Hello again:

Wovon ich mir 2019 mehr wünsche und wovon weniger.

Text – Stefanie Luxat

Mehr Stolz, weniger Selbstzweifel.

Wer sind eigentlich oft meine Zeiträuber? Darüber habe ich in den Weihnachtsferien viel nachgedacht. Ich verfeinere immer mehr mein Ordnungssystem, so dass Aufräumen sehr fix geht und ich nicht ständig nach Dingen suchen muss. Trick eins: Alles hat seinen festen Platz und alle kennen ihn (oder tun zumindest so). Trick zwei: Weniger besitzen, behält man besser den Überblick.

Die zwei großen Zeiträuber aber heißen: Selbstzweifel und Perfektionsanspruch. Es steht nicht ohne Grund auf meinem Kalender für 2019 „Be proud“ in großen goldenen Buchstaben.

Das muss ich nämlich noch üben: Noch stolzer auf das zu sein, was ich tue.

Natürlich ginge alles immer noch besser – aber so wie ich es mache, ist es gut genug. Mehr als das. Das möchte ich mir 2019 endlich mal selbst glauben. Und die Zeit, die ich sonst in manchen Bereichen mit Selbstzweifeln vertrödele, für neue Ideen nutzen. Bei Psychologin Miriam Junge, die ihr in der Endlich Om-Podcast-Folge zu Weihnachten kennengelernt habt, habe ich ein Coaching unter anderem zu dem Thema gebucht. Ein Tipp von ihr, der gleich hängenblieb:

Selbstzweifel minimiert man, in dem man weniger schaut, was andere tun, sich auch nicht groß bei jemanden absichert, sondern sich selbst einfach sagt – “Ich mach das jetzt. Das wird schon. Ich vertrau’ mir”.

Wer macht mit?

Ich mag auch sehr, was Brené Brown zum Thema Perfektion hier geschrieben hat.

 

Mehr tiefergehende Gespräche, weniger Oberflächlichkeit.

Vor kurzem saß ich mit drei spannenden Müttern auf einem Kindergeburtstag. Die Kinder spielten friedlich, wir hatten Zeit zum Reden. Wir sind nicht alle Freundinnen, sehen uns nur gelegentlich, weil unsere Kinder befreundet sind. Es war nett, es war total nett. Nur surften wir alle vorsichtig an der Oberfläche, keine von uns traute sich tiefer einzutauchen. Obwohl wir fast alle im gleichen Alter sind, alle zwei Kinder, alle ähnliche Gedanken/Sorgen/ (geplatzte) Träume. Auf dem Heimweg sagte meine Freundin: „So, das hätten wir geschafft – abgehakt!“ Und ich dachte:

Ich will nicht mehr abhaken.

Ich möchte meine Zeit nicht mehr vertrödeln. Ich möchte sie maximal auskosten. Ich hätte so gern gehört, worüber die Frauen wirklich nachdenken. Bestimmt wäre auch eins meiner Themen dabei gewesen. Nur irgendwas hielt auch mich zurück. Beim Gehen, beim Schuhe anziehen, rückte die Gastgeberin plötzlich mit einem großen, sie sehr bewegenden Thema raus. Eigentlich hätten wir umdrehen, Essen bestellen, den Kindern ein Schlaflager machen und uns beraten sollen. Stattdessen sprachen wir ihr ein bisschen Mitleid aus, Mut zu und jeder ging für sich alleine Heim. Weiter Häkchen machen. Wie bekloppt. Als wäre das das echte Leben.

 

Mehr einfach drüber lachen, weniger Dinge ernst nehmen.

Quatsch machen nennen unsere Kinder und wir das. Nicht groß nachdenken, sondern einfach etwas machen, dass vielleicht nicht viel Sinn ergibt, aber lustig ist. Beim Spielen funktioniert das super, es macht tierisch viel Spaß und entspannt zugleich. Im Jobleben kann man damit manchmal Leute herrlich aus dem Konzept bringen und somit ganz viel Raum für Neues schaffen. Den Trick wendet auch der britische Komiker Jack Whitehall an. In seiner Travel-Doku “Jack Whitehall: Travels with my father” (über Netflix) geht er mit seinem Vater, der so ganz anders tickt als er, auf Reisen. Beim Anschauen von Staffel eins haben wir ernsthaft Tränen gelacht. Guckt es euch bitte an, vor allem, wenn ihr plant demnächst nach Asien zu reisen. Oder eure Eltern (oder euch als Eltern) einfach manchmal viel zu ernst nehmt.

 

Mehr Pflanzliches, weniger tierische Produkte.

Wahrscheinlich werde ich jetzt endlich Vegetarierin. Wenn nicht sogar Veganerin.  Ich weiß, ich kann es selbst auch noch nicht glauben. Vielleicht wird es auch eine Mischform. Vielleicht dauert es auch noch länger bis ich es wirklich schaffe. Ich möchte mich nur mit dem Thema unbedingt mehr beschäftigen, da ich wirklich geschockt war, was ich in dem Film “Hope for all”(via Amazon Prime, Leserin Nina hat mich darauf gestoßen) sah zum Thema Massentierhaltung und die damit zusammenhängende Abrodung der Regenwälder, den Fütterungswahnsinn, den Teufelskreis in dem wir uns zu befinden scheinen als Fleisch- statt Pflanzenesser.

Ich komme vom Land, mit vielen Bauern und Kühen.

Meine Oma hatte eine (Getreide-) Mühle. Viele Freunde betreiben Höfe. Als Kinder schlichen wir uns manchmal als Mutprobe in die Schlachterei bei uns in der Nähe. Ich bin ganz bestimmt nicht naiv, was Tierhaltung und Fleisch essen angeht, aber ich scheine die Explosion des Marktes und damit die Folgen für unser aller Gesundheit und die Umwelt bisher irgendwie nicht ganz durchgeholt zu haben. Wie viele leider. Ich lese jetzt viel zu dem Thema, auch wie man kleinbäuerlichen Betrieben helfen kann, wenn man gern weiter Fleisch und Milchprodukte konsumieren möchte, nur eben maximal fair und gesund produziert. Parallel versuche ich aber auch zu verstehen, wie ich als Käseliebhaberin jemals ohne Milchprodukte leben könnte.

„Es geht nicht darum, alle Produkte eins zu eins zu ersetzen,“ erklärte mir Lynn Hoefer bei meinem leicht panischen Anruf nach dem Film. „Es geht darum, Mahlzeiten und Gerichte neu für sich zu definieren. Alternative Gerichte zu finden: Statt dem klassischen Käsebrot zum Beispiel Hummus auf Süßkartoffeln oder auch mit Crackern zu essen.“ Das tun wir eh schon viel und es schmeckt toll. Ich nähere mich dem Thema jetzt Stück für Stück.

 

Mehr in Ruhe Reisen, statt schnellen Konsum.

Mehr Urlaub. Mehr gemeinsame schöne Erlebnisse mit unseren Kindern. Das war unsere Moral von der Geschicht’ nach wirklich sehr entspannten, schönen Weihnachten. Davon wollen wir mehr. Damit wir uns das leisten können, sparen wir gerade an anderen Stellen. Sortieren weiter aus, verkaufen fleißig bei Ebay und über Kleiderkreisel und sind noch kritischer bei Neuanschaffungen.

Der erste Urlaub ist bereits gebucht. Im Februar, über meinen vierzigsten Geburtstag und den dritten unseres Sohnes. An einem Ort, in einem Hotel, wo ich seit Jahren mal hinwollte, aber immer zu knauserig war, weil es wirklich sauteuer ist. Aber, so sagen viele Freunde, dafür auch wunderschön. Ein Buch, in dem es darum geht so zu tun, als hätte man nur noch ein Jahr zu leben und mit dem Gedanken das nächste Jahr zu planen und Entscheidungen zu treffen hat mich dazu gebracht, es jetzt zu buchen. Mehr erfahrt ihr zu dem Thema in der Podcastfolge am 1.2.19, dann treffe ich die Autorin.

Und obwohl der Ort, an den wir fahren sehr, sehr, sehr instagrammable ist, werde ich die Woche wieder offline sein, um es maximal genießen zu können. Dafür habe ich unseren Kindern schon beim letzten digital Detox einen Trick beigebracht. Sie sollen rufen: „Finger weg vom Handy!“, wenn sie mich oder meinen Mann damit sehen! Nicht nur im Urlaub. Damit kann man sich herrlich selbst austricksen.

 

Und wovon wünscht ihr euch weniger und mehr für 2019?

Ich bin gespannt & sehr glücklich, wieder hier zu sein! Das wird eine sehr spannende Woche: Mittwoch zeigt euch Lynn nicht nur ein köstliches Rezept, sondern erzählt etwas dazu, welche Themen 2019 ernährungstechnisch wichtig werden und Freitag kommt eine neue Endlich Om-Podcastfolge mit einer sehr bewegenden Lebensgeschichte.

Ich freu mich auf 2019 mit euch!

Herzlich,

Steffi

Text – Stefanie Luxat

Fotos der Reihenfolge nach – Holly Mandarich, Nathan Anderson, Hybrid, Lloyd Dirks, Simon Migaj via Unsplash.

85 Comments

  1. Antworten Ilka 14. Januar 2019 um 07:44 Uhr

    Hallo Steffi, willkommen im neuen Jahr! Bei mir hat jedes Jahr ein Motto. Das entwickelte sich von Jahr zu Jahr. Endlich bin ich so weit, dass dieses unter dem Slogan läuft: “Nur das Wichtige ist wichtig.”
    Meine Alleineauszeit im März ist gebucht, eine Aktion mit dem Sohn im April ist festgezurrt, meine MutterKindKur mit der erwachsenen Tochter (einmal im Jahr nur wir zwei an einem schönen Ort ein paar Tage) Anfang Juni ist gebucht. Der Sommerurlaub mit dem Ehemann im August ist geplant und muss nur noch scharf gestellt werden, Mutterzeit mit meiner Mutter im November ist fest geplant, kann aber wegen ein paar Unsicherheiten bei ihr noch nicht gebucht werden. So. Und nun? Früher hätte ich mich dafür geschämt, dass ich das Pferd von hinten aufzäume, also das Jahr zuerst in Freizeiten aufteilen. Aber das Wichtige zuerst, das sind – oups – ich! und Zeit mit meinen Lieben. Es fühlt sich immer noch ein bisschen egoistisch/egozentrisch an. Aber wie soll denn mein Leben und das derer, um die ich mich kümmere, gut laufen, wenn es mir nicht gut geht? Arbeit findet auf wundersame Weise immer Platz im Kalender. Deshalb blocke ich die Nichtarbeitszeiten zuerst, dann kann sie sich da nicht reinschummeln.
    Ich hatte ein irre intensives 2018 und hoffe, 2019 wird eines dieser Jahre, die ruhig dahinfließen ohne Ausschläge nach oben oder unten. Ein Achterbahnjahr ist spannend und lebendig, aber es braucht alle Reserven auf. Langweilig wird es bei mir ohnehin nicht, weil so viele Projekte schlummern und auf ihre Zeit warten. Aber emotional ruhiger darf es gerne mal wieder sein, zum Speicher auffüllen. Außerdem braucht Kreativität Ruhe. Das wünsche ich mir für das Jahr 2019.
    Es ist schön, dass wir dich auf deinem Weg etwas begleiten dürfen. Dann schauen wir mal, was das neue Jahr mit uns macht.
    Herzlichst. I.

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 08:49 Uhr

      @Ilka: Liebe Ilka, herzlichen Dank für deinen Kommentar! Und wie lustig, dass du dir auch schon schöne Events und Urlaube quer übers Jahr gebucht hast. Da bin ich auch gerade dabei. Ich bin so froh, dass der Urlaub für Februar komplett eingetütet ist. Jetzt rast die Zeit gerade schon wieder oder ist so viel los, dass man kaum zum Nachdenken geschweige denn Urlaub buchen kommt. Ich finde, du machst das genau richtig. Erstmal sich selbst glücklich machen, dann hat man viel positive Energie für alle anderen. Ich muss da immer wieder an die Flugzeugszene denken (“Setzen Sie sich zuerst die Sauerstoffmaske auf”). Danke für deinen Einblick, schön, zu wissen, dass wir uns so ähnlich sind in den Wünschen! Herzlich, Steffi

  2. Antworten Lilli 14. Januar 2019 um 08:41 Uhr

    Liebe Steffi, welcome back – Dir, Deinem Team und all Deinen Lieben ein Knaller neues Jahr mit viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit 🙂 Schön, wieder von Dir zu lesen. Mich beschäftigt auch gerade sehr, dass Thema aufräumen, sich von Dingen trennen, sie anderen zu verschenken oder auf ebay zu verkaufen, wir gehen jetzt mal Zimmer für Zimmer durch und ich denke es wird ein langfristiges Projekt, aber es wird sich lohnen.
    Das Auszeit nehmen beschäftigt mich auch sehr, sich mehr Zeit für einander nehmen, habe dieses Jahr an Weihnachten die Geschenke für die älteren Patenkinder abgeschafft mit dem Wunsch uns öfter zu sehen, etwas miteinander zu unternehmen uns also mehr Zeit zu schenken und hoffe sehr, wir können das umsetzen.
    Finde übrigens, Du kannst megastolz auf Dich sein. Danke für Deinen Text und die Denkanstöße fürs neue Jahr – ich bleibe hier und lasse mich weiterhin inspirieren. Lg, Lilli

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 12:02 Uhr

      @Lilli: Lilli!! Freu mich sehr, dass DU wieder zurück bist. Es ist so lustig, du gehörst als so liebe, regelmäßige Kommentatorin ja auch mit zum Team! 🙂 Ich räume ja auch schon seit Jahren auf, aber seit 2018 wirklich mit deutlichem Effekt. Dieses von mir so verhasste Gefühl, dass alles aus den Schränken polterte, ich mich ärgerte und es verzweifelt wieder reinquetschte, das gibt es einfach nicht mehr und das ist so eine Befreiung. Kurz nach Weihnachten habe ich mich geärgert, dass es bei uns im Esszimmer-Sideboard keinen Platz für Fotoalben gibt. Bis mir die Idee kam, einfach 80% der Bücher aus dem Schrank zu verkaufen. Durch verkaufen statt kaufen mehr Platz – irre, oder? Früher hätte ich glaub ich einen neuen Schrank gekauft. Dabei brauchen wir gar keinen. Ich liebe das! Jetzt gibt es bald noch mehr Fotoalben, dann ist auch endlich das schlechte Gewissen besänftigt (“Mama, warum hat nur Ruby Fotoalben?” Argh). Und das mit den Patenkindergeschenken habe ich übrigens genau so gemacht. Die Pateneltern gewöhnen sich glaub ich noch an die Idee, aber ich liebe es! 😉 Freu mich sehr auf das Jahr mit dir, liebe Lilli! Herzlich, Steffi

      • Bianca 14. Januar 2019 um 14:05 Uhr

        Hallo Steffi,
        willkommen zurück! Eine Arbeitswoche ohne deinen Blog kann ganz schön lang werden. 😉
        Darf ich fragen, wo du deine Bücher verkauft hast?
        Ich habe umzugsbedingt auch gerade das Bücherregal ausgemistet, aber bei ebay Kleinanzeigen bekommt man für Romane ja gerade mal 1-2€ – da lohnt sich der Aufwand mit Fotos machen, Text schreiben und zur Post bringen für mich nicht… Hast du eine bessere Idee? Momox, oder so?
        Ansonsten spende ich die einfach dem Fairkaufhaus oder Oxfam – dann ist es noch ne gute Tat. 😉

      • Steffi 14. Januar 2019 um 16:25 Uhr

        @Bianca: Haha! Dachte gerade: Wie lustig wäre es, wenn deine Chefin hier auch liest! 😉 Bücher habe ich über ReBuy und Momox in großen Kisten verkauft. Ich sitze gerade im Büro und hoffe, dass Hermes gleich die vorerst letzte Kiste abholt. Der Einzelverkauf ist mir auch zu stressig. Dann lieber schnell viel neuen Platz für einen okayen Preis. Die Bücher, die Momox und ReBuy nicht nehmen bringe ich immer zu Stilbruch. Die freuen sich wirklich und können so Arbeitsplätze schaffen. Ist doch auch toll. Herzlich, Steffi

  3. Antworten Michaela 14. Januar 2019 um 09:05 Uhr

    Hello again! YES!!!

    Nur eine ganz kurze Frage… Die Geschichte mit dem “gerechten” Lebensmittelkonsum (oder wie auch immer man das nennen möchte), finde ich superwichtig. Trotzdem: Ich frage mich immer mehr, ob es ökologisch verträglicher ist, Hummus, Acai-Beeren und Chia-Samen zu essen – das wird ja oft so propagiert. Werden Kichererbsen in Europa angebaut? Wächst hier Chia? Oder Acai? Oder was auch immer? Avocado, Amaranth, Mandeln für Mandelmus, Kokosnüsse für Kokosöl usw.? Wenn man berücksichtigt, dass all das per Schiff oder Flieger nach Europa kommen muss, dann ist das meiner Ansicht nach nicht mehr öko. Gar nicht. Ich verstehe den Hype um diese Lebensmittel nicht. Dann doch lieber die Haferflocken. Und den Gouda. Die Wurst vom Metzger um die Ecke, dessen Kühe auf der Weide nebenan zu bewundern sind. Und den Schweizer Bergkäse. Und gute Butter. Oder?

    • Antworten Charlotte 14. Januar 2019 um 09:46 Uhr

      Hallo, dein Kommentar hat mich so angesprochen…genau so denke ich nämlich auch. Eher bewusst einkaufen anstatt Lebensmittel zu importieren, die gar nicht aus Europa kommen. Habt alle eine gute Woche!

      • Steffi 14. Januar 2019 um 12:08 Uhr

        @Charlotte: Jep! Bin ich bei dir, mal schauen, wie wir das hinbekommen. Einen Schritt nach dem anderen! Dir auch eine tolle Woche! Herzlich, Steffi

      • ragna 14. Januar 2019 um 14:43 Uhr

        Kurzer Ruf in die Runde: Regional gewachsene (pflanzliche) Produkte sind aus ökologischer Sicht natürlich immer die beste Wahl.

        Aber auch so manche aufwändig eingeflogene Gemüse/Getreide/Obst-Sorte (Quinoa, Avocado, Orangen) hat eine etwas bessere Ökobilanz als das vermeintlich “moralisch korrekte” Würstchen aus dem benachbarten Bundesland, das “nur” 70 km entfernt geschlachtet wurde. Denn um all die Massen an Fleisch zu erzeugen, die hierzulande gegessen werden, muss das Futter für die Tiere erstmal erzeugt werden. Das verbraucht viel Wasser, es geht ebenfalls oft mit Transportwegen einher etc pp.

        Ich finde, es gibt viele Zeitungsartikel, Dokus und Blogs zum Thema. Sehr verständlich behandelt zB Maddie von Dariadaria Zahlen und Antworten zum Thema!

        LG, Ragna

      • Steffi 14. Januar 2019 um 16:27 Uhr

        @ragna: Stimmt! 🙂

      • Antje 15. Januar 2019 um 12:44 Uhr

        Dein Kommentar ist super. Bin auch ganz bei dir und deinen guten Gedanken dazu. Dieser Hype um diesen ganzen Kram nervt mich auch extrem 🙂 Alles Liebe weiterhin.

    • Antworten Anne 14. Januar 2019 um 10:14 Uhr

      Dem kann ich nur zustimmen! Bewusster Konsum ist wichtig. Dabei aber auch auf seinen Körper zu hören. Wenn ich Appetit auf Käse habe, dann möchte ich persönlich auch Käse essen und freue mich darüber.

      Und ehrlich gesagt wundert es mich dann immer, wenn über Nachhaltigkeit und Fleischverzicht geredet wird, dann aber in den Urlaub geflogen wird. Kann jeder machen, wie es passt, aber etwas surreal finde ich die
      Debatte.

      Ein schönes 2019 und vor allem Gesundheit.

      • Steffi 14. Januar 2019 um 12:14 Uhr

        @Anne: Liebe Anne, genau, auf sich hören ist das allerwichtigste (siehe Punkt Selbstzweifel & Sauerstoffmaske in diesem Post). Bei mir kommt nur dieses Jahr noch dazu, dass ich mehr darüber erfahren möchte, wie es anderen mit meinen Entscheidungen geht. Sprich sich das große Ganze noch genauer anzuschauen. Und da ist für mich persönlich das Überdenken meiner Essgewohnheiten, die ja einen großen Einfluss auf das große Ganze haben, ein wichtiger Schritt. Das mit dem Fliegen ist ein total berechtigter Kritikpunkt. Für mich ein Thema, weil mir als zweifache Mama die Zeit für lange Reisen, wenn ich beruflich alleine unterwegs bin, fehlt. Aber, auch da ändere ich was dieses Jahr, werde bald noch mal detaillierter darüber schreiben: Immerhin zahle ich jetzt einen CO2-Ausgleich für jeden Flug. Und überdenke die Flüge, ob wirklich nötig oder anders lösbar. Ich glaub, es geht darum, neue Ideen im Kopf herumzubewegen, statt sie von sich zu schieben. Das übe ich dieses Jahr. Mal sehen, wen das noch alles inspiriert! Dir auch ein schönes, gesundes 2019! Herzlich, Steffi

      • Anne 14. Januar 2019 um 17:12 Uhr

        @Steffi: Du hast mein vollstes Verständnis 😉 Und du bist mit dem Überdenken der gewohnten Verhaltensmuster sehr inspirierend. Die Komfortzone zu verlassen, macht glücklich.
        Ich fände es nur schade, wenn ich mich selber zu sehr einschränken müsste. Bei mir wäre es eine vegane Ernährung. Manchmal ist ein Mittelweg gut und den zu finden, ist oft schwerer, als das eine oder andere Extrem.
        Ich bin gespannt auf deine Erfahrung bei dem Herausfinden.
        Ach ja und ein Freunde-Detox mache ich auch seit ca zwei Jahren. Tut ungemein gut. Ist vielleicht auch das Alter…

    • Antworten Anita 14. Januar 2019 um 10:58 Uhr

      hallo ihr lieben, ich bin ganz derselben meinung!
      kokosmilch und tofu, woher kommt das ganze alternative zeug eigentlich? wir haben uns das persönliche ziel gesetzt, möglichst vieles vom lokalen metzger (also von bauern in der umgebung, geschlachtet und verarbeitet im dorf) – und zwar lieber weniger fleisch essen und dafür mehr geld ausgeben – oder käser zu beziehen. wir sind in der glücklichen Lage, einen garten zu haben und haben so viel gemüse selber angebaut und ein besseres gefühl dafür, wieviel arbeit und energie in jedem produkt steckt. da hat man gleich ein paar fragezeichen, wenn man z.b. ein kilo erbsen für 2 franken/euro kaufen kann…
      ich denke, “bewusst konsumieren” ist der zaubertrick

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 12:07 Uhr

      @Michaela: Helloooo, guten Morgen!! Genau die Gedanken habe ich auch! Ich kaufe ja mindestens ein Mal die Woche bei Bio Lose ein, weil da vieles unverpackt ist, so dass ich viel Verpackungsmüll einsparen kann. Die schreiben auch toll dazu, woher die Nüsse, Nudeln, das Obst und Gemüse kommt. Seitdem denke ich auch darüber nach, woher all die Sachen kommen. Kaum etwas, auch beim Gemüse, kommt aus Deutschland. Das ist nicht gut, ohne Frage. Ich habe mir vorgenommen, das mit dem Wochenmarkt jetzt zu üben. Wir essen schon supersaisonal, aber ich würde gern noch genauer sehen, woher genau mein Essen kommt. Welchen Weg es hinter sich hat oder noch toller, wenn möglich: Wen genau ich mit meinem Kauf unterstütze (gibt es dafür schon eine App??? Falls nicht: Kann die bitte jemand fix erfinden & damit sehr reich werden?!). Ich glaube, das ist bei mir der große neue Gedanke. Das Achtsamsein in die Richtung. Das hab ich bisher gefühlt nicht geschafft vor lauter anderen wichtigen Dingen. Aber jetzt ist es mir sehr, sehr wichtig. Mal sehen wohin das führt! I keep you posted! Herzliche Grüße, Steffi

      • Michaela 15. Januar 2019 um 16:16 Uhr

        Yes, we can! Veränderungen sind möglich, ich glaube ganz feste dran. Für unsere Kinder…
        Um den Unverpackt-Laden beneide ich dich wirklich. Gibt’s hier auf’m Land nicht. Und klar, Gemüse wird oft importiert. Kartoffeln aus Israel! Da krieg ich den Zorn! Die haben eh nicht Wasser genug, um den eigenen Bedarf zu decken bzw. den der palästinensischen Nachbarn und dann wollen die Kartoffeln nach Europa exportieren? Mit mir nicht. Nicht mehr.
        Ich glaub, man muss Ende 30 sein, um das zu verstehen. Mit Anfang 20 hat’s mich nur wenig interessiert.
        Jedenfalls großartig, dass du das alles zum Thema machst! I LOVE.

    • Antworten Ilka 14. Januar 2019 um 13:19 Uhr

      Regional uns saisonal zu fairen Preisen und allen ist geholfen und gesund und nachhaltig ist es auch. Das ist überhaupt nicht schwer, setzt aber voraus, dass man mitdenkt, also selbst und sich nicht von Werbung und Influenzertrends unter Druck setzen lässt. Ich bin da komplett deiner Meinung und kann manchmal nur den Kopf schütteln.

      • Steffi 14. Januar 2019 um 16:28 Uhr

        @Ilka: Weil Influencer ja neuerdings so ein Schimpfwort ist, wollte ich nur kurz sagen: Es gibt da auch tolle Frauen in dem Bereich. Z.B. Daria Daria mit spannenden Fakten und viele mehr. Nur noch so als Ergänzung! 🙂

  4. Antworten Heidi 14. Januar 2019 um 09:15 Uhr

    Ich weiss auch nicht warum, aber könnte es Schloss Elmau sein? 🙂

    Schön dort.

  5. Antworten Anna 14. Januar 2019 um 09:16 Uhr

    Ach Steffi!
    Du wilde Hummel!
    Es kann doch gar nicht sein, dass wir uns absolut nicht kennen und dennoch exakt die gleichen Themen auf dem Zettel haben?!
    Vor allem das mit der Tiefe.
    Darum ringe ich seit Monaten, und es läuft langsam.
    Beim Jahresrückblick mit einem befreundeten Paar habe ich knallhart Klartext geredet – Vater Alkoholiker im Endstadium, was mach ich nur, wie gehe ich mit meinen Kindern mit dem Thema um?
    Alle haben ganz schön mit den Ohren geschlackert, aber ich sehe es genau wie Du:
    I‘ve got no fuckin time to waste!

    Und es funktioniert!
    Neulich beim Mädelsabend im schicken Restaurant hatten wir alle Tränen in den Augen.
    Weil das halt manchmal so ist, verdammt.
    Und was trägt einen mehr als das Gefühl von echter Freundschaft?
    Dem Netz, das uns trägt und auffängt?
    Eben.
    Sag ich doch;-)

    Keep on believing, du wildes Herz.

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 12:22 Uhr

      @Anna: Liebe Anna, ist das nicht toll? Ich finde es soooooo beruhigend, dass wir alle ähnliche Themen haben. Das zu begreifen entspannt doch ungemein, oder? Und wow, der Mädelsabend klingt wunderbar. Wenn man das schafft, so eine echte Verbindung aufzubauen, statt nur aneinander vorbei zu surfen, das sind die guten Abende/Treffen/du weißt schon. Und zu den Problemfällen – da muss ich immer gut auf mich aufpassen, nicht zur Schwester Stefanie zu mutieren. Nicht meine ganze Energie an jemanden zu geben, der sie vielleicht gar nicht gebrauchen/verarbeiten kann. Hartes Learning, aber wichtig für mich. Damit ich dann nicht völlig energielos in der Ecke liegen anschließend. Wenn gewollt meine Meinung (1x!) zu sagen und dann die andere Person machen zu lassen. That’s my way. Kennste bestimmt, wa? 😉 Herzlich, Steffi

  6. Antworten Martina 14. Januar 2019 um 09:21 Uhr

    Liebe Steffi,
    erstmal noch “frohes Neues”. Habe gerade im Radio gehört, dass man das bis heute noch wünschen darf ;-)?!
    Schön, dass Du wieder da bist! Und der erste Blog-Beitrag spricht mir direkt aus der Seele.
    Auch ich habe für dieses Jahr einige Pläne.
    Nur noch Termine machen, auf die ich wirklich Lust habe und die mich weiterbringen. Geht im Job nicht immer so einfach – privat schon.
    “Zeit statt Zeug” steht (nach Deinem Podcast-Interview mit Meike Winnemuth) auch ganz weit oben auf der Liste. Und so misten wir seit Weihnachten aus, was das Zeug hält. Verkaufen, verschenken, vertrödeln, spenden – und jede Neuanschaffung wird reiflich überlegt. Was soll ich sagen – es tut SO gut!
    “Selbstfürsorge” habe ich mir persönlich auf die Fahne geschrieben für dieses Jahr. Die kommt als Mutter oft viel zu kurz wie Du weißt.
    Und genauso wie ihr haben wir uns viel mehr Freizeit-Trips vorgenommen. Einfach mal einen Tag ans Meer fahren – in 2 Stunden sind wir da. Was hält uns davon immer ab? Keine Ahnung.
    Ich bin gespannt, welches Resumée ich/ wir am Ende ziehen.
    Freue mich auf ein spannendes Jahr “mit Dir”, deinem Blog und Podcast.
    Herzliche Grüße,
    Martina

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 12:26 Uhr

      @Martina: Liebe Martina, na dann: Frohes Neues!!! Und das mit den Terminen kenn ich! Ich würde sogar wagen zu sagen: Wenn man es im Job ebenfalls durchzieht, führt es auch zu Erfolg! Meine Erfahrung bisher. Vielleicht motiviert dich das noch. 😉 Freu mich auch sehr auf das spannende Jahr mit dir! Es wird sehr viel aufregendes passieren, das ahne ich schon! Jipieh! Herzlich, Steffi

  7. Antworten Nicole 14. Januar 2019 um 09:27 Uhr

    Hallo Steffi!
    Ein frohes neues Jahr wünsche ich Dir. Magst Du noch einmal sagen, von welcher Marke Euer Hochbett ist?
    Herzliche Grüße!

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 12:28 Uhr

      @Nicole: Hallo Nicole! Das wünsche ich dir auch! Na klar, ich zeige es euch auch hoffentlich nächsten Montag noch hier mit Bildern, Links und Rabatt. Ich warte gerade noch auf das untere Bett. Die von Bibex werden gerade etwas überrannt mit Anfragen. Ah genau: Bibex heißt die Firma. Und wenn du OhhhMhhh als Code eingibst, bekommst du 10% Rabatt. Das sind dann fast 100 Euro, also unbedingt nutzen! Hoffe, das hilft schon mal. Sonst frag einfach weiter. Wir sind bisher sehr, sehr happy mit dem Bett! Herzlich, Steffi

  8. Antworten Judith 14. Januar 2019 um 09:30 Uhr

    Mir ist Ende 2018 bewusst geworden, dass ich alles was ich mache, total gerne mache – nur wenn dann der Zeitdruck dazu kommt, verliere ich den Spaß und bin schlecht gelaunt. Deshalb hab ich mir vorgenommen, realistische Zeitfenster zu setzen und eins nach dem anderen zu erledigen. Denn den meisten Zeitdruck mach ich mir selbst…
    Und lustigerweise entscheide ich seit gut zwei Jahren bei Dingen, bei denen ich mir unsicher bin, nach dem Motto ob ich sie machen würde, wenn ich nur noch ein Jahr leben würde. Das ist so eine Hilfe und funktioniert für mich super! Bin sehr gespannt auf den Podcast!!!

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 12:33 Uhr

      @Judith: Liebe Judith, ach wie spannend! Das Thema habe ich auch auf dem Zettel. Ich möchte auch weniger, ich nenn es immer: Schnappatmung. Dieses so in Eile kommen bei Dingen. Mehr Ruhe und Muße fürs Machen, auch so ein Wunschgefühl für 2019. Und wie toll, dass du das Prinzip schon anwendest. Seitdem ich das Buch gelesen habe, mache ich es auch und es hilft wirklich ungemein. Ich freu mich auch schon riesig auf die Autorin. Übernächste Woche treffe ich sie in München. Falls du Fragen hast – gern her damit! Herzlich, Steffi

  9. Antworten Katja 14. Januar 2019 um 09:37 Uhr

    Liebe Steffi, schön, dass du wieder hier bist! Ich habe sehnsüchtig auf deinen Blogbeitrag gewartet – und uiuiui das hat ich gelohnt! Danke für diese Denkanstöße! Ich habe für 2019 ähnliches auf der Liste: 1) Ich bin nicht die Haushälterin meiner Familie, we’re in this together, also nutzen wir die kommenden Winterwochenenden dazu, unser Ordnungssystem zu verfeinern. 2) digital detox, ich habe irgendwann zwischen den Jahren Instagram von meinem Handy gelöscht und es fühlt sich so so gut an. Ich will mich nicht mehr vergleichen, nicht wissen, wie andere ihre Kinder erziehen, was sie essen, … Das ist kein Wettbewerb um das Leben, das ist mein Leben. 3) Gutes Essen essen. Letztes Jahr nach der Fastenzeit fing ich wieder an mit Süßkram, aber inzwischen hat sich mein Mindset geändert, auch dank deines Podcasts und des Buchs von Bas Kast, das mir geliehen, nicht gekauft habe 😉
    Danke für all die Inspiration. Du kannst stolz auf das sein, was du dir aufgebaut hast. Du bist fabelhaft!

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 12:37 Uhr

      @Katja: Liebe Katja, wow, das klingt richtig gut! “Ich bin nicht die Haushälterin!” – supergut! Manchmal braucht es ein bisschen Wut, um Dinge verändern zu können, oder? Dabei meinen die Anderen es gar nicht böse. Ich versuche jetzt auch langsam unseren Kindern (4 und fast 3) das Aufräumen beizubringen. Wenigstens im Kleinen. Auch mal etwas Wegräumen bevor die nächste Bombe gezündet wird. Wenigstens unter der Woche. Am Wochenende ist die völlige Zerstörung ja “okay”, aber um durch die Woche zu kommen, ist zwischendurch ein Durchkommen doch sehr, sehr schön. Haha, auweia, ich muss gerade selbst lachen, wenn ich daran denke, wie es jetzt gerade Zuhause aussieht. Egal, kleine Schritte. Ich finde dich auch fabelhaft, weiter so! Herzlich, Steffi

  10. Antworten Julia 14. Januar 2019 um 09:55 Uhr

    Liebe Steffi, was haben wir Dich vermisst. Und ja – Du sprichst so vielen hier aus der Seele mit Deinen Themen. Wie kann man es umsetzen und leben.. was ist das Gegenteil von höher schneller weiter. Je verrückter da draußen alle werden – desto ruhiger sollte man werden und reflektieren was wirklich wichtig ist. Entscheidung treffen und weiter machen. Was ich mir wünsche und lebe – ist mehr Tiefe und Gefühle (beim Optimieren von Abläufen gibt es da keinen Platz für). Die Tiefe von allem bestimmen wir selber. Selber mal die Hose runter lassen und das Herz öffnen .. und nie vergessen über auch selber zu lachen! Ich hoffe sehr das auch Urlaub auf Mallorca (gerne bei uns) vorgesehen ist.

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 12:43 Uhr

      @Julia: Ahhh du bist es! Ich dachte gerade: Urlaub? Bei wem? Bitte was?:) Hose runterlassen ist ein gutes Stichwort. Ich dachte von diesem Text heute: Ist der gut genug? Ist es komisch mit Selbstzweifeln zu kommen? Was denken denn meine Auftraggeber, wenn die das lesen? Bis ich merkte: Ganz oft sitzen auch auf der Seite Frauen, die diese Themen haben und meinen Blog genau dafür mögen. Ich war leider mal wieder unsicher. Und siehe da: Völlig unnötig, in der Zeit hätte ich schon die nächste gute Geschichte vorbereiten können. Es gibt viel zu üben dieses Jahr und ich bin mir sicher, dadurch wird es noch so viel schöner! Ich melde mich zu Mallorca und überhaupt ganz bald noch mal bei dir! Das Interview ist jetzt in München, doch nicht Valencia, aber wir finden einen Weg uns zu sehen! Ganz dicken Drücker & Kuss, Steffi

  11. Antworten Kathrin 14. Januar 2019 um 10:36 Uhr

    Liebe Steffi,
    sicherlich ist es nicht nur für die Umwelt, sondern auch für unsere persönliche Gesundheit wichtig, wenig Fleischprodukte zu essen, darauf achte ich auch. Kritisch finde ich jedoch eben – wie Du auch ansprichst – die veganen Alternativen. Vor einigen Jahren noch als Skandal betrachtet, dass ‘Analogkäse’ auf Tiefkühlpizzen verwendet wird, wird ebendieser heute teuer als veganer Käse verkauft. Auch die von Dir so geliebte Hafermilch enthält in der Barista-Edition, damit sie so schön schäumt, Säureregulatoren und andere Inhaltsstoffe. Da entschließe ich für mich, dass eine einfache Bio-Milch ohne weitere Zusatzstoffe und ein guter Bio-Käse, der zu 100% aus Milch besteht, für meinen Körper sicherlich gesünder ist als eine vegane Ernährung, die eben kaum ohne künstliche Zusatzstoffe auskommt.

    Herzliche Grüße
    Kathrin

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 12:46 Uhr

      @Kathrin: Liebe Kathrin, genau, der Aspekt mit der persönlichen Gesundheit ist natürlich SEHR wichtig. Besonders als Mutter denke ich da an meine Kinder. Die haben einen Hautausschlag, den kein Arzt richtig wegbekommt und irgendwie ist mein Verdacht, dass dies nur über die Ernährung zu machen ist. Ich taste mich da jetzt mal vor. Und das mit der Milch weiß ich, da hast du vollkommen recht. Das ist mir total bewusst und wird von mir bestimmt auch bald eingedemmt bzw. geändert. Es sind die kleinen Schritte, sich erstmal bewusst zu machen, was man verzehrt, wachsamer zu sein und Fragen zu stellen. Dann kann das nur zu etwas Gutem führen, glaub ich. We will see. Herzliche Grüße zurück, Steffi

  12. Antworten Silvia 14. Januar 2019 um 10:58 Uhr

    Liebe Steffi! Schön, dass Du wieder da bist. Und tolle Ziele und Themen für 2019 hast Du da. Das ein oder andere davon beschäftigt mich auch. Vor allem das bewusste „Offline sein“ find ich auch ganz wichtig!

    Schön, wieder regelmäßig von Dir zu lesen/hören. Rock on!

  13. Antworten Anita 14. Januar 2019 um 11:04 Uhr

    Liebe Steffi

    Ach wie habe ich dich vermisst 🙂 Instagram ist echt langweilig ohne dich – auch wenn ich dir die Auszeit natürlich von Herzen gönne.

    Ich beschäftige mich gerade sehr mit dem ganzen Ausmisten-Thema, da wir vergangenes Jahr in ein grosses Haus gezogen sind und etwas umgebaut haben. Ich habe regelrecht Panik davor, dass sich das Haus nach und nach von alleine füllt bis unter den Rand und wir vor lauter Platz überhaupt keinen Raum mehr haben. Ebenso versuche ich, sehr bewusst einzukaufen und zu essen. Jetzt möchte ich dich fragen: Hast du einen Trick, wie du deinen Mann mit ins Boot holst? Für das Essen habe ich mir nun vorgenommen, jeweils einen Wochenplan zu erstellen, so dass den “wir haben ja überhaupt kein Essen mehr zuhause”-Impulsiv-Rieseneinkäufen meines Mannes ein Riegel geschoben werden kann 🙂 Aber für das Ausmisten habe ich echt noch keinen Trick gefunden, er ist voll im Neu-Anschaffen-Modus, obwohl wir noch nicht einmal die Hälfte unserer Umzugskisten ausgepackt haben und seit einem Jahr fröhlich mit ganz wenig leben. Über jede Idee bin ich sehr sehr dankbar <3

    Liebe Grüsse und auf ein luftig-leichtes und tiefgründig-erfüllendes 2019!
    Anita

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 12:58 Uhr

      @Anita: Liebe Anita, oh wie schön mit dem Haus!! Sorry, ach irgendwie träum ich da auch immer noch von… Aber kommen wir zu deiner Frage: Der Mann (haben wir etwa den gleichen geheiratet????). Mit meinem funktioniert es wie mit den Kindern. Wird inspiriert durchs Vormachen. Dadurch, dass alle drei sehen, was ich so tue, wie gut es mir tut, nähern sie sich den Themen. So werden bei uns so viel mehr Nüsse als früher gegessen. So viel weniger industriell hergestelltes Zeug, dafür noch mehr gekocht (und unsere Tochter möchte alles mitkochen) – und mir geht’s besser denn je. Der Mann und ich schauen auch viele Dokumentationen zusammen, die Infos hinterlassen auch bei ihm Spuren. Plus: er wäre gern auch wieder so fit wie früher. Man braucht glaub ich schon einen gewissen Leidensdruck, um sich dem Thema zu öffnen. Irgendein Ziel. Er hat seins und kommt da jetzt auch endlich in die Puschen. Eben auch, weil sich positive Veränderungen ja so schnell einstellen, wenn man die Ernährung umstellt. Sekunde, beantwortet das noch deine Frage? Ah Essensplan. Ja! Machen wir auch! Also ich. Bevor wir einkaufen gehen, plane ich, was wir noch haben und die nächsten Tage essen/kochen werden. Das spart Geld, aber vor allem wird nichts unnötig eingekauft oder weggeschmissen. Vielleicht würde es deinem Mann helfen zu sehen, was er von dem Geld, das er durch die Impulskäufe einspart, sich leisten könnte?! Gibt es etwas, eine große Anschaffung oder ein bestimmter Urlaub, von dem er träumt? Oder du sagst: Du kannst dir kaufen, was du willst, aber erstmal packen wir die Umzugskisten komplett aus und ordnen unsere Sachen. Dabei wird einem (guck dir Marie Kondo auf Netflix an!) bewusst, was man alles hat. Dass man viel zu viel hat. Übrigens: Ganz viele Männer meiner Freundinnen sind während des Marie Kondo guckens auf Netflix aufgesprungen und haben angefangen auszusortieren. Mein Mann leider nicht, aber hey, eins nach dem anderen. 😉 Hilft das? Herzlich, Steffi

      • Anita 14. Januar 2019 um 15:29 Uhr

        Liebe Steffi
        Ach danke für deinen Kommentar und deine Gedanken dazu <3 mit dem essen mache ich mir nicht so viele sorgen, das bekomme ich hoffentlich hin. aber mit dem anschaffen, oh je. wenn der mann plötzlich davon spricht, einen sportraum einrichten zu wollen (obwohl er es liebt, bei jedem wetter joggen zu gehen) und ein wellnessraum (hilfe!!!) dann läuten bei mir alle alarmglocken 😀 ganz abgesehen von tausend küchengeräten, die man dringend benötigt zum überleben 😀
        Die Kondo-Doku will ich mir unbedingt anschauen, das ist ein toller tipp! Hoffentlich gehört meiner zu der Sorte deiner Freundinnen, hihi. Es ist ja – wie du auch immer sagst – manchmal echt schwer, sich von gewissen Dingen zu trennen. Wenn man dann noch so viel Gegensteuer erhält ist es echt anstrengend 🙂
        Und wenn ich den ultimativen Trick gefunden hab, lass ich es dich wissen!

  14. Antworten Natascha 14. Januar 2019 um 11:14 Uhr

    Das ist ein ganz ganz toller Artikel – den ich mit einem Lächeln auf dem Gesicht gelesen hab. Danke für deine großartigen Gedanken!

  15. Antworten Nadine Martin 14. Januar 2019 um 11:21 Uhr

    Liebe Steffi,
    mir fällt zu deinem Eintrag nur ein – JAAAAAAA!!!!! :-)Schön, dass du wieder da bist!
    Ich werde dieses Jahr 36 und der Gedankenfluss ändert sich, er wird ernster und darf man sagen reifer??? Vielen Dingen schenke ich keine Aufmerksamkeit mehr, weil sie mich belasten oder mein Leben anstrengender machen. Viel mehr geht es mir um das wahre Leben und was mich und meine Familie glücklich macht. Bisher habe ich es leider nicht im Urlaub geschafft auf das Handy zu verzichten, aber im März starte ich einen Versuch. Mal schauen, der Wille ist schon mal da…
    Ich wünsche dir nun einen tollen Start ins Jahr 2019 und freue mich weiterhin auf spannende und emotionale Beiträge. Viele Grüße Nadine

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 13:00 Uhr

      @Nadine Martin: Liebe Nadine, ja genau, das trifft es toll! Reifer! Und es sind wirklich die kleinen Schritte. Das Handy beim Spaziergang mal Zuhause lassen. Abends eine Sperrstunde dafür einzurichten. Weglegen muss man auch erst üben. Ist ja wie ein Drogenentzug! 😉 Ich freu mich auch auf 2019 mit dir! Herzlich, Steffi

  16. Antworten Cornelia 14. Januar 2019 um 11:57 Uhr

    Liebe Steffi,
    Ein frohes neues Jahr dir und deinen Lieben!
    Was für ein gelungener Start ins Jahr 2019 mit tollen Gedanken und Anregungen!
    Ich finde es extrem wichtig mit Kindern das Jahr zu planen und Highlights/Auszeiten zu haben auf die man sich freuen kann und somit anstrengender Zeiten besser meistern lassen. Wir haben für 2019 auch schon Urlaubszeiten geplant,stehen jedoch vor der großen Herausforderung/Problem Unterkünfte zu finden. Wir haben unser größtes Weihmachtsgeschenk schon etwas früher bekommen im November 2018 unsere 3. Tochter. Wir sind nun zu 5 mit 3 Kindern (die Zwillinge sind 2Jahre) und finden keine Unterkunft,wenn du Tipps oder Ideen hast,wäre ich dir unglaublich dankbar und bin daher sehr gespannt wohin es bei euch 2019 geht!
    Liebe Grüße
    Cornelia

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 13:03 Uhr

      @Cornelia: Liebe Cornelia, da hast du so recht! Das sind schöne Ziele, auf die man zuhangeln kann, wenn einen gerade alles nach unten reißt! 🙂 Wenn ihr keine Unterkunft findet – wie wäre dann umdenken? Warum mietet ihr euch stattdessen nicht vielleicht ein tolles Wohnmobil und bereist damit ein Land? Dann könntet ihr euch auf eure Bedürfnisse komplett einstellen. Überlegen wir gerade auch für die Sommerferien… Herzlich, Steffi

      • katja 14. Januar 2019 um 13:46 Uhr

        …haben wir letztes Jahr auch gemacht (mit IndieCampers), wohlgemerkt mit zwei (damals 2 + 5 Jahre), nicht drei Kindern. Wir haben super viel gesehen, nur erholt haben wir uns nicht. Gefühlt habe ich die ganze Zeit aufgeräumt, weggeräumt, den Camper vom Sand befreit. Es war eng, anstrengend und verdammt teuer. Ich glaube, dass der momentane Campinghype – zumindest mit kleinen Kindern – einen dazu verleitet, sich das unheimlich romantisch und Bullerbü-mäßig vorzustellen. Wer wirklich Erholung braucht und vor allem ein bisschen faul sein will, dem kann ich nur abraten. unabhängig davon, dass man natürlich auch wahnsinnig viel im Auto sitzt. Als mein Sohn zwei war, waren wir auch schon mal mitm Camper unterwegs (Provence), das war anders. Aber da hatten wir auch einen riesigen Camper und nur ein Kind. In der Hauptsaison schlicht nicht leistbar.

    • Antworten Kate 14. Januar 2019 um 13:47 Uhr

      Das geht uns ähnlich, da will man fröhlich planen und Auszeiten bewusst nehmen und dann scheitert man an der Buchung. Mich überfordert das auch total. Wir sind zwar nur 3 Personen, aber wir brauchen glutenfreie Verpflegung und sind Schließzeiten bedingt in den absoluten Hauptsaisons (Ostern und August) unterwegs. Ein Alptraum. Sogar die sauteuren, für uns eigentlich unbezahlbaren, Kinderhotels, die ja die Influencer gleich im Dutzend einladen, sind komplett ausgebucht. Warum gibt es keine Familienreisebüros, denen man die Schließzeiten/Schulferien meldet und dann buchen die einem schöne Pakete? Das würde mich wirklich entstressen! Keine ewigen Surf-Sessions auf dem Sofa, tausende Anfrage-Mails… Dafür würde ich gerne bezahlen. Wie machst du das Steffi?

      Geht das nur mir so oder ist aber auch generell alles so überlaufen und ausgebucht und man ist immer der/die Letzte? Fängt bei der Hochzeit an, dann Hebammensuche, Termine beim Frauenarzt, ist der Kreissaal wirklich frei? Dann Kita-Platzsuche, Warteliste fürs Kinderturnen, ausverkaufte Kinderschuhe. Ikea am Samstag. Teilzeit-Stelle finden. Platz in der Grundschul-Nachmittagsbetreuung.

      Dank dir, liebe Steffi, habe ich zu Calm und zum Meditieren gefunden, jetzt kann ich wenigstens tief durchatmen und alles fließen lassen. Und seit neuestem versuche ich einfach dem ganzen Theater zu entgehen, also kein Kinderturnen, kein Ikea (Möbel sind doch überbewertet). Nur mit dem Urlaub, das treibt mich um.

      Schön, dass du wieder da bist Steffi!

      • Steffi 15. Januar 2019 um 11:11 Uhr

        @Kate: Liebe Kate, das mit dem Urlaub kenne ich sehr gut! Wir sind leider auch nicht Typ weit im Voraus buchen. Viele wissen ja durch Vorlieben oder Festanstellung, wann sie wo genau wie Urlaub machen wollen. Wir schauen immer, wonach uns ist und sind dann auch meistens viiiiel zu spät dran. Weihnachten haben wir für Februar Urlaub gebucht. Die Woche, in der die Kita geschlossen hat (Hauptferienzeit) war mein Wunschhotel schon ausgebucht. Weil ich da aber wirklich gern hinwollte, haben wir jetzt für die Woche davor, über meinen Geburtstag und den meines Sohnes gebucht. Und dann reisen wir halt ganz entspannt anschließend zurück und nehmen uns schöne Sachen in Hamburg vor. Wir waren es so leid uns nach den Kitaschließzeiten richten zu müssen. Und uns verrückt zu machen, wie man die Woche mit zwei Kindern Zuhause überlebt. Jetzt machen wir einfach alle was zusammen und teilen uns als Eltern arbeitstechnisch auf. Das hat Weihnachten auch super geklappt. Ich weiß, das ist keine große Lösung für dein Problem, aber vielleicht hilft die Idee, sich nicht alles von anderen diktieren zu lassen, sondern es sich so zu basteln, dass man selbst auch noch Freude dran hat. Hat doch bei der Geburt auch gut geklappt, dafür braucht man ja eigentlich auch nicht wirklich einen Kreißsaal. 😉 Hoffe du weißt was ich meine! Herzlich, Steffi

    • Antworten Julia 14. Januar 2019 um 20:46 Uhr

      Liebe Cornelia, bei https://www.sanvie-mini.de/ hab ich über ein paar Urlaubsmöglichkeiten für inzwischen drei Kinder gelesen. Vielleicht findest du dort etwas passendes für euch? Viele Grüße Julia

  17. Antworten Katrin 14. Januar 2019 um 13:02 Uhr

    Liebe Steffi, schön, dass Du wieder da bist!
    Da das letzte Jahr ziemlich (traurig+) herausfordernd war, habe ich mir gesagt, dass das neue Jahr wieder mehr Leichtigkeit in sich tragen soll.
    Habe mir auch einen Finanzplan erstellt, will mehr Kurztrips machen (im Juni auch schon ein schönes Appartment für mich allein gebucht) und das Leben genießen. Mehr genießen, was ich habe und nicht danach schielen, was ich nicht habe/haben kann. Mehr echte Kontakte, was bedeutet, dass ich mich von manchen Bekannten verabschiedet habe. Und mich selbst mehr lieben, nicht in Selbdtzweifeln verlieren!
    Alles Schritt für Schritt und in meinem Tempo 😉 … und ich glaube fest daran, dass 2019 richtig gut wird!!! LG Katrin

    • Antworten Steffi 14. Januar 2019 um 13:05 Uhr

      @Katrin: Liebe Katrin, das klingt doch sensationell! Leichtigkeit hab ich auch auf dem Zettel. Passt zu mehr Ruhe und Muße. Mal wieder so Rumsitzen. Sich weniger Sorgen/Gedanken machen, einfach mehr schweben. Und an dem Finanzplan bin ich auch dran. Jeden Tag widme ich mich jetzt dem Thema, bis der Hase läuft. Trete mir und dem Hasen gerade liebevoll ins Popöchen, das möchte ich endlich geklärt wissen! 🙂 Und ich stimme dir völlig zu: 2019 wird richtig gut, wir machen es einfach selbst richtig gut! Herzlich, Steffi

  18. Antworten Ricarda 14. Januar 2019 um 13:52 Uhr

    Liebe Steffi, sehr inspirierend, alles, was du tust! Vielen vielen Dank!
    Ich überlege natürlich auch genau die Themen anzugehen, die hier viele haben: kein Fleisch mehr (mag es eh nicht gern und esse es nur aus Gewohnheit), mehr darauf achten wo was herkommt und wo was hin geht (Müll).
    Aber vor allem möchte ich keine Dinge mehr machen, die ich nicht will. Mit etwas aufhören, das mir nicht gefällt. Darin bin ich nicht gut. Essen nicht aufessen, wenn es mir nicht schmeckt, ein Gespräch verlassen, das nicht hilfreich ist, Klamotten aussortieren, die ich nicht mag. Usw.
    Dein Podcast ist so super, deine Stimme angenehm, du gehst so toll auf deine Gesprächspartner ein, es ist sehr spannend! Vielen Dank.
    Von der Weihnachtsausgabe war ich ein klein wenig enttäuscht, was nur an meiner persönlichen Situation liegt, ich trotzdem gerne teilen möchte: ich bin alleinerziehend (mit einem Kind) und die Situation mit dem Vater meines Kindes schwierig, meine Schwester ist in einer glücklichen Paarbeziehung mit zwei Kindern und Haus und viel Geld und Co… Und sie haben das dritte Jahr in Folge zu ihrem eigenen Wohl entschieden, dass sie zu viert feiern möchten. Das verletzt mich. Da sie und ich uns viel über den Egoismus unserer Eltern geärgert haben. Ich finde es eigentlich gut, wenn wir auch Verantwortung für andere übernehmen.
    Trotzdem war auch in der Folge so viel Inspiration.
    Ich würde mir nochmal was zum Thema Body Positivity wünschen (z.B. Melodie Michelberger!).
    Mach weiter so, du machst die Welt ein kleines Stückchen besser. Tausend Dank.

    • Antworten Anna 14. Januar 2019 um 15:56 Uhr

      @ Ricarda Deinen Kommentar fand ich sehr gut. Gut zu sich zu sein bedeutet meiner Meinung nämlich nicht, andere zu missachten, sondern gesunde und wertschätzende Abgrenzung an den Tag zu legen, wenn es nötig ist und ansonsten dort zu geben, wo man geben kann.

    • Antworten Steffi 15. Januar 2019 um 11:41 Uhr

      @Ricarda: Liebe Ricarda, das kommt mir so bekannt vor mit dem nichts mehr machen wollen, was man nicht will. Praktiziere ich auch! 🙂 Das wir dich mit der Weihnachtsfolge im Podcast nicht so abgeholt haben, tut mir leid. Ich kenne die Situation die du beschreibst auf etwas andere Art und Weise, wenn man sich ein Weihnachten wünscht, aber andere Menschen da nicht mitziehen wollen. Das ist nicht einfach, aber eine klare Ansage, mit der man umgehen lernen muss. Meine Lösung war, uns ein selbstbestimmtes Weihnachten zu basteln, das uns auch glücklich macht. Mit dem, was uns als Familie ausmacht, ganz unabhängig von andern. Du wirst deinen Weg ganz bestimmt auch finden, da bin ich mir sicher. Ich weiß was du mit der Verantwortung für andere meinst, ich glaub, da meinen wir das gleiche. Nur kann man jemanden anderen nicht zwingen, dass er Verantwortung für einen übernimmt. Die Freiheit liegt meiner Meinung nach darin, sie selbst zu übernehmen. Ich hoffe, du weißt, wie ich das meine. Manchmal ist das schriftlich verkürzt nicht so einfach. Body Positivity habe ich auf dem Zettel, da wird es auf jeden Fall auch was geben! Herzliche Grüße & ich freu mich sehr, dass du hier liest & den Podcast hörst, Steffi

  19. Antworten Katja 14. Januar 2019 um 14:15 Uhr

    Ich druck mir das jetzt aus, auf schönem Papier, und lege es mir in meinen Jahreskalender. Muss ich mehr dazu sagen?

    Liebe Steffi: Thank you for the Music!

  20. Antworten Ragna 14. Januar 2019 um 14:44 Uhr

    PS Und schön, dass es hier mit so guten Themen weitergeht. Das freut mich total.

  21. Antworten Antonia 14. Januar 2019 um 15:28 Uhr

    Liebe Steffi, ist und bleibt einfach mein Lieblingsblog. Deine Art zu schreiben und die Dinge, die dich bewegen. Ich finde auch, es ist wichtig, sich diese Gedanken zu machen. Du schreibst „weniger Selbstzweifel“, was ich mir auch vornehme dieses Jahr. Ja da mache ich mit! Unbedingt. Und wenn ich höre, dass es überhaupt Thema für dich ist, umso mehr. Du bist schließlich eine Power Frau mit gutem Geschmack und Einfühlsamkeit! Eine Freundin schrieb mir neulich, als ich ihr von einem schwierigen Thema erzählt hab, was mich viel Selbstzweifel kostete: „du bist toll.“ Drei Worte, die mich so berührt haben. Weil ich eben Oft genau daran zweifle. Und es geht drum, daran zu glauben. Nicht überheblich sein, aber auch nicht unter den Scheffel stellend.
    Wünsche dir viel Spaß auf deiner Reise und ein wunderbares 2019!

  22. Antworten Nina 14. Januar 2019 um 15:28 Uhr

    Good to have you back, liebe Steffi! Wie sehr habe ich auf deinen ersten Blogeintrag in diesem Jahr gewartet. Toll, dass wir so ähnlich Themen haben, ich freue mich auf alles was kommt!
    P.s. hier lese ich sogar alle Kommentare gern 🙂

  23. Antworten Anna 14. Januar 2019 um 15:52 Uhr

    Liebe Steffi
    Schön, dass Du wieder da bist. Fühle mich schon wieder so dermaßen abgeholt von Deinen Themen, Wahnsinn!
    Das mit dem Perfektionswahn bei Frauen ist echt ein Riesenthema und macht viele, viele Frauen so dermaßen fertig, ich könnte immer heulen. Ich empfehle den Artikel von Karina Lübke in der neuen Brigitte Woman.Trifft es ziemlich haargenau auf den Punkt.
    Ich werde dieses Jahr 42 und habe auch keinen Bock mehr auf Bullshit-Alibi-Gespräche. Ich habe seit fast 6 Jahren eine WhatsApp App Gruppe mit 7 Frauen, die mir seit dieser Zeit schon unzählige Male den Arsch gerettet hat. Bei uns kommt ALLES auf den Tisch. Sex, Männer, Geld, Trennungen, Trauer, Unfähigkeit alles zu wuppen, das Bedürfnis, seine Kinder anzumotzen, alles!
    Diese Erleichterung zu sehen, dass es bei den anderen auch nicht immer läuft, flutscht, das ist unheimlich beruhigend und gibt andere Energien frei.
    Zum Beispiel für gute Ernährung. Ich lebe auf dem Land, ich möchte dieses Jahr versuchen, nur Wildfleisch zu essen. Markt, BioLose, etc. scheidet aus. Das nächste Thema mit dem man sich komplett verrückt machen lassen kann. Ich bin da raus. Vielleicht in 8 Jahren, wenn die Kinder aus dem Haus sind.
    Sei lieb gegrüßt von Anna

  24. Antworten Madeleine 14. Januar 2019 um 15:55 Uhr

    Sehr toller Text!! Was hab ich dich vermisst:-)
    Das Video werde ich mir später bei Netflix gönnen. Den Vorsatz zu mehr pflanzlichen Produkten habe ich im letzten Jahr bereits erfolgreicher (als gedacht- Thema Selbstvertrauen) umgesetzt. Jedoch ist das Thema Käse, als auch Joghurt wirklich sehr schwierig. Hin und wieder überkommt mich leider auch die Lust auf “Fleisch”. Dieses “Fleisch” ist meistens so mega ungesund und schmeckt auch mehr nach Gewürz, als nach allem anderen (Hack, Wurst…). Dann nutze ich den Fortschritt der Ersatzprodukte. Diese sollten zwar nicht täglich konsumiert werden, aber hin und wieder ist es sicherlich gesünder, als Fleisch zu essen.
    Zum Thema “Vegan” habe ich auf YT die Chaoten von “Vegan ist ungesund” entdeckt. Irgendwie schöpfe ich aus den Videos viel Motivation. Manchmal denkt man sich “ok, die reden jetzt Drumherum und im Endeffekt ist die Message größtenteils der Tierschutz”, aber darum geht es doch auch. Es geht nicht nur um uns und um die Welt, in der unsere Kinder einmal aufwachsen sollen. Es geht um Lebewesen, die nicht leiden müssen, damit ich ein schnelles Essen oder einen “Fleisch-Kick” bekomme.
    Mein Vorsatz ist zudem, nicht mit Fleischessern das Thema durchzukauen(haha Wortspiel). Ich mag es nicht mehr, dass mir die Worte im Mund umgedreht werden. Dass jede Aussage belegt werden soll.
    Jeder soll sich ernähren wie er mag. Aber bisschen Moral darf gerne einfließen.
    Beim Thema Social Media Detox muss ich leider kapitulieren.. ich bin einfach Insta Suchti 🙁

    In diesem Sinne viel Erfolg bei Deiner und euren Umsetzungen.
    Euch allen und besonders Dir liebe Steffi wünsche ich einen guten Start in die 3. KW 2019 🙂

    PS: Ich kann die neue Podcastfolge kaum erwarten^^

  25. Antworten Caro 14. Januar 2019 um 17:26 Uhr

    Ein frohes neues Jahr für Dich und Deine Familie und wow – was für ein toller Jahresanfangs-Post!!! Und auch bei mir stehen ähnliche Dinge auf der Jahresagenda:
    Schon Ende letzten Jahres haben wir angefangen weg vom Supermark-Zeug, hin zu Bioläden und bewussterem Einkaufen und Essen. Fleisch nur noch ganz selten (hast Du mal “What the health” gesehen?) und ehrlich gesagt inzwischen mit schlechtem Gewissen. Ok aufgeräumt ist bei uns schon, haha. Aber das mit dem Zeitmanagement ist auch so eine Sache. Ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr keine so langfristigen Pläne zu machen, mich hat es eigentlich nur gestresst wenn ich Ende Januar schon gefühlt jedes zweite Wochenende im Jahr verbucht hatte – auch wenns lauter tolle Sachen waren. Dieses Jahr wollen wir mehr spontan machen.
    Was Du mit Deinen Freudinnen erlebst hast… ja ich denke das kennen auch viele. Schön wie Du das geschrieben hast, und ich nehme mir vor: wenn das nächste Mal beim Gehen so ein wichtiges Thema aufkommt – ja warum dann nicht alle anderen Pläne für den Abend über Bord schmeissen und sich um das kümmern, was jetzt gerade wichtig ist? Danke für die tolle Anregung – könnte man ja auch selbst drauf kommen 😉
    Ich freue mich wieder über Deine Posts, die irgendwie ganz oft das aussprechen, was mich gerade auch beschäftigt, vielen Dank dafür!!!

  26. Antworten Frauke 14. Januar 2019 um 21:34 Uhr

    Hallo Steffi,
    du schreibst von „spannenden Müttern“. Warum dieses Adjektiv? Das erweckt so den Eindruck …wir sind ja alle so toll… Ich saß mit mehreren Müttern zusammen, hätte als Satz doch auch gereicht. Da ich selber in Winterhude wohne, kenne ich diese Ausdrucksweise und sie nervt mich mehr und mehr. Alle sind spannend, cool, achtsam, bewusst, nachhaltig …und ganz besonders…
    Liebe Grüße,
    Frauke

    • Antworten Steffi 15. Januar 2019 um 11:22 Uhr

      @Frauke: Liebe Frauke, hmh, warum hab ich das da hingeschrieben. Vorher stand da glaub ich “Frauen und Mütter”, hab dann das Frauen weggenommen, weil ich dachte, is ja klar. Sind ja alle Mütter Frauen. Vielleicht wollte ich mit dem spannend ausdrücken, dass ich sie spannend finde, gern mehr über sie erfahren möchte. Das möchte ich nicht bei jeder Mutter/Frau/jedem Menschen. Bei diesen Frauen hätte ich aber gern mehr erfahren. Das sollte textlich ein Gegengewicht zur Oberflächlichkeit bilden. Nur, wenn ich jetzt noch mal deinen Kommentar lese, frag ich mich: Was wäre denn schlimm daran, wenn wir alle toll wären? Und du einfach auch? Herzliche Grüße, Steffi

  27. Antworten Julia 14. Januar 2019 um 23:15 Uhr

    Liebe Steffi, das klingt alles so super und interessant, was Du schreibst! Frohes Neues Jahr!

    Ich hab mir auch vorgenommen, mich mal wieder mehr zu feiern: ich hab vor Weihnachten noch unseren Umzug gewuppt (natürlich nicht ganz alleine, aber neben Arbeit und Vorweihnachtszeit etc.pp.) und dann bin ich seit mittlerweile 8 Jahren selbständig. Wahnsinn, hätte ich nicht gedacht, dass ich das schaffe.

    Das mit der Ernährung, was Du schreibst, spornt mich auch wieder an. Ich könnte eigentlich auch gut vegan leben, wenn der Käse ab und an nicht nach mir riefe…
    Aber zumindest sind wir durch den Umzug, nur 5 Minuten entfernt von einem Bio-Metzger, der alle Tiere von einem Hof im Havelland bezieht…und ich muss sagen, das Fleisch von da schmeckt echt gut! Soviel besser als aus dem Supermarkt..
    Auch die Wurst. Ich hab es nur probiert, weil meine Kinder es mochten 😉 Sie essen gern Fleischwurst aufs Pausenbrot und ab und an Bolognese/Hackbällchen. Und mein Mann, tja, der sagt nach 2 Tagen veganem Essen “aber ich bin nach 2 Stunden wieder hungrig!” 😀
    Aber ich bleibe dran. Auch am zuckerfrei-werden…
    Das Ausmist-Thema ist durch den Umzug schon ganz gut “abgehakt” ;-)! Gucke trotzdem Mari Kondo ab und an…da kann man sich dann auf die Schultern klopfen und sagen “hey, wir haben gar nicht soviel Zeug”, hihi…
    Ich hab mir vorgenommen, wieder mehr Zeit zu planen, um Freundinnen zu treffen. Für gute, lange Gespräche!!
    Bin sehr neugierig auf Deine weiteren Podcasts, liebe Steffi, Du hast mich zum Podcast-Fan gemacht!
    Mein Hoteltipp: Grand Hotel Heiligendamm?! ;-))

    Liebe Grüße nach Hamburch!
    Julia

  28. Antworten Barbara 14. Januar 2019 um 23:51 Uhr

    Liebe Steffi,

    Willkommen zurück! Wie so oft bin ich baff, wie eng meine Themen an Deinen liegen. Der Blog und der Podcast sind Balsam für meine Seele. Ich freue mich auf jeden neuen Post und jede neue Folge. Mein Gucci.

    Auch wenn ich Marie Kondos Buch vor Jahren gelesen habe ich erst mit der Serie auf Netflix so richtig angefangen zu entrümpeln. Es tut so unglaublich gut. Ich kann so gut nachvollziehen was das mit Dir macht.

    Anfang des Jahres hat mich die Job- Familien- Erschöpfung ins Krankenhaus befördert und meine Augen geöffnet. Deshalb interessiert mich total welches Buch Du gelesen hast, dass sich damit befasst, wie man sein Leben mit der Idee im Kopf gestaltet nur noch ein Jahr zur Verfügung zu haben. Verrätst Du mir den Titel?

    Von Herzen alles Gute für 2019!
    Barbara

  29. Antworten Anns 15. Januar 2019 um 01:45 Uhr

    Liebe Steffi,
    Hach habe ich mich auf deinen ersten Post im neuen Jahr gefreut! Und dann so ein Knaller.
    Lieben Dank für die ganzen Denkanstöße im letzten Jahr.
    Mit allem, was ich mir vorgenommen haben und angefangenen habe, komme ich nicht voran. Aber step by step ist der beste Weg 🙂
    Ach und verrätst du nach deinem Urlaub auch den tollen Ort? Habe nämlich auch so einen, aber noch eine andere Inspiration wäre was, für unsere nächste Familien quality time!
    Liebste Grüße

  30. Antworten Katrin 15. Januar 2019 um 11:51 Uhr

    Hey Steffi, frohes Neues und schön, dass du zurück bist! Ich finde deinen Post und die Gedanken super, kann aber jetzt schon nur noch an eins denken: Alexandra Reinwarth? Meine liebste Lieblingsautorin ist am 1.2. im Podcast zu Gast? Nicht nur, dass ich alle deine Episoden (teilweise auch mehrmals) gehört habe, ich habe auch über Weihnachten und vor dem Start in 2019 ihr Buch mit dem Gedankenexperiment gelesen und fand es großartig! Seit dem Glücksprojekt vor so vielen Jahren, bin ich totaler Fan von ihr. Über diese (du nervst das, in meinem Kopf ist es schon beschlossene Sache 🙂 ) Fusion freue ich mich RIESIG <3

    Alles Liebe, ich stelle den Countdown ein!

  31. Antworten Natascha 15. Januar 2019 um 15:01 Uhr

    Toller Artikel mit sehr viel Wahrheit liebe Steffi!
    Ich finde es überragend, wie du es immer wieder schaffst sanfte Anschubser zu geben zu so wichtigen Themen. Wenn man sich mal anfängt damit zu beschäftigen, weiß man auch, dass die Umsetzung gar nicht so einfach ist (weniger Konsum, kein Fleisch,…)
    Vor allem innere Einstellungen wie stolz auf sich sein, weniger auf die Meinung anderer geben, sich selbst vertrauen…gar nicht so einfach.

    Unsere Tochter ist am 31.12. zur Welt gekommen und 2019 könnte somit nicht spannender sein.
    Ich wünsche mir vor allem für diese Aufgabe Selbstvertrauen und den Mut mehr nein zu sagen. Es nicht mehr allen recht machen zu wollen, sondern auf das eigene Gefühl zu hören. Das Mama-Sein genießen und sich selbst dabei nicht zu vergessen.
    Du bist da ein großes Vorbild.
    Danke für deine Inspirationen und ein erfolgreiches 2019

  32. Antworten Helena 15. Januar 2019 um 20:34 Uhr

    Liebe Steffi, klingt nach einem wunderbaren Jahr 2019. Ich sortiere ganz in Marie Kondo Manier unser Haus aus, alles, einfach alles. Es ist furchtbar anstrengend, macht mich aber auch ruhiger, glücklich und stolz. Auch ich habe erkannt: zu viel nervt, sobald alles seinen Platz gefunden hat wird es mir und meiner Seele besser gehen. Hope for all war auch mein Weckruf, ich hab nach den ersten 45 min entschieden nie wieder Fleisch zu essen – das war vor 2 Jahren. Nur Fisch steht noch gelegentlich auf meinem Speiseplan, weniger Milchprodukte, mehr Alternativen. Für 2019: mehr Zeit für die Familie, die wahren Freunde öfters sehen und sich darüber freuen dass es sie noch immer gibt und „abgehakt-Verpflichtungs-Bekanntschaften“ wie unser Haus endgültig aussortieren. Mehr Zeit mit meinen Ehemann haben, kleine Träume und wünsche erfüllen und sich selbst öfters wichtig nehmen. Sich mehr trauen – einfach machen. Aber vor allem viel Gesundheit, die hat nämlich letztes Jahr Urlaub gemacht und ich hätte sie gerne wieder. Viele liebe Grüße! Ich freue mich jetzt schon auf die Podcast folge am 1.2. liebe Grüße Helena

  33. Antworten Heike 16. Januar 2019 um 09:58 Uhr

    Liebe Steffi, das war eine lange Zeit “ohne dich”, wie schön wieder von dir zu hören und bereichert zu werden.
    Kein Blog bringt mich so sehr zum Nachdenken, zum inne halten, Lust zu haben mich mit Dingen zu beschäftigen, machen mich so neugierig, sind so abwechslungsreich,… wie deiner.
    Manchmal machen sie mich aber auch unruhig.
    Das Theme Ernährung z.B. Ich finde es sehr anstrengend mich damit auseinander zu setzen. Auch zeitlich gesehen.
    Ich gehe arbeiten, habe ein 12 jähriges Pupertier am Gymnasium, heißt, ich bilde mich täglich in frz, englisch und anderen Fächern, mein Mann ist selbstständig, der Haushalt und das KOCHEN sind auch ständig ein Thema. Schwer genug jeden Tag etwas frisches, gutes auf den Tisch zu bringen.
    Oft esse ich mit meinem Sohn allein, weil mein Mann erst spät heimkommt. Das bedeutet, ich muss mir auch überlegen, welches Gericht ich für ihn aufwärmen kann, damit ich zu später Stunde nicht noch einmal in der Küche stehe. Dazu kommt, dass die Vorlieben unseres Sohnes nicht immer kompatibel mit unseren Vorstellungen sind. Ich empfinde kochen inzwischen oft als unangenehme Last.
    Ich selber würde soviel lieber mehr experimentieren, aber die Umstände sind schwierig und oft mangelt es an der Zeit, wenn man abends nach einem hektischen langen Tag in der Klinik nach Hause kommt und weiß, man muss auch noch Vokabeln abfragen.
    Wer hat da Lust und die Muse etwas besonders zu kochen?
    Ich scheitere ständig.
    Das nagt an mir und macht mich unruhig.
    Früher war irgendwie alles einfacher, auch bei Einladungen. Wenn ich heute ein paar Freundinnen einlade, muss ich an soviele Dinge denken. Früher war da mal eine Vegetarierin dabei, oder jemand, der Gluten nicht vertrug. Jetzt gibt es soviele Richtungen und Vorlieben.
    Manchmal mag ich dann nicht mal mehr einladen, weil ich schon im voraus zu blockiert bin das alles unter einen Hut zu kriegen!
    Dann denke ich wieder an deinen Satz: Wie isst man einen Elefanten? Stück für Stück.
    Also bin ich geduldiger mit mir und arbeite mich ganz langsam dahin, wo ich gerne sein möchte in Sachen Essen.
    Geduldiger mit mir sein, dass ist mein Vorhaben für 2019.
    Herzlichst
    Heike

  34. Antworten Nina BK 16. Januar 2019 um 11:36 Uhr

    So schön, zurück bist Steffi, happy 2019!
    Ich freue mich, dir auch in diesem Jahr wieder zu folgen und mich inspirieren zu lassen. Du, dein Blog und ich als Leserin haben uns über die Jahre verändert und das ist wohl gut. Ich habe im November nach über zwei Jahren (oft bitterem) warten endlich eine Tochter bekommen und übe mich seit dem häufig in mich selbst neu kennenlernen (als Mutter und nach echt üblen ersten 2 Wochen), neuen Kontakten und Dingen mit Baby. Alles ist wie immer und trotzdem völlig anders und das zu kapieren ist crazy shit und echt ne Aufgabe finde ich. Dein Blog bleibt in allem eine Konstante und macht immer wieder happy.
    Liebe und Grüße

  35. Antworten Andrea 17. Januar 2019 um 08:22 Uhr

    Hallo Steffi,
    gute Auszeiten in 2019 und toller Urlaub sind immer ein großes Thema für alle Familien. Gerade, wenn man sehr unterschiedliche Bedürfnisse „unter einen Hut“ bringen muss und es gerne individueller mag, ist ein „Haustausch-Urlaub“ eine gute Alternative zum Camper, zu Kinderferiendörfern oder der teuren Ferienwohnung in touristischen Zentren.
    Wir (mit 3 Teenies) tauschen im Urlaub mit anderen, fremden Familien unsere Wohnung. Haben so schon tolle Trips in Frankreich, der Schweiz, Skandinavien, den Niederlanden und innerhalb Deutschlands erlebt in großartigen Häusern, die alles hatten: Vollausgestattete Spielzimmer (gut, wenn es doch mal regnet), Waschmaschine (heisst: mit sehr wenig Gepäck reisen können), eine komplette Küche zur Selbstversorgung und viel mehr Platz als in jeder Ferienwohnung. Nebenher kostet es keine Miete, weil ja die andere Familie derzeit bei uns wohnt und wir haben schon sehr sehr schöne Erlebnisse und Bekanntschaften mit tollen, weltoffenen und herzlichen Familien gehabt, die uns auch noch gute Tipps für Aktivitäten mit der kleinen (und jetzt größeren) Bande gegeben haben. Wir leben dann auch nicht in Tourismuszentren, sondern eben wie „echte Schweizer, Franzosen, …“. Kein Haus steht leer und das Reisen ist sehr nachhaltig. Von der für 5 Leute eingesparten hohen Ferienhausmiete (da braucht man mindestens 3 Zimmer in der teuren Schulferienzeit) kann man dann lieber locker mal essen gehen oder Wassersport machen oder länger bleiben. Wir machen Haustausch nicht immer Haustausch, aber immer mal wieder seit ca. 12 Jahre. In den Osterferien 2019 tauschen wir nun mit einer Familie im Zentrum von Barcelona und sind sehr gespannt! Sucht doch mal nach dem Keyword „Haustausch“. Da gibt es mega-tolle Tauschhäuser und Wohnungen auf der ganzen Welt. Es macht schon Spaß, nur zu gucken, wie andere eingerichtet sind und auch hier gibt es eine interessant community. Vielleicht ist das auch ein Modell für Euch! Viel Inspiration und gute Wünsche für 2019 – Andrea

  36. Antworten Julia B.-L. 21. Januar 2019 um 11:21 Uhr

    Liebe Steffi,

    das Thema „oberflächliche Gespräche“ unter Müttern kann ich nur zu gut verstehen. Jeder lästert ein bisschen über den Partner und gibt zu, dass die Kinder einen manchmal an den Rand des Wahnsinns bringen und alle lachen und stimmen zu. Aber was ist mit anderen wichtigen Themen? Was, wenn die Ehe fast zerbricht? Oder man zugeben möchte, dass man eigentlich kein Kind wollte und es auch nicht noch einmal machen würde? Wenn der Partner, die Verlobung gelöst hat oder einen nach der Geburt der Kinder nicht mehr sexy findet?
    Bei einem Brunch mit Laufpartnerinnen, die man eigentlich gar nicht so gut kennt, kamen einmal die richtig schwierigen Themen auf den Tisch und es hat allen so gut getan. Geteiltes Leid ist eben oft halbes Leid. Und das sollten wir Frauen vielen öfters nutzen.
    Ich plädiere dafür, diesen Gesprächen mehr Tiefe und Offenheit zu geben.

    Liebe Grüße,
    Julia

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