Komm se rein, die Haustour:

Julia Goller zeigt uns ihr Zuhause in Madrid. Und erzählt, wie das ist, sich als Zweifachmama einen Traumjob auszudenken und umzusetzen.

Julia Goller OhhhMhhh

Als wir uns vor 16 Jahren kennenlernten, standen Julia Goller und ich ganz am Anfang unseres Berufslebens. Wir liebten, was wir taten und arbeiteten rund um die Uhr. Auch, weil es sich kaum nach Arbeit anfühlte. Im Laufe der Jahre machte Julia Karriere in der PR-Branche für Modekunden und eines Tages stand er da –  der richtige Mann. Nur hatte der gerade ein sensationelles Jobangebot für Madrid in der Tasche. Die zwei kannten sich kaum, aber das hielt Julia nicht davon ab, sich für die Liebe zu entscheiden und ihren Job zu kündigen. Sie ging nach Madrid, ohne Spanischkenntnisse, ohne Job, aber mit einem großen, guten Gefühl im Bauch.

Heute sind die beiden verheiratet, haben zwei entzückende Töchter, leben immer noch in Madrid und sind sehr glücklich. Bevor Julia mit Kind Nummer eins schwanger wurde, lernte sie Spanisch und ergatterte einen Job in Madrid. Als das erste Kind kam, ließ sie ihm beruflich den Vortritt und kümmerte sich um ihre Tochter und später auch Tochter Nummer zwei in Vollzeit.

Jetzt sind die beiden Mädels sehr selbstständig und in Julia wuchs der Wunsch, wieder arbeiten zu können. Nach langem Überlegen, was sich mit zwei Kindern von Madrid aus tun lässt, entschied sie sich, den Online-Shop Lulu & Lotti für spanische Kindermode in Deutschland und Europa zu eröffnen. Und das ist erst der Anfang.

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Liebe Julia, wie waren die letzten Jahre für dich als Vollzeitmama ohne berufliche Herausforderungen. Was hast du geliebt, was vermisst?

Ich habe diese Zeit sehr genossen und es als etwas Besonderes empfunden. Da ich sprachlich bedingt in Madrid am Anfang nicht so viele berufliche Möglichkeiten hatte, fiel es mir leicht meine neue Aufgabe als Mutter einfach zu geniessen und habe somit nicht den Druck verspürt spannende Angebote ablehnen zu müssen. Durch meine Kinder habe ich viele Mütter unterschiedlichster Nationalitäten kennengelernt, woraus sich tolle Freundschaften entwickelt haben. Ich habe es als grosses Glück emfunden somit richtig in Madrid angekommen zu sein.

Schwierig fand ich manchmal die Unsicherheiten, die sicher jede Mutter ab und an hat. Wenn man sich fragt “Mache ich das jetzt alles richtig so?” Der spanische Kinderarzt sagt dies – der Deutsche was anderes. Manchmal haben sich die Tage auch lange angefühlt und ich habe ein bisschen interlektuelle Stimulation vermisst.

 

 

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Warst du je eifersüchtig auf deinen Mann, wenn er zur Arbeit gegangen ist?

Beneidet habe ich Ihn machmal um die  Erfolgserlebnisse und Anerkennung, die ein Job mit sich bringt. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass man sich erklären muss, wenn man sich dafür entscheidet, sich “nur” um die Familie zu kümmern, obwohl dies ja auch eine tagsfüllende Aufgabe ist.

Oder warst du erleichtert, erstmal nichts mehr mit der verrückten Arbeitswelt zu tun zu haben?

Ich hab mich so auf meine Tochter gefreut und das Mami-sein genossen, dass ich zunächst nichts vermisst habe. Da ich nach neun Monaten schon mit Baby Nummer zwei schwanger wurde, kam ich gar nicht dazu, das Arbeiten zu vermissen, sondern war in meiner rosa Wolke glücklich.

 

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Du hast lange überlegt, was du beruflich gern machen würdest und was sich mit zwei kleinen Kindern vereinbaren lässt. Was hattest du alles für Ideen? 

Ich hatte viele Ideen, da mir durch die Kinder immer Sachen aufgefallen sind, die ich besonders fand oder vermisst habe. Im Ausland kommt dann noch hinzu, dass man oft vergleicht was es hier gibt und in Deutschland noch nicht – oder umgekehrt. Die Ideen haben von einem Kindercafe mit leckerem Restaurantbereich für die Mütter, einem Blog für Mamis in Madrid bis hin zu einem Secondhand Laden für Kindermode gereicht.

Besonders ist mir immer aufgefallen, wie viele Kindermode Marken es gibt, die auf dem deutschen Markt noch nicht präsent sind und hatte die Idee, meine Sprachkenntnisse zu nutzen und mich für Pressearbeit und Vertrieb der Marken in Deutschland anzubieten.

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Welche waren undenkbar mit Kindern? Welche kamen in die engere Auswahl?

Je mehr ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir, dass ich auf jeden Fall etwas machen muss, bei dem ich zeitlich flexibel bleibe. Eine feste Anstellung oder eine Tätigkeit mit Reisetätigkeit war zunächst nicht möglich, weil ich  ja bei uns auch noch “Familienmanagerin” (den Titel hat mein Mann erfunden) bin und mein Mann auch oft auf Reisen ist. Somit wurde klar, dass was eigenes in Form eines Online Shop zunächst ein guter Schritt war, weil ich meine Zeit so am idealsten einteilen kann.

Auf meinen Messebesuchen haben mich schon spanische Unternehmen angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte Ihre Marken in Deutschland zu repräsentieren. Das wäre eine intersante Aufgabe, die ich sicher in Zukunft noch ausbauen möchte.

Ein Traum wäre es, in der Zukunft eine eigene Kindermode Kollektion zu produzieren.

 

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Seit drei Monaten betreibst du jetzt deinen Online-Shop Lulu & Lotti und veranstaltest regelmäßig Pop-Up-Shops in Madrid und Deutschland. Wie funktioniert’s? 

Die grösste Arbeit hat im Vorfeld stattgefunden, ein Start Up in Spanien zu gründen, Hersteller zu finden, die für eine Zusammenarbeit offen waren, Design und Programmierung  des Webshop. Seit der Shop online ist, versuche ich mich darauf zu konzentrieren die Abläufte und Inhalte zu optimieren. Da die Marken, die ich vertreibe, bisher auf dem deutschen Markt unbekannt sind, gibt es eine Menge zu tun, das heißt auf der einen Seite den Shop aber auch die Marken bekannt zu machen. Die Pop-Ups sind für mich im Moment eine ideale Möglichkeit mit den Kunden direkt in Kontakt zu kommen und auch ein wichtiger Absatzmarkt. Wer einmal die Produkte und den Online Shop kennt, kommt dann meinst auch wieder.

Geht der Plan auf für dich? Du wirkst so entspannt, obwohl dein Shop kurz nach Start gleich ausverkauft war – was ist dein Geheimnis, wie hast du dich organisiert?

Ich habe zunächst mit einer überschaubaren Kollektion von Produkten angefangen. Nur Produkte von denen ich persönlich 100% überzeugt war und von den ich ausgegangen bin, das dieser Stil gefallen könnte. Damit war das Risko für mich überschaubar und ich habe mich nicht übernommen.

 

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Wann und wie arbeitest du und wer kümmert sich dann um die Kids?

Meine Kinder gehen von 9:00 – 15:00 Uhr in den Kindergarten. Diese Zeit nutze ich zum Arbeiten und nehme Termine war. Ich habe mir Zuhause ein kleines Büro eingerichtet, in dem ich auch die Kollektion verwalte. Das hat viele Vorteile, weil ich so auch abends noch was erledigen kann. Jeden Abend schreibe ich mir die To-do’s für den kommenden Tag auf, so dass ich dann sofort loslegen kann.

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Und was sind deine Do’s und Don’ts für deinen neuen Job? 

Zu meinen Aufgaben gehört es immer wieder neue Marken zu finden, die gut in meinen Shop passen könnten und mit den Herstellern ins Gespräch zu kommen. Ausserdem neue Locations für mögliche Pop-Up Shops zu finden, Private Sales zu organisieren, Einladungen zu erstellen, Fotoshootings mit der neuen Kollektion zu organisieren, Schriftverkehr mit Kunden und Herstellern sowie Bestellungen zur Post bringen.

Was ich vermeiden sollte, ist zu viel zu schauen was die anderen so machen, das heisst sich mich anderen Online Shops zu vergleichen. Ich erwische mich dabei, wie ich stundenlang auf anderen Seiten surfen könnte und mich auf Instagram verliere. Weil ich eine One-Man-Show bin und auch nur wenig Zeit habe, muss ich genau überlegen was wirklich wichtig ist und als nächstes gemacht werden muss.

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Dein Mann bringt auch heute noch das Haupteinkommen nach Hause. Aus finanzieller Sicht müsstest du nicht zwingend arbeiten, warum ist es für dich trotzdem so wichtig, wieder einen eigenen Beruf zu haben?

Mit hat mein Job früher auch viel Spass gemacht und ich denke dass es jeden glücklich macht, wenn er seine Talente und Stärken anbringen kann.  Ich habe es vermisst zu kommunizieren, organisieren und was umzusetzen.

Ein Online Shop war schon immer ein geheimer Wunsch von mir und ich bin froh, dass ich durch meine Kinder und das Leben in Spanien dazu gekommen das schliesslich umzusetzen.

 

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Hast du dir vor Beginn deines neuen Jobs etwas geschworen im Hinblick auf deine Kinder? 

Für mich war beim Entschluss mich selbstständig zu machen von Anfang an klar, dass ich nicht vergessen möchte, dass meine Familie weiterhin Priorität bleibt. Solange meine Kinder noch klein sind und in den Kindergarten gehen, habe ich das Gefühl, dass sie die Zeit mit mir noch geniessen und das soll auch so bleiben. Mir ist bewusst, dass ich mit einem Partner sicher schneller mehr erreichen könnte, aber dann hätte ich nicht mehr die selbe Fleixibität wie jetzt.

Und klappt’s?

Bisher ja. Ich denke ich habe mir zunächst nicht zu hohe Ziele gesetzt und versuche einen Stritt nach dem anderen zu machen. Lieber zunächst wenig, aber das hoffentlich gut zu machen.

 


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Und was sagt eigentlich dein Mann zu alledem?

Mein Mann hat mich von Anfang bei meinem Vorhaben unterstützt und ist ein guter Berater und Kritiker. Er freut sich für mich, dass ich etwas gefunden habe das mir Spass bereitet und trotzdem genung Zeit für unsere Kinder übrig bleibt.

 

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Welchen Traum setzt du als nächstes um?

Mein Traum ist es diesem Sommer einen Pop-Up auf Mallorca zu veranstalten. Wenn alles klappt gibt es dort dann schon den ersten Lulu & Lotti Artikel: Eine Kindertunika in verschiendenen Farben.

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Ach Julia, es war so schön mit dir zu quatschen! Wenn du den Pop-Up im Juni auf Mallorca machst, helf ich mit! Danke für den schönen Einblick in dein Leben!

[herz steffi mitte]

15 Comments

  1. Antworten Miriam O. 29. Januar 2015 um 08:21 Uhr

    Liebe Steffi!
    Vielen Dank für diese tollen Posts! Ich bin sonst eher die stille Leserin, aber einerseits finde ich es sooo spannend in andere Wohnungen zu linsen und zum anderen hab ich bis vor kurzem selber in Madrid gewohnt und diese Stadt ist einfach ein Traum!!! Ich würde sofort dorthin zurück 🙂
    Danke für die Inspiration am Morgen – hab einen tollen Tag!

  2. Antworten Juliane 29. Januar 2015 um 09:36 Uhr

    Super inspirierender Bericht. Toll, wie Julia ihren Traum umgesetzt hat! …und natürlich eine gigantisch schöne Wohnung 😀
    Herzlichst Juliane

  3. Antworten Madame Tam Tam 29. Januar 2015 um 10:39 Uhr

    Toller Bericht! Ich finde es immer so schön, wenn die Leute “einfach machen”. Da steckt immer so viel positive Energie drin und man selbst will auch wieder sofort loslegen 🙂 …
    Liebe Grüße
    Mariola

  4. Antworten Stefanie von Schön & Gut 29. Januar 2015 um 12:56 Uhr

    Ich bin immer wiede rbeigeistert von den mutigen Frauen, die auf deinem Blog Platz finden.
    Hoffentlich werde ich auch mal so eine, wenn ich groß bin 😀

    Sich selbstständig zu machen ist schon ein gewagter Schritt. Doch wenn alles so wunderbar läuft wie bei deiner Freundin Julia kann man nur sagen: Alles richtig gemacht!

    Liebste Grüße,
    Stefanie

  5. Antworten sandra 29. Januar 2015 um 13:54 Uhr

    Ich mag den klassischen Look der im Shop angebotenen Kinderklamotten sehr. Keine Kopie von Designermode der Mütter aber auch nicht gewollt kindlich-originell mit “frechen” Designs. Eine Kundin wurde gerade gewonnen.

  6. Antworten chrissi 29. Januar 2015 um 15:03 Uhr

    Inspirierender Bericht!
    Von welcher Marke ist das tolle schwarze Sofa????

    Liebe Grüße

  7. Antworten Kerstin 29. Januar 2015 um 16:13 Uhr

    Es ist schön zu sehen, was man schaffen kann wenn man will. Und wenn man – ich nenne es mal so – finanziell flexibel ist. Aber wenn da monatlich ein Betrag auf dem Konto auch seitens der Frau da sein MUSS, damit das Leben als Familie finanziert wird (und damit meine ich nicht, um pausenlos in stylishen Designershops “haben will” zu hibbeln und die gut gefüllte Geldbörse zu zücken, sondern um das normale Leben zu wuppen), dann sind Mut und Kreativiät gefragt und Grenzen zu überwinden, von denen solch eine Geschichte meilenweit entfernt ist. Aber das wäre wirklich mal interessant.

  8. Antworten Kathrin 29. Januar 2015 um 18:12 Uhr

    Freu mich immer über über neue “Komm se rein” Storys, die lese ich am liebsten, eine tolle Wohnung und wieder mal eine tolle Geschichte. Muss aber auch Kerstin zustimmen, mit seinem Traum vom eigenen Label oder Webshop kann man zumindest in den ersten Jahren keine Familie unterhalten, aber trotzdem interessant zu lesen. Bin seit 4 Jahren vom festangestellten Grafikdesigner auf freiberufliche Fotokünstlerin umgestiegen (um mehr Zeit für den Sohn zu haben) das wäre ohne das Gehalt meines Mannes auch nicht möglich gewesen. Viele Grüße Kathrin
    PS an Chrissi das ist der Barcelona chair

  9. Antworten Katrin 29. Januar 2015 um 19:21 Uhr

    Klingt wirklich sehr schön und dynamisch. Ihr seid sehr selbstbewusste Frauen, dass ist gut. Aber Kerstin hat Recht, wenn das zweite Gehalt zwingend erforderlich ist, braucht es mehr als Mut, um das Hamsterrad zu verlassen.
    Gerne auch ein Beispiel davon. Trotzdem sehr anspornend, Deine Berichte.

  10. Antworten Anna 29. Januar 2015 um 20:04 Uhr

    Klasse Interview. Werde direkt mal die Website besuchen. Spanische Kindermoden haben soviele tolle Details & Stoffe. Wir leben seit Jahren nicht mehr in Deutschland (zur Zeit in Panama) und viele von Julias Bemerkungen kommen mir so Bekannte vor! Wir werden im Juni/ Juli auf Mallorca sein und ich wuerde liebend gern zum Poo-Up Kommen. Haltet uns auf dem Laufenden. Oh, von wem ist das Kunstwerk ueber dem Buecherregal? Danke!

  11. Antworten Julia 29. Januar 2015 um 21:05 Uhr

    Ganz lieben Dank für Eurer liebenswertes Feedback und vor allem Dir Steffi für das schöne Interview. Liebe Anna, wir halten Dich gerne über den Pop Up Shop auf dem laufenden und lassen Dich wissen sobald wir wissen wann und wo er auf Mallorca stattfindet. Das Blütenbild ist von Tee Pasola!

  12. Antworten Sophie 30. Januar 2015 um 11:26 Uhr

    Mmmh, wo sind bei den Geschichten denn immer die tollen Papas? Oder die Alleinerziehenden, Patchworkfamilien oder die Familie mit Mama, Mama, Kind? Da wünsche ich mir mehr Spannung…

    • Antworten sandra 11. Februar 2015 um 21:38 Uhr

      Diese Frau oder andere in ähnlichen Situationen können nichts dafür, dass sie es finanziell meist leichter(er) haben, um berufliche Zweitkarrieren umzusetzen. Dass es so selten Beispiele gibt von Alleinerziehenden, die den Traum vom eigenen Laden verwirklichen, liegt wohl daran, dass ne Alleinerziehende unter realistischen Umständen einfach die Mittel niemals haben wird. Das ist aber denen, die mehr Glück haben, nun wirklich nicht anzulasten!

  13. Antworten Judith 30. Januar 2015 um 20:16 Uhr

    Irgendwie wirklich beeindruckend. *.*
    Mehr kann ich dazu nicht sagen. Die Frau find ich toll!

  14. Antworten Juliane 17. Februar 2015 um 14:04 Uhr

    Toll! Hut ab! Ich lebe in Italien und bin (noch ;)) kinderlos und kann nur sagen, in Südeuropa ist sowas ganz und gar nicht einfach und dann auch noch als Familienmanager! Liebe Steffi, danke für das tolle Interview! Liebe Julia, gratuliere zu den zwei Zuckermäusen, der Traumwohnung, deinem supersüßen Shop und zu deinem Mut!

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  • Julia Goller zeigt uns ihr Zuhause in Madrid. Und erzählt, wie das ist, sich als Zweifachmama einen Traumjob auszudenken und umzusetzen.

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