Wonach ist dir heute?

Nächste Woche Montag ist Valentinstag. Kann man mögen, muss man aber nicht. Wir, Achtung, das klingt jetzt schlimm nach Schlager: wir lieben auf jeden Fall die Liebe. Zu dem tollsten Mann der Welt, der liebsten Freundin, dem besten Freund, den eigenen Kindern, Katzen, Hunden, Dr. Meier, Gretchen, wem auch immer. Und wir lieben Hübsches & Leckereien und deshalb feiern wir ab heute hier für zwei Wochen die We ♥ Wochen, in denen wir euch besonders herzliche Sachen zeigen, mit denen man seine Liebsten toll verwöhnen kann. Und eine sehr schöne Verlosung wird es auch geben: gleich diesen Mittwoch!

Los geht’s mit dem köstlichsten Nachtisch, den ich seit langem gegessen habe und in den ich schwer verliebt bin: Rahmtöpfchen mit Heidelbeer-Limetten-Sauße.

Meine Freundin S. hat ihn uns zur ersten neuen Folge von “Doctor’s Diary” serviert. Und plötzlich wußten wir gar nicht mehr, wegen was wir mehr stöhnen sollten: Dr. Meier oder diesem köstlichen Nachtisch.

Das Rezept stammt ursprünglich aus der nach wie vor besten Kochzeitschrift “Lecker” (Ausgabe 10/07), aber  meine schlaue Freundin S. hat es noch köstlicher gemacht dank ein paar Ergänzungen.

Und wer gleich das Wort Gelatine liest und Angst bekommt, dem sei gesagt: Ganz ruhig, atmen, das ist wirklich, wirklich nicht schwer. Man kauft einfach Gelatine-Blätter (z.B. von Dr. Oetker), weicht die in einer Schale kaltem Wasser ein, drückt sie anschließend aus und lässt sie in der heißen Sahne mit zergehen. Das funktioniert ganz, ganz einfach, versprochen. Der Nachtisch ist einfach zu köstlich, als sich davon abhalten zu lassen.

Das einzige, was ihr beachten müsst: Der Nachtisch muss ziemlich lange (ca. 6 Stunden) ziehen, also früh genug machen.

Das Rezept:

Zutaten für 4 Personen: 1 Vanilleschote (man könnte es auch mit einem Päckchen Vanillezucker machen, aber das schmeckt nur halb so köstlich), 300 g Schlagsahne, 74 g Zucker, 2 Blatt weiße Gelatine (atmen, atmen, das wird schon!), 250 g Magerquark, 1 Glas (250 g – die Hälfte würde theoretisch auch reichen, aber wir essen das gern mit ganz viel von der köstlichen Soße) Heidelbeeren im eigenen Saft, 1 Limette (bei der Hälfte Heidelbeeren natürlich auch nur eine Hälft Limetten)

Zubereitung:

1.) Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark (genau, das schwarze Krümmelige) vorsichtig herauskratzen. Alles zusammen mit der Sahne und dem Zucker in einem Topf aufkochen. Die Hitze etwas bremsen und während man ab und zu immer mal wieder umrührt, für ca. 10 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Die Gelantineblätter in z.B. einen Suppenteller mit kaltem Wasser legen und da für ca. 5 Minuten ruhen lassen.

2.) Den Topf vom Herd nehmen und die Vanilleschote herausfischen. Die Gelatine aus dem Wasser nehmen, ausdrücken (einfach in der Hand, als sei es ein Lappen) und zu der warmen Vanillesahnesuppe geben und da unter ständigem Rühren auflösen. Den Quark in einer Schale glatt rühren mit einem Löffel, 2 EL vom Quark in die Vanillesahnegelantinesuppe geben, unterrühren und dann die gesamte Suppe zum Quark geben. Alles gut miteinander verrühren, ein Schneebesen macht dabei einen guten Job. Die Creme in schöne Schälchen füllen. Meine Freundin S. hatte dafür eine entzückende Idee: sie hat die Creme in antike Teetassen mit Blumenmuster gefüllt. Sah entzückend aus. Die Schälchen für ca. 6 Stunden kalt stellen.

3.) Vor dem Servieren die Heildelbeeren samt Saft und einer ausgedrückten Limette pürieren und als Soße dazu servieren.

Fröhliches Genießen wünscht euch: Steffi

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Jana 7. Februar 2011 um 14:03 Uhr

    Eigentlich will ich nicht! Aber ich habe einen inneren Zwang, wenn ich irgendwo “Gelantine” lese. Ich muss das dann korrigieren. Denn “Gelantine” heißt richtig “Gelatine”. Und ich hatte eine Chemielehrerin, die uns regelmäßig 5 DM zahlen ließ, wenn jemand “Gelantine” sagte. Ich weiß, Klugscheißer gehören erschossen, aber ich kann nicht anders. Es tut mir auch wirklich leid. Aber! 🙂
    Ich werde das nachkochen und danach ganz seelig sein, wie toll “Gelantine” funktioniert!

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  3. Annie 7. Februar 2011 um 15:39 Uhr

    Tolle Rezept!!! Fuer den kommenden Montag ganz fest eingeplant…und die liebste Freundin bringt mir dafuer (im Flieger!!!) den Magerquark mit…den gibt es hier im ir(r)en Land naemlich so nicht zu kaufen 😉
    Happy Monday!
    Annie

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  4. Kollegin 7. Februar 2011 um 17:48 Uhr

    Gelatine, Gelantine, Guillotine. Ich hab damit keinerlei Erfahrung. Aber wenn ich mir das Bild da oben so anschau, dann steht mein erstes Mal mir wohl bevor. Denn das sieht sehr, sehr lecker aus. Geht das wohl auch mit Himbeeren? Ich glaub, ich werd am Wochenende mal ein paar Scheibchen einweichen…

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    • Steffi 7. Februar 2011 um 19:37 Uhr

      @ Kollegin: hah, Himbeeren hatte ich auch zuerst im Kopf! Das schmeckt bestimmt köstlich. Vielleicht auch etwas Limettensaft mit reinpressen? Das ist der besondere Twist, you know? Und unbedingt eine echte Vanilleschote, unbedingt! Das wirste lieben!! Alles Liebe, Steffi

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  5. Virginia 7. Februar 2011 um 21:03 Uhr

    oh ja, der war lecker, s und s und f, gell? ich weiß noch genau, wie der schmeckt und damit ich das nicht vergesse, wird der morgen mal zubereitet. mit gelatine. wenn es nicht klappt, ruf ich Euch mädels an 🙂

    p.s.: ganz wichtig ist ja, 74 g Zucker zu nehmen. denn 75 g wäre eindeutig zu viel :)))

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  6. Lina 15. Februar 2011 um 09:29 Uhr

    Das sieht ja richtig lecker aus und passt super zum Valentinstag. Habt ihr auch alle einen schönen Valentinstag gehabt?

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