfach weil sie sehen, dass wir es tun. Ich habe auch puren Kakao gekauft und versuche, ihnen den statt dem übersüßten unterzujubeln. Aber das klappt nur bedingt. Letztens sagte Ruby, als es um etwas zu essen ging: „…. aber nicht dieses ekelige Zeug von Mama!“

Dabei habe auch ich festgestellt:

Ganz viel Gesundes schmeckt gar nicht so ekelig wie es aussieht.

Wer mir bei Instagram folgt, hat meine Versuche ja schon mitbekommen. Mein erstes Mal Goldene Milch mit Ingwer und Kurkuma trinken – ich bin ein großer Fan, das ist jetzt meine Einschlafmilch abends. Energy Balls – da gibt es wirklich große geschmackliche Unterschiede, ich suche noch den richtig gut schmeckenden. Chia Pudding – wir werden keine Freunde, schmeckt mir zu glibschig. Dafür nehme ich aber Chia Samen gern mit in die Granola und Co. Ich teste mich durch alles durch, was die Clean-Eating-Community zu bieten hat und schaue, was mir schmeckt. Wie gesagt: Ersatznahrung zu finden ist gar nicht so einfach. Immer nur Gemüse ist ja auch öde.

Mittlerweile gehe ich auch ganz normal wieder in Restaurants, esse Pizza, Gerichte mit Soßen, bei denen ich nicht vorher frage, was drin ist. Ich versuche, nicht wieder in die alten Muster zurück zu fallen und was ich über gesunde Ernährung gelernt habe anzuwenden. Süßigkeiten lasse ich tatsächlich nach wie vor weg, genau wie Soft Drinks. Obst esse ich kontrollierter, Alkohol hatte ich bisher noch keinen, je doller die Sonne scheint, umso größer wird aber mein Jieper auf Rosé. Mal schauen, wie sich das alles entwickelt.

Insgesamt bin ich seit dem Entzug viel ausgeglichener, energiegeladener, habe das Gefühl, mehr Kraft zu haben, noch mehr Lust aufs Leben und viele Glücksgefühle. Nicht ununterbrochen, aber sehr, sehr oft. Meine Hoffnung ist, dass sich durch die gesündere Ernährung vielleicht auch noch mein Heuschnupfen legt. Er ist dieses Jahr zum ersten Mal ertragbar. Natürlich hoffe ich, dass das schon ein erstes Zeichen ist. Menstruationsbeschwerden lassen sich angeblich durch das Einschränken von Zucker ebenfalls reduzieren. Da tut sich nur sehr langsam was bei mir. Dafür ist die Verdauung jetzt so gut getaktet wie noch nie zuvor. Es ist einfach faszinierend, wie man wieder in Kontakt mit seinem eigenen Körper kommt, wenn man in die Ernährung investiert. In dem Buch „Für immer zuckerfrei“ von Anastasia Zampounidis las ich das Hippokrates-Zitat „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein“. Oder wie Susanne Kaloff in ihrem Buch „Nüchtern betrachtet war’s betrunken nicht so berauschend“ schrieb: „Es ist doch das günstigste Anti-Aging-Mittel der Welt: Weglassen, was dir nicht dient. Hinzufügen, was dich nährt.“

Ich passe jetzt einfach wieder besser auf mich auf. Schaue, dass ich mir von dem guten Zeug so viel wie möglich besorge und wenn es nicht klappt, das später ausgleiche. Mein Körper dankt es mir mit vielen guten Gefühlen. Ich bin lieber zu mir selbst und das ist ein schönes Gefühl, das ich nicht mehr hergeben mag. Nicht mal für einen Berliner.

Text – Stefanie Luxat

77 Comments

  1. Antworten Lilli 23. April 2018 um 07:21 Uhr

    Liebe Steffi, das klingt ja richtig gut. Gut ist auch, dass Du nicht so verbissen damit umgehst, sondern entspannt und die Familie nicht komplett umkrempelst. Ich mache drei mal im Jahr ca. 15 Tage Heilfasten, da gibt es nur Tee und Bruehe, es ist toll seine Geschmacksnerven danach wieder kennenzulernen und der Hyper nach Süsskram lässt auch nach. Danke für den Einblick, schöne Woche, lg Lilli

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 08:41 Uhr

      @Lilli: Liebe Lilli, lustig, Heilfasten habe ich früher auch mal gemacht. Als ich noch in Ostfriesland gelebt habe, in einem Kreisvolkshochschulkurs. Ich werde nie die Frau vergessen, die erzählte, dass sie es nicht aushält und sich heimlich Käsestullen schmiert, sie zerkaut und dann wieder ausspuckt, statt runterzuschlucken. Die war so niedlich. Für die war das einfach nichts. Muss ja auch nicht. Ich fand es auch einen guten Break, habe aktuell nur Lust etwas langfristig umzustellen. Mal sehen, wie lange es vorhält. Herzliche Grüße & dir auch eine tolle Woche! Steffi

    • Antworten Peter 23. April 2018 um 12:00 Uhr

      Guter Beitrag über Zuckerverzicht. Ich koche schon seit langer Zeit lowcarb bevor es Trend wurde, Backe mein Brot (Vollkorn) seit Jahrzehnten selber, weiß somit was drin ist. Der Aufwand vieles selber produzieren lohnt sich und es ist ein Genuß.

  2. Antworten Claudia 23. April 2018 um 07:29 Uhr

    Liebe Steffi,
    Das hört sich gut an! Mehr Energie, weniger Nervosität, vielleicht sogar weniger Heuschnupfen und PMS… das wäre natürlich der Hammer! (Für bzw gegen die beiden letzteren habe ich gerade mit Akupunktur begonnen… mal sehen wie das klappt). Auf jeden Fall habe ich mir gerade mal schnell das Buch von Sarah Wilson bestellt, bevor es durch Deine Empfehlung wieder ausverkauft ist! ich werde mir das Thema „Zuckerfrei“ auf jeden Fall mal genauer anschauen und finde es toll, dass Du mich durch Deinen positiven Artikel dahin „ziehst“… es sich durch deine Beschreibung mehr wie ein „Wollen“ statt ein „Müssen, weil sonst…“ anfühlt. Danke!

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 08:44 Uhr

      @Claudia: Liebe Claudia, wie schön, dass du den Artikel so empfindest, ich hatte wirklich etwas Muffesausen vor den Reaktionen. Ich möchte auf keinen Fall so tun, als hätte ich die einzige Wahrheit gefunden und alle müssen so leben. So etwas gibt es eben nicht. Da muss jeder seinen Weg gehen. Das Buch gibt einem super Tipps, motiviert sehr. Die Rezepte waren wie gesagt nicht so meins, aber da findet man ja gute Alternativen bei Lynn und in schönen Kochbüchern. Bin gespannt, was du draus machst! Herzliche Grüße, Steffi

  3. Antworten Eva 23. April 2018 um 07:33 Uhr

    Liebe Steffi!

    Ich finde das ganz ganz toll!!!

    Ich ernähre mich seit 2 Wochen los habe, also weiß Ich, wie schwer es ist auf die Suche nach dem passenden Essen zu gehen… zuckerfrei werde ich mir auf alle Fälle gleich anschauen, da ich ja eh auch schon aufs Süßes verzichte..

    Mach weiter so, alles Liebe aus Wien,
    deine Eva

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 08:57 Uhr

      @Eva: Liebe Eva, wow! Wie machst du das? Was isst du stattdessen? Irre viel Gemüse und Fisch? Das mit der Pasta und Brot ist echt eine Herausforderung für mich. Ich habe jetzt dieses sauleckere Superfoodbrot entdeckt, das nur aus Nüssen und Samen gemacht wird – der Knaller! Das mag ich tausend Mal lieber als normales Brot. Aber Pasta, da muss ich noch rumprobieren… Herzliche Grüße, Steffi

  4. Antworten Eva 23. April 2018 um 07:34 Uhr

    Ich meinte, dass ich mich “low carb” ernähre…

  5. Antworten Uda 23. April 2018 um 07:51 Uhr

    Liebe Steffi !
    Ja, das klingt tatsächlich hart irgendwie. Aber jede Veränderung ist irgendwie hart und erstmal schwierig- und wenn es dir guttut ist doch alles im lot. Mein Bruder hatte als Kind furchtbar neurodermitis- wir haben hier einen Arzt der schon vor 30 Jahren ganz vorne auch bei Alternativen Dingen dabei war. Mein Bruder sollte ua auf Zucker verzichten- Hölle für Mama -weil schwer Lebensmittel zu finden- aber es hat geklappt. Neurodermitis war nach einem Jahr verschwunden. Und das ist nur ein Beispiel… mutig liebe Steffi. Ich hab Angst davor- ich würde scheitern denk ich. Alles gute weiterhin.

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 09:01 Uhr

      @Uda: Liebe Uda, toll, dass deine Mama das ausprobiert hat. Es ist wirklich krass, was der Zucker im Körper alles blockieren und auslösen kann. Und aber hallo würdest du das schaffen. Ich hielt es auch für undenkbar und dann traut man sich und denkt: “Häh? So einfach? Kann nicht sein!!!” Wirklich. Aber vielleicht geht es dir ja auch so gut, dann ist doch alles fein. Herzliche Grüße, Steffi

  6. Antworten Carla 23. April 2018 um 07:52 Uhr

    Endlich mal ein geerdeter Beitrag zum Thema zuckerfrei. Wir achten schon sehr lange auf die Inhaltslisten im Supermarkt und sind bei den Klassikern auf Alternativen mit wenig Zucker umgestiegen. Wenn ich backe, halbiere ich die Zuckermenge. Passt bisher auch immer. Aber zuckerfrei ist für uns zeitlich und finanziell einfach nicht machbar. Es sei denn, wir äßen nur noch Gemüse… Vielen Dank für deine realistische Sicht auf die Dinge.

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 09:04 Uhr

      @Carla: Liebe Carla, herzlichen Dank für das schöne Kompliment. Ich hatte wirklich Muffesausen, darüber zu schreiben. Und das mit dem Backen glaube ich sofort, dass da auch die Hälfte Zucker reicht. Vielleicht sind die Rezepte alle hochgeschraubt worden, weil sich auch die Geschmacksnerven geändert haben durch das den vielen Zucker überall drin. Meinst du wirklich, eine zuckerfreie Ernährung ist so viel teurer? Ich überlege gerade. Bei mir fällt aktuell ja auch viel weg (Kuchen hier und Süßigkeit oder Soft Drink da). Natürlich kaufe ich viele (oft sehr teure) Nüsse, aber ansonsten ist es jetzt glaub ich nicht viel teurer, oder? Bin gespannt, was du erzählst. Herzlich, Steffi

      • Carla 23. April 2018 um 10:27 Uhr

        Vermutlich ist es nicht teurer im ersten Schritt.
        Wenn ich auf zuckerfreie Alternativen unsere Alltagssachen zurückgreifen muss, dann wird es teurer.
        Wir sehen das schon an Marmelade. Die zuckerarmen Varianten kosten alle einiges mehr als die Standardmarmeladen.
        Haselnusscreme von DM kostet das dreifache von Nutella.
        Zum Glück gehört weder das eine noch das andere zu unseren Standards. Zuckerfrei kostet vor allem Zeit. Das Gute ist tatsächlich, dass wir lieber Rohkost statt Obst essen und Zucker wirklich nur da rein kommt, wo ich es erwarte… also Gebäck zum Beispiel. Den Zucker im Dressing oder im Brot lassen wir schon lange weg. Und der gute Kakao schmeckt auch mit einer Prise Zucker.
        Es ist für uns mit zwei Kindern ein Spagat zwischen Alltagstauglichkeit, Bezahlbarkeit und Gesundheit. Aber wir schaffen das!!!

      • Steffi 23. April 2018 um 11:18 Uhr

        Klingt, als hättest du es schon geschafft! 🙂

  7. Antworten Valeska 23. April 2018 um 08:05 Uhr

    Es fühlt sich super an! Ich habe auch so viel Energie und bei mir sind erst zwei Wochen um. Hier ein super Rezept für Energieballs: 10 Datteln über Nacht einweichen, dann mit 100g gemahlenen Mandeln und zwei Löffeln Kakao im hochleistungsmodus pürieren, anschließend in Kokosraspeln wälzen…schmecken wie Pralinen! Liebe Grüße aus Köln, Valeska

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 09:11 Uhr

      @Valeska: Ah cool, Danke! Das probiere ich aus!! Herzliche Grüße aus Hamburg aufm Sprung nach München, Steffi

    • Antworten Irina 23. April 2018 um 19:00 Uhr

      Sicher ist schon jeder Versuch, auf raffinierte Sacharose zu verzichten, der Gesundheit zuträglich – und sicher sind Datteln eine gesündere Alternative zu Industriezucker. Aber: Sie bestehen zu gut 60 Prozent aus Zucker! Von zuckerfrei kann und sollte da echt nicht die Rede sein …

  8. Antworten Lilly // stilles bunt 23. April 2018 um 08:19 Uhr

    Hellooo!

    Super Artikel. Toll, dass du es eher locker angehst. Ich hab auch nur gute Erfahrungen gemacht mit dem zuckerfrei Ding. Aber du hast recht – es ist wirklich aufwändiger, vor allem, wenn man berufstätig ist. Salate im Glas, Couscous auf Vorrat für die Woche kochen und Haloumi mein neuer bester Freund. ☺️ Ich hab viel vorbereitet aber mich sehr gut gefühlt von Jänner bis März.

    Lieben Gruß,
    Lilly

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 09:11 Uhr

      @Lilly: Liebe Lilly, oh Haloumi, da sagst du was! Den fand ich immer so öde, bis ich ihn in Helsinki als Stick frittiert (auf irgendwie gesunde Art und Weise) mit Dip und Granatapfel gegessen habe, von dem Rezept träume ich immernoch! Das hast du nicht zufällig, oder??? 😉 Herzlich, Steffi

  9. Antworten Julius 23. April 2018 um 08:27 Uhr

    Was für ein schöner, realistischer Beitrag zum Thema Zucker.
    Ich habe mal eine zeitlang auf Süßigkeiten verzichtet. Ohne großen Vorsatz, einfach so aus einer Laune heraus. Das ging eigentlich sehr easy. Statt Nutella morgens halt Haferflocken mit zugegeben Fruchtzucker in Bananenform, statt Schokoriegel Nüsse, keinen Kuchen und keine Nougatcroissants. Allein diese kleinen Dinge haben bei mir bewirkt, dass ich mich fitter fühlte.

    Du motivierst mich, da wieder anzusetzen.
    LG
    Julius

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 09:10 Uhr

      @Lieber Julius, herzlichen Dank für das Kompliment, das freut mich wirklich sehr! Du beschreibst es perfekt, genau so ist es. Sobald man Ersatz gefunden hat, ist es wirklich easy. Viel Freude beim Weitermachen! Herzlich, Steffi

  10. Antworten Anna 23. April 2018 um 08:30 Uhr

    Wie schön!
    Das klingt wunderbar, Glückwunsch!
    Ich freu mich für dich.

  11. Antworten Caro 23. April 2018 um 08:56 Uhr

    Liebe Steffi,
    Super Ansatz! Ich werde mir das Buch gleich besorgen. Über Zucker macht ich mir seit längerem Gedanken. Auch bei den Kids. Zuckereduzierte Tage laufen entspannter und mit weniger Geschrei ab als die mit viel Belohnungs-Süßkram. Ich komme nur schwer gegen die ganzen süßen Kinderprodukte an! Wenn Du da noch Ideen hast, nur her damit!
    Weiterhin viel Freude und Erfolg!

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 09:08 Uhr

      @Caro: Liebe Caro, boah, das mit den Kindern ist die größte Herausforderung! Mein einziger Trick ist das mit dem Nachmachen. Wenn sie bei uns sehen, was wir essen, akzeptieren sie es viel leichter bzw wollen es nachmachen. Aber das klappt nicht immer. Ich muss leider auch oft noch zur Schoki als Bestechung greifen, wenn nichts anderes mehr geht. Es sind kleine Schritte, die ich da mache. Sie mögen zB auch diese Maiswaffeln mittlerweile sehr gern. Da ist ja echt nichts dran. Aber selbst Bio-Superkindersachen sind so krass voller Zucker, dass ich da wirklich noch mal extra gucke und immer wieder entsetzt bin. Sobald ich mehr Tipps dazu habe, teile ich sie noch mal hier. Herzliche Grüße, Steffi

  12. Antworten Elsa 23. April 2018 um 09:20 Uhr

    Liebe Steffi,

    sehr empfehlenswert ist That Sugar Film! Haben wir gemeinsam mit unseren (Teenie-)Kindern geguckt.

    Ich lebe seit geraumer Zeit nahezu zuckerfrei. Gestartet vor 2 Jahren, dann wieder angefangen mit Süßkram und sofort wieder “drauf” gewesen. Dann neu gestartet und durchgehalten. Mittlerweile esse ich hin und wieder Eis und Kuchen, aber es reicht eine Kugel oder ein halbes Stück.
    Aktuell meide ich – Achtung – nächstes Level! 😉 – Gluten. Seitdem ist die Migräne weg.

    Viel Erfolg weiterhin und Spaß mit dem neuen Körper-Bewußtsein. Ich Morgenmuffel stehe seit 2 Monaten um halb sechs auf und mach erst mal Yoga und weißte warum: weil ich über Dich das Probe-Abo von Yoga Easy ausprobiert habe und seitdem süchtig bin. Aber so richtig! 😉

    Herzlich
    Elsa

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 12:12 Uhr

      @Elsa: Liebe Elsa, ah cool, guck ich mir an! Und wie toll mit dem Yoga, du Tier!!! Ich mache manchmal 1x die Woche um 8.30 Uhr in einem Kurs Yoga. So ein sensationeller Start in den Tag!! Herzliche Grüße, Steffi

  13. Antworten Anna 23. April 2018 um 09:37 Uhr

    Hallo Steffi,

    danke für Deine Gedanken zu diesem Thema. Es passt gerade so sehr! Mein Mann hat mir heute morgen den Zuckerartikel im Spiegel aufgeschlagen hingelegt und ich war schon wieder etwas sauer und ablehnend, weil mich das so unter Druck setzt. Jetzt fühle ich mich etwas friedlicher mit diesem Thema und möchte wirklich mehr darüber erfahren.

    DANKE! 🙂

    Anna

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 12:01 Uhr

      @Anna: Liebe Anna, haha, Männer können so sensibel sein! 😉 Den Artikel im Spiegel fand ich etwas mau. Könnte mir vorstellen, dass dich das Bich von Anastasia oder Sarah mehr abholt. Oder du traust dich und guckst dir den Film von Jamie Oliver an. Aber der ist hart, nur als Vorwarnung. Wie auch immer: lass dich von niemandem zwingen, finde einfach deinen Weg. Herzliche Grüße, Steffi

  14. Antworten Corinna 23. April 2018 um 09:40 Uhr

    Das Buch hat mich leider nicht so gepackt, irgendwie fühlte ich mich unter Druck gesetzt, aber vielleicht war es auch nicht der richtige Zeitpunkt damals. Danke für deinen tollen Bericht und die lockere Herangehensweise! Weiter so! Ich habe es mal eine ganze Weile geschafft, auf Süßigkeiten komplett zu verzichten, da möchte ich jetzt mal wieder ansetzen. Bei meiner Tochter (2,5) klappt das zum Glück noch relativ gut, bis auf ein, zwei Gummibärchen alle paar Tage und ganz selten mal nen Fruchtzwerg verlangt sie gar nichts. Nichtmal Obst, sie isst dafür massenweise Gemüse, trinkt nur Wasser und liebt Dattelkonfekt (Datteln püriert und in Kokos gerollt). Ich hab mir da nen kleinen Ernährungsguru rangezogen. Wir bekommen dafür komischer Weise viel Gegenwind, man müsste dem Kind doch auch mal was gönnen etc. Aber wenn sie doch nicht will!?!? Das wird sich sicher auch noch ändern.
    Jedenfalls jeder wie er meint und wie er sich gut fühlt. Alles Liebe!

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 11:58 Uhr

      @Corinna: Ach spannend, das Buch von Sarah Wilson? Mir war das fast zu wenig Druck am Anfang, hab es direkt ohne die langsame Geschichte am Anfang mit Vollpower gemacht, weil ich dachte, sonst schaff ich es nicht. Und das mit deinem Kind klingt doch sensationell! Immer dran denken: wenn andere komisch gucken oder was seltsames sagen, hat das selten was mit dir zu tun, dafür ganz viel mit deinem Gegenüber. Herzliche Grüße, Steffi

  15. Antworten Marina 23. April 2018 um 09:43 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich habe vor etwa 3 Jahren mit der Geburt unseres zweiten Kindes angefangen, für uns alle Zucker wegzulassen, weil ich unseren Sohn möglichst lange zuckerfrei ernähren wollte (die ersten 2,5 Jahre habe ich immerhin geschafft). Das war verdammt schwierig, wenn man irgendwo hinging und seine selbstgemachten Kekse oder Müsliriegel auspackte. Selbst in der Krabbelgruppe wurden ja schon gerne Muffins u. ä. den Kindern gegeben. Man wird schon ziemlich seltsam angeschaut. Aber ich glaube, es ändert sich so langsam, bei uns im Kindergarten wird z.B. seit einiger Zeit weitestgehend auf Zucker verzichtet.
    Ich hoffe es wird mal leichter, auch fertige Süßigkeiten für Kinder ohne Zucker oder Agavensirup o.ä. zu kaufen; das Selbermachen kostet soviel Zeit, die man mit Kindern und Job nicht hat. Und zumindest meine Kinder stehen voll auf gekaufte Sachen in bunten Tüten.
    Wir finden auch, so mit Clean Eating fühlt man sich viel fitter, also weiter so!

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 11:46 Uhr

      @Marina: Wie spannend! Kommst du zufällig zum Buchevent mit Malin? Sie macht das mit der zuckerfreien Ernährung bei ihrem Sohn auch. Könntet ihr toll drüber sprechen! Herzlich, Steffi

  16. Antworten Constanze Hallensleben 23. April 2018 um 09:47 Uhr

    Liebe Stefanie,

    ich bin schwer begeistert, wie Du das Thema aufbereitet hast! Ich habe selbst auch schon einen “Entzug” hinter mir und kann Dich in allen Punkten bestätigen. Seit Monaten steht auf meiner Todo-Liste die Idee für eine Leser-Challenge. Ich glaube das so etwas sehr motivierend sein kann und in der Gruppe macht ja eh alles mehr Spaß. Im Übrigen würde es auch einen kleinen Beitrag für mehr Akzeptanz im Umfeld schaffen. Jedenfalls hatte ich jetzt gerade spontan die Idee, ob wir das nicht sogar gemeinsam auf unser beider Seiten machen könnten.

    Wenn Du Dir das im Ansatz vorstellen könntest, würde ich mich sehr freuen, wenn wir dazu mal telefonieren könnten, um zu schauen, oben wir was gemeinsames entwickeln können. Ich finde das Thema extrem wichtig und es wird Zeit, dass etwas passiert. Zucker ist eine Droge. Fertig. Ich selbst kann ein Lied davon singen…

    Würde mich freuen, von Dir zu hören! Alles Liebe, Constanze

  17. Antworten Petra 23. April 2018 um 09:57 Uhr

    Liebe Steffi, vielen Dank für diesen Artikel! Ich glaube gern, dass es Überwindung gekostet hat, aber er trägt eben dazu bei, ein Bewusstsein dafür zu schaffen! Ich habe auch einmal auf Zucker verzichtet, es lief ähnlich ab wie bei dir, und jetzt essen wir “ganz normal”, aber ganz viel Süßes ist seitdem quasi draußen geblieben. Ich bin ganz erschrocken als ich dann mal aus Versehen (oder aus Gewohnheit) in die Kinderschoki von meinen Kindern gebissen habe – das ist so eine Zuckerladung, krass! Ich finde das mit den Kindern wirklich schwierig. Es gibt keinen Laden oder Oma, wo sie nicht was bekommen. Und ich will dann nicht immer als die Oberspielverderberin dastehen. Ich bin auch sicher nicht das größte Ernährungsvorbild, aber mittlerweile weiß man doch auch viel drüber (und solche Artikel tragen dazu bei!), und dann ist man doch auch irgendwie angehalten, sich weiterzuentwickeln. Wir sind aufs Land gezogen, da dauert es ja immer noch ein bisschen länger … was ich noch sagen wollte: ja, am Anfang kostet es sicher Zeit, beim Einkaufen und der Rezeptesuche und beim Zubereiten, und vielleicht auch Geld, wie jede Umstellung, aber wenn die geschafft ist, geht einkaufen und kochen doch genauso schnell.
    Ganz liebe Grüße!
    Petra

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 11:41 Uhr

      @Petra: Genau so ist es! Sobald man sich reingefummelt hat ist es Easy. Und zu den Kindern: wir verbieten unseren Kindern weder TV noch Schokolade, weil ich glaube, dass es sonst noch viel mehr Faszination auslöst. Wir halten natürlich Maß und versuchen es so oft wie möglich ohne, aber bisher klappt der Weg ganz gut. Man muss ja auch schauen was sich realistisch mit dem eigenen Leben vereinbaren lässt, oder? Herzliche Grüße, Steffi

  18. Antworten Lisa 23. April 2018 um 10:06 Uhr

    Ich lass Zucker auch seit Jahren immer mal wieder weg. Eigentlich immer so ein par Monate sehr streng, dann wieder etwas lockerer immer im Wechsel.

  19. Antworten Frau Göllner 23. April 2018 um 10:08 Uhr

    Das finde ich total spannend! Ich denke zur Zeit auch oft drüber nach, wie ich meine Ernährung umstellen kann und Sport wieder mehr in mein Leben integrieren kann. Bei uns ist es genauso wie bei Euch – der Sohn schläft sehr, sehr schlecht und ist auch dauernd krank, irgendwie habe ich über zwei Jahre abends immer das Gefühl gehabt, ich muss in die zwei Stunden “Feierabend” soviel “Tolles” packen, wie geht. Dazu gehört(e) unbedingt Süßkram. Ich liebe Süßes und könnte, glaube ich, nicht komplett drauf verzichten (hab mal 7 Wochen drauf verzichtet, aber das hat damals nicht viel gebracht). Aber mir ist, wie Dir ja auch, mittlerweile aufgefallen, dass ich die Süßigkeiten gar nicht mehr wirklich genießen kann.
    Ich bin dabei, meinen Süßigkeitenkonsum langsam wieder zu reduzieren und mein Vorhaben, einmal die Woche laufen zu gehen, endlich in die Tat umzusetzen (das hatte im November mal kurzzeitig geklappt und dann kamen die ganzen (Kinder-)Krankheiten dazwischen).

    Danke für die Inspiration 🙂

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 11:30 Uhr

      @Frau Göllner: Oh ja, das kenn ich so gut. Es ist wirklich wie ich schreibe: sogar mit Schlafentzug habe ich heut mit weniger Zucker mehr Energie als früher. War wirklich unvorstellbar, aber jetzt ist es so. Das mit dem Sport kenne ich auch. Ich versuche mir selbst kein schlechtes Gewissen deshalb zu machen. Es gibt eben Zeiten, da schaffen wir es und andere. Du weißt doch: wie isst man einen Elefanten? Stück für Stück! Herzlich, Steffi

  20. Antworten Hannah 23. April 2018 um 10:15 Uhr

    Ich bin immer wieder fasziniert wie krass abhängig man von Zucker ist! Ich hab in der Fastenzeit auf Schokolade (also auch Kakao oder Schokokuchen und so) verzichtet und esse sonst einfach auch wenig Süßes. Das ging auch ganz gut. Nur dann kam Ostern und Schokohasen und ich hatte ganz schnell eine krasse Schokosucht und wollte abends nur noch Schokolade in mich reinstopfen. Hat sich jetzt wieder gelegt (weil ich keine Schokolade mehr gekauft habe und mir eine Zwangspause verordnet hab), aber das hat mich selbst auch etwas überrascht.

    Aber dein Text regt mich dazu an, demnächst nochmal anders auf Labels zu schauen. Momentan achte ich eher auf den Eiweißgehalt und gelegentlich auch auf die kcal, aber einen Blick auf den Zuckergehalt zu werfen ist bestimmt schlau. Mich graut es nur ein wenig davor, was ich so finde…

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 11:37 Uhr

      @Hannah: Oh ja, Ostern ist eine Herausforderung! Ich hatte mir spannende Ersatzprodukte, die ich ausprobieren wollte, mit zu meinen Eltern genommen. Und dann hat uns die Grippe umgehauen. Aber zu solchen Festen hilft glaub ich wirklich nur, sich so richtig leckere Alternativen mitzunehmen. Herzlich, Steffi

  21. Antworten Stephanie 23. April 2018 um 10:27 Uhr

    Liebe Steffi,

    dafür liebe ich deinen Blog: Selbst mit einem Thema wie „zuckerfrei“ gehst du so undogmatisch um, dass man den Text einfach gerne liest. Generell komme ich immer gerne hierher, weil dein Blog inspirierend und gleichzeitig im besten Sinne bodenständig ist, ohne dieses Berlin-Mitte-Gehabe. Zum Thema Zuckerfrei: Hut ab, dass du das durchgezogen hast! Ich finde es auch toll, dass Leute vermehrt hinterfragen was sie essen und auch die industrielle Zuckerlobby zunehmend am Pranger steht. Was mir jedoch auffällt ist, dass gerade jüngere Menschen (darunter viele Bloggerinnen) eine schon wieder ungesunde Haltung zum Thema Clean Eating einnehmen und sich mit einer Strenge selbst kasteien, die sehr verbissene Züge annimmt. Das ist dann wohl dem Selbstoptimierungswahn der Millenials geschuldet. Essen sollte einfach Spaß machen, egal ob clean oder nicht.

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 11:24 Uhr

      @Stephanie: Liebe Steffi, das freut mich sehr, dass du es gern gelesen hast, tolles Kompliment! Ich hab ewig überlegt, ob ich überhaupt drüber schreibe, weil es so sensibel ist. Und ich ahne welchen Trend du meinst. Lynn schreibt da bald was drüber, gibt es ja sogar schon ein Wort für, wusste ich gar nicht. Essen ist eben so viel mehr als nur Essen. Es ist auch immer ein Gradmesser des ganzen Befinden, gerade in den Zwanzigern, ich weiß, was du meinst. Herzliche Grüße, Steffi

  22. Antworten Heike 23. April 2018 um 10:49 Uhr

    Liebe Steffi,
    den Artikel zu lesen, fand ich total spannend. Ich gönnte mir gerade eine kleine Pause. Nebenher (!) aß ich eine Schüssel mit Naturjoghurt, Obst und Müsli und liess vor Schreck den Löffel sinken.
    Das Thema “zuckerfrei” leben, interessiert mich schon seit längerem, vor allem deshalb, weil mein Mann unglaublich viel Zucker zu sich nimmt.
    Was mich bisher immer davon abhielt ist das Thema Zeit.
    Wie ernähre ich mich denn dann? Was esse ich denn ANSTATT all der Dinge, die wir hier zuhause kochen und essen?
    Schon jetzt fehlt mir oft die Zeit zum Kochen bzw. es muss schnell gehen und dann noch überlegen, was ich zuckerfreies kochen kann? Und, und, und.
    Aber in mir ist eine große Sehnsucht nach viel weniger Zucker.
    Danke für diesen wirklich wichtigen und guten Artikel!
    Heike

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 11:17 Uhr

      @Heike: Liebe Heike, es ist einfach und zeitsparend sobald man gute Rezepte hat. Schau dich doch auf Lynns Blog mal um oder nimm die Rezepte aus ihrer Kolumne hier. Sind alle auch männererprobt. Was mir auch tierisch geholfen hat, meine Einstiegsdroge ins gesunde Leben sozusagen, ist das Kochbuch, das du auf dem Foto siehst. Bin grad am Flughafen, vergesse immer den Titel. Argh. Das ist eine Familie mit drei Kindern, die toll einfach gesund kochen. Ich koche ständig deren Tomatensoße vor oder mach fix ein Pesto und diverse andere Sachen. Vielleicht hilft dir das ja. Herzliche Grüße, Steffi

  23. Antworten eva 23. April 2018 um 12:06 Uhr

    Toller und sehr spannender Bericht. Ich hab‘s auch versucht, aber bin nach 6 Monaten am Bahlsen-Outlet auf Sylt gescheitert und langsam aber sicher zurück zu alten Gewohnheiten gegangen.. Werde mir Deine ganzen Buch- und Filmempfehlungen reinziehen und nochmal starten. Danke für die Inspiration!

  24. Antworten Lisa 23. April 2018 um 12:08 Uhr

    Echt toll! Und der Hammer, daß Dich in der vergangenen hochsommerlichen Woche kein gekühlter Rosé austricksen konnte!! Verzichtest Du auch komplett auf Kaffee (mit Milch)?
    Lieben Gruß
    Lisa

    • Antworten Steffi 23. April 2018 um 12:17 Uhr

      @Lisa: Liebe Lisa, ja, genau da begann der Jieper! Im Moment drosselt mich der Heuschnupfen noch etwas, der wird mit Alkohol leider wirklich sofort noch schlimmer. Und zum Kaffee: lustig, dass du fragst! Den trinke ich seit Weihnachten nicht mehr, weil er mir nie richtig gut getan hat. Ich liebe den Milchkaffeegeschmack und Geruch sehr, aber das Koffein macht komischen Kram mit meinem Körper. Ich werde superhibbelig und mein Darm dreht am Rad. Nicht immer aber meistens. Deshalb lasse ich es einfach weg. Manchmal trinke ich einfach so ein Glas kalte Milch. Bekommt mir besser. Und diese Glldene Milch mit Hafermilch. Und wie machst du‘s? Herzlich, Steffi

      • Nadine 23. April 2018 um 13:12 Uhr

        Witzig! Das mit dem Kaffee habe ich auch u bisher noch niemanden getroffen, der das so recht versteht… Wenn ich Kaffee trinke fühle ich mich den Rest des Tages wie verkatert u völlig gaga… Lieben Gruß Nadine

  25. Antworten Susanne 23. April 2018 um 12:50 Uhr

    SuperArtikel! Ich mache das seit ca. einem 3/4 Jahr auch und finde, wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat, flutscht es ganz einfach die ostfriesische Teezeit überstehe ich natürlich ohne Kluntje, aber immer mit Energyballs im Gepäck (bestes Rezept ist von eathis!)
    Witzigerweise futtert mein Vater mir die dann immer weg…

  26. Antworten Insa 23. April 2018 um 12:56 Uhr

    Liebe Steffi,
    Ich finde deinen Artikel toll, wie immer! Man merkt dass dir das Thema sehr wichtig ist. Ich finde ihn etwas ernsthafter als sonst. Aber gut! Genau richtig! Wir alle sollten glaube ich bewusster essen. Und man kann sich ja auch bewusst die Schokolade reinschmaufeln. Darum geht es nicht. Aber darum ein bisschen besser zu wissen was drin ist und dann je nach Gefühls und Gesundheitslage selbst entscheiden was gut für einen ist.
    Ich bin gespannt wie lange du damit weitermachst und wo du dein Optimum findest. Würde mich über eine Fortsetzung freuen!
    Viele Grüße und einen guten Flug!
    Insa

  27. Antworten Insa 23. April 2018 um 13:00 Uhr

    Hast du auch so was wie Fleischwurst weggelassen? Ist ja auch Zucker drin…
    Ich versuche vor allem für meine Kinder Lebensmittel ohne Zucker zu finden und scheitere regelmäßig.
    Ich finde es übrigens einen Skandal, dass es keinen zuckerfreien Fruchtjoghurt auf dem Markt gibt. Die Ökos tun sogar oft mehr rein als die konventionellen Firmen.

    • Antworten Anne 23. April 2018 um 13:58 Uhr

      Dass in Naturjoghurt Zucker enthalten ist, hat mich heute ziemlich entsetzt, als ich deinen guten Artikel las, liebe Steffi. Aber eigentlich hätte es mir auffallen müssen, denn es steht ja drauf… Was kann man denn für einen Joghurt essen, der zuckerfrei ist? Soja- und Kokosmilchprodukte sind nicht mein Geschmack.

  28. Antworten Lena 23. April 2018 um 13:58 Uhr

    Liebe Steffi, toller Artikel!! Ich finde es toll, dass du dich mit Thema beschäftigst und man sich selbst dadurch einfach mehr aufmerksam macht auf das Thema. Ich ‚musste‘ Anfang des Jahres auch meine komplette Ernährung wegen einer recht krassen Histaminunverträglichkeit umstellen. Ich bin einige Jahre zu vielen Ärzten gelaufen, keiner konnte mir helfen, meine Beschwerden wurden als Reizdarm oder ‚zu viel Stress‘ abgetan. Als ich im Januar endlich einen Arzt gefunden habe der mich ernst genommen hat und dann dieses Ergebnis aus den ganzen Tests rauskam war ich total erleichtert, denn ich konnte endlich was tun. Was soll ich sagen? Innerhalb kürzester Zeit habe ich die ersten Besserungen festgestellt! Ich hatte plötzlich nicht mehr das Gefühl ‚wie ferngesteuert‘ zu sein, mein Kopf war einfach nur klar! Kein Schwindel, keine Kopfschmerzen-einfach nichts! (ich hab mir nicht träumen lassen, dass ich dieses Gefühl jemals wieder habe-nach Jahren in denen ich so rumgelaufen bin und es schon fast ‚normal‘ war für mich) Ich habe nur noch einen Bruchteil der Periodenschmerzen die ich sonst hatte, meine Haut verändert sich (mehr Pickel leider, aber es passiert auf jeden Fall was) und mein Darm dankt es mir auch…Auch ich habe wirklich kein Problem mehr damit auf Süßigkeiten und Softdrinks (Cola war mein bester Freund) zu verzichten. Es macht Spass neue Rezepte zu probieren und sich so zu ernähren, dass es einem richtig gut geht damit! Ich wünsch dir weiterhin viel Erfolg! Liebe Grüße, Lena

  29. Antworten Sylvie 23. April 2018 um 14:30 Uhr

    Liebe Steffi,
    vielen Dank für diesen schönen Artikel. Ich habe ihn sehr gern gelesen, denn ich habe im Februar und März ebenfalls mit Frau Wilsons Hilfe auf Zucker verzichtet und war sehr neugierig, wie andere klarkommen.
    Mir ging es ähnlich wie dir – ich hatte es mir vorher viiiiiiel schwerer vorgestellt und dann lief es doch (fast) wie von allein. Und auch nach dem acht Wochen vermisse ich weder die Trostschoki nach einem harten Tag noch die Zimtschnecke zum Kaffee. 😉
    Parallel habe ich morgens eine mamafreundliche Fünf-Minuten-Sporteinheit etabliert – und ganz, ganz schnell hatte ich wieder ein sehr positives Körpergefühl. Ein schöner Nebeneffekt neben dem verlorengegangenen Zuckerjieper.
    Einige Rezepte aus dem Buch fand ich richtig gut, vor allem die Suppen! Ergänzt habe ich sie mit Pinterest-Funden und mit Rezepten aus Blogs zu Fructoseintoleranz. Klappte super!
    Mein Lieblingssnack, nach wie vor: Eine Dinkelwaffel mit Cashewmus und einer Prise Salz. 🙂
    Vielleicht schreibst du in ein paar Monaten mal, wie es dir weiterhin damit ergangen ist?
    Ganz liebe Grüße!

  30. Antworten Katharina Gantenberg 23. April 2018 um 15:14 Uhr

    Liebe Steffi, danke für den coole, ehrlichen Artikel zu diesem tatsächlich immer noch sehr kritischen Thema, bei dem sich oft die Meinungen spalten. Ich selbst ernähre mich auch seit einigen Jahre ohne Zucker – also klar gibt es Ausnahmen – Ich seh das wie du eher entspannt und mache es weil es mir damit einfach viel besser geht und ich dadurch so viel mehr Energie habe und viel ausgeglichener bin. Das Spannende ist ja, dass man relativ schnell nichts mehr vermisst. Aber was ich immer wieder interessant finde ist, wenn man auf Leute trifft die den Verzicht von Zucker und eine gesunde Ernährung für eine überflüssige Modeerscheinung halten (teilweise zu recht) und einen leicht belächelnd anschauen und sagen: „ ach nee, stimmt sowas isst du ja nicht, da ist ja ZUCKER drin. Da denke ich mir „häää ich guck dich doch auch nicht kritisch an weil du Zucker isst.“ Ich finde jeder sollte es so machen wie es sich für ihn richtig anfühlt. Auch wenn meine Erfahrung zeigt, wer einmal richtig auf den Geschmack einer gesunden Ernährung gekommen ist, kommt meistens genau so schlecht wieder davon los wir vorher vom Zucker;) Zufällig sitze ich gerade ein einem Guide mit Infos & Rezepten der es Mamas erleichtern soll, ihren Kindern gesundes Essen “schmackhaft” zu machen. Denn das ist ja leider manchmal nicht so leicht;)
    Ich wünsch dir eine gute Zeit in München!

  31. Antworten Angela 23. April 2018 um 15:43 Uhr

    Erstaunlich: Wenn man die Notfall-Schokolade durch Notfall-Möhren ersetzt, treten gar nicht mehr so viele Notfälle auf…..
    zitiert von @Keinzahnkatzen

  32. Antworten Juli 23. April 2018 um 16:36 Uhr

    Liebe Steffi!
    Ich fand deinen Artikel ganz toll und total inspirierend!! Und ich glaube, jetzt ist es soweit, dass muss ich auch ausprobieren. Denn es ist so wie du sagst, eigentlich kickt es gar nicht mehr und glücklich macht es auch gar nichts mehr so und der Bauch, puuuuh!!! Das Buch/die Bücher besorge ich mir umgehend und stöbere bei Lynn nach Rezepten. Ich bin gespannt, ob ich es im Alltag schaffen werde… mit zwei kleinen Kindern (6 und 3) neigt man bestimmt schnell zu alten Mustern. Aber: Tschakka!!
    Alles Gute für dich, ich finde dich und deine Artikel ganz toll!
    Liebe Grüße,
    Julia

  33. Antworten Christine 23. April 2018 um 21:54 Uhr

    Mega! So toll!! Und deine Angst, dass dieser “Gesundheitsartikel” nicht gut ankommt ist völlig unbegründet! Ganz im Gegenteil, ich bin jetzt wieder voll motiviert dasselbe zu tun!! ; ) Darf ich fragen ob du Milch (z.B. im Café) aus weggelassen hast? LG und danke nochmal, so super geschrieben!!

  34. Antworten Katja 23. April 2018 um 23:11 Uhr

    Hallo Steffi, ein toller Beitrag von Dir. Schau mal in den Blog von Veronika Pachala: http://www.carrotsforclaire.com. Dort findet man viele ganz tolle gesunde und zuckerfreie Rezepte. Viele Grüße Katja

  35. Antworten Betty 23. April 2018 um 23:20 Uhr

    Hallo Steffi !
    Danke für Deinen tollen Artikel ! Obwohl ich weiß, WIE gut es mir geht , wenn ich keinen Zucker esse ( subba Haut, weniger Gewicht, mehr Energie ….) falle ich immer wieder in alte Muster zurück . Schon alleine , da ich u.a.in einer Chocolaterie arbeite …. Es ist so oft der Stress , der dazu führt , dass sich das plötzliche Gefühl einschleicht , mit Schokolade etc… diesen zu reduzieren … Gerade mit Kindern. Aber längerfristig ist Zucker echtes Gift ! Danke für Deinen Anstoß!!!!!!!!

  36. Antworten Izzie 24. April 2018 um 09:19 Uhr

    Das hatte ich letztes Jahr, ich habe zur Fastenzeit damit begonnen, weil ich auch wirklich ein schlimmer Junkie war (“Habe ich noch ausreichend Süßes für heute Abend im Haus?” – Geht noch mal schnell zum Supermarkt um sich ne Tüte Gummitiere zu holen *Augenroll*). Ich konnte (und wollte) aber nicht gleich von 100 auf 0 und habe wenn die Lust zu stark war abends immer 90%-ige Schokolade gegessen (die hat 6 g Zucker auf 100 g) und Sonntags darf man in der Fastenzeit auch dem gefasteten frönen. Natürlich hatten wir in der Zeit eine Veranstaltung mit Kuchenbuffet und haufenweise Geburtstage im Büro, aber unter Woche lief da nix. Ich war ganz stolz. Seitdem ist Sonntags immer mein Süßigkeitentag. Für mich war das Süßkram schnelle Energie und Belohnung nach der Arbeit. Aber irgendwann abends stellte ich fest, dass ich über eine Belohnung nachdachte, die nichts Süßes war und das war wirklich toll. Und in der Tat, es ist nicht leicht “Ersatzprodukte” zu finden. Ich habe da auch zu Nüssen gegriffen oder Dinkel-Sesam-Brezn. Mir persönlich ging es ja mehr darum vom Süßen (Gummitiere und Schoki) wegzukommen und nach einigen Monaten habe ich dann auch abends keine Schoki mehr gebraucht und nun bin ich seit über einem Jahr dabei nur am Sonntag noch Süßes zu essen. Vielleicht starte ich demnächst den Versuch auch das zu reduzieren, aber im Moment geht es mir gut damit und ich will auch nicht, dass es sich wieder verschlimmert. Jeder kleine Fortschritt zählt. Wie hat der Hildmann mal gesagt, er findet es gut, wenn die Leute mit einem Tag in der Woche vegan anfangen und sich dann steigern. Neuer Tag, neues Glück, man sollte sich nicht selber zerfleischen, wenn man mal einen Tag doch nachgegeben hat. Aber klar, dass kann ich leicht sagen, wenn ich schon über ein Jahr dabei bin.
    Im Übrigen finde ich es schade, dass man in Deutschland gerade in Restaurants noch sehr suchen muss nach GF, LF oder gar vegan. In den USA ist das mittlerweile schon Gang und Gäbe. Das würde ich mir hier auch wünschen.
    Hab einen schönen Dienstag und weiterhin viel Spaß beim gesunden Essen.

  37. Antworten Ariane Reichardt 24. April 2018 um 12:17 Uhr

    Schön geschrieben, liebe Steffi! Ich liebe deinen Humor.
    Die Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag habe ich genutzt um vom Zucker zu fasten. Es fiel mir erstaunlich leicht. Dadurch, dass es ja ein Deal war, der temporär begrenzt war… Trick 17, weisste Bescheid? Jeden Tag ein Franzbrötchen hier, ein Croissant da, eine Rosinenschnecke, ein Riegel Schoki auf die Schnelle, ha! nö, brauchte ich nicht. Ich war frei und voller Energie!
    Ich habe meinen Schokohasen, den ich mir versprochen habe, Ostersonntag mit Leidenschaft verschmatzt…. aber, da ich so gute Erfahrung gemacht habe, es mir so sehr gut tat auf Zucker zu verzichten, mache ich jetzt einfach weiter.
    Herzliche Grüße,
    Ariane

  38. Antworten Marina 24. April 2018 um 23:03 Uhr

    Hi, sag mal, das mit der Cellulite – das musst Du nochmal ausführen, wenn Du kannst, bitte. nach 4d besser? oder habe ich da was missverstanden?

    • Antworten Steffi 26. April 2018 um 12:39 Uhr

      @Marina: Liebe Marina, was würdest du denn gern noch wissen? Es war einfach so, dass sie sich quasi zurück gezogen hat. Als wenn sie den Zucker als Futter gebraucht hätte. Ich hab sie quasi verhungern lassen. 😉 Es ist nicht alles weg (wird es auch niemals), aber auf jeden Fall deutlich besser/fester geworden. Hilft das? Herzlich, Steffi

  39. Antworten Ulrike 25. April 2018 um 12:11 Uhr

    Bei mir ist es jetzt soweit, dass ich nach einem halben Glas Wein schon genug habe. Ich vertrage einfach keinen Alkohol mehr

  40. Antworten Annie 26. April 2018 um 15:09 Uhr

    Liebe Steffi, bin erst jetzt dazu gekommen, deinen Artikel zu lesen. Ich habe noch einen heißen Tipp gegen deinen Heuschnupfen.

    Ich habe jedes Jahr übelsten Heuschnupfen, aber in einem Jahr war ich ganz tapfer und habe auf Gluten verzichtet und das hat Wunder gewirkt. Ich konnte durch eine BIRKENallee laufen ohne auch nur mit der Nase oder Wimper zu zucken. Also vielleicht probierst du das nochmal aus.

    Liebe Grüße,
    Annie

  41. Antworten Claudia 29. April 2018 um 12:23 Uhr

    Liebe Steffi,
    sehr nachvollziehbar geschrieben. Ich kann alles, was du beschreibst, auch bestätigen: keine Cellulite mehr (tatsächlich gar keine!), viel definierterer Körper und viel reinere Haut. Ich bin seit 6 Jahren quasi zuckerfrei. Morgens in meinem Frühstücks-Naturjoghurt mit Nüssen und Samen gibt es ein wenig Obst, aber ansonsten wirklich zuckerfrei. Ganz selten kommt mir mal eine Kugel Joghurteis im Sommer unter, aber davon abgesehen esse ich nie Süßigkeiten, Kuchen, Desserts. Ich backe leidenschaftlich gern mein eigenes Brot ohne Zucker und Müslikekse, die ich mit wenigen Datteln bzw. Rosinen ein klein wenig süße. Aber man braucht es ja gar nicht mehr so süß, wie du schon selbst sagst. Möhren schmecken irre süß. Bananen mag ich eigentlich schon nicht mehr, wenn sie reif sind – dann empfinde ich sie als unerträglich, eklig süß.
    Aber man wird tatsächlich teilweise wie eine Aussätzige behandelt. Manche Kolleginnen belächelten mich anfangs oder guckten blöd, als sie merkten, dass ich – früher Schokoholic – plötzlich auf alles Süße verzichtete. Teilweise musste ich mir vorwerfen lassen, ich sei Orthorektiker (also fanatisch mit gesunder Ernährung befasst). Man stößt wirklich auf allerlei Widerstand. Aber das tangiert mich inzwischen nicht mehr. Ich weiß, dass ich viel mehr bei mir selbst bin, dass ich voller Energie und zufriedener bin als je zuvor. Ich bin weder asketisch noch fanatisch noch sonst was, sondern erfreue mich allerbester Gesundheit. Ich bekomme z.B. auch nie Erkältungen. Ob’s am Weglassen von Zucker liegt, weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall ist es ja ein Indiz dafür, dass mit meinem Immunsystem alles gut läuft.
    Vor einem halben Jahr hatte ich ein schönes Schlüsselerlebnis. Ich traf nach etwa fünf Jahren eine ehemalige Kollegin wieder, die mich ansah und mir kopfschüttelnd zurief “Claudia, ich fasse es nicht, wie siehst du denn aus? Du bist ja keinen Tag älter geworden seit damals! Guck mich mal an, lauter Falten überall! Verrätst du mir dein Geheimnis?” Ich musste echt schmunzeln, denn man selbst sieht sich ja jeden Tag im Spiegel, und dann fällt einem ja nicht auf, dass man vielleicht besonders im Vergleich zu Gleichaltrigen kaum Falten hat. Aber ich glaube, das liegt tatsächlich auch am Zucker. Bzw. natürlich am Zuckerverzicht. Habe es danach mal gegoogelt und herausgefunden, dass man den schädlichen Alterungs-Prozess in der Haut, den Zucker anrichtet, Glykation nennt, ausgelöst durch Zucker. Tja, dazu bekommt meine Haut keine Chance!
    Was mich von dir und den meisten, die dir hier geantwortet haben, unterscheidet, ist die Motivation, durch die ich aufgehört habe mit Zucker. Die meisten heutzutage, die auf Clean Eating umstellen, wissen schon ganz viel darüber, wie ungesund Zucker ist und was sie sich alles von dessen Verzicht versprechen. Bei mir war’s vor 6 Jahren anders. Ich war auch gar nicht übergewichtig oder so, nur halt süchtig nach Schokolade, die jeden Tag in nicht allzu kleinen Mengen auf meinem Speiseplan stand. Gern nahm ich auch hier und da mal ein Stück Kuchen und Desserts, aber der größte Suchtfaktor war Schokolade. Im Schnitt bin ich sicher auf 100 g pro Tag gekommen. Und eines Tages beim Griff in den Kühlschrank, um mir gerade ein Stück Schokolade herauszuholen, habe ich mich vor mir selbst und vor allem vor dieser Sucht geekelt! Ich habe mir gesagt “komm, mach mal zwei Tage eine Schoko-Challenge und verzichte komplett drauf, das muss ja wohl zu schaffen sein.” Eine Challenge mit mir selbst quasi… Lustig, wenn ich heute daran zurückdenke. Es war echt die Hölle. Ich war voll auf Turkey. Meine Gedanken kreisten 24 Stunden am Tag nur um Schokolade. Aber die Härte des Entzugs haben meinen Entschluss noch fester werden lassen, denn erst dadurch merkte ich, dass es sich wirklich um eine ganz krasse Sucht handelte. Die zwei Tage habe ich geschafft und als ich am dritten Tag ankam, war ich bereits so stolz, dass ich die zwei Tage geschafft hatte, dass ich mir vornahm, noch einen dritten Tag zu schaffen. Was dann kam, war interessant. Nach drei Tagen war der Entzug nicht mehr so doll wie ganz am Anfang und ich wurde übermütig und fragte mich, ob ich wohl eine ganze Woche schaffen würde. Tja, als die rum war, wurde es mit jedem Tag so leicht und mir ging es auch insgesamt viel besser, dass ich da bereits die Überzeugung hatte, dass ich ja jetzt doof wäre, mit dem Zuckerzeugs wieder anzufangen. Das ist nun knapp sechs Jahre her. Der Weg zurück zum Zucker ist jetzt für mich genauso undenkbar wie früher, als ich noch “drauf” war, die Vorstellung, dass ich je ohne Schokolade leben könnte. Ich kann es aber, und zwar sehr sehr gut und ohne irgendwie das Gefühl der Entbehrung. Ich halte mich sogar für einen richtig großen Genussmenschen, nur genieße ich eben andere Lebensmittel als früher.
    Ich wünsche dir, Steffi, und auch allen Gleichgesinnten hier, dass ihr auf euer eigenes Gefühl hört und euch nicht von irritierten Reaktionen aus dem Umfeld aus dem Konzept bringen lasst. Irgendwann spürt man, was einem gut tut und was schlecht für einen ist. Und Zucker ist definitiv schlecht für mich!
    Viele Grüße
    Claudia

  42. Antworten Tanja 30. April 2018 um 08:38 Uhr

    Hey Steffi! Wow, spannendes Thema! Ich hab auch seit knapp einem Jahr meine Ernährung Stück für Stück umgestellt, erst mehr trinken, dann nix süßes, kaum noch Fleisch, selten Alkohol und weniger Kohlenhydrate und fahr extrem gut damit. Fühl mich ausgeglichener, hab weniger Migräne und hab tatsächlich einiges an Gewicht verloren. Aber wenn ich deinen Artikel lese, dann hab ich das Gefühl, dass ich mich nochmal intensiver mit dem Thema auseinander setzen sollte. Schließlich hab ich mir das letzte Jahr eingeredet, zuckerfrei ist schon dann erreicht, wenn man alle Süßigkeiten und solches Zeug weg lässt… ich glaub ich hol mir mal eins von den Büchern!
    Danke für die Inspiration und ich ziehe meinen Hut!
    Alles Liebe! Tanja

  43. Antworten Julia 2. Mai 2018 um 08:48 Uhr

    Es ist schon Wahnsinn, was falsches Essen so auslösen kann. Da verschwindet sogar das ” Burnout” plötzlich, wenn man Unverträgliches weglässt. Bei mir waren es Witzigerweise genau die Sachen, die ich besonders viel gegessen habe, die ich nicht vertragen habe. Käse- und brotsüchtig war ich. Ohne Gluten und Milchprodukte, Fructose in Maßen geht es mir soooo viel besser. Das Teufelchen ist bei mir nicht die Schokolade, sondern der Wein, den ich zumindest aufs Wochenende beschränke. Neben dem Blog von Lynn habe ich noch ein paar Favoriten fürs gesunde, zuckerarme Kochen: Wellcuisine, Carrotsforclaire, eatthis.org und Kochtrotz. Alles Liebe, Julia

  44. Antworten Steffi 24. Mai 2018 um 14:39 Uhr

    Hallo liebe Steffi,
    vermutlich kennst Du sie und ihren Blog schon längst… aber tolle, gesunde, einfache und (meist) zuckerfreie Rezepte findest Du bei Elle Republic.
    Asiatische Nudeln mit Erdnusssauce, Spargel-Spinatsalat mit Tahin-Dressing, … zum Umkippen lecker.
    Viel Spaß und Erfolg auf Deinem weiteren Weg. Es lohnt sich! 🙂

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