Dies muss dir nicht passieren, aber es könnte so kommen und dann hilft es vielleicht zu wissen: du bist total normal! Und: alles wird gut. 1. Du wirst alles in...

Die das – hätte – ruhig – mal – jemand – vorher – sagen – können – Kolumne. Thema heute: Heiraten

Dies muss dir nicht passieren, aber es könnte so kommen und dann hilft es vielleicht zu wissen: du bist total normal! Und: alles wird gut.

1. Du wirst alles in Frage stellen

Könnte er nicht (noch) größer, kleiner, schlanker, dicker, lustiger, nicht so lustig, jünger, älter, schöner, hässlicher sein? Ein ganzes Leben? Ein ganzes? Nicht doch lieber Tim Mälzer? Das nennt man Torschlusspanik und ist das normalste der Welt.

Als ich vor der Hochzeit anfing nachts in meinen Träumen mit anderen Männern durchzubrennen, bin ich morgens mit knallrotem Gesicht aufgewacht und dachte, mit mir stimmt was nicht. Aber nichts da. So geht es sehr vielen Bräuten: ich höre und sehe das immer wieder. Und das Gefühl haut ja auch ganz, ganz schnell wieder ab, blitzt nur ein Mal kurz auf. Wenn’s bleibt – ähm, Arzt oder Apotheker?

Circa 10 Mal habe ich meinen Mann während der Vorbereitungen zur Hochzeit gefragt: “…oder doch lieber nur wir zwei am Strand plus der Standesbeamte?” Unsicherheit wie, mit wem und wo man feiert ist auch völlig normal. Macht man ja auch nicht alle Tage so ein großes Fest und ständig mischt sich jemand (ungefragt) ein. Wird man verunsichert. Klappt vielleicht nicht alles wie geplant. Da hilft nur sich immer wieder ganz ehrlich zu fragen: was wollen denn WIR? Wir zwei, das Brautpaar? Dann wird alles klar.

2. Du wirst deine Trauzeugin überfordern

Meine Trauzeugin hat einen ganz fantastischen Job gemacht. Huch, habe ich gerade “Job” geschrieben? Am Anfang habe ich immer zu ihr gesagt: “Du brauchst dir keine Sorgen machen, das wird alles ganz easy, wir machen das ganz locker.” Pustekuchen. Man ist ja so naiv als Braut. Und als Trauzeugin. Vielleicht steht man das sonst nicht durch.

Es kann als Braut passieren, dass man vergisst, dass andere Menschen (vor allem die Trauzeugin) auch noch ein eigenes, vielleicht sogar ereignisreiches Leben. Plötzlich erscheint einem nicht nur die richtige Wahl des Kleides lebensnotwendig, sondern auch die Wahl der Einladungskarte (wenn’s doof läuft hat man plötzlich auch noch den Anspruch, die kreativste der Welt zu kreieren), Danke-Geschenke, Deko – alles. Und weil die meisten Männer bei diesen Themen an ihre Grenzen kommen, stellt sich der Fokus auf die Freundinnen und die Trauzeugin. Und da auch mal entspannt abzuschalten ist eine echte Herausforderung.

Als Braut braucht man meiner Meinung nach eine Trauzeugin, die ganz ruhig bleibt, wenn man selbst hysterisch wird. Die einem die Alles-wird-gut-Nina-Ruge macht, mehrmals. Und die einem zur Not auch mal sagt: “Jetzt reicht’s! Du klöppelst jetzt nicht noch den Teppich zum Altar selbst. Und ich auch nicht!”

Was man auf gar keinen Fall will als Braut: dass die Trauzeugin noch hysterischer wird als man selbst. Stell dir mal eine Stewardess vor, die beim ersten Luftloch schreit: “Oh Goooottt, wir stürzen ab!!!!!!!!!” Siehste.

Und als Trauzeugin braucht man eine Braut, die auch mal zwei Stunden über was anderes sprechen oder noch besser zuhören kann. Das Leben geht ja weiter.

Übrigens: in Amerika hat man doch die Möglichkeit, sich auch noch ein paar Brautjungfern zu engagieren. Keine doofe Idee. Eigentlich kann ich sogar dazu raten. Meiner Trauzeugin und mir sind in der heißen Phase auch immer mehr Freundinnen zur Seite gesprungen. Dann lastet es nicht alles auf zwei bzw. vier Schultern und mann kann sie zwingen, sich Kleider aus einem Stoff zu nähen (war nur Spaß!).

Danke noch mal Swanni, für alles.

3. Du wirst denken, es gibt auf der Welt keine härtere Entscheidung, als das richtige Brautkleid

Es soll Frauen geben, die nur ein einziges Geschäft betreten mussten und ihr Brautkleid hatten. Oder die schon seit der Pubertät wissen, wie es aussehen soll. Wenn beides nicht der Fall ist (wie bei den meisten Frauen laut einer schnellen, privaten Umfrage!): atmen. Du wirst dein Kleid finden. Auch wenn du irgendwann etwas hysterisch werden wirst und denkst, es gäbe auf der Welt keine wichtigere Entscheidung, als das richtige Kleid für den Hochzeitstag zu finden. Es müsse perfekt sein. Auch wenn du gerade nicht weißt, wie du das hinbekommen sollst. Bleib ganz ruhig, es wird perfekt für dich sein, auf seine eigene Art und Weise. Und dein Glück hängt nicht an diesem Kleid. Es hilft, ab und zu zu sagen: es ist nur das Kleid. Und haha, er liebt dich eh am meisten ohne.

Meine erste Wahl war damals das Kleid siehe oben von Kaviar Gauche. Ich liebe es auch nach wie vor. Aber ich hätte für Anprobe, Änderungen et cetera jedes Mal nach Berlin fahren müssen, was zeittechnisch zu der Zeit absolut nicht machbar war. Abgesehen von dem Killerpreis. Also habe ich mich für den wunderbaren Schneider Georg Rosenbaum in Hamburg entschieden und hatte mit ihm eine ganz wunderbare, entspannte Zeit und am Ende auch ein schönes Kleid.

4. Du wirst dir überteuerte Brautmagazine kaufen und dich darüber ärgern

Jajajaja. Ich habe sie auch aus der Ferne angestarrt und gedacht: Wer kauft sich denn diesen Mist für 18 Euro im Durchschnitt? Und dann saß ich am Flughafen. Und dann saß da diese hübsche Frau. Mit ihrem hübschen Mann. Und sie blätterte so hübsch in diesen Magazinen (sie hatte alle gekauft), riss raus, kreuzte an, diskutierte mit ihm. Riss noch mehr raus, klebte was in ihr Notizbuch. Schrieb (sicher) schlaue Sachen daneben. Und ich wurde immer nervöser. Stand auf, kaufte sie auch alle. Und blätterte. Gefühlte 100 Seiten schlimmste Werbung. Danach: To do-Listen, die sogar der entspanntesten Frau Schweißperlen auf die Stirn jagen. Kleider, mit denen man gleich zur Trash-the-dress-Veranstaltung rennen will, im Dunkeln. Tüll-Deko-Ideen wie man sie auf Fensterbänken von Restaurants sieht, die in den 80er aufgehört haben zu dekorieren.

Um es kurz zu machen: es war nur ein Magazin dabei, in dem ich mehr als ein, zwei brauchbare, sogar wirklich schöne Ideen fand – Gala Wedding (Und das sag ich jetzt nicht, weil ich in dem Verlag arbeite, der dieses Heft rausbringt.). Da darf auch kurz mal gelacht werden zwischendurch und muss nicht permanent beteuert werden, dass der Hochzeitstag garantiert der schönste Tag des Lebens wird (was ist eigentlich mit der Geburt des ersten Kindes? Nicht so dufte?).

Für mich waren die größten Inspirationsquellen für meine Hochzeit Blogs (100 layercake, grey likes weddings, once wed, Ruffled – weitere siehe Blogroll oben rechts im Menü), meine Bildersammlung bei Pinterest, der Film Brautalarm (der entspannt so gut, weil man so lachen muss) und die beiden Bücher Wer Ja sagt, muss auch Onkel Horst einladen: … und andere Hindernisse auf dem Weg zur Märchenhochzeit und das niedliche Buch mit Kinderzeichnungen Hochzeit machen ist sooo schön.

Amerikanische Brautmagazine (Martha Stewarts “Weddings” zum Beispiel) sind auch sehr zu empfehlen, braucht man nur einen guten Dealer für.

5. Du wirst sagen “Was soll’s, man heiratet ja nur ein Mal!” und Geld zum Fenster rausschmeißen

300 Euro werden sich plötzlich wie 30 Euro anfühlen, weil kaum irgendwas unter 300 Euro zu bekommen ist. Viele (vor allem Verkäufer) werden einem mit diesem liebevollen, weichen Blick anschauen, Schultern und Beine tätscheln und flüstern “Man heiratet doch nur ein Mal!” und irgendwann wirst du es auch sagen. Spätestens kurz vor der Hochzeit, wenn du keinen Wedding-Planner-Wachhund (der ja auch nicht für lau ist) dabei hast oder nur ganz wenig Zeit, um dich auf alles zu konzentrieren. Weil du vielleicht auch noch Kinder oder einen Job nebenbei hast.

Deshalb immer mal wieder kurz durchschütteln und bewusst machen: Ja, man heiratet im besten Fall nur ein Mal. Aber: es ist sehr wichtig, dass man das Geld für die Dinge ausgibt, die einem selbst am wichtigsten sind. Beispiel: Wir hatten auf unserer Hochzeit drei Musiker, die live ein Lied gesungen haben, dass mir persönlich sehr wichtig war, worauf ich mich schon Wochen vorher gefreut habe. Das war natürlich hölleteuer, aber wichtig. Mach dir nur immer wieder klar, es ist euer Tag, er soll euch gefallen, also gib das Geld dafür aus und nicht für den teuren Champagner, den nur Tante Edeltraud so gern mag. Die lädste eh am besten erst gar nicht ein.

Und noch ein kleiner Tipp: Zahlt so viele Rechnungen wie möglich vor der Hochzeit. Anschließend tut’s weh.

—-

Unsere Hochzeit war ein sehr schöner Tag. Vor allem, weil wir (ein mal mehr) gemerkt haben, was wir für tolle Freunde haben. Wie sie helfen, mitfiebern, sich freuen. Trotzdem glaub ich zu wissen, dass es (noch) nicht der schönste Tag meines Lebens war. Das wäre ja auch eine trübe Aussicht für die Zukunft. Aber es ist ein Tag, auf den man sich ungebremst freuen kann. Und:  Je mehr schief geht, umso mehr Stimmung ist in der Bude, umso mehr haben die Gäste sich zu erzählen und ihr euch in den Flitterwochen dann auch. Stell dir mal vor, da würde man sich nur glückselig anstrahlen, wie langweilig!

Alles wird gut,

♥  Steffi

+++

Fotos: Marlene – Danke, my love!

39 Comments

  1. Antworten Claudia 5. Januar 2012 um 07:51 Uhr

    Ein paar schöne Gedanken von Dir niedergeschrieben. Ich habe auch erst letztes Jahr geheiratet und hatte die beste Trauzeugin der Welt und durfte feststellen, dass unsere Familien und Freunde einfach wunderbar sind!

  2. Antworten miri 5. Januar 2012 um 08:15 Uhr

    Oh gut, dass Du mir das alles vorher sagst… 🙂

  3. Antworten Ricarda 5. Januar 2012 um 08:35 Uhr

    Großartiger Post, den ich mir definitiv speicher! Habe herzlich gelacht und wenn es dann mal bei mir/uns so weit sein sollte, werd ich ihn definitiv wieder hervorkramen. Zum ersten Punkt: ich kenne wirklich eine, die am Junggesellinnenabschied noch einen anderen kennengelernt hat! Hochzeit abgesagt, mit dem anderen zusammen gewesen…. Und nach ca 1 Jahr hat das “Ursprungspaar” doch geheiratet, wenn das mal kein Paradebeispiel ist 😀
    Dein Artikel tut ungafähr genauso gut wie Mütter, die auch mal sagen, dass sie ihre Kinder heute mal so richtig doof finden, danke!
    Liebe Grüße
    Ricarda

  4. Antworten clara 5. Januar 2012 um 08:44 Uhr

    Juchz…. oh das mag ich….
    nachdem ich zweimal letztes Jahr die “Nina Ruge-Alles ist gut” gegeben habe, musste ich breit Grinsen bei diesem Artikel!
    Übrigens.. bei einem Relounch von Hochzeitsmagazinen wär ich übrigens sofort dabei! Warum sind Schleierkraut und “künstlerisch gelegte” Gräser nicht schon längst verboten worden? Gäb es doch eine Geschmackspolizei!
    Vielen Dank für Deine Einblicke.. zur zeit hab ich erstmal mein normales Leben zurück, bevor es dann vielleicht in gefühlt 100 Jahren bei uns soweit ist!
    Liebste Grüsse
    Clara

  5. Antworten Kaddi 5. Januar 2012 um 09:13 Uhr

    Huhu Steffi,
    der Artikel ist sooo wahr. Auf Vieles bin ich auch schon reingefallen, vor allem diese doofen Hochzeitsmagazine! Ich war so froh, endlich die “offizielle Erlaubnis” zu haben, mir ein solches Magazin zu kaufen und dann ?!? ENTTÄUSCHUNG! Bin dann auch mehr zu Blogs übergegangen! Und natürlich hab ich auch viel mit meiner Trauzeugin geredet (fürs Standesamt, Kirche kommt im Sommer).

    Wer es mit mir aber wirklich absolut nicht leicht hatte, war mein armer Bruder, seines Zeichens Florist und Brautstraußbereiter. Dass er ruhig geblieben ist, grenzt wirklich an Wunder. Ich habe nur fürs Standesamt bestimmt 100 andere Sträuße gewollt.[Der Fluch der unbegrenzten Möglichkeiten des Internets und seiner Bilder] 😉 Oh Gott!!! Naja, er hat mir auf alle Fälle den wunderschönsten Strauß gemacht!

    Beim Kleid wars leichter, da war ich eher eine der Mädels, die ziemlich früh das richtige Kleid gefunden haben und weißte was? Heute hol ich es ab. Ich freu mich sooooo!!!

    Vielen Dank für den tollen Artikel am frühen Morgen, so beginnt der Tag gleich lustig und schön,
    dir noch einen tollen Tag,
    viele Grüße,
    Kaddi

  6. Antworten Julie 5. Januar 2012 um 09:36 Uhr

    Was für ein schöner Artikel. Ich hoffe, ich werde mich an ihn erinnern, wenn mich der Hochzeitswahnsinn bald packt 🙂

    Dir einen tollen Donnerstag!
    Julie

  7. Antworten Eva 5. Januar 2012 um 09:42 Uhr

    Danke für den wunderbaren Post. Der mir als eher hochzeitsmuffelig veranlagtem Menschen, der normalerweise beim Anblick von Brautmagazinen etc. die Krise kriegt, fast ein bisschen Lust aufs Heiraten gemacht hat.

  8. Antworten michaela 5. Januar 2012 um 10:20 Uhr

    Das ist alles super nett erzählt von Dir … meine eigene Hochzeit war recht klein und Onkel Horst wurde nicht eingeladen, aber das Buch Hochzeitmachen ist so schön habe ich schon ein paar mal als Kleinigkeit verschenkt.

    liebe Grüße

    michaela

  9. Antworten rosaundlimone 5. Januar 2012 um 10:24 Uhr

    Klasse Beitrag, erinnert mich an meine Hochzeit vor 2 1/2 Jahren, man war das aufregend, spannend und anstrengend. Und da ich dieses Jahr das erste Mal Trauzeugin werde und wir nächste Woche zum Brautkleidshoppen gehen *freu*, ist Dein Beitrag perfekt, um sich schön auf dieses Riesenprojekt einzustimmen. Werde gleich mal meiner Freundin Deinen link schicken… Danke Dir und ganz liebe Grüsse

  10. Antworten Sarah 5. Januar 2012 um 10:31 Uhr

    Danke, liebe Steffi! Dieser Artikel kommt genau zur richtien Zeit, nämlich BEVOR ich die ganzen Fehler mache. Noch habe ich 7 Monate Zeit, und schon jetzt blitzt das ein oder andere Mal Panik auf (ist er wirklich wirklich wirklich der Mann für mich, habe ich alle anderen Möglichkeiten gewissenhaft geprüft?) und Kaufwut (Hochzeitsmagazine… noch habe ich keins gekauft-werd ich auch nicht, ich werde stark bleiben und Blogs lesen und das Geld für Dinge ausgeben, die mir wichtig sind…ganz sicher).
    Dein Post kommt ganz oben in meine Hochzeits-Lesezeichen-Liste, damit ich ihn sofort aufrufen kann, wenns nötig ist.

    • Antworten Steffi 5. Januar 2012 um 11:54 Uhr

      @ Sarah: Ach wie schön!! 7 Monate sind eine super Vorbereitungszeit! Geniess es, eigentlich ist die Vorbereitungszeit fast das Beste an der Hochzeit! Sie dauert ja auch viel länger 🙂 Ich denk an dich, du machst das sicher super!! Alles Liebe, Steffi

  11. Antworten Tony 5. Januar 2012 um 11:36 Uhr

    Danke, danke, danke! Da hast du aber mein Trauzeuginnen-Herz echt beruhigt. ^^
    Denn die Sache mit dem Kleid steht uns noch bevor. Ende Januar geht’s in die erste Runde und ich habe vorsichthalber schon jede Menge Süßkram besorgt. Obwohl, zuviel Zucker ist ja auch wieder schlecht. Herrje, vielleicht nehme ich besser noch ein paar Schnitzelbrötchen mit. 😉

    • Antworten Steffi 5. Januar 2012 um 11:51 Uhr

      @ Tony: Und unbedingt Prosecco (oder falls machbar: Champagner!) mitnehmen! Ein kleiner Rausch hilft über die Hürde, sich in Gemeinschaftskabinen in Hochzeitssalons umzuziehen und in fleischfarbenen Unterhosen zu überleben! 🙂

  12. Antworten Tine 5. Januar 2012 um 12:38 Uhr

    Huch, ich glaube, ich will jetzt auch heiraten. Und habe schon mal alle Links und diesen Post feinsäuberlich abgespeichert. Danke!

  13. Antworten Nordlicht 5. Januar 2012 um 13:58 Uhr

    Hallo,

    ich liebe Deine Texte. Sie sind ehrlich und trotzdem will mann sofort heiraten, Musik kaufen oder Plätzchen backen. Gibt es noch mehr zur Hochzeit? Finde ich immer super spannend.

    Alles Liebe

  14. Antworten Puppe 5. Januar 2012 um 15:09 Uhr

    Ein schöner Artikel. Einmal musste ich besonders kichern, weil ich eine der Mädels “Erster Laden. Erstes Kleid.” bin, dafür nun mit den Schuhen durchdrehe. Irgendwas ist ja immer. Es sind noch zwei Monate. Dafür alles tiefenentspannt und fast fertig. Hurra. Und trotzdem wird es noch stressig werden…wie sollte es auch anders sein?!

  15. Antworten Juliane 5. Januar 2012 um 15:29 Uhr

    Super Post! Danke dafür! Ich konnte mich darin ein klein wenig (oder auch ein wenig mehr) wieder erkennen und ich freue mich jetzt auf die Vorbereitungen der Hochzeit meiner lieben Schwester!! Ich hab schon wieder 1000 Ideen und muss mich zwingen, mich etwas zurück zu halten – schließlich ist es nicht meine Hochzeit! Ich glaube in meinem nächsten Leben werde ich Weddingplanerin!
    Liebe Grüße Juliane

  16. Antworten Martina 5. Januar 2012 um 16:57 Uhr

    Super Kolumnenidee! Hab echt geschmunzelt… Meine Hochzeit ist gefühlt eine Ewigkeit her, es ist seither so viel passiert… Aber es war auch ein wunderbarer Tag, an dem ich nur eins bereue, dass es alles viel zu schnell vorbei ging und ich mich manchmal frage, warum immer die schönen Tage an einem vorbeirasen?!!
    Aber in der Tat, das schönste an diesem Tag ist dennoch, es kommen noch so wahnsinnig viele schöne Tage, die bisher noch viel schöneren Tage in meinem Leben waren die Geburt meines Sohnes und meiner Tochter, das ist mit keinem Geld und keinem Fest der Welt zu vergleichen!! 😉

    Freu mich schon auf Deine nächste Kolumne!
    Liebe Grüße
    Martina.

  17. Antworten Katie 5. Januar 2012 um 21:02 Uhr

    Steffi, das ist genial! Als verheiratete Trauzeugin ist das sowas von genial und ich kann wirklich in vielem nur lächeln und nicken! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! Vor allem das mit den tollen Freunden kann ich absolut dich und fett unterschreiben. Das merkt man wirklich irgendwie alles erst an diesem einem Tag, wenn sie da alle sind und mit einem feiern, lachen und weinen! 🙂 Liebste Grüße Katie

  18. Antworten Cynthia 5. Januar 2012 um 21:03 Uhr

    Du hast ja so recht.
    Ich habe am 24.12.2010 geheiratet in Thailand (kurz vor Weihnachten hab ich so einen Blogcountdown gemacht 😉
    und das war so zu zweit recht entspannt.
    Unsere thailändische Gastmama war Trauzeugin und hat mir den von ihr besten verfügbaren Friseur organisiert 😀

    Und gaaaanz ehrlich:
    Ich habe mir drei Monate vor der Hochzeit und zwei Monate nach der Hochzeit vor Zweifel fast ins Höschen gemacht.
    Und das, obwohl ICH den Antrag gemacht hatte…
    Himmel Hilf was für eine Phase.

    Dein Kleid auf dem Photo ist übrigens hammerschön.

    Allerliebste Grüße und eine erfolgreiche Ehe
    Cynthia

  19. Antworten Linda 5. Januar 2012 um 23:05 Uhr

    Aaaaaaaaaaaaaach Steffi!

    Nerven sind wieder beruhigt am Abend.
    Ich heirate im Mai und bin eigentlich (!) vollkommen entspannt. Ich bin auch eine von den wenigen Bräuten die deine repräsentative Umfrage herumreißen: ein Laden – das zweite Kleid war’s. :o)

    Jetzt geht es um Einladungkarten. Zum Glück haben wir uns da auch auf eine geeinigt heute Abend. Jetzt müssen sie nur noch gedruckt werden…

    Aber es gibt noch sooooooooooooo viel tolle Dinge die ich gern hätte und machen würde…..und langsam kehrt sich das “das ist noch sooooo lange hin” in ein”ohgottohgott wie soll ich das bloß noch alles entspannt hinbekommen” um. Jajajaja diese fiesen wundervollen Hochzeitsblogs.
    Also werde ich jetzt deinen Rat befolgen: ATMEN (und die Füße hochlegen).

    Danke für den tollen Blogpost.

    Liebe Grüße
    Linda

  20. Antworten Die ja sagerin 6. Januar 2012 um 21:42 Uhr

    Ganz toller Post! Und wie wahr: man merkt bei so einem Tag erst mal wieder, wie wichtig gute Freunde sind! Wir haben letztes Jahr (fast alleine) am Meer geheiratet und da ist auch so einiges schief gelaufen 🙂 Man sollte trotzdem den Tag geniessen und auf den Rest sch*** 😉
    LG
    die ja sagerin

  21. Antworten Jannina 7. Januar 2012 um 08:55 Uhr

    Hallo Steffi,
    ich hebe dein Blog in meiner links liste aber bisher immer nur überflogen, Beim Thema Hochzeit bin ich hangen geblieben und habe gemerkt das dein Blog extrem viel zu bieten hat, auch in andere Bereiche. Wir heiraten im August und sind die Sorte die alles anders machen möchte und langsam bemerkt das dass andere doch auch nicht schlecht ist :o) Wir Heiraten im Winterquartier eines Zirkus, machen wir dann auch ein Fest mit dem Thema Zirkus oder ganz unverbunden?? Ich surfe noch ein bisschen durch deine Links und vielleicht finde ich die Antwort!!! Danke vielmal Jannina

  22. Antworten Steffi 8. Januar 2012 um 09:00 Uhr

    Meinst du?
    Nein, nein,…bei meinem Schatz und mir wird das wirklich alles ganz locker 🙂

  23. Antworten Kerstin 9. Januar 2012 um 15:44 Uhr

    Allerliebst – all das kann ich mir nur zu gut vorstellen! Herzlichst, Kerstin

  24. Antworten Olina 9. Januar 2012 um 19:38 Uhr

    Großartige Tipps, hätte ich die mal vorher gehabt 🙂
    Dann kann ich mich ja als Trauzeugin auf was gefasst machen in diesem Jahr.
    Gerade heute hatte ich eine wunderbare Situation am Telefon mit einem anderen TrauzeugEN (wohl bemerkt). Er möchte nämlich seinem besten Freund/dem Hochzeitspaar ein Video machen, welches dann an der Hochzeit immer wieder abgespielt werden soll. Inhalt des Videos: Kommentare der Geste zum Brautpaar. Nun seine Frage an mich: Welche drei Fragen soll er den Gästen stellen? Gute Frage dachte ich mir. Die Idee finde ich sehr schön, nur welche Fragen stellt er am besten bzw. welche sollten auf keinen Fall gestellt werden?
    Freue mich über Vorschläge 🙂

    • Antworten Steffi 9. Januar 2012 um 19:57 Uhr

      @ Olina: Oh, sehr schöne Idee. Was gar nicht geht: Beleidigungen, grenzwertige Witze, (zu viel) Ironie. Würde ich alles lassen. Nicht das Brautpaar vorführen, alles nur positiv, kann ja trotzdem lustig sein. Fragen könnten sein: was hat er/sie dir als erstes von ihm/ihr erzählt? (wie kennengelernt, wie sieht sie aus etc.) Wusstest du von dem Antrag? War er aufgeregt? Wann und warum wusstest du, dass die beiden gut zusammen passen? So in die Richtung? Herzliche Grüße, Steffi

  25. Antworten Lena 12. Januar 2012 um 19:12 Uhr

    Suuper geschrieben – am Samstag hatte ich meinen großen Tag und kann eigentlich alles unterschreiben… ja ja – hätte mir das jemand mal eher gesagt *gg*

  26. Antworten Kat 12. Januar 2012 um 19:24 Uhr

    Vielen Dank für diesen tollen Post – ich habe letztes Jahr im September geheiratet und mich in so vielen Sachen wiedererkannt. 🙂

    Teils habe ich echt laut gelacht (besonders bei den Hochzeitsmagazinen – ich hatte so ca. 15 hier rumfliegen, bis ich irgendwann eingesehen habe, dass sich die Inhalte dann doch wiederholen und auf die Dauer gar nicht soooo spannend sind 😉 ).

    Ich war übrigens heilfroh, dass ich für einige kleine Details (Umsetzung meiner Ideen für die Deko u.a.) die Hilfe einer Hochzeitsplanerin in Anspruch genommen habe – diese kleine Investition hab ich echt nicht bereut; es hat mir viel Nerven und Zeit gespart, die ich wahrscheinlich nicht übrig gehabt hätte!

  27. Antworten Jutta 19. April 2012 um 12:06 Uhr

    Dein Hochzeitspost heute hat mich dazu gebracht nochmal in den alten Hochzeitsposts zu stöbern! Am meisten erkenne ich mich in dem Zeitschriftenpunkt wieder! Für so viel Geld muss da doch was brauchbares drinstehen dachte ich! Dann folgte: Tipp für glatte Brautbeine: Rasieren! Ach, da wär ich nie draufgekommen!Begleitet von Werbung ohne Ende… Ich bin froh dass es Pinterest gibt!
    LG

  28. Antworten Julie 11. Juli 2012 um 03:29 Uhr

    Hi!
    Do you speak English at all? I LOVE this dress and would like to know who the designer is and where I can buy it. Do you know? Thanks!

  29. Antworten Nicole 29. September 2012 um 13:48 Uhr

    Hihi, wunderbar geschrieben und eines davon kommt mir sooo bekannt vor. 🙂 Obwohl wir erst (oder schon?) im nächsten Sommer heiraten wollen, bin ich schon im Planungsfieber.

    Mein Brautkleid habe ich glücklicherweise im ersten Laden gefunden (ja, das gibts!), aber das emotionale Chaos, was nach dem Kauf folgte, hielt 2 Tage an. Danach hatte ich mich wieder einigermaßen gefangen. Mal sehen, was noch folgen wird. 🙂

  30. Antworten Natalia | milia.druckt 13. Februar 2013 um 16:24 Uhr

    OH, MEIN, GOTT! 🙂 Dieses Kleid war auch meine 1.Wahl und scheiterte LEIDER genau aus den selben Gründen! (Ich lebte damals nämlich noch in Stuttgart) Aber über meine 2.Wahl war ich dann doch noch sehr glücklich! LG, Natalia

  31. Antworten Kat 13. März 2013 um 14:20 Uhr

    Das tat eben richtig gut! Danke für diesen tollen Artikel! Aktuell habe ich das Gefühl ich mutiere zu Bridezilla, und das heute auf den tag genau 6 Monate vor dem Hochzeitstermin, oh Gott nur noch sechs Monate!!! Dann stellt sich das Standesamt heute auch noch quer, morgen geht es zum 4. Brautkleider anprobieren, das erste mal ganz alleine mit meiner Mama, ich bin gespannt was das gibt! Alleine das Farbkonzept hinter der ganzen Hochzeit wäre mal schon zu wissen und ich will endlich den Termin bestätigt bekommen, damit die Einladungen gedruckt werden können… Heiraten kann ganz schon anstrengend sein!

    Liebe Grüße Kat

  32. Antworten Paleica 26. Juli 2013 um 09:23 Uhr

    für irgendwann in der zukunft gebookmarked. auch wegen den bloglinks 🙂

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