Werbung

Wir sind zurück!

Wie wir unser Traumhaus in Kopenhagen fanden, dies jetzt in Hamburg suchen plus ein paar Gedanken über Urlaube, ach, das Leben!

Text – Stefanie Luxat

“Und?” fragte die erste Freundin schon wenige Stunden nachdem wir in Kopenhagen angekommen waren, “… wie ist es?”

Das kann ich dir nicht erzählen! Das darf ich niemanden sagen! Es ist zu gut!!! Dachte ich heimlich.

Wir haben das Paradies gefunden, unser Traumhaus, eingerichtet wie wir es einrichten würden, mit einem Zimmer für jedes unserer Kinder, mit  perfekt passendem Spielzeug, mit weißen Holzfußboden (mein Traum seit Jahren), mit Terrasse/Garten/Trampolin/Apfelbaum und Schaukel, absoluter Ruhe im Vorort – wenn wir verraten, wo es liegt, dieses Paradies und wie man hinkommt, wird es ab jetzt so überfüllt sein, dass wir dort nie wieder selbst Platz finden werden.

Und ich dachte: Nachher ist dein Urlaub, liebe Freundin, kein Kracher (so wie unsere Ferienwohnung auf Borkum letztes Jahr) und ich möchte dich nicht traurig/neidisch/sonstwas machen.

Es wird doch so viel verglichen bei Urlauben. Steckt so viel Druck dahinter. Weil teuer, weil selten…

Doch dann überlegte ich noch mal. Wie ich diesen Winter mein Urlaubsglück im Haus Hirt fand, weil Freunde uns davon erzählt hatten. Wie andere ihr Glück dort fanden, weil ich es weitererzählte. Das dies genau mein Konzept ist hier auf dem Blog seit zehn Jahren: Weiterzuerzählen was großartig ist. Auch wenn das schon hieß, dass ich von dem Wein, den ich gerade euphorisch empfohlen hatte, selbst keine Flasche mehr abbekam. Ich erinnerte mich an meinen Glauben, dass geteiltes Glück die guten Gefühle noch maximiert. Und es genügend von allem für alle gibt.

Dieses Traumhaus hat mein Mann nach stundenlanger Suche über Airbnb gefunden. Wir haben alles in diesem Urlaub zu Einhundertprozent selbst bezahlt, auch das Haus. Ich bekomme von Airbnb keinen Cent und auch keine Gratisübernachtung (auch nicht von dem Vermieter des Hauses) und trotzdem muss ich rechtlich Werbung drüber schreiben, weil ich verrate, wo auch ihr es buchen könnt. Nur zur Info.

 

Was muss ein Urlaub eigentlich können?

Diese Frage ging mir in den zwei Wochen in Kopenhagen oft durch den Kopf. Ich hatte es trotz sehr vieler Überstunden vorm Urlaub, wie das ja oft ist, nicht geschafft, alle aktuellen Projekte fertigzubekommen und wusste, ich werde nicht nur frei machen können. Das wurmte mich, hatte ich doch gerade in der Abo-Ausgabe viel zum Thema Richtig Abschalten geschrieben. Und sogar das Universum (oder wer auch immer) hatte sich eingemischt und meine Abwesenheitsnotiz im Emailsystem nicht eingerichtet, sondern stattdessen 20 Mal (!) an jeden (!) meiner Kontakte rausgeschickt. Es wussten also jetzt wirklich alle: Ich bin im Urlaub!

Aber fühlte sich das schon so an, mit To Do-Liste und schlechtem Gewissen im Nacken? Nicht so richtig.

Ich musste an Formel-Eins-Weltmeister Lewis Hamilton denken, der David Letterman im Interview erzählt hatte, dass die mental toughen Phasen nicht die bei der Arbeit seien, sondern die zwischen den Rennen, wenn er Urlaub hätte und keinen konkreten Auftrag. Eine Freundin gestand mir mal, dass sie sich “wie ein Stück Scheiße” ohne Arbeit fühle. Gefühlt nichts wert sei. Auch daran dachte ich. Machen wir uns am Strand/im Urlaub so nackig, nicht nur weil wir kaum was anhaben, sondern weil wir uns auch von unseren Jobtiteln lösen, dem Gefühl der Anerkennung, die man durch den Beruf oft bekommt, unseren Status? Klammern sich deshalb so viele an ihre Jobs, Titel, Likes und gönnen sich kaum Freizeit, weil sonst die Frage aufkommt – wer bin ich ohne all das? Was bin ich dann noch wert? Und lebe ich eigentlich das Leben, das ich mir wirklich wünsche?

Ich beschloss, statt mich weiter über meine To-Do-Liste zu ärgern, dass es keine Vorschriften für Urlaube gibt.

Das ich die bin, die entscheidet, wie er für mich aussehen soll. Und wenn ich zwischendurch arbeiten muss, ist das so und kein Drama.

Also führte ich für die ersten Tage eine kleine Routine ein: Familienfrühstück, ein Gang durch den Garten, das Gras unter den Füßen spüren, eine Runde mit den Kindern auf dem Trampolin hüpfen und dann zwei Stunden konzentriert arbeiten und fertig. Der Rest des Tages war dann wirklich Urlaub. Ich kümmerte mich nur um das, was wirklich nicht verschoben werden konnte, das schlechte Gewissen verzog sich und ich kam dem Abschalten immer näher. Woran ich das merkte? Alles andere, außer der Urlaub und wir als Familie wurde immer unwichtiger.

 

Wie erholsam kann ein Urlaub mit Kleinkindern überhaupt sein? 

Auch die Frage stellten ich mir. Vor allem, weil eins der Kinder beschloss, jeden Tag um exakt 5.40 Uhr wach zu sein. Ich stellte mir die Frage auch, als wir so viel Schönes unternahmen, die dollsten Spielhäuser et cetera besuchten und es zwischendurch trotzdem viel Geschrei und kaum mal Zeit für ein richtiges Gespräch für uns als Paar gab.

Es gab Momente, da dachte ich wehmütig daran zurück, wie ich früher mit Freundinnen im Urlaub Stunden auf gepolsterten Holzliegen am Strand verbrachte. Ein Buch/eine Zeitschrift nach der anderen inhalierte und unsere einzige Sorge und Störung darin bestand zu überlegen, wer jetzt aufstünde, um noch ein Kaltgetränk an der Strandbar zu holen. Natürlich hatten wir auch damals viele nervige Themen (Ist er der Richtige? Job? Mann? Weg?), das verklärte sich in meiner Sehnsucht nach Ruhe.

Und trotzdem war es so, so, so schön mit den Kindern. Ein Paradoxon, das man tatsächlich erst versteht, wenn man drinsteckt.

Will man sie den einen Moment dringend loswerden, durchströmt einen im nächsten Moment so ein Schwall an Liebe und guten Gefühlen, dass all das Anstrengende in die Ferne rückt.

Wir lagen Ewigkeiten alle zusammen auf dem Trampolin im Garten herum, schauten in den Himmel, stapelten uns Vier zu Sandwiches. Fielen um, lachten laut drinnen und draußen, weil kein Nachbar uns befahl wie laut oder leise wir sein dürfen. Wir fühlten uns so frei.

Ich inhalierte die Ruhe. Ab und zu fuhr mal ein Auto durch die Siedlung – ansonsten Stille. Vogelgezwitscher. Ab und zu mähte mal jemand in der Nachbarschaft den Rasen, das Geräusch löste wohlige Kindheitserinnerungen aus. Irgendwann saßen mein Mann und ich auf der Gartenbank vorm Klettergerüst (ja, auch das gibt es da), schauten den Kinder beim Spielen zu und beschlossen: Wir müssen ihn jetzt einfach mit Vollkaracho angehen, unseren Traum vom eigenen Haus.

Wenn nicht jetzt, wann dann? 

Es war immer da gewesen, der Traum vom eigenen Haus. Sie waren nur auch da – die Zweifel. Wie sollen wir das finanzieren? Wie würden wir mit dem Druck umgehen, so hohe Schulden bei der Bank zu haben? Wie sollen wir etwas finden, wenn doch alle das Gleiche suchen und der Markt so irre abgegrast beziehungsweise preislich völlig übertrieben ist?

Kurz vorm Urlaub saß ich neben meinem Schwager auf einem Familienfest und aus dem Nichts heraus begann ich endlich konkret zu fragen. Wie macht ihr das? Hast du keine Angst, dass mal was passiert? Was macht man dann mit dem Abbezahlen so großer Summen? Fühlst du dich unfrei? Wie ist es nicht mehr in der Stadt zu wohnen, sondern in einem Vorort? Wir sprachen und sprachen und sprachen, bis ich sie endlich runterklappen konnte, die Handbremsen, die mich immer aufhielten, diesen Traum anzugehen.

Jetzt suchen wir also mit Vollkaracho unser eigenes Haus.

Und die Realität legt sich knallhart wie ein zu kleines Abpauschpapier auf unseren Traum.

Selbst außerhalb gibt es kaum noch Häuser/Doppelhaushälften/Endreihenhäuser, die passen würden. Wir träumen von einem kleinen, feinen Haus. Ein Zimmer für jedes Kind, ein kleiner Garten – genau, das was sich die meisten Familien in unserer Situation wünschen. Wir sind handwerklich nicht sehr begabt, wir haben nicht die Mittel und Manpower, ein Haus von Grund auf zu sanieren. Der Traum wäre eins, in das man sofort einziehen könnte – mit realistischen Renovierungen. Wir schauen uns auch viel an – aber irgendwas ist immer. Entweder kauft es direkt jemand blind vom Markt, egal wie schnell wir sind. Es fährt plötzlich eine S-Bahn durch den Garten, es liegt in der Flughafenschneise oder die Vermieter möchten für immer im Garten wohnen bleiben.

Es ist absurd. Und hart.

Zum einen, weil uns die Zeit im Nacken sitzt – unsere Tochter wird nächstes Jahr eingeschult und ich würde sie dann so ungern noch mal umpflanzen. Zum anderen müssen wir ständig unsere Hoffnungen unter Kontrolle halten. Taucht plötzlich ein zunächst denkbares Haus irgendwo auf, stellt mein Kopf innerhalb von Sekunden unsere Möbel da rein, sehe ich uns schon glücklich im Garten. Es ist ähnlich wie das Daten als Single – man wird zum Experten für Enttäuschungen. Muss sich immer wieder Aufrappeln, selbst motivieren und die Hoffnung einfach nicht aufgeben.

Falls ihr also irgendwas hört, wisst, selbst zu verkaufen habt – ich wäre euch für jeden Tipp so, so dankbar, schreibt mir an erzaehlsmir@ohhhmhhh.de oder per DM über Instagram. Erzählt es allen, die ihr kennt. Ich würde mir das allerschönste Dankeschön ausdenken. Das allerschönste.

Vielleicht ist der Trick, von einem Urlaub oder einfach dem Leben nichts zu erwarten und von allem überrascht zu werden. Darauf zu vertrauen, dass es das Leben gut mit einem meint. Und trotzdem klar zu formulieren, was man sich wünscht, damit andere einem helfen können, es zu finden. Darauf versuche ich zu vertrauen.

Herzlich,

Steffi

 

Unserer aktuellen Lieblingstipps für Kopenhagen mit und ohne Kinder:

Wir haben ganz viel in Kopenhagen unternommen, es ist so herrlich kinderfreundlich dort. Und Ines Burkhart, die ihr hier in ihrer Beispielwoche kennengelernt habt, hatte tolle Tipps für uns:

– Das Ku.Be zum Beispiel. Ein sensationelles Spielhaus, mitten in der Stadt – Eintritt umsonst.

– Das Experimentarium – oder wie wir es nannten: Das Forscherhaus, großer Spaß (der hohe Preis lohnt sich).

– Wir waren wie immer im Louisana Museum. Die haben auch eine Mal-/Bastel-/Spielwerkstatt für Kinder.

– Neu ausprobiert haben wir Hornbaek direkt an der Ostsee, die dänischen Hamptons, dreißig Minuten mit dem Auto von Kopenhagen entfernt. Es gab dort auch einen schönen Foodtruck-Markt.

–  Wir haben uns viel durch Kopenhagen geschlemmt – das Avocadobrot im Granola ist tatsächlich das Beste. Das Fertigpesto im Irma aber auch eine top Lösung für Abende ohne Babysitter.

– Mein einziger Einkauf: 4 neue Keramiktassen aus Handarbeit von Stilleben. Und Trockenblumen.

– Am wohlsten gefühlt habe ich mich in der Bäckerei lille (siehe oben) in dem alten Industriegebiet Refshaleøen. Das sensationell gute Frühstück, deren selbst gebackenes Brot, die Liebe, die sie in ihre Produkte, Mitarbeiter und Umgebung stecken (hier findet man dazu einen tollen Film). Dieses so entspannt eingerichtete Loft. Dieses Gefühl in diesem Industrieviertel, wo gerade ganz viel Neues entsteht, wo alles in Bewegung ist, das einen daran erinnert, dass man immer wieder neu beginnen kann und auch sollte. All das habe ich mir als Moodboard für die nächsten Monate im Kopf abgespeichert.

– Viele weitere tolle Tipps findet ihr auch im Kopenhagen-Guide von Marlene Sörensen auf Spruced. Und Kaffeeliebhabern empfehle ich den Hallo Kopenhagen-Guide von Harriet Dohmeyer, den sie mit sehr viel Liebe komplett selbstgemacht hat.

Text – Stefanie Luxat

36 Comments

  1. Antworten Lilli 29. Juli 2019 um 07:37 Uhr

    Liebe Steffi, welcome back – freu mich sehr, dass hier wieder was los ist Danke für die Kopenhagen Tipps und den Tipp mit dem Haus. Drücke Euch die Daumen für Euer Hausprojekt und freu mich auf Komm se rein in Eurem Haus, das wird gut Guten Start, lg Lilli

    • Antworten Steffi 29. Juli 2019 um 08:38 Uhr

      @Lilli: Liebe Lilli, so schön von dir zu hören! Ich freu mich auch, dass hier wieder was los ist! Wir haben so viel zu erzählen und zu zeigen, haben ganz viel Spannendes vorbereitet! Und herzlichen Dank fürs Daumen drücken. Können jeden Daumen gerade gebrauchen! 🙂 Und das mit der dann echten Haustour ist ein sehr schönes Ziel, das kommt sofort in mein inneres Moodboard, danke dafür! Herzlich, Steffi

  2. Antworten Katja 29. Juli 2019 um 07:41 Uhr

    Liebe Steffi, schön, dass du wieder da bist! Vor allem mit Fragen, die mich auch bewegen. Was bin ich ohne meine Arbeit, wie „funktioniert“ unsere Familie, was macht der Stress mit uns und wollen wir so leben? Ich danke dir für deine Denkanstöße und wünsche euch alles Gute für die Haussuche!!!

    • Antworten Steffi 29. Juli 2019 um 08:40 Uhr

      @Katja: Liebe Katja, oh schön, dass du auch über die Fragen nachdenkst, ich dachte schon, bin das nur ich? Ich mag das ja, wenn solche Fragen hochkommen, irgendwie gibt’s dann immer einen großen Entwicklungssprung. Und damit meine ich nicht die Kinder. 😉 Herzlichen Dank fürs Glück wünschen & liebste Grüße, Steffi

  3. Antworten Juli 29. Juli 2019 um 07:54 Uhr

    Hallo Steffi,
    sooo schön, dass Du wieder da bist. Wir haben unser Haus nach langem Suchen (1,5 Jahre) nun endlich gefunden und ziehen jetzt nächsten Monat ein. Ich drücke Euch ganz doll die Daumen.
    Alles Liebe und viel Glück Juli

    • Antworten Steffi 29. Juli 2019 um 08:41 Uhr

      @Juli: Liebe Juli, wie großartig! Das freut mich riesig für euch! Wie habt ihr es denn dann gefunden? Und wann wusstest du: Das ist es? Bin gespannt! Herzlich, Steffi

  4. Antworten Susanne 29. Juli 2019 um 09:29 Uhr

    Liebe Steffi, dein Haus wird dich finden! Wir haben auch sooo lange gesucht aber immer gesagt, dass wir aufbleiben Fall einen Kompromisslösung machen wollen, hatten genau wie ihr die Einschulung im Rücken und waren kurz davor, die Wohnung meines Onkels zu übernehmen und zu sanieren, haben uns das Leben in der Kölner Südstadt mit zwei Kindern schöngeredet bis es uns plötzlich angeboten wurde, das Traumhaus. Wir mussten nur streichen und dann unsere Möbel reinstellen und nette Nachbarn gab’s gratis dazu. Jeden Morgen frage ich mich, wo der Haken ist oder was wir übersehen haben und dann denke ich: genieß es einfach.
    Deswegen bin ich für dich voller Zuversicht, dass auch euer Traumhaus euch finden wird! Viel Erfolg beim treiben lassen, herzlich, Susanne

  5. Antworten Kerstin 29. Juli 2019 um 09:38 Uhr

    Hallo liebste Steffi, sooo schön das Du zurück bist! Ich bin aus Bayern und kann deshalb nicht helfen bei dem Traum vom Haus, aber ich schicke positive Vibes und drücke fest die Daumen, damit es klappt! Aber das wird es!!! Hab einen feinen Tag, meiner ist versüßt nach Deinem schönen Text herzlich Kerstin

  6. Antworten Susanne 29. Juli 2019 um 09:39 Uhr

    Liebe Steffi,
    uns ging es genau wie euch: wir haben soooo lange ein haus gesucht, schön sollte es sein, mit Charme in einer “guten” Lage. und bezahlbar. Und die Einschulung der Tochter im Nacken.
    Irgendwann hatten wir schon fast resigniert, sagten uns “gut, dann übernehmen wir die Wohnung meines Onkels, sanieren sie uns schön und ziehen in die Kölner Südstadt. Andere Wohnen da auch glücklich mit Kindern”
    Und dann, plötzlich, hat es uns gefunden, unser Haus. Es wurde und angeboten. Und schon beim ersten angucken war klar: das ist es! Genau so eins haben wir immer gewollt. Wir mussten nur streichen und dann unsere Möbel reinstellen. Nette Nachbarn mit Kindern im gleichen Alter wie unsere gab gratis dazu. Seitdem muss ich mich jeden Morgen kneifen und frage mich, wo der Haken ist uns womit ich das verdient habe, aber dann denke ich mir “freu dich einfach”.
    Jetzt spielen wir Abends Tischtennis im Hof und geniessen unser Glück.
    Also: lass dich treiben, dein haus wird dich finden! Ganz bestimmt!
    Viel Erfolg bei der Suche, herzlich,
    Susanne

    • Antworten Steffi 29. Juli 2019 um 10:04 Uhr

      @Susanne: Ahhhhh, genau das wünsch ich mir so!! Inklusive Tischtennis spielen! Hach, du machst mir Hoffnung! Wie wurde es euch denn angeboten? Über einen Makler? Über die Online-Seiten? Freu mich auf Tipps & freu mich mit über dein Glück! So toll!! Herzlich, Steffi

  7. Antworten Nadine 29. Juli 2019 um 09:43 Uhr

    Hallo Steffi,

    wir wunderbar wieder von dir zu hören!
    Da macht mein erster Arbeitstag direkt Lust. Na ja… aber es fällt mir jetzt nicht mehr so schwer, da ich mich auf die neuen Blogeinträge freue.
    Wir wollen nächstes Jahr auch nach Kopenhagen. Jeder schwärmt von dieser Stadt und ich habe große Lust diese zu entdecken.
    Wir haben unser Haus über immoscout gefunden und wohnen am Hamburger Speckgürtel. Wobei wir auch mega Glück hatten, das Haus kam abends neu rein und wir haben direkt am nächsten Morgen beim Makler angerufen. Da standen schon drei “Bewerber” zur Besichtigung an und wir bekamen noch den letzten Termin. Dann ging es so schnell, angeschaut, direkt verliebt und den Vorbesitzern eine gaaaanz liebe Email geschrieben. Und schwupps… eine Woche später stand alles fest! Die beste Entscheidung ever…
    Ich drücke euch feste die Daumen!

  8. Antworten Sophia 29. Juli 2019 um 09:46 Uhr

    Willkommen zurück liebe Steffi! Ach, euer Urlaub klingt als Gesamtpaket ganz herrlich und ich zähle die Tage bis es für uns auch los geht… Allerdings nach Bayern.. Berge, Seen, mit zwei grade Fünfjährigen ausgedehnt “wandern” bzw einfach länger spazierengehen, “Erlebungen” ,wie die beiden immer sagen….Jugendherberge inklusive 🙂
    Ach der Traum vom eigenen Haus , ich kann das soooo gut nachvollziehen! Er lebt auch in mir. Mal versteckt er sich eine Weile, mal hat ihn meine Vernunft gut im Griff, mal pocht er nur, wie ein schmerzempfindlicher Zahn ab und zu ein bisschen vor sich hin, mal drückt und zerrt er ganz gewaltig. Ob dieser Wunsch grundsätzlich etwas damit zu tun hat, dass ich selbst auf dem Land in einem Haus groß geworden bin? Mit Kinderzimmer für jeden, mehreren Klos ( ich finde selbst bei vier Klogänger nur ein Klo zu haben langsam nervig….. ;-))… Bei meinem Mann, der immer in einer Mietwohnung gelebt hat, ist dieser Wunsch irgendwie nicht so ausgeprägt… Aber ich glaube, da steckt tief in mir drin einfach soviel Landmädchen . Soviele Erinnerungen vom Rasenduft, den du nennst, übers Heckenschneiden ( was hab ich es gehasst, dabei mitzuhelfen….), Gießorgien im Hochsommer, Gemüseschwemme, diese unendlich wertvollen zwei Schritte zwischen drinnen und draußen, die man mal eben so geht… Stattdessen muss ich in unserem Alltag einfach zu oft Sätze sagen wie “Bitte trampelt /hüpft/ stampft nicht so laut, denkt an die Nachbarn unter uns…..” und die Kinder einbremsten. Leider kann man Hamburg in dieser Hinsicht mit Freiburg gleichsetzen. Hier herrschen auch unfassbare Phantasiepreise für die letzten Bruchbuden und das bis weit in die umliegenden Dörfer ohne vernünftigen Anschluss an den ÖPNV… Ich frag mich immer wer das zahlen soll/ kann ?????
    Aber auch hier in Freiburg heißt es wie immer weiter hoffen und schauen, ob das Leben einem nicht zufällig etwas vor die Nase spült, aus unerwarteten Ecken.
    Ich drücke auf jeden Fall feste die Daumen, dass wir schon ganz bald von eurem neuen Zuhause hören!!!

  9. Antworten Dorothee 29. Juli 2019 um 09:52 Uhr

    Ach liebe Steffi, herrlich, mit so konkret angehbaren Träumen aus dem Urlaub zurückzukommen. Wir haben auch anderthalb Jahre intensiv gesucht, bis wir ein Haus gefunden haben, in dem wir uns jetzt seit 12 Jahren total wohlfühlen. Es braucht einfach Zeit, es braucht auch ein bisschen Glück und ganz viel Mut. Und klar, man hat Schulden bei der Bank, aber die monatlichen Mietkosten für Eure schicke Altbauwohnung habt Ihr ja auch dauerhaft, die würden ja auch nicht einfach wegfallen, wenn mal ein Job wegfällt. Ich fand das Gefühl viel toller, unser Geld nicht mehr einem Vermieter zu überweisen, sondern das in unser Haus zu stecken! Das fühlte sich so unglaublich gut an. Ein wichtiger Hinweis, den unser Bankberater uns damals gegeben hat, als wir mit ihm gemeinsam überlegt haben, was wir monatlich stemmen können: Ihr lebt jetzt, ihr habt jetzt die Kinder, mit denen Ihr was unternehmen wollt, lasst Euch auch noch Luft zum Leben und für Spontanes. Dann dauert es zwar vielleicht etwas länger, aber Ihr wollt nicht Eure schönste Zeit jeden Cent umdrehen müssen.
    Ganz viel Erfolg bei der Suche und viel Spaß beim Träumen!
    Liebe Grüße, Doro

  10. Antworten Anna 29. Juli 2019 um 09:53 Uhr

    Liebe Steffi, wie schön das ihr wieder da seid. Auch ich kann leider eine leidige Geschichte von der Haussuche erzählen. Unser Traum war: ein kleines eingewachsenes Haus mit Garten mit Charme. Nach 2,5 Jahren Suche nun bauen wir jetzt selbst weil wir unter 300 Bewerbern von der Stadt ausgewählt wurden und einen der wenigen Bauplätze bekommen haben. Nach anfänglicher Unsicherheit weil wir nie ans selber bauen dachten, freuen wir uns jetzt riesig und können es kaum bis zum Baustart erwarten. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei eurer Traumhaussuche!!! Alles liebe Anna

  11. Antworten Simone 29. Juli 2019 um 09:59 Uhr

    Hallo Steffi,

    ja, das kenn ich. Wir haben etwa 5 Jahre mehr oder weniger intensiv gesucht. Gut, München.. Wir hatten eine super schöne Gartenwohnung gemietet, aber ein zweites Kind ginge da einfach nicht mit rein.
    Wir haben uns auch etwas zum Bauen angeschaut. Unglaublich! Alleine der Stress in der Zeit hat mich so was von fertig gemacht. Gescheitert ist es dann an dem Endpreis (noch mal geplante 50% mehr als ursprünglich inseriert) und dem mangelnden Vertrauen in den Bauträger und seine Kalkulation.
    Beim Kaufen kann man echt was tolles erleben!
    Jetzt kaufen und einziehen, wenn der Verkäufer STIRBT! Auch in Varianten, bei denen er dann nicht mal Miete zahlt.
    Häuser ohne Garten mit nur 10qm Terrasse, Häuser, in denen man im Keller nicht stehen kann, dubioseste Wohnflächenberechnungen, und vieles mehr. Oder es kommt dann jemand, der das Geld bar auf den Tisch legt.

    Und in jedes dieser Häuser bin ich in Gedanken eingezogen. Habe Zimmer verteilt, Möbel gestellt… Mein Mann hat das zu allem Überdruss gar nicht verstanden.

    Letztes Jahr hatten wir dann endlich Glück! Wir haben ein Haus gemietet!
    Es ist nicht perfekt, aber im Vergleich einfach so was von gut!
    Jetzt muss nur noch die Biologische Uhr mitmachen, dann kriegen wir alle Zimmer voll =)

    Halte einfach durch! Sei für alles offen und schau dir vieles an. Und überleg dir mal, was schlimmer wäre: Die Grundschule wechseln oder einfach schnell “irgendein Haus” kaufen.

    Liebe Grüße

    Simone

  12. Antworten Nico 29. Juli 2019 um 10:06 Uhr

    Liebe Steffi, wie schön, dass du wieder da bist.
    Das Haus sieht herrlich aus und wir suchen gefühlt auch seit Ewigkeiten u es wird immer schwieriger, da es auch immer teurer wird ;((.
    Wo sucht ihr denn in HH? Überall o eher entlang der Elbe, Norden etc?
    Bekannte haben kürzlich Eimsbüttel gegen Rahlstedt eingetauscht… da ist es wohl zT noch einigermaßen bezahlbar.
    Viel Erfolg! VG Nico

  13. Antworten Astrid 29. Juli 2019 um 10:33 Uhr

    Liebe Steffi,
    willkommen zurück. Dein Urlaubstagebuch klingt sooo schööön und lässt mich auch in Erinnerungen schwelgen. Wir waren zwar in Italien, aber es ging uns ähnlich. Raus aus Berlin und mit beiden Kindern auf eine kleine Insel namens La Maddalena. Das Haus in dem wir wohnten gehört den Eltern eines inzwischen ehemaligen Kollegen von mir. Wir durften es für 2 Wochen mieten und es war traumhaft. Obwohl uns gesagt wurde es sei alles sehr spartanisch, wurden unsere Erwartungen übertroffen. Obwohl wir Selbstversorger waren und es noch nicht einmal eine Spülmaschine gab, war es traumhaft. Die Kinder konnten sich frei bewegen, wässerten täglich den Garten und waren mit den süßen kleinen Geckos per Du. Wir waren jeden Tag an einem anderen – zum Teil sogar einsamen – Strand, schnorchelten und entdeckten die Natur über und unter Wasser. Ich schrieb dem Kollegen sogar, wir besetzen das Haus und bleiben für immer. Die Trennung fiel uns schwer. Mein Sohn (9) stand am Tag der Heimreise auf der Autofähre und weinte, er hatte quasi seinen ersten Liebeskummer.
    Nun sind wir zurück in Berlin, in unserer viel zu kleinen Wohnung (82 qm) und hoffen, dass wir endlich eine größere, bezahlbare Wohnung finden. Ein Haus ist einfach nicht unser Ding, weil es soviel Zeit braucht, die wir einfach nicht haben. Auch habe ich in den letzten Jahren 3 Häuser (von Großeltern) beräumt und zugesehen wie sie verkauft wurden. Das brach mir jedes Mal das Herz. Aber es wollte keiner der Kinder und Enkel aufs Land ziehen. So ist das später dann halt auch.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg auf der Suche nach deiner Traumimmobilie und falls du oder jemand anderes hier etwas von einer 4-Zimmer-Wohnung in Berlin-Schöneberg hört oder weiß. Bitte meldet Euch!!!
    Schön, dass du wieder das bist Steffi!
    Liebe Grüße
    Astrid

  14. Antworten Martina 29. Juli 2019 um 11:19 Uhr

    Liebe Steffi,
    wie schön, dass Du/ ihr wieder zurück seid! Und direkt so ein toller Beitrag. Ich freu’ mich auf die nächsten Wochen und Monate mit Dir!
    Das Hausthema ist bei uns auch immer wieder aktuell. Ein SEHR leidiges Thema. Unser Sohn ist inzwischen acht und ingeschult. Was haben wir uns in der Kita-Zeit einen Streß gemacht. Ein eigenes Häuschen – ein Traum auch von uns. Jedoch auch im Düsseldorfer Raum unfassbar schwer. D.h. wenn man nicht für jeden Mist JEDEN Preis zahlen mag.
    Wie viele schlaflose Nächte ich damals hatte, Magenschmerzen, Kopf zerbrechen. Inzwischen sehe ich es relaxter. Der Traum bleibt – aber dieses “Vollgas geben bei der Suche” hat mich fast krank gemacht. Irgendwann habe ich mir gesagt “das ist es nicht wert, darüber krank zu werden”.
    Inzwischen denke ich auch, das Haus wird uns finden. Oder auch nicht. Ich versuche ruhig zu bleiben, suche mal mehr mal weniger intensiv. Inzwischen haben wir schon “Halbzeit” in der Grundschule. Grundsätzlich bleibt der Druck im Nacken. Schule wechseln würde ich unserem Sohn auch gerne ersparen. Andererseits: wenn’s so sein soll, wird’s so sein.
    Jedoch habe ich mich damit arrangiert, dass ich/wir “in diesen Zeiten” einfach nichts beschleunigen kann/ können. Und dass es nicht DIE perfekte Lösung gibt. Allerdings sind wir auch nicht bereit, diesen aktuellen Immobilien-Wahnsinn für jeden Preis und jedem Schrott mitzumachen.
    Ich wünsche Euch viel Glück bei der Suche und suche ebenfalls weiter ;-)…
    Liebe Grüße
    Martina

  15. Antworten Susan 29. Juli 2019 um 11:41 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich kann Deinen/Euren Wunsch nach dem eigenen Häuschen in HH so gut nachvollziehen! Wir wohnen auch seit 10 Jahren in Eimsbüttel, fühlten uns von Anfang an sehr wohl und zu Hause in diesem wunderbaren Stadtteil, haben sogar einen kleinen Laubengarten ganz in der Nähe und trotzdem war da der Traum vom Garten direkt vor der Küchentür. Lange, sehr lange (das soll Euch jetzt nicht entmutigen) haben wir gesucht. Nicht durchgängig, in Schüben, wenn der Wunsch wieder mehr aufploppte und auch wieder die Energie zur Suche da war. Wir hatten uns auch in einen Stadtteil besonders verliebt, was die Suche nicht gerade einfacher machte. Im Endeffekt (als wir eigentlich schon resigniert hatten) hat uns das Haus irgendwie gefunden – durch eine zufällige Begegnung auf der Straße und einem Anruf Monate später im Urlaub (!). Und nun werden wir im Herbst unser Haus (das klingt immer noch ganz unwirklich) anfangen für uns umzubauen und dann im Frühjahr dort einziehen. Es gibt sie also – die wunderbaren Zufälle im Leben! Auch Ihr werdet (mit etwas Geduld) bestimmt einen ähnlichen Moment haben. Drücke Euch ganz fest die Daumen. Liebe Grüße aus dem Frankreich-Urlaub. susan.

  16. Antworten Marlene 29. Juli 2019 um 12:23 Uhr

    Liebe Marlene, das finde ich eine sehr gesunde und sehr vernünftige Einstellung. Ich als DDR-Kind, das in einer kleinen süßen Mietwohnung großgeworden ist (und es war schön), habe diesen unbedingten Drang nach einem eigenen Haus nie gehabt. Meine Mann ist ein einem Reihenhaus großgeworden und sieht das genauso (Reihenhaussiedlungen sind ein Graus). ich verstehe auch nicht, warum man mit Kindern unbedingt in Häusern wohnen muss bzw. warum alle sich für Reihenhäuser mit handtuchgroßen gärten verschulden, nur um in Häusern zu wohnen. Wir haben das große Glück, eine große (jedes unserer 3 Kinder hat ein eigenes Zimmer) bezahlbare (ich meine damit wirklich bezahlbare) mit großem Gartem-Tischtennisplatte, Trampolin und Fussballtoren etc. seit 15 Jahren im Hamburger Westen zu bewohnen. Tolle Infrastrukturen mit Vereinen, tollen Schulen etc. Unser Haus besteht aus 3 Familien (die Hausbesitzer sind mit dabei), die sich seit Jahren kennen und Kinder im gleichen Alter haben. Die Gemeinschaft ist toll. Da werden die Fische und Kaninchen gefüttert, Blumen gegossen, der rasen gesprengt. Wir haben ein kleinen Gemeinschaftsgewächshaus, in dem wir unser Gemüse ziehen. Wenn ich das hier so aufschreiben, kann ich es selbst kaum glauben und unendlich dankbar dafür. Wir genießen die “Freiheit” uns nicht zu verschulden und flexibel zu sein. Klar haben wir auch mal mit dem Gedanken gespielt und ihn aber schnell verworfen. Nichtsdestotrotz drücke ich Dir Steffi die Daumen und bin schon sehr sehr gespannt auf euer haus. ganz viel Glück und alles alles Liebe.

  17. Antworten Sabine 29. Juli 2019 um 12:58 Uhr

    liebe steffi,
    du hast ja schon einige hinweise bekommen, wie geduldig man bei der haussuche sein muss. uns erging es ähnlich wie euch. wir wohnen mitten in berlin und entschieden uns letztes jahr ein haus zu kaufen. die wochenendausflüge zu hausbesichtigungen ins umland (in berlin selbst gibt/gab es tatsächlich kein einziges haus für uns) waren herrlich, aber ein traumhaus kam nicht bei rum. wir fanden aber nach und nach raus, dass wir niemals selber bauen oder sanieren wollten. nach monatelanger suche legten wir unsere pläne ad acta und richteten uns samt kitaplatz auf unser leben in berlin ein. haus abgeschrieben. und dann kam der durchbruch: bei freunden in potsdam im garten gesessen, unbezahlbares nachbarhaus gesehen, nur mal auf immobilienscout anschauen, suchmaske auf 1.000.000 einstellen (absurd!) und plötzlich unser haus finden. teurer als gewollt, aber dafür ohne maklergebühren. und dann ging es doch…
    viel erfolg euch!
    sabine

  18. Antworten Ann-Cathrin 29. Juli 2019 um 13:36 Uhr

    Liebe Steffi,

    wir sind vor einer Woche endlich in unser eigenes Haus eingezogen. Als inzwischen erfahrene “Häusle-Sucherin & Häusle-Bauerin”, kann ich dir sagen: die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nicht! Aber von seinen Träumen auf neue Ideen zu wechseln, fühlt sich auch sehr gut an.

    Wir waren sieben Jahre mit Suche, Bauantrag und Hausbau beschäftigt. Wir wollten in Bayern kaufen und sind in unsere Heimatstadt Karlsruhe in Baden-Württemberg fündig geworden. Wir haben von Flachdach geträumt und leben jetzt unter einem Satteldach. Aus einem Einzelhaus wurde ein Doppelhaus. Auch wir wollten in unserem eigenen Zuhause leben, wenn unsere große Tochter in die 1. Klasse kommt. Jetzt hat sie gerade die 5. Klasse beendet! Der Umzug in ein anderes Bundesland inklusive Schulwechsel hat unsere Töchter sogar stärker und glücklicher gemacht.

    Seit einer Woche können wir unser Glück kaum fassen wenn wir barfuß über “unseren” Holzboden laufen und in “unserer” Küche gemeinsam mit den Kindern kochen. Der lange, mitunter steinige Weg lohnt sich!

    Ich wünsche euch ganz viel Spaß & Freude bei eurem Abenteuer “Haus”!

    Viele Grüße, Ann-Cathrin

  19. Antworten Yvonne vB 29. Juli 2019 um 14:09 Uhr

    Moin!
    Danke für den tollen DK Tipp oder besser die Tipps! 😉

    Der Traum vom Haus. Sesshaft werden war es bei uns.
    Leider kenn ich niemanden in und um HH, der etwas verkaufen möchte…
    Aber Mut machen möchte ich.
    Bei uns war es so, dass wir nicht sesshaft werden wollten. Einfach weil es so schöne Gegenden gibt und überhaupt. Dann kamen die Kinder und wir dachten: So langsam wäre es ja doch schön ein eigenes Zuhause zu haben. Hinzukamen nervige Vermieter, denen wir unser Geld nicht mehr gönnten. Aber vor 4 Jahren wohnten wir noch zur Miete und hatten alle Zeit der Welt. Keinen Druck.
    Da geschah eines Tages tatsächlich ein Wunder. Denn ein Mann aus der Nachbarschaft ging immer bei uns mit seinem Hund vorbei. Er hätte gehört (Dorf halt… ), dass wir ein Haus suchen würden. Ob uns 3 Kinderzimmer, 1 Elternschlafzimmer, Stube, Küche und Bad mit Garten evtl. zusagen könnten. Wir gingen dann mal spontan mit.
    Das Haus stand fast 1 Jahr leer, weil die Vorbesitzerin verstarb. Es war ein Traum. Ehrlich. Zuerst dachte ich “Wat für eine Bruchbude.” Doch dann gab ich mit nen Ruck und konnte mir vorstellen, wie es sein könnte. Geld auf der Kante hatten wir nicht und mussten so knappe 100.000€ finanzieren, was aber bei den niedrigen Zinsen noch ging. Wir sind handwerklich auch nicht geschickt. Tapeten und Teppiche konnten wir alleine entfernen. Laminat hab ich in den Kinderzimmern verlegt. Ansonsten hatten wir 2 Perlen aus der näheren Umgebung. Der Handwerker machte und das Bad wunderschön, versetzte eine Heizung, eine Wand wurde eingerissen, die andere hingebaut und stand beratend zur Seite. Der Andere half bei den Tapezier- und Malerarbeiten und beim Verlegen des PVC Bodens.
    Als die Erben des Hauses das Ergebnis sahen, standen ihnen Freudentränen in den Augen. Zum Abschied sagten sie uns noch, dass es ihnen sehr wichtig war, dass eine Familie mit Kindern das Haus bekommt. Da die Schwester Kinder wohl besonders liebte. 🙂

    In diesem Sinne: Ganz viel Glück, Geduld und bestimmt klappt es bald.

  20. Antworten Rieke 29. Juli 2019 um 14:12 Uhr

    Wir haben gefühlt ewig gesucht und sind an Ostern in ein Reihenhaus gezogen (Bremen). Wie sagt Nico Semsrott so schön: das vereint die Nachteile von Mieten und Kaufen – die teueren Kosten und die fehlende Privatsphäre 😉
    Aber ich muss sagen: ist ok, ich stelle mir immer vor, das Haus würde in New York oder Tokio stehen und wir wären somit mit unsern 140qm plus kleinem Garten unfassbar privilegiert!
    Was bei uns letztlich geholfen hat: zum Anfang der Sommerferien ging die Anzeige online, da hat man nicht sooooo viele Familien als Konkurrenz. Gleich nach der Besichtigung Zusagen und danach ne Nacht überlegen (ansonsten machen es andere und man hat keine Chance mehr); Finanzierungsschreiben von der Bank gleich mitbringen; und am besten nie in Gedanken schon einrichten und überlegen, wo der Weihnachtsbaum stehen soll- wir wurden sooooo oft enttäuscht und das ist einfach verschwendete Zeit. Immobilien waren bei uns ein großes Streitthema, phasenweise war es uns egal und phasenweise eben nicht…
    Viel Erfolg euch und immer dran denken, dass man es sich einfach so schön macht, wie es geht und man das Haus im Zweifel auch wieder verkaufen kann. Die Vorstellung nach einem Haus für immer ist sehr schön, aber in anderen Ländern kauft und verkauft man einfach nach Lebensphase- das nimmt einem den Druck nach DEM perfekten Haus! LG!

  21. Antworten Susanne 29. Juli 2019 um 14:14 Uhr

    Hallo Steffi, vor 2 Jahren sind wir mit Deinen tollen Tipps im Gepäck nach Rom gereist, nächstes Jahr geht es vielleicht nach Kopenhagen! Das Haus ist wirklich wunderschön; ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du so etwas auch in Hamburg findest!!! Liebe Grüße, Susanne

  22. Antworten Katja 29. Juli 2019 um 18:09 Uhr

    Ich wünsche dir das Beste für den Traum vom Haus. Wie du schon geschrieben hast ist es erschreckend, enttäuschend und unfair. Trotzdem stellt man bei jeder Besichtigung wieder im Geist die Möbel rein.
    Eine wahre Geschichte zum Mut machen: Wir hatten eigentlich alles (Nach vielen Besichtigungen ein tolles Objekt gefunden, Finanzierung geklärt,…) dann kam es im Maklerbüro zu einem “Missverständnis” und das Haus wurde an andere verkauft. Ich hab so geheult, es fühlte sich so schlimm an und Tat so weh. Wir nahmen eine kurze Pause und das erste Haus das wir danach besichtigt haben war noch passender geschnitten, noch besser gelegen und gerade im Preis gesenkt. Dort leben wir jetzt seit sieben Jahren und ich freue mich immer noch regelmäßig darüber in meinem Haus zu sein.
    Ihr werdet auch ankommen.

  23. Antworten Isabell 29. Juli 2019 um 22:35 Uhr

    Steffi, endlich! Es tut einfach gut wieder von Dir zu hören. Dein letzter Absatz trifft bei mir voll ins Herzchen – auch ich bin auf der Suche (zwar kein Haus, auch keinen Mann, den habe ich zum Glück schon), oft verzweifelt, oft zweifelnd an wen ich mich wende. Jetzt ist da wieder dieses Fünkchen Hoffnung, dass vielleicht doch alles gut wird, wenn man einfach vertraut. Ich danke Dir fürs Zünden und zwar von Herzen! Deine Isabell

  24. Antworten Christine Traut 30. Juli 2019 um 09:42 Uhr

    Liebe Steffi

    Dank Dir und Deinem Interview für den She’s Mercedes Newsletter neulich beschäftige ich mich gerade intensiv mit Mentaltraining und positiver Verstärkung. Und ich bin damit aus einem tiefem Jammertal selbst herausgekrabbelt. Schrittli für Schrittli – wie es hier in der Schweiz heisst.

    Daher möchte ich Dir heute eine grosse Portion Mut hierlassen, auch diese Methoden dazu zu nehmen – neben den Hardfacts “Haussuche”.

    Wie wärs z.B. mit einem gemeinsamen Visionboard für Euch alle, um immer und immer wieder einzutauchen in die Hausvorfreude? Das könnte doch ein tolles Ritual sein, da gemeinsam Bilder aufzuhängen, drüber zu sprechen und sich so heute schon ganz fest darauf zu freuen… Und wenn die Zweifel kommen, dann geht ihr einfach zu den Bilder und seht, dass sie da sind.

    Wie wärs mit dem Sammeln von Geschichten, bei denen Euch Menschen erzählen, dass es geklappt hat? Die genau so ihr Haus gefunden haben, wie ihr jetzt auch die Rahmenbedingungen habt. Die Menschen könntest Du prima drumherum pinnen oder kleben – als lebende BeweisBooster und MutMacher (also die Bilder, nicht die Menschen).
    Steffi – Wunder sind möglich – immer und überall. Und ich weiss, dass Du das weisst 😉

    Dir fallen bestimmt dazu noch andere Übungen ein und ich kann nur sagen – mach ALLES was Dir dafür in den Sinn kommt und Euch stärkt. Denn wir haben so viele Möglichkeiten in uns mental zu stärken, zu unterstützen. Und wie toll, dass Deine Kinder das schon jetzt durch Euch lernen können.

    Liebste Grüsse und DANKE; dass Du immer und immer wieder meine Welt bereicherst mit Deinen grossartigen Worten, Dingen und Taten.

    Christine

  25. Antworten Helena 30. Juli 2019 um 11:42 Uhr

    Liebe Steffi, willkommen zurück!
    Mein Mann hat schon viel länger vom eigenen Haus mit kleinem Garten geträumt als ich. Ich hatte immer sehr große Angst vor den viele Schulden über so lange Zeit… Wir wohnen zwar nicht (mehr) in Hamburg, Berlin, Köln oder München, sondern sind nach Fürth in Bayern gezogen – aber auch da ist der Markt abgegrast und alles irre teuer. Letzlich kaufen wir nun bei der ‘Deutschen Reihenhaus’ ein ebensolches – und so ganz langsam gewöhne ich mich an den Gedanken dort Ende nächsten Jahres einzuziehen. Ich habe gesehen, dass die auch in Hamburg bauen – vielleicht magst du dir das ja mal anschauen (https://www.reihenhaus.de/). Und wenn du denkst, dass das für dich gar überhaupt nicht infrage kommt, dann verstehe ich das auch…
    Viele Grüße, Helena

  26. Antworten isabel 30. Juli 2019 um 13:39 Uhr

    Hallo … bin mir sicher du hast nachgeschaut 🙂 Welche Marke ist denn das Sofa? Sobald das Kind nicht mehr darauf herumhüpft kaufen wir endlich ein Neues und ich finde das ganz toll 🙂 danke

  27. Antworten Anna 30. Juli 2019 um 15:11 Uhr

    Liebe Steffi!

    Da kann ich Dir nur die Daumen drücken, dass Ihr (a) Euer Traumhaus findet und (b) Euch dort auch bleiben wollt. Wir haben mit der Geburt unserer ersten Tochter ein Haus im Hamburger Umland gekauft, haben es ein Jahr kernsaniert, ein Jahr dort gewohnt, haben das Haus verkauft und sind jetzt wieder in einer Mietwohnung im schönen Eimsbüttel gelandet. Und haben unsere Entscheidung nicht einen Tag bereut! Dabei hatte unser Haus lustigerweise durchaus sehr viel Ähnlichkeit mit Eurem in CPH… Letztendlich muss jeder für sich ausprobieren, was ihn glücklicher macht, und jedem unserer Freunde, der ‘rauszieht’, wünsche ich alles Gück der Welt – aber wir bleiben in der Stadt. Den Stern-Artikel von Tobias Schmitz kann ich zu dem Thema empfehlen: “Trautes Heim. Glück. Allein: Ich habe ein Haus gekauft und es bereut.”

  28. Antworten Julia 30. Juli 2019 um 22:05 Uhr

    Liebe Steffi,

    nach 2 Jahren in der Wunschadresse Elbchaussee Nähe Strandperle beschleunigte 2016 das Verbot unseren Hund in den Garten zu lassen die Haussuche. Bei immoscout verliebten wir uns auf den ersten Blick in ein Reetdachhaus. Der Suchradius um Hamburg war da schon auf 50 km angewachsen. Ich konnte den Namen von dem winzigen Dorf nicht mal aussprechen. Aber wir wollten es nach der Besichtigung! Ich besorgte im Urlaub am Gardasee schon die Hausnummer 8 für das Traumhaus. Das Haus war leider so schön, dass die Besitzer noch ein Abschiedswochenende im Haus verbringen wollten – und sich dann doch nicht davon trennen konnten! Wir weinten beim Hafengeburtstag. Bei meinen Schwiegereltern schaute ich mir zwei Wochen nach der Hauspleite den Immobilienteil in der regionalen Zeitung an: Klang wie unser Traumhaus, nur ohne Reet und zur Miete. Der Vermieter sagte direkt, dass wir einziehen können mit unserem Hund. Er hatte seinen Hund 3 Wochen vorher begraben. Wir genießen die Ruhe, die Rehe, die Eichhörnchen und der Hund den riesigen Garten und die Badestelle im angrenzenden Wald. Manchmal kommt die Hamburgsehnsucht, dann bin ich in 40 Min. dort und danach wieder gern auf dem Land.
    Also Zeitungsanzeigen im Umland lesen, die älteren Herrschaften hier haben noch nicht mal Internet. Und rumfahren in Wunschgegend und nach Schildern schauen, manche Häuser gehen nie online.
    Viel Glück bei der Suche!

  29. Antworten Hilke 30. Juli 2019 um 22:36 Uhr

    Liebe Steffi,

    unser Entschluss, mit den Kindern in einem Haus leben zu wollen statt weiterhin zur Miete in Eimsbüttel fiel lustigerweise auch im DK-Urlaub – auf der gefühlt kleinsten Insel der Welt, mitten im Nichts. Da waren wir vier Wochen schweinealleine, mit Reh-Besuch im Garten und so entspannt wie lange nicht mehr. Das Hamburger Umland war uns dann schnell zu teuer – und da wir dort auch hätten irrsinnig pendeln müssen, um unseren bisherigen Jobs weiterhin nachzugehen haben wir uns entschieden, ganz aufs Land zu ziehen, in unsere alte Heimat, und haben alles auf den Kopf gestellt. Jetzt sanieren wir ein älteres Häuschen in Ostfriesland, die Kids radeln zum Badesee und selbst ein stressigstes erstes Jahr lässt mich nicht zweifeln. Beruflich muss ich mich auch noch neu sortieren – aber die Hände stecken schon mal in der Erde, die Nase in der frischen Luft, der Rest wird sich fügen und vielleicht werden sich Türen öffnen, an die ich nie gedacht habe. Für die Dosis Stadt, die ich brauche, fahre ich eben ein bisschen weiter. Hamburg ist ja nicht aus der Welt… und Groningen fast vor der Haustür 😉

    Das ist nun nicht wirklich ein Ratschlag – aber ein guter Wunsch: Es wird sich etwas Gutes geben! Auch wenn man am Anfang der Reise noch nicht weiß, wo sie hingeht.

    Liebe Grüße,
    Hilke

  30. Antworten Angela 31. Juli 2019 um 21:48 Uhr

    Liebe Steffi.
    Es ist so: Wir hatten heute einen Termin beim Finanzberater zum Kauf eines Hauses, dessen Eigentümer wir nächste Woche persönlich kennehernen werden, um die Formalitäten zum Kauf des Hauses zu klären. Ich kann Deine Ängste so gut verstehen – auch wir möchten unbedingt noch aus HH raus, bevor der große Sohn in 2 Jahren in die Schule kommt.
    Was wir aufgeben würden: Eine ganz tolle Hausgemeinschaft mit Freunden, einen wunderbaren Gemeinschaftsgarten, die Kita gegenüber. Hatten schon die Hoffnung aufgegeben, dachten das wird eh nix, alles zu teuer. Und dann kam das Haus um die Ecke, rein zufällig im Netz entdeckt. Ohne Provision. Alt, klein, aber sehr gepflegt. Eine Familie soll rein, das ist der Wunsch der Eigentümer.

    Alles kommt zu dem, der warten kann… sagt mein Papa immer.
    Wie er doch mal wieder recht hatte.

    Habt Geduld. Das Haus für Euch gibt es schon. Die Eigentümer müssen sich nur grad noch entscheiden, dass sie verkaufen möchten. 😉
    Wünsche Euch viel Glück!

Schreibe einen kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht
* Erforderliche Felder sind markiert


Werbung
  • spoon Werbung
    Zuckerschnuerl
    Lillibell
    Nordliebe
  • Wie wir unser Traumhaus in Kopenhagen fanden, dies jetzt in Hamburg suchen plus ein paar Gedanken über Urlaube, ach, das Leben!

Das könnte dir auch gefallen

Werbung

So macht man das:

23. April 2019

Werbung

Neues wagen:

26. März 2019

Alles im Archiv anschauen