Wonach ist dir heute?

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Es gibt Menschen, mit denen man nur emailt, nur ein, zwei Mal und irgendwie reicht das schon, die ins Herz zu schließen. Manchmal ist es der Ton, der Text, die Würze in der Kürze, die Lässigkeit an den richtigen Stellen. So ging es mir mit Daria, die den schönen Online-Shop Walking The Cat betreibt. Okay, sie hat Mini Rodini in ihrem Shop plus noch viele andere unglaublich tolle Kindersachen, aber hey, das haben mehrere und trotzdem fand ich die nicht gleich so cool wie Daria. Dann hatten wir die Idee, ihr Zuhause hier zu zeigen. Und schon als ich das erste Foto sah, dachte ich: Yes, die ist tatsächlich genau so lässig wie in meinem Kopf. Also schaut und lest selbst, vielleicht seid ihr ja auch gleich hin und weg.

Ach so, apropos lässig: Daria gibt uns heute exklusiv 20 Prozent Rabatt (Code ohhhmhhh) in ihrem Online-Shop Walking the Cat! Fröhliches Shoppen!

 

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Liebe Daria, was ich an den Bildern aus deiner Wohnung liebe, ist das Gefühl, dass ihr keine Angst vor Chaos oder Unperfektion habt… Ist dem so? Wie macht ihr das?

Haha. Ja davor haben wir in der Tat keine Angst. Wir müssen aber irgendwie dauernd aufräumen. Keine Ahnung wie andere Leute das machen, dass es immer so perfekt aussieht. Die Wohnung wächst mit einem mit, ich habe irgendwie bisher nicht so viel Wert gelegt auf Interieur. Es kommt jetzt immer mehr seitdem ich ein Kind habe, auch wenn das sehr Klischee ist, aber erst jetzt ist es ein richtiges Zuhause und man will das auch gemütlich haben.

 

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Du betreibst erst seit kurzem den wunderbaren Kindermoden-Online-Shop Walking The Cat. Was hast du vorher gemacht und wie bist du dann auf die Idee mit dem Shop gekommen?

Ich komme ursprünglich aus Moskau und kam mit 14 Jahren nach Deutschland, weil ich professionell Standardtänze gemacht habe. Nach der Schule BWL studiert und dann bei TheLabelFinder.com angefangen und dort 5 Jahre als Produktmanager gearbeitet habe. Ich mag das ganze Internet-Gedöns. Dann wurde ich schwanger und hatte auf einmal andere Sachen im Kopf. Und das waren u.a. Kinderklamotten. Ich hatte wenig Ahnung von Beikost und Abstillen, dafür wusste ich aber alles über die neuesten Kinderlabels. So kam die Idee, das Hobby zum Job zu machen. Durch meine vorherige Arbeit hatte ich sehr viel über Online-Business gelernt und fühlte mich nicht wie ein Anfänger.


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Was liebst du daran, einen eigenen Online-Shop zu haben und was eher nicht so?

Das Schönste ist, dass es mein eigenes „Baby“ ist. Ich hätte nie gedacht, dass ich was eigenes auf die Beine stellen werde. Und jetzt bekomme ich so positives Feedback von Kunden oder Freunden. Das Doofe ist die One Man Show – wenn ich etwas nicht mache, macht´s keiner. Alle Entscheidungen alleine treffen zu müssen und alleine die Verantwortung zu tragen ist manchmal hart. Aber so ist es eben bei Small Business.

 

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Betreibst du den noch von Zuhause aus oder hast du schon eigene Büroräume?

Ich teile mir ein Büro. Die Ware wird in Brandenburg gelagert und von dort auch verschickt. Ich finde es schwierig von zuhause zu arbeiten. Da bin ich nicht so produktiv irgendwie. Da guckt mich immer der volle Wäschekorb an oder „Ach, ich habe ja noch ein Joghurt im Kühlschrank…“

Und weil mich doch gerade immer so viele Leute fragen: Wie klappt denn das, arbeiten mit Kind? Komm, mach mir Mut! Träume leben geht doch dann nach wie vor noch, oder?

Arbeiten mit einem Kind, das in die Kita klappt eigentlich ganz gut. Ich habe in der Elternzeit nicht gearbeitet, deswegen kann ich das schwer beurteilen. Aber ich glaube, es ist alles eine Frage von Organisation und Disziplin. Und das Gute ist, die Kinder schlafen im ersten Jahr tagsüber sehr viel. Na gut, meistens legt man sich dann auch dazu. Aber wenn nicht, schafft man ganz viel!

 

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Man hört doch so wenig brauchbare Tipps neben all der Panikmache. Verrätst du mir deine drei Supertipps, die sich gelohnt haben fürs Kinder kriegen?

Kinder verschieben deine Werte im Leben. Und das in der Regel zum Positiven… Kinder sind gesund. Um 4 Uhr morgens aus einem Club zu stolpern, kann man sich abschminken. Aber man hat nicht das Gefühl etwas zu verpassen, eher etwas zu gewinnen. Und der Moment, in dem die Kleinen auf die Welt kommen beantwortet eh alle Fragen zum Kinderkriegen mit JA! Du wirst vor Glück die ganze Welt umarmen wollen – wie verliebt sein, nur 100 mal so viel.

Wie heißt deine süße Tochter eigentlich und wie alt ist sie?

Ella, 3 Jahre.

Wo kaufst du denn gern Kindersachen außer in deinem eigenen Shop? Zum Beispiel Einrichtungs- und Dekosachen?

Ich kaufe in der Tat weiterhin bei anderen Kinderläden in Berlin obwohl ich selber Kindersachen habe. Petit Boutique, Tiny Store, D-Nik. Früher auch ganz viel bei: Smallable, Einrichtungs-Sachen bei Marron Berlin, Poster bei Human Empire, Society6 oder aufm Flohmarkt. Die Inspiration hole ich von Pinterest. Bin auch ganz stolz auf meine Pinterest-Sammlung, auch wenn man Freund sich dauernd drüber lustig macht „Und, was schönes wieder gepinnt heute?“

 

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Was ist dir wichtig in eurer Wohnung?

Wie gesagt, mir ist es wichtig, dass sich eine Zuhause entwickelt und mit der Zeit verändert. Man muss sehen, dass dort Menschen leben und die Wohnung sollte etwas über die Interessen und Vorlieben ihrer Bewohner erzählen. Und ich mag Farben. Und Bilder an den Wänden. Von allem etwas, aber nie zu viel.

Und auf was kannst du ohne Probleme verzichten?

Auf unseren Stepper. Steht immer im Weg und wird seit zwei Jahren nicht mehr benutzt.


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Liebe Daria, herzlichen Dank für den Blick in dein Leben und lieben Dank auch für die Rabattaktion!

[herz steffi mitte]

WOHER IST WAS?

Kinderzimmer: 

Lampe: http://www.yonkelork.de/

Kinderttisch: http://www.dnik-berlin.de/

Gelber Stuhl: http://www.yonkelork.de/

Ananas bei Petit Boutique

Rote Tasse: Tiny Store

Blauer Sessel: Second Hand kids store

Tässchen und Bretchen: https://www.marimekko.com/ oder http://www.dnik-berlin.de/

Lampe auf der Kommode: Muuto http://www.scandinaviandesigncenter.com/

Rote Sofa: http://www.freistil-rolfbenz.com/de_DE/home.html

Bilder:

Apple: „Fine Little Day“ http://www.humanempire.com/

Elefant: http://www.jeanetlili.de/

Über der Kommode:

„Hase“, „Be You“ von MiniWilla http://www.walkingthecat.de/marken/miniwilla/

Bild über dem Kindertisch: Nadine Göpfert, http://tinystore.de/ 

Über dem Kinderbett: „Happy is the new black“ von MiniWilla http://www.walkingthecat.de/

„Birne“ von „Fine Little day“ http://www.humanempire.com/

Katze: von „Seventy Tree“ bei http://www.yonkelork.de/

Neo Tiere: Aus einem Illustrationen Buch selber angemalt

 

Schlafzimmer:

Bild: Marimekko http://www.dnik-berlin.de/

Poster „ The Endless Summer“ Flohmarkt Arkonaplatzt

Tisch: Selbst gemacht

Papier Tüten (Paper, Plastik, etc):  http://www.yonkelork.de/

 

Wohnzimmer: 

Bilder „Giraffe, „zebra“ Künstler der manchmal in Mitte auf der Strasse seine Bilder verkauft

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Maria | marygoesround.de 20. Mai 2014 um 08:20 Uhr

    Das ist aber eine wundervolle Wohung! Da würde ich mich sofort wohlfühlen ♥
    Ich werde auch gleich mal im Online-Shop von Daria stöbern gehen – Vielen Dank für den tollen Tipp!

    Liebe Grüße
    Maria | marygoesround.de

    Antworten
  3. Coco 20. Mai 2014 um 08:34 Uhr

    Liebe Steffi,
    arbeiten mit Kind geht super, mach Dir keine Gedanken. Ich habe einen Hauptjob mit 70% und nebenher noch meinen Blog. Und das geht. Wichtig ist nur, klare Zeiten (an die Du Dich vor allem halten musst), gute KITA und der Mann muss auch ab und zu mal einspringen wollen. Mein Mann und ich teilen uns die Kinderzeit (ich drei Nachmittage, er zwei Nachmittage, Rest KITA) und das ist für alle super. Vor allem auch für meine Tochter, die am Papa genauso hängt wie an mir. Das war für mich auch ganz wichtig, dass die Kleine mehrere Bezugspersonen hat. Und das macht die Zeit, die man miteinander verbringt (ohne Handy oder Computer, auch wenn der nächste Blog ansteht). Mit dem Elan, den ich bei Dir immer spüre, wird das ein Kinderspiel für Euch alle. Grüße, Coco

    Antworten
    • wiebke 20. Mai 2014 um 10:16 Uhr

      (so, mein erster kommentar, und dann gleich so mit wumms! also achtung!) wenn ich sätze lese wie “und der mann muss auch ab und zu mal einspringen wollen”, dann macht es mich traurig und wütend. “ab und zu” + “wollen” klingt für mich beides nach ehrenamt, nicht nach elternsein.

      bevor jetzt alle rufen “jeder wie er mag, du darfst coco nicht kritisieren, es ist doch ihre meinung”…: ich kritisiere coco nicht. ihr lebensmodel klingt sehr nah an unserem beim ersten kind. ich bringe jedoch zum ausdruck, dass es mich emotional negativ verstimmt, dass viele kinder in einem wertesystem aufwachsen, in dem männer nur gelegentlich kinderverantwortung tragen. und umgekehrt tragen die mütter oft keine finanzielle verantwortung haben. jajajaja: jede/r wie er/sie/es will und kann. buhuuuu.

      aber so wird das never was mit echter gleichberechtigung. altersarmut bei frauen wird es so lange geben, wie mütter jahre lang nicht oder kaum in die rentenkasse einzahlen (weil der mann der hauptverdiener ist und die frau sich zu 80% um die kinder kümmert). doppelbuhuuuu.

      was sonst noch zu sagen ist? tolle wohnung, ich mag den omasessel. tolle frau, ich geh jetzt mal da shoppen.

      Antworten
      • Steffi 20. Mai 2014 um 10:27 Uhr

        @Wiebke: Nur auf die Schnelle, weil ich gerade unterwegs bin: Hast du Cocos Kommentar richtig gelesen? Guck mal was da steht, das ist doch das Gegenteil von der beschriebenen männlichen, gelegentlichen Kinderverantwortung: “Mein Mann und ich teilen uns die Kinderzeit (ich drei Nachmittage, er zwei Nachmittage, Rest KITA)”. Bitte nicht einzelne Sätze raus picken und darauf einschlagen. Erst richtig lesen, den Gesamtkontext verstehen, überlegen, ob nicht vielleicht jeder das so machen darf wie er möchte und dann kommentieren fände ich fairer im Umgang miteinander. Egal wer hier welche Meinung hat. Vielen Dank & lieben Gruß, Steffi

    • Steffi 20. Mai 2014 um 10:27 Uhr

      @Coco: Siehe oben, Wiebke bezieht sich auf deinen Kommentar. LG Steffi

      Antworten
      • wiebke 20. Mai 2014 um 10:42 Uhr

        huhu steffi, da hast du wohl MEINEN kommentar von unterwegs nur überflogen, denn ich schreibe doch ganz explizit, dass cocos lebensmodel dicht an unsrem beim ersten kind war. in meinem kommentar steckt also “zustimmung” für ihr lebensmodell, jedoch bauchgrummeln bzgl. des einen satzes.

        also, in deinem sinne: “Erst richtig lesen, den Gesamtkontext verstehen, überlegen, …”

        aber schade, dass ein nicht 100% positiver kommentar als “unfairer umgang” bewertet wird.

      • Steffi 20. Mai 2014 um 10:56 Uhr

        @Wiebke: Ach nee komm, mach jetzt nicht das Fass auf, ich würde hier nur positive Kommentare wollen, das ist totaler Quatsch und weißt du auch. Ich hab deinen Kommentar sehr genau gelesen und deswegen habe ich nicht verstanden, warum du dich an dem einen Satz so reibst, wenn Cocos Gesamtkontext doch genau deine Meinung widerspiegelt? Das meinte ich mit erst richtig lesen und den Gesamtkontext verstehen. Es schreibt hier niemand, dass sie sich von ihrem Mann abhängig machen und in die Altersarmut rutschen möchte, von daher fand ich die Kritik sehr weit hergeholt und möchte das so nicht stehen lassen. Das hat nichts damit zu tun, ob dein Kommentar positiv oder negativ ist. Worauf bezieht sich das positiv oder negativ eigentlich? Haha, ich steig schon gar nicht mehr durch. Schönen Tag dir! LG Steffi

  4. Hanna von Geschenkliebe 20. Mai 2014 um 09:36 Uhr

    Herrlich! Und darf ich Daria bitte den Satz “Ich mag das ganze Internet-Gedöns.” klauen? Den werde ich jetzt stets zitieren, wenn mich jemand fragt, was ich beruflich so mache bzw. gemacht habe. Seit vier Jahren übrigens mit Kind, seitdem allerdings nicht mehr als Angestellte, sondern als Freie und das klappt super. Interessiert ja niemanden wann (wenn das Kind schläft oder in der Kita ist) und wie (im Schlafanzug, mit Baby im Tragetuch am Schreibtisch) ich arbeite, solange ich die Abgabefristen einhalte. Das klappt schon!

    Antworten
    • Steffi 20. Mai 2014 um 10:59 Uhr

      @Hanna von Geschenkliebe: Super Satz, gell? Hab ich auch sofort abgespeichert! Und hach, das klingt toll bei dir. Ich liebe es auch das heimliche Schlafanzug tragen bei der Arbeit! Herzliche Grüße, Steffi

      Antworten
  5. Angela - designhaus no.9 20. Mai 2014 um 10:03 Uhr

    Liebe Steffi, ein unheimlich sympathischer Beitrag. Hat mir super gut gefallen. LG

    Antworten
  6. anna 20. Mai 2014 um 11:27 Uhr

    Hach, so schöne Sachen…. Ich würde so gerne kaufen. Aber mein Kind ist zu groß, sprich ich brauche Kleidung für 10jährige *schnief*

    Grüße
    anna

    Antworten
  7. wiebke 20. Mai 2014 um 11:39 Uhr

    hallo steffi,
    weil ich merke, dass du verstimmt bist und ich mich missverstanden fühle, würde ich gerne verdeutlichen: ich habe mich an dem besagten satz “und der mann muss auch ab und zu mal einspringen wollen” gerieben. mein kritischer kommentar bezog sich einzig auf diesen Inhalt und nicht auf cocos lebenssmodell. das steht da oben auch genau so.

    der satz, der war wahrscheinlich lapidar dahergeschrieben, ohne hintergedanken, zumal coco ja anders lebt als der satz vermuten ließe. doch spiegelt er die realität vieler deutscher beziehungen sehr präzise wider. ich arbeite im weitesten sinne im rentenkassensystem und bin diesbezüglich sicher übersensibilisiert. natürlich propagiert niemand in altersarmut und abhängigkeit rutschen zu wollen. doch sätze wie der besagte implizieren eine haltung, die in kauf nimmt, dass genau dies leicht passieren könnte. so kam mein kommentar zustande. wie ich ausdrückliche schrieb, wollte ich die verfasserin nicht angreifen. ich ahnte aber bereits, dass einige mitleserinnen oder du mir einen angriff unterstellen könntet, daher meine vorauseilendes “buhuuu”, welches ich augenzwinkernd verstanden wissen möchte.

    es tut mir aufrichtg leid, wenn ich dich oder gar eine andere leserin (coco) verärgert habe. dieser kommentarbereich ist offenbar nicht der passende ort für inhaltlichen gednakenaustausch. es gibt bereiche, in denen das private eben nicht politisch ist. das hätte ich berücksichtigen können. entschuldigung, wenn ich übereifrigst in fremde tanzbereiche geraten bin.

    sonnige grüße,
    wiebke

    Antworten
  8. jana 20. Mai 2014 um 13:23 Uhr

    hallo steffi!
    ich hab nur einen kommentar zu der frage : “Man hört doch so wenig brauchbare Tipps neben all der Panikmache. Verrätst du mir deine drei Supertipps, die sich gelohnt haben fürs Kinder kriegen?” Diese frage wirst du dir zum glueck net mehr stellen muessen wenn es erst mal soweit ist!! hoert sich ganz schoen negativ an fuer eine der normalsten sachen der welt! kinder gehoeren zum leben! einfach entspannen, es tut nicht weh oder so mutter zu sein 😉 liebe gruesse aus N

    Antworten
  9. Beate 20. Mai 2014 um 15:43 Uhr

    In der Tat ist hier vielleicht nicht der geeignete Ort für politische Grundsatzdiskussionen (…warum eigentlich nicht?), aber ich persönlich finde es sogar spannend, mal einen “realen” Einblick ins alltägliche Elterndasein zu bekommen. Eine kleine Anekdote dazu. Ihr kennt vielleicht die Seite “Solebeich” mit tausenden von wundervollen Heimfotos. Eines Tages postete eine verzweifelte Mama ein Foto des Kinderzimmers ihrer Tocher. Chaos pur! Sie stellte die Frage in den Raum, ob dieses “Zimmerchaos” noch normal wäre und sie keine Lust mehr hätte, jeden Abend aufzuräumen. Daraufhin entbrannte ein kollektives “Jaaaaaaaaa, endlich jemand, dem es wie mir geht!”. Zig Fotos von Chaoskinerzimmern wurden hochgeladen. Eben kein stylish-aufgeräumtes schwarz-weiß Kinderzimmer mit Designpostern an den Wänden. Ich merke, ich drifte ab.
    Ich finde die oben vorgestellte Wohnung ganz wunderbar, weil sie lebt. Auch das Lebensmodell der jungen Familie klingt prima.Ich kann jedoch Wiebke bestätigen. Ich fühle mich gleichberechtigt, habe studiert, einen 40h Stunden Job und einen sehr tollen Mann an meiner Seite. Und trotzdem… am Ende des Tages wuppe ich als Frau den Großteil der “Kinderpflege”. Meine zwei Jungs sind Goldschätze, darum macht das riesigen Spass. Dennoch – da muss noch einiges passieren…

    LG aus der Hauptstadt

    Antworten
  10. Stefanie von Schön & Gut 20. Mai 2014 um 16:40 Uhr

    Liebe Steffi,
    ihr beide – Daria und du – ihr habt euch wohl gut verstanden. Klingt jedenfalls so 🙂
    Nachdem hier andauernd von Kindern, Working Moms und Erwachsensein die Rede ist und 21 bin (haha) muss ich jetzt an den Kinofilm “30 über Nacht” mit Jennifer Garner denken. Da wünscht sie sich mit 13 ganz verzeweifelt “30, sexy und erfolgreich” zu sein.
    So geht es mir gerade 🙂
    Wahnsinn, wie du das alles wuppst..
    Beeindruckte Grüße,
    Stefanie

    Antworten
  11. Johanna 20. Mai 2014 um 17:20 Uhr

    Ach, wunderschöne Bilder von einem tollen Zuhause – und ein sehr sympathisches Interview! Ich guck dann mal im Online-Shop…obwohl ich mir das Shoppen eigentlich erstmal ein bisschen verkneifen wollte…;-)
    Liebste Grüße und noch einen wunderbar sonnigen Abend, den du hoffentlich nicht nur hinterm Schreibtisch verbringst!

    Antworten
  12. Coco 20. Mai 2014 um 21:07 Uhr

    Ich freue mich über Eure Diskussion, weil ihr alle recht habt! Um etwas zu verändern braucht es gute Beispiele und nur das ist mir wichtig.

    Grüße, Coco

    Antworten
  13. daria 21. Mai 2014 um 10:30 Uhr

    So auch mein erstes Kommentar im Leben: Vielen dank an alle für das positive Feedback! ich bin ganz glücklich und geehrt!
    Und zu der Diskussion > meine Mama (ich habe ihr das interview mit google übersetzter ins russisch übersetzt, weil´s schneller geht) war ganz entsetzt, dass ich nicht gesagt habe, dass mein freund (verlobter) mich immer unterstützt und sich viel um ella kümmert.. für mich ist es selbstverständlich – für sie (andere generation) ist es was ganz besonderes – auch dass er nach der arbeit kocht oder wäsche macht.. ich denke schon, dass es viel getan hat… trotzdem muss ich mich grundsätzlich an seine termine anpassen.. und das ist auch nicht immer einfach, wenn man gerade sehr viel zu tun hat..

    Sonnige Grüße aus Berlin
    Daria

    Antworten
  14. Ella 22. Mai 2014 um 12:23 Uhr

    Hey Steffi, wann biste eigentlich wieder beim NDR? Oder hab ich dich verpasst? Tollste Grüße und einen wunderschönen Tag,
    Ella

    Antworten
    • Steffi 27. Mai 2014 um 10:37 Uhr

      @Ella: Liebe Ella, die Ostersendung war die vorerst letzte Sendung, weil ich doch jetzt erstmal mein Riesenei zuende brüten und auf die Welt bringen werde! 😉 Sobald es neue Termine gibt, sag ich Bescheid! Herzliche Grüße, Steffi

      Antworten
  15. Emma 24. Mai 2014 um 22:43 Uhr

    Kommentar
    Wiebke – danke. Ich freue mich über deine Courage und gebe dir völlig recht.

    Antworten
  16. Natalia | milia.druckt 31. Mai 2014 um 03:43 Uhr

    Hallo Steffi,
    ich war länger nicht mehr zu “Besuch”, aber heute Nacht hat es mich intuitiv wieder zu dir verschlagen! 🙂 Mit Begeisterung habe ich Darias Homestory verschlungen und zig Parallelen entdeckt. Auch ich habe als Kind Russland den Rücken gekehrt und während der Elternzeit die Chance genutzt, meinen Traum von einem eigenen Online-Shop zu verwirklichen! Dank deiner tollen Unterstützung und Werbung, hat sich mein Weg absolut positiv entwickelt und dafür bin ich dir unendlich dankbar! Die Geburt meiner Tochter hat ungeahnte Kräfte in mir freigesetzt und mein Leben um so viele schöne Dinge bereichert! Ich bin stärker, unerschrockener und vor allem unbeschwerter geworden! Mittlerweile erziehe ich meine 4-jährige Tochter allein, aber Dank meiner wunderbaren Familie klappt das ganz wunderbar! Mit meiner Mama und meiner Schwester sind eine richtig starke und lustige Frauentruppe! Gut, ich schlafe wenig, aber das tue ich gern, weil mich das kreative Feuer nicht schlafen lässt und mir zig Dinge einfallen, die ich noch umsetzen könnte! 🙂 Sei also unbesorgt, mit Baby wird alles noch heller und bunter, wenn auch etwas lauter! 🙂 Sicher gibt es auch mal schlechte Tage, aber am Ende überwiegt immer die Freude und das laute Kinderlachen – meine Tochter ist meine große Liebe und gleichzeitig mein größter Motivator!

    Alles Liebe für Dich und dein Baby
    Natalia

    Antworten
    • Steffi 6. Juni 2014 um 07:15 Uhr

      @Natalia: Liebe Natalia, wie schön, dass du vorbei geschaut hast! Und was für liebe Worte, freut mich sehr, sehr. Du beschreibst das so schön mit deiner Tochter, jetzt freu ich mich gleich noch mehr auf meine! 🙂 Du bist eine tolle Frau und dir steht noch so viel Großes bevor, bei deinem Riesentalent! Freu mich riesig, dich dabei zu begleiten! Alles, alles Liebe, Steffi & ihre Discoqueen

      Antworten
  17. andi 3. August 2014 um 14:24 Uhr

    Den pink elefant und andere illustrationen kann man auf dem blog http://www.cmky.wordpress.com finden. 🙂

    Antworten

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