Kinder kriegen:

Monat 5 bis 8 als Mama. Ein paar Gedanken, Gefühle und gelegentliche Fragen.

Monat58 als Mama

Was hielt ich mich für schlau, bis ich selbst ein Kind hatte.

Da ist er wieder, dieser kurze Stich, wenn die nächste Windelgröße ansteht. Wenn man die Babyschale vom Tripptrapp durch einen Sitz ersetzt. Genau wie beim Kinderwagen. Es ist schön, dass es weitergeht. Ein bisschen weh tut’s trotzdem. Bekloppt.

Ihr Gesicht, wenn sie aus der Flasche trinkt.

Unsere Frisuren schon wieder.

Manchmal rechne ich aus, wie alt ich bin, wenn sie dies und das eventuell erlebt. Dann denk ich: Warum bin ich nicht schon früher Mama geworden? Ich möchte nichts in ihrem Leben verpassen. Und muss es doch irgendwann.

Heut könnt’ ich gleich das nächste Kind bekommen. Och nee, warte, och komm, nee, das ist jetzt nicht dein ernst…

Machen wir alles falsch?

Du warst mal in meinem Bauch. Ich kann es immer noch nicht fassen.

Der Kinderwagen – die mobile Telefonzelle.

Die Frage ist nicht mehr: “Ist das dreckig oder sauber?” Sondern: “Wie dreckig ist es?”

Wie sie vor sich hinquatscht und Töne macht, irgendwie klingt das ganz schön glücklich.

Mist, das Gerücht, man würde nur noch waschen stimmt ja doch. Das mit dem Chaos auch. Irgendjemand hat erzählt, nur noch ein Mal die Woche aufräumen sei die Lösung. Wir brauchen eine Zweitwohnung für Besuch.

Machen die da alles richtig?

Krawum. Klatsch. Plumps. Boing.

Manchmal würde ich gern mit meinen Augen Fotos machen können. Wenn sie sich ganz eng an mich gekuschelt hat und so unfassbar niedlich aussieht und ich mich nicht bewegen mag, um ja nicht den Moment zu zerstören. Und doch hätte ich so gern ein Bild davon, um es nicht zu vergessen.

Als Eltern baut man in allem Kondition auf: Im Müdigkeit wegstecken. Windeln im Angesicht eines Tornados. Wir sind Hochleistungssportler, nur leider bisher ohne Sixpack.

Das erste Mal mit ihr mehrere Tage und Nächte alleine sein. Davor denken, das wird die Hölle. Danach: war doch gar nicht so schlimm. Da hatte ich aber auch schon wieder ausgeschlafen.

Was hab ich für ein Glück mit diesem Mann.

Zur Arbeit gehen und denken: “Ich wäre jetzt lieber bei ihr.” Zur Arbeit gehen und froh sein, etwas Ruhe zu haben. Zur Arbeit gehen und voller Vorfreude nach Hause kommen. Den Mann unfair überholen auf dem Weg zu ihr.

Es gibt Tage, da geht mir das Lied von Klaus Hoffmann nicht aus dem Kopf: “Ich bin zu müde, um höflich zu sein”.

Und immer mal wieder kommt da plötzlich dieser Gedanke: Du bist meine Tochter, ich deine Mama. Und dann kribbelt es im ganzen Körper vor Freude.

Nichts ist von Dauer. Nicht die anstrengenden Tage sind es. Die einfachen aber leider auch nicht.

Die Vorfreude auf den ersten Urlaub mit ihr.

Sag mir wo die Schnuller sind, wo sind sie geblieben? Sag mir wo die Schnuller sind, was ist geschehn?

Wie k.o. kann man sein, wie glücklich.

Müdigkeit ist ein guter Ratgeber, um herauszufinden, was einem wirklich wichtig ist.

Wie du mich anguckst. Wer signalisiert hier eigentlich wem “Alles wird gut”?

Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott!!!!! Ich passe wieder in meine Lieblingsjeans!!! Oh mein Gott!!!!!

Wann ist der richtige Zeitpunkt fürs zweite Kind? Die einen sagen: “Wartet nicht zu lange, sonst habt ihr euch zu viel Freiheit zurück erkämpft und mögt sie nicht wieder zurück geben.” Die anderen: “Bloß nicht sofort, erst sollte das erste Kind dies und das können.”

Da ist er wieder mein alter Körper. Na gut: fast.

Schlaf Kindlein, Schlaf. Deine Mama ist ein Schaf. Dein Vater ist ein Trampeltier, was kannst du armes Kind dafür. Schlaf Kindlein, Schlaf.

Ach guck, jetzt sind wir auch im Club dieser Eltern, die schwangeren Paaren nicht gleich alles erzählen. Scheint irgendwie ein unausgesprochenes Gesetz zu sein.

Wie sie sich freut, wenn sie uns sieht. Wie sie uns anguckt: Ihr seid mein Glück. Dabei bist du doch unseres.

Du wirst bestimmt Zahnärztin, so wie du ständig in meinem Mund rumfingerst. Du wirst bestimmt Detektivin, so wie du dir alles ganz genau von allen Seiten und mit dieser skeptischen Miene anschaust. Du wirst bestimmt ein Lachsack. Ach ne, biste ja schon.

Diese kurze Überwindung, die es kostet ohne sie zu sein. Als würde das Herz ein Mal kurz mutig sich eine Klippe runterstürzen müssen.

Diese Hormone.

Anderen vertrauen mit ihr.

Warum werden mit eingetrocknetem Babybrei eigentlich nicht ganze Häuser gebaut? Das ist doch der beste Beton.

Was vermiss ich meine Schwangerschaftshosen mit Nierengurt. Ständig zeig ich jetzt unfreiwillig mein Bauarbeiterdekolleté.

Gott sei Dank bist du so verfressen wie wir. Trotzdem nervt diese Breierei. Ich wünschte wir wären schon bei Pommes und Pizzaabenden.

Endlich wieder Alkohol.

Was hab ich dich lieb.

 

Und was geht euch so durch den Kopf?

[herz steffi mitte]

 

Weitere Beiträge zu dem Thema:

Der erste Monat als Mama. Wie das so ist, wenn man ganz viel zum ersten Mal erlebt, ein neues Leben beginnt.

Der zweite Monat als Mama. Was ich mich so frage…

Der dritte Monat als Mama. Worüber ich manchmal so nachdenke…

Monat vier als Mama. Die erste Date Night. Oder wie das so ist, wenn man sich etwas fest vornimmt mit Kind. Beziehungsweise ohne.

36 Comments

  1. Antworten Julia 6. Mai 2015 um 07:41 Uhr

    Liebe Steffi,
    da muss ich ein Tränchen verdrücken. Deine Worte sind so wahr. Mein kleines Baby ist nun 13 Monate alt, sie ist also gar kein Baby mehr und irgendwie wird sie es doch wohl noch lange bleiben.
    All deine Gedanken kann ich so sehr nachvollziehen!
    Liebe Grüße
    Julia

  2. Antworten Tina 6. Mai 2015 um 08:05 Uhr

    Genießt die Zeit . . . . ja, sie ist anstrengend, aber sie ist auch so unendlich toll . . . . Wenn sie größer sind, dann wird man irgendwann uncool und ist “antik” . . . . Die Zeit, wo alles auf einmal anders ist und die Mama nicht mehr so wichtig ist . . . genannt Pubertät . . . .
    Ich liebe meine Kids über alles . . . . aber die Pubertät ist schon ein ziemlich krasser sch . . . . .
    Dennoch bin ich auch ziemlich stolz auf meine Kids (und auch auf mich, dass ich meine beiden ganz gut groß bekommen hab, trotz Trennung und mit allem was so dazu gehört). Sie sind die tollsten und liebsten Menschen mit denen ich mich umgebe und freu mich jeden Tag aufs Neue nen Keks, wenn ich zum Abschied doch noch nen Kuss aufgedrückt krieg (kommt in der Pubertät ja nicht mehr soo oft vor).
    Hab eine schöne Zeit mit Deinen Lieben
    Viele Grüße
    Tina

  3. Antworten merlanne 6. Mai 2015 um 08:19 Uhr

    LIebe Steffi,
    richtig toll wie Du die Zeit mit Baby in Worte fassen kannst. Hätte ich das vor etwa 10 Jahren auch gemacht, ich glaube, es wären ähnliche Gedanken gewesen. Zweifel sind bei Müttern Alltägliches und ich wünschte mir, ich könnte sie einfach abstellen. Denn … der Besuch hat oder hatte auch Kinder und weiß, dass man nicht dauern aufräumen kann und will … denn … man ist müde und dementsprechend verständlicherweise nicht immer super drauf … denn …..Du machst das alles ganz richtig 🙂
    Liebe Grüsse,
    Claudine

  4. Antworten Silvie 6. Mai 2015 um 08:30 Uhr

    Liebe Steffi, ich habe drei Jungs in 3,5 Jahren bekommen – gewollt und geplant. Das ist super aber auch super anstrengend, vielleicht wäre es mit Mädchen anders, glaube ich aber nur bedingt. Die beiden Großen sind 19 Monate auseinander, da war der Große noch richtig klein, als der Bruder kam. Aber dafür sind sie jetzt dicke Freunde. Für uns war es die richtige Entscheidung, so schnell so viele Kinder, aber manchmal denke ich zurück und weiss auch, wieviel mehr Stress, Arbeit, Ärger wir uns dadurch aufgehalst haben – mehr Zeit wäre wahrscheinlich entspannter gewesen aber ich würde es trotzdem nicht anders machen 🙂 Du machst das schon. alles Liebe, Silvie

  5. Antworten Katharina 6. Mai 2015 um 08:30 Uhr

    Bei deinen Beiträgen ist mein Bildschirm immer so komisch verschwommen. Danke dafür.
    Katharina

  6. Antworten Kaddi 6. Mai 2015 um 08:32 Uhr

    Liebe Steffi! Ein sehr schöner, bewegender Artikel! Ganz, ganz viele Fragen davon stelle ich mir täglich auch!
    Oder auch: Ist das ein Zähnchen? Das muss doch eines sein, so wie sie speichelt, die Hände verschlingt etc.

    Unbezahlbar ist auch der Moment, wenn sie morgens viel zu früh aufwacht. Zu allererst denkste dir: “Nee, nicht wirklich, Pauli, oder?” Dann holste sie ins Bett, sie lacht ihr schönstes Lachen und du bist einfach nur happy!

    Unsere Unterhaltungen. Mal laut, mal leise, mal quietschend, mal gurrend und mit ganz viel Mimik!

    Ganz liebe Grüße von
    Kaddi

  7. Antworten Anna 6. Mai 2015 um 09:04 Uhr

    Sehr schön geschrieben und jedes Wort so wahr!. Ich habe drei Prinzessinen zu Hause im Alter von 5 und 3 (2x) Jahren. Es gibt Momente, die sind unbeschreiblich schön, aber auch viele Situationen, da geht man am Krückstock. Finde deinen Artikel toll.
    Ganz liebe Grüße
    Anna

  8. Antworten Dorthe 6. Mai 2015 um 09:12 Uhr

    Ach, liebe Steffi, du schreibst das so toll … schnief …
    Wir sind allerdings an einem Punkt, an dem die “Was hab ich dich lieb” – Gedanken oft durch “ich steck dich gleich mit dem Kopf ins Klo” – Gedanken ersetzt werden … Aber mit ganz viel Liebe natürlich … Nicht, dass gleich das Jugendamt bei mir anruft 😉
    Das Foto ist der Knüller – Kind im Netzt zeigen? Oder lieber nicht? Oder nur mit Balken vorm Gesicht … so schön zweideutig :-)))
    Liebe Grüße,
    Dorthe

    • Antworten Denise-diegutendinge 6. Mai 2015 um 10:10 Uhr

      hahaha genauso ist es 🙂 von ich hab dich ganz doll lieb bis ich steck deinen Kopf gleich ins Klo!! und das alles mit ganz viel Liebe – besonders das Kopf ins Klo stecken 🙂 … Achterbahn der Gefühle!! herzliche Grüße
      Denise

  9. Antworten Michele Decho 6. Mai 2015 um 09:41 Uhr

    Hallo Steffi, bei der Frage wann man das nächste Kind (oder überhaupt ein Kind) bekommt, sollte man nur auf sein Bauchgefühl hören. Ich selbst habe 3 Jungs und habe vor jeder Entscheidung einen langen inneren Dialog geführt (ok beim ersten mal wurden wir eher überrascht). Es ist gar nicht so leicht sich von äußeren Einflüssen frei zu machen und rauszufinden was man selbst und der Partner gern möchte. Bei uns war es nach 2, 2 1/2 und 3 Jahren soweit. Liebe Grüße aus Leipzig,
    Michèle

  10. Antworten Vivi 6. Mai 2015 um 09:47 Uhr

    So authentische, ungefilterte Mama-Gedanken, die schreien ja förmlich danach, geteilt zu werden. Und genau das mache ich jetzt, zu schön! Liebe Grüße, Vivi von hexhex (mit 4,5-Monate-Baby und 5-jähriger Tochter an der Hand – der Abstand ist super, wenn du mich fragst 😉

  11. Antworten Caroline 6. Mai 2015 um 09:47 Uhr

    Da musste ich mir gerade verstohlen ein Tränchen aus den Augen wischen – so schön geschrieben und alles ganz, ganz genau so!

  12. Antworten Constance 6. Mai 2015 um 09:53 Uhr

    Liebe Steffi,
    mein Mann und ich haben uns angewöhnt, bei besonders schönen Momenten mit den Kindern “klick” zu sagen. Das bedeutet übersetzt: “Schau Dir an, wie sie/er jetzt guckt. Ist sie/er nicht zauberschön?” Ganz oft wünsche ich mir auch, ich könnte die Bilder festhalten – es geht nur leider nicht. “Klick” ist unsere Art, es sich bewusst zu machen. Du hast diesen Moment so schön beschrieben. Dafür möchte ich ‘Danke’ sagen.
    Constance

  13. Antworten Juliane 6. Mai 2015 um 10:07 Uhr

    Ich liebe deine Gedanken und Fragen als Mama! Jetzt kann ich sie endlich auch nachvollziehen – mein kleiner Mann liegt neben mir und ist heute 9 Wochen alt ♥
    Herzlichst Juliane

  14. Antworten Soffi 6. Mai 2015 um 10:09 Uhr

    Genau so ists. Ganz genau so. Jetzt ist sie genau 10 Monate alt. Das alte Leben kommt mit den alten Jeans uns einem Gläschen Wein zurück. Anders ist alles trotzdem. Glücklich und müde. Viel Kaffee und noch mehr Kaffee.

  15. Antworten Sonja 6. Mai 2015 um 10:15 Uhr

    Du sprichst mir aus der Seele. So lustig!!! Unsere Tochter wird nächste Woche EIN Jahr. Vor einem Jahr war sie noch in meinem Bauch. Einfach unglaublich.

  16. Antworten Katja 6. Mai 2015 um 10:20 Uhr

    Ich hätte laut gelacht, wenn das Baby nicht auf mir schlafen würde… “Schlaf, Kindlein schlaf” singen wir auch in genau dieser Version. Seit 26 Wochen … Auch ich bin immer wieder glücklich und entsetzt zugleich wie schnell dieses halbe Jahr vergangen ist. Und dabei sind manche Situationen und Tage zäh und laaaang wie Kaugummi.

  17. Antworten susalabim 6. Mai 2015 um 11:22 Uhr

    superschön geschrieben! danke dafür! ist schon 8 jahre her bei uns… und vieles ist nicht mehr so- vieles aber immer noch genauso…
    liebe grüße von susa

  18. Antworten Alice 6. Mai 2015 um 11:23 Uhr

    Laut gelacht und Tränen geweint. Du sprichst mir aus der Seele

  19. Antworten Julia 6. Mai 2015 um 11:28 Uhr

    Liebe Steffi, hurra endlich wieder Deine Gedanken zum Mamasein! SO schön.
    Ich würde sagen zum zweiten Kind: los!! 😉 Meine sind fast auf den Tag genau 2 Jahre auseinander. Ich wollte einen engen Abstand – aber kenne von Freunden auch, dass mehr (also über 3-4 Jahre) entspannter sein kann, weil dann der/die Große mehr versteht, man mehr erklären kann, die Trotzphase in groben Zügen vorbei ist…Hat alles Vor-und Nachteile. Aber wenn ich mir so meine beiden anschaue, bin ich so froh, dass die Kleine schon bei uns ist und ich nicht länger auf sie warten musste. 🙂 Anstrengend ist es sowieso, besonders wenn man auch noch “nebenher” arbeitet. Aber nun ja, wir wollen es ja auch so!
    Liebe Grüße, Julia

  20. Antworten Steffi 6. Mai 2015 um 12:12 Uhr

    Sehr treffend! 🙂 Mir kommen zur Zeit immer folgende Gedanken in den Kopf:

    Nochmal jemandem die niedlichen kleinen Sachen anziehen wollen – reicht das als Motivation für ein zweites Kind?

    Sie wird wohl Regisseurin: gibt gerne Anweisungen und steht auf Applaus 🙂

    Krass, ich bin ja Mama (es hört nicht auf… kommt immer wieder).

    Wieso war ich vor ihrem ersten Geburtstag eigentlich so traurig? Jetzt sind wir schon näher am zweiten als am ersten und ich würd am liebsten nochmal den ersten feiern.

    Die Sachen sind doch so klein… wieso ist der Wäschekorb trotzdem immer voll??

    Ich dachte, alle Kinder mögen Nudeln… und keins mag Käse und Kapern… 😛

    Was sieht sie im Gullydeckel, was ich nicht sehe??

    Wieso find ich es so anstrengend, wenn wir länger als 2 Stunden alleine sind und vermisse sie so, wenn ich sie länger als 2 Stunden nicht sehe?

    Vielleicht denkst du ja in einem dreiviertel Jahr an meine Zeilen zurück 🙂

  21. Antworten Tania 6. Mai 2015 um 12:18 Uhr

    Liebe Steffanie!
    Du hast die Gefühle vieler Mütter zum Ausdruck gebracht. Sehr emotional und ehrlich fühlt es sich an und man kriegt an mehreren Stellen Gänsehaut, weil man das Gleiche mit dem eigenen Kind erlebt hat.
    Mich hat gerade Freundin aus Israel besucht und hat mir DIE Frage gestellt : “Wann ist es denn mit dem nächsten Kind soweit?” Wie bitte? Mir reicht es wirklich! Sie meinte, das habe ich ich schon nach dem dritten Kind gesagt. Wirklich? Ich ertappe mich in der letzten Zeit immer wieder dabei, die süssesten Babymomente zu vermissen. Man ist immer in das Kind verliebt, egal welchen Alters. Aber diese wunderschönen ersten Monate mit Baby gehen sooo schnell vorbei. Diese Gedanken sind sehr gefährlich! Aber noch siebtes Kind? Seeehr gefährlich! Mir gehen momentan so viele Gedanken zum Thema durch den Kopf. Vielleicht schreibe ich einen Artikel darüber. Danke dir noch mal, Steffanie!
    Tania

  22. Antworten Tania 6. Mai 2015 um 12:37 Uhr

    Ooo, die niedlichen Sachen sind Grund genug! Auf jeden Fall freute ich mich auf das zweite Kind, dem ich all diese wunderschönen Kleidchen, Tutuchen, Röckchen und die schönsten Farbnuancen anziehen wollte. Es ist ein Junge geworden. Erst beim fünften Mal hat es mit dem Mädchen funktioniert. Also, es ist ein guter Grund, kann aber sein, dass man lange wartet bis man die gleichen Sachen wieder anziehen kann. Vielleicht gleich alles in weiß 😉 Tania

  23. Antworten Elbekind 6. Mai 2015 um 14:20 Uhr

    Schwangerschaftsjogginghosen mit Nierengurt sind vielleicht nicht schön. Aber auch mit einer 3,5 Jährigen an der Hand dann und wann mordsbequem!!!
    Bekommt euer zweites Kind wenn euer Bauch sagt: Jetzt!!! So haben wir es gemacht. Und es war genau richtig. Unsere beiden Hühner sind fünf Jahre auseinander.

  24. Antworten Kathy 6. Mai 2015 um 15:34 Uhr

    Ohje; ich glaub ich muss weinen *snief*
    Meine Maus wird in drei Wochen schon ein Jahr alt und ich weiß auch nicht wo die Zeit hin ist…

  25. Antworten Marina 6. Mai 2015 um 17:43 Uhr

    herrlich! Geniesst diese Momente.

  26. Antworten Tina 6. Mai 2015 um 20:30 Uhr

    Liebe Steffi, so schön geschrieben, so nachvollziehbar, so wahr. Ich wünschte, Du würdest häufiger diese herz-zerreissenden Posts schreiben!
    Danke,
    Tina

  27. Antworten Madame Tam Tam 6. Mai 2015 um 21:24 Uhr

    Hach ja … ich will diese Zeit wieder zurück … nicht, dass ich mit dem, was ich habe, unzufrieden wäre, aber so als Baby sind die kleinen Knuddel so wunderbar … hach … Ich schwelge gerade in so wunderschönen Erinnerungen … <3 Dankeschön <3 dafür, liebe Steffi … … Hach …
    Mariola

  28. Antworten Heidy 6. Mai 2015 um 21:25 Uhr

    Oh wie schön Du hier die Dinge auf den Punkt gebracht hast… Ich hatte es fast schon vergessen, aber so isses (so war’s – ein bisschen Wehmut schwingt immer mit.).
    Und: Vor Pommes kommt Pizza, bzw. Pizzarand. Und irgendwann kommt Poppkorn. Bei uns sogar schon mit kuscheligem Kinoabend. Im Winter die Winkyfilme im Sommer “Hände weg von Mississippi”. Da hilft der kurze Abstand ganz ungeheuerlich, beiden gefällt der gleiche Film, Hauptsache was mit Pferden …

  29. Antworten LiBellein 6. Mai 2015 um 22:52 Uhr

    Das ist schön….so schön! Es ändert sich kaum :o)….sie bleiben unsere Babys, immer.
    Meines ist jetzt 12 und einen halben Kopf größer, stinkt wie ein Puma und möchte trotzdem noch kuscheln. Er bringt mich so schnell zum Lachen, schafft sonst keiner! ….die Windeln lassen wir jetzt weg :o)

    LiebenGruß von Sandra
    ….

  30. Antworten Julia 7. Mai 2015 um 11:23 Uhr

    Liebe Steffi, ein Nachtrag zu meinem Kommentar: das ist der beste Artikel meiner Meinung nach zu Deiner Frage “wann das zweite Kind”: http://mamablog-mamamia.com/2015/05/07/was-sich-mit-kindern-wirklich-aendert/
    LG, Julia

  31. Antworten Carolin 8. Mai 2015 um 11:49 Uhr

    Ja ja ja! Wie schön und wie treffend. Danke für diesen Text! Eins allerdings, hüstel, meine Lieblingsjeans ist irgendwie kleiner als früher. Puh, dabei hatte ich mir das so fest vorgenommen vor Nummer zwei, die sich für Herbst mit dann gut zwei Jahren Abstand angekündigt hat. Gerade finde ich diesen Abstand super (und dabei war ich mir erst ganz uneins – ist diese erste Kind nicht schon so ein Geschenk, reicht das nicht?). F rennt und springt und erzählt uns (und anderen), was ihn bewegt. Erst gestern musste er zwei fremden Babys über den Kopf streicheln und sie mit Steinen beschenken. Wir freuen uns jetzt riesig, wie das Leben im Oktober aussieht, ich bin gespannt!

  32. Antworten tina 9. Mai 2015 um 15:21 Uhr

    Puhhh, erstmal Nase hochziehen und Tränchen abwischen…
    Ja, ja, ja, genau, ich auch, so ist es!
    Du schreibst echt so schön, direkt als wär’s aus meiner Seele 😉
    Meine Tochter hatte vor 2 Tagen ihren 1. Geburtstag und alle meinten, das wird ein sentimentaler Tag. Ich dachte erst “wieso?”, aber JA!
    Was für ein intensives Jahr!
    Alles Liebe weiterhin für dich!
    Und ich würde auch allen Noch-Nicht-Müttern raten: Wartet nicht zu lange!

  33. Antworten Sandra 18. Mai 2015 um 08:56 Uhr

    Liebe Steffi! Deine Gedanken zum Mama-Sein liebe ich so sehr! Du schreibst mit so viel Gefühl und Liebe, dass ich als Noch-nicht-Mama richtig Lust aufs Kinder kriegen bekomme! Vielen Dank, dass du uns mit deinem Blog so an deinem Leben teilhaben lässt! 🙂 LG Sandra

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