Wonach ist dir heute?
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„Und, wie war’s im Urlaub?“, frage ich meine Freundin Lena, als sie sich auf mein Sofa fallen lässt. „Ach, eigentlich bräuchte ich jetzt nochmal Urlaub vom Urlaub“, lacht sie, „aber war natürlich total schön!“ „Wieso Urlaub vom Urlaub?“ „Na, du weißt schon“, sagt sie, „all die Orga und das Packen für vier Leute, dann noch das ganze Zeug für’s Baby, tagsüber musst du immer aufpassen, dass alle Sonnenhut tragen und genug Snacks am Start sind, damit keiner schlechte Laune bekommt. Schwimmflügel nicht vergessen und sobald ich das Buch aufgeschlagen habe, will der erste Sandburgen bauen…“ „Und was macht Gregor, während du die Reisefachfrau gibst?“, frage ich. „Gregor? Ach der, der darf sich auch mal entspannen im Urlaub.“

„Im Urlaub darf der Papa sich mal entspannen!“– Na, kommt euch dieser Satz bekannt vor?

Vielleicht von euren Eltern? Oder tatsächlich aus eurer eigenen Beziehung? Ahhh, Urlaub, so schön, was?! Wenn man nicht davor, danach und währenddessen mit Wäsche waschen, Wäsche packen (natürlich für alle Familienmitglieder, nicht nur für sich selbst), Kinder eincremen, Einkaufen, Kochen, Kinder ins Bett bringen, Wäsche wieder waschen, Wohnung putzen (damit es bei der Rückkehr schön sauber ist), Wäsche zurückräumen, abwaschen, Strandtasche ein- und auspacken und tausend weiteren Dingen beschäftigt ist. Warte, habe ich für Luzie eigentlich die Badelatschen eingepackt?

Und – um eine große Kolumnistin unserer Zeit zu zitieren – ich komme nicht umhin mich zu fragen: Wann – zur Hölle – darf Mama sich mal entspannen? Lena ist bei weitem nicht die einzige, bei der das so läuft. Papa arbeitet viel, also darf er sich im Urlaub mal ausruhen. Legitim. Aber – kleiner Servicehinweis – Mama arbeitet auch viel. Nicht nur in der Lohnarbeit, sondern auch zuhause. Und das in der Regel wesentlich mehr als Papa. Laut dem zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung wenden Frauen pro Tag im Durchschnitt 52,4 Prozent mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit auf als Männer.

Und davon kann Mama sich im Urlaub dann nicht erholen – im Gegenteil: vom Gender- Pension- und Data-Gap zum Holiday-Gap.

Auch, wenn ich diese Zahlen kenne, hat mich überrascht, dass meine Freundin Lena sich mehr Gedanken um Schwimmflügel und Apfelspalten macht als um sich selbst. Bei meinem Mann und mir – heterosexuelles Ehepaar mit einem Kind – sind diese Diskussionen nämlich kein Thema. Wie ihr in der letzten Kolumne lesen konntet, sind wir Camper. Bevor es auf eine lange Tour geht, muss also ziemlich viel vorbereitet werden. Wir sind ein eingespieltes Team. Niemand von uns denkt darüber nach, ob wir gleich viel Arbeit in die Vorbereitung reinstecken, oder inwieweit das in irgendeiner Form gerecht ist – wir machen einfach.

Auto, Lebensmittel, Bettwäsche, Tourplanung, Buchungen – macht der Mann. Meine und die Wäsche vom Kind mache ich. Kind und Mann sitzen vorne, ich mache es mir auf der Rückbank bequem (ich besitze zwar einen Führerschein, kann das Wohnmobil aufgrund meiner Körpergröße aber nicht fahren). Das bedeutet: Der Mann fährt und unterhält sich mit dem Kind. Ich höre Podcasts und reiche ab und an Wasser oder Kekse nach vorne. Wenn wir ankommen, bauen das Kind und ich Tisch und Stühle auf – Strom, Wasser, Markise: Mann. Wir ermöglichen uns gegenseitig Pausen, auch im Urlaub. So ist diese intensive Zeit mit meiner Familie für mich so entspannend, dass ich mir nicht im Anschluss, wie manch andere, nochmal einen zweiten Urlaub wünsche. Diese Aufteilung spiegelt sich bei uns auch im Alltag. Wir rechnen nicht auf – sind aber schon ziemlich ausgeglichen am Start, was Care Arbeit und Mental Load angeht. Ganz ehrlich: Anders wäre das Modell, das wir leben, auch nicht machbar. Und anders wäre ein Zusammenleben mit mir auch nicht möglich.

Das klingt als wäre das alles ganz einfach und für jede*n machbar. Natürlich ist das nicht so. Wir sind nicht alleinerziehend. Wir haben ein Kind. Und wir arbeiten beide Vollzeit – bzw. verdienen beide so viel, dass wir trotz Ehe nicht gemeinsam veranlagt werden, weil es sich nicht lohnen würde. Ich bin als selbstständige Moderatorin und Autorin sehr viel unterwegs – und ich war es auch acht Wochen nach der Geburt wieder. Deshalb erübrigt sich bei uns eine Diskussion oder Aufrechnung darüber, wer wie viel macht und mehr machen müsste. Von außen wird an uns trotzdem ab und an die Erwartung traditioneller Rollenaufteilung herangetragen – zum Beispiel, wenn mir jemand versichert, ich könne froh sein, dass mein Mann das alles so gut mitmache. Well, ihn hat noch niemand gefragt, wie gut ich mitmache, dass er irgendwas tut. Oder, dass ich Glück gehabt hätte, so einen Mann zu finden. Ich sage mal so: Jeden anderen hätte ich nicht geheiratet.

Unsere individuelle Situation ändert aber nichts daran, dass es für die meisten heterosexuellen Paare in Deutschland ganz anders aussieht: Laut einer Untersuchung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben nur 10 Prozent der Frauen zwischen 30 und 50 Jahren ein eigenes Nettoeinkommen über 2.000 Euro. Bei Männern des gleichen Alters sind es 42 Prozent.

Na, und wenn Papa das Geld nach Hause bringt, dann darf er sich im Urlaub doch auch mal entspannen, oder?

Die überwiegende Mehrheit der Frauen in dieser Generation und Altersphase hat ein geringes Einkommen – weil sie eher Teilzeit arbeiten, weil sie sich eher um die Kinder kümmern. Das führt zu einer finanziellen Abhängigkeit vom meist männlichen Lebenspartner und zu Altersarmut, weil so kaum etwas für die Rente aufgebaut werden kann. Und wer finanziell erstmal abhängig ist, findet nur schwer den Weg raus aus dieser Abhängigkeit – vor allem, so lange diese Verhältnisse durch das Ehegattensplitting immer noch gefördert werden, Alleinerziehende aber in der Regel wie Singles besteuert werden. Mal ganz davon abgesehen, wenn Paare, oder eben Frauen, sich intensiv um pflegebedürftige Personen in der Familie kümmern müssen.

Mit Blick auf diese Lebensverhältnisse fällt es mir schwer, Tipps zu geben, wie man feministischer in den Urlaub fahren könnte. Mein: „Schau mal, wir machen das eben einfach so.“ hilft denjenigen, die sich einen Urlaub gar nicht leisten können, oder sich lieber schnell um alles kümmern als einen Streit vom Zaun zu brechen, nicht wirklich. Was wir stattdessen bräuchten, wäre eine feministische und familienfreundliche (für alle Familienmodelle freundliche) Politik, die Frauen entlastet und ihnen ermöglicht, in wirklich freier Wahl, den Weg zu wählen, den sie gehen möchten. Und eine Politik, die Arbeitgeber*innen in die Pflicht nimmt, vor allem auch Männern ohne Diskussion eine lange Elternzeit zu ermöglichen. Eine 2019 beschlossene EU-Richtlinie sieht zehn Tage Vaterschaftsurlaub für Väter nach der Geburt vor. Die aktuelle Bundesregierung will diese Richtlinie aber nicht umsetzen, weil sie der Meinung ist, die vorhandenen Gesetz würden ausreichen. Nun, ich kenne genug Väter, die sich Urlaub nehmen mussten oder direkt nach der Geburt wieder arbeiten gingen, weil es hieß, dass es in ihrer Firma nicht vorgesehen sei, dass Väter freigestellt werden oder Elternzeit machen. Weniger Arbeitszeit für alle Geschlechter – verpflichtende Elternzeit für beide Elternteile, um das volle Elterngeld zu bekommen (so macht es Island und fördert damit die Gleichberechtigung) – all das wären Grundlagen dafür, dass wir im Urlaub nicht darüber diskutieren müssten, wer sich jetzt wie lange ausruhen darf und all die Mütter cremen, wickeln und kochen als würden sie für ihr Leben gern nichts anderes machen.

Zurück zu meiner Freundin Lena – als sie da so erschöpft vom Urlaub auf meinem Sofa hängt, frage ich sie, ob sie schon mal mit Gregor darüber gesprochen habe, dass es cool und gerecht wäre, wenn sie auf ihrer Sonnenliege auch mal ein paar Stunden waagerecht bleiben könnte. Hat sie nicht. Und auch, wenn ich es mühsam finde, Männer „mitzunehmen“ und Dinge erst ansprechen zu müssen, könnte es sich für Lena lohnen, mal aufzurechnen, was sie da eigentlich den ganzen Tag leistet – in einer Zeit, die eigentlich für alle Familienmitglieder schön und entspannend sein sollte. Und dann einfach mal gar nichts zu machen. Nichts. Und zu schauen, was dann passiert. Spoiler: Nichts.

Dinge regeln sich manchmal auch von allein, wenn man sich nicht drum kümmert.

Zurück zu unserem individuellen Blickwinkel. Letztes Wochenende musste ich für drei Tage beruflich in eine andere Stadt und der Mann hatte einen Campingausflug auf eine Alpaka-Farm mit dem Kind geplant (Alpakas!). Und als wir zwei, drei Tage vorher gemeinsam einkauften, kam auf einmal folgender Satz aus meinem Mund: „Soll ich dir eigentlich Klamotten für ihn rauslegen, bevor ich losfahre?“ Ich dachte an dem Tag schon auf dieser Kolumne herum und vermutlich hat mein Mund einfach ausgesprochen, was in meinem Kopf vorging. Der Mann schaute mich an, als hätte ich gefragt, ob wir am Abend mal die Kohlenhydrate weglassen sollen. Verständnislos. „Nein“, sagte er, „das kriege ich schon hin.“ Er fühlte sich fast beleidigt, dass ich diese Frage ausgesprochen hatte. Und ganz ehrlich: Ich vergesse immer mehr als er, wenn ich die Mental Load Abteilung unserer Familie leiten muss. Dass das Kind den Mittagsschlaf im Bett statt in einer Trage verbringt, ist mir zu verdanken. Weil ich vergessen hatte, die Trage für den Urlaub einzupacken. Und ja, das war ausnahmsweise wirklich mal meine Aufgabe. Immerhin hatten wir beide dann keine Rückenschmerzen mehr und das kann man ja irgendwie auch als Sorgearbeit betrachten.

Auch, wenn unsere eigenen Urlaube oft sehr harmonisch, gleichberechtigt und entspannend sind.

Die einzige Option für mich, feministisch in den Urlaub zu fahren, ist alleine in den Urlaub zu fahren.

Für den letzten Herbst hatte ich mir vier Tage in einem Hotel gebucht – auf einem Zimmer mit Whirlpool. Ich wollte niemandem verraten, dass ich in der Stadt sei. Nur lesen, masturbieren, Pasta essen und ins Museum gehen – in dieser Reihenfolge. Und mich einfach mal komplett um mich selbst kümmern. Naja, dann kam das Missmanagement der Coronapandemie, die explodierenden Zahlen in den Herbstferien und ich habe den Solo-Urlaub abgesagt. Nächstes Frühjahr hole ich das nach – in London. So all die Mutanten das zulassen. Denn so sehr ich es liebe, Zeit mit meiner Familie zu verbringen. So sehr liebe ich auch mich selbst und will für mich sorgen. Denn – und ich glaube, das ist der Kern der Geschichte: Wem es gut geht, der*die kann auch für alle anderen sorgen. Und wenn dann das nächste Mal jemand sagt, der Papa müssen entspannen, weil er so viel gearbeitet habe, einfach mal alles stehen und liegen lassen und fragen, was das Geld heute Abend zum Dinner kocht.

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. dany 20. Juli 2021 um 14:12 Uhr

    Ich mag der Artikel und musste direkt an diesen Test denken:
    https://www.feministmotherhood.de/mental-load-test/

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  3. Sandra 2. Juli 2021 um 08:03 Uhr

    Ein toller Beitrag! Vielen Dank, dass du uns an deiner Perspektive teilhaben lässt! Und noch mehr Dank dafür, dass du auch andere Lebensrealitäten mitdenkst und kommunizierst!!

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  4. Sebrina 2. Juli 2021 um 07:52 Uhr

    Herzliche Grüße aus dem Urlaub in Tirol. Toller, wuchtigere Text. Danke! Ja diese Diskussionen kommen mir sehr bekannt vor. Aber ich nehme mir einfach was mir gut tut. Hier gibts es Massage Angebote: Mama ist eine Stunde raus. Denn es wird einfach kaum wahrgenommen dieser 1098 kleinen Dinge, die vor, während und nach der Reise auf „meinem Zettel“ stehen. Sich nehmen was einem gut tut. Diese Daueraufrechnung war gestern und raubt auch viel Energie. Nett aber bestimmt sich gutes gönnen.

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  5. Sarah 30. Juni 2021 um 15:24 Uhr

    Super Text! Schade, dass den hier überwiegend Frauen lesen 😉

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  6. Renée 29. Juni 2021 um 17:59 Uhr

    Super guter inspirierender Artikel – danke dafür! Ich denke grade, dass ein Artikel zu den Wahlprogrammen im Hinblick auf feministische und familienpolitische Inhalte im Hinblick auf die Bundestagswahl im Herbst spannend wäre!

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  7. Anna 29. Juni 2021 um 14:57 Uhr

    Ein toller Text!
    Hier war auch immer zu viel Mental Load bei mir. Für uns war ein absoluter Wendepunkt, dass ich für fünf Monate (ungeplant) auf einmal Vollzeit mit Überstunden gearbeitet habe und mein Mann für den Großteil, was Kinder und Haushalt angeht zuständig war. Die erste Woche war für alle Beteiligten schwierig, aber seitdem sind wir viel gleichberechtigter. Er arbeitet weniger Stunden und ich ein paar mehr, hier kann jeder alle Sachen packen, ohne etwas zu vergessen und Kindergeburtstagsgeschenke hat hier auch jeder schon Mal gekauft. Eigentlich wollten wir in seinen fünf Monaten Elternzeit eine tolle Reise machen und ich habe lange damit gehadert, dass wir das nicht gemacht haben. Aber mittlerweile glaube ich, dass diese Erfahrung für unsere Beziehung und die Vater-Kinder-Beziehung viel viel hilfreicher war.

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  8. Sarah 29. Juni 2021 um 11:43 Uhr

    Super Text! Bei uns läuft es so wie bei Ninia. Aber auch wir sind in einer sehr privilegierten Situation. Beide verdienen gut und Care-Arbeit wird gerecht aufgeteilt.

    Ich habe mich nur beim Durchlesen des Textes gefragt, ob nicht derjenige, der im Alltag die Kinder aufgrund seiner Lohnarbeit weniger sieht, erst recht Zeit mit den Kindern verbringen sollte (wollen würde)? Und sich diejenige, die in Alltag sehr viel Carearbeit übernimmt und viel Zeit mit Kind(ern) hat, auf einer Liege mit einem guten Buch entspannen können sollte?

    War nur so ein erster Gedanke…

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    • Ninia 29. Juni 2021 um 11:44 Uhr

      Hey Sarah, ja – deinen Gedanken finde ich richtig gut!! Eigentlich müsste es nämlich genau so sein.

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      • Kim 29. Juni 2021 um 13:09 Uhr

        Ja, so sehe ich das auch. Und schreib das aus der “seit 2 Jahren in Elternzeit, der Mann geht Vollzeit arbeiten-Position”. Wir haben noch keinen Urlaub gemacht, weil Corona und so, im August ist es aber endlich soweit. Und ich bin gespannt, wie viele Stunden ich waagerecht verbringen werde. In meiner Vorstellung jedenfalls einige! Danke für diesen klugen Text und die Gedanken dazu!

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  9. Heike 29. Juni 2021 um 10:55 Uhr

    Ich finde, hier sind viele wichtige Grundanregungen drin: Der Partner, der zu einem passt, auch weil er den gleichen Anteil an Arbeit zu Hause übernimmt. Mit einem Partner konsequent in die Diskussion zu gehen, wenn dies nicht der Fall ist, und dieser Diskussion auch nicht auszuweichen oder zu umschiffen, indem ich ständig darum herumorganisiere, ein Kind (vorher zu überlegen: “Wieviel” Kind kann ich eigentlich stemmen, ohne dass es mir hinterher zuviel wird und ich jammere, obwohl es doch meine Entscheidung war? Erwarten wir nicht immer zuviel von Anderen (Kitas, , Verwandte, Arbeitgeber) dass diese dann aber die Konsequenzen mittragen sollen?
    Da habe ich heute viel zum Nachdenken. Danke dafür!!!

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  10. Anna Voigts 29. Juni 2021 um 09:51 Uhr

    Ach ja…., seufz! Voll gut, voll richtig, genau so sollte es sein…! Ich kann nur sagen: ICH.BIN.MÜDE.!!!! Müde von Home Schooling, Arbeiten, Haushalt, jetzt auch noch packen, sauber machen, Kinder hab ich schon zusammengebrüllt heute morgen, weil ich ALLES mache. Alles. Mann arbeitet bis heute Abend 21:00. Kommt dann pünktlich zum Spiel nach Hause. Packen muss er nur für sich. Ich möchte das alles anders haben, aber ich weiß nicht wie. Jeder Ansatz eines Gesprächs mündet im Nirgendwo. Insofern. Schöner Text, Ninia. Da wo Du bist bin ich leider noch lange nicht…, seufz, again!
    Jammerflash Ende;-)

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    • Sue Wambach 29. Juni 2021 um 10:27 Uhr

      Aufgaben abgeben… sowohl an den Mann, als auch an die Kinder. Und vielleicht damit klar kommen, dass das Zuhause eben nicht geputzt ist, wenn man aus dem Urlaub kommt.
      Das Deutschlandspiel ist schon um 18 Uhr, hat dein Mann dann eh verpasst und kann dadurch noch mehr Sachen erledigen als nur seine Dinge zu packen.

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      • Anna Voigts 29. Juni 2021 um 10:55 Uhr

        Danke!!! Das sind gute Ideen. Ich werde es versuchen. Höre auch gerade den Podcast von Glennon Doyle über Self Care. Kommt wie gerufen. Du bist nicht zufällig mit ihrer Frau Abby verwandt..?;-))

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        • Sue Wambach 29. Juni 2021 um 11:04 Uhr

          Nein, leider nicht…

          Wir schreiben immer gemeinsam Listen, was erledigt werden muss und kategorisieren was wichtig ist und was zur Not liegen bleiben kann. Dann teilen wir auf, wer was macht. Wenn einer schneller fertig ist als der andere, helfen wir natürlich.
          Laminierte Packlisten sind auch super, so muss man sie nicht jedesmal neu schreiben und auch die Kinder können so ihren Teil packen.
          Man muss sich halt einmal ein System überlegen, wie man als Familie gut zusammen „funktioniert“.
          Ich drück dir die Daumen, für einen entspannten Urlaub.

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  11. Mirjam 29. Juni 2021 um 09:34 Uhr

    So so geil! Ich hab mir eben 24 h für einen Freundinnenbesuch in der großen Stadt frei geschaufelt. Aber was das für ne Organisation war! Manchmal, ganz ehrlich, geht’s einfach mit mir durch. Und ich plane, als wäre ich aus der Welt und die einzige auf der Welt. Mal eben wieder den Horizont weiter geschraubt, danke. Das nächste Mal mach ich weniger Aufwand. Hiermit schriftlich fixiert 🙂

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  12. Sue 29. Juni 2021 um 09:32 Uhr

    Ein schöner Text. Ich bemerke bei vielen Freundinnen auch, dass sie oft die Aufgaben mit ihren Männern nicht teilen, weil diese es nicht „richtig“ machen.
    Ganz ehrlich, ich mag es zB auch lieber, wenn die Klamotten im Kleiderschrank und das Geschirr im Schrank farblich sortiert sind… aber am Ende bin ich froh, dass er es gemacht hat und ich dadurch mehr Zeit für Dinge habe, die mir Spaß machen. Manchmal sollten sich Frauen von ihrem Perfektionismus veranschieden und das Leben wäre schon um einiges einfacher.

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