Wonach ist dir heute?

Bittekräfitfeiern2

Es gibt Themen, die haben nur bedingt etwas mit Design und Food, meinem Schwerpunkt auf diesem Blog, zu tun, aber trotzdem habe ich Lust, hier über sie zu schreiben. Weil sie Teil meines Lebens sind und eures sicher auch. Also gibt es ab heute eine Erweiterung zu meinem Blog, genannt: Das Leben. Siehe rechts das hübsche pinke Herz. Immer wenn das hier auftaucht, dafür gibt es keinen festen Tag, das Leben ändert sich doch ständig, geht es um dieses Thema. Und heute dreht sich zum Beispiel alles um…

Das Phänomen Partypupser.

Das sind mein Mann und ich: Wir sind Partypupser. So, jetzt ist es raus. Ich wünschte, ich könnte anderes berichten, aber leider ist es so, so unangenehm mir das auch ist. Es läuft immer nach dem selben Schema ab. Wir hören gute Musik, tanzen zum Beispiel Samstags beim Aufräumen der Wohnung ein bisschen durch die Gegend, sagen: “Mensch, wir müssen echt mal wieder tanzen gehen! So richtig bis morgens, mit guter Musik und herrlichen Drinks!”. Bestätigen uns gegenseitig wie cool das doch wäre und wie durch Zauberhand veranstaltet ein paar Wochen später tatsächlich ein Freund eine Party.

Diesen Samstag tat dies zum Beispiel Freund S., der weiß wie man richtig feiert und gute Parties veranstaltet. Er fand sogar eine Location, die nur 500 Meter von unserer Wohnung entfernt ist. 500 Meter. Wir freuten uns seit Wochen auf diese Party. Zu unserer Entschuldigung könnte man jetzt anbringen, dass wir tierisch k.o. von der Wohnungsrenovierung waren, dem Garagenflohmarkt, plötzlich so hoher Schnee lag – aber zählt das als Ausrede?

Der größte Fehler war wahrscheinlich, sich für halb acht eine Massage zu buchen. Obwohl – vor lauter Rückenschmerzen vom Renovieren nicht laufen zu können bzw. sich auf die Tanzfläche legen zu wollen – auch keine gute Idee. Wir kamen also um halb neun irre entspannt von der Massage und dachten, wir machen es wie in alten Partyzeiten und gehen was essen, früher nannte man das: Grundlage schaffen, für den Alkohol. Wir fühlten uns leider danach als hätten wir Schlaftabletten geschluckt. Der perfekte Zustand, um danach auf die Couch zu sinken oder ins Bett zu fallen, aber sich schick zu machen für eine Party?

Die Gäste im Restaurant neben uns bekamen unser Gespräch mit. Unser abwechselndes “Ich kann nicht mehr, was machen wir bloß?”, “Aber wir wollten doch so gern…”, “Warum haben wir nur noch keine Kinder? Dann könnten wir jetzt sagen, der Babysitter hat ein Alkoholproblem, das wir jetzt gerade erst aufgedeckt haben oder eins der Kinder hat sich so versteckt, dass wir es nicht finden können, wasauchimmer…”. Die anderen Gäste fingen an zu lachen und sagten: “Wir dürfen gleich auf die Couch sinken und sind so glücklich darüber!” Und da brach der letzte Widerstand und wir gaben auf, landeten im Bett. Und ich wußte, dass ich am nächsten Morgen mit einem schlechten Gewissen aufwachen würde.

Wir haben oft Zuhause Freunde zu Gast oder sind bei Freunden, schnacken bis früh morgens, essen und trinken zusammen, hängen einfach rum, chillen, wie auch immer man das nennt. Silvester haben wir sogar getanzt. In Restaurants sind wir oft die letzten, weil wir da so gern versacken. Wahrscheinlich liegt das Problem darin, dass aus dem früheren “Grundlagen schaffen” der eigentliche Event für uns wurde: der Genuss am wirklich guten Essen, nicht nur schnell den Döner an der Ecke. Das man langsam eine gute Flasche Wein zu schätzen weiß, ein Dessert statt eines Wodka-O’s? Beziehungsweise 10 Wodka O’s? Ich weiß, das muss sich nicht widersprechen: gern gut essen und gut feiern können. Nur, wie bekommen die anderen das hin? Sind wir mit Anfang/Mitte dreißig zu Langweilern mutiert? Fehlt uns das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn wir nicht dabei sind? Legen wir zu viel Wert auf gute Gespräche statt angetrunkenem Smalltalk? Wäre es genau andersherum, wenn wir Kinder hätten oder Singles wären, wären wir dankbar, mal wieder raus zu kommen, die Tanzfläche zu rocken? Ist es die Uhrzeit?

Ich komme mir so alt vor, während ich dies schreibe, aber gleichzeitig ist das auch einfach das Leben, oder? Sätze wie “Boah krass sind wir gestern abgestürzt, ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wie ich nach Hause gekommen bin!”, die sind halt passé. Statt dem Mörderkater finden sich jetzt eben Krümel vom Dessert vom Abend morgens in der Küche. Ein Rest Cheesecake mit Fruchtsoße im Kühlschrank. Das kleine Glück der Partypupser.

Es gibt doch seit kurzem diesen Trend, dass Mitarbeiter statt zum Lunch in die Disco gehen und eine Stunde dort tanzen. Ich finde, das ist eine ausbaufähige Idee für Partypupser. Ich wünsche mir den Tanztee zurück. Beziehungsweise ich war ja noch nie auf einem, werde jetzt aber mal recherchieren, was es da so gibt und wie man es pimpen könnte für den nächsten Geburtstag. Er könnte Sonntags stattfinden, es könnte erst Kaffee und Kuchen geben, viel Rosé-Crémant, nachmittags auch gern Mischgetränke, dann salzige Snacks zu essen, Abendbrot auf die Hand, es dürfte getanzt werden von der ersten Sekunde an (auch gern mit Stulle in der Hand) und um 20 Uhr wäre Schluss. Wir würden dem DJ auf die Schulter klopfen, uns bedanken und dann würden wir sagen: “Boah, haben wir gefeiert! Ich wünschte die Party hätte noch länger gedauert!” und sinken glücklich mit einem Stück Cheesecake auf die Couch, vor den Tatort. Das große Glück des Partypupsers.

Wisst ihr, was ich meine? Oder seid ihr etwa Partytiere?

Steffi

P.S.: Die hübsche “Bitte kräftig feiern”-Karte/ das Foto ist übrigens von der talentierten SuSe, kann man in ihrem schönen Dawanda-Shop kaufen.

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Annika die Hochzeitstante 12. März 2013 um 11:53 Uhr

    Warum kommt mir das so bekannt vor? Mein Mann war sogar der Meinung, wir müssten erst noch Feiern und Durchmachen üben, damit wir auf unserer eigenen Hochzeit durchhalten. 😉 Wir haben durchgehalten. Bis um vier.

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    • Steffi 12. März 2013 um 11:58 Uhr

      @Annika die Hochzeitstante: Das kenn ich! Darüber haben wir auch schon gesprochen, weil wir im Mai auf einer Hochzeit in Brasilien sind, müssten wir eigentlich jetzt schon das Feiern üben. Aber ich finde, auf der eigenen Hochzeit hat man das Problem nicht, oder? Da hätte ich noch ewig weitermachen können. Obwohl, irgendwann fällt auch der ganze Stress von einem ab und man ist dann doch auch irgendwie k.o.. Oder wie war es bei dir?

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  3. querSchnitt 12. März 2013 um 11:55 Uhr

    Das kenn ich, hätte von mir sein können der Text.

    Partypupser sein ist toll!

    Allerliebste Grüße

    Antworten
  4. Angela - designhaus no.9 12. März 2013 um 11:56 Uhr

    Liebe Steffi,
    da sprichst Du mir aber aus der Seele. Wir waren so lange nicht mehr partymässig unterwegs, denn wir lieben es in einem netten gemütlichen Restaurant zu sitzen und wir lieben unsere Couch, die wir gleichberechtigt mit unserem Hund teilen. Einfach schön!
    Letztes Wochenende, als wir gerade todmüde ins Bett fallen wollten, beschlich uns dieses Gefühl “was ist nur aus uns geworden” und wir sind spät noch mal los. Sehr lustig, doch eine Ausnahme.

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    • Steffi 12. März 2013 um 12:00 Uhr

      @Angela-designhaus no.9: Ihr seid noch mal los??? Respekt!! Manchmal ist mir auch danach, wenn wir in Jogginghose bei unseren Nachbarn sitzen und so lustig trinken und scherzen, gute Musik läuft. Wenn man sich dann nicht noch mal schick machen müsste, wäre ich dabei – eine Jogginghosendisko? Vielleicht ist das noch eine Geschäftsidee für uns Partypupser? 🙂

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      • Julie 12. März 2013 um 14:12 Uhr

        Eine Jogginghosendisco! Das ist DIE Idee! Tanzen ohne sich vorher großartig schick machen zu müssen! Da könnte man dann sicher auch im Onepiece (http://onepiece.com/at/womens_2/all) rein! Kennst du den? Super für Partypupser wie uns 🙂 Oder nach der Arbeit. Ein Traum! Ab und zu verschlägt es uns allerdings noch raus auf die Tanzfläche. Dann bis zum nächsten Morgen. Nur halt nicht mehr jedes Wochenende…
        Liebe Grüße,
        Julie

  5. Franziska 12. März 2013 um 11:58 Uhr

    Das kenne ich auch gut. Das mit Freunden versacken und ewig lange schnacken, bis zum Morgengrauen. Aber zum Tanzengehen aufraffen ist irgendwie was anderes. Dann ist es immer so gemütlich zu Hause und/oder das Wetter schlecht und außerdem habe ich schon die Pyjamahose an und die ist so bequem und überhaupt…
    Der Tanzteeidee würde ich mich also voller Fruede anschließen (und nicht in Pyjamahose kommen)
    Grüße
    Franziska

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  6. Nathalie 12. März 2013 um 12:00 Uhr

    Grandios! Ich musste ein paar Mal laut lachen, als ich deinen Text las. Bislang dachte ich, mein Mann und ich seien Kind-bedingt Langweiler geworden. Das es vermutlich am Alter liegt, wir sind Anfang und Mitte/Ende 30, beruhigt mich.
    Man lebt das Leben einfach anders, ich mag und möchte die Käse-Wein Abende eigentlich nicht gegen Tanzen bis morgens um 5 eintauschen!
    Liebe Schneegrüsse, Nathalie

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  7. Haydee 12. März 2013 um 12:01 Uhr

    Ich musste jetzt wirklich laut lachen. Fast O-Ton mäßig hatte ich das gleiche Thema gestern mit einer Bekannten. Wir sind beide Anfang vierzig muss ich dazu sagen. Und uns gehts ganz genauso seid ca. 2 – 3 Jahren 🙂 früher, jaaaa… da schaffte man Grundlage mit einem deftigen Essen. Dann ging man erstmal gemütlich mit dem Gläschen (oder auch mehreren) ins Bad. Zum aufhübschen. Dann zum Vorglühen, mal bei dem einen, mal bei dem anderen Freund. Und bloooß nicht vor 1 Uhr in den Club. Wie ich nach Hause gekommen bin, wußte ich zwar immer, aber ich lag dann auch schon mal durchaus bis Nachmittags um fünf auf der Couch und fragte mich, wann denn der Raum endlich aufhört sich zu drehen und ob mir jetzt für den Rest meines Lebens übel ist :-)) Gut, darauf kann ich getrost verzichten!
    Mittlerweile? Freitags abends völlig erschlagen von der Woche, liege ich um 20 Uhr auf der couch unter der Decke mit einer Tasse heißem Tee und schlafe schon halb.
    Samstags Abends weggehen. Hm… also am Sonntag wollte ich ja eigentlich auf ne Messe. Oder sonst wo hin. Da kann ich doch sclecht weggehen. Da bin ich doch dann nicht so richtig fit.
    Oder oder oder… 🙂
    Du siehtst – du bist nicht alleine, lach.
    Liebe Grüße von Haydee

    Antworten
    • Steffi 12. März 2013 um 12:05 Uhr

      @Haydee: Vorglühen!!!! Ja, genau, das Wort hatte ich ganz vergessen, ich erinnere mich schwach, haha! Genau und dann mit den Mädels ins Bad, quatschen und sich schminken (da brauchte ich schon immer Hilfe, also beim Schminken). Das war schön, schafft man heute aber auch kaum noch, oder? Bräuchte auch ein Revival, dieser Mädchenkram, der manchmal so unbewusst aufhört sobald man mit einem Mann zusammen zieht. Hach, schöne Idee, das werde ich gleich mal wieder einführen! 🙂 Und mit der Couch, dem Tee und der Decke – hast du da nicht die Wärmflasche vergessen? 😉 Die gibt es bei mir immer noch dazu…

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  8. Martina 12. März 2013 um 12:06 Uhr

    😉
    ich bin ja der festen Überzeugung: alles zu seiner Zeit!
    Also Partymachen ist super, wenn man ausgeschlafen ist. Auf der Couch lümmeln ist prima, wenn man müde ist. Gemütlich essen gehen ist klasse, wenn man tolle Gespräche haben will! Und ich glaube, die perfekte Mischung macht es!
    Also keine Bange, alles normal! ;-))
    Nur eins muss ich gestehen, ich war schon lange nicht mehr auf einer richtigen Party, ich kann es einfach nicht mehr und habe auch nix davon, weil ich morgens um halb sieben geweckt werde, zwar liebevoll, aber dann ist die Nacht vorbei und ich habe einen genervten Tag. Also wozu! Die Zeit geht auch vorbei und dann mach ich auch mal wieder durch! 😉

    Liebe Grüße
    Martina.

    Antworten
  9. Janina 12. März 2013 um 12:08 Uhr

    Liebe Steffi,

    tolle Kolumne und so wahr! Kalsse Thema…
    Ich kann 100%ig nachvollziehen, was du beschreibst, denn ich bevorzuge auch viel zu oft das Sofa oder das Bett. Am Nachmittag habe ich meist noch große Lust wegzugehen und das Styling im Bad läuft noch super, aber spätestens nach dem Essen und dem dritten Glas Prosecco zum Vorglühen zeigt sich die Müdigkeit und ich plumpse aufs Sofa 🙂

    Freu mich auf den nächsten Beitrag in dieser Kategorie 🙂

    Liebe Grüße,
    Janina

    Antworten
  10. Isabimi 12. März 2013 um 12:09 Uhr

    Hihi,

    ja, das kenne ich – nur dass ich inzwischen ein Kind habe, das als “Ausrede” herhalten könnte (und dies tatsächlich schon das ein oder andere Mal gemacht hat) 😉 Allerdings habe ich mir angewöhnt, gerade auf die Feiern zu gehen, mich notfalls zu zwingen, auf die ich so gar keine Lust habe – das sind dann nämlich meist die besten! 😉

    Aber wenn ich ehrlich bin, möchte ich gar nicht mehr sinnlos trinken bis zum Umfallen, in einer Disco abtanzen, dabei womöglich noch ständig von rechts und links von den ganzen Drogen-/Alkoholopfer “angerempelt” zu werden… 😉 Ich verbringen meine Zeit lieber mit sinnvollen Dingen… Ach Sch*****, kaum bin ich 30 höre ich mich so spießig an! Egal, so bin ich halt…

    LG von Partypupser zu Partypupser
    Isabimi

    Antworten
    • Steffi 12. März 2013 um 12:25 Uhr

      @Isabimi: Ich wußte es!! Ihr Eltern tut das tatsächlich, hah, ertappt!! Und das kenne ich, wenn man gar keine Lust hatte, wurde es super! Obwohl – war das Samstag schön, dann doch in die Kissen zu sinken! 😉 Partypupsergrüße zurück!! Steffi

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  11. Saskia 12. März 2013 um 12:10 Uhr

    Liebe Steffi, ein bisschen finde ich mich in deinen Worten auch wieder – allerdings gehöre ich zu den Exemplaren “mit Kind” und statt Partynacht, sind es bei mir oft die wild geplanten, voll Tatendrang gepackten Abende, die dann doch nur mit einem guten Buch auf der Couch enden. Entweder passieren “große Dinge” wohl ganz spontan oder eben gar nicht. Ein tolles Phänomen ist nach einem tatsächlich umgesetzten Abend auch der Spruch “Oh, das müssen wir unbedingt bald mal wieder machen!” – der geht nämlich meistens auch leer aus!

    Liebe Grüße
    Saskia

    Antworten
  12. Frau Süd 12. März 2013 um 12:10 Uhr

    Oh danke liebe Steffi! Jetzt konnte ich so richtig lachen und mich verstanden fühlen! Und ausserdem weiss ich jetzt endlich was ich bin: ein Partypupser 😉

    Zum Glück habe ich Kinder, auf die ich es nötigenfalls schieben kann wenn ich mal wieder vor einer Party kneife…

    Alles Liebe von
    Frau Süd

    Antworten
  13. Rahel 12. März 2013 um 12:10 Uhr

    Oooh jaaaa, ich weiss was du meinst! Habe mich in deinen Zeilen genau wiedererkannt. Zum Glück haben wir zwei kleine Kinder, also stellt sich gar nicht erst die Frage mit dem Ausgehen. Denn die Kinder einer fremden Person anvertrauen, nur um sich eingequetscht zwischen oberflächlichen Menschen zu finden, denen es nur darum geht sich zu zeigen, und dann noch mit viel zu lauter, schlechter Musik. Nein danke! Bin ich alt und spiessig geworden? Ja! Ein Couch Potato? Ja! Aber ich fühl mich wohl dabei. Samstag Abend gemütlich eine doofe Fernsehsendung schauen oder etwas rumsurfen, Entspannung pur 😉 Freunde laden wir jetzt am Sonntag zum Mittagessen oder am Nachmittag zum Kaffee ein, dann hat man genug Zeit rumzuquatschen. Ab Mitternacht fängt bei mir auch schon immer das Gähnen an. Und wenn man weiss, dass man am nächsten Morgen nicht ausschlafen kann, dann überlegt man sich das sowieso zweimal…
    Oh, hab ich jetzt viel geschrieben…aber ich habe mich gefreut dass es mal jemandem genauso geht wie mir…und deine Stories bringen mich immer sehr zum Lachen. DIe mit dem Fahrrad im letzten Post war der Knüller!
    Liebe Grüsse aus Fronkreisch

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  14. miri 12. März 2013 um 12:11 Uhr

    Bitte mach den Tanztee zum gesellschaftlichen Topevent! Ich hab den Schlafrhythmus von einem Kleinkind (bzw. ich hätte, wenn man mich einfach ließe, wie ich will) und bin der größte Partypupser des Landes. Und dabei bin ich erst 27. Wobei ich aber auch zu den “Versackern” gehöre, also es liegt nicht immer an der Uhrzeit. 🙂
    Manchmal krieg ich in der Bahn Gespräche von Leuten, die nur wenig jünger sind als ich, mit und wundere mich nur. Ich kann mich schon daran erinnern, dass ich auch so war und auch sowas erlebt hab, aber das klingt alles wie aus einem anderen Leben und ich glaube, es würde mich schon rein körperlich an meine Grenzen bringen. (Kater gab’s früher nicht, oder? Jetzt muss ich für jeden Wodka ne Stunde mehr auf dem Sofa liegen und leiden.)

    Ich ziehe in Erwägung, den Sachverhalt auf meinen Mann zu schieben, der ja immerhin schon im besten Partypupsalter ist – aber wenn ich ehrlich bin, liegt es ganz und gar nicht an ihm. 🙂

    Liebe Grüße von Miri

    Antworten
    • miri 12. März 2013 um 12:12 Uhr

      PS: “Böse” Stimmen im Freundeskreis nennen uns mittlerweile schon “Lily und Marshall”…

      Antworten
    • Steffi 12. März 2013 um 12:15 Uhr

      @miri: Miri, I love you! Hab sehr gelacht bei der Katerfrage! Meine Beobachtung ist: der Kater kommt jetzt immer erst zwei Tage später so richtig und haut dann voll rein. Früher hab ich immer gesagt, ich hätte einen Mörderkater, weil das ja so cool war, aber in Wahrheit hatte ich so gut wie keine Blessuren! Und jetzt: Nahtoderfahrung!!

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      • miri 12. März 2013 um 14:38 Uhr

        Natürlich ging es uns allen “offiziell” immer soooo schlecht. 🙂 Aber nichts im Vergleich zu heute – ich hab immer gleich am nächsten Tag nen Kater… Dann ess ich Leberwurstbrot mit Senf und alles wird langsam besser. 🙂

  15. Michaela 12. März 2013 um 12:14 Uhr

    Liebe Steffi,
    das hast Du mal wiede herrlich geschrieben. Ich zähle mich mit meinen Mitte/ Ende vierzig, mit drei Töchtern und Mann zu den Partypupsern ;).
    Die Einführung des Tanztees finde ich spannend…
    Deine abschließenden Matheaufgaben vergesse ich meistens.
    Liebste Grüße…
    Michaela

    Antworten
  16. Dani 12. März 2013 um 12:16 Uhr

    Unglaublich, du sprichst mir aus der Seele! Wie oft habe ich mir diese Gedanken auch schon gemacht…Das Leben ändert sich eben, die Prioritäten auch, was solls?
    Liebe Grüße und vielen Dank für deine ehrlichen Worte,
    Dani

    Antworten
  17. susanne 12. März 2013 um 12:16 Uhr

    ach steffi….du hast ja sooooo recht. aber ganz ehrlich bin ich froh, nicht mithalten zu wollen oder müssen, was das feiern angeht. hat eben alles seine zeit….und jetzt ist die zeit zum gemütlich mit wärmeflasche und decke auf dem sofa liegen. gefeiert haben wir doch alle schon genug;-)
    das mit dem tanztee wird hier bei uns übrigens in einer tanzschule angeboten: kaffee, kuchen und tanzen am sonntagnachmittag…

    Antworten
  18. Frollein Pfau 12. März 2013 um 12:18 Uhr

    Liebe Steffi,

    meine These ist ja, dass man in der jetzigen “Altersphase” nur noch die allerallerallerbesten Parties erlebt! Ist ja klar, wenn man statt jeden Samstag nur noch alle paar Monate mal die Tanzfläche rockt und ein paar Cocktails trinkt. Da kommen nur noch ausgesuchte Abende in Frage und die reißen es dann richtig raus.
    Oder Du fährst ganz spontan mit Deinem Mann und ohne Kind zu einer megaschönen Buchparty von einer gewissen Steffi L. nach HH, bekommst bei toller Live Musik und leckerem Prosecco Lust auf mehr, gehst abends in die Bullerei wo Du Dir Deine Grundlage schaffst, zurück im Hotelzimmer findest Du dann eine Flasche Prosecco als nettes Starterkit für den Abend, ziehst später los Richtung Schanze und “danced like nobody’s watching”. Morgens um halb sechs (HALBS SECHS!!!…da stehen wir dank des Mini Pfaus eigentlich auf) fällst Du dann totmüde ins Bett und wachst 3 Stunden später mit Kater wieder auf. So, und entweder bereust Du dann vor lauter Kopfschmerzen alles und fragst Dich ob DAS der Abend wert war oder Du gehst frühstücken und legst Dich anschließend wieder ins kuschelige Hotelbett, da kein Kind Dich davon abhält, und freust Dir den Arsch ab, dass Du mal wieder so einen unfassbar wunderbaren Abend hattest! Yeah!

    …so, und kommendes Wochenende mache ich wieder einen auf Partypupser.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

    Antworten
    • Steffi 12. März 2013 um 12:22 Uhr

      @Frollein Pfau: Liebe Vanessa, ich finde, das ist eine fantastische These, die ich sofort unterschreibe!! Und das ihr noch so nach meiner Buchparty – die, wenn ich es mir richtig überlege, ja eigentlich schon fast ein Vorreiter meines geplanten Tanztees war – noch so gefeiert habt – Weltklasse! So fühl ich mich fast, als sei ich dabei gewesen! Olé, olé!!

      Antworten
  19. Steffi 12. März 2013 um 12:18 Uhr

    *kicher*
    mit 12 durft ich SO nachmittag um 15uhr in den wallgarten. gottchen, wie aufregend. pünktlich 18uhr wurd ich wieder abgeholt…
    ich wünschte, das wäre heut wieder so. spass am nachmittag UND abgeholt werden 😉 bei mir sind selbst die 20eur taxikosten ein grund, gleich ganz daheim zu bleiben :))))
    glg
    steffi

    Antworten
  20. Ida 12. März 2013 um 12:33 Uhr

    So schön zu lesen, dass wir nicht die einzigen sind! Erst nach Hause kommen, wenn andere schon zur Arbeit gehen (und zwar nicht diejenigen, die Nachtschicht haben)? Manchmal wünsche ich´s mir noch, aber dann brüllt auch sofort der Partypupser in mir los.
    Ich glaube übrigens, dass er bei mir dann geboren war, als ich angefangen habe, mir abends noch einen halben Liter Wasser und zwei Aspirin reinzupfeifen, um den Kater am nächsten Morgen ein bisschen erträglicher zu machen. Hat aber nichts genützt und mittlerweile würden auch 5 Aspirin nicht mehr reichen, glaube ich…
    Liebe Grüße
    Ida

    PS: Freunde sonntags zum Essen einladen und dann Tatort gucken ist so großartig!

    Antworten
  21. Mareike 12. März 2013 um 12:34 Uhr

    Das hast du herrlich geschrieben! Ich gestehe, dass ich wohl schon mein Leben lang ein Partypupser war und weder Discos noch anderen Orten mit lauter Musik und viel Alkohol (trink ich eh nicht) je etwas abgewinnen konnte. Ich stehe dazu ;). Bei deinem Tanztee wäre ich aber sofort dabei!

    Liebe Grüße,
    Mareike

    Antworten
  22. Julia 12. März 2013 um 12:36 Uhr

    Liebe Steffi,

    jetzt sag ich dir mal was. Ich bin von der magischen 30er-Marke noch ein paar Jährchen entfernt und genauso ein Partypupser wie du!

    Meine Freunde feiern am liebsten zu BumBum- Elektro. Für mich ist das nach einer Stunde einfach langweilig zum selben Beat zu tanzen. Das wird auch durch Alkohol nicht besser. Ich habe es ausprobiert: Nüchern oder gut angetüdelt – es gefällt mir einfach nicht.

    Einige sagen: Mensch, du bist doch noch jung und in deinem Alter war ich bla bla bla. Mir egal! Ich ziehe einen schönen Abend mit Freunden im Kino, einer Bar, am See oder zu Hause bei völlig beknackten Gesellschaftsspielen vor. Obwohl … zu einer 90er-Party würde ich mich überreden lassen. Dort müsste ich aber allein hingehen. Und das macht ja auch keinen Spaß.

    Wenn mich er Gedanke plagt, ob ich vielleicht langweilig geworden bin, besinne ich mich und denke: Tja, während du noch deinen Rausch auspennst, bin ich an einem sonnigen Sonntag unterwegs und genieße das Wochenende. Auch schön.

    Liebe Grüße,
    Julia

    Antworten
    • Steffi 12. März 2013 um 12:44 Uhr

      @Julia: Bum-Bum-Elektro – herrlich!! Wir können sehr, sehr gern einen 90er-Tanztee machen. Dann lassen wir meine Tanzschulenmucke aufleben: Haddaway & Co. – haha! Das wird lustig! Und Gesellschaftsspiele – I love! Du bist nicht allein! 🙂

      Antworten
  23. Katharina 12. März 2013 um 12:39 Uhr

    Wunderbar! Danke für den Artikel, hat mich sehr zum Lachen gebracht!
    Seit Jahren sprechen mein Mann und ich von einem Tanzkurs, um wie in alten Zeiten übers Parkett zu brettern, aber der Ruf der Couch ist zu laut, um überhört zu werden. Und außerdem haben wir ja drei kindliche Entschuldigungen. Könnten wir ja glatt mal verleihen – Marktlücke?
    Schön zu lesen, daß es aber auch Menschen ohne Kindern so geht, dann liegt es vielleicht nicht nur daran. Ich liebe es inzwischen auch viel mehr einfach beisammen zu sein und gut zu essen und zu trinken. Das ist für mich Lebensqualität. Auf den Rest kann ich auch verzichten. Und manchmal hat man das beste aus beiden Welten. Vor zwei Jahren waren wir zum Hochzeitstag im Palazzo. Das war toll! Dank Getränkeflatrate hat uns auch der Preis der unzähligen Weinflaschen nicht gejuckt und am nächsten Tag haben wir uns angeschaut und da kam dann doch “Boah krass sind wir gestern abgestürzt, ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wie wir nach Hause gekommen sind…”
    Freu mich schon sehr auf Deinen Part im Blogging-Kurs von Holly!
    LG
    Katharina

    Antworten
    • Steffi 12. März 2013 um 12:49 Uhr

      @Katharina: Sehr lustig, die Kinderverleihidee für Partypupser, ich nehm sie sofort! Und Getränkeflatrates – eher gewinn ich beim Burgerwettessen! 🙂 Wie toll, du bist bei Hollys Ecourse dabei? Sehr gut! Und ups: statt hier rumzubloggen sollte ich lieber dringend meine Unterrichtseinheiten vorbereiten. Huch, erwischt! Aber ich freu mich auch schon, das wird nett. Ist nur gerade eine Riesenherausforderung mit einer so chaotischen Wohnung das Video oder Fotos zu machen, aber ich habe da schon eine Idee… Bin gespannt, ob du die dann auch lustig findest! Herzliche Grüße!! Steffi

      Antworten
  24. Uli 12. März 2013 um 12:48 Uhr

    Liebe Steffie,

    das ist doch sooo normal und uns geht es nicht anders…
    Die Phase mit dem Partymachen ist halt eine Phase die vorübergeht und später wiederkommt. Im Moment ist eher die Ich-liebe-mein Heim-und-mein-Mann-Phase mit Nestverschönerung angesagt.

    Also hab bloß kein schlechtes Gewissen, das ist alles vollkommen gut, so wie es ist!!!

    Liebe Grüße & viel Sonnenschein
    Uli

    Antworten
  25. Aileen 12. März 2013 um 12:51 Uhr

    huhu,

    ich finde deinen Text total klasse (:

    Ich bin mit Anfang 20 auch schon ein Partypupser 😀
    ich finde es einfach schöner mit Freunden im Wohnzimmer zu sitzen, zu quatschen, zu lachen.. & auch dort kann man Cocktails trinken & “Party machen” (:
    In der Disco kann man sich noch nicht mal vernünftig unterhalten und jeder tanzt von links nach rechts – das find ich doof 😀
    Ich geh zwar auch ab&zu mal in die Disco, aber das ist schon wirklich selten (:
    Ich mach mir lieber einen schönen Abend mit meinen Freunden auf der Couch, spiele SingStar oder mache sonst was 😛

    Finde deine neue Kategorie übrigens spitze & freue mich auf weitere Beiträge (:

    Liebst,
    Aileen <3

    Antworten
  26. Andrea 12. März 2013 um 12:56 Uhr

    Alles im Leben hat 2 Seiten! Ich liebe es mit Freunden gut zu essen und bis in die Puppen zu klönen, aber das kann ich auch noch mit 60. Nach laaaaanger Durststrecke (Windeln wechseln, keine Oma, kein Babysitter) bin ich jetzt froh, wenn irgendwo mal wieder eine tolle Sause stattfindet und mein Liebster und ich uns aufrüschen und wenigesten für ein paar Stunden uns so fühlen, als wären wir noch mal 25. Allerdings: Die “Nachwehen” halten auch deutlich länger an.

    Antworten
  27. SonntagsFräulein 12. März 2013 um 13:06 Uhr

    Liebe Steffi,
    du sprichst mir ja so sehr aus dem Herzen, er hat aber auch was – der Tatort. Und der Partyschweinehund hat steinzeitliche Riesengröße bei mir (vielleicht is es eher eine Schweinemammut ?) Nun muß ich zugeben mit einem Sohn gesegnet zu sein (also bei genauer Betrachtung habe ich mehrere aber dieser hat eine besondere Begabun), den ich so so so gerne mitnehme, da er zuverlässig – seit er reden kann beständig nach ca. 12-15 min sagt (lautstark für alle vernehmlich) “Mama, ich will bitte nach Hause jetzt”. Phänomenal, ich borge ihn schon öfter aus inwzsichen, da durchaus einige meiner Freundinnen zu schätzen wissen wie man galant den Absprung schafft. In diesem Sinne, wenn Du mal Hilfe brauchst …
    Vielen Dank für diese amüsante Beichte, liebste Grüße Christine

    Antworten
    • Steffi 12. März 2013 um 13:57 Uhr

      @SonntagsFräulein: AAAAAAAAAAAAAAhhhhh, wie lustig!!!!!! Das kommt auf meine “Sofort tun sobald wir ein Kind haben”-Liste!!! Punkt eins: dem Kind diesen Satz beibringen!! Haha! Danke dafür!! Herzliche Grüße!! Steffi

      Antworten
      • SonntagsFräulein 12. März 2013 um 15:42 Uhr

        zur Ehrenrettung: das hat er sich ganz alleine ausgedacht 🙂

        und übrigens zum Thema nett und gesellig: super gemütlich haben wir eine Weinverkostung bei uns zu Hause gemacht. Der Winzer bringt alles mit und erzählt spannende Dinge über alles, was wir da so probieren durften. Müssen wir dringend wiederholen, macht Spaß !

  28. Britta 12. März 2013 um 13:06 Uhr

    Hach, bei dem nächsten Geburtstagskaffee / -café bin ich dabei – klingt herrlich!! 😉
    Und ja, auch hier macht das Alter sich leider bemerkbar. Auf der letzten Party habe ich festgestellt, wie schrecklich laut Musik sein kann und wie doof es ist, wenn man sich deshalb nicht vernünftig unterhalten kann. Früher war mir das sowas von Latte – wer ging schon zum quatschen aus?
    Inzwischen bin ich die Erste, die um 22 Uhr anfängt zu gähnen und sich heim aufs Sofa wünscht. Als echter Partycrasher habe ich es nun sogar schon 2x geschafft, meinen Sehnsüchten noch vor Mitternacht nachzugeben. Ein klitzekleines bisschen war das verbunden mit einem schlechten Gewissen – aber auch mit der Gewissheit, dass mindestens zwei Freundinnen es mir so gerne gleich getan hätten..!! 😉

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    • Steffi 12. März 2013 um 13:55 Uhr

      @Britta: Haha, die laute Musik, oh Gott ja, peinlich. Letztens war ich mit einer sehr lieben Freundin essen. Wir wollten ein paar Sachen in Ruhe besprechen. Ich fragte bei der Reservierung, ob die Musik eher Hintergrundmusik sei oder sehr laut, dann würden wir woanders hingehen. Nein, nein, alles sei easypeasy sagten sie. Der Abend endete im sich gegenseitig anschreien um überhaupt was zu verstehen. Das war sehr anstrengend. Oh Gott bin ich alt…

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  29. Josefine 12. März 2013 um 13:08 Uhr

    Tja, so ist es halt. Aber oft gibt’s dann die Überraschung. Wenn ich mich um 19 Uhr fühle wie wenn jemand den Stecker rausgezogen hat, zwinge ich mich und schalte um auf “Partymaus”. Und meistens wird’s dann super. Also nicht zu bequem werden 😉 Übrigens, wann bist Du in München zur Lesung? ich würde sooo gerne kommen – auch wenn ich schon verheirat bin!

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    • Steffi 12. März 2013 um 13:54 Uhr

      @Josefine: Mein Partymausschalter ist leider etwas eingeklemmt, aber für München mach ich ihn heile! So wie es gerade aussieht, wird es der 20.4., drück die Daumen! Und falls du eine super Location dafür wüßtest – suche gerade!!

      Antworten
      • Valerie 12. März 2013 um 22:07 Uhr

        Steffi,

        was für eine Art von Location hättest du denn gerne?

        Kokon Einrichtungs- und Lifestylehaus am Lenbachplatz veranstaltet immer gerne Lesungen.
        Wenn’s eher eine ungewöhnlicher Location sein soll: White Rabbit’s Room, ein witziges Café im Haidhausen.
        Oder, wenn’ schick sein soll: Thomas Kemper Friseure im Wittelsbacher Palais/Finkenstraße.
        Oder die Bar Centrale in der Ledererstraße/parallel zum Tal? Oder ganz schick in der Goldenen Bar/Haus der Kunst.

        Ich habe ja mit drei Kindern zwischen fast 4 und 9 die letzten 10 Jahre gezwungener Maßen die letzten Jahre am Sofa verbracht und ja, das war sehr, sehr gemütlich. Und auch heute mag ich es sehr, mit guten Freunden bis in die Puppen zusammen zu sitzen und zu quatschen. Im Sommer in unserem Garten, unter der rauschenden Zitterpappel, ist einer meiner liebsten Orte überhaupt. Aber ehrlich – ich genieße es gerade so, so sehr, dass meine Kinder groß genug sind, ich sie völlig sorgenfrei meinem Mann übergeben und ‘abhauen’ kann. Egal ob Essen gehen, Bar oder tanzen – Hauptsache raus und Hauptsache lang. In der Regel nehme ich die letzte S-Bahn zu uns an den See und die fährt um 02:26. Wobei ich letztens schon versucht war, stattdessen die erste um 5:00 zu nehmen, weil meine Freundin und ich soviel Spaß hatten.
        Vorletztes Wochenende hatten wir hier zu Hause eine Party zu meinem 30er und Hallelujah – hatte ich einen Kater am Samstag. Aber das darf ruhig auch mal sein, finde ich. 😉

        Eine gute Mischung zwischen Sofa und Party machts doch aus, oder? Wenn ich meine Tante anschaue, mit der ich inzwischen weggehe, dann denk ich mir immer – alt werden kann ich auch später noch. Denn wir vier Damen, ihre beiden Töchter mit 24 und 17einhalb, die Tante mit ihren 53 und ich, wir können die Nacht zum Tag machen. *yeah*

        In diesem Sinne Liebe Grüße vom See und aus der Wanne 😉
        Valerie

        PS: wenn du nähere Infos zu den Locations brauchst mail mich an, du kannst die Adresse ja sehen.

  30. Bine 12. März 2013 um 13:12 Uhr

    Du sprichst/schreibst mir aus der Seele. Aber sowas von!
    Kommenden Samstag bin ich von einem Freund zum Cocktail Tasting eingeladen, ca. 25 Leute, mein Bruder und eine gute Freundin kommen auch mit, quasi als Tritt in den Hintern. Endlich mal wieder unter Leute und runter von der Couch. 🙂

    Liebe Grüße!
    bine

    Antworten
  31. Chrissy 12. März 2013 um 13:21 Uhr

    Haha, das ist ständiges Thema bei uns im Freundeskreis. Es geht irgendwie allen so.
    Ich glaube es liegt primär an zwei verschiedenen Dingen:
    1. Unsere Anfang- bis Mitte-Deißig-Jahre-alten Körper nehmen uns durchzechte Abende viel übler, als es unsere Anfang- bis Mitte-Zwanziger-Jahre alten Körper taten. (Mittlerweile bin ich dann nicht nur den nächsten Tag, sondern auch den übernächsten Tag im Eimer.)
    2. Die guten Gespräche werden wichtiger. Und gute Gespräche gibt es nun mal am eigenen Küchentisch oder beim Lieblingsitaliener um die Ecke, aber nicht auf der Tanzfläche oder an der Bar des angesagtesten Clubs.

    Alles nicht schlimm, sondern herrlich normal.

    Ich find nur, dass man auf Partys zu denen man zugesagt hat, auch gehen sollte. Auch, wenn man dann an dem Abend eigentlich viel mehr Lust auf Sofa/Bett hätte. Der Gastgeber hat sich Mühe gegeben und freut sich auf seine Gäste. Da zwinge ich mich dann im Notfall wenigstens für eine kurze Zeit hin und meist werden das die besten Partys.

    Liebe Grüße von Chrissy, die am Sonntag nach einer grandiosen Party erst um 6h ins Bett gefallen ist. Und sogar Nudeln haben wir in unseren schicken Kleidern mit unserem Übernachtungsgast nach dem Heimkommen noch gegessen. Ganz wie zu Uni-Zeiten. 🙂
    Und gestern Abend habe ich mich noch zu einem ewig lang verabreteten Treffen mit einer Freundin gezwungen, das dann auch wahnsinnig nett und entspannend war.

    ICH PLÄDIERE FÜR MEHR SELBSTZWANG! 🙂 Lohnt sich eigentlich immer.

    Antworten
    • Steffi 12. März 2013 um 13:52 Uhr

      @Chrissy: Wie gut, du kennst das auch mit dem Kater am zweiten Tag danach?! Yes! Ich dachte schon, nur ich hätte das!! Und ja, du hast vollkommen recht mit dem Selbstzwang – nur, auf allen Vieren mit fettigen Haaren? Ich hab ja auch ein dickes, schlechtes Gewissen. Aber er war nicht allein, ca. 100 andere Leute haben wild gefeiert! 🙂

      Antworten
      • Chrissy 13. März 2013 um 11:08 Uhr

        Du, ich weiss ja leider selbst wie das manchmal ist. Da klappt selbst der Zwang zum Zwang nicht mehr.
        Aber für alle anderen Zeiten gilt: Selbstzwang. 🙂

  32. beingoncloud9 12. März 2013 um 13:36 Uhr

    Ach, liebe Steffi, dafür lieben wir dich doch: dass du immer mal wieder über den Tellerrand hinaus schaust und innovative Sachen machst, so wie diese tolle Das-Leben-Kolumne. Es hat sooooo Spaß gemacht, sie zu lesen! Und die Idee mit dem Tanztee…ich glaub, das hast du jetzt echt den Beginn eines Trends gesetzt. Ich hab grad schon so richtig Lust gekriegt, sofort sowas zu organisieren. Ich seh bald ganz Deutschland (oder wo auch immer) dem Revival verfallen. Wie toll ist denn bitte diese Idee?!! Zum lauen Sonntagnachmittag, wo soviele irgendwie nur vor sich hinwurschteln, sich zu Kuchen, Tee, Tanz und Schnack zu treffen. Daheim, wo’s am Ende ja doch am schönsten ist. Im Sommer Grillparty, im Winter Tanztee. Fantastisch!!

    Antworten
  33. Sabrina 12. März 2013 um 13:46 Uhr

    Ich bin gerne ein Partypupser! (Okay, wir haben auch noch ein Mini-Kind) Aber trotzdem: Wir sind auch Anfang/Mitte 30 und finden, irgendwann hat es sich auch mal ausgefeiert, also dieses schlimme feiern, mit viel Alkohol und blöde Sachen machen, irgendwann ist die Zeit dafür einfach vorbei. Und ganz ehrlich: Ich würde mir schon ziemlich blöd vorkommen, total betrunken meinen Döner von der Ecke an der nächsten Laterne wieder zu verlieren. Ich verpasse nichts, ich habe schon so viel gefeiert, Party gemacht, Nächte durchgetanzt, dass ich jetzt einfach nichts vermisse. Ich glaube, das ist ein ganz normaler Entwicklungsprozess und es ist doch toll, dass sich die Prioritäten verschieben, oder? Wäre doch sonst auch ein bisschen langweilig.

    Liebe Grüße
    Sabrina

    Antworten
  34. Tine 12. März 2013 um 14:04 Uhr

    Also meine Lösung für dieses wohlbekannte Problem: Mehr auf Konzerte gehen! Die enden meist noch vor Mitternacht, man kann tanzen wenn man will und danach ohne schlechtes Gewissen nach Hause gehen oder eben doch noch weiterziehen… 🙂

    Antworten
  35. Amelie 12. März 2013 um 14:04 Uhr

    Liebe Steffi,
    jetzt bin ich erschrocken-vor mir selbst. Ich habe nämlich noch nicht mal die Mitte 20 erreicht und bin schon genau so. Ein Dinner mit Freunden, gekocht oder im Restaurant und dann noch einen Absacker auf der heimischen Couch mit der gut gefüllten Bar- finde ich vieeeel besser als anstehen in der Kälte, Launen von Türstehern, enge Clubs mit überteuerten Drinks… Und das schon jetzt – wie soll das noch werden 😉
    Aber eigentlich bin ich auch ganz glücklich so! Ich Partypupser!

    Liebste Grüße, Amelie

    Antworten
  36. lisa 12. März 2013 um 14:12 Uhr

    Liebe Steffi,
    wenn du mal wieder ein Wochenende in Berlin bist, dann geh mal Sonntag Nachmittag ins Berghain …
    Man ist nicht müde, hat auch mit einer Apfelsaftschorle seinen Spaß und Sonntagssport gemacht 🙂
    Das reicht auch 1 x im Jahr!
    *liebst, die lisa (Partypupserin)

    Antworten
  37. Annika 12. März 2013 um 14:12 Uhr

    Danke. Dieses Thema turnt seit eiiiiiiniger Zeit unausformuliert in meinem Kopf rum. Danke fürs in schöne Wörte packen. Es ist so wahr und ich bin einer von euch.

    Liebe 30-jährige Grüße
    Annika

    Antworten
  38. Doreen 12. März 2013 um 14:14 Uhr

    Ja, ja, ja und ja.
    Beim Lesen deines Beitrages war ich schrecklich doll mit Nicken beschäftigt. Mein Mann und ich gehören auch zu dieser Fraktion der Partypupser. Was soll ich sagen? Ich finde das vollkommen okay, denn in der Tat schätze ich heute andere Dinge höher ein, als noch mit Anfang zwanzig. Das ist der Lauf der Dinge und das ist auch gut so! 🙂

    Antworten
  39. Saskia 12. März 2013 um 14:31 Uhr

    Liebe Steffi,
    das wäre doch auch ein Fall für “Tu’s jetzt!”, oder?

    Ich glaube, was du beschreibst schleicht sich bei jedem ab einem bestimmten Alter ein > ich, mit 28 Jahren, spüre das jetzt auch öfter mal. Dann kommt noch hinzu, dass man heutzutage, bei all der Action und dem Überfluss, grundsätzlich denkt, alles mitnehmen zu müssen und immer was zu verpassen.
    Ich plädiere für eine gute Mischung. Man sollte sich auch ab und zu zwingen, es mal wieder ordentlich krachen zu lassen. Klar, man kann es sich im Nachhinein immer schön reden, warum man’s doch nicht getan hat. Aber eigentlich lohnt es sich immer!

    Antworten
  40. Die Kaddi 12. März 2013 um 14:43 Uhr

    Liebe Steffi,
    wie ganz viele hier kann ich mich 100%ig mit dem Geschriebenen identifizieren! Ich oute mich heute: Hallo, ich bin Kaddi, 28 und Partypupser!
    Am Wochenende wurde mir mein Partypupser-Dasein mal wieder ganz deutlich vor Augen geführt, denn mein Mann und ich waren auf eine Party eingeladen. Ich habe für das Geburtstagskind Cake-Pops gebacken, hab mich auf die Party gefreut und dann kam der Partypupsermoment: Wir saßen im Auto und ich hatte keine Lust mehr. Ich wollte Partypupser sein und nach Hause zurückfahren. “Auf der Party gibts dann wieder nur Chips zu essen, nichts Richtiges, keine Grundlage fürs Trinken”, war ein Argument. Ein anderes war: ” Wir unterhalten uns mit ein paar Leutchen 5 Minuten, alles ist so oberflächlich, da hab ich keinen Bock drauf”.
    Schlussendlich gab’s nen Kompromiss: Wir sind vorher lecker essen gegangen [allerdings gab es auf der Party auch richtige Dinge, naja…man lernt draus] und dann auf die Party. Bei (teilweise oberflächlichen) Unterhaltungen haben wir Termine für weniger oberflächliche Treffen ausgemacht und sind nach 2 Stunden Partypupsermäßig wieder gegangen. 😉

    Liebste Steffi, ich kann dich gut verstehen, kann aber nicht umhin mich zu fragen, ob wir wirklich langweilig sind, oder ob es nicht einfach die viel coolere, vielleicht auch tiefgängigere und teilweise auch gesündere Art und Weise des Lebens ist?
    Am Ende muss doch jeder selbst wissen, was ihm gut tut, oder?

    Liebe Grüße,
    Kaddi

    Antworten
  41. Emsstern 12. März 2013 um 15:37 Uhr

    Hallo Stephi,
    der Post spricht mir so aus der Seele. Meine “Partyzeit” hatte ich mit 16-22, dann jedes Wochenende Freitag und Samstag. Während des Studiums dann auch noch donnerstags. Tja und dann, dann war ich mit meinem Exfreund zusammen und es war ja so gemütlich zusammen zuhause. Und eine Fernbeziehung macht es auch nicht besser, man will ja auch was von einander haben. Also lieber schön essengehen. Und mit Anfang bzw. Mitte 30 ist man dann eh aus dem Diskoalter raus;-) Tja, und jetzt freu ich mich am Wochenende mit meinem Kegelclub (boah klingt das alt) Boßeln zu gehen und auf die richtig gute Party, wenn mein neuer Freund 30 wird…
    Ganz liebe Grüße,
    Stephi

    Antworten
  42. Saskia 12. März 2013 um 15:40 Uhr

    @Kaddi
    “selbst wissen, was einem gut tut” – Nee, ich denke schon, dass man sich da oft vieles einredet, nur um einen Grund zu haben, doch wieder die Couchpotato zu sein. Schönreden und so… Andererseits: Wenn man vorab schon denkt, och, da gibts nichts zu Essen und nur oberflächliche Gespräche, ist man vielleicht doch einfach nicht so partyaffin. 😉

    Antworten
    • Die Kaddi 12. März 2013 um 15:49 Uhr

      Hallöchen Saskia,
      ich denke du hast Recht, wenn du sagst, dass man sich auch manchmal wirklich einfach eine Hintertür offen hält und eine Ausrede hat, warum man nicht zu einer Party geht.
      Ich frage mich aber manchmal schon, warum wir dann ein schlechtes Gewissen haben,wenn wir nicht auf Party’s oder in Clubs gehen, so wie es Steffi oben beschrieben hat. Man hat doch auch mal das Recht “nein” zu sagen und einen gemütlichen Abend zu verbringen. Es kommt mir einfach so vor, als ob einem dann aber suggeriert wird, dass man langweilig ist und nichts im Leben los ist, wenn man mal Couch Potato ist und das ist nicht ok!

      Ich denke übrigens nicht, dass man grundlegend partyaffin ist, wenn man sich die oben genannten Fragen stellt, vielleicht ist man in diesem Moment einfach kritischer als sonst!

      Antworten
  43. missmenke 12. März 2013 um 16:08 Uhr

    In der Provinz ist es noch viel schlimmer, alle Jubeljahre mal ein cooles Event. Wenn man das dann aus schwerer Unlus auch noch sausen lässt: tagelange Schuld- und Schamgefühle.

    Antworten
  44. Joana 12. März 2013 um 17:54 Uhr

    Oh Gott, bist Du sicher, dass Du über Dich schreibst und nicht mich und meinen Mann? 😀
    Das sind wir! Partypupser, gern Essengeher, Sofa- und Bettliebhaber, wir geniessen das Leben, reisen gern, aber Party bis zum Abwinken und Saufen bis zum Umfallen? Das ist seit Anfang 30 auch bei mir vorbei.
    Wobei ich auch acht Jahre als Event Manager tätig war und Party machen mein Job war. Nachts um drei Uhr ins Bett, morgens um acht Uhr im Büro. Nachdem ich gekündigt hatte, weil ich endlich mein Leben zurück haben wollte, konnte ich Konferenzen, Ski Wochenenden, Parties, Discos und nicht mehr sehen. Und ich liebe es, ein Partypupser zu sein ;D

    Antworten
  45. kleine Schwester 12. März 2013 um 17:59 Uhr

    Bin mit 32 zur Partypupserin geworden, das ist jetzt 7 Jahre her. Wenn’s dann alle paar Jahre mal auf die Tanzfläche geht, habe ich am nächsten Tag Muskelkater und fahre Karussell mit Überschlag… Was mich jedoch nicht in eine Lebenskrise stürzt, da es meinem Freund, 8 Jahre jünger, zum Glück ebenso geht ,-) Beim Tanztee wäre ich aber auf jeden Fall dabei. Tolle Idee !
    Katinka

    Antworten
  46. Johanna 12. März 2013 um 18:10 Uhr

    Hallo Steffi,

    find ich super, die neue Kategorie! Und das pinkfarbene Herz ist toll, gefällt mir sehr gut!
    Ich überlege gerade, ob ich wirklich schreiben kann, was ich denke zu deinem Post – nämlich Ja! Ja! Ja!. Kenn ich. Mit 27. Darf man eigentlich auch nicht laut sagen…
    Aber ich muss mir im Moment gar keine Ausrede einfallen lassen, mit einem vier Monate alten Baby wird man auf “richtige” Partys gar nicht mehr eingeladen, hab ich das Gefühl.
    Tanztee ist übrigens eine großartige Idee. Im Lokal gibt es doch immer mal wieder Tanztee – alle drei Monate, das ist doch auch ein gutes Intervall, um immer mal wieder “so richtig einen drauf zu machen”, oder?

    Viele Grüße von Johanna

    Antworten
  47. Heidi 12. März 2013 um 19:37 Uhr

    Ich werde bald 31, habe keine Kinder, dafür zwei Katzen, die mich gnadenlos jeden Morgen um sechs Uhr wecken. Einmal jährlich betrinke ich mich mit Rauchbier auf der Bamberger Sandkerwa. Jedes Jahr bereue ich es zutiefst und übergebe mich um die Mittagszeit. Vorletztes Jahr hat sich mein Kater Mikesch aus Solidarität auf dem Balkon übergeben. Dummerweise hat er nicht dran gedacht, dass Frauchen das Ganze wegwischen muss (macht schon an nüchternen Tagen keinen Spaß, verkatert erst recht nicht). Letztes Jahr haben die Katzen es irgendwie geschafft eine lebendige Ratte über denk Balkon (ich wohne Hochparterre) in mein Wohnzimmer zu schleppen. Es ist nicht förderlich, sich schnell zu bewegen, wenn man verkatert ist. Fazit: meine Katzen wissen was gut für mich ist. Kein Alkohol mehr. Vielleicht nennt man es auch deshalb “Kater”. Dieses Jahr gebe ich die Katzen während der Sandkirchweih zu meiner Mutter. Sicher ist sicher.

    Antworten
  48. nadine von herzensgut 12. März 2013 um 19:45 Uhr

    Liebe Steffi!
    Ich bin gerne Partypupser (irres Wort übrigens!). Und mittlerweile sogar soweit, dass, wenn wir weggehen, ich nach zwei Bier bei Wasser lande, damit ich nicht anschließend drei Tage durchhänge. Mit Anfang 30! Aber mir gefällt das so mittlerweile gut, ich bin keine 16 mehr, da hab ich es genug krachen lassen und weiß meine Zeit nun einfach besser zu schätzen. Immerhin arbeite ich nun und bin keine Schülerin mehr, die ruhig mal den halben Tag verschlafen kann.
    Allerdings sind wir im Juni auf der Hochzeitsfeier meiner besten Freundin eingeladen und ich habe jetzt schon Sorge, dass ich um Mitternacht wirklich fix und alle bin…. Gibt`s irgendwo ein Trainingscamp mit netten Mädels?

    Herzensgrüße
    Nadine

    Antworten
  49. Miniminchen 12. März 2013 um 20:44 Uhr

    Herrlich wie du schreibst und so recht hast, mir geht es auch oft so und ich bin erst Mitte 20. oh nein…bin ich etwa ein partypupser, ich glaub ja!

    Antworten
  50. Elise 12. März 2013 um 20:45 Uhr

    Ich liiiiiieeebe die Tanztee-Idee! Da würde ich sofort mitmachen! Ich glaub sowas veranstalte ich auch.
    Danke für das Grinsen am Abend!
    liebe Grüße
    Elise

    Antworten
  51. ina 12. März 2013 um 21:29 Uhr

    ohhhh mann du sprichst mir aus der seele und ich musste den link gerade meinem liebsten schicken mit den worten “GENAU WIE WIR!”
    So ein tanztee wäre was, nachmittags um 16 uhr anfangen und um 20 uhr müde auf dem sofa landen 😀 was für eine tolle ideee!!!

    Antworten
  52. Anni 12. März 2013 um 22:22 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich glaubs ja nicht. Ich habe genau! so einen! Tanztee! längere Zeit zusammen mit meinem DJ-Kollektiv in Bremen veranstaltet. Mit Kaffee nach Cowboyart aus Porzellankannen, mit selbstgebackenen Kuchen und Blick auf die Bahngleise. Und wer wollte konnte auch Bier trinken oder Sekt oder eine hausgemachte Limonade oder auf einem Sofa lümmeln, während draußen die Sonne unterging und drinnen die Discokugeln glitzerten. Was ich sagen will – schau doch mal hier vorbei: http://sexsoundsystem.blogspot.de
    und: wir sind bestechlich und kommen auch nach Hamburg!*** =)

    Antworten
  53. Nina 12. März 2013 um 22:23 Uhr

    Ach herrlich, ich dachte schon ich bin allein auf der Welt mit meinem Partypupsertum. Ich finde es herrlich mit meinen Flausch-Socken Zuhause rumzulümmeln. Wenn ich abends verabredet bin schleicht sich immer öfter der “Och nö, da musste dich ja umziehen und dir Augen malen und so”- Gedanke ein. Meinen Geburtstag feier ich übrigens seit zwei Jahren, wie du ihn beschrieben hast. Ich lade zur Alice in Wunderland Teeparty. Es gibt jede Menge Kuchen und Kekse, Blubberwasser und Kaffee. Die Gäste kommen schick angezogen. Und abends gibt es ein paar Tapas, gerne auch ein Tänzchen und um spätestens zehn tummeln die Gäste mit Mitgebseltütchen gut gelaunt nach Hause. Ich finde das toll, so habe ich Zeit für alle und ich schlaf nicht auf meinem eignen Geburtstag ein. Lustigerweise sind alle immer ganz begeistert von der Teeparty.
    Liebe Grüße Nina

    Antworten
  54. Becci 12. März 2013 um 22:34 Uhr

    Ich musste so lachen. Bin jetzt ca. 20, also ich werde in 3 Monaten 20. Und ich fühl mich in diesem Bereich echt alt. Ich hab immer total gefeiert, als ich noch so richtig in den Teenie-Jahren war. Aber jetzt weiß ich gar nicht mehr, was ich lieber täte, als am Wochenende gemütlich im Bett zu verschwinden und einfach den Schlaf nachholen, oder einfach nur für 2 Cocktails rausgehen und dann schnell ins Bett. 😉
    Jetzt muss/will ich für meinen Freund eine Party zu seinem bevorstehenden 20iger veranstalten, nur weiß ich nicht, ob ich das bis zum Ende durchhalte 😉

    Ich hoffe einfach immer, dass das irgendwann normal ist. 🙂

    Liebe Grüße, Becci

    Antworten
  55. Kim 12. März 2013 um 22:38 Uhr

    Ach Steffi, während Dir das alle hier so unterschreiben… sag ich: lasst es einfach mal wieder richtig krachen. Und geht morgens danach ‘nen Döner essen. Das hat auch irgendwie was… und der Sonntag danach auf dem Sofa tut weh, aber ist noch viel viel schöner. So! 🙂

    Antworten
  56. Tine 13. März 2013 um 06:50 Uhr

    Guten Morgen aus Zürich,
    meine liebste Schweizer Erfindung ist “Apero”. Nach der Arbeit oder am Wochenende so ab ca. 17 Uhr geht man spontan oder geplant in eine schöne Bar. Meistens ist nach 2-3 Stunden oder 2-3 Getränken Schluss und alle gehen zufrieden nach Hause mit dem Gefühl “Yeah – ich war wirklich krass im Ausgang!!! Das Leben tobt.”
    Ich lieeeebeee es danach auf der Couch zu lümmeln und zu meiner Bettzeit im Bett zu verschwinden. Manchmal (ganz manchmal) wird aus dem Apero aber auch ein feiner Totalabsturz und auch auch das ist perfekt gewesen bis jetzt. Immer dann wenn es eben sein sollte. Und so halte ich es auch mit Partys.
    Erlaube mir, im letzten Moment abzusagen, oder nach 20 min wieder zu gehen, wenn ich nimmer mag. Oder zu bleiben, wenn es gut ist. Hauptsache mir gehts gut und ich mache, was mir gut tut. So wie Ihr beide, liebste Steffi!!!
    Hab einen feinen Tag heute. Ich sende viele liebe Herzensgrüße nach Hamburg.
    Die verliebte Tine aus Zürich

    PS: Ich mag die neue Rubrik “Leben” jetzt schon SEHR.

    Antworten
  57. Isabel 13. März 2013 um 12:06 Uhr

    Also ich bin ja auch mittlerweile Ü30 und gehe nicht mehr so oft weg, wobei ich festgestellt habe, dass das meist so Phasen sind. Ich habe halt früher viel gefeiert und da gelangt man dann irgendwann zu der Erkenntnis “ich verpasse nix”. Allerdings muss ich sagen, das die meisten Mädels in meinem alter oder jünger doch jetzt schon sehr stark schlapp machen und partypupsen, ich komme mir förmlich agil, jung, spritzig, fit vor. Meine Kollegin mit 25 hängt sogar nach einer Partynacht völlig durch. Da war bei mir mit 25 doch nicht dran zu denken, jetzt schon eher. Und Tanztee? meine Mädels gehen zum Ü30 Singletanzkurz, ich weigere mich stetig, da kann man dann Sonntag noch mal schön zum Tanztee gehen und ist bis 20 Uhr wieder daheim. Für Deine Recherche als Tipp. 😉
    Was ich sagen will, ich glaube jeder ist da anders und vermutlich habt ihr auch noch wieder andere Zeiten, wo ihr wieder mehr Beat im Schuh braucht. Dazu kommt, dass der gemein Großstadtsingle natürlich nicht allein daheim versauern kann und will. Du hast ja da noch eine zweite Meinung die auch die Couch bevorzugt. Es sei Euch gegönnt und vielleicht klappt das dann mit der Kinderausrede bald schneller als gedacht. 😉
    LG Isabel

    Antworten
  58. Sandra 13. März 2013 um 13:03 Uhr

    Haha Steffi, ich les deinen Blog zwar immer mit großem Vergnügen, aber da hast du mir jetzt wirklich total aus der Seele gesprochen! Ich bin zwar “erst” mitte 20, aber mir geht’s genau so. Und ich frag mich immer, woran’s liegt. An der Uhrzeit nicht, weil eben, quatschen bis morgens um 6 geht auch.
    Feiern hat für mich einfach keinen Reiz mehr. Ich muss keinen Mann finden, Kater am morgen war noch nie prickelnd, die meisten Clubs sind ranzig und man wird von betrunkenen Typen blöd angebaggert, Platz zum Tanzen hat man auch keinen und der ganze darauffolgende Tag ist hin.
    Also: Tanzcafé olé! =)

    Antworten
  59. Anna 13. März 2013 um 16:24 Uhr

    Genial!
    Ich bin zwar erst 24 aber ein Partypupser bin ich nun schon recht lange. Alkohol vertrage ich überhaupt nicht und wenn ichs dann einmal im Jahr wirklich bis morgens durchhalte mit vielen Drinks, bereue ich es am nächsten Tag wahnsinnig. Ich habe keinen Kater, ich sterbe tausend Tode … auf dem Badezimmerboden.
    Gute Musik gibt es in kaum einem Club, die Leute sind mir einfach zu blöd und von den Kosten will ich gar nicht reden.
    Da bin ich lieber ein Partypupser und spar mir das Geld für Schuhe!

    Antworten
  60. Simone 14. März 2013 um 20:46 Uhr

    Großartig, vor allem der letzte Absatz: der Tatort am Sonntag als großes Glück der Partypupser!!! :-))
    Ich bin vom Typ her da eher gespalten: schon Sofasurfer, aber auf einer guten Party immer auf der Tanzfläche bis zum Ende. Aber ich würde sagen es liegt an der Uhrzeit, also vor der Partyy keine Massage, nur was leichtes Essen und dann gleich los zur Party-Location und dort einen spritzigen Drink zur Einstimmung trinken, dann kommt die Tanzlaune schon von selbst!
    LG

    Antworten
  61. Inge 15. März 2013 um 10:13 Uhr

    Kommentar
    Toller Beitrag – du schreibst mir aus der Seele 🙂

    Antworten
  62. JuleBs DIES UND DAS 21. März 2013 um 14:37 Uhr

    Hach – wie herrlich zu lesen, dass es auch anderen so geht! Ich sinke ebenfalls von Herzen gern auf das Sofa. Das ist mit den Jahren immer “schlimmer” geworden (und ja: auch ich habe mir schon Ausreden einfallen lassen, bei denen die Kinder eine Hauptrolle spielten…) Tief in mir regt sich jedoch immer mal die “alte” Jule, die liebend gern die Nächte durchtanzte, dabei auch gern das ein oder andere Tässchen zuviel trank. Auch nachdem die Kinder da waren. Oder gerade dann, so als müsste ich mir zeigen, dass “es” noch geht. Ich kann mich noch erinnern als wäre es gestern (ich klinge schon wie meine Oma): Das erste Konzert – die Kids waren 3 und nicht mal ein Jahr alt – und ich hab getanzt und gefeiert als gäbe es kein Morgen. Danach ging mir tatsächlich der Gedanke durch den Kopf “Wow – es geht noch!”. Wenn ich heute auch nur ansatzweise so feiere, bin ich zwei Tage lang nicht ich selbst. Schleppe mich übermüdet und mit wehem Haupt durch den Tag und wünsche mir nichts sehnlicher als dass es ENDLICH Abend werde um seufzend auf das Sofa zu fallen. Neulich hatten wir einen sehr lustigen Abend mit ein paar Freundinnen, es gab Flammkuchen, leckeren Wein und lustige und auch ernste Gespräche bei guter Musik. Es wurde zwar nicht getanzt, aber richtig spät. Ich hatte am nächsten morgen noch ein Lächeln auf den Lippen, weil es einfach ein schöner Abend war, der mir (statt eines Katers) noch ein paar Tage positiv “nachhing”. Wir haben uns vorgenommen, demnächst mal bei einer von uns mit einem überschaubaren Haufen Leutchen an einem Freitag Abend (!) eine Art Küchenparty zu feiern. Jeder bringt etwas zu Essen und Musik mit. Ich freue mich jetzt schon darauf und überlege mir auf dem Sofa liegend, welche Songs die freitagsmüden Beine zum tanzen bringen…

    Antworten
  63. Anne 27. März 2013 um 12:15 Uhr

    Ach wie schön, dass es auch kinderlosen Leuten so geht!
    Wir haben nämlich eins und hatten uns neulich, weil 10 Tage kinderfrei auch großes vorgenommen! Aber Dinner bis 10 macht ja auch so müde und Mensch, schau mal, immerhin waren wir total schön essen und morgen Ausschlafen ist ja auch ohne Ausgehen nett…. tja. Naja manchmal schaffen wir es auch, aber gemütlich essen und trinken und dann noch auf der Couch gammeln ist ja auch nichts schlechtes… und im Sommer feiert es sich auch viel leichter… 🙂

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  64. Lilje 28. März 2013 um 17:44 Uhr

    Ich bin total dasselbe. Oder genauer gesagt, ich und mein Freund. Wir gehen viel lieber etwas gutes zu Essen, ein paar Gläser Wein zu trinken und danach noch ein bisschen “tipsy” nach hause und ins Bett. Ich gehe auch mal gerne tanzen zu richtig krass Psy Trance Parties, aber bin auch normalerweise das erste da, und gehe dann nach Hause, wenn die andere party people noch stundenlang Drinks schlürfen. Aber ich finde, es ist gut so: die Riesenkatern vermisse ich gar nicht, und es ist immer so toll am Sonntag was tolles zu machen, ein bisschen spazieren zu gehen, an die Flohmärkte bummeln statt in Bett liegen und wünschen, dass man tot war.

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  65. Katie 3. April 2013 um 21:35 Uhr

    So, jetzt liege ich hier grade auf meinem Lieblingssofa rum, mein Bauch ist kugelig vom guten Essen und ich bin rund um zufrieden! Oooh ja, ich bin dann wohl auch eine von euch Partypupsern. Wann war eigentlich meine letzte Party – mit verrückten Tanzeinlagen und so? …. Kann mich nicht erinnern. Ist mir auch egal! Ich erinnere mich an leckeres Essen, an süße Kuchen, schöne Gespräche und verrückte Tanzeinlagen in der Wohnung, während ich den Staubwedel schwinge. Das reicht! Ich bin ein Partypupser und das ist auch gut so :-D! Danke Steffi, you are not alone! <3

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