Kinder kriegen:

Oh Gott, ich hab Zeit. Mein Kind ist eingekrippt. Warum einen das kurz überfordern kann.

Text – Stefanie Luxat

Kinder kriegen Eingekrippt

 

Das erste Mal:

Okay, okay, okay. Alles klar, sortier’ dein Hirn. Du hast Zeit. Zeit ohne Kind. Das Kind ist in der Kita. Eingekrippt. Es fühlt sich da wohl. Du hast jetzt Zeit. Du kannst jetzt arbeiten. Du hast diverse Stunden. Nein, sie werden schon nicht anrufen und sagen, sie sei krank oder würde weinen, du musst sie abholen. Und wenn, ist das auch kein Problem. Das wird schon alles. Okay, konzentrier dich, womit willst du anfangen? Einen schnellen Kaffee? Schnell duschen? Vielleicht sogar was zu frühstücken? Oh Gott, wie spät ist es? Ah, immer noch Zeit. Okay, oder doch erst schnell arbeiten? Arbeitet man nicht besser, wenn man geduscht ist? Wäre es nicht schön, der Postbote würde mich auch mal wieder mit einer Frisur sehen? Ich mich selbst? Okay, schnell duschen.

Oh, immer noch erst kurz nach neun. Immer noch Zeit. Krass. Was jetzt? Schnell frühstücken. Nee, lieber schnell arbeiten. Oder doch frühstücken? Ist noch Zeit? Ah ja, krass. Na gut: frühstücken und arbeiten. Oder aufräumen? Endlich mal wieder richtig aufräumen? Nee, lieber später, wenn das Kind wieder da ist. Na gut, eine Waschmaschine. Aber schnell. So, jetzt arbeiten. Krass, wie schnell man Emails schreiben kann, wenn einen niemand stört. Ach ja, so fühlten sich klare Gedanken an, wow. Ich glaub, ich hab da eine Idee… .

Oh, das Telefon klingelt – nee, lieber später zurückrufen, dafür ist mir die Zeit gerade zu schade. Wie, was schreiben die da? Das Projekt ist gecancelt? Aber ich habe da doch gerade drei Stunden Zeit rein investiert, sind die irre? Wissen die, wie wertvoll drei Stunden Zeit sind? Oh Gott. Okay, atmen. Alles ist okay, ich hab noch Zeit. Schnell das nächste Projekt. Mist, schon ein Uhr, oh nein, jetzt rennt sie wieder die Zeit. Du blödes Luder, wie bist du bloß so hektisch geworden? Das ist doch auch nicht gut für deine Gesundheit! Okay, okay, was ist jetzt wirklich wichtig, was muss heute unbedingt noch geklärt werden? Konzentrier dich, alles klar, das noch und den Rest dann eben Morgen. Ist okay, ist kein Drama, war doch erst der erste Tag. Das wird schon. Muss man auch üben. Atmen.

 

Und dann irgendwann, nach ein paar Mal üben:

So, erstmal in Ruhe duschen, frühstücken und dann kann der Tag losgehen. Was sagt die To-Do-Liste, die ich gestern Abend vorsortiert habe nach „wirklich wichtig“ und „wird schon irgendwie“? Alles klar. Punkt eins geht los. Zack, Punkt zwei. Noch einen Kaffee? Ja, warum nicht. Ah guck mal, stimmt, da liegt das Rezept, ich wollte doch noch Kürbissuppe kochen. Die Zutaten kauf ich einfach nachher schnell nach dem Lunch mit Xenia. Oder ich frag sie, ob wir Morgen voll verrückt uns eine Stunde Isemarkt ohne Kinder an der Backe gönnen wollen. Mal wieder so richtig schön nach Zutaten schauen und überlegen, was man am Wochenende kochen könnte.

Sie hat Lust! Das wird ein Fest! So, dann jetzt aber schnell weiterarbeiten. Ach nee, das Wort schnell wollte ich doch streichen. Schnell musste so viel gehen in letzter Zeit. Was erzählte Arlow beim Training gestern: Ein weiser älterer Herr habe mal zu ihm gesagt: „Bist du in Eile, mach langsam“. Der Rest ist doch eh Mist. Immer dieses: schnell, schnell. Alle Bälle oben halten. Noch mehr Bälle, noch weiter nach oben. Und dann knallt einer runter und trifft einen richtig hart. Lieber etwas langsamer, damit kommt man auf Dauer glaub ich weiter. Helene, dein Atemlos kannste dir sonst wo hin stecken. So!

Und jetzt: sie abholen. Das ist so schön. So wie sie nach einer sehr guten Nacht morgens aus dem Bett heben und abknutschen, weil man sie die paar Stunden schon so vermisst hat. Sie fragen, was sie erlebt hat und aus ihrem Gebrabbel versuchen irgendwas zu erahnen. Ihr erzählen, was wir jetzt gemeinsam vorhaben. Und ihn dann genießen: den Rest des Tages. Unsere Zeit. Die wir jetzt so richtig herrlich vertrödeln werden.

 

P.S.: Noch mehr zum Thema Kinder – Himbeer, das Stadtmagazin für Leute mit Kindern hat mich interviewt. Hier findet ihr den Text.

Text – Stefanie Luxat

26 Comments

  1. Antworten Barfuss auf Lego 1. Oktober 2015 um 12:32 Uhr

    🙂 so geht es mir oft nur schon in der mittagsschlafzeit!

    • Antworten Steffi 1. Oktober 2015 um 12:35 Uhr

      @Barfuss auf Lego: Jahaaaa, ich weiß genau was du meinst! Und jetzt stell dir vor, die würden plötzlich sechs Stunden und mehr am Stück schlafen bzw. du dürftest sogar megalaut Musik aufdrehen! Der Knüller!!!

  2. Antworten Kerstin 1. Oktober 2015 um 12:58 Uhr

    Du hast mir aus der Seele geschrieben!

  3. Antworten Ninotschka 1. Oktober 2015 um 14:04 Uhr

    aus der seele gesprochen.
    wunderbar wahr.
    ich befinde mich zwar noch mitten im eingewöhnungsbrimborium und bin noch auf abruf, aber das von “schnell schnell” zu “nur die ruhe” lerne ich auch gerade: mal einen warmen kaffee trinken, in ruhe was essen etc.
    herzlich (entspannte) grüße
    ninotschka

    • Antworten Steffi 1. Oktober 2015 um 20:04 Uhr

      @Ninotschka: Ist das nicht herrlich? Bei uns ist das ja auch noch alles frisch, aber ich weiß noch, wie ich im Café ums Eck in der Stunde, die sie am Anfang nur dableiben durfte, in Ruhe gefrühstückt habe und dann gleich viel entspannter sie abholen bin. Und dann hat sich das alles so herrlich gesteigert. Du kannst dich also auf viel freuen!!! Herzlich, Steffi

  4. Antworten Michele Decho 1. Oktober 2015 um 14:35 Uhr

    Weil ich erst ohne Kinder zum Duschen komme, bin ich ein großer Mützenfreund geworden. Dein Text ist absolut nachfühlbar, danke dafür.

    • Antworten Steffi 1. Oktober 2015 um 20:02 Uhr

      @Michele Decho: Ich war schon immer ein Mützenfan, aber seitdem ich den miesen Ponyausfall dank des Stillens hatte und der gemeine Gartenzaunpony nur so langsam nachwächst, LIEBE ich Mützen gleich noch mehr. Bin so froh, die endlich tragen zu können. Im Sommer sah es zu bekloppt aus und lief links und rechts der Schweiß ;). Herzlich, Steffi

  5. Antworten Mona - ichliebedeko.de 1. Oktober 2015 um 14:37 Uhr

    Liebe Steffi,

    da sprichst du einem wirklich aus der Seele. Ich habe 1x pro Woche Omatag und versuche auch immer alles ganz schnell an diesem einen Tag zu erledigen. Aber ich habe gemerkt, jemehr man sich vornimmt, und je mehr man alles schnell machen möchte, desto weniger klappt das. Und das mit dem entscjeiden ist bei mir auch immer so. Und bis ich mich dann entschieden habe, was ich mache ist die hälfte der kostbaren Zeit schon wieder verstrichen. Danke für diesen ehrlichen Beitrag. Liebe Grüße, Mona

    • Antworten Steffi 1. Oktober 2015 um 19:59 Uhr

      @Mona – ichliebedeko.de: Liebe Mona, oh ja, das kenn ich auch noch. Fix und foxy war ich nach solchen Oma- oder Babysitter-Tagen oft, weil noch dies schnell, noch das, weil doch ohne Kind alles viel schneller geht, dabei sollte man sich vielleicht einfach nur mal kurz hinlegen und dann alles andere ganz in Ruhe machen. Aber wie ist das noch mal: man wird als Eltern nicht nur täglich schlauer, sondern auch entspannter? Bin da schwer zuversichtlich. Und mir hilft wirklich sehr die To-Do-Liste, wenn ich nicht mehr weiß, was ich als erstes machen muss. Vielleicht ist das ja auch was für dich. Herzliche Grüße, Steffi

  6. Antworten Anne 1. Oktober 2015 um 14:47 Uhr

    So treffend! Mein Großer ist gerade in den Kindergarten gekommen und der Kleine in die Krippe. Beide sind gleichzeitig betreut, ich bin alleine – aaah! Ich komme noch nicht so ganz klar damit, man könnte fast sagen, die neue Freiheit/-zeit überfordert mich etwas. Bin aber ganz zuversichtlich, dass ich damit umzugehen lerne 😉 Sonnige Grüße!

  7. Antworten Anna von Salon-Stories 1. Oktober 2015 um 16:23 Uhr

    Zum Schreien komisch!! Genau SO erging es mir damals bei Kind Nummer 1 auch!! Aber leider rufen die Kitas dann doch irgendwann an, weil das Kind abgeholt werden muss wegen diverser Eskapaden (hatten da schon ALLES, von Kotzerei über Ausschlag über “ihr-Kind-ist-Gestürzt-und-brüllt-wie-am-Spieß”). Aber die plötzliche Zeit, die man damals auf einmal hatte, hat mich auch leicht irritiert und überfordert. 🙂

    http://salon-stories.de/

    • Antworten Steffi 1. Oktober 2015 um 19:55 Uhr

      @Anna von Salon-Stories: Oh wie schön, dass es bei dir auch so war. Ja, das mit dem Telefon ist dann jetzt wohl so, hatte ich beim Babysitter ja auch immer dabei und auf laut. Wobei ich da nur ein einziges Mal nach Hause kommen musste. Aber egal was da kommt, wir wuppen das schon irgendwie. Und irgendwie ist es auch schön, dass da auch noch Kita-Betreuer sind, die man sonst mal um Rat fragen kann oder die einfach auch ganz entspannt sind mit egal was passiert. Mir machen eher die Kita-Krankheiten ein klitzekleines bisschen Sorge. Dass die mich platt machen, weil schwanger darfste ja nüscht nehmen. Aber auch das wird schon irgendwie – Hatschiii! 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  8. Antworten Heike 1. Oktober 2015 um 17:14 Uhr

    Liebe Steffi,
    deine Zeilen heute zu lesen hat so gut getan, denn ich befinde mich gerade wiedermal im Chaos und dass, obwohl mein Sohn schon 8 ist und ich doch nach den langen Ferien alles anders haben wollte und nicht mehr schnell, schnell und so gute Ideen und Vorsätzte hatte. Tja und jetzt sitze ich wieder hier, draußen geht langsam die Sonne unter, die den ganzen Nachmittag die Wohnung in wunderschönes Licht getaucht hat und wir saßen hier drinnen, anstatt draußen wie geplant Kastanien zu suchen. Ich, weil ich die Post durch sah und ach du Schreck feststellte, dass es da viel zu erledigen gibt und zwar gleich und Linus, tja, der wollte erst mal eine laaaaaaaaaaaaaaaaange Pause nach dem anstrengenden Schultag, stellte dann fest, die Hälfte seiner Schulhefte in der Schule vergessen zu haben und die Hausis nicht machen kann und und und. Tief durchatmen. Pläne verschieben. Kaffeee später trinken. Die Abendsonne genießen. Kurz Steffi-Blog lesen (=Freude tanken) und vielleicht mal die Haare kämmen, die mir vor Ärger in alle Richtungen stehen (so fühlt es sich an). Danke fürs Mut machen! Freu mich so auf dein Buch – Amazon hat heute geschrieben, es käme jetzt doch eine Woche früher zu uns ins Haus. Ach ja und nachdem ich soviel über Hamburg bei dir lese, habe ich gleich mal einen Kurzurlaub dort für uns 3 gebucht. Herrlich. Grüße aus Bayern von Heike

    • Antworten Steffi 1. Oktober 2015 um 19:50 Uhr

      @Heike: Liebe Heike, ich finde, du machst das genau richtig. Das Wichtigste zuerst: Haare kämen und Hamburg buchen! Und dein Sohn klingt fantastisch geraten, so herrlich entspannt. Erstmal chillen ist doch genau richtig. Die Hausaufgaben wuppt er dann bestimmt gleich viel schneller. Was ist schon wirklich wichtig, außer, dass es uns und unseren Liebsten gut geht, oder? In diesem Sinne, schönen Abend & alles Liebe, Steffi

  9. Antworten Angela 1. Oktober 2015 um 17:36 Uhr

    Liebe Steffi,
    Dein wunderbares Buch gibt es in meiner Buchhandlung stapelweise und das schon seit mehreren Tagen…ich kann immer nur wieder den Tipp geben, lieber auch einmal den unabhängigen Buchhandel zu unterstützen als Amazon.

  10. Antworten Frieda 1. Oktober 2015 um 20:22 Uhr

    Danke für deinen tollen Beitrag! Du sprichst mir gerade aus der Seele!
    Ich bin gerade noch in der Phase “Gehirn sortieren und eins nach dem anderen ohne schnell schnell” zu erledigen und freue mich schon darauf, wie es weitergeht! Liebe Grüße Frieda

  11. Antworten Sina 1. Oktober 2015 um 21:20 Uhr

    Liebe Steffi,
    haargenau so ging es mir heute auch. Meine Tochter wird nämlich gerade bei der Tagesmutter eingewöhnt und heute ist sie das erste Mal drei Stunden da geblieben. Total ungewohnt, auf einmal wieder soviel Zeit für sich zu haben. So richtig entspannen konnte ich mich heute noch nicht, ich guckte ständig auf die Uhr und konnte mich nicht entscheiden, was ich als nächstes mache. Aber morgen klappt das bestimmt schon besser. Und dann freue ich mich umso mehr, sie wieder in meine Arme schließen zu können und ganz fest zu knuddeln.
    Viele liebe Grüße aus Berlin
    Sina

  12. Antworten Katrin 2. Oktober 2015 um 07:21 Uhr

    Hallo Steffi,
    wo gibt’s denn die tolle Brotdose und Bananendose ? Mein kleiner Mann geht seit Mitte August in die Krippe und liebt Bananen.

  13. Antworten Ronja 2. Oktober 2015 um 08:56 Uhr

    Oh man… seit 8 Uhr habe ich frei … ihr Papa bleibt zuhause, damit ich diverse Aufträge und Blogbeiträge fertig machen kann, weil sich einfach so viel angehäuft hat… dein Abschnitt: “Der Auftrag ist gecancelt…” – gerade so ähnlich gehabt: “Oh, wir haben falsch gebrieft, das sollte ganz anders werden, sorry…” …arrgghhh… 5 Stunden Wochenendarbeit für die Katz. Also, schnell an den Rechner und neu! Schnell? Nein, lieber noch ein wenig bei dir verweilen 😉
    Und Krippe wird hoffentlich auch bei uns bald was – unsere Mäuse haben fast am gleichen Tag Geburtstag – … es ist doch unglaublich, wie bereit die Kleinen schon dafür sind, oder? Hätte ich nie gedacht.

    So, nun aber an die Arbeit 😉

    Lybste Grüße
    Ronja von http://www.lybstes.de

    • Antworten Steffi 2. Oktober 2015 um 09:30 Uhr

      @Ronja: Oh ja, das kenn ich gut, so war es bei uns auch oft. Und genau: Ruby war mehr als ready, um ganz viel Neues zu erleben und lernen. Mit mir Zuhause war’s einfach echt öde langsam. Zu sehen, wie begeistert sie jeden Tag sich in neue Abenteuer in der Kita stürzt, macht Riesenspaß zu sehen. Das werdet ihr bestimmt auch lieben. Alles Liebe dir, Steffi

  14. Antworten RikeKe 2. Oktober 2015 um 12:27 Uhr

    Ja, das klingt gut. Ich (und die meisten anderen Mütter, die ich kenne) nutzen die fremdbetreute Zeit, um zur Arbeit zu hasten, dort Stunden zu schrubben und nachmittags wieder aus dem Büro zu rennen, um den Nachwuchs einzusammeln. Von dem Luxus, diese Zeit bummelnd oder beim Lunch zu verbringen, können die meisten leider nur träumen. Es sei Dir gegönnt – genieß es!

    • Antworten Steffi 2. Oktober 2015 um 12:37 Uhr

      @RikeKe: Liebe Rike, die Tage kenn ich doch natürlich auch. Schreib ich doch auch: davon hatte ich so irre viele in letzter Zeit. Und zwar direkt von nach der Geburt an. Das neue Buch musste gerockt werden, genau wie diverse andere Jobs. Aber jetzt möchte ich wenigsten mal in Ruhe Mittag essen können (meine Mütter-Freundinnen, die festangestellt sind übrigens auch). Das klappt vielleicht nicht jeden Tag, aber schon öfter als davor. Weil: sonst sind wir Mütter doch nur noch am Rennen und bleiben selbst komplett auf der Strecke. Oder? Was meinst du? Herzliche Grüße, Steffi

  15. Antworten RikeKe 2. Oktober 2015 um 12:58 Uhr

    Da hast Du völlig recht. Ich wünschte, dafür bliebe mehr Zeit. Ich gleiche das durch regelmäßige Mädelsabende (mit Mann zu Hause) oder durch Babysitter am Abend (mit Mann mit mir auf Jück) aus – das hilft auch 🙂

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  • Oh Gott, ich hab Zeit. Mein Kind ist eingekrippt. Warum einen das kurz überfordern kann.

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