Komm se rein, die Haustour:

Pia Blessing zeigt uns ihr selbst designtes Haus in München. Und erzählt, wie das ist, wenn man ein Haus entwirft und baut. Oft anstrengend, selten romantisch. Aber: es lohnt sich!

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Kurz nach der Geburt unseres ersten Kindes begannen wir, nach einem Haus zu suchen, da wir uns mehr Platz und einen Garten wünschten. Wie wahrscheinlich jeder in München hätten wir gerne einen Altbau gekauft. Fast zwei Jahre lang besichtigten wir diverse Objekte und einmal wurde der Notartermin zwei Stunden vorher abgesagt. Da ich Architektur studiert und auch fünf Jahre als Architektin gearbeitet hatte, diskutierten mein Mann und ich während dieser Zeit immer wieder „was wäre wenn“…

„Was wäre wenn wir ein Grundstück finden würden?“.

Und obwohl diese Frage eigentlich aus dem Reich der Fantasie zu stammen schien, war es plötzlich da: ein Grundstück, um selbst ein Haus zu bauen. Wir überlegten nicht lange, denn so eine Möglichkeit hat man in München nicht oft.

Da ich gerade das zweite Kind erwartete und außerdem schon eine Weile aus dem Beruf raus war, war mir klar, dass ich es allein nicht schaffen würde. Also engagierten wir einen ehemaligen Kollegen von mir, dessen Stil und Arbeitsweise wir sehr mochten. Und so planten und bauten wir über circa zwei Jahre und sind 2011 in unser Haus eingezogen.

Und ja, es stimmt, es ist anstrengend, ein Haus bauen! Sehr sogar! So viele Entscheidungen müssen getroffen werden, dass ich zeitweilig das Gefühl hatte, unsere ganze Beziehung würde sich nur noch um den Hausbau drehen. In jedem Gespräch, egal ob morgens, mittags oder abends fiel einem von uns beiden ein: „Du, wir müssen noch eine Entscheidung wegen der Entkalkungsanlage treffen.“ (weniger spannend!) Oder: „Welchen Schreiner nehmen wir denn nun?“ – schon spannender… Oder aber: „Und du meinst echt wir brauchen diese eckigen Klos?“ – sehr spannend! Gottseidank haben wir einen sehr ähnlichen Geschmack, so dass wir wenigstens darüber nie in Streit gerieten.

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Was es zusätzlich sehr anstrengend macht ist die Tatsache, dass so ein Prozess nie reibungslos verläuft, dass Handwerker leider nicht immer halten, was sie versprechen, und dass es natürlich auch ein einmaliges Projekt ist, von dem man unbedingt möchte, dass es gelingt.

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Am Ende jedoch, wenn man in das Haus seiner Träume einzieht, ist es schon überwältigend – und wir sind auch nach wie vor mit unserem Architekten befreundet!

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Bei der Gestaltung waren (und sind) uns folgende Punkte wichtig:

• Außen modern – innen wohnlich und Raum für die Familie.

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• Eine harmonische und zeitlose Grundausstattung (also wenige, zusammenpassende Materialien, die sich durch das ganze Haus ziehen, wie z.B. Eichenholz auf Boden, Fenster und bei Einbaumöbeln), auf der dann mit Möbeln und Dekoration alles Mögliche passieren kann.

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• Offene Räume – aber klare Zonen, so dass es einerseits viele Sichtbezüge gibt, andererseits aber eine schönes Raumgefühl.

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• Genügend Einbaumöbel und Stauraum so dass Aufräumen möglich ist – wenn auch manchmal nur in der Theorie.

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• Neu und alt (Familienerbstücke oder skandinavische Mid-Century Stücke ) dürfen friedlich koexistieren!

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Und was wir gelernt haben:

Das eigene Haus ist nie wirklich fertig – aber das muss wohl so sein.

Man wohnt die Handwerker raus – doch bevor man das geschafft hat sind schon wieder die ersten Macken da. Zum Beispiel hat unser Sohn in der ersten Woche total stolz auf alle Türrahmen, Fensterbretter, die Treppenbrüstung (geölte Eiche!) und einige Möbel in Umgebung des Kinderzimmers mit Kugelschreiber seinen Namen geschrieben. Mit vier Jahren aus seiner Warte natürlich eine Meisterleistung!

Außerdem überkommt uns immer wieder das Gefühl, man müsste hier noch ein bisschen was tun und dort mal wieder was verändern… Vielleicht bleibt es einfach unsere Baustelle auf Lebenszeit!

Aber: unser Leben ist durch diese Erfahrung auch noch kreativer geworden. Eine Baustelle war auch mein Berufsleben. Ich hatte circa ein Jahr bevor wir in die Planung gingen den Entschluss gefasst, mich selbständig zu machen, um das Thema Vereinbarkeit besser in den Griff zu bekommen.

Ich hatte diverse Ideen, unter anderem ein Beratungskonzept für Betriebskitas, das aber aufgrund der Finanzkrise und der Investitionsstopps der Unternehmen damals nicht durchzusetzen war. Eher durch Zufall kam ich auf die Idee, personalisierte Kinderbücher über einen Online-Shop zu verkaufen – so entstand www.fabulinus.de.

Und jetzt arbeite ich von Zuhause aus. Mein Arbeitszimmer ist neben der Küche (zu sehen auf dem Dämmerungs-Bild). Und es macht auf jeden Fall Sinn, so lange die Kinder noch so klein sind. Andererseits ist das Home-Office natürlich auch mit Vorsicht zu genießen… Manchmal ruft die Waschmaschine lauter als der Computer. Doch gerade momentan im Winter, wenn die Kinder häufig krank sind, ist das Arbeiten zu Hause ungeschlagen!

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Jetzt würde mich wirklich sehr interessieren, ob ihr auch schon ein Haus gebaut habt und wie es bei euch lief. Oder ob ihr von einem eigenen Haus träumt. Ich freu mich auf eure Kommentare!

Herzliche Grüße,

Pia

Fotos: Haus von innen – Pia Blessing, Haus von außen Oliver Rieger

 

36 Comments

  1. Antworten Anna 4. Februar 2015 um 09:05 Uhr

    Liebe Pia,
    könntest Du mir sagen von welchem Designer, welcher Marke ist der Sessel mit dem blauen Polster (vorletztes Bild)?

    Herzliche Grüße und besten Dank,

    Anna

    • Antworten Pia 4. Februar 2015 um 09:52 Uhr

      Liebe Anna,
      Der Sessel ist vom dänischen Designer Finn Juhl. Gefunden haben wir ihn in Frankfurt bei inside room. Und bequem ist er auch!
      Herzliche Grüße, Pia

  2. Antworten Angela - designhaus no.9 4. Februar 2015 um 09:37 Uhr

    Hallo Pia,
    sehr schönes Haus! Wir haben nicht gebaut, sondern entkernt und umgebaut. Nicht weniger spannend. Es war anstrengend und aufregend zugleich. Als wir fertig waren und nur noch Klitzekleinigkeiten auf der Liste standen habe ich STOPP gerufen. Wollte keinen einzigen Handwerker mehr sehen. Im Nachhinein war es eine tolle Erfahrung und heute hätten wir wieder Lust auf ein neues Projekt. Vielleicht passiert es auch, da wir mit unserem Umzug nach München letzten Sommer unser Stadthäuschen vermietet haben. LG

    • Antworten Pia 4. Februar 2015 um 10:04 Uhr

      Oh ja, ich habe auch die eine oder andere Kleinigkeit einfach so belassen, weil ich keinen Nerv mehr hatte… Un uns geht es genau so, so ganz langsam könnte ich es mir auch wieder vorstellen ein neues Projekt in Angriff zu nehmen.

  3. Antworten Larissa//No Robots Magazine 4. Februar 2015 um 09:39 Uhr

    Großer Neid! Ja, doch, so ein hübsches Häuschen in München hätte ich auch gerne. Allerdings kostet so ein Neubau (wenn man nicht gerade großes Glück hat) gut eine Million aufwärts. Die werde ich leider niemals haben.

  4. Antworten Sandrs 4. Februar 2015 um 10:41 Uhr

    Was für ein tolles Haus ♡ es ist euch wunderbar gelungen modern und doch gemütlich zu wohnen.
    Gebaut haben wir nicht, aber umgebaut und teilweise saniert. Ich mochte am Ende keine Entscheidungen mehr treffen und mit den Leuten vom Baumarkt warmich fast per du. Ich war auch hochschwanger und würde es doch immer wieder so machen, denn mit Baby ist man doch unplanbarer.
    Lieben Gruß Sandrs

    • Antworten Pia 4. Februar 2015 um 12:50 Uhr

      Danke dir, Sandrs! Ich finde ja, wozu so ein Bauprozess wirklich gut ist, ist “Entscheiden” zu lernen – auch wenn man es irgendwann wirklich nicht mehr möchte! LG, Pia

  5. Antworten Matrjoschki 4. Februar 2015 um 10:53 Uhr

    Hallo Pia,
    da habt ihr euch aber ein wunderschönes Haus gebaut!
    Ich persönlich würde aber nicht so gerne selber bauen. Ich würde einen Altbau bevorzugen und es dann nach meinem Geschmack renovieren. Ich mag den Gedanken etwas Bestehendes aufzuhübschen und zu neuem Leben zu erwecken.

    Liebe Grüße

  6. Antworten Heike 4. Februar 2015 um 12:10 Uhr

    Hallo Pia,
    es muss wunderbar sein, wenn man so wie ihr in der Lage ist sein Eigenheim so verwirklichen zu können wie man sich das auch tatsächlich vorstellt und auch in finanzieller Hinsicht gesegnet ist (München ist ja bekanntlich ein teures Pflaster).
    Ich persönlich finde es jedoch viel spannender Projekte zu sehen, bei denen das Geld durchaus eine Rolle spielt und man trotzdem mit viel Geschick, Können, Phantasie vieles positiv verändern kann.
    Alles Gute für euch,
    Heike

  7. Antworten Gisela 4. Februar 2015 um 12:29 Uhr

    Liebe Pia,
    ja, es sieht alles so schön aus, wenn es fertig ist, aber bis dahin ist es ein weiter Weg! Kompliment für dieses schöne Haus und die wunderbare Einrichtung. Ich finde es toll, wenn alle Räume von der Gestaltung her so “durchkomponiert” sind. Ich selbst habe “nur” Erfahrung mit einem Hausumbau, da ist man natürlich eingeschränkter als wenn man alles von hinten bis vorne nach seinen eigenen Ideen gestalten kann. Ja, und mit den Handwerkern, das ist ein Kapitel für sich. …
    Andererseits haben wir soviele Erfahrungen bei unserer Umbau-Aaktion gesammelt, dass wir beim nächsten Mal einiges anders machen würden. LG

  8. Antworten Sophie 4. Februar 2015 um 12:33 Uhr

    Hallo Pia,
    da habt ihr euch ja wirklich ein schönes Haus gebaut. Vorallem die netten Details, wie die Einbaumöbel gefallen mir. Und das auch noch in München! Toll! Mein Mann und ich sind vor ca. 2 Jahren mit Sack und Pack und zwei Kindern wieder von München zurück in die Heimat, nach Berlin gezogen und haben dort gebaut. Ich bin auch Architektin. Ja, und mir fiel es auch teilweise sehr schwer diese vielen vielen Entscheidungen, quasi als “Fachmann” alleine zu entscheiden. Wir hatten auch einen Architekten zur Hilfe genommen, waren aber von seiner Leistung und Beratung nicht so überzeugt, wie wir uns das vorgestellt hatten. So ist der Grundriss nun vielleicht nicht ganz so durchdacht und es gibt einige Dinge, die ich im Nachhinein doch anders machen würde. Aber vieles merkt man eben auch erst, wenn man drinnen wohnt. So im Großen und Ganzen fühlen wir uns aber sauwohl in den eigenen vier Wänden und wollen das neue Lebensgefühl nicht mehr missen. Alles Gute und viele Grüße nach München, Sophie

  9. Antworten Julia / junifaden 4. Februar 2015 um 12:48 Uhr

    oh wie spannend! besonders der Satz dass es nie ganz fertig ist 😉 wir haben gerade unseren Bauplatz gefunden und gekauft, ich denke Ende des Jahres beginnt das Projekt Haus und ich finde es total aufregend, mir mein eigenes Nest nach meinen Vorstellungen zu überlegen – zum Glück ist der Liebste Bauingenieur und ist nicht so planlos wie ich! viele liebe Grüße Julia

  10. Antworten Julia 4. Februar 2015 um 13:11 Uhr

    Liebe Pia,

    da habt ihr aber ein schönes Haus gebaut – ich mag deinen Einrichtungsstil 🙂
    Wir fangen gerade an, ein Haus am Ammersee zu bauen. Nächste Woche ist Notartermin (uiuiui). Am meisten freue ich mich darauf endlich meine lange eingelagerten Möbel und Dinge wiederzusehen, die bisher keinen Platz bei uns gefunden haben. Daher wird es bei uns auch eine Kombi aus Neu und Alt. Wie man sieht kann das ja schön gelingen und es motiviert mich zu sehen dass man irgendwann mal angekommen sein könnte.

    Liebst,
    Julia

  11. Antworten Kathrin 4. Februar 2015 um 13:14 Uhr

    Hallo Pia
    ein echt tolles Haus, vor allem die Mischung aus alten Möbeln und 60er/70er Ikonen gefällt mir sehr gut, ich könnte einziehen ohne etwas zu verändern. Wir haben vor zwei Jahren auch gebaut, auch bauhausmäßig aber aufgrund des engen Budges viel kleiner (Bungalow, ähnlich der Case Study Häuser) und auf einem sehr schmalen Grundstück zwischen zwei bestehenden Häusern, da ich ein sehr großer Architekturfan bin habe ich einige Bücher und so hatten wir vorher schon viele Ideen auch für schmale Grundstücke (5,40 ist unser Haus breit). Es geht uns auch so, es wird wohl nie ganz fertig, es ist immer irgendwo was auszubessern oder noch nicht ganz fertig. Alles Gute in Euerm Haus und viele Grüße Kathrin

  12. Antworten Pia 4. Februar 2015 um 13:59 Uhr

    Klingt super. Gerade aus Grundstücken, die einem Herausforderungen stellen, werden oft die tollsten Häuser!

  13. Antworten Franzy vom Schlüssel zum Glück 4. Februar 2015 um 16:04 Uhr

    KommentarHey Pia,

    ich glaube ein Haus bauen werden wir wohl nie.
    Wir können es uns schlichtweg nicht leisten. Auch in zwanzig Jahren nicht.
    Tja, so ist das wohl heutzutage…. (udn das obwohl wir im Grunde ganz gut verdienen)
    aber wir träumen davon ein HAus zu kaufen un dzu renovieren.. vielleicht sogar ein denkmalgeschütztes…
    Angefangen mit dem Sparen haben wir schon mal..
    mal sehen,w as daraus wird.

    Ganz viele liebe Grüße

    Franzy

  14. Antworten Julia Chri 4. Februar 2015 um 16:54 Uhr

    Sehr schön! Von wem ist das Bild im Esszimmer?

  15. Antworten Pia 4. Februar 2015 um 17:25 Uhr

    Julia, meinst du die Landschaft im goldenen Rahmen? Das ist vom Uropa meines Mannes ;-).

  16. Antworten Tinna_w 4. Februar 2015 um 18:01 Uhr

    Hallo Pia,

    Gratulation zu diesem gemütlichen und schönen Haus! Wir bauen gerade und ziehen in zwei Wochen ein. Das Projekt war aufgrund einer Hanglage und bestehender Weinkellerröhren, die mit dem Haus verbunden wurden, nicht leicht. Aber dafür ist es etwas ganz besonderes. Leider haben wir nicht das Glück mit einem ähnlichen Geschmack gesegnet zu sein, aber dafür lernt man Kompromisse zu schließen 😉 lg

    PS: am meisten freue ich mich darüber, dass es ein lebenslanges gemeinsames Projekt ist. Auch wenn ich momentan keine Handwerker mehr sehen kann…

  17. Antworten Julia Chri 4. Februar 2015 um 23:31 Uhr

    Hallo Pia, ich meine das Bild gegenüber 😉

  18. Antworten Anna 5. Februar 2015 um 01:27 Uhr

    Hallo Pia,
    wir wollten ein Haus bauen, da ist aber einiges dazwischen gekommen und jetzt haben wir eine Wohnung gekauft.
    Dort fangen wir nächste Woche an, alles in Eigenregie, zu renovieren.
    Es gibt wirklich soooo vieles zu klären und immer wenn man sich sieht, redet man über irgendwas zum Thema Renovieren.
    Ich freue mich schon sehr auf den Einzug.
    Dein Zuhause ist wunderschön und die Unterschriften von deinem Sohn auf den Möbeln ect. macht das ganze doch nur noch persönlicher 🙂

  19. Antworten Ann-Cathrin 5. Februar 2015 um 09:04 Uhr

    Was für ein wunderbarer Beitrag, er spricht mir in jeder Beziehung aus der Seele. Vielen Dank dafür liebe Pia und Steffi

  20. Antworten Maria 5. Februar 2015 um 11:12 Uhr

    Hallo Pia,

    wow, ein super schönes Haus habt ihr da!
    Was mich interessieren würde.. habt ihr die Kuli-Signierungen eures Sohnes alle wieder wegbekommen? 😀

    Liebe Grüße

  21. Antworten Angelika 5. Februar 2015 um 15:29 Uhr

    Hallo! Jetzt habe ich kurz überlegt, ob ich mich trauen soll hier zu kommentieren und ganz spontan wage ich mich jetzt einfach mal… denn ich meine, ich habe euer wunderschönes Zuhause tatsächlich schon einmal in natura von aussen bewundert. Wenn dem so ist, dann führt hinter eurem Haus ein netter kleiner Fuß/Radweg entlang, der gerne benutzt wird, um einen nahegelegenen Biergarten zu besuchen….? Der Ortsteil von München endet dann mit ****ing und ist insgesamt eine sehr schöne Wohngegend. Also damit möchte ich sagen: wo/wie auch immer: ein Augenschmaus von aussen, vielen Dank für die Einblicke in das Innere und eure dazugehörigen Ideen und Geschichte. Am längsten bin ich beim Bild mit der Sitznische bei der Treppe hängen geblieben, da hast du was ausgelöst…! Ich selbst wohne am Stadtrand von München in einem Doppelhaushälftchen, welches wir in den letzten 15 Jahren Stück für Stück komplett renoviert und zum Teil auch umgebaut haben. Mein Leben wäre ohne diesen Umbau ein ganz anderes gewesen, da bin ich mir ganz sicher. Vermutlich könnte ich sogar einen Roman darüber schreiben. Das erste Wort unseres Sohnes war “Akkuschrauber” 😉
    Ich möchte keine Minute der vergangenen Jahre missen, kein Baustaubkrümelchen, keine Träne, keine durchgegrübelte Nacht und auf keinen Fall den Handwerker, meinen Mann, der unser gemeinsames Zuhause so liebevoll aufgebaut hat (und ja, natürlich sind auch wir noch längst nicht fertig). Merke gerade beim Schreiben, wie schön wir es doch eigentlich haben, auch dafür vielen Dank und liebe Grüße! Angelika

  22. Antworten bine 9. Februar 2015 um 08:39 Uhr

    Schönes Haus mit originellen Ideen, danke fürs Teilen! Ich freue mich immer wenn in Blogs oder Magazinen mal kein Altbau gezeugt wird. Moderne Häuser sind sonst immer eher in Architekturmagazinen zu bestaunen, und da gehts dann genau um die Architektur und das ist manchmal als Ansatz mir nicht menschlich genug. Schön auch mal ein Arcjitektenhaus samt Bewohner und Ideen zu sehen.

  23. Antworten Saskia 9. Februar 2015 um 10:34 Uhr

    Liebe Pia, euer Haus zeigt mir genau, warum ich nie eins bauen werde: es wäre mir einfach zu steril, zu ungemütlich. Ich meine damit die äußere Erscheinung und das Drumherum… Wird so ein Haus jemals so viel Charakter haben wie ein altes Haus mit altem Baumbestand? Liegt ihr in diesem garten tatsächlich auf der Wiese und findet es schön?
    Entschuldige, das ist einfach mein persönlicher Geschmack. Ich finde die Inneneinrichtung im Kontrast dazu wiederum sehr gelungen und spannend!
    Mein Freund und ich träumen von einem Dachrohling mitten in Berlin, den wir selbst ausbauen. Inklusive kleinem Dachgarten. 🙂

    • Antworten sandra 10. Februar 2015 um 10:51 Uhr

      Hallo Saskia,
      so schwierig ich es finde, einer Leserin die ihr privates Haus hier offenbart zu sagen, es sei steril, so weiß ich dennoch, was gemeint sein kann. Manche Neubauten sind tatsächlich steril, vor allem wenn versucht wird, sie wie ein Museum einzurichten. Ich finde Pias Haus nicht steril und vor allem von außen sehr gelungen. Der Garten wird wachsen. Was man als steril empfindet kann sich übrigens wandeln. Früher dachte ich auch, alle Neubauten sind steril. Inzwischen empfinde ich das x-te Altbau-Esszimmer mit wahlweise Eades Plasticchairs, Jacobsen Ameise oder alten Windsorstühlen am langen Tisch, einem bunten Berber unterm Tisch und einer Artisckoke über dem Tisch als steril, weil unoriginell.

  24. Antworten Christiane Sonnemann 15. Februar 2015 um 10:07 Uhr

    Hallo Pia,
    das Haus gefällt mir wahnsinnig gut! Eine sehr gelungene Mischung aus modern und gemütlich. Wir haben auch gerade gebaut (ähnlich :-)) und ziehen demnächst um. Allerdings fehlen uns noch die Außenanlagen. Was mir bei euch auch sehr gut gefällt, ist die gekieste Fläche in der Einfahrt. Wie habt ihr das gemacht? Aufgekiest und verdichtet? Kommt ihr damit gut klar? VG Christiane

  25. Antworten pit 23. Januar 2016 um 06:37 Uhr

    hallo pia,

    ich stolpere in so eine site und erkenne dich.
    herzlichen glückwunsch zu deinem haus und alles gute.

    der pit

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