Die Designsprechstunde:

Heute mit den Fragen: Wie verändert man nicht ganz so schöne Küchen und Fußböden in Mietswohnungen und was kann man bei nicht so hübscher Aussicht mit dem Fenster machen? Innenarchitektin Jutta Werner kennt tolle Antworten!

Grieß Eahna !!! ..und willkommen zur zweiten Designsprechstunde mit mir, Innenarchitektin Jutta Werner. Ich bin schon in bester “Ösi” Stimmung, weil ich heute nach Österreich fahre. Aber vorher freue ich mich riesig auf eure Fragen und Wohnprobleme und natürlich eure Kommentare! Eure ersten zwei Fragen der ersten Designsprechstunde haben sich ja beide, obwohl es ja einmal um eine Küche und einmal um einen Bodenbelag geht, auch ein wenig darum gedreht, wie man mit Veränderungen in Mietwohnungen umgeht. Ich glaube solche Überlegungen und Fragen haben wir alle. Was investieren wir, um uns wohl zu fühlen in unserer Behausung und wo ist ein baulicher Eingriff einfach nicht mehr angebracht bei einem Mietobjekt. Dann haben wir da ja noch Hanna´s Fensterfrage und da können wir alle aktiv werden! Schöne Fensterkleber zum Frühling machen sich immer gut, lasst euch überraschen! Und schnell her mit den Fragen, ab mittags sitz´ ich im Auto!

Frage_ 1_neu

FRAGE 1, von Ninja: „Wir sind vor kurzem in eine neue Mietwohnung mit Einbauküche gezogen.  Die Küche durch ihre beigefarbenen Fronten den Charme einer 70er-Jahre-Klinik und ich weiß nicht, inwieweit ich Veränderungen vornehmen kann und darf. Wie kann man eine 0815-Einbauküche an den persönlichen Stil anpassen, ohne sie nachhaltig zu ruinieren? Mir geht es darum, der Küche die Sterilität zu nehmen. Durch die hellen Fließen wirkt alles sehr farblos – wobei ich auch sagen muss, dass wir die Wände ungern streichen würden. Und nur, falls du dich fragst: Einen Tisch haben wir derzeit nicht eingeplant – ein großer Esstisch steht im Nebenraum und den würden wir auch gerne als hauptsächlichen Essplatz nutzen.“  

Also da hat mir Ninja ja gleich ein dickes Ei ins Nest gesetzt mit ihrer Frage. Eine Einbauküche in einer Mietwohnung, die nicht beschädigt werden darf, Wände, die lieber nicht gestrichen werden sollen und eine neue Funktion, wie z.B. ein Essplatz soll auch nicht in die Küche eingebaut werden! Das ist ja fast so, als sollte ich einen Kuchen zaubern ohne Eier und Butter im Kühlschrank! Keine Sorge Ninja, das ist ja das Salz in der Suppe so eine Aufgabenstellung, bei der nicht alles erlaubt ist – vielen Dank dafür!

Mit 3 Fragen geht es los:

1. Welche Flächen kann ich denn in meiner Küche verändern?

2. Wie wichtig ist eine dauerhafte Funktion, wie wichtig die Show?

3. Bin ich eher ein Mensch, der oft Räume verändert, oder mag ich lieber langlebige Gestaltungen?

Wenn wir die Wände nicht streichen wollen, dann bleiben uns hauptsächlich zwei Flächen, die wir verändern können: Der Fußboden und die Arbeitsfläche. Frage zwei und drei habe ich einfach mal für dich so beantwortet, liebe Ninja. Wir wollen eine dauerhaft gute Funktion erhalten und das ganze auch nicht im nächsten Jahr wieder verändern. Dann bietet sich hier an, mit Holz zu arbeiten. Holz bringt immer eine Gemütlichkeit, Ehrlichkeit und Lässigkeit in Räume. Zumindest in der Verarbeitung, in der ich es mir in eurer Küche vorstelle. Wenn wir uns eine urwüchsige Almhütte vorstellen, dann sind wir doch erstmal gut gelaunt,oder? Auf die genauen Details kommt es dann nicht mehr so an. Das Herz geht einfach auf. Dann fangen wir mal an!

Bring die Natur in deine Küche und bleibe den Farben deiner Küchenfronten treu. Zuerst einmal eine neue Arbeitsplatte! Da würde ich eine Massivholzplatte oder Schichtholzplatte vorschlagen. Diese Platten gibt es in fast allen Baumärkten und auch bei Ikea. Du kannst dir auch einen Überblick bei www.arbeitsplatten-shop.de verschaffen. Wenn du sie selber einbauen möchtest, solltest du die lustigen Hornbachclips anschauen, die du unter www.heimwerkertricks.net/kuechenarbeitsplatte-einbau.html findest. So jetzt sind wir schon mal ein Stück weiter. Es wäre natürlich super toll, wenn du jetzt noch einen Holzboden verlegen könntest, aber bei einer Mietwohnung? So einen Aufwand betreiben und das Budget schwächen? Muss nicht unbedingt sein. Du kannst auch deine komplette rechte Küchenwand mit einer Holzplatte verkleiden. Zum Beispiel kannst du eine Tischlerplatte dafür benutzen. Wenn die Wand komplett aus Holz besteht, kann man dort wunderbar Boarde, Schlaufen, Hacken et cetera anbringen und schon ist Leben in der Bude! Je stärker und EINDEUTIGER die Zutaten sind, die du in deine Küche einbringst, desto weniger fallen unschöne Oberflächen und Details auf. Also sei mutig und bau dir DEINEN Riesensetzkasten an die Wand. Nun noch ein paar schöne Küchentextilien, Bilder oder Kleinstmöbel und du kannst dir keine perfektere Küchenfront als die deine vorstellen.

Weitere Ideen für dich und alle mit der gleiche Küchefrage findest du in meinem Kitchen-Board bei Pinterest, das ich für euch angelegt habe:  http://pinterest.com/nomadDesign/kitchen-n/

Frage 2

FRAGE 2, von Julia: “Wie schafft man mit hässlichen weißen Fliesen, die vom Vermieter in der ganzen Wohnung als Bodenbelag gewählt wurden, eine schöne Atmosphäre? Einige meiner Möbel sind aus Holz, das hilft schon mal ganz gut, der Rest des Farbkonzepts ist schwarz, weiß, grau, aber irgendwie wirkt alles immer unterkühlt.” 

Julias Fliesenfrage taucht immer mal wieder in der Designsprechstunde auf. Es scheint doch viel mehr weiße Fliesen zu geben, als man denkt! In Mietwohnungen kann man ja oft auch nicht einfach den Hammer schwingen und die Fliesen entfernen. Oder man kann es, muss dann aber alles wieder in den Zustand des Einzuges zurückführen, wenn man auszieht. Wer will das schon?

Mit 3 Fragen geht es los:

1. Darf ich den Bodenbelag in der Wohnung dauerhaft ändern, oder muss ich beim Auszug alles wieder in den Originalzustand bringen?

2. Kann ich einen neuen Belag auf die Fliesen legen, der so dünn ist, dass ich keine Türen kürzen muss?

3. Soll der neue Boden die gleichen Eigenschaften wie eine Fliese haben?

Julia, ich habe mir auch für dich einfach mal Antworten ausgedacht, um eine feine Lösung für dein Problem zu erarbeiten. Wenn du zum Beispiel einen pflegeleichten Boden gut findest, deine Türen nicht kürzen möchtest und eine ganz neue Optik in deiner Wohnung wünscht, dann habe ich eine super Idee für dich! Für ein Ladenprojekt in Shanghai habe ich mich zum ersten Mal so richtig mit PVC Böden beschäftigt. Da hat sich richtig was getan auf dem Markt der so genannten Design-Beläge. Man kann die Böden in fast jeder Ausführung bekommen und sie sind unverwüstlich. Die sehen wirklich gut aus und der Belag ist sehr dünn, sodass die Türen alle bleiben, wie sie sind. Die Farben und Strukturen der PVC/ Vinyl Böden sehen täuschend echt aus: edle Holzanmutungen, Natursteinböden, Metall- und Betonlook – alles was dein Herz begehrt. Bei PVC habe ich früher immer an Campingböden gedacht und das Feld dieser Böden weiträumig gemieden. Aber ich habe jetzt schon so tolle Umgestaltungen mit diesen Belägen geplant und gesehen, dass ich meine Meinung wirklich geändert habe. Bild 1 und Bild 3 zeigen eine Vorher- Nachhersituation einer meiner Planungen. Falls du dir auch so einen Boden vorstellen kannst habe ich hier eine Reihe von Herstellern für dich, bei denen du dir tolle Beläge anschauen kannst. Also gute Musik anmachen, schönen Kaffee oder Tee kochen und abtauchen in die fast unbegrenzte Welt der Bodenbeläge, zum Beispiel von Objectflor, Gerflor und Pergo.

Neben dem Designbelag gibt es aber auch weitere Böden, wie z.B. Linoleumböden, Korkböden oder Lederböden, die man auf Fliesen legen kann. Wichtig ist es darauf zu achten, dass sich die Fliesen nicht im neuen Boden abzeichnen. Das bedeutet, dass sie sich nicht nach einer Zeit der Belastung durchdrücken und du das Fliesenmuster sozusagen in deinem neuen Boden wieder siehst. Manchmal muss man einen besonderen Unterbau auf die Fliesen legen, bevor der neue Boden eingebaut wird, aber dazu kann euch bestimmt der nette Bodenleger um die Ecke gut beraten. „Support your local dealer!”.

Frage 3

FRAGE 3, von Hanna: “Wir haben ein Fenster im Obergeschoss (wir wohnen in einem Einfamilienhaus auf dem Dorf) und dort sieht es aus, als wären wir gestern erst eingezogen (alles nackig), dabei wohnen wir hier schon über zwei Jahre. ABER: Ich hasse Gardinen und Zimmerpflanzen…”

Nachdem Hanna und ich kurz per Mail festgestellt haben, dass Hanna ungefähr dort wohnt, wo ich als Kind aufgewachsen bin, hatte ich schon sofort einen Eindruck von dem Blick aus ihrem Fenster. Ich liebe das Landleben, aber manchmal muss man ja nicht den 100%-tigen Ausblick auf die Landbebauung geniessen. Also habe ich mir auch für Hanna die drei Fragen zum Thema Fensterkleid gestellt.

Mit 3 Fragen geht es los:

1. Möchte ich einen Vorhang oder ein Rollo vorm Fenster haben, um je nach Tageszeit und Belichtung etwas verändern zu können?

2. Kaufe ich etwas „von der Stange“ für mein Fenster, oder werde ich selber kreativ?

3. Gönne ich mir etwas, was nicht jeder hat?

Ja juhuh das mache ich!!! Ich gebe es ja zu. Ich habe die Fragen so gestellt, dass ich dir etwas ganz besonderes vorstellen kann. Da du ja selber schon Gardinen und Zimmerpflanzen ausgeschlossen hast, machen wir es mit den Rollos ebenso. Da bleibt ja dann nur die Do-it-yourself Idee oder das besondere Produkt für´s Fenster. Und hier ist es auch schon! Könnt ihr euch noch an diese Folien erinnern, die man sich als Kind ans Fenster geklebt hat? Oder habt ihr vielleicht so etwas für eure Kinder gekauft? Ich kann mich lebhaft an meinen kleinen “Klebebauernhof” erinnern, den ich tausend mal im Auto auf langen Autofahrten an mein Fenster geklebt und wieder abgespult habe. Besonders schwierig fand ich das ankleben der kleinen Küken, die mir dann immer zwischen die Autositze gerutscht sind. Aber warum ich das alles erzähle? Es gibt sie wieder die tollen Kleber für´s Fenster, aber nun mit edlen Oberflächen besonderer Stoffe des Unternehmens Creation Baumann. Die Firma Creation Baumann ist ein Unternehmen, das Stoffe entwirft, produziert und vertreibt und das schon seit 1886! Bei Architekten sind die Entwürfe der Firma oft recht beliebt, weil immer wieder außergewöhnliche und mutige Designs dabei sind. So auch der Stoff GEKO. Mit diesen selbstklebenden Stoffelementen kann man spielen und gestalten wie früher mit den Bauernhofstickern. In der GEKO Box, die Creation Baumann herstellt, befinden sich grafische Rauten oder zarte Blüten, mit denen man sein Fenster bekleben kann und natürlich auch jeder Zeit diese Beklebung wieder spurenfrei entfernen oder ändern kann. Das ist ein tolles System mit ganz vielen verschieden Varianten.

Wenn man grafisch fit ist und einen Sichtschutz installieren möchte, den man nicht verändern kann, dann kann man auch selber Fensterbilder entwerfen, die man auf eine matte Folie drucken lässt und auf sein Fenster klebt. Ich habe neulich Folien für einen Showroom entworfen. Sieht besonders schön aus, wenn die Sonnen in die Fenster scheint und ein Schattenspiel zaubert.

Tausend Dank für eure spannenden Fragen. Hoffe ich habe eure Frühlings_Umbau_Gefühle geweckt mit meinen Antworten. Bin gespannt auf eure comments und neuen Fragen.

Eure Jutta

26 Comments

  1. Antworten lebenslustiger 5. März 2013 um 09:19 Uhr

    Wieder begeistert!!! Das sind alles Super Ideen und links – Lieben Dank dafür! Anette

  2. Antworten NOMAD 5. März 2013 um 09:30 Uhr

    Danke Anette, das freut mich. Bei dem Wetter heute habe ich selber große Lust bei uns im Haus umzubauen. Aber heute werden erst mal Koffer gepackt…….nach Ostern geht´s dann los mit neuen Farben!

  3. Antworten Saskia 5. März 2013 um 10:22 Uhr

    Liebe Jutta, liebe Steffi, diese Sprechstunde hier st ein Glücksfall. So nützlich! Angeregt auch durch Steffis Aufruf “Tu’s!” hadere ich nun schon die ganze Zeit mit mir, wie ich meine Altbauwohnung endlich mal umgestalten könnte. Es ist nicht trivial, eine Frage würde ich dir, Jutta, deshalb gern stellen:
    Ich habe eine typische Altbauküche: Lang, recht schmal, Dielenboden, Fenster am Ende des Raums, Schränke in dunkelrot auf beiden Seiten, ein alter, cremefarbener Schrank noch dazu. Mein Problem ist die Essecke: Hinten rechts in der Ecke, haben wir einen kleinen, quadratischen Tisch stehen. Da zwei Seiten an der Wand stehen, ist immer nur Platz für uns Zwei. Zumal die Fläche begrenzt wird durch die Küchenschränke, die dann irgendwo beginnen. Kann man sich das vorstellen? Hab leider nicht die Maße dabei, argh… (Aber es ist sicher nciht mehr als 1,00mX1,80m) Jedenfalls hätte ich so gern eine originelle, sinnvolle Lösung, um eine gemütliche Essecke zu schaffen, wo man bequemer sitzt (!) und auch vielleicht eine Person mehr unter bekommt. Hast du da Ideen? Ich danke dir jetzt schon!

    • Antworten NOMAD 5. März 2013 um 10:37 Uhr

      Hey Saskia,
      Sitzecken in Küchen finde ich so toll und wichtig. Wir haben eine sehr offenen Küche und seit ein paar Wochen ein Küchensofa, wie man es aus Italien kennt. Das ist der Hit! Kannst du mir vielleicht kurz ein kleines Handy Foto von deiner Küche mailen?…info@nomad-studio.de, dann kann ich mir das noch besser vorstellen. Beste Grüße Jutta

      • Saskia 5. März 2013 um 10:52 Uhr

        Liebe Jutta, ich bin leider gerade auf Arbeit, kann das Bild also erst einreichen, wenn du schon in Österreich bist… Mein Schlaf- und Wohnzimmer fotografiere ich öfter mal, die Küche irgendwie gar nicht – das sagt doch schon alles, nicht? Ich schicke dir das Bild umgehend, ja? LG

  4. Antworten Hanna 5. März 2013 um 10:32 Uhr

    Liebe Jutta. liebe Steffi,

    Ihr seid einfach nur genial! Die Geko-Box ist so gut wie bestellt, habt herzlichen Dank!!!
    Ganz viel Spaß in Österreich, liebe Jutta!
    Herzliche Grüße
    Hanna

  5. Antworten NOMAD 5. März 2013 um 11:19 Uhr

    @ Saskia
    Liebe Saskia,
    danke schon mal für das erste Bild. Mein spontanes Gefühl ist, dass man da eine erhöhte, kleine Tresen Situation schaffen könnte. Vielleicht kannst du mir, wenn du noch weitere Fotos mailst, auch einen kleinen Grundriss anhängen ? Melde mich dann, wenn ich zurück bin bei dir.
    Gute Zeit und liebe Grüße
    Jutta

  6. Antworten Ninja 5. März 2013 um 11:36 Uhr

    Liebe Jutta,
    vielen vielen Dank für die tollen Tipps! Wir werden versuchen, auf jeden Fall einiges davon umzusetzen! Einen Farbtupfer bekam die Küche schon durch einen rot-pinken Teppich, der sehr gut zu den noch aufzuhängenden Bildern passen wird.
    Die Idee mit der neuen Arbeitsplatte finde ich wunderbar, insbesondere, weil mich die derzeitige ziemlich nervt 😉
    Die Pinterest-Wall ist auch ganz wunderbar gelungen – da möchte man sofort beginnen!
    Vielen vielen Dank!
    Ninja

    • Antworten NOMAD 5. März 2013 um 11:42 Uhr

      Das freut mich Ninja!!
      Eigentlich ist deine Küchenfront Farbe momentan auch angesagt.
      Deine Küche wird bestimmt toll.
      Viel Glück und Spaß beim Umbauen.
      Liebe Grüße
      Jutta

  7. Antworten Ursula 5. März 2013 um 12:23 Uhr

    Hallo Jutta
    eure Kolumne ist wirklich toll. PVC durften wir letztes Jahr in unserer Ferienwohnung “erleben” Optik fast wie Parket. Nur meinem Mann hat das “Fußgefühl” nicht gefallen, also fällt das schon mal raus wenn wir unseren arg geplagten Kork ersetzen müssen. Hast du vielleicht eine Idee wie man eine bestehende Küche erweitern könnte? Die Planung meiner Küche war mal für zwei Erwachsene und zwei Kinder ausgelegt, in der Zwischenzeit ist es die doppelte Menge.
    lg Ursula

  8. Antworten NOMAD 5. März 2013 um 12:47 Uhr

    Vor dem PVC “Fußgefühl” hatte ich auch immer Respekt.
    Aber bei einem Umbau, bei dem ich Material der Firma objectflor benutzt habe, war ich wirklich angenehm überrascht. Da gibt es doch große Qualitätsunterschiede zwischen den Herstellern.
    Zur Küchenerweiterung schick doch gerne ein Foto und wenn möglich einen Grundriss an… info@nomad-studio.de
    Das mit der Verdopplung der Menge Mensch kommt mir sehr bekannt vor liebe Ursula 😉

  9. Antworten Fa.Raumbauten Oliver Splittgerber 5. März 2013 um 12:49 Uhr

    Sehr geehrte Frau Werner, da wir durch unser tägliches Arbeitsfeld der Raumaussattung in viele Bestandseinrichtungen kommen. Und das bei privaten Menschen zu Hause oder auch in Firmen und Büros, stellt sich mir immer wieder die gleiche Frage, wo genau man seinen ersten Schritt in der Bestandrenovierung setzen kann/soll. Oft sind solche Projekte mit einem gewissen Geldrahmen verbunden, die es auch gild einzuhalten. Und trotzdem soll der möglichst größte Effekt erzielt werden. Gibt es da so eine gewisse Faustregel die man anwenden kann oder ist es immer ein spezieller Fall, der behandelt wird. MfG Oliver Splittgerber

  10. Antworten NOMAD 5. März 2013 um 17:51 Uhr

    Lieber Herr Splittgerber,
    ich finde schon das es einige Faustregel beim Um- und Ausbau gibt.
    Wenn man z.B. einen sehr kleinen Etat zur Verfügung hat, sollte man nicht auf Materialien setzen, der mehr sein wollen, als sie sind.
    Lieber bewusst ganz günstige Mittel einsetzen ( z. B. einfaches Bauholz, Papier, Nesselstoff…)
    Dann ist die Kreativität gefragt! Manchmal entstehen besonders gute Entwürfe durch ein eingeschränktes Budget.
    Es gibt aber auch Bereiche in denen man bestimmte qm Preise nicht unterschreiten sollte ( z. B. Bodenbelag)
    Beste Grüße
    Jutta Werner

  11. Antworten Christiane 5. März 2013 um 18:52 Uhr

    Liebe Jutta,
    das ist wieder sooo ein toller inspirierender Post!!!
    Ich hoffe Du hattest eine gute Reise in mein momentanes zu Hause. Ich kann nur für Graz sprechen, aber hier geht sich schon ein Kaffee draußen mit Kuscheldecke aus :).
    Liebe Grüße.
    Christiane

  12. Antworten NOMAD 5. März 2013 um 19:02 Uhr

    Ach das freut mich zu hören!!
    Wir sind noch on the road… halt die Sonne fest für uns.
    Beste Grüße
    Jutta

  13. Antworten Eve 5. März 2013 um 19:46 Uhr

    Hallo Jutta 🙂
    ich habe einen Nierentisch aus den 50iger Jahren ersteigert und möchte ihn gern umlackieren, mein Problem es ist eine Hartfaserplatte, hab Angst da mit Lack oder Farbe ranzugehn nicht das er sich aufplustert.
    Hast du da vielleicht eine Idee ?

    Viele Grüße
    Eve

    • Antworten NOMAD 10. März 2013 um 12:29 Uhr

      Sorry, Eve für die späte Antwort! Bin in den Bergen fast nie im Netz.
      Ich glaube du brauchst dir keine Sorgen machen. Ich habe schon oft Hartfaserplatten mit Tafellack gestrichen. Einfach Oberfläche gut mit einem Schleifpapier anschleifen und den Lack gut aushärten lassen.
      Das sollte dann gut klappen.
      Liebe Grüße
      Jutta

  14. Antworten Julia 5. März 2013 um 21:41 Uhr

    Liebe Jutta,
    1000Dank für Deine Antwort auf mein Fliesen-Problem!!! Die PVC-Beläge sehen wirklich toll aus. Ich bin ganz verliebt in die Idee, hier einen “Holz”-Belag zu verlegen… wirklich vielen lieben Dank!
    Julia

  15. Antworten Simone 6. März 2013 um 21:14 Uhr

    Hallo,
    tolle Idee diese Wohnberatung!
    Ich ziehe demnächst um und möchte gerne einen großen Holzesstisch und bequeme, sesselähnliche Stühle haben. Das Modell Skruvsta von Ikea geht schon in die richtige Richtung. Ich hätte es aber gerne etwas hochwertiger aussehend und vor allem gerne mehr Auswahl bei den Bezügen der Polster. Gibt es so etwas?
    Vielen Dank und viele Grüße,
    Simone

    • Antworten NOMAD 10. März 2013 um 12:40 Uhr

      Liebe Simone,
      da gibt es viele Stuhlsessel, aber die sind oft teurer, als das Ikeaprodukt.
      Vielleicht kannst du mir dein finanz. Limit nennen, dann suche ich dir gerne 2-3 Beispiele aus, wenn ich wieder im Büro bin nach Ostern.
      Happy Sonntag!
      Jutta

  16. Antworten Schnell 7. März 2013 um 10:47 Uhr

    Liebe Jutta,
    ich habe auch ein paar Fragen zu meiner neuen Wohnung.
    Das Problem ist hier auch der Boden. Alter PVC Boden geht nicht raus, was kann ich machen? Einfach Parkett drüberlegen oder einen Estrich drüber schütten??

    Liebe Grüße
    Kristin

  17. Antworten NOMAD 10. März 2013 um 12:46 Uhr

    Liebe Kristin,
    das ist nicht lustig, wenn der Untergrund nicht sauber ist.
    Wenn man einfach einen Estrich oder Pandomo Boden darüber gießt, dann kann es sein, dass sich die PVC Reste im neuen Boden abzeichnen.
    Man muss den Boden säubern lassen oder je nach Grad der Unebenheiten Ausgleichsmasse gießen und dann ein neues Material aufbauen.
    Liebe Grüße

    Jutta

  18. Antworten Simone 11. März 2013 um 20:21 Uhr

    Hallo Jutta,
    eigentlich liegt mein Limit bei 200 Euro, aber ich fürchte, dass das schon schwierig wird. Ich finde es halt aber total schön, wenn man so richtig gemütlich beim Essen sitzen kann.
    Vielen Dank schon mal. Ich freue mich auf Deine Vorschläge, und bin gespannt, ob sich noch andere für solche Stühle interessieren.
    Liebe Grüße
    Simone

  19. Antworten Simone 11. Mai 2013 um 17:17 Uhr

    Hallo Jutta,
    darf ich vielleicht an mein “Problem” erinnern? Ich bin nämlich noch nicht fündig geworden. Momentan denke ich, dass mir für meine neue Wohnung ein Mix aus Holz, Industrielook und ein bisschen orientalischer Deko gefallen würde. Beton finde ich auch toll – aber das wird wohl eher was in der nächsten und dann hoffentlich eigenen Immobilie. Mal schaun. Zusätzlich zu meinen Esstischstühlen bräuchte ich auch noch Barhocker. Sehr reduziert und im Industriestyle.
    Ich würde mich echt wahnsinnig über Hilfe freuen.

    Liebe Grüße
    Simone

Schreibe einen kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht
* Erforderliche Felder sind markiert


Werbung
  • spoon Werbung
    Zuckerschnuerl
    Lillibell
    Nordliebe
  • Heute mit den Fragen: Wie verändert man nicht ganz so schöne Küchen und Fußböden in Mietswohnungen und was kann man bei nicht so hübscher Aussicht mit dem Fenster machen? Innenarchitektin Jutta Werner kennt tolle Antworten!

Das könnte dir auch gefallen