Wonach ist dir heute?

Freitag war spontanes Frostbeulen-Treffen: Frostbeulen-Freundin Tina und ich (Superfrostbeule) bastelten noch kurz was für ihre Hochzeitsfeier am nächsten Tag und währenddessen kochte der tolle frisch angetraute Ehemann eine Linsensuppe, die uns einheizen sollte. Das Rezept stammt nämlich aus dem Buch Seelenwärmer: Kochrezepte und Wohlfühl-Tipps für kalte Tage. Schwieriger Titel, aber einfache Rezepte. Und schau an, uns wurde wirklich warm!

Also habe ich das Buch schnell entführt und noch was draus gekocht: Ziegenfrischkäse auf Sesambiskuit mit karamelisierten Kumquats, die haben nämlich auch eine einheizende Wirkung. Kumquats (Zwergorangen, siehe unten im Original) muss man mögen. Bitter muss man mögen. Sonst wird das nichts mit Kumquats und einem. Wer’s ein bisschen bitter mag, aber auch süß: kann oben drüber einfach ein bisschen Akazienhonig geben. Wer bitter mag: wird dieses Rezept lieben. Und dankbar sein für Antigrippegranate.

Alles gut bei euch?

Ich sag nur: Love is in the air. I ♥ schöne Hochzeiten, hach…

Liebe Hamburger Bräute: gefeiert wurde übrigens in der Villa Verde, die Location fühlt sich an wie ein privates, großes Esszimmer mit offener Küche, sehr gemütlich, sehr zu empfehlen!

♥ Steffi

 

Für 4 Personen als Vorspeise oder für 2 als Hauptgericht

Zutaten: 3 Bio-Eier, 1 Prise Salz, 4 TL Waldhonig, 90 g Mehl, 40 g Maisstärke, 2 EL schwarzer Sesam (wir haben weißen genommen, hatten wir noch), 400 g Ziegenfrischkäse, 125 g Kumquats, 1 EL Walnussöl (riecht das immer wieder gut), 1/2 Vanilleschote, 1 EL rosa Pfefferbeeren, 1 EL Thymianblätter, plus evtl. fürs Süßen später, falls etwas bitter: Akazienhonig

Zubereitung:

1.) Der Sesambiskuit: Den Backofen auf 200 Grad (Stufe 3/ Gas, 180 Grad Umluft) vorheizen. Die Eier und das Salz aufschlagen, 1 TL Honig dazugeben, Mehl und Mailsstärke sieben und vorsichtig unter die Masse heben. Die Biskuitmasse auf ein Backblech (oder in eine Form; 20 x 20 cm) dünn ausstreichen und mit Sesam bestreuen. Den Teig für 8-10 Minuten goldgelb backen. Den fertigen Biskuit in acht gleich große Stücke schneiden, alle mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen und für eine Portion je zwei stapeln.

2.) Die Kumqasts: waschen, halbieren und im Walnussöl in einer Pfanne erhitzen. Die Vanilleschote auskratzen und zusammen mit dem Mark in die Pfanne geben. Den rosa Pfeffer und den Thymian ebenfalls dazugeben und für 1 Minute kurz mitbrutzeln. Zm Schluss den restlichen Honig unterrühren, die Vanilleschote entfernen und die Mischung über das Ziegenfrischkäsebiskuit geben. Wem die Kumquats zu bitter sind: einfach noch Akazienhonig mit drüber geben.

 

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Pio 6. Februar 2012 um 08:50 Uhr

    Oh das klingt lecker!

    Ach ja- Bitter muss nicht sein: einfach die Kumquat ordentlich von allen Seiten abreiben. Dann schmeckt sie nur nach frisch fruchtig säuerlich und manchmal auch noch süß 🙂

    Eine schöne Woche Dir!

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  3. ChristinaInAustralien 6. Februar 2012 um 09:09 Uhr

    Prima für vegetarische Gäste, merk’ ich mir gleich.

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  4. allesistgut 6. Februar 2012 um 09:20 Uhr

    Kumquats sind mir eigentlich auch zu bitter. Aber mit dem Honig kann ich es mir gut vorstellen. Allein weil Ziegenkäse dabei ist, muss es mir ja schon schmecken. Vielen Dank für’s Rezept und Dir einen tollen Wochenstart! 🙂

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  5. Kassiopaia 6. Februar 2012 um 18:14 Uhr

    Die Villa Verde habe ich mir auch angesehen zwecks Hochzeitsrecherche. Leider zu teuer für mich, aber ich glaube sehr, dass man da toll feiern kann! ^^

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  6. Mia 7. Februar 2012 um 12:32 Uhr

    Kumquats und ich, wir können sehr gut miteinander. Ich mag ja gern ein bisschen bitter.
    Das muss ich unbedingt mal ausprobieren! Allein die Biskuits lesen sich ja herrlich!

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  7. clara 7. Februar 2012 um 17:51 Uhr

    Ach wie nett.. Bei Ina im Villa Verde haben wir schon mehrfach ganz toll gefeiert!!! Tolle Location!!
    Liebste Grüsse und bis bald
    von der MEGA-SUPER-Frostbeule

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  8. neobe 22. Februar 2012 um 08:27 Uhr

    Hi,
    bin auf Rezeptsuche nach einem Appetizer für meine Gäste am Wochenende auf dieses tolle Rezept von dir gestoßen. Fantastisch! Aber sag mal, wirklich 125 Kumquats? Oder eher 25?
    Das kommt mir so viel vor?!

    LG neobe

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  9. Tanja 23. Februar 2012 um 13:35 Uhr

    Das Buch ist einfach klasse!

    Nachdem ich Dein Rezept gesehen habe, war es auch schon im Warenkorb und drei Tage später bei mir zuhause… 🙂

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  10. Jenny 25. April 2012 um 11:19 Uhr

    Total lecker! Danke für das Rezept 🙂

    http://www.curvy-life.de/

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