Die Dekodetoxkur:

Hast du noch ein schlechtes Gefühl oder schmeißt du schon alles raus, was dich nicht glücklich macht? Warum Ausmisten fast so gut wie Sex ist.

Flur aufgeräumt1

Am Wochenende habe ich mich etwas wirklich schlimmen gestellt: meinem Arbeitszimmer. Oder in den letzten Wochen auch genannt: das Zimmer des Schreckens. Es musste alles schlucken, was es an Chaos in den letzten Monaten in der Wohnung gab: den plötzlichen Erfolg meines Online-Shops, die Produkte, Kartons, noch nicht ausgeräumte Kartons von der Renovierung von Anfang des Jahres, Recherchematerial zu Geschichten als freie Journalistin, Bastel- und Dekomaterial fürs Hochzeitsbuch und die Buchtour – die Hölle. Ich verzog mich zum Arbeiten an den Esszimmertisch, traute mich selbst kaum noch in den Raum. Es saß mir als schlechtes Gewissen im Nacken. Ständig, ich fühlte mich ganz schlecht beim Vorbeigehen. Die paar Freunde, die kurz reinschauen durften, sagten nur: “Oh!”.

Manchmal ist es so schwierig den Anfang zu machen, oder? Keine Ahnung, was mich davon abgehalten hat, das Chaos anzugehen. Natürlich, die Zeit. Hatte ich angeblich nie dafür. Aber viel Zeit für schlechtes Gewissen. Und vielleicht ahnte ich, dass es darin ein paar Entscheidungen zu treffen gab. Was hatte mich in den letzten Monaten und Jahren glücklich gemacht, was sollte lieber für immer das Zimmer und mein Leben verlassen? Vielleicht tun sich deshalb so viele Menschen schwer mit dem Ausmisten. Vielleicht haben sie Angst davor sich entscheiden zu müssen, Ballast abzuwerfen, neue Wege auszuprobieren.

Flur aufgeräumt

Aber dieses Wochenende war für mich die richtige Stimmung gekommen. Mein Mantra: “Räum und schmeiß weg, was dich nicht glücklich macht!”. Mein Trick: wenn es in einer Ecke hakte, ging ich zur nächsten und dann wieder zurück zur alten. Ich spannte große blaue Müllsäcke über die Türklinke und lobte mich für alles, was darin landete. Man braucht doch eigentlich so wenig. Und das, was man benutzt sollte man gern um sich haben, gern anschauen, gern benutzen. Sonst muss es gehen. Und nein, man benutzt nichts, das man vorher schon nicht benutzt hat, jetzt endlich dieses Jahr. Weg damit! Parallel füllten sich Ikea-Tüten zum Spenden, da gibt es ja mittlerweile viele dankbare Stellen auch für Möbel, Bücher und Kleinkram.

Zwischendurch ging ich immer wieder raus in den Flur, schaute von dort ins Zimmer, überlegte, was hier dieses Jahr in diesem Raum alles so passieren wird, wie ich es gern hätte, holte mir etwas Leckeres aus der Küche, stellte bei Spotify neue Musik an und weiter ging’s. Und die Kilos des schlechten Gewissens fielen Stück für Stück von mir ab. Belohnt wurde ich mit ganz viel Leichtigkeit dank der sich langsam zeigenden Ordnung. Und wir sprechen von einem Raum, in dem der komplette Fußboden mit Unterlagen und Kisten belegt war. Mehrstöckig!

Als ich Sonntag ein Bild von meiner Blumenecke, die ich mir als Motivationsecke im Arbeitszimmer aufgebaut hatte, bei Instagram zeigte, kamen innerhalb von Sekunden diverse Kommentare. “Bin jetzt auch schon seit Tagen stetig am entmisten, tut sooo richtig gut!” schrieb Andrea T.. Und Juniwelt: “Genau mein Thema seit zwei Wochen… und es läuft echt gut. Vorherrschendes Gefühl: Freiheit!!!” Ja, Freiheit, die konnte ich auch wachsen fühlen. Auch im Nacken. Instagram-Userin Uscheezy schrieb: “Meine Anleitung war das Feng Shui Buch “Gerümpel des Alltags”. Ich hörte auf den Bauch und räumte und räumte und räumte. Noch ist es nicht komplett fertig. Aber der Weg zum Schreibtisch ist wieder frei. Und zu zwei, drei anderen Ecken. Es ist fast geschafft, wenn ich fertig bin, zeig ich euch Bilder. Das Gefühl ist jetzt schon großartig. Während ich mich im Arbeitszimmer abkämpfte übernahm der Gatte die anderen Räume und abends fielen wir glücklich aufs Sofa, schauten immer wieder stolz umher, fühlen uns herrlich zufrieden und aufgeräumt. Innen und außen. Wie gesagt: Ausmisten ist fast so gut wie Sex. Fast. Mindestens ist es eine verdammt gute Dekodetoxkur!

Das hübsche Poster ist übrigens von hellopetersen. Habe ich beim Aufräumen wiedergefunden und macht jetzt mir und dem Flur sehr gute Laune!

Ich kann das alles sehr empfehlen. Komm, sag ehrlich: ärgerst du dich noch oder räumst du schon auf?

[herz steffi mitte]

 

 

61 Comments

  1. Antworten Christiane 28. Januar 2014 um 07:55 Uhr

    Liebe Steffi , ich kann Dich gut verstehen ! Und , ja , es fühlt sich einfach super an , Platz zu haben !
    VOM HABEN ……ZUM SEIN.
    Da fang ich auch gleich mal an .
    Unser Büro IST genauso ein Raum , ständig wird alles dort abgestellt und dann passiert nichts mehr in dem Zimmer , weil sich niemand wohl fühlt oder Lust bekommt etwas anzufangen . Da macht man die Tür lieber schnell wieder zu . Aus den Augen – aus dem Sinn .
    Aber es bleibt doch da , als muffige Energie , die im Haus festsitzt .
    Ich kann das Buch ” Magic Cleaning” .

    So , ich fang an !!!
    Liebe Grüße von Christiane

    • Antworten Steffi 28. Januar 2014 um 13:35 Uhr

      @Christiane: Aha, Magic Cleaning, klingt gut! Was haben die denn noch für Tipps auf Lager? Es kommt mir irgendwie wie Zeitverschwendung vor, erst ein Buch zu lesen und dann aufzuräumen. Ich könnte fast schwören, dass ich es dann wieder nicht mehr mache! Hah! Herzliche Grüße, Steffi

  2. Antworten Christiane 28. Januar 2014 um 07:59 Uhr

    Ich freu mich auf deine Bilder .

  3. Antworten Karina 28. Januar 2014 um 08:20 Uhr

    Liebe Steffi, bei deinem schönen Text musste ich immerzu denken: Ja, genau! Ja, genau! Ja, genau! Ich LIEBE es auch, auszumisten und ich glaube, ich habe das “Gerümpel des Alltags” ganz gut unter Kontrolle. Trotzdem gibt es immer wieder Phasen, wo sich zu viel Mist ansammelt. Ist es nicht verrückt, dass die meisten Leute heutzutage damit kämpfen, dass sie ZU VIEL Kram haben?
    Dein Flur sieht übrigens superschön aus!!!
    LG Karina

    • Antworten Steffi 28. Januar 2014 um 13:36 Uhr

      @Karina: Liebe Karina, ach wie schön, das freut mich sehr! Und ja, ich finde auch: totaler Luxus. Wobei es jetzt nicht so, dass da nur cooler Kram rumlag, da war auch echt viel Mist dabei bzw. ist auch noch viel Mist, der dringend weg muss. Und wegen der anderen Geschichte, zu der ich dir eine Mail geschickt hatte, schreib ich dir spätestens nächste Woche, okidoki? Herzliche Grüße! Steffi

  4. Antworten Julia 28. Januar 2014 um 08:27 Uhr

    Toller Post, bin seit einer Woche auch dran. Mit aufräumen, ausmisten und Dingen hinter mir lassen. Ich liebe Kunstgeschichte, aber schaue ich wirklich jemals wieder in meine Notizen aus dem Kunstgeschichtsunterricht? Brauche ich noch die ganzen Webdesignunterlagen aus dem Studium, wenn ich es doch nicht so gerne mache und mich auch nicht damit auseinandersetzen will? Und überhaupt… die gefühlt 5000 Buntstifte braucht doch kein Mensch. Die sind schon im Kindergarten abgegeben, ich fühle mich frei und die Kids haben jede Menge Stifte zum Malen. Es gibt nichts Schöneres als eine kleine Aufräumkur zu Beginn eines neuen Jahres. 🙂 Bzw., es ist immer gut sich auch mal von alten Dingen zu trennen. Mein Arbeitszimmer wird auch noch ein wenig brauchen, aber dann wird es wieder richtig toll. Und in einem tollen aufgeräumten Raum lässt es sich einfach besser kreativ sein! 🙂
    Liebe Grüße Julia

    PS: Das Poster ist echt toll! 🙂

    • Antworten Steffi 28. Januar 2014 um 13:39 Uhr

      @Julia: Liebe Julia, ich weiß genau, was du meinst. Ich hatte noch irre viel Recherchematerial von Geschichten, die ich für den Stern etc. geschrieben hatte. Weil ich immer dachte, wer weiß, vielleicht schreib ich ja noch mal über Person xy oder xy, aber deshalb ganze Schränke mit dem Kram voll zu stopfen und deshalb jetzt keinen Platz zu haben für aktuelle und mir wichtigere Sachen – doof. Also: alles in den Papiercontainer. Und genau, es macht so herrlich kreativ, wenn alles wieder schick ist! Herzliche Grüße, Steffi

  5. Antworten Helga 28. Januar 2014 um 09:21 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich kenne dieses tolle Gefühl! Und seit vielen Jahren begleitet mich das Buch “Feng Shui gegen das Gerümpel im Alltag” – kann ich jedem empfehlen! Zur Zeit häufen sich gemalte Bilder bei mir, die auf ihren Platz warten, der noch nicht da ist. Dafür will ich meine Nähsachen entrümpeln… Warte noch auf einen guten Zeitpunkt, denn dann geht es schnell und einfach 🙂
    Liebe Grüße, Helga

    • Antworten Steffi 28. Januar 2014 um 13:40 Uhr

      @Helga: Liebe Helga, welchen Tipp aus dem Buch kannst du denn uns allen empfehlen? Wie gesagt, hab gerade keine Zeit, ein ganzes Buch zu dem Thema zu lesen, muss doch aufräumen! 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  6. Antworten decofine 28. Januar 2014 um 09:26 Uhr

    Yeah…danke für den weiteren Motivationsschub. Mein einziger Vorsatz für dieses Jahr war und ist mich von 365 Dingen zu trennen, die ich nicht benötige. Ich habe damit auch schon Ende des Jahres angefangen. Ich wollte jede Woche zeigen, wovon ich mich trenne und es sollte auch kein Müll sein, den man eh wegwirft.

    Das Problem liegt oft darin, dass man sich ja gern trennen möchte, aber die Sachen nicht gleich los wird…weil sie vielleicht noch Geld bringen und erst auf den Flohmarkt zum Second Hand oder ins Onlineauktionshaus müssen. Dann wächst mein schlechtes Gewissen, denn es liegt hier praktisch schon aussortiert im Weg rum…ach und irgendwie fällt es mir auch schwer mich von gewissen Dingen zu trennen zBsp. gefühlten 300 Stück Zeitschriften zum Thema schönes Wohnen :-))…wobei, schöner wohnen würde ich ohne sie..Jetzt wo die Sonne scheint, könnte ich ja wieder….bei uns sind diese gewissen Zimmer einmal das Gästezimmer…alles rein, was schnell weg muss. Auf dem Schreibtisch im Arbeitszimmer türmen sich Papierberge, die in irgendwelche Ordner müssen….

    Ich bin höchst motiviert die 365 Dinge loszuwerden, mal sehen ob es klappt :-)).

    LG
    decofine

    • Antworten Steffi 28. Januar 2014 um 13:42 Uhr

      @decofine: oh, sehr schöne idee! und au backe, mit meiner zeitschriftensammlung könnte ich glaub ich auch fast alle 365 tage füllen – wobei, seit dem wochenende sind es auch schon weniger. viele wohnen jetzt im papiercontainer! 🙂 herzliche grüße, steffi

  7. Antworten Ariane Reichardt 28. Januar 2014 um 09:39 Uhr

    Jaaah, sehr befriedigend, liebe Steffi!
    und, ich höre noch nicht auf 😉 mache weiter!

    Liebe Grüße von Ariane.

  8. Antworten Tammy 28. Januar 2014 um 09:50 Uhr

    Ach Ausmisten! Damit stecke ich so viele an, ich mache das nämlich grundsätzlich. Jetzt muss ich nur noch das Aussortierte aus’m Keller schaffen 😀

  9. Antworten ivi 28. Januar 2014 um 09:51 Uhr

    Ich ärger mich leider noch ein wenig .. aber das Wochenende ist gesetzt. Ich weiß nur noch nicht ob ich mit dem ungeliebten Dachboden oder dem noch viel ungeliebteren Unterlagen sortieren anfangen soll. Ich hoffe ich werde die Kraft und Lust haben wenigstens eins von beidem anzufangen… denn die Sachen stehen teils schon länger als ein Jahr auf meiner Liste

    • Antworten Steffi 28. Januar 2014 um 13:43 Uhr

      @ivi: Ich würde mich an das machen, was du am meisten hasst. Also anscheinend die ungeliebten Unterlagen. Dann hast du ein riesiges Erfolgserlebnis und den Dachboden machste dann noch mit links. Ganz viel Spaß & Erfolg dir!! Herzlich, Steffi

  10. Antworten Ute 28. Januar 2014 um 09:55 Uhr

    Ich liebe es auch auszumisten. Es ist tatsächlich befreiend. Vielleicht kommt es daher, dass meine liebe Mutti alles hortet was geht und nichts wegschmeißen will… Aber das liegt bei ihr in der Familie. (Nein kein Messietum!!) Am Wochenende haben wir den Kleiderschrank von meinem Liebsten ausgemistet und er war begeistert wie viel Platz er jetzt hat. Am Wochenende ist mein Schrank dran. Da ich seit genau einem Jahr in dieser Wohnung wohne, ist das Prinzip ganz einfach: Alles was ich innerhalb dieses Jahres nicht getragen habe kommt weg! 😉

    • Antworten Steffi 28. Januar 2014 um 13:45 Uhr

      @Ute: Oh ja, unsere Kleiderschränke haben wir nach Weihnachten auch aussortiert. Ein irres Gefühl, oder? Endlich wusste ich wieder was ich habe, konnte direkt zu Sachen greifen und nicht stundenlang wühlen! Jetzt muss ich nur noch überlegen was ich mit den aussortierten noch guten Sachen mache. Vielleicht fotografieren und in einen Tictail-Shop packen? Mal sehen. Herzliche Grüße! Steffi

  11. Antworten topa 28. Januar 2014 um 09:59 Uhr

    Vor nunmehr 7 Jahren habe ich zwei Bücher gelesen: Simplify Your Life und das bereits erwähnte Feng Shui – Gegen das Gerümpel des Alltags. Und seitdem funzts eigentlich. 😉

    • Antworten Steffi 28. Januar 2014 um 13:45 Uhr

      @topa: Verrätst du uns deine Lieblingstipps aus den Büchern? Das wäre super! Herzlich, Steffi

      • topa 29. Januar 2014 um 10:11 Uhr

        Liebe Steffi, eigentlich sind die Bücher die Tipps. Ich hatte viele Aha-Effekte beim Lesen, denn so ein gerümpeliges Arbeitszimmer steht ja sinnbildlich für das ganze Leben. Und da hatte ich mich auch ganz schön verzettelt mit viel zu vielen Projekten etc. Diese Bücher Haben dann beim ausmisten des ganzen Lebens geholfen. Aber konkrete Tipps wären z. B.: 1. Für ein neues Kleidungsstück oder Geschirrteil oder Buch muss ein altes gehen. 2. Was man innerhalb eines Jahres nicht genutzt hat, kann weg. Oder: 3. Gar nicht erst etwas in den Keller stellen, sondern gleich entsorgen. Ich hoffe, ich konnte etwas helfen! 😉

  12. Antworten Julie 28. Januar 2014 um 10:21 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich oute mich jetzt mal: I LOVE AUSMISTEN! Ich mache das regelmäßig mit meinem Kleiderschrank. Gestern Abend war’s dann mal wieder so weit: Mein Mann und ich haben alles Mögliche ausgemistet, weil ich am Wochenende auf einen Flohmarkt gehe. Unglaublich, was da alles zusammen kommt! Und danach fühlt man sich soooo gut, weil man endlich wieder Platz und mehr Luft zu Atmen hat! Also weiter so – wenn man erstmal einen Anfang gefunden hat, geht es einem ja auch von Mal zu Mal leichter von der Hand! Man braucht in Wirklichkeit soooo wenig!
    Alles Liebe,
    Julie

  13. Antworten Sina's Welt Wohnblog 28. Januar 2014 um 10:42 Uhr

    Liebe Steffi,

    oh, wie Recht du hast! Ich finde regelmäßiges Ausmisten ist auch eine Seelen-Aufräumaktion! 🙂

    Ich habe mich gerade vor Kurzem mit einer Expertin zu dem Thema unterhalten:
    http://www.sinaswelt.de/2014/01/20/bring-ordnung-ins-leben-wohn-coach-constanze-k%C3%B6pp/

    Anscheinend ein Thema, das viele interessiert.

    Liebe Grüße
    Sina

  14. Antworten Joella 28. Januar 2014 um 10:51 Uhr

    Der Anfang ist wirklich das schlimmste an allem. Wenn man mal im Räumen ist, geht es gut, aber bis … und ja nicht aufhören, egal, wie spät es wird.

    Büro und so … mag ich nicht ausmisten, aber Kleiderschrank mache ich so alle 6 Monate regelmäßig.

    LG Joella von http://www.joellas-day.de

  15. Antworten Katrin 28. Januar 2014 um 11:01 Uhr

    Guten Morgen! Bin auch schon seit drei Wochen beim Entrümpeln und kann Dir nur zustimmen.
    Ich habe in den Weihnachtsferien bei meiner Schwester das Buch „Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“ entdeckt, und kam total motiviert wieder nach Hause. Jetzt, drei Wochen später, bin ich mit dem Fortschritt schon ganz zufrieden. Das Haus ist so aufgeräumt wie es mit zwei kleinen Kindern eben geht und macht mich glücklich – bis auf mein Studio.

    Dort fällt es mir am schwersten etwas wegzuwerfen, denn eigentlich macht mich alles darin glücklich – bis auf die Unordnung. Die ärgert mich noch. Aber alles was sich da so stapelt und türmt kann man ja irgendwann irgendwie nochmal brauchen, oder?

    Laut Buch führen diese „Irgendwie-brauche-ich-das-noch“, diese „Irgendwie-Dinge“ zu einem „Irgendwie-Leben“. Man soll sich erst über seine Ziele klar werden, dann alles was nicht dazu passt loslassen. Klingt logisch. Nur ist das in einem kreativen Leben, in dem man sich nicht nur auf eine Sache spezialisert nicht ganz so einfach. Ich brauch das alles noch. Wirklich.

    • Antworten Steffi 28. Januar 2014 um 13:53 Uhr

      @Katrin: Ach guck, dann habe ich das ja instinktiv irgendwie richtig gemacht. Das Magic Cleaning klingt echt gut! Ich mache ja auch so viele verschiedene Sachen, kann dich gut verstehen. Nur hab ich manche Sachen ganz genau angeschaut und mich gefragt: Wie lange hab ich dich schon und warum haben wir noch nie was Cooles zusammen gemacht? Und dann war klar: muss gehen. Klappt nicht mit allen Sachen, aber mit vielem. Und wie gesagt, der Anfang ist ja das Härteste, der Rest kommt dann von alleine… Herzliche Grüße! Steffi

  16. Antworten Simone 28. Januar 2014 um 11:03 Uhr

    Hallo,

    ich habe gerade deinen Blog entdeckt und finde ihn sehr schön. Nur einen Beitrag hab ich bis jetzt gelesen und muss schon sagen: “ich kenne das und habe auch so ein Zimmer, was seit geraumer Zeit als Rumpelkammer dient.”
    Ich klick mich mal weiter durch….

  17. Antworten einfacheinfachleben 28. Januar 2014 um 11:20 Uhr

    Ich räum schon auf;-). Mein bestes Rezept: Wecker auf 15 Minuten stellen, aufräumen, anschließend Pause & etwas Schönes tun, essen, etc. und wieder 15 Minuten aufräumen usw. … Es ist unglaublich, wieviel man so schaffen kann. Und das Tollste daran: Am Ende habe ich etwas geschafft und trotzdem vieles, was ich anstelle des Aufräumens gern “nur” getan hätte, getan.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Anja

    • Antworten Steffi 28. Januar 2014 um 13:54 Uhr

      @einfacheinfachleben: Wow, das ist ja mal ein Trick! Ich glaub, nach 15 Minuten bin ich gerade erst richtig schön drin und würde mich zu tode erschrecken, wenn es dann klingeln würde! 😉

  18. Antworten Johanna 28. Januar 2014 um 11:51 Uhr

    Wunderschönes Poster! Und mit dem Thema triffst du, gerade jetzt am Jahresanfang, wo jeder sich nach einem Neuanfang sehnt, den Zahn der Zeit. Wir (oder besser: ich) haben auch einfach viel zu viel Zeug und ich bin auch fleißig dabei, auszumisten. Am Wochenende waren wir bei unseren Nachbarn zum Kaffee trinken und bei denen ist es soo schön ordentlich und aufgeräumt und dadurch irgendwie ruhig. Das war wie Urlaub für die Augen, echt angenehm.
    Mal sehen, wann wir das erreichen…
    Liebe Grüße und eine schöne Woche für dich!

  19. Antworten Jana 28. Januar 2014 um 11:52 Uhr

    Ich gehe bei dem Motto wirklich voll mit! Aber dir kaufe ich es nicht wirklich ab… erstens bist du im Bereich Deko beruflich unterwegs und auf deinen hier gezeigten Bildern, steht immer viel Krimskrams und unnötiges Dekozeug rum… ganz nett manchmal, aber für meinen Geschmack immer viel zu überladen. Weniger ist mehr! Und jetzt nur noch das pinke Poster ausstausche, schließlich wohnt ja auch noch ein Mann in deiner Wohnung 😉

    • Antworten Steffi 28. Januar 2014 um 14:00 Uhr

      @Jana: Liebe Jana, unnötiges Dekozeug? Also bitte! Da hat jedes Teil seine Aufgabe, nee, Sekunde alle haben die gleiche: mich glücklich machen mit ihrer Anwesenheit! Machen sie ganz hervorragend! Und jetzt halt dich fest: das Poster hat der Mann angebracht! Und dann hat er noch gesagt: “Cool!” oder war’s “Schick”? Ich frag ihn noch mal! Aber mit dem “Ich kauf’s dir nicht ab”-Trick lockst du mich nicht, ich zeig NIEMANDEM ein Foto von vorm Aufräumen, im Leben nicht! Ach so, ich schreib nicht nur über Dekothemen beruflich, manchmal übrigens auch über Beauty- und Fitnessthemen, aber weißte was: ich hab trotzdem selbst Cellulite! Krass, oder? Herzliche Grüße, Steffi

    • Antworten Kaddi 28. Januar 2014 um 19:20 Uhr

      Hallo liebe Jana,
      warum können denn Männer nicht in einer Wohnung mit pinkem Plakat wohnen??? Meiner Meinung nach verträgt sich Mann und pink ganz gut. Beide schließen sich nicht aus und lassen den anderen leben. Mein Mann fand z.B. die Farbe pink bei unserer Hochzeit gut. Hätte ich vorher auch nicht gedacht, aber ich glaube man kann den Männern farbtechnisch sehr viel zutrauen 😉

      Liebe Grüße von Kaddi

  20. Antworten Henno 28. Januar 2014 um 13:19 Uhr

    Also den eigenen Müll zu entsorgen hat jawohl gar nichts mit Sex zu tun.
    Nicht einmal wenn sie Mülltrennung betreiben.
    Sonst hätte ich ja auf Arbeit ständig einen oder mehrere Orgasmen am Tag.
    So einen Text zu schreiben bloß weil sie ihren Müll runter schaffen?
    Zeitverschwendung. Da will ich nur hoffen das es der Müllabfuhr genauso
    geht wie ihnen.

    • Antworten Steffi 28. Januar 2014 um 14:02 Uhr

      @Henno: Lieber Henno, herzlichen Dank für den lustigen Kommentar zur Mittagspause, habe sehr gelacht! Stimmt, Mülltrennung ist irre unsexy. Es ging mehr um das Aussortieren und das befriedigende Gefühl anschließend. Das kann man durchaus mit Sex vergleichen. Jetzt bin ich aber schon irgendwie gespannt, was du beruflich machst! Liebe Grüße, Steffi

  21. Antworten Su 28. Januar 2014 um 14:08 Uhr

    Hallo Steffi,

    da ich momentan auch am Entrümpeln bin, kann ich das befreiende Gefühl nur allzu gut nachvollziehen 😀

    Ich hatte mich allerdings bei diesem Posting auf ein Bild vom Chaos im Zimmer gefreut. Deine Fotos von der Wohnung sind immer so clean, so aufgeräumt, so arrangiert (aber natürlich auch stets sehr schön), dass das bestimmt mal eine erfrischende Abwechslung gewesen wäre und obendrein fetzen Vorher-Nachher-Vergleiche doch ungemein, oder? 😉

    LG Su

    • Antworten Steffi 28. Januar 2014 um 14:15 Uhr

      @Su: Liebe Su, ich habe für mich ein Vorher-Foto gemacht, schnell mitm Handy, damit ich nicht vergesse, wie schlimm es vorher aussah. Ich glaube nicht, dass ich möchte, dass es dieses Bild für immer im Internet gibt, if you know what I mean! 🙂 Ich denk aber noch mal drüber nach. Ich mag irgendwie lieber richtig hübsche Bilder! 🙂 Herzliche Grüße, Steffi

  22. Antworten Lu 28. Januar 2014 um 15:06 Uhr

    Mein Zimmer ist eigentlich recht ordentlich, aber auch nur, weil ich in Sachen Krempel sehr konsequent bin 😉

    http://lus-leben.blogspot.de/

  23. Antworten Birgit 28. Januar 2014 um 16:30 Uhr

    Hey Steffi !
    Du warst aber enorm fleißig, ich glaube ich sollte auch einmal wieder zu solchen Maßnahmen greifen: alles raus, was nicht nie und nagelfest ist !
    Aber wenn du dann irgendwann bei dir fertig ist, dann darfst du gerne zu mir kommen. Ich mache die Musik auch extra laut für dich und Blümchen stelle ich zur Motivation auch auf.
    Viele Grüsse von Birgit aus…die von der Christmas Messe :0)

  24. Antworten Eva 28. Januar 2014 um 16:42 Uhr

    Ich versuche immer, es nicht so weit kommen zu lassen. 😉 Trotzdem bin ich ständig am um- und aufräumen. Ist es nicht krass, wie viele Dinge sich ganz schnell ansammeln? Deshalb gibt es auch bei mir so ein Eck im Schlafzimmer… Am Wochenende will ich ran. Und ich darf einfach nie in eine größere Wohnung ziehen. Mehr Platz – mehr Zeig. 😉
    Liebste Grüße und sei ruhig mächtig stolz auf dich. Eva

  25. Antworten Christiane 28. Januar 2014 um 17:11 Uhr

    Liebe Steffi
    du hast recht
    . Eigentlich ist es zeitverschwendung
    Erst ein Buch zu lesen und dann loszulegen .
    Frohes schaffen : )

  26. Antworten FraeuleinK 28. Januar 2014 um 18:15 Uhr

    Liebe Steffi,

    ganz genau wie Dir geht es mir ganz oft. Das Aufräumen und damit verbundene Ausmisten schiebe ich furchtbar lange vor mir her. Irgendwann packt es mich dann und dann gehts los. Dann bin ich aber rigoros. Danach fühlt man sich leicht, sauber, aufgeräumt, stolz,… wie wenn endlich der Frühling nach langem Winter Einzug hält 😉
    Toller Post!

  27. Antworten Lisa 28. Januar 2014 um 18:46 Uhr

    Liebe Steffi,
    das tolle Gefühl danach, will ich auch haben!!!! Allein der innere Schweine…..
    Mir geht es oft so, dass das Chaos erst mal noch groesser wird, wenn ich anfange zu sortieren …. Und dann zwischendurch aufgebe. … Oder jede Zeitschrift erst nochmal durchlesen muss ;-)) Die Theorie wüsste ich schon, so mit 3 Kisten System – eine für Sachen die weg können, eine für Unentschiedenes und eine für echte Schätze. Die Unentschiedene wird verschlossen und nach einer festgelegten Zeit alles was man nicht gebraucht hat weggegeben – allein die Praxis ;-)))
    Auch im PC müsste ich ausmisten, und erst recht im Inneren … Seelenmüll und so …
    Jetzt fange ich aber sofort mit einer Schublade an!!
    Danke dir für die Inspiration und liebe Grüße
    Lisa

  28. Antworten Kim 28. Januar 2014 um 19:54 Uhr

    Oh da kann ich dich gut verstehen. Ich räume auf und denke wie schön es wieder aussieht und schon fange ich an die ersten Zettel auf dem Tisch liegen zu lassen, dann etwas auf den Boden und zack ist das Chaos der Zettelwirtschaft neu entfacht.

  29. Antworten Henriette 28. Januar 2014 um 20:35 Uhr

    Oh Steffi,
    ich kann es Dir so gut nachfühlen! Als wir vor einem Jahr umgezogen sind, habe ich ganz genau überlegt, was mit in die neue Wohnung einziehen darf, und wirklich knallhart aussortiert. Ergebnis war eine neue Klarheit und Frische – jetzt, nach einem Jahr, ist Aussortieren eigentlich wirklich mal wieder angesagt. Danke für die Inspiration…

    Liebe Grüße von Henriette

  30. Antworten Heike 28. Januar 2014 um 21:23 Uhr

    Oh, genau mein Thema! Ich hab ebenfalls das Kingston-Feng-Shui-Buch daheim und kann es nur empfehlen. Habe vor 2 Jahren damit schon mal kräftig ausgemistet. Brauch man natürlich nicht, aber es motiviert ungemein. Grad bin ich wieder zugange und bin bei den Ordnern angekommen. Brrrrr…
    Wollte dir noch mal dalassen, dass ich jetzt schon eeewig um dein Kupfer-Konfetti rumschleiche. Dein Hochzeitsbuch habe ich schon und liebe es. Bin selber Grafikerin und werde im Sommer heiraten – das Kleid hat puderfarbene Spitze und der Haarschmuck ist aus Kupfer und teils selbstgemacht. 🙂
    Kannst du dir über den Link unten ansehen, wenn du magst. Ansonsten: ich vermute, ich werde alsbald bei dir bestellen.

    Beste Grüße von einer, deren Arbeitszimmer den Titel “Zimmer der Schande” trägt. Trotz schon ausgemisteter Ordner. 😉

    Heike

    haselnussblond.de

  31. Antworten Daniela 28. Januar 2014 um 22:09 Uhr

    Hallo Steffi,

    Sehr motivierender Post! Ich glaub ich muss am Wochenende auch mal ran. Danke für’s aufzeigen, dass es gar nicht sooooo schlimm ist und man sich hinterher super fühlt!

    Sag mal, wie hast du denn den PS Schrank von Ikea ‘bearbeitet ‘? In grau gibts den doch nicht, oder?

    Herzliche Grüße
    Daniela

  32. Antworten Gertrud 29. Januar 2014 um 08:01 Uhr

    Der Post passt genauso zu meiner Stimmung: grad gestern sagte ich zu meinem Mann: und jetzt nehmen wir uns endlich Deinem Büro an, das schieben wir schon 2 Jahre und es wird immer schlimmer. Und mein Büro braucht es definitiv auch – Luft bekommen, mehr Raum für neue Ideen bekommen. ..jetzt wird in die Hände gespuckt. Danke

  33. Antworten lebenslustiger 29. Januar 2014 um 09:32 Uhr

    Hallo Steffi – ich ziehe demnächst um und fange jetzt an, 7 Zimmer auszumisten…
    Der rose nude Tone Deiner Wände ist toll! Ist das Farrow&Ball?
    Liebe Grüße, Anette

  34. Antworten anja/ das tuten der schiffe 29. Januar 2014 um 21:46 Uhr

    hallo steffi,
    ich wünschte, irgend ein teil unserer wohnung sähe so clean aus wie euer flur!
    … aber ich bin auf dem weg! das buch “aufgeräumt leben” soll helfen und erste schritte sind gemacht: http://das-tuten-der-schiffe.blogspot.de/2014/01/entrumpelung-lust-auf-klarheit-platz.html
    liebe grüße! anja

  35. Antworten Johanna 31. Januar 2014 um 14:06 Uhr

    Anscheinend ist das Ausmisten gerade bei vielen Thema ;). Habe auch einen kompletten Wohnungsentmist/sortier-und-putzwahn hinter mir, den aber auf meinen herannahenden Entbindungstermin geschoben, aber offensichtlich haben das viele auch unabhängig von solchen hormonellen Erscheinungen..

    Finde es sehr befreiend, Dinge auch einfach nur auf den Bürgersteig zu stellen, die man loswerden aber verkaufen wollte, das aber nie realisiert hat. Der emotionale Gewinn, dieses ‘das müsste ich eigentlich’ losgeworden zu sein, wiegt meist schwerer als der eventuelle finanzielle. Uberhaupt finde ich, dass das Entrümpeln vor allem eine Erleichterung von tausend ‘müsste’ und ‘könnte’ ist, eine Erleichterung von Verpflichtungen und auch Angsten, zb wenn man seine Krücken entsorgt, warum immer dieses dem Leben gegenüber misstrauische ‘ich könnte es noch brauchen, was dann? ‘ mit sich herum schleppen? Ich glaube, da tragen wir Deutsche noch viel mit uns herum. ..

  36. Antworten Sandra 1. Februar 2014 um 18:03 Uhr

    Dein Beitrag hat mich angeschubst, gleich morgen wird die Abseite im Flur entrümpelt, da sind ehrlich gesagt fast nur Sachen drinne, die wir nie nutzen. (Zb Farbeimer, Trittleiter und Rollernlades), das kann alles in den Keller. Nähste Woche richte ich dort dann eine Garderobe ein, dann hängen die Jacken nicht mehr alle so chaotisch im Flur und die Schuhe fliegen nicht alle rum. Danke für den Ansporn :-))

  37. Antworten lisa 4. Februar 2014 um 14:33 Uhr

    O Gott! jetzt erst gelesen… aber voll erwischt … war dieses Wochenende groß auf meine To-Do-Liste gestanden (übrigens eine Ikearolle an der Wand 😉 und schon wieder verschoben 🙁 Fang heute Abend an!!!!!!! liebe Grüsse nach Hamburg ***die lisa

  38. Antworten Andrea 5. Februar 2014 um 18:47 Uhr

    Huch!
    Ich wurde zitiert… Wann ist mir denn das schonmal passiert?—grins—
    liebe Grüße und auch von mir einen herzlichsten Glückwunsch zum werdenen Babybauch 🙂

  39. Antworten kersten 15. Februar 2014 um 12:27 Uhr

    hallo steffi,
    könntest du mir verraten mit welcher wandfarbe/farbton dein schön aufgeräumter 😉 flur gestrichen ist?

    lieben dank*

  40. Antworten Annabell 19. Februar 2014 um 22:26 Uhr

    Ausmisten… ein wunderbares Gefühl. Ich liebe es auch.
    Darf ich dich fragen woher das graue Spind-Sideboard ist?

  41. Antworten Ilaria 12. Mai 2014 um 22:02 Uhr

    Hi Steffi, dein schöner Flur ist für mich Inspiration mal meinen in Angriff zu nehmen. Ich würde auch gerne wissen, ob du den Farbton/Hersteller verraten magst? Liebst ilaria

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    Zuckerschnuerl
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    Nordliebe
  • Hast du noch ein schlechtes Gefühl oder schmeißt du schon alles raus, was dich nicht glücklich macht? Warum Ausmisten fast so gut wie Sex ist.

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