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Komm se rein:

Hereinspaziert in unser neues Büro. Jetzt verraten wir endlich, warum wir es wie eingerichtet haben, woher alles ist, wie wir arbeiten und es gibt einen Superrabatt!

Text – Stefanie Luxat

Sie sind gekommen, um zu bleiben. Das denke ich nicht nur bei den Möbeln, die wir mittlerweile Zuhause haben, sondern auch bei denen im Büro. Vielleicht ist das so, dass man irgendwann seins gefunden hat. Weiß, was man liebt und dass das für immer mit umzieht. Meine Kinder würden an dieser Stelle rufen: “Mama! Ein Reim!”

Aber der Reihe nach.

Vor gut einem Jahr (ich hab es gerade noch mal nachgeschaut, es ist wirklich erst ein Jahr her!) habe ich mich dazu entschlossen, ein eigenes Büro zu eröffnen. Es ist ein ganz kleines Ladenbüro mit großen Fensterfronten, einer kleinen Küche, unterkellert – that’s it. Die monatliche finanzielle Belastung hat mich noch vor einem Jahr nervös werden lassen. Werde ich genügend Aufträge reinbekommen? Ist das die richtige Entscheidung?

Es war sowas von die richtige Entscheidung. Mit dem Mieten des Büros passierte etwas Magisches: Ich nahm mich selbst und das, was ich hier auf dem Blog tue noch viel ernster als vorher. Ich traute mich zum ersten Mal, meinen Blog wirklich als Online-Magazin zu sehen, so auch auszurichten und mich selbst Chefredakteurin und Gründerin zu nennen. Es war als würden die Glasfronten uns nicht nur tatsächlich sichtbarer machen, sondern auch dabei helfen, zu erklären, wer wir sind und was wir wollen. Das fing bei der sehr lebendigen Nachbarschaft an, die stehenblieb und fragte: Wer seid ihr? Was macht ihr hier?

Dies wurde zu meiner Leitfrage im letzten Jahr. Für viele LeserInnen und Außenstehende ist und war das bisher bestimmt schon lange klar, aber für mich musste es ein Mal gerade gezogen werden. Und wie das so ist, wenn man sich verändert, viele Gedanken macht, kommt alles ein Mal auf den Prüfstand. Wird Neues ausprobiert und Altes aussortiert.

 

 

Wenn man sich traut, ein Büro zu mieten, ist es mit den Miet- und Nebenkosten ja nicht getan, plötzlich braucht man auch eine komplette Einrichtung. Die liebe Nina Stoll von Stoll Wohnbedarf in Köln, die mich und den Blog in den letzten Jahren immer wieder toll unterstützt und euch so gute Rabatte gegeben hat, tat dies nun auch mit der Ausstattung fürs erste Jahr. Das half uns sehr beim Start und als ich merkte, das wird alles, wir haben genügend Ideen und neue Einnahmequellen, um das Büro halten zu können und das Team in kleinen Schritten zu vergrößern, beschloss ich, mir eine eigene Einrichtung zuzulegen. Eine die bleibt, genau wie das Büro, genau wie mein Online-Magazin und alles, was dazugehört.

Ich fragte eine meiner engsten und liebsten Freundinnen Xenia Rosengart, die Minimarkt-Concept Store-Besitzerin und Wohnberaterin um Hilfe. Sie zeigte mir eine rote Holzbank eines meiner Lieblingsdesigner Konstantin Grcic, in die ich mich sofort verliebte und damit war das Konzept klar: Das Büro soll für alles stehen, was ich wirklich liebe. Für das, wofür ich stehen und wen ich unterstützen möchte. Frauen, die sich wie Xenia und weitere, die ich euch gleich vorstelle, mit aussergewöhnlichen Ideen Neues trauen, mutig sind und inspirieren. Plus ein paar ebenso modern denkender Männer.

 

 

Als wenn es das Schicksal so gewollt hätte, hatte Xenia gerade mit Stylist und Fotograf Peter Fehrentz, siehe Foto unten, eine eigene, innovative Wandlehmfarbe kreiert: nen-do. Die ökozertifizierte Naturfarbe schafft durch die atmungsaktiven Materialien und ihre feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften ein sehr gutes Raumklima. Ausserdem haben die Töne keine künstlichen Pigmente und eine sehr beruhigende Wirkung. Oder wie wir gern bei Fotoshootings sagen ganz á la Guido: “Du, die tut so viel für dich, die Wandfarbe!”

Die Wandfarbe (Ton Natural Linen) lässt einen wirklich gut aussehen, Möbel sowieso und sie hat tatsächlich etwas sehr Beruhigendes. Sie wird mit Wasser angerührt und braucht dann ordentlich Schwung beim Anbringen, damit die schöne Struktur entsteht. Dazu haben Xenia und Peter ein Anleitungsvideo gedreht, findet ihr alles hier.

Superfrau Nummer zwei, die mit einem Einrichtungsstück in unserem Büro jetzt vertreten ist, ist Interior-Designerin Jutta Werner. Im Winterurlaub sah ich ihren Nomad 01-Teppich in einer Hotel-Lobby liegen und war beeindruckt, wie widerstandsfähig er ist, wie sich das Licht in den silbernen Fäden spiegelt, verliebte mich in die Bänder aus Bonbonpapier und vor allem die Entstehungsgeschichte: Auf einer Reise im Himalaya entdeckte Jutta Werner Bauern, die ihr Heu mit glänzenden Schnüren bündelten. Zusammen mit einem Team in Indien entwickelte Jutta die Idee weiter, baute sie aus in Richtung Recycling und so sind die Schnüre in den heutigen Teppichen aus tatsächlich Bonbon-Papier-Resten geupcycelt. Gewebt werden die Teppiche in einer traditionellen indischen Weberei, die Jutta regelmäßig besucht, um die fairen Produktionsbedingungen sicher zu stellen.

Jeder Teppich ist ein Einzelstück, gibt es so kein zweites Mal. Es gibt den Teppich in sieben Farbstellungen, er kann aber auch in jedem gewünschten Pantone-Ton gewebt werden. Es ist auch jegliches Maß machbar. Jutta freut sich auf eure Anfragen und ich kann den Teppich wirklich von ganzem Herzen empfehlen, der hat hier schon viel in den letzten Monaten mitgemacht und sieht immer noch aus wie neu. Plus: Es raschelt so herrlich, wenn man auf das Bonbon-Papier tritt.

 

In unserer Küche haben wir jetzt einen kleinen Extratisch CONSOLE von der Firma Nomess Copenhagen, den wir als Schreibtisch nutzen, wenn jemand mal Ruhe braucht oder auch als Tisch für unsere mobile Herdplatte, wenn wir uns Essen warm machen. Das Regal und der Schminkkasten sind ebenfalls von Nomess Copenhagen, die Dänen machen einfach Supersachen. Hinterm Regal haben wir den etwas dunkleren nen-do-Farbton Siberian Moss gestrichen.

Fast alles was ihr auf den zwei Bildern seht, habe ich Stück für Stück bei Minimarkt angeschafft: Die hübsche rosa Leuchte von Harto (so wie die große weiße im Vorraum), die Körbe, das gefleckte Geschirr und und und.

Und Xenia gibt euch heute exklusiv auf ihr gesamtes Sortiment (inklusive der roten Bank, Leuchten, der tollen Wandfarben, der Terrazo-Tische etc.) 20% Rabatt. Der Code ist (gilt online und im Laden): OHHHMHHHMINI und er ist bis Montag, den 9.9. gültig.

 

 

Es ist wirklich so, dass unsere LeserInnen uns mit ihren Ideen und ihrem Feedback auf die besten Ideen bringen. Deshalb fand ich die Tell me what you want-Kunstdrucke von Eike König so superpassend. Und natürlich, weil sie mich an Spice-Girls-Zeiten erinnern. Seitdem sie hängen, bleiben regelmäßig Passanten stehen, zeigen drauf und lachen laut oder strecken uns Daumen entgegen.

Meine Interpretation des New Work-Gedankens ist das Miteinander.

Unnötige Hierachien und Arbeitsumwege wegzulassen und so konzentriert und mit schnellen Abstimmungsmöglichkeiten zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Deshalb gibt es in unserem Büro nicht für jedes Teammitglied einen eigenen Schreibtisch, sondern einen großen gemeinsamen Tisch, an dem wir alle arbeiten. Meist zu dritt, oft aber auch zu viert. Es gibt keine Unterlagen-Häufchen. Fast alles haben wir digital auf unseren Laptops, auf Google Drive und Post bekommen wir kaum, da wir auf dem Blog einen Hinweis haben, unnötigen Müll vermeiden zu wollen.

 

 

Der wunderschöne Tisch ist vom dem Hamburger Label  We are studio studio. Dahinter stecken Illustratorin und Designerin Ini Neumann und Tischler und Interior-Designer Thorben Bringezu. Ihr Anspruch: Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. Genau dafür möchten wir auch stehen. Die beiden haben an diesem Tischdesign namens JON drei Jahre gearbeitet, inspiriert durch den dänischen Designer Finn Juhl. Das Ziel war ein zeitloses Möbel zu kreieren, das simpel, gleichzeitig erwachsen und zeitlos ist. Produziert wird JON aus heimischen Hölzern, allen Beteiligten werden Gehälter nach deutschem Standard bezahlt (keine Billigproduktion im Ausland), er ist ein handgefertigtes Einzelstück aus Hamburg, das seinen Preis hat, aber auch dafür steht, was dieser Qualitätsanspruch und wirkliche Nachhaltigkeit eben kostet. Das erinnert mich oft daran, unsere qualitativ hochwertige Arbeit auch nicht zu kostengünstig herzugeben.

“Vielleicht muss man über den Preis ein paar Nächte schlafen, wahrscheinlich sogar darauf sparen. Aber das ist uns eh viel lieber. Das sind die Kunden die wir gerne hätten, die eine bewusste Entscheidung treffen die sie dann sehr viele Jahr sehr glücklich macht.” erklärt Ini Neumann.

 

 

Unsere Schreibtischstühle sind die Designklassiker von Egon Eiermann, wir haben uns die blauen mit einer gemütlichen Sitzpolsterung anfertigen lassen, waren beim Shooting noch nicht da, daher seht ihr das Model, das wir vorher hatten. Die Klassiker sind sehr bequem, sehen aber nicht gleich nach dem klassischen Arbeitsbienen-Büro aus. Mein Wunsch für unser Büro ist, dass es sich eher anfühlt wie eine Wohnung, in der man gern ist.

Übrigens haben wir die Möbel nicht alle an einem Tag gekauft, sondern verteilt über mehrere Monate, Stück für Stück. Als der Loafer Lounge-Sessel von &Tradition über Lys Vintage geliefert wurde, haben Lesley und Marie mich etwas veräppelt. Die zwei fanden die Form erst etwas altbackend (ich liebe sie! Arne Jacobsen lässt grüßen!), und das Samt – da haben sie auch erst komisch geguckt (ich liebe es!). Ich freu mich bei jedem Meeting da drin zu setzen, weil er so irre gemütlich ist. Lys Vintage gibt euch übrigens 20% auf den Sessel für unbegrenzte Zeit, dafür bei einer Bestellung einfach ohhhmhhh angeben (gilt auch im Laden).

Die Terrazo-Tische findet ihr ebenfalls bei Minimarkt. Genau wie die großen grauen Blumentöpfe von House Doctor, die wir mit Pflanzen von Winkel van Sinkel befüllt haben. Wenn ihr die Töpfe wie ich innen statt im Garten benutzen möchtet, braucht ihr einen Untersetzer, daran pfeilen wir aktuell noch, sie sind nämlich etwas durchlässig.

 

So. Jetzt wisst ihr endlich, von wo aus wir euch täglich Blogposts, Instagram Stories und Bilder, Podcasts, Abo-Inhalte – einfach alles schreiben, produzieren und schicken. Aktuell arbeiten wir mit Vollkaracho neben allem, was ihr so kennt auch noch an einem großen Relaunch, der eure Wünsche umsetzen wird. Die Mobile-Version wird noch viel besser zu benutzen sein, die Suchfunktion wird besser, alles wird einfacher zu finden sein und ach, es wird auch noch so hübsch! Lasst euch überraschen. Wenn alles gut geht, ist es hier im Oktober zu sehen.

Tausend Dank für eure riesige Unterstützung, die macht uns sehr stolz und froh!

Herzlich & happy Weekend!

Steffi

Text – Stefanie Luxat

Fotos – Peter Fehrentz

7 Comments

  1. Antworten Juli 6. September 2019 um 07:59 Uhr

    Hallöchen. Wie schön euer Büro geworden ist! Und der Rabatt bei minimarkt ist ja mal der Knaller! Nur leider werden nicht 20% sondern 15% abgezogen, wenn ich den Gutscheincode benutze. Hat sich da der fiese Fehlerteufel eingeschlichen?! Liebste Grüße

  2. Antworten Steffi 6. September 2019 um 08:44 Uhr

    Ich glaube, mir fehlen noch die Küchenbilder, oder? Bin auf Lampen- und Stauflächensuche und da klingt der Text so vielversprechend, aber ich hab kein entsprechendes Bild gefunden!
    Der Rest sieht super aus und ich fürchte, am Wochenende steht ein Besuch im Minimarkt an 🙂

    • Antworten Steffi 6. September 2019 um 09:00 Uhr

      @Steffi: Guten Morgen Steffi, huch, warte… Wasndapassiert? Da hatte WordPress wirklich die Küchenbilder aufgefressen. Jetzt sind sie wieder drin! Sorry! Viel Freude bei Minimarkt & herzlich, Steffi

  3. Antworten Juli 6. September 2019 um 14:57 Uhr

    @Steffi: Herzlichen Dank für den Knaller-Rabatt. Was für ein Start ins Wochenende!

  4. Antworten Sabine 7. September 2019 um 22:12 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich lese bei Dir schon eine ganze Weile – seit vor den Kindern – mit und wollte Dir heute ein großes Kompliment aussprechen. Deine Seite war immer schon gut und spannend, auf richtige Inhalte und nicht Füll-Beiträge ausgelegt, um nur ein Beispiel zu nennen.
    Aber wenn ich die Seite von vor 5 Jahren mit heute vergleiche, hat sie vom Rohdiamanten den schönsten Schliff bekommen. Man erkennt weiter Deine Handschrift, aber die Umwege, Unsicherheiten und überflüssigen Schnörkel sind weg (Dein erster Online-Shop ist für mich hier das perfekte Beispiel). Du wirkst klar positioniert und begründest transparent warum Du was wie machst.
    Ich selbst bin gar nicht so auf Design und Fashion fokussiert, und mir schlackern immer noch oft die Ohren, wenn ich sehe was Du für manche Klamotten ausgibst, aber ich kenne keinen – deutschsprachigen – Ort, an dem ich aktuell so viele gemeinsame Gedanken, Lebensschritte, unterschiedliche Themengebiete und neuen Feminismus und letztlich auch so viel persönliche Entwicklung sehe! Manche Blogs stagnieren doch sehr und befinden sich wohl auch deshalb im vielbeschworenen Niedergang (zum Negativbeispiel aus den USA ist für mich Cup of Jo).
    Auch, dass Du einige Inhalte kostenpflichtig machst, finde ich konsequent und allemal besser als offensichtliche Werbeposts!
    Ich bin gespannt, wo die Reise weiter hingeht!!!

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