Wonach ist dir heute?

Ist das eigentlich so cool, wie es immer scheint, wenn viele Paare die Elternzeit des Mannes nutzen, um mit dem Wohnmobil durch Frankreich von Sonnenuntergang zu Sonnenuntergang zu reisen? Oder wäre es vielleicht schlauer, der Frau in der Zeit wirklich die Chance zum Wiedereinstieg in den Job zu geben? Solche Fragen stellt Jobprofilerin Katrin Wilkens in der heutigen Podcastfolge und ich weiß schon jetzt: Nicht alles, was sie sagt, wird allen gefallen. Muss es ja auch nicht. Es ist nur wichtig, dass mehr über dieses Thema gesprochen wird.

Oft brechen in der Elternzeit mit etwas Abstand zum Beruf bei Müttern und Väter Fragen auf wie: “Wer bin ich eigentlich? Wer möchte ich sein? Und wie lässt sich das mit meinem neuen Leben vereinbaren?” Katrin Wilkens, 48 und Dreifachmama, hilft in solchen Situationen mit ihrer Agentur i-do bei der inneren Suche und dem Finden des passenden Jobs. Schon 1.000 Menschen hat sie weitergeholfen und auch, wenn wir immer denken wir seien alle so irre individuell mit unseren Wünschen und Sorgen – dem ist nicht so. Es beschäftigen uns die gleichen Themen und Fragen und so hat Katrin Wilkens in acht Jahren Erfahrung mittlerweile eine gute Typologie erarbeitet, die immer wieder zum Tragen kommt.

Mit welchen kleinen Tricks man sich aber auch einfach selbst erstmal helfen kann, darüber sprechen wir natürlich auch. Oft vergisst man ja vor lauter Windelwechseln, worin man sonst noch richtig gut ist. Als es Katrin so ging, hat sie ihren Ehemann gebeten, ihr mal aufzuschreiben, was sie eigentlich so richtig gut kann. Zum Hochzeitstag. Ihr schönstes Geschenk.

Wir sprechen auch über Geld in dieser Folge. Katrin Wilkens, die gerade auch das Buch Mutter schafft! Es ist nicht das Kind, das nervt, es ist der Job, der fehlt (*Affiliate Link) veröffentlicht hat, sagt nämlich:

Das größte ökonomische Risiko für eine Frau ist heute, Mutter zu werden.

Genau so sprechen wir aber auch darüber, dass wir aufpassen sollten, unseren Job nicht zu vergotten. Ihn nicht wichtiger zu machen, als er manchmal ist. Und ihn mit Ansprüchen nicht zu überladen. Einen Job darf man auch nur zu 80% geil finden. Die Erfüllung kann man auch im Privaten suchen. Auch darüber sprechen wir in der heutigen Folge.

 

Ich hätte noch ewig mit Katrin weiter quatschen können, aber irgendwann stand ihr Mann vor meiner Tür, um sie abzuholen. Und die Kinder warteten ja auch Zuhause, um mit ihrer Mutter noch ein bisschen Feiertag zu verbringen. Wie das so ist.

Katrin Wilkens verlost heute eine exklusive zweistündige Beratungsstunde bei sich in der Agentur in Hamburg. Im Podcast erklären wir, wie man an der Verlosung teilnehmen kann.

Ihr könnt euch die Podcastfolge wie immer über ItunesSpotify und Soundcloud anhören.

 

Jetzt bin ich sehr gespannt auf euer Feedback!

Herzlich,

Steffi

Aufmacherfoto – Juan Cruz Mountford

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. ulli 3. Mai 2019 um 08:15 Uhr

    Ach Steffi, ich hätte heute am liebsten blau gemacht. Habe es heute morgen leider nur geschafft die Hälfte des Podcasts zu hören weil ich ins Büro musste.

    Jetzt sitze ich hier und würde gerne weiterhören. Geht aber leider nicht. Dafür schaufel ich mir jetzt den Nachmittag etwas frei um das nachzuholen.
    Toll, toll, toll bisher!!!

    Was machst Du nur mit mir? Ich bin jetzt seit 1 Monat Vegetarier, habe ein kleines Projekt im Job gestartet was viel Engagement gekostet hat und super angekommen ist und noch weite Kreise ziehen wird, mache Yoga und fühle mich so viel besser. Danke! Du nimmst uns mit auf Deine Reise und zeigst auf, dass es nie zu spät ist aus dem Trott herauszukommen. Ich war so eingefahren im Job und auch Privat. Jetzt krempel ich so viel um, und meiner Außenwelt fällt das auch schon positiv auf. Das Selbstbewußtsein hat sich gestärkt und ich habe so viele kleine Erfolgserlebnisse über die ich mich immer im Stillen wie Bolle freue.
    Danke!
    Herzlichst,
    Ulli

    Antworten
    • Steffi 3. Mai 2019 um 08:51 Uhr

      @ulli: Liebe Ulli, das freut mich so sehr! Wie schön, dass ich dich auf so gute Weise beeinflusse! Lieben Dank für deinen Kommentar, das motiviert sehr zum Weitermachen! Herzlich, Steffi

      Antworten
  3. Mara 3. Mai 2019 um 21:43 Uhr

    Vielen Dank für diesen tollen Podcast (mein erster).
    Heute erst mit meinem Mann überlegt, ob er auch auf Teilzeit reduzieren sollte, da unsere 2 Schulkinder uns gerade stärker brauchen.

    @Ulli: Glückwunsch zu all den tollen Veränderungen in deinem Leben.
    Das macht mich richtig neugierig auf die bisherigen Podcasts 😉 (für morgen gleich der nächste gemerkt).

    Gruß
    Mara

    Antworten
  4. Nadine 6. Mai 2019 um 13:39 Uhr

    Wieder ein schöner Podcast, allerdings habe ich eine Stelle nicht verstanden: die Sache mit der Elternzeit und dem Familienurlaub während dieser. Warum kann dies nicht gut sein für die Frau?

    Ich bin momentan in Elternzeit und sitze in Island mit Blick auf einen der Vulkane. Nach unserem Urlaub geht es für mich zurück in den Job und mein Mann kümmert sich um unseren Sohn.

    Beste Grüße

    Nadine

    Antworten
  5. Stine 6. Mai 2019 um 18:41 Uhr

    Oft nehmen Väter ja nur die 2 “Vätermonate” (viele wissen ja nicht einmal, dass Eltern sich die 14 Monate frei untereinander aufteilen können, aber das ist ein anderes Thema). Und wenn diese Vätermonate dann für einen Urlaub genutzt werden, bei der sich die Mutter (wie die 12 Monate davor) mehr ums Kind kümmert, hat man einmal die Chance auf einen wirklichen Rollenwechsel vertan (es wirkt sich auf das gegenseitige Verständnis massiv aus, wenn beide wissen was ein regnerischer Tag mit Kleinkind zu Hause bedeutet) und zum anderen könnte die Mutter ansonsten nach einem kompletten Jahr relativ entspannt wieder in den Job zurückkehren, während der Vater ihr zu Hause den Rücken freihält. Nur mal so. Vom “Übergabeurlaub” von einer Elternzeit in die andere habe ich aber nur Gutes gehört.

    Was ich noch zu dem ansonsten tollen Interview sagen möchte: Ich finde keinesfalls, dass Frauen ihre Berufswahl nach der späteren Vereinbarkeit ausrichten sollten. Das tun sie schon viel, viel zu oft! Daher bleiben sie auch öfter zu Hause, verdienen weniger… usw… So einen Rat würde man niemals einem Mann geben…

    Antworten

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