BEZAHLTE PARTNERSCHAFT

Kinder kriegen:

Mein neues Leben mit Doppelkarre. Oder: Warum die Wahl des Kinderwagens eine hoch emotionale Sache ist.

Text – Stefanie Luxat

OhhhMhhh Bugaboo Donkey Duo Blogpost

Wirklich Angst gemacht hat mir am bald Mutter sein von zwei Kindern unter zwei nur eine Sache: Der Transport aka der Kinderwagen. Ich bin gern frei, flexibel, nicht festgebunden. Ich flitz gern von A nach B, noch schnell zu C, D, ach bei E noch dies und F noch das – etwas erlebt oder erledigt zu haben gibt mir ein gutes Gefühl.

Zu meinen liebsten Erinnerungen aus dem ersten Jahr mit Kind Nummer eins gehören die vielen Spaziergänge und Schiebestrecken. Die Tage draußen, an denen wir morgens gut gelaunt los und abends schwer bepackt mit tollen Erlebnissen und vielen Erledigungen zurückkehrten. Mit meinem ersten Kinderwagen von Brio habe ich nicht nur unser Kind transportiert, ich bin damit, auch alleine mit Kind, auf Reisen gegangen, habe ihn als Gepäckesel und Reisebett umfunktioniert und es war einer meiner besten Mitarbeiter, als ich von heut auf Morgen einen Online-Shop mit selbst designten Wandstickern und Adventskalendern gründete und kaum wusste, wie ich die vielen Bestellungen zur Post bekommen soll.

Der Kinderwagen hat mir geholfen weiterzuleben wie ich wollte, hat für mich geschleppt und das Kind mitgeschaukelt.

Er ist mein Synonym für Freiheit. Beziehungsweise war es, bis ich plötzlich mit Kind zwei schwanger wurde und Kind eins noch zu klein war, um lange Strecken alleine laufen zu können. Das machte mir ernsthaft Sorgen.

Als ich auf dem Blog verkündete, dass ich zum zweiten Mal schwanger bin, hatte ich kurz darauf Emails von allen Kinderwagenanbietern im Fach, mit der Frage, ob sie mich ausstatten dürften. Ausstatten heißt: sie stellen einem einen Kinderwagen für umsonst zur Verfügung und man berichtet darüber auf seinem Blog oder bei Instagram et cetera. Bisher war ich mit solchen Aktionen sehr, sehr sparsam, habe fast alles dazu abgelehnt und lieber selbst gekauft und bezahlt. So auch den Kinderwagen von Brio.

OhhhMhhh Bugaboo Donkey Duo Elbe

Eins der Angebote in meinem Emailfach klang aber irgendwie verlockend: sie kam von der PR-Agentur der Kinderwagen-Marke Bugaboo. Ehrlich gesagt hatte ich mich bei Kind eins bewusst gegen einen Wagen von Bugaboo entschieden. Weil mir die Wanne zu tief lag, ich das Gefühl hatte, dass die Rückenprobleme gleich mit geliefert werden würden. Und auch das Logo, das man in Hamburg und jeder Großstadt überall sah, ging mir auf die Nerven. Nur jetzt stand da plötzlich etwas von einer Doppelkarre, die sich bei Bedarf von einem Kind auf zwei ausklappen ließ und andersherum: sprich zurück auf ein Kind mit schickem Einkaufskorb daneben.

Wie das so ist, wenn einen ein Thema beschäftigt, sieht man es plötzlich überall. Selektive Wahrnehmung olé. Ich achtete jetzt nicht mehr auf Eltern mit einem Kind, sondern suchte förmlich beim Spazierengehen nach Eltern mit zweien und wie die ihre Kinder samt Zubehör transportieren. Für ein Kiddy Board war unsere gut eineinhalb Jahre alte Tochter Ruby noch zu klein, ausserdem liebt sie es, sich es sich in ihrer Karre gemütlich zu machen mit einem Snack und Drink. Tragetücher und Tragen wuppt mein Rücken leider nicht, es musste also etwas wie eine Doppelkarre her. Ich bin nicht der Fahrradanhänger-Typ. Die Dinger lassen sich ja auch wunderbar als Karre umfunktionieren. Nur: Ich fahre (noch) kein Fahrrad. Manche erinnern sich eventuell an die Geschichte, als mein Fahrrad über Jahre in der Hecke fest gewachsen war. Plus, da bin ich ganz ehrlich, die Karre sollte bitte auch noch schlicht schick in Schwarz und easy zu schieben sein, so dass ich weiter viel Spaß daran hätte.

Ich guckte mir den Bugaboo Donkey Duo, die Doppelkarre auf der Website an, suchte die Email der PR-Agentur raus und steckte sie wochenlang immer wieder zurück ins Fach, interviewte Freunde, die die Karre hatten, alle waren begeistert und trotzdem hatte ich weiter Schiss. Weil: das Ding ist riesig, das kann man nicht kleinreden. Auch wenn es der schmalste unter den Riesendingern ist. Wenn es nur für ein Kind aufgezogen ist, hat es die Breite eines durchschnittlichen Kinderwagens. Ist sie ein Zweisitzer, ist sie auch nicht breiter als ein Rollstuhl, aber man fühlt sich oft ähnlich behindert im Alltag.

OhhhMhhh Blogpost Donkey Duo Elbe

Irgendwann, als mein Mann die Frage schon nicht mehr hören konnte, ob ich denn mit dem Wagen, den ich inzwischen The Beast nannte, wie Obamas riesiges gepanzertes Arbeitsauto, ins Haus, den Fahrstuhl, den Supermarkt, meine Lieblingsgeschäfte et cetera kommen würde, dachte ich: einen Versuch ist es wert. Den Brio, so versprach ich mir selbst, würde ich so lange zur Sicherheit behalten. So einfach würde ich den nicht hergeben, wenn ich auch gerade keine Lösung hatte, wie ich ihn in unser neues Leben integrieren könnte.

Und dann war er da. Unser Sohn und der Tag des ersten Ausflugs. Ruby war begeistert einen Schiebepartner an der Seite zu haben, nutzte die Abdeckung über ihrem Bruder als Ablagefläche für Spielzeug, ihren Schnuller, Essen, alles was sie gerade nicht halten wollte. Ich war erstaunt, dass sich die Doppelkarre genau so einfach schieben und wenden ließ wie damals der Brio mit nur einem Kind. Er dreht sich quasi auf der gleichen Stelle um die Achse. Heißt: ich kann mit einer Hand die Haustür aufhalten und mit der anderen den Wagen um sich selbst drehen, wenn ich rückwärts mit ihm aus dem Fahrstuhl komme und rausschieben.

Der Kinderwagen ist auch irre leise, was zu lustigen Situationen führt. Wir haben schon den einen oder anderen Passanten zu Tode erschreckt, wenn ich plötzlich von hinten laut fragte, ob wir eventuell kurz überholen dürften. Seitdem frage ich ganz vorsichtig an. Ich habe mich hingegen erschrocken, was die Leute so fragen: „Habt ihr Zwillinge bekommen?“ – „Ja! Das eine war 12 Kilogramm schwer bei der Geburt, das andere 3,8!“ WTF?!

Manchmal ist der Wagen auch ein Erkennungszeichen unter Menschen, die mal in einer ähnlichen Situation waren oder noch sind: Ein Mal stand ich in der Apotheke, bestellte eins der homöopathischen Medikamente, die frisch gebackenen Mamas über die Anfangszeit helfen. Die Apothekenhelferin guckte mich, die zwei kleinen Kinder und die Riesenkarre so voller Wärme an, an einem dieser Tage, die einfach nicht flutschen wollen, und fragte dann auch noch: „Sollen wir ihnen vielleicht einfach die Medikamente nach Hause bringen, wenn sie da sind? Dann müssen sie nicht extra noch mal alle einpacken und wieder los…“ Als Antwort schossen mir Tränen in die Augen.

OhhhMhhh Bugaboo Donkey Duo Jump

Auch mit einer Nachbarin, die ich vorher nie wahrgenommen hatte, kam ich innerhalb von Sekunden auf dem Bürgersteig ins Gespräch, weil sie auch so einen doppelten Esel hat. Wir schoben gerade beide im Eiltempo in die selbe Richtung. Man weiß einfach sofort, was bei den anderen mit zwei Kindern in dem Alter abgeht. Auch ohne Worte. Da reicht ein solidarisches Lächeln, wie ich es jetzt öfter austausche mit Eltern und Besitzern von Doppelkarren. Egal ob mit Bugaboo-Logo oder nicht.

Damit das neue Leben mit zwei so kleinen Kindern im Alltag flutscht, muss man gut organisiert sein. Ich überlege mir meist schon abends, was ich am nächsten Tag aufgeteilt nach morgens (Einzelkarre) oder nachmittags (Doppelkarre) erledige. Weil: mit der Doppelkarre kommt man dann doch nicht in jeden Laden. Zumindest abseits der Innenstadt und großer Geschäfte. Ich liebe viele kleine Geschäfte, mein liebster Blumenladen hat eine schmale Eingangstür, liegt im Souterrain. Bei meiner Postfiliale muss man Treppen hinauf, da hilft bei einer Einzelkarre schon mal jemand beim Anheben, bei einer Doppelkarre undenkbar. Also gehe ich jetzt neue Wege oder bewusst vormittags.

Was dann manchmal ein bisschen nervt: den Aufsatz fürs zweite Kind noch Zuhause einzusammeln, um es aus der Kita zu holen. Was dagegen ein Traum ist: beide Kinder dann ab der Kita nebeneinander zu haben und gut bespaßen zu können. Und manchmal spielen wir dann einfach Tetris bei Edeka. Wenn uns andere entgegen kommen und Aktionsstände und Warenwagen im Weg stehen.

Überhaupt – so eine Doppelkarre zwingt einen geradezu zum entspannen.

Man kann nicht mal eben so zick zack flott überholen und wieder einscheren. Das läuft jetzt alles gemütlicher. Und ich habe noch etwas gelernt: Ich habe aufgehört mich zu entschuldigen. Am Anfang symbolisierte der Riesenwagen fast schon mein riesengroßes schlechtes Gewissen, dass ich so viel Platz auf dem Bürgersteig einnehme. Das hatte ich schon bei dem Kinderwagen mit nur einem Baby. Aber damit habe ich jetzt aufgehört. Ich versuche weiter so viel Rücksicht zu nehmen wie nur irgendwie, aber ich habe kein schlechtes Gewissen mehr. Im Gegenteil: ich bin stolz auf unsere Gang. Besonders, wenn unsere Tochter ganz lässig ihren Ellbogen raushängen lässt, so wie Til Schweiger damals in „Manta, Manta“. Dann finde ich sogar das Logo cool.

 

P.S.: Nach einer Woche mit dem neuen Esel habe ich unseren Brio übrigens bei Ebay verkauft. Für einen sehr guten Preis. Neu hatte er um die 1200 Euro gekostet, gebraucht ging er weg für 700 Euro. Das erzähle ich nur, weil mir schon klar ist, dass der Donkey Duo, genau wie der Brio, ein Porsche ist, den sich nicht jeder mal eben leisten kann. Es gibt ihn aber auch gebraucht zu kaufen oder man wird ihn auch selbst gebraucht wieder sehr gut los. Wie sagte vor kurzem die Nachbarin zu mir: „Der hat seinen Preis längst abgearbeitet.“

P.P.S: Die Bilder hier hat die wunderbare Kristina Assenova gemacht. Sie ist in erster Linie Hochzeitsfotografin, aber macht mittlerweile auch großartige Familienfotos. Wie auch nach der Geburt von Ruby haben wir sie jetzt auch wieder gebeten, uns als Vierer-Bande zu fotografieren. Kristina ist nicht nur sehr talentiert, sondern auch mega entspannt. Falls jemand eine Fotografin sucht – ich kann sie immer wieder von Herzen empfehlen.

Text – Stefanie Luxat

Fotos – Kristina Assenova

22 Comments

  1. Antworten Kerstin 7. Mai 2016 um 14:02 Uhr

    Oh ja, den haben wir die ersten Wochen auch sehr genossen. Allerdings hatten wir ihn nur geliehen, denn den gekauften von ebay haben wir leider nie erhalten. Da gibt es leider auch eine Menge schwarzer Schafe was das Verkaufen von Kinderartikeln angeht.
    Manchmal hätte ich ihn auch immer noch gern, aber mein Mann ist mehr mit den Jungs zu zweit unterwegs und der schiebt lieber den Fahrradanhänger und Paul und ich sind nur zu zweit auch sehr glücklich mit unserem Joolz.

  2. Antworten Beate 7. Mai 2016 um 15:20 Uhr

    ;-)… Ich liebte meine Kinderwagen auch immer sehr. Der Bugaboo kam allerdings erst raus, als meine Kinder dem Kinderwagenalter entwachsen waren.

    Ich hatte einen hohen Verschleiß (fand so viele so toll) und hatte über eBay einen regen Handel. Alle gebrauchten Wagen gingen gut weg. “Damals” war das Maß aller Dinge noch Teutonia ;-).
    Der Wagen trug Tochter eins und Tochter zwei auf dem Kiddyboard, meistens noch einen Roller oder Laufrad oder beides, meine Einkäufe von unterwegs, Proviant etc.

    Und weißt Du was wirklich hart war, als der Kinderwagen nach jahrelangem Schieben daheim blieb ;-). Plötzlich musste man Einkäufe, Kinder, Proviant etc. tragen, koordinieren etc. Da dachte ich kurz über einen Hackenporsche nach…

    Und plötzlich sind die Töchter Teenager und meine Große macht im Winter ihren Führerschein. Das ist dann nochmal ein ganz anderes Thema der Fortbewegung für mich, als Begleitung der Fahranfängerin…

    • Antworten Steffi 7. Mai 2016 um 19:53 Uhr

      @Beate: Oh shit, stimmt! Irgendwann haben wir ja wirklich keinen Wagen mehr! Dann bekommen sie Fahrradanhänger für die Einkäufe, die Kinder! Und ich jogg hinterher mit meinem Hackenporsche! 😉 Wünsch dir starke Nerven als Beifahrerin, das stell ich mir tough vor, ich würd die ganze Zeit mitbremsen und mich an die Handbremse klammern! 🙂 Herzlich, Steffi

  3. Antworten Christine 7. Mai 2016 um 19:21 Uhr

    Bei uns war es sehr ähnlich: der heissgeliebte, gebraucht gekaufte Hesba musste weichen als ich das zweite Kind bekommen habe und Nummer eins knapp 2 Jahre alt war. Ich hatte übrigens auch die Befürchtung mit der tiefliegenden Wanne 😉

    Jetzt haben wir den Wagen seit 2 Jahren und mittlerweile liegen/sitzen Kind Nummer 2 und 3 im Wagen und ich erfreue mich jeden Tag an der Karre. Diese alltäglichen Gebrauchsgegenstände die das Leben mit mehreren kleinen Kindern leichter machen – großartig!

    • Antworten Steffi 7. Mai 2016 um 19:59 Uhr

      @Christine: Oh ja, so wahr! Hast du noch nen Tipp für Gebrauchsgegenstände für das Alter bzw. zwei von der Sorte in fast ähnlichem Alter? Ich lieb ja auch den Babyaufsatz von Stokke für den Triptrap sehr. Da kann man von Anfang an mit allem am Esstisch essen und hat die Hände frei – herrlich! Herzliche Grüße, Steffi

      • Christine 7. Mai 2016 um 21:05 Uhr

        Den Babyaufsatz hätte ich in jedem Fall auch empfohlen. Den haben wir damals schon für den ersten gekauft und wenn wir ihn nicht gerade in Gebrauch hatten hab ich ihn verliehen.

        Ich liebe auch die Babywippe von BabyBjörn, wandert immer mit von Raum zu Raum und wenn ich den fast Zweijährigen ins Bett bringe Wippe ich mit dem Fuß das Baby 🙂 funktioniert bisher und der junge Mann hat Mama “für sich” – wenigstens ist keins von den Geschwistern in Sicht.

        Sonst fällt mir nur ein, dass ein Wäschetrockner wirklich den Alltag erleichtert und nicht überall in der Wohnung die hübschen Wäscheständer stehen 😉

        Herzliche Grüße!

      • Steffi 10. Mai 2016 um 22:50 Uhr

        @Christine: Ahhh, das mit der Babywippe habe ich jetzt schon öfter gehört, vielleicht teste ich die auch noch mal. Und ich bin sehr, sehr kurz davor einen Trockner anzuschaffen. Heidewitzka, wir kommen gegen den Wäscheberg echt nicht mehr an… Nur fehlt der Platz für den Trockner. Vielleicht muss es so eine Waschmaschine mit integriertem Trockner werden, mal sehen! Herzliche Grüße, Steffi, die übrigens drei (!) Wäscheständer besitzt

      • Nanne 31. Mai 2016 um 23:34 Uhr

        Babywippe kann ich auch sehr empfehlen, nur würde ich eher eine stärker liegende nehmen! Ruhig mal im Freundeskreis fragen- wir haben eine von Chicco mit Spielebogen. Ja, nicht die tollste Marke aber ich finde sie in Bezug auf Haltungsschäden viel, viel besser als BabyBjörn. In letzterer sitzen die Babys ja schon relativ aufrecht und in der Chiccowippe konnte sich unser Kind auch ganz gut bewegen. Und der Spielebogen wurde geliebt!

  4. Antworten Steffi 8. Mai 2016 um 10:12 Uhr

    Hi, der Wagen ist sicher praktisch für die Stadt. Wenns holpriger wird und das Kind auch mal ein Schläfchen auf gerader Fläche machen will, bin ich nach wie vor von meinem AngelCab begeistert. Der absolut schönste Wagen der Welt 😉 Aber das denkt ja Jeder von seinem Wagen. Einziger Nachteil dran ist der, dass man alle zwei Meter auf ihn, statt auf das süße Baby drin, angesprochen wird.

    • Antworten Steffi 10. Mai 2016 um 23:00 Uhr

      @Steffi: Arbeitest du für AngelCab? Klingt irgendwie so nach versteckter Werbung. Weil, wenn ich das richtig sehe, haben die doch gar keine Doppelkarren und um das Thema gings ja hier eigentlich.

      • Steffi 10. Mai 2016 um 23:25 Uhr

        Das mit der Werbung kannst du ja bitte mit der Familie Karger klären. Dann bekomm ich meinen Doppelsitzer vielleicht umsonst. Kann man nämlich Alles auf Wunsch 100% ökologisch anfertigen lassen. Aber wenn hier nur die gängigen Marken interessieren bin ich raus. Ich dachte nur, dass dich bzw. die Leser auch ausgefallenere Dinge interessieren. Ich freu mich jedenfalls immer, wenn ich auf deiner Seite was Besonderes entdecke.

  5. Antworten Julia 8. Mai 2016 um 13:35 Uhr

    Wir haben den Doppelwagen von Emmaljunga – der war gute 10-11 Monate in täglicher Benutzung. Der Große war bei Geburt des Kleinen noch keine 2. Jetzt ist der Große 3 und steht lieber auf dem Buggyboard des Einzelwagens (den haben wir behalten).

    Aber für besondere Gelegenheiten (Sonntagsspaziergang, Zoobesuch, krankes Groß-Kind zu Hause) holen wir den Doppelwagen wieder aus dem Keller.

    Der Emmaljunga ist ja die gleiche Preisklasse wie der Bugaboo – hat sich aber auf jeden Fall “gelohnt”! Und ich hab immer wieder Mütter im Freundes- und Bekanntenkreis, die nicht glauben können, wie wendig und leicht die Dinger dann doch zu schieben sind.

    • Antworten Steffi 10. Mai 2016 um 23:03 Uhr

      @Julia: Ach guck, die Marke kannte ich noch gar nicht. Der sieht doch auch gut aus, fast wie ein doppelter Brio! 😉 Bin gespannt wie das bei uns wird, ob wir den Bugaboo irgendwann auch dauerhaft zum Einser machen mit Kiddy-Board. Herzlich, Steffi

  6. Antworten Sophia 9. Mai 2016 um 09:45 Uhr

    Hallo Steffi, ich fahre unsere Zwillinge jetzt seit fast zwei Jahren in ihrem ( gebraucht gekauften) TFK-Zwillingswagen durch die Gegend und hatte auch Bedenken, wie wir mit dem Geschoss wohl zurechtkommen. Aber alles wunderbar, er ist geländegängig ( Schotterwege, Waldwege etc.) und in den wichtigsten “Versorgungsstationen” wie den Filialen meiner geschätzten Drogeriemarktkette komme ich nicht nur luxuriös durch alle Gänge ( und geschmeidig an Einlingsmüttern vorbei, die mich in einer Mischung aus Entsetzen und Entzücken mustern) sondern auch durch die Kasse und auch der TFK lenkt sich notfalls einhändig ( Kaffeebecher, Schirm, Telefon…..) . Bei kleineren Speziallädelchen muss entweder der Mann mit oder ich muss die seltenen Oma-Auszeiten nutzen. Jetzt mit gut 12 Kilo pro Kind bin ich allerdings schön langsam froh, dass es selten bergauf geht und wir den Wagen immer weniger benutzen müssen. Am Anfang mit zwei Babywannen waren wir viel auffälliger als wir es jetzt als Buggyvariante sind, da konnte man täglich mehrere Runden “Zwillingsbullshitbingo” spielen ( Sind das Zwillinge? Ist sicher viel Arbeit oder? Ich hab mir ja auch immer Zwillinge gewünscht. Die Oma von der Cousine meines Schwagers hat auch Zwillinge. Oh ein Junge und ein Mädchen, das ist aber praktisch – sind die eineiig?…..). Kein Wunder, dass man auch mit Geschwisterwagen an den originellen Gedanken seiner Mitmenschen teilhaben kann 🙂 Aber auf jeden Fall Steffi Respekt für das Meistern und Überstehen deines ganz normalen Familienwahnsinns mit Geschwisterkindern mit wenig Altersabstand. Ich weiß, wie ein Standard-Zwillingsalltag so aussieht, stelle mir aber ein Leben mit zweien, die dann doch schon sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben, die aber auch gleichzeitig erfüllt werden wollen doch noch eine ganze Ecke herausfordernder vor. Also Hut ab und fröhlich weiter so! Viele Grüße aus Freiburg

    • Antworten Steffi 10. Mai 2016 um 23:10 Uhr

      @Sophia: Haha, Versorgungsstationen – herrlich! Und ja, es ist eine Herausforderung mit zwei so fix nacheinander kommenden Babies, aber gleichzeitig würde ich mir fast noch heftiger vorstellen. Ruby kann zumindest schon ungefähr ausdrücken was sie will (leider auch, was sie nicht will) und ihr Köpfchen halten. 😉 Wir haben übrigens eine 80%ige Wahrscheinlichkeit Zwillinge zu bekommen, weil unsere Familien beide voll damit sind. So, Zwillingsbullshitbingo gewonnen, haha! Herzliche Grüße & dir auch alles Liebe & Respeeeekt! Steffi

  7. Antworten Tina Cina 13. April 2017 um 08:58 Uhr

    Hallo Steffi, ich hoffe Dir geht es gut und Du bist bald wieder da, in aller Frische. Ich habe mich heute morgen an diesen Blog-Beitrag erinnert und hätte da gleich mal eine praktische Frage, auf die wir (meine Tochter und ich) leider im www keine Antwort gefunden haben. Zur Zeit nutzt sie nämlich den Bugaboo Cameleon 3 und bekommt im Spätsommer ihr zweites Kind. Der Grosse ist dann “schon” 22 Monate. Nun die Überlegung zum donkey : aber ist die Babywanne nicht schmaler als im “normalen” Bugaboo? Ganz ganz liebe Grüsse. Tina

    • Antworten Steffi 13. April 2017 um 15:47 Uhr

      @Tina Cina: Liebe Tina, Danke der Nachfrage! Ja, ich bin gerade fleißig und nach Ostern geht’s hier wieder rund! Zu deiner Frage – die habe ich schnell an Bugaboo weiter geleitet, da ich mich nur mit meinem Model auskenne. Sobald sie sich mit einer Antwort melden, leite ich die an dich weiter! Herzliche Grüße und schöne Ostern!! Steffi

  8. Antworten Lena 21. Mai 2018 um 21:30 Uhr

    Liebe Steffi, wie lang habt ihr denn den Donkey genutzt? Mein 2. Kind und mein 1. werden 21 Monate auseinander liegen und ich frage mich, wie lang sie zu zweit in so einem Wagen sein werden. Einen 2er-Fahrradanhänger haben wir zusätzlich.. Ich muss mir auf jeden Fall einen neuen Kinderwagen kaufen und überlege nun, ob Bugaboo Fox oder Donkey (letzteren aber nur, wenn sich das lohnt)…

    • Antworten Steffi 22. Mai 2018 um 10:43 Uhr

      @Lena: Liebe Lena, wir nutzen den Donkey immernoch!! Ruby ist jetzt fast vier und Fitz zwei, aber es ist oft noch so irre praktisch, wenn einer von beiden (oder noch schlimmer: beide!) nicht mehr laufen wollen, man einkaufen ist etc.. Ich liebe den Donkey über alles! Herzliche Grüße, Steffi

  9. Antworten Lena 22. Mai 2018 um 16:28 Uhr

    Oh, das hilft mir sehr, hab vielen Dank!

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