Kinder kriegen:

Monat vier als Mama. Die erste Date Night. Oder: Wie das so ist, wenn man sich etwas fest vornimmt mit Kind. Beziehungsweise ohne.

Datenight OhhhMhhh

Und ich dachte, dass Schwierigste wird, eine gute Babysitterin zu finden. Als ich die hatte, beschloss ich: Es ist Zeit für die erste Datenight. Nur er und ich. Ein paar Stunden. Als Überraschung, weil jetzt mit Kind viel geplant wird. Weil er der tollste Vater für unser Kind ist, ohne aufzuhören auch mein Mann zu sein. Weil er noch Energie hat, wenn meine aufgebraucht ist. Weil er auch manchmal schlimm müde ist und ich dann noch kann. Weil er mir immer das Gefühl gibt, alles richtig zu machen, nichts in Frage stellt. Auch nicht, wenn ich nur noch so viele Fragen, aber gerade keine Antworten habe. Weil wir uns manchmal anzicken, wenn dann doch alles auf ein Mal kommt. Weil er gestern einfach so gesagt hat: „Ich find, du machst das alles ganz toll.“

Also: Datenight. Endlich mal wieder ein Kleid, keine Milchbar-Mode, etwas, das ich anziehe, weil es hübsch ist und nicht: praktisch. Ganz schön heiß ist das sogar. „Nicht zu kurz? Verzweifelt jung? Nuttig?“ frag ich unsere zwanzigjährige Babysitterin. „Bitte?“ fragt die.

Morgens am Tag der Date-Night taucht dann plötzlich ein wichtiger Termin auf. Und noch einer. Und noch einer. Und der Schub beim Baby gibt Vollgas: Schwarze Wolken auf der „O je ich wachse“-App. Mit Donner, Blitz, dem vollen Programm. Und das erste Mal Milch abpumpen, damit die Babysitterin eine Ration hat und wir nicht so schnell zurück sein müssen. Ich geb’ das Date nicht her, denk ich. Ich geb’ das Date nicht her. Ruby will auf den Arm, ich will duschen, die Uhr will nicht stehen bleiben, lieber rennen. Noch eine Stunde bis zum Termin auf der anderen Seite der Stadt. Noch duschen, anziehen, stillen, frühstücken. Also Abstriche und das komplette Repertoire an Tricks. Duschen ohne Haare waschen, aber mit Kind und Kinderwagen fast in der Dusche. Dann eben heute Abend kein wallendes Haar wie in meiner Vorstellung. Anziehen ohne Bügeln, aber mit Baby aufm Arm. Knitterlook ist jetzt in, los, sag’s noch mal: Knitterlook ist jetzt in. Und nein, du bist keine schlechte Mutter, wenn du einfach mal ein paar Stunden nur mit deinem Mann möchtest. Losrennen ohne Frühstück. Irgendwas wird sich unterwegs schon finden. Ich geb’ das Date nicht her.

Quer durch die Stadt zurück nach Hause. Stillen, eine Stunde später abpumpen, alle Teile der Maschine abkochen. Nächster Termin. Abgabe für eine Geschichte. Stillen, abpumpen, abkochen. Ich geb’ das Date nicht her. Und dann verlinkt plötzlich eine unglaublich beliebte Internetseite meinen Online-Shop, der zu explodieren droht, weil alle jetzt sofort bitte unbedingt ganz schnell noch einen Adventskalender möchten. Nee, nicht Morgen, bitte, bitte noch heute, die kleine Tochter würde sich doch so freuen. Die Freundin. Mama. Mir ist schwindelig. Ich geb’ das Date nicht her.

Und dann steht er Zuhause und guckt mich mit großen Augen an: „Ne Überraschung?“. Und ich denk: Oder doch lieber nur auf die Couch?

Die Babysitterin macht noch schnell ein Foto von uns, für Rubys Album. Der Mann staunt übers Kleid, ich freu mich, dass er noch schnell mein Lieblingsjackett anzieht. Wir sehen aus als würden wir zu unserer Abiparty gehen. Das Foto ist aus weiter Ferne gemacht. Man sieht nur unser breites Grinsen, keine Falten.

Wir nehmen die Treppen, heute kein Fahrstuhl, kein Großtransport mit Kinderwagen und Co.. Nur vier Beine. „Echt? Block House?“ fragt er und freut sich als würden wir in ein fünf Sterne-Restaurant gehen.

Es ist komisch ohne sie. Als hätten wir sie irgendwo vergessen, ich erschreck mich ein paar Mal. Einfach so ins Auto springen und losfahren, nicht erst alles verladen. Nicht das Restaurant aussuchen nach Kinderwagenplatz ja oder nein. Kein wippen, einfach nur sitzen. Ganze Sätze sprechen, ein richtiges Gespräch führen. Über sie reden, voller Stolz und Liebe und Demut für das große Glück. Aber auch mal wieder über was ganz anderes. Aufholen. Im Händchen halten, küssen, was bei wem gerade so los ist. Noch mehr küssen. Grinsen. Neue Pläne schmieden. Sich angucken, mal ganz in Ruhe. Aufs Handy gucken. „Meinst du, alles ist gut?“ flüstern und lachen, dass man jetzt wirklich Eltern ist mit einem echten Babysitter Zuhause. Weil man davon doch immer irgendwie geträumt hat.

Dann Kino. Hat man da Empfang? Sonst renn ich eben alle fünfzehn Minuten raus. Es gibt Empfang. Gut. Hoffentlich ist Ruby entspannt trotz Schub. Warum hab ich denn jetzt ein so großes schlechtes Gewissen gegenüber der Babysitterin? Weil Babysitten früher für mich immer Cola und Schinkenchips und Fernsehen hieß und sie heute vielleicht ums Haus schiebt, weil das Kind Schub hat? Das Handy liegt im Schoss. „Sollen wir mal fragen, ob alles okay ist?“ frag ich. „Oder denkt sie dann, wir vertrauen ihr nicht?“ Das Handy blinkt, mein Herz bleibt stehen. Eine Freundin, die mir irgendwas erzählt. Nicht die Babysitterin. Puh.

Auf der Leinwand läuft „Die Mannschaft“. In meinem Kopf: Der Sommer, da war sie noch im Bauch. Da ahnte ich vieles, wusste aber noch so wenig. Wie schnell man Profi wird. Wie sehr es in uns steckt Eltern zu sein, wie einfach es dann doch ist. Wie schön es mit ihr ist. Zu dritt. Wie sehr ich sie liebe. Wie oft ich am Anfang noch an die Geburt gedacht habe. Weil das auch etwas ist, was man erstmal verknusen muss.

Und dann ist es schon vorbei, das erste Date als Eltern. Wie schnell das ging. Wie sehr wir uns auf Zuhause freuen. Die Babysitterin sagt: „Sie hat gerade erst angefangen zu weinen, wirklich! Vor einer Minute!“ und möchte so gern, dass wir wissen, wie gut sie das gewuppt hat. Das haben wir keine Sekunde in Frage gestellt. Ruby sieht uns, lächelt und schläft seelig ein. Die Date-Night ist also nicht abrupt zuende. Wie aufregend. Wie gut das tut. Wie erleichternd es ist. Weil es noch wie vorher ist und doch irgendwie tausend Mal besser.

[herz steffi mitte]

49 Comments

  1. Antworten Juliane 2. Dezember 2014 um 08:32 Uhr

    LIebe Steffi,
    danke… Danke für diesen tollen Bericht!! Muckel hat noch 3 (ui nur noch 3) Monate, bis es auf der Welt ist – wir damit auch… Der Vor-Weihnachtsstress hat uns. Mein Rechner ist kaputt, dabei wollte ich doch Anfang Dezember ganz entspannt einige Projekte abschließen – ich bin am Rande der Verzweiflung… Ich glaube ich werde nächste Woche ein Date mit meinem Mann ausmachen…
    Herzlichst Juliane

  2. Antworten Carla 2. Dezember 2014 um 08:50 Uhr

    Ach wie süß!
    Ich musste so schnell wieder anfangen zu arbeiten, dass wir bisher tatsächlich in 5 Jahren nur ein gemeinsames Eisdate geschafft haben.
    Allerdings hatte ich vielleicht auch nicht ganz dir große Sorge, dass ich durch die Kinder nicht mehr ich selbst bin 🙂
    Du machst das ganz klasse und bist seit Ruby da ist doch nicht mehr nur noch du selbst, sondern ganz, ganz viel mehr geworden 🙂

  3. Antworten Michelle 2. Dezember 2014 um 09:13 Uhr

    Superschön geschrieben, liebe Steffi! 🙂

  4. Antworten Nora 2. Dezember 2014 um 09:15 Uhr

    Oh Steffi, was für ein toller Eintrag! Mit so viel Liebe und Wärme geschrieben – ich wünsche Euch noch viele weitere tolle Date Nights und unzählige schöne Stunden mit Ruby.

    Herzliche Grüße, Nora

  5. Antworten ina 2. Dezember 2014 um 09:20 Uhr

    ach ich LIEBE deine texte – sie sind einfach so echt, dass sie mich jedesmal aufs neue berühren… 😉 weiter so steffi!!

  6. Antworten Haydee 2. Dezember 2014 um 09:41 Uhr

    So, nun sitze ich hier als Nicht-Mutter und heule. Weil ich es so schön finde. Und mich mit euch freue! Danke für deinen schönen und persönlichen Text ♥

  7. Antworten Jenny 2. Dezember 2014 um 09:42 Uhr

    Ach was für ein toller Bericht

  8. Antworten Simone 2. Dezember 2014 um 09:43 Uhr

    Liebe Steffi!!
    Ja, so ist es!!! Ganz wunderbar eingefangen und aufgeschrieben, die vielen, vielen Hin und Her und Für und Wieder und Gedanken und Sorgen und alles was man so durchlebt, wenn man die ersten male wieder ohne Kind weg gehen will!!!
    Schön zu lesen, vielen Dank!
    Simone

  9. Antworten Verena 2. Dezember 2014 um 09:44 Uhr

    Oh wie schön.ich hab direkt Gänsehaut bekommen und Tränen in den Augen.
    Du triffst den Nagel auf den Kopf. So wunderbar schön geschrieben.
    ” du machst das ganz toll” vom Mann zu hören war für mich beim ersten Mal fast wie ein Ritterschlag :-).

    Ich freue mich für dich und deine Familie.
    Eine ganz wunderbare Vorweihnachtszeit für euch.
    Liebe Grüße aus Lübeck,
    Verena 🙂

  10. Antworten Blondsche 2. Dezember 2014 um 09:48 Uhr

    Super toll geschrieben!
    Unsere Kleine ist nun 51/2. Monate alt.

    Und wie kenne ich das Abchecken im Restaurant:
    1. Blick: Wo sitzen wir ruhig, ohne Durchzug und so, dass der Kinderwagen auch neben uns passt
    2. Mal schnell aufs WC um die Hände zu waschen (und natürlich auch gleich einen Blick riskieren wie der Wickeltisch aussieht bzw. ob einer da ist)
    Ganz liebe Grüße aus dem Schwarzwald

  11. Antworten Sylvie 2. Dezember 2014 um 09:53 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich freue mich immer so, wenn mir Facebook anzeigt, dass Du einen neuen Post veröffentlicht hast und gerade bei Deinen “Mutter-Baby-Geschichten” musste ich oft schmunzeln. Auch wenn die ersten vier Monate nun vier Jahre zurück liegen, waren Deine Zeilen wie ein “Flashback”. Dieses Gefühl “da fehlt doch was” ist ganz komisch. im Nachhinein bedauere ich, dass wir nicht öfter solche Dates eingelegt haben und wünsche Dir und ihm ganz viel tolle Dates!

  12. Antworten Larissa//No Robots Magazine 2. Dezember 2014 um 09:58 Uhr

    Ich finde, du machst das super! Den Abend habt ihr euch verdient! 🙂

  13. Antworten Alexandra 2. Dezember 2014 um 10:07 Uhr

    Ganz großes Kino! Danke für das Mutmachen!

  14. Antworten joanna 2. Dezember 2014 um 10:14 Uhr

    Ah wie schön….da geht einem ja das Herz auf 🙂
    <3

  15. Antworten Kathrin 2. Dezember 2014 um 10:28 Uhr

    Steffi!!! Ich habe echt Tränen in den Augen beim Lesen, Mensch… 😉
    Super macht Ihr das als Eltern, genau richtig!
    Liebe Grüße
    kathrin

  16. Antworten anna 2. Dezember 2014 um 10:32 Uhr

    hammerschön! & genau so ist es!!!
    oh gott, warum muss ich denn jetzt heulen?

  17. Antworten Laura 2. Dezember 2014 um 10:35 Uhr

    Mit ein paar Tränchen in den Augen – manche vom Lachen, manche, weil es mich sehr berührt – habe ich wieder deinen tollen Text gelesen und uns in so vielen Dingen wiedererkannt.
    Ich danke dir.. dafür, dass du alles niederschreibst, was einem als Mama so durch den Kopf geht. Ich bin kommendes Wochenende ganz ohne Mann und Tochter und nur mit meiner Familie unterwegs und deswegen auch schon maximal aufgeregt. Ich hoffe es klappt so gut, wie eure Date-Night. 😉
    Liebe Grüße Laura

  18. Antworten Monique 2. Dezember 2014 um 10:50 Uhr

    Liebe Steffi,
    soo schön beschrieben. Vielleicht noch ein Buch schreiben über das 1. Jahr zu dritt?

    Schöne enstpannte Adventszeit Euch dreien
    liebe Grüße
    Monique

  19. Antworten meliha 2. Dezember 2014 um 10:50 Uhr

    Steffi du bist der Wahnsinn…ich liebe deine Berichte übers Mama sein…bin ja selber erst Mama vor 7 Monaten geworden und du sprichst mir aus der Seele…das einzige zu einem datenight haben wir es noch nicht geschafft..mhhh ich glaubt das ändern wir nun…

    liebe grüße meliha

  20. Antworten Vero 2. Dezember 2014 um 11:03 Uhr

    Oh, Dein warmherziger Text hat mir gerade meinen Tag und meine Laune gerettet! Tausend Dank dafür! Den schick ich gleich mal ner Freundin, die dieses warme Gefühl gerade auch sehr braucht! (ich sage nur: Schub!)
    Liebste Grüße

  21. Antworten Dorthe 2. Dezember 2014 um 13:13 Uhr

    Liebe Steffi,
    wir waren nach drei Jahren das erste Mal abends ohne Kind verabredet …
    Nach dreieinhalb Jahren war sie dann direkt für fünf Tage bei Oma und Opa auf Helgoland. Wir haben sie unendlich vermisst und konnten die Zeit gar nicht richtig genießen…
    Jedenfalls brauchen wir DRINGEND einen Babysitter! Damit bis zum nächsten Abend ohne Kind nicht wieder drei Jahre vergehen. Über Tipps für die Suche wäre ich seeeehr dankbar!
    LG Dorthe

  22. Antworten Jessica 2. Dezember 2014 um 13:24 Uhr

    Genau so ist es. Ich war als meine Tochter 4 Wochen alt war auf eine Hochzeit eingeladen. Auf einer Insel. Ich bin alleine mit ihr und duschen war an dem Tag leider nicht drin. Irgendwann hab ich meine Eltern verzweifelt angerufen und mein Papa kam dann vorbei und meinte nach zwei Minuten Schminken aber ‘wie lang brauchst du denn noch?!’ Also auch, zerknittert und etwas anders als geplant auf die Hochzeit. Und die ersten Male ohne sie, ständig das Telefon inspiziert. Ich hab mich richtig nackig gefühlt. Aber 1 1/2 Jahre später kann ich dir sagen, auch das wird wieder normal und irgendwann mal ist man ganz gelassen. Neulich war dann sogar mein Akku leer. Noch vor einem Jahr wäre ich sofort los gestürmt und hätte die nächste Telefonzelle gesucht… Liebe Grüße, Jessi

  23. Antworten Melanie 2. Dezember 2014 um 13:36 Uhr

    Hallo liebe Steffi ,

    So schön zu lesen. Das inspiriert auch mal ein paar babyfreie Stündchen zu zweit zu verbringen. Und woher kriegt man nun einen guten Babysitter in HH ? 🙂 Wenn ich das lese , brauchen wir auch nach einem Jahr und 9 Monaten mal einen 🙂

    Viele liebe Grüße
    Melanie

  24. Antworten Anna 2. Dezember 2014 um 14:02 Uhr

    Liebe Steffi! ich hab grad echt Pippi in den Augen (so bewegend und witzig zugleich). Am Arbeitsplatz. Echt! Die schauen mich schon komisch an. Immer wieder eine tolle Mittagspausenbeschäftigung deine Texte zu lesen. Wie schön zu lesen. Du machst echt Mut und Lust auf diese ganze Geschichte. Das allerbeste wünsche ich euch!

  25. Antworten Annika 2. Dezember 2014 um 14:18 Uhr

    Ach wie schön und wahr und rührend du das geschrieben hast….ich bin gerade in Monat 7 als Mama, erstaunlich, was für Gedanken und Gefühle doch offenbar universell ans Eltern-Dasein geknüpft sind. Toller Text, toller Blog. Und weiter alles Gute für dich und deine kleine Familie! Herzliche Grüße!

  26. Antworten Caro 2. Dezember 2014 um 14:31 Uhr

    So sooo schön geschrieben! Liebste Grüße

  27. Antworten Pat 2. Dezember 2014 um 14:54 Uhr

    wie geil geschrieben, ich musste immer schneller und schneller lesen. Und wie recht du hast, es ist so lustig, als ob du bei unserem ersten Date ohne Kind dabei warst… Ha ha ha. Bitte weiter machen und ein Buch darüber schreiben. Ich glaub dann hab ich das Buch in 5 Minuten durch hi hi

  28. Antworten Claudia 2. Dezember 2014 um 15:53 Uhr

    Ach hast Du das schön geschrieben, ich habe ein ganz rühriges Gefühl. In der ostdeutschen Pampa lebend, ohne Babysitter, haben wir es leider in vier Jahren mit zwei Kindern bisher nur auf drei DateNights gebracht. Ununterbrochen aufs Handy starrend, aber trotzdem jede Minute genießend. Kostbare Momente!

  29. Antworten Nathalie 2. Dezember 2014 um 16:04 Uhr

    Liebe Steffi!
    Während ich deinen Beitrag lese, versucht mein Kleiner den Deckel auf das Apfelmusglas zu schrauben. Ich lasse ihn, denn dein Text hat mich schon gefesselt. Es stellt mir die Haare auf und ich bekomme Gänsehaut. Gab es in der “Oje-ich-wachse”-App nicht immer mehr Wolken als Sonnenschein? ABER die Erfahrung zeigt: es geht immer alles vorbei kurz bevor man am Limit ist oder spätestens wenn man das Limit erreicht hat ;). Ich schaue kurz auf – alles ok. Ich muss weiterlesen. Tränen steigen auf und Erinnerungen kommen hoch! Danke, dass du uns mit deinen Texten und den Kommentaren der Lesern zeigst, dass wir nicht allein sind mit unseren Gedanken, Gefühlen und Wünschen auch wenn man sich manchmal so fühlt. Das Apfelmusglas liegt inzwischen auf dem Tiisch und es wird kräftig im Mus gepanscht. Ich muss weiterlesen. Die Küchenrolle ist inzwischen zu meiner besten Freundin geworden. Super, dass ihr das Date durchgezogen habt!! Man verliert sich von Zeit zu Zeit im Eltern-Sein.
    Ich wünsche euch ganz viel Glück und noch mehr Sonnenschein!!

    Herzliche Grüße Nathalie

  30. Antworten HaseundFlo 2. Dezember 2014 um 16:09 Uhr

    Hallo, ich liebe Deine monatlichen Berichte, sie rühren und berühren mich und ich habe immer dicke Tränchen in den Augen. Als der MiniFlo ungefähr vier Monate alt war, hatten wir auch unsere erste Datenacht. Genau eine Stunde, dann rief der völlig verzweifelte Babysitter an, MiniFlo wäre nur noch am Schreien. Also wir nach Hause, da kam uns der Babysitter schon Kinderwagenschiebend entgegen, MiniFlo schlief auf einmal doch und wir liefen dann noch zu Dritt dem Sonnenuntergang entgegen. So war unsere erste Datenacht, seitdem warten wir auf die zweite.
    LG Verena

  31. Antworten Julie 2. Dezember 2014 um 16:22 Uhr

    Liebe Steffi,

    mit deiner leichten Art schaffst du es, dass man nicht schreckliche Angst vor dem Elternwerden hat. Danke!

    Julie

  32. Antworten Viola 2. Dezember 2014 um 17:27 Uhr

    Hallo Steffi,
    kenne ich alles zu gut 🙂
    Ein super Tipp ist Trockenshampoo – Oasis von der Marke mit dem schwarzen Kopf 🙂

    LG,
    Viola

  33. Antworten Imke 2. Dezember 2014 um 18:03 Uhr

    Liebe Steffi,

    das klingt alles noch so vertraut – die kleinen Freiräume, die man sich als Paar erkämpft. Das ist so wichtig, damit man auch als Eltern gut funktioniert. Ihr macht alles richtig, scheint mir. Wir hatten jahrelang jeden Donnerstag einen Babysitter – fest gebucht. Das war toll! Jetzt sind unsere Mädels so gross, dass die schon alleine bleiben können. Das geht so schnell.
    Geniess Deine kleine Ruby.
    Liebe Grüsse,
    Imke

  34. Antworten Lara 2. Dezember 2014 um 18:27 Uhr

    Es ist Wahnsinn, wie sehr man die Liebe zwischen den Zeilen lesen kann <3
    Auch, wenn ich noch jung bin und Zeit hab – du machst mir Mut auf ein Leben zu driit 🙂

  35. Antworten Matrjoschki 2. Dezember 2014 um 19:39 Uhr

    Der Text ist so einfach und gut geschrieben. Von Anfang bis zum Ende ein Genuss! 🙂

  36. Antworten Katrin 2. Dezember 2014 um 19:56 Uhr

    Liebe Steffi,

    das hast du so wunderschön geschrieben, dass mir einfach die Worte fehlen 🙂

    Liebe Grüße
    Katrin

  37. Antworten Anke 2. Dezember 2014 um 21:55 Uhr

    Liebe Steffi, Hut ab, dass ihr euch getraut habt. Wir haben aus einer Date Night ein Date Lunch gemacht und mussten trotzdem nach einer Stunde gehen, weil das Kind so geheult hat. Blöd! Aber ihr macht Mut, es klingt stressig, aber irgendwie so viel romantischer als alle Dates davor. Genießt die Zeit! Viele Grüße, Anke

  38. Antworten ILKA 2. Dezember 2014 um 23:12 Uhr

    Ach Steffi, wie schön.
    Ich hatte Tränen in den Augen- …so ist es- das Miteinander- zu zweit /zu dritt…. den Date Abend hatten wir noch nicht- aber genau JETZT in diesem Moment denke ich darüber nach, wie ich es organisiere. Es wird Zeit…
    LG

  39. Antworten Sandra 3. Dezember 2014 um 09:34 Uhr

    Einfach nur wunderschön!
    Meine Eltern (mit vier Kindern) hatten unsere ganze Kindheit hindurch konsequent jeden Dienstag ein Date. Wir hatten Spaß mit dem Babysitter und sie sind immer noch glücklich verheiratet.

  40. Antworten katharina 3. Dezember 2014 um 10:58 Uhr

    Ich hab ein bisschen geweint grade, weil ich gar so gerührt war/bin! Unsere Jüngste ist Anfang August geboren (schrieb ich schon mal, als ich mich hier für die Einrichtungsberatung bewarb, glaube ich) und deshalb lese ich momentan deine posts zum Thema Ruby am liebsten 😉
    Und auch wenn es bei uns schon das vierte Kind ist, ist man doch immer wieder gerührt über dieses ganze Wunder. Und all die Veränderungen. Und gleichzeitig kann ich mich so gut an unseren ersten Abend zu zweit mal wieder als Paar unterwegs bei unserem ersten Kind erinnern. Hach.
    Viele liebe Grüße und danke fürs Teilen!!! Ich hoffe ja immer noch auf die Einrichtungsberatung – in ein paar Wochen ziehen wir nach Hamburg!!!

  41. Antworten Micha 3. Dezember 2014 um 12:57 Uhr

    Wunderbar geschrieben liebe Steffi! Wir haben auch nur noch sehr wenig Zeit zu Zweit, seit der kleine Mann da ist, dafür genießen wir das dann sehr und sprechen dann doch die meiste Zeit über ihn 🙂

  42. Antworten Kerstin 3. Dezember 2014 um 16:26 Uhr

    Ach, es ist so wunderbar Deinen Blog zu lesen. und es ist so wunderbar wie ehrlich Du schreibst. Ein großes Dankeschön dafür!!!

  43. Antworten Beate 3. Dezember 2014 um 17:46 Uhr

    Ach weiß Du Steffi, Du bist irgendwie entwaffnend.
    Anfänglich habe ich immer gedacht…pahhh diese “Prenzlauer-Berg-Bloggerin” (ich weiß, Du kommst aus Hamburg – egal), mit reichem Mann, toller Altbauwohnung und genug Zeit und Geld für all die schönen Dinge. Es ist doch immer das Gleiche…

    Aber nein ist es eben nicht. Du schreibst mit so einer Ehrlichkeit, Offenheit und so viel Witz – über Gutes sowie Mieses. Ich komme nicht drumherum, Dich zu mögen 🙂 Deine Mama-Reports. Goldig! Herzerwärmend! Toll!

  44. Antworten Sarah 3. Dezember 2014 um 20:35 Uhr

    Liebe Steffi,
    wow, es ist so berührend, was du schreibst! Man kann es fast nachfühlen. Und wie du alles mit solch positiver Einstellung siehst, ist so inspirierend!
    Liebe Grüße,
    Sarah

  45. Antworten Nina 4. Dezember 2014 um 09:48 Uhr

    Liebe Steffi,

    mal wieder ein herzerwärmend schöner Text. Ich liebe, wie du schreibst und du schaffst es, mich deine Erlebnisse wie hautnah mitzuerleben. Es gaukelt mir für einen kleinen Moment sogar vor, dass ich sowas auch gerne erleben möchte, auch wenn ich vom Mama-werden ein paar Jährchen entfernt bin.

    Wenn es dann soweit ist, möchte ich, wie ich schon einmal während deiner Schwangerschaft hier geschrieben habe, auch so eine coole Muddi werden wie du! 😀

    Ich freue mich auf deinen nächsten Bericht!
    Alles Liebe,
    Nina

  46. Antworten Miriam 4. Dezember 2014 um 20:25 Uhr

    “Cola und Schinkenchips” ist der Knaller.
    Bloss nie anrufen ob alles ok ist ! Obwohl, wir machen das bei meiner Schwiegermutter. Aber eher weil wir uns um sie sorgen, nicht die Kinder.

  47. Antworten susa 4. Dezember 2014 um 20:58 Uhr

    Voll schöööööön! Unsere Kleine ist jetzt 15 Monate alt und wir schaffen ab und zu eine Date Night zu Hause auf dem Sofa. Pffffff. Weil ich mir nicht vorstellen kann, einfach mal zu gehen. Weil ich immer denke, dass sie doch noch so klein ist. Weil sie meist eine Stunde nach dem Einschlafen den Schnuller wieder reingesteckt haben will, und zwar von Mama. Mensch, vielleicht könnte das ja doch viel einfacher sein? Ich muss mal dringend darüber nachdenken …

  48. Antworten Janina 8. Dezember 2014 um 11:40 Uhr

    Liebe Steffi,
    wunderschöner Text, Danke dafür 🙂
    Liebe Grüße, Janina (die in 7 Wochen Mama wird und sich schon riesig freut)

  49. Antworten Jenny 13. November 2016 um 20:43 Uhr

    Ja hat denn die Babysitterin die Kleene auch ins Bett gebracht?!? Meiner (3 Monate) lässt sich grad nur ins Bett stillen und ich hab keinerlei Vorstellung, wie sich das jemals ändern könnte?!?

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