Dieses Kinder kriegen:

Jahr 4 als Mama. Wie das so ist.

Diesen Text versuche ich seit langem zu schreiben. Meist denke ich an den Wochenenden daran. Weil die noch schöner und so viel einfacher als früher geworden sind. Die Kinder spielen jetzt wirklich mal länger am Stück zusammen, so ganz allein in ihrem Zimmer oder im Wohnzimmer. Wo auch immer, ich geh vorbei oder höre sie von nebenan, wie sie sich Spiele und Geschichten ausdenken, lächele vor mich hin und genieße die simpelsten Dinge wie Aufräumen, Waschen, Kochen in Ruhe.

Bis einer schreit.

Bis sie sich gegenseitig was wegnehmen.

Bis einer von beiden heult, als hätten wir gesagt: Nie wieder Süßigkeiten.

Dann denke ich: Ich schreib diesen Text doch lieber nicht.

Doch dann sind wir draußen zusammen, unternehmen etwas, basteln uns Abenteuer, entdecken und erleben so viel. Plötzlich erzählen oder machen sie beide wieder so etwas Niedliches, dass ich sie einfach nur fangen, knutschen und ganz doll an mich drücken muss. Dann flüstert es in meinem Kopf: Lass sie bitte, bitte, bitte nicht so schnell groß werden.

Oder wenn sie einfach mit ihren Rollern durch die Straßen heizen und ich ganz entspannt mit Handtasche ohne Karre, ohne tausend Wickeltaschen und Gedöns hinterher schlendere. Wenn ich mich endlich nicht mehr fühle, als würde ich nachmittags mit ihnen und ihrem Zubehör einen Mini-Umzug meistern müssen.

Wenn ich einfach nur mal auf einer Parkbank sitze, ihnen kurz zuschauen und stolz sein kann, statt ununterbrochen assistieren zu müssen.

Wenn jeder einfach so vor sich hinpütschert am Wochenende.

Wenn ich einfach nachmittags bei Spielverabredungen mit meiner Freundin auf der Couch sitzen, schnacken und in Zeitschriften blättern kann, während die Kinder auch mal alleine spielen. Oder ich mit meinem Mann mal kurz in Ruhe etwas bespreche.

Wenn wir einfach ein Restaurant betreten können und dort zu viert eine Mahlzeit zu uns nehmen, ohne auf halber Strecke mit knallroten Birnen und schreienden Bälgern panisch flüchten zu müssen.

Wenn sie einfach sagen, was sie essen möchten, als nur einen Schreianfall zu bekommen, wenn man das Falsche auftischt. Wenn sie einfach sagen, dass sie Pippi/Kacka müssen, statt den Rücken hoch zu scheißen. Dann fühlt es sich so viel einfacher an als früher.

Wenn sie dann aber einen Trotzanfall bekommen, gern auch parallel voneinander inspiriert, der ganz neue Schwierigkeitsstufen erreicht – egal ob Zuhause oder auswärts, oh boy, dann würde ich manchmal am liebsten wegrennen. Weit, weit weg. Stattdessen atme ich, gehe ins andere Zimmer, atme noch mehr und erinnere mich daran, auf was ich stolz bin: Ruhig zu bleiben in diesen Situationen. Ihnen mit viel Liebe statt Wut zu begegnen. Weil das am besten funktioniert. Auch wenn es in mir tobt.

Bin ich dann mal beruflich weg oder auch mit Freundinnen oder auch einfach nach einem langen Arbeitstag, ist da dieses Gefühl, diese Vorfreude, die Sehnsucht nach Zuhause. Was nicht heißt, dass ich das andere nicht genießen kann, das tue ich in vollen Zügen, nein, es ist so eine Freude, die immer da ist, wenn ich an meine kleine Familie denke. Wie gern ich zu ihnen zurückkehre. Nach Hause komme.

Beruhigt hat mich auch die Einsicht: Er kommt zurück, der eigene Tanzbereich. Manchmal auch dadurch, weil man gewisse Situationen einfach satt hat und sie endlich so organisiert, dass man wieder Spaß daran hat. Oder sie einfach weniger nervig sind. Einkaufen zum Beispiel. Lieber haue ich zehn Minuten früher bei der Arbeit ab, suche schnell alle Sachen alleine im Supermarkt zusammen, als später mit den Kindern bei doppelter Zeit und mit der Hälfte an Nerven. Oder Zeit für mich. Die ist ein fest eingeplanter Punkt, an dem es nichts zu rütteln gibt, weil ich sonst zusammenkrache und dann irgendwann alles.

Stolz macht mich auch mein Selbstbewusstsein als Mutter. Ich weiß, dass ich mein Bestes gebe und das gut ist. Und reicht. Ich stelle mir keine nicht zu erreichenden Ziele, ich schimpfe nicht mit mir als Mutter, nenne mich niemals Rabenmutter, zweifle nicht daran, dass das, was ich täglich versuche, nicht gut genug sein könnte. Ich bin die Mutter meiner Kinder und das mache ich richtig gut. Ich vergleiche mich nicht mit anderen Müttern, weil das nur ins Unglück führen kann. Ich brauche auch keine Komplimente von anderen. Ich achte lieber auf mein Gefühl, ob es sich richtig anfühlt, wie ich mit meinen Kindern umgehe. Und das tut es.

Es ist wie an einem Mischpult. Der Regler für die unglaublich schönen Momente als Familie und als Mutter ist in Jahr vier noch weiter nach oben geschoben worden. Ich denke so oft, wie gut alles ist, dass ich alles habe, was ich immer wollte.

Dass es jetzt so ist, wie ich mir das Kinder haben immer vorgestellt habe.

Der andere Regler, der mit den Trotzanfällen ist nur auch noch da. Und manchmal schießt der ebenfalls so hoch, so wie noch nie zuvor, dass ich ungläubig daneben stehe.

Wie immer, wenn ich merkte, dass wir neue Phasen des Zusammenlebens betreten, werde ich auch jetzt einfach weiter auf die Supertricks warten, die einem irgendwann für die neuen Herausforderungen einfallen. Noch mehr auf sie eingehen, als ich es eh schon tue, noch bewusster mit ihnen spielen, ihnen noch mehr Aufmerksamkeit widmen, oft lässt das die Abstände zwischen den Trotzanfällen weiter werden. Oft werden sie dann nicht ganz so schlimm. Das ist ein Weg, den ich ausprobiere. Und wenn der nichts wird, gehe ich einen anderen, neuen.

Wir machen das doch alle zum ersten Mal. Das darf man einfach nicht vergessen. Genau so wenig, wie was es für ein Geschenk ist, zwei so kleinen, bezaubernden Menschen beim groß werden zuschauen zu dürfen. Und Mama genannt zu werden.

Text – Stefanie Luxat

Foto – Marco Ceschi/ Unsplash

52 Comments

  1. Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 07:25 Uhr

    Ohhh, so schön geschrieben! Hinterlässt ein richtig schönes, muckeliges Gefühl und ist so wahr! Und ich glaub den Satz druck ich mir aus und hänge ihn mir irgendwo hin, wo ich ihn öfter lesen kann: “Ich bin die Mutter meiner Kinder und das mache ich richtig gut. Ich vergleiche mich nicht mit anderen Müttern, weil das nur ins Unglück führen kann. Ich brauche auch keine Komplimente von anderen. Ich achte lieber auf mein Gefühl, ob es sich richtig anfühlt, wie ich mit meinen Kindern umgehe. Und das tut es.”
    Danke dafür!

  2. Antworten Katrin 15. Oktober 2018 um 07:56 Uhr

    Liebe Steffi, ich bin gerade schwanger und so dankbar für diesen und den Beitrag zur Schwangerschaft. Deine Art das Thema zu beleuchten ist wunderbar und sehr inspirierend. Einen Absatz werde ich einrahmen und täglich lesen: den mit dem Selbstbewusstsein als Mutter! 1000 Dank und gern mehr davon 🙂
    Alles Liebe
    Katrin

    • Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 18:08 Uhr

      @Katrin: Liebe Katrin, wie schön, das freut mich! Du wirst das toll machen, man flutscht da so rein und dann lernt man Supertrick für Supertrick. Ich habe hier aufm Blog noch viele Artikel zum Anfang. Einfach Kinder kriegen eingeben oder über die Menüleiste gehen, dann müsste das alles kommen. Herzliche Grüße, Steffi

  3. Antworten katharina 15. Oktober 2018 um 08:11 Uhr

    Ein wunderbarer Text, danke! Ich liebe auch den Satz, der gerade schon zitiert wurde und noch mehr den Schluss des Textes: „…was es für ein Geschenk ist, zwei (bei mir sind es vier) bezaubernden kleinen Menschen beim groß werden zuschauen zu dürfen. Und Mama genannt zu werden.“
    Denn das ist es doch was zählt! In manchen kleinen Stressmomenten will ich mich da noch mehr dran erinnern!!!!

    • Antworten Kristin 15. Oktober 2018 um 12:18 Uhr

      Diesen Satz rahme ich mir auch ein. Ich bin jetzt schon so stolz, als Schwangere einen kleinen Menschen in mir zu tragen und kann es kaum erwarten ihm beim groß werden zusehen zu dürfen. Liebe!
      Liebe Steffi, dein Text streichelt die Seele. Danke.

    • Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 18:07 Uhr

      @katharina: Liebe Katharina, das freut mich so! Und ja, das ist wirklich das größte Geschenk. Ich werde nie vergessen, dass das Kinder kriegen bei uns nicht auf Anhieb funktioniert hat und wie dankbar ich war, als es plötzlich doch flutschte. Damit ging der größte Wunsch in Erfüllung. Das darf man im Alltagshassel eben nicht vergessen. Liebste Grüße an dich & deine vier!! Steffi

  4. Antworten Lisa 15. Oktober 2018 um 08:32 Uhr

    Guten Morgen,
    So einen schönen Text zum Montag morgen zu lesen macht den Start in die Woche besser.
    Ich habe zwar nur ein Kind und es ist erst 2,5 aber ich erkenne mich in dem Text wieder
    Wie sehr man sich über kleine Dinge gefreut, über ein Lächeln oder anderes.
    Einfach traumhaft ☺️

  5. Antworten Anne 15. Oktober 2018 um 08:33 Uhr

    Liebe Steffi,
    was für ein wunderbarer motivierender Text. Unser Sohn wird diesen Monat ein Jahr alt und freue mich schon sehr darauf, welche Abenteuer die nächsten Jahre bereit halten. So herausfordernd das Mama sein auch ist, so großartig ist es auch. Immer wenn ich von einer Situation so genervt bin, dass ich fast platze (alleine essen lernen z.B. – diese Sauerei überall!!!), wird es erstaunlicherweise bald besser. Ich weiß nicht, ob ich einfach anders reagiere oder der kleine Mann merkt, dass er sich jetzt anstrengen muss 🙂 Aber es macht soooo viel Spaß!

    • Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 18:03 Uhr

      @Anne: Ahhh, die Brei-Sauerei, die fand ich auch so kacke! Ich hab mir immer vorgebetet: Wenn sie erstmal Pommes und Pizza essen können, dann wird alles gut! 😉 Und jetzt können wir schon in Restaurants gehen und sie bestellen sich, was sie wollen und essen es (einigermaßen) gesittet. Und dann kommt wieder das nächste Abenteuer! 🙂 Herzliche Grüße, Steffi

  6. Antworten Kristina 15. Oktober 2018 um 08:39 Uhr

    Nicht mit anderen Müttern vergleichen…., so schwer, aber mit Deinem Text…,so gut.
    Genauso ist die Achterbahnfahrt als Mutter, der ständige Tanz mit den Gefühlsmischpultreglern.
    Danke, Steffi!
    Kristina

    • Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 18:01 Uhr

      @Kristina: Liebe Kristina, es führt zu nichts, ausser schlechten Gefühlen. Deshalb bei dir bleiben, Ruhe suchen, in dich reinhören und merken: ich mach das super. Und wenn ich es mal nur halbsuper mache, ist das sowas von okay. Gestern Abend waren unsere Kinder zum Beispiel vollkommen überdreht vom aufregenden Wochenende. Da hab ich drauf gepfiffen ihnen die Zähen zu putzen, weil ich einfach nicht mehr konnte und das Geschrei schon so riesig war. Davon fallen ihnen die Zähne nicht aus, wenn ich das alle paar Monate mal nicht mehr kann. Aber ich muss dann nicht auch noch in den Krieg ziehen. Vielleicht hilft das. Herzliche Grüße, Steffi

      • Nina 15. Oktober 2018 um 19:15 Uhr

        Waaaas du hast die Zähne nicht geputzt?!? Geht gar nicht…. kleiner Spaß ;)) ich wollte nur sagen, du sprichst mir aus der Seele. Auch bei mir dauerte es etwas länger u zeitweise hatte ich schon Panik, dass es vielleicht gar nicht klappt…. das waren keine schönen Momente. Und auch wenn man jetzt manches mal gestresst ist u sich regelmäßig eine mini Auszeit wünscht, so glücklich ist man auch. Und dankbar, dass man sie oder es (in meinem Fall nur 1) hat. Es ist das kostbarste was es gibt. Kinder erden einen und öffnen die Augen für die wichtigen Dinge.

  7. Antworten Ruth 15. Oktober 2018 um 08:44 Uhr

    Liebe Steffi,
    vielen Dank für diesen wundervollen Text am Montagmorgen! Nach einem Trotzanfall-geprägtem Wochenende war das genau das Richtige! Und verrätst du uns irgendwann – gerne ganz bald 🙂 – deine Supertricks für diese neuen Herausforderungen?
    Herzliche Grüße
    Ruth

    • Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 17:58 Uhr

      @Ruth: Haha, ja, das kann ich gern machen. Aber weißt du was: Immer, wenn man gerade die geilsten Tricks hat, beginnt eine neue Phase und es müssen wieder neue gesucht werden! 🙂 Das macht es ja so spannend! Herzliche Grüße, Steffi

  8. Antworten Sarah 15. Oktober 2018 um 08:59 Uhr

    So so so schön.

    Ich bin eher noch in der Phase des Rücken hochscheißen und da man ja wirklich alles zum ersten Mal macht, gibt es häufig ein „ob das wohl ok ist so?“ im Kopf. Muss ich öfter ausschalten und mir selbst auf die Schulter klopfen, habe ich schon bei deinem podcäst nr1 gedacht. Darauf jetzt erstmal nen Kaffee

    • Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 17:58 Uhr

      @Sarah: Liebe Sarah, das erinnere ich auch noch! Hab ich mich manchmal natürlich auch gefragt. Nur da drunter liegt ein Urvertrauen in mein Muttersein. Hör mal ganz tief in dich rein, hast du bestimmt auch. Wir wissen, was zu tun ist. Wir machen es eh richtig und wenn nicht, wird drüber gelacht. Siehe meine Elternpannen-Geschichte. 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  9. Antworten Saskia 15. Oktober 2018 um 09:11 Uhr

    Liebe Steffi, wunderschön und ehrlich geschrieben. Ich sage mir immer, genießen auch die Wutmomente. Denn die Wutanfälle der Kleinen sind wichtig und gehören dazu. Ich frage mich dann immer, wieso macht es mich mit wütend? Warum löst es dieses Gefühl in mir aus? Sei present, sag mal nichts ubd höre Deinem Kind zu. Nimm es an die Hand, schalte Gang runter und atme (genau tief und fest). Auch das ständige Vergleichen mit anderen Mamis mache ich seit dem ich schwanger war nicht. Weil bringt nix und ich bin da so wie Du, höre eher auf mein Gefühl und meist fühlt sich das richtig an und gut. Ich lobe Dich jetzt doch mal. Bist toll Steffi. Schönen Tag

    • Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 17:56 Uhr

      @Saskia: Liebe Saskia, ich weiß, was du meinst. Deshalb begegne ich ihnen dann ja noch mit einer Extraportion Liebe und Ausdauer. Es wird nur eine Herausforderung, wenn man irgendwohin pünktlich muss. Aber gerade dann ist Ruhe oft die einzige Lösung. Du machst das auch toll! 🙂 Herzlich, Steffi

  10. Antworten su 15. Oktober 2018 um 09:30 Uhr

    Moin Steffi,
    meine Yoga Lehrerin während der Schwangerschaft hat gesagt: “das Leben mit Kindern ist immer AUCH anstrengend…”, damals hab ich in mich hinein gelächelt und insgeheim gedacht: “Ja, klar, aber ich wuppe das mit links und bei mir wird’s bestimmt ganz harmonisch und schön mit Kind…. ; )”
    Meine Tochter ist jetzt 11, ich bin fast durchgehend alleinerziehend. Wie oft hab ich an den Satz meiner Yoga Lehrerin schmunzelnd zurückdenken müssen…….. Es ist ein verdammt großer, aber wunderbarer Aufriss, ein Kind an seiner Seite zu haben und es beim Erkunden dieser Welt zu begleiten. Seit letztem Jahr (Kind Klasse 5) fühl ich jetzt die “große Freiheit” wieder für mich. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Alles ist im Fluss, alles verändert sich immer wieder. Möglichst viel von dem genießen, was ist und sich
    Z E I T nehmen für die Lieben, wäre mein Tipp…….
    O M ……

  11. Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 09:32 Uhr

    Toller Text, liebe Steffi. Meine Tochter ist gerade ein Jahr geworden und entdeckt die Welt…hier ist auch noch nach einem Jahr vieles neu und vielleicht auch unorganisiertdie Aussicht auf die Rückkehr des eigenen Tanzbereichs ist toll!
    Liebe Grüsse Steffi

    • Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 17:55 Uhr

      @Steffi: Liebe Steffi, oh ja, das erste Jahr, da ist der eigene Tanzbereich eine Ganzkörperleistung! 🙂 Jetzt kommt deine Zeit wieder, versprochen. Schön egoistisch sein zwischendurch. Wir sind’s so wenig, da kann man das ruhig mal raten, damit überhaupt was in Gang kommt! Du machst das schon! Herzlich, Steffi

  12. Antworten Susanne Rehse 15. Oktober 2018 um 09:32 Uhr

    Moin Steffi,
    meine Yoga Lehrerin während der Schwangerschaft hat gesagt: “das Leben mit Kindern ist immer AUCH anstrengend…”, damals hab ich in mich hinein gelächelt und insgeheim gedacht: “Ja, klar, aber ich wuppe das mit links und bei mir wird’s bestimmt ganz harmonisch und schön mit Kind…. ; )”
    Meine Tochter ist jetzt 11, ich bin fast durchgehend alleinerziehend. Wie oft hab ich an den Satz meiner Yoga Lehrerin schmunzelnd zurückdenken müssen…….. Es ist ein verdammt großer, aber wunderbarer Aufriss, ein Kind an seiner Seite zu haben und es beim Erkunden dieser Welt zu begleiten. Seit letztem Jahr (Kind Klasse 5) fühl ich jetzt die “große Freiheit” wieder für mich. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Alles ist im Fluss, alles verändert sich immer wieder. Möglichst viel von dem genießen, was ist und sich
    Z E I T nehmen für die Lieben, wäre mein Tipp…….
    O M ……

    • Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 17:53 Uhr

      @Susanne Rehse: Liebe Susanne, lustig, oder? Wie man das als Schwangere so gar nicht hören möchte. Ist ja auch richtig, sonst wären wir wahrscheinlich nicht bereit, sie rauszupressen! 😉 Zum Thema alleinerziehend habe ich gerade für She’s Mercedes eine ganz tolle Frau getroffen. Die erzählt bald hier ihre Geschichte. Im November. Das wird bestimmt für dich auch sehr spannend. Ihr klingt euch sehr ähnlich im Anpacken und auch weiterhin an sich selbst denken! Und wie recht du hast, Zeit ist so oft die Lösung! Herzliche Grüße, Steffi

  13. Antworten ChrissyVictor 15. Oktober 2018 um 09:44 Uhr

    Ich verkneif mir hier im Büro gerade ein Tränchen. Es ist so: es ist das schönste Geschenk zwei so kleinen Mäusen beim Großwerden zuschauen zu dürfen und Mama genannt zu werden. (Auch das 43.678 Mal Mama an einem Tag ist ein Geschenk!) 😉

  14. Antworten Ann 15. Oktober 2018 um 10:41 Uhr

    Danke Steffi-Mama,
    So wie du’s schreibst ist es und war es und ich weiß, es geht interessant weiter: mit Schulbroten und Lehrern und Notenstress, Alkohol und Führerschein mit 17, hoffentlich vielen guten Freunden, unglücklichen Lieben und dem oft schlängeligen Weg ins so genannte Leben. Eltern begleiten das alles. Sie hoffen und bangen und ringen heimlich die Hände und machen Mut. Es hört nie auf. Aber weißt du was? Mütter und Väter wachsen irgendwie mit.
    Woher ich das weiß? Mein Sohn ist 27. Ich weiß sicher nicht mehr alles, was er so treibt, aber wenn was los ist, sind Mama und Papa immer noch eine wichtige Instanz.
    Auch für seine Freunde übrigens.
    Das ist sooo schön, wenn man das merkt. Und noch was: unsere Freunde von früher, die kinderlos blieben, die sind alle ziemlich auffällig schrullig inzwischen. Weil sie sich immer noch vor allem um sich selber drehen…Irgenwann ist das ein bisschen lächerlich.
    Das wird uns zum Glück auf keinen Fall passieren – dazu ist in Familien einfach immer zuviel los.
    Ist das nicht wundervoll? Kinder sind das Beste!!! Ich hoffe auf Enkel.
    Liebste Grüße und mach genauso weiter!

    • Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 17:50 Uhr

      @Ann: Liebe Ann, das klingt wunderbar. Das wäre auch mein Traum, dass sie immer wieder gern zu uns kommen. Zum Rat suchen oder einfach entspannen und in den Arm genommen werden. Dann hat man’s echt geschafft als Eltern, oder? Hach, schön. Herzliche Grüße, Steffi

    • Antworten Julia 15. Oktober 2018 um 21:55 Uhr

      Vielleicht hätten Deine “schrulligen Freunde” auch gerne Kinder gehabt…

      • Sofiah 15. Oktober 2018 um 23:10 Uhr

        @Julia,
        den Gedanken hatte ich auch gerade.
        @ Ann
        ich bin kinderlos, lese Steffis Artikel trotzdem gerne. Und ja, mit Sicherheit dreht sich das Leben kinderloser Menschen mehr um sie selbst, aber um wen denn auch sonst?
        Und lächerlich? Ich finde, das ist ein wenig kurz gedacht, für den Schmerz, der manchmal auch dahinter steckt..

  15. Antworten Elsa 15. Oktober 2018 um 11:03 Uhr

    „Genieß die Zeit, sie geht so schnell vorbei.“ Bei dem Satz habe ich früher immer die Augen verdreht. Meine Tochter (15) ist gerade in Kanada im Highschooljahr. Erlebt da die tollsten Sachen und wird nächstes Jahr sicher sehr viel selbstständiger und „größer“ zurückkehren. Mein Stiefsohn nimmt sich mit seinen 14 Jahren gerade eine Auszeit von uns, seiner Zweitfamilie. Gerade erst gestern haben wir festgestellt: Das war’s jetzt mit den gemeinsamen Urlauben, wir werden vermutlich gar nicht mehr zusammen verreisen. Die Zeit ist so schnell vergangen! Es sind viele kleine Abschiede: erst kommen sie endlich nicht mehr ganz frühmorgens zu uns ins Bett, dann auf einmal gar nicht mehr. Dann gehen sie alleine irgendwo hin und kommen allein wieder zurück. Jetzt kommen sie zurück, wenn wir schon schlafen. Längst findet vieles ohne uns statt. Und auf einmal ist man auch schon wieder allein zu zweit. Und fragt sich, wo die Jahre geblieben sind.

    Melancholische Grüße
    Elsa

    • Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 18:20 Uhr

      @Elsa: Ah, das ist das empty nest Syndrom, oder? Hatte meine Freundin Charlotte gerade nach dem Auszug ihrer Kinder. Noch kommen deine ja noch mal wieder. Also volle Kanne dann noch mal genießen, oder? Und dann beginnt ein neuer Abschnitt, der doch vielleicht auch sehr schön sein kann und irgendwann stehen da wieder Kleinkinder und sagen Oma. wie geil ist das denn?! Es sind immer Abschiede, aber auch Anfänge. Herzlich, Steffi

  16. Antworten Frau Göllner 15. Oktober 2018 um 12:22 Uhr

    Genau, genau, genau!
    Meine Kinder sind quasi so alt wie Deine (meine Tochter ein bisschen älter als Deine, mein Sohn ein bisschen jünger als Deiner) und ich empfinde es ganz genauso.
    Endlich ist es so, wie ich mir Kinder haben immer vorgestellt habe (mit noch ein bisschen Luft nach oben …). Seit dem Sommer rennen, fahren, autorutschen die beiden mit den Nachbarskindern durch die Straße, eine total altersgemischte Gruppe und mein zweijähriger Sohn wird total selbstverständlich von allen akzeptiert und ins Spiel miteinbezogen.
    Ich muss zwar noch dabeisitzen (diese doofen Autos, die auch durch unsere Straße fahren wollen …), aber es reicht, wenn ich einfach nur zugucke 🙂

    • Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 18:21 Uhr

      @Frau Göllner: Haha, ja den Wunsch nach autofreien Straßen hab ich auch gerade oft. Hier in der Großstadt pesen sogar die Fahrradfahrer die Kids um. Da muss man allzeit bereit sein. Aber Gott sei Dank gibt es noch Hinterhöfe, auf denen man einfach mal wegdösen kann als Mama. Heeeeerrlich! Herzlich, Steffi

  17. Antworten Angela Bollig 15. Oktober 2018 um 12:53 Uhr

    Vielen Dank für den schönen Text. Ich bin jetzt 14 Jahre Mama von zwei Jungs im Alter von 14 und 10.
    Die Aufgaben einer Mama ändern sich im Laufe der Jahre. Nach meiner Erfahrung ist Zeit das große Geheimnis und Wundermittel. Für seine Kinder da sein. Eigentlich nichts Neues- in unserer Zeit eben leider doch!
    Nicht zu verwechseln mit der so gepriesenen Quality Zeit! Kinder, aber auch Mamas können nicht nach Zeitplan spielen, reden, gut drauf sein. Es kann nicht geplant sein. Ein Kind öffnet sich nicht auf Aufforderung, weil eben jetzt der Zeitplan es hergibt.
    Warum sollten sie da anders sein, als Erwachsene.
    Trotzdem, jede Mama macht es so, wie sie es meint. Und das ist dann auch richtig! Kein Vergleichen mit anderen Familien- jede Familiensituation ist anders. Sich lieber gegenseitig Mut machen und unterstützen. Tolerant sein, neidfrei sein, zuhören können, statt nur seine „Erfolgsgeschichten“ loszuwerden… das kann Frauenpower sein.
    Ich bin sehr gerne Mama, bin aber noch so viel mehr!

  18. Antworten Leonie 15. Oktober 2018 um 13:12 Uhr

    Genau so fühl ich mich auch (meine Kinder sind auch 4 und 2) und ich wünschte mir manchmal ich könnte die Zeit einfach an- und die zwei für immer festhalten;bis zum nächsten Wutanfall!
    Vielen Dank für diesen tollen Artikel.
    Leo

    • Antworten Steffi 15. Oktober 2018 um 14:47 Uhr

      @Leonie: Ja, genau so ist es! Aber ist doch auch lustig, so wird es niemals langweilig. Ich versuche ganz oft einfach drüber zu lachen! Es sei denn es ist morgens und wir kommen alle zu spät! 😉 Herzlich, Steffi

  19. Antworten Martha 15. Oktober 2018 um 13:33 Uhr

    Genau der Text, den man am Montag braucht!
    Danke, Steffi.

  20. Antworten Hildegard 15. Oktober 2018 um 18:41 Uhr

    Liebe Steffi,
    DeinText zu diesem Thema ist wunderbar. Ich lese die Sätze und höre Dich reden, als wenn Du neben mir stehst, so authentisch ist es. Ich habe Dich in kritischen Situationen, wie z. B. bei tränenreichen Bockigkeiten der Kinder schon erlebt , bin und war immer wieder begeistert mit welcher Ruhe , Individualität und Ideenreichtum Du die Situationen im Handumdrehen wieder entspannen kannst. Du bist wirklich eine tolle Mutter, der man anmerkt mit wieviel Liebe Du dabei bist….ganz toll hast Du Deine Kinder zusammen mit Deinem Mann hin bekommen…. das muss ich als erfahrene und verliebte Omi einfach mal bemerken….

  21. Antworten Katrin Pfeuffer 15. Oktober 2018 um 19:24 Uhr

    Liebe Steffi, mal wieder mitten ins Herz getroffen , Dein Artikel! Ich hatte gerade heute Nachmittag diesen Moment, als mein großer 10-jähriger meine nur wenig größere, liebste Nachbarin mit einem Lächeln beim Tischtennis abgezogen hat. Ich könnte ihn knutschen, wie selbstbewußt und liebenswert er bisher gelungen ist. Und auch wenn es zu schnell geht, jedes Alter der Kinder hat auch irgendwie was Magisches! Wir dürfen wirklich stolz sein, auf das, was wir geschaffen haben. Trotz Wutanfällen und Zweifeln zwischendurch! LG Katrin

  22. Antworten Ute 15. Oktober 2018 um 21:59 Uhr

    Liebe Steffi,
    Ein Text zum Warm-ums-Herz-werden…. Ich genieße das Mama-Sein auch sehr und bin sehr dankbar für zwei großartige, gesunde Kinder. Bis jetzt fand ich auch jedes Alter spannend, so süß als Baby, drollig als Kleinkinder (die sehr ausgeprägte Trotzphase mit täglichen Kreischbrüllanfällen meiner Lütten hab ich irgendwie komplett verdrängt), schön, wenn sie ihren Radius langsam erweitern und immer mehr allein organisieren, Wege allein zurück legen….
    Und jetzt finde ich es höchst spannend, meinem Großen (15) beim Erwachsenwerden zuzugucken, dass er ein Selbstbewusstsein hat, das ich mir mit 15 gewünscht hätte, dass er sich auch schon ganz auf Augenhöhe mit erwachsenen Freunden von uns unterhalten kann, dass er jetzt langsam das Partyleben am Berliner Mauerpark für sich entdeckt und davon aber zum Glück auch viel erzählt, dass er sich schnell und heftig verliebt und auch davon erzählt….
    Ich kann dir nur sagen, es bleibt weiter spannend!
    Genieß die Zeit! Liebe Grüße Ute

  23. Antworten Jessica 15. Oktober 2018 um 22:35 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich habe gerade in deinen Stories den Link entdeckt und mich richtig aufs Lesen gefreut.
    Ich möchte dir ein riesiges Kompliment machen. Neben all den Blogs und Instamamas denen ich so folge, bist du eine der wenigen die mich wirklich inspiriert. Bei der mir vieles gedanklich hängen bleibt. Was nicht heißt dass ich die anderen Mamis weniger schätze… Zu gerne lasse ich mich in den Stories von jenen abends auf dem Sofa berieseln.
    Aber bei dir ist es anders. Wir haben erst kürzlich die Großstadt verlassen und sind zurück aufs Land in unsere Heimat gezogen. Die Renovierungen im neu gekauften Haus haben wir maßlos unterschätzt. Ich bin in einem neuen Job, meine 4 jährige Tochter in einem neuen Kindergarten. Es ist also alles sehr turbulent.
    Aber spätestens seit deinem potcast denke ich täglich daran. Dankbar zu sein. Stolz auf mich und unseren Mut zu sein. Denke daran, wie positiv du das Leben nimmst. Klingt jetzt hoffentlich nicht unheimlich 🙂
    Eigentlich alles ganz simple. Ich danke dir für die tägliche Ration positiver Vibes. Gerade helfen sie mir oft und viel! Ich freue mich auf mehr Beiträge, blogposts, potcasts usw.
    Viele Grüße Jessica

  24. Antworten Franzi 16. Oktober 2018 um 09:53 Uhr

    Was für ein toller Text.

    Meine Kinder sind ein bisschen jünger als Deine (knapp 2 und 3,5) und Du bist immer mein Ausblick auf “in ein paar Monaten”. Ich merke jetzt schon, dass es in manchen Momenten einfacher geworden ist. Beide Kinder sind trocken, laufen, sprechen (naja, oder kreischen), die große geht vormittags in den Kindergarten. Und das alles ist SO viel wert.
    Die Babyzeit war schön, ja, aber hat uns als Eltern ziemlich aufgezehrt. Jetzt blitzt es immer mal durch, dass auch wieder andere Zeiten kommen.

    Ich rolle jedes Mal mit den Augen, wenn einer mit dem Spruch “kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder…” um die Ecke kommt. Es mögen andere Sorgen sein mit anderen Dimensionen, ja, aber mir kann echt keiner sagen, dass es nicht einfacher wird. Dass diese Baby-/Kleinkinder-Phase nicht hardcore ist.

    Tja, “leider” wollen wir noch ein drittes Kind. Es kommt also alles nochmal, seufz.

  25. Antworten Julia 16. Oktober 2018 um 14:17 Uhr

    Oooh ja, geht mir genauso!! Absolut! Auch ich feier, wenn beide Mädels (fast 4 und fast 2) alleine spielen und ich sogar mal ungestört für eine winzige Kleinigkeit ins Bad kann. Oder die kurze Pause zwischen Job und Kita, wenn ich etwas alleine erledige. Oder, oder, oder! Schön, wenn es anderen Mamas ähnlich geht – im Guten wie im „Schlechten“.

  26. Antworten Margit 16. Oktober 2018 um 15:18 Uhr

    Liebe Steffi,
    so herzallerliebste, kluge Worte!
    Ich möchte dir als stille Leserin endlich einmal meine Hochachtung und meinen Dank für deinen Blog aussprechen. Wie großzügig du auf diesem Forum deine cleveren Tipps, gescheiten Gedanken und die deiner interessanten Weggefährten mit deinen Leserinnen teilst, ist sehr besonders. Deine Podcasts haben so eine hohe Qualität! Ich wünsche dir — und bin mir aber eigentlich sicher —, dass du ebenso viel Gutes zurück bekommst.
    Herzlichst, Margit
    (die übrigens altersmässig deine Mutter sein könnte)

  27. Antworten ruth 16. Oktober 2018 um 15:49 Uhr

    Danke für diesen Text. Meine Kinder sind noch größer, 7 und 12. Und natürlich sind sie schon unfassbar selbständig, aber – keine Sorgen – sie brauchen uns immer noch sehr. Und sind immer noch sehr sehr niedlich, manchmal. Ich wünsche mir für meine Kinder, dass sie glückliche, autonom denkende Menschen werden. Dafür möchte ich ihnen möglichst viel mitgeben, ihnen zeigen, erklären, mit ihnen ausprobieren, erleben…. und deswegen freue ich mich seit dem ersten Krabbelversuch immer unfassbar, wenn sie etwas alleine machen, selbständig werden und sind. Das hat gar nichts damit zu tun, dass ich dann “Pause” habe oder “endlich meine Ruhe” – wie mir oft unterstellt wird. Ich wünsche mir einfach, dass sie selbständige, kritisch denkende, mutige, neugierige Menschen sind. Und das muss man halt jahrelang üben. Toleranz übe ich auch jeden Tag mit ihnen, damit sie nicht so verbitterte Leute werden, die ihre Sichtweise über alles andere stellen und andere Menschen aus Frust dumm anmachen müssen. Ach so, und DANKE für deinen Blog, deinen Podcast, deine Kommentare, deine Insta-Stories…. große Freude immer. Ehrlich.

  28. Antworten Stephanie 16. Oktober 2018 um 16:26 Uhr

    Dein Text ist so voller Wärme und Urvertrauen. DANKE. Und jetzt Nina … beim Lesen musste ich immer irgendwie an Nina denken. Sie hat die Erleuchtung ja noch vor sich.
    Liebste Grüße
    Stephanie

  29. Antworten Katrin 16. Oktober 2018 um 19:57 Uhr

    Liebe Steffi, was für ein schöner Text!!
    Mein Sohn wird im November 21 und ich finde diese Zeit ist im Fluge vorbei gegangen. Manches habe ich versäumt oder vergessen, weil ich als Alleinerziehende arbeiten ging, um uns beide durch’s Leben zu bringen. Aber diese Zeit nimmt einem niemand und es ist etwas, was einen trägt, woran man gerne denkt.
    Ich habe Fehler gemacht bei diesem damals kleinen Kerl, für die ich mich selbst heute noch schäme, aber er trägt sie mir nicht nach.
    Und wenn ich sehe, wie er sein Leben wuppt, was aus ihm geworden ist (=seine Persönlichkeit) bin ich stolz und demütig. Und er sagt, ich habe alles richtig gemacht und bin die beste Mutter, die er sich wünschen kann – Herz, was will ich mehr.

    Genieße die guten und trotzigen Momente mit Deinen Kids, schreibe sie auf oder bewahre sie so in Deinem Herzen, sie sind ein Geschenk! Du/Ihr macht das bestimmt klasse 😉
    Ganz liebe Grüße Katrin

  30. Antworten Nika 7. November 2018 um 20:54 Uhr

    Dieser Text könnte von mir sein. Meine Zwillinge werden nächste Woche 4. Und ich kann jede Zeile, jeden Satz nachvollziehen. Danke!!

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