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Meine neues nachhaltiges und geldsparendes Hobby – Secondhand-Knüller für die Kids finden. Mit diesen Tricks.

Text – Stefanie Luxat

Zuerst war da nur die Frage: Wie könnte ich noch nachhaltiger für meine Kinder einkaufen? So wie ich mich das in allen Bereichen unseres Lebens seit zwei Jahren intensiv frage. Ich kaufe unseren Kindern mittlerweile nur noch das, was sie zum Anziehen wirklich brauchen. Ab und zu mal ein besonderes Teil on top, aber wirklich sehr, sehr selten. Wenn ich mal in einem besonderen Kinderladen bin, was wirklich selten vorkommt.

Unsere Kinder erben immer mal wieder Anzieh- und Spielsachen von meinen Schwestern und Freundinnen, nur auf Flohmärkte habe ich es bisher noch nicht geschafft. Wahrscheinlich, weil ich das frühe Aufstehen und das Gekloppe um die besten Teile an den besten Ständen nicht mag. Dafür habe ich jetzt eine neue Leidenschaft: Kinder-Second-Hand-Shops (Trick eins).

Oh boy.

Auf Fux Vintage (Wohlwillstraße 11, 20359 Hamburg) hat mich Trixi, die großartige Frau Sieben, gebracht. Und an Oh Dear fahre ich täglich vorbei. Als ich dann letzten Monat ein Wochenende für mich hatte, bin ich endlich mal hinspaziert. Und war sofort verliebt. In die Frauen, die die Läden betreiben. Mit so viel Liebe werden die gebrauchten Anziehsachen in so schönem Umfeld präsentiert, dass man sich fragt: Warum sollte ich je wieder was Neues kaufen? “Na, das muss ich leider auch manchmal,” erzählte mir Fux Vintage-Besitzerin Chandra Liebetanz. Weil man nicht immer exakt das findet, was man braucht: Schuhe der Größe und Jahreszeit entsprechend. Oder die passende Jeans. Oder was für die schon größeren Kinder. Für Babies/Neugeborene/Kleinkinder hingegen ist es das Paradies.

Bei Fux Vintage fand ich dann aber doch viel. Auch schon auf Vorrat (Trick zwei), zum Reinwachsen. Pullover, Shirts, Strickjacken, Hosen – das Beste: Chandra hat auch Teile, die kleine (sehr unauffällige) Flecken (Trick drei) haben und die sie günstiger verkauft. Davon hab ich auch ein paar Teile mitgenommen, weil bei uns eh noch viel mehr Flecken hinzukommen. Und ich fand Marken, die ich sehr liebe, aber die ich niemals zum Originalpreis kaufen würde. So hat Ruby jetzt ein Long Sleeve von Stella McCartney mit einer Superheldin drauf und einen irre kuscheligen Streifenpulli von Petite Bateau.

Bei so einem Einkauf kommen so viele Glücksgefühle zusammen.

Es ist nachhaltig, es spart Geld, man findet echte Vintage-Perlen und unterstützt damit die Ladenbesitzerinnen. Chandra zum Beispiel ist alleinerziehende Mutter eines achtjährigen Jungen und Nachhaltigkeit liegt ihr sehr am Herzen: „Alles wird heute im Übermaß produziert und besonders Kinder können Ihre Kleidung meist gar nicht auftragen. Sie wachsen schlicht schneller, als die Kleidungsstücke kaputt gehen können. Diese werden also nur ganz kurz gebraucht – aber unter immer schlechteren Bedingungen für Mensch und Natur gefertigt. Mit so einem Konsumverhalten zerstören wir unseren Planeten jeden Tag ein Stückchen mehr. Auch mir gelingt es nicht immer, ausschließlich nachhaltig Produziertes zu kaufen, aber Re- und Upcycling liegen mir sehr am Herzen und so kam mir die Idee zu Fux Vintage.“

Auf ihrem Instaprofil bekommt ihr übrigens schon mal einen Eindruck von dem Laden und der tollen Auswahl. Bitte lasst mir was über, meinem Sohn sind gerade schon wieder alle Shirts zu kurz!

Auf meinem Bummel bin ich dann auch noch bei Oh Dear (Altonaer Straße 5a, 20357 Hamburg) vorbeigekommen. Die drei Besitzerinnen verkaufen Neues und Gebrauchtes. Sie haben nur eine kleine Auswahl an Kinderklamotten, aber ich fand hier sofort das Geburtsgeschenk für Ninas Sohn – einen Onesie von Bobo Choses. Bei Geburtsgeschenken würde ich niemals ans Geld sparen denken, aber da Nina auch so ein Fan von Second Hand-Sachen ist und der einfach perfekt war, hab ich ihn ihr gekauft und sie hat sich sehr gefreut.

 

In München habe ich auch noch zwei schöne Teile (eine Herzchenbluse für Ruby, eine Wollhose für Fitz) im Second-Hand-Shop Romy’s Room (Seitzstraße 13, 80538 München) gefunden. Der Laden ist sehr vollgeproppt, aber die Besitzerin hilft sehr nett beim Suchen der passenden Sachen.

Wenn ihr noch in euren Städten tolle Second-Hand-Shops kennt, hinterlasst sie bitte im Kommentarfeld, finde ich superspannend!

 

Ich habe mich dann auch bei Mamikreisel reingefuchst. Wenn man dort das erste Mal schaut, wird man von vielem erschlagen, vor allem den Sachen, die einem nicht gefallen. Ich kenne aber viele Mütter, die da immer wieder sehr schöne Sachen finden und ich weiß jetzt auch wie.

Hier kommen meine Tricks für Mamikreisel und ähnliche Apps:

1.) Suche nach den Marken, die du liebst. Für mich sind das unter anderem: tiny cottons, bobo choses, gray label und the animals observatory.

2.) So findest du Mütter, die diese Marken verkaufen und sehr wahrscheinlich einen ähnlichen Geschmack wie du haben. Also klickst du einfach in ihrem Profil auf die Frauen, denen sie folgen. Und so baust du dir langsam dein Netzwerk an Verkäuferinnen mit hübschen Sachen auf.

 

Diese zwei Profile kann ich euch sehr empfehlen für den Einstieg:

1.) Bei hejbebje könnte ich alles kaufen. Sie fotografiert das aber auch so schön.

2.) Für alle, die Bobo Choses & Co lieben: miggel. Nicht erschrecken: Die Sachen sind auch gebraucht noch nicht günstig, musste ich auch erst lernen. Aber immer noch nachhaltiger und günstiger als Neuware. Und jeder kann ja nach den Marken suchen, die man gern für seine Kinder hätte.

 

Noch ein weiterer Trick sind die Instagramprofile von Lieblingsmenschen (und Bloggerinnen):

Die bieten, vor allem in den Stories, immer mal wieder Insta-Sales, bei denen man mit ein bißchen Glück ebenfalls richtig tolle Schätze ergattert. Oder sie haben sogar noch ein extra Profil für ihre Verkäufe. Diese Schwedin verkauft auch wunderschöne Kindersachen, klappt auch easy vom Versand, sagen Freundinnen von mir:

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von @according_to_e (@ture_o_ejes_bloppis) am

Ariane Stippa hat einfach einen sensationell guten Geschmack, auch in Sachen Kids-Klamotten, und verkauft regelmäßig Einiges davon per Insta-Sale in ihrem aristippa-Profil oder auch über ariandthekids:

https://www.instagram.com/p/Bt8Mjz-ndzB/

Und Britta Rabe, die früher den Laden Sprösslinge Design hatte, verkauft die getragenen aber sehr gut erhaltenen Sachen ihres Sohnes Wilm auf Instagram: kleidervonw heißt das Profil.

 

Für alle Schwedenurlauber hat mir eine Leserin noch einen super Tipp gegeben: In den Städten Jönköping, Halmstadt, Kalmar, Motala, Norrköping, Oskarskamn und Västervik kann man bei Busfrö für die ganze Familie Secondhand shoppen!

 

So, das sind meine Tipps bis dato. Ich mache noch fleißig weiter und nehme gern eure besten Adressen noch mit auf. Hinterlasst sie gern im Kommentarfeld!

Herzlich,

Steffi

P.S.: Ich werde von keinem dieser Läden oder Unternehmen für diesen Artikel bezahlt. Habe alles zum vollen Preis selbst gekauft. Trotzdem muss ich Werbung drüber schreiben.

Text – Stefanie Luxat

27 Comments

  1. Antworten Marie 3. April 2019 um 08:30 Uhr

    Vielen Dank für die tollen Tipps und vor allem den Store-Tipp für München. Da muss ich unbedingt mal reinschauen.

    Mir geht’s mit Mamikreisel genauso, der Feed überfordert mich. Seit ich aber Marken ausgeblendet habe (vor allem Primark, Zara & Co), ist es viel übersichtlicher geworden.

  2. Antworten Anna 3. April 2019 um 08:31 Uhr

    Steffi!
    Na endlich biste auf den Trichter gekommen;-)
    Meine Tochter ist 9 und ich kann mit stolz behaupten, dass sie in ihrem Leben zu 90%second Hand trägt UND die restlichen 10% sind teure Öko Sachen IM SALE.(nur!)
    Sie sieht immer Mega aus und ist bekannt für ihren Stil.
    Söhnchen ist zwei, für ihn gilt das gleiche.
    Bei mir ist es die eBay Kleinanzeigen app, mehr brauch ich nicht.
    Das einzige, was immer neu gekauft wird, sind Schuhe (Waldviertler.)
    Liebe Grüße und viel Spaß weiterhin!

  3. Antworten Polina 3. April 2019 um 09:00 Uhr

    Fux Vintage ist schon seit zwei Jahren mein absoluter Lieblingsladen in Punkto Kinderkleidung. Ich kaufe mittlerweile viele Sachen Second Hand. Schön, dass du darüber schreibst.

  4. Antworten Laura 3. April 2019 um 09:17 Uhr

    Danke für die tollen Tipps! Mamikreisel hat mich bis jetzt mit der Masse an Sachen immer überfordert, aber sicher finde ich jetzt dank dir mal ein paar Teile :-).
    In Köln finde ich die Secondhandläden Dreikäsehoch und Cocos Kinderladen super (Coco schließt leider demnächst erstmal eine Zeit). Aber vll findest du dort das ein oder andere Teil, falls du mal in Köln bist.

  5. Antworten Nina 3. April 2019 um 09:21 Uhr

    Schau‘ doch gerne mal bei Sina und mir vorbei: Wir haben im Dezember 2018 einen Kinder-Secondhand in Nußloch, Nähe Heidelberg, eröffnet. Ein Herzensprojekt. Mit viel Liebe zum Detail. Auf Instagram unter von.mir.zu.dir findest Du unsere aktuelle Posts. Wir freuen uns über Dein Feedback.
    Fröhliche Grüße,
    Nina

  6. Antworten Nainde 3. April 2019 um 09:27 Uhr

    Tolle Inspirationen, danke! Hier in der Provinz nutze ich auch gern eBay Kleinanzeigen, dort bekommt man auch hochwertigen Sachen. Und wenn Du magst: einen Stella McCartney-Rock mit Knaller-Glitzertüll verkaufe ich auch gerade…
    Liebe Grüße, Nainde

  7. Antworten Sophia 3. April 2019 um 09:47 Uhr

    Hallo Steffi,
    ich bin schon seit der Schwangerschaft ein bekennender Second-Hand-Junkie und es macht mir einfach Freude, wenn Dinge ein zweites oder drittes “Leben” bekommen.
    Zwillingswagen, Beistellbettchen, Kinderbetten, etc. alles gebraucht gekauft und von der gleichen netten Mutter auch in den letzten Jahren immer mal wieder von Schlafsäcken, über Spielzeug, Laufräder, Fahrradanhänger und jetzt Fahrräder alles übernommen. Die Sachen werden weiter genutzt und geliebt und ich spare jede Menge Geld und lebe wenigstens in diesem Bereich ziemlich nachhaltig. Ich selbst kaufe und verkaufe auch super gerne auf Ebay-Kleinanzeigen. Und die Klamotten und Spielsachen gehen dann noch meinen Bruder und meine besten Freundin und drehen noch eine Extra-Runde. So kommt es, dass unser vierjähriges Zwillingspärchen sicher zu mindestens 80 Prozent gebrauchte Sachen trägt und bereits gebrauchte Sachen nutzt. Ich sehe überhaupt keinen Sinn darin alles neu zu kaufen, vor allem wenn ich sehe wie die Räuberkinder am Ende des Tages aussehen, mit einer Mischung aus Mittagessen aus dem Kindergarten, Klebstoff und weiteren undefinierbaren Flecken auf dem Pulli und die Knie schön matschig , da würde mir das Herz bluten, wenn ich die Berge von Klamotten, die ich für die beiden gefühlt brauche neu von der Stange gekauft hätte. Oder Bücher, oder Spiele, die gibt es so gut erhalten und günstig auf Flohmärkten bzw. Ebay.. Zu meiner Freude findet auch mein altes Spielzeug großen Anklang und Legosteine, Playmobilfiguren, Stofftiere und Puppen werden mit großer Freude bespielt.
    Mein Tipp: sortierte Flohmärkte, wie sie ab und zu von Kitas und Kindergärten veranstaltet werden. Ich finds supereffektiv und einen echten Knaller: ich muss nicht bei jedem Stand schauen und fragen ob es Mädchen-bzw. Jungssachen in dieser und jener Größe gibt, sondern der ganze Kram ist vorsortiert und liegt schön nach Größen geordnet auf Tischen bzw. hängt sortiert auf Ständern – alles mit Festpreisen ausgezeichnet . Ich brauche dann einfach nur alles in der gesuchten Größe durchschauen und was mir gefällt auswählen und zahle danach alles an einer Kasse. Durch ein Nummernsystem werden die Erlöse dann an die jeweiligen Mütter verteilt. Ich seh also gleich was alles kostet, muss nicht rumfeilschen ( das macht mir persönlich leider so gar keinen Spaß) und meistens gibt es auch noch ein großes Angebot an Spielzeug und Büchern. Kurzum, ich trage mir die zwei Termine in meiner persönlichen Lieblingsflohmarktkita immer sofort fett in den Kalender ein. Vielleicht gibt es so was ja demnächst in deiner Nähe und du hast Lust das mal auszuprobieren?

    Viele Grüße aus Freiburg
    Sophia

  8. Antworten Nicole 3. April 2019 um 10:24 Uhr

    In Köln kann man für Kinder (und Mamas zugleich!!) wunderbar im Second Hand Laden “Schneiderei Vinatge” in Köln-Klettenberg shoppen. Der Laden wird von zwei Schwestern geführt, die ein sehr gutes Händchen für schöne preloved Klamotten und ihre liebevolle Präsentation haben. Die beiden setzen auch sonst auf Nachhaltigkeit: der Laden ist Refill-Station, Verkäufer von nachhaltig produzierten Trinkflaschen sowie von frisch gebrühtem Latte an der Theke oder to go im Mehrwegbecher. Sehr sympathisch!

  9. Antworten Simone 3. April 2019 um 10:48 Uhr

    Hello, ich bin werdende Mami aus Berlin und noch auf der Suche nach schönen Second Hand-Läden. Hat jemand Tipps? 🙂 Danke liebe Stefanie für die tollen Anregungen!

    • Antworten Steffi 3. April 2019 um 12:03 Uhr

      @Simone: Liebe Simone, Ari kennt ganz viele tolle Läden in Berlin! Ich hab überlegt, ihre Tipps hier auch noch mal zu posten als extra Blogbeitrag – wäre doch super, oder? Herzlich, Steffi

  10. Antworten Tina Wienstroth 3. April 2019 um 11:22 Uhr

    Liebe Steffi,

    in Köln-Junkersdorf gibt es auch einen ganz tollen Laden, Smillas heißt er. Second Hand, tolle Sachen für Große und so schöne Deko. Ich liebe ihn.

    Herzliche Grüße
    Tina

  11. Antworten Antje 3. April 2019 um 11:36 Uhr

    Hallo liebe Steffi,

    auch ich kann mit Stolz behaupten, dass meine Kids zu 95 % nur gebrauchte Sachen tragen. Ich finde alles auf gut sortierten Flohmärkten und bei Ebay. Mit etwas Geduld und Zeit kann man unfassbare Schnäppchen machen. Ich verstehe gar nicht, wie man so viel geld für neue Kinderklamotten ausgeben kann und reue mich über diese Schnäppchen und das Vorleben von Nachhaltigkeit für unsere Kinder. Und das seit 10 Jahren. Sogar ein Großteile unserer Möbel sind Vintage und aus Secondhandläden. Auch unser Auto ist Vintage. Ich mag einfach alte Dinge 🙂

  12. Antworten Martyna Lind 3. April 2019 um 12:48 Uhr

    Super Artikel! Tolle Tipps, mich hat das shoppen und Stöbern bei Mamikreisel auch immer etwas erschlagen 😉
    Ich habe auch noch einen tollen Tipp: man kann bei Tchibo-share Kinderkleidung von Tchibo leihen. Man zahlt z.B. für einen Pulli 1 euro im Monat, wenn man ihn länger behalten möchte, zahlt man dementsprechend mehr und sollte der Einkaufspreis erreicht sein, kann man das gute Stück behalten und muss es nicht mehr zurücksenden.
    Für Schwangere gibt es dort auch tolle Sachen zum Leihen…nur mal so 😉

    Martyna

  13. Antworten Kat 3. April 2019 um 13:00 Uhr

    Liebe Steffi, vielen Dank für die tollen Tipps! Ich habe auch noch einen für die Münchner Leserinnen: Greta spielt! Ein Laden in Neuhausen in dem man sich Spielsachen ausleihen kann. Von den Elternlieblingen: Montessoriregenbogen, Holzspielzeug und alles was das pädagogisch wertvolle Herz erfreut über die absoluten Kinderglücklichmacher: Barbies, Plastikkram und Bällebad gibt es da alles für einen günstigen Preis zum ausleihen. Ich finde das eine super Sache, denn wie oft schafft man Dinge an, die dann nach kurzer Zeit nur rumliegen und nicht mehr bespielt werden. So bleibt es auch für die Kinder spannend und man kann regelmäßig ein kleines Spielzeugausleih-Event machen. http://www.gretaspielt.de
    Viele Grüße aus München, deine Katja

  14. Antworten Franzi 3. April 2019 um 13:47 Uhr

    Coole Tipps, Steffi, und vor allem das “Puzzlestück”, das ich hier noch erwartet hatte!
    Meine Kinder tragen auch sehr, sehr viel Secondhand-Kleidung und selbstgenähtes (das ist auch sehr ressourcenschonend, weil der Stoff zwar meist neu gekauft werden muss, aber immerhin keine schlechtbezahlten NäherInnen dafür schuften müssen). Und man sieht es ihnen nicht an!

    Das gilt übrigens auch für mich. Und meinen Mann. (Und wir sind ziemlich gut angezogen, finde ich.)
    Ich kaufe vielleicht noch fünf Prozent unserer Kleidung neu, wenn überhaupt. Tatsächlich kaufe ich mittlerweile nahezu ALLES gebraucht – bei eBay Kleinanzeigen gibt es ja nichts, was es nicht gibt.
    Aus vielerlei Gründen: es ist eine der effektivsten Formen von Nachhaltigkeit im Alltag, man spart richtig, richtig viel Geld (!!) und es macht total Spaß.

    Sammel doch mal Tipps für coole Erwachsenen-Secondhand Läden!

  15. Antworten Adina 3. April 2019 um 14:20 Uhr

    Danke Dir liebe Steffi!!
    Ich möchte hier auch mehr Secondhand Shopping Kultivieren! Danke für Deinen Anstupser;)

    Wenn du Lust hast, schau doch mal bei blutsschwester_hh auf Mamikreisel vorbei.

    Alles Liebe, Adina

  16. Antworten Janna 3. April 2019 um 14:40 Uhr

    Danke für die tollen Hamburg Tipps und den Tipp mit busfrö kn Schweden. Kannte ich noch gar nicht und wir fahren jedes Jahr nach Jönköping. Da gibts eh so tolle Läden. Aber second hand ist natürlich einfach viel besser.

    Ich habe noch einen Tipp. Meine Nachbarinnen und ich haben eine Flohmarkt whats app Gruppe für den Hamburger Westen und westliches Umland gegründet. Läuft super und unkomplizierter als eBay Kleinanzeigen und Mami Kreisel.
    Wenn ich nach speziellen Marken suche, bin ich allerdings auch dort zu finden.

  17. Antworten Karolina 3. April 2019 um 15:59 Uhr

    Ich bin ein großer Mamikreisel Junkie! Es vergeht leider kaum ein Tag wo ich nicht was verschicke oder bekomme. Aber lieber bezahle ich etwas mehr für (meist) nachhaltig produzierte Markensachen als das gleich bei H&M so besteht der Kleiderschrank meiner kids auch zum großen Teil aus aus Secondhand. Bei miggel habe ich auch schon was gekauft, allerdings gibt es noch sehr viel mehr Mamas mit tollen Sachen und Preisen. Mein Tipp: nicht nur den Profilen folgen, sondern #s und Marken. Dann bekommt man auch immer angezeigt wenn’s was neues gibt! MK pupsi1511

  18. Antworten Isa 3. April 2019 um 19:46 Uhr

    Ich fahre schon seit einiger Zeit gut zweigleisig: 2nd Hand einerseits und Klamotten mieten andererseits. Wolle und Wolle-Seide-Sachen (Engel, Cosilana, Lilano etc) sowie Schuhe (Waldviertler etc) werden bei Räubersachen gemietet – https://www.raeubersachen.de/ – Markenklamotten (Joules, Oilily, Finkid..) leihe ich günstig im Kilenda Club – https://www.kilenda.de – kann ich nur empfehlen!

  19. Antworten Gerhild 4. April 2019 um 02:12 Uhr

    Hallo liebe Steffi!
    Ein toller Artikel, ich fühle mich jetzt wieder sehr motiviert Second-Hand Kleidung für mein Kind zu kaufen. Kannst du vielleicht Second-Hand Läden in Berlin empfehlen? Ich war hier schon das eine oder andere Mal auf tollen Kinder-Flohmärkten, die finden allerdings nur ein paar Mal im Jahr statt. Vielleicht gibt’s auch für Flohmärkte Empfehlungen von dir oder von deiner Community? Würde mich sehr drüber freuen. Alles Liebe

  20. Antworten Katja Schmidtke 4. April 2019 um 02:47 Uhr

    Liebe Steffi,
    für Babys und Klrinkinder kann man prima Kleidung aus fairer und ökologischer Produktion bei „Räubersachen“ aus Halle/Saale leihen. Damit unterstützt Du auch junge Gründer.
    Viele frohe Grüße,
    Katja

  21. Antworten Kathrin 4. April 2019 um 11:46 Uhr

    Noch ein Tip von mir, der Dorftrödel oder auch Garagentrödel, gibt es eher außerhalb der Städte auf dem Land, ein ganzer Ort veranstaltet dann an einem Tag einen Trödelmarkt bei dem alles einfach auf Tischen vor der eigenen Haustür angeboten wird. Also praktisch der drive in Trödelmarkt schlechthin oder wer mag bummelt durch das Dorf. In den Frühlings und Sommermonaten findet man hier in der Region Köln Bonn fast jedes Wochenende ein Trödeldorf.
    VG Kathrin

  22. Antworten Antonia 4. April 2019 um 19:57 Uhr

    Fix Vintage ist der Knüller. Für meine Nichten/Neffen dort schon so so schön geshoppt – gebraucht und neu. Sehr nette Frauen!

  23. Antworten Fra 6. April 2019 um 07:07 Uhr

    Profil auf MK optimiert! Merci

  24. Antworten Anja 12. April 2019 um 21:03 Uhr

    ich bin immer erschrocken über die Massen von Klamotten in den den Läden wie Hase&Mausi und die anderen üblichen verdächtigen. Wer kauft das alles!? Kaufe konsequent für meine Kleine Second Hand. Mein Haus&Hof Laden ist das Engelhaus in München. 1a Auswahl bis Größe 128. Ansonsten Ebay Kleinanzeigen und Ebay.

  25. Antworten Luisa 30. April 2019 um 11:03 Uhr

    In Dresden kann ich Liebling-den Babyladen empfehlen!!!

  26. Antworten Barbara 23. Mai 2019 um 20:49 Uhr

    Ich wohne in DK und hier gibt es eine geniale Kinderflohmarkt-App, die ein paar digitale Papis auf den Weg gebracht haben, um endlich wieder Platz zu haben: Reshopper! Das Ganze basiert auf einem Abholprinzip in einem definierten Umkreis, z.B. 2 km/5km/10 km. Man gibt ein, was man sucht, z.B. Hosen 104, und bekommt alle Angebote zu sehen und kann die Verkäufer einfach kontaktieren und ein Angebot machen. Ggf kann man auch Versand vereinbaren und natürlich kann man auch selbst einen Shop aufmachen und Sachen verkaufen. Supereasy und genial, weil die Sachen nicht nur häufig gut und günstig sind, sondern weil man zudem auch noch nette Kontakte bekommt. Falls es das in DE noch nicht gibt … vielleicht eine gute, kopierbare Idee für ein paar digitalafine Mamis und Papis.

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