Wonach ist dir heute?

MamaGartenzaun

Jedes Mal wenn ich meine Eltern besuchen fahre, werde ich gefragt, was ich gern essen möchte, wenn ich ankomme. Und jedes Mal wünsche ich mir: Curryreis. So wie meine Schwestern. So wie mein Vater, wenn er die Wahl hat. So wie mein Freund, wenn er mitkommt. Der Curryreis meiner Mutter (Mutter mit Mitte 20 siehe oben, Curryreis siehe unten) ist eine Wucht! Und so einfach. Und: Man kann die Reste auch noch ohne Probleme am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen. Falls etwas übrig bleibt. Bleibt es aber nie.

Zutaten: 5oo g Thüringer Mett (Wenn man Gehacktes nimmt, wird’s leider furztrocknen, auch wenn unser Freund Frank nach wie vor behauptet, das hätte auch geschmeckt. Er flunkert.), 1 Zwiebel, 4 Tomaten, eine Hand voll Rosinen, ordentlich Currypulver, 1,5 Becher Naturreis, 1 säuerlichen Apfel, etwas Zitronensaft, etwas Pfeffer

Zubereitung für 3 Personen:

1) Reis in doppelter Menge Salzwasser 20 Minuten kochen.

2) Zwiebeln klein schneiden (ich nehme währenddessen immer Wasser in den Mund, damit die Augen nicht tränen) und in der Pfanne glasig dünsten. Tomaten würfeln und zu den glasigen Zwiebeln dazugeben. Deckel auf die Pfanne. 10 Minuten auf der Herdplatte ziehen lassen (wir haben einen Elektroherd, ich lasse es auf Stufe 2 bis 3 vor sich hin köcheln), ab und zu umrühren. Anschließend pfeffern.

3) Apfel schälen und würfeln, Rosinen abspülen und beides in die Pfanne dazugeben. Mit circa einem EL Zitronensaft beträufeln, 10 Minuten auf der Herdplatte ziehen lassen.

4) Die Zutaten in der Pfanne auf eine Seite schieben, in die andere Pfannenhälfte Mett zerbröckeln, anschließend beides vermischen und ordentlich Currypulver drüber geben. Deckel drauf und 30 bis 40 Minuten auf der Herdplatte ziehen lassen. Achtung: Ab und zu umrühren, damit es nicht anbrennt. Jajaja, ist mir alles schon passiert…

5) Reis in die Pfanne dazugeben, gut durchmischen und mit Curry und Pfeffer abschmecken.

Schönen Mhhhontag!

TasseReis

Zwiebeln

Tomaten

Tomaten:Zwiebeln:Pfanne

Apfel

TomatenZwiebelnRosinenApfel

Mett
HälfteMett
Currydrauf

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Imke 24. September 2009 um 21:24 Uhr

    Ist das nicht das hübsche Foto deiner Mama, das früher schon immer bei dir im Jugendzimmer stand? Hach wie schön… da werden Erinnerungen wach! Vielleicht probier ich den Curryreis auch mal aus, dann fallen mir bestimmt noch viele lustige Geschichten ein…
    Herzliche Grüße aus Oldenburg und danke für diesen wahrhaft schönen Blog!

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