Enthält Werbung

Pampern statt Party:

Das Ende meiner kleinen Midlife-Crisis. Oder: Warum ich mich entschied, mir zum vierzigsten Geburtstag selbst die tollsten Geschenke zu machen.

Text – Stefanie Luxat

Dies ist die Moral von der Geschicht’: Ich feier’ nicht. Ich feier’ mich. Und bekomm’ das beste Geschenk.

Vierzig zu werden, hat mir Probleme bereitet. Zuerst habe ich versucht, es sogar vor mir selbst zu verheimlichen. Echt jetzt? Du bekommst eine Midlife Crisis? Geht es noch klischeehafter? Zuerst schimpfte ich mit mir selbst. So etwas hätten doch nur Männer, die mit ihrem Leben nicht klar kämen. Die sich aus lauter Sorge vor dem Älter werden eine Jüngere suchen. Frauen, die sich über ihr Alter aufregen, es verheimlichen, versuchen zu verstecken, ein Thema daraus machen, fand ich immer – peinlich, unentspannt, unsouverän. Wie konnten sie nur?

Jetzt ahne ich, was in ihnen vorgeht. Vielleicht weiß ich es sogar. Ich beschloss nur: Das mache ich nicht mit. Ich lasse mich von diesem in mir wabernden Gefühl nicht erpressen. Was immer da in mir vorgeht, welch unbegründete Scham über eine Lebenszahl, welche Ängste auch in mir toben – ich hol sie da raus und schau mir sie an. Denn wenn ich eins in vierzig Jahren gelernt habe, dann: Monster werden immer größer, wenn man sich vor ihnen versteckt. Wenn man sich traut, laut „Buh!“ zu rufen, vielleicht sogar das Licht anzumachen, versucht, sie sich anzuschauen, dann sind sie ganz schnell weg. Oder man begreift: Eigentlich waren sie nie wirklich da. Alles nur Hirngespinste.

So sagte ich irgendwann in meinem Podcast und auch privat: Ich habe eine Midlife Crisis. Ich sagte: eine kleine, das klingt niedlicher. Niedliche Monster machen weniger Angst.

Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht:

Am Ende dieser Krise werde ich mit etwas ganz Großartigem belohnt. Einer völlig neuen Freiheit.

Dem größten Geschenk, von dem ich noch gar nicht wusste, wie sehr ich es mir wünschte.

Die Krise begann damit, dass meine Tochter das Thema Tod entdeckte. Und wie das so ist, wenn man versucht, etwas Neues zu begreifen – man stellt viele Fragen und spricht ständig darüber. „Boah Mama, du bist ja schon 39. Dann stirbst du ja bald!“ stellte sie für sich immer wieder fest. Und auch wenn ich anfangs darüber lachen musste, blieb es doch an mir haften. Der größte wunde Punkt in meinem Leben ist der Gedanke, dass ich nicht für immer mit meinen Kindern und meinem Mann zusammen sein werde. Es ist der verdammte Tod. Den wir alle wegdrücken, bis er sich den Weg zurück bahnt in unser Leben.

Ich weiß nicht, ob mir noch mal vierzig (oder auch fünfzig) Jahre reichen auf dieser Welt, die ich so sehr liebe. Ich habe noch so viel vor, möchte noch so viel erleben mit meinen Kindern, meinem Mann, meinen Freundinnen, möchte meine Eltern noch so viel fragen, der Gedanke, mich irgendwann verabschieden zu müssen – unerträglich.

Ich weiß, dass wir statistisch alle älter werden. Vierzig, das neue Dreißig ist. Dass man dankbar sein sollte, überhaupt altern zu dürfen und und und. Es war nur das erste Jahr in meinem Leben, das mich immer wieder auf verschiedene Arten spüren ließ, wie kostbar die Zeit wirklich ist. Als ich das begriff, kam natürlich auch die Frage auf: Nutze ich meine Zeit denn richtig? Teile ich sie gut genug auf zwischen Familie, Beruf, mir selbst? Ist das die Kindheit, wie ich sie mir für meine Kinder vorgestellt habe? Bin ich beruflich da, wo ich sein möchte? Hab ich erreicht, wovon ich mal geträumt habe? Was möchte ich eigentlich erreichen? Muss ich überhaupt was erreichen? Wofür möchte ich stehen? Was ist wirklich wichtig? Oh Scheiße, gibt es darauf überhaupt Antworten?

Fragen, für die im Alltag, in der sogenannten Rush Hour unseres Lebens, so wenig Zeit bleibt. Und bei denen man schnell denkt: Stell nur ich mir die? Haben alle anderen, die längst beantwortet und legen jetzt vor ihrem Kamin im Eigenheim die Füße hoch mit perfekt sortierten Rentenvorsorgeordnern im Arbeitszimmer, während ich in meiner Mietwohnung noch Marie Kondo auf Netflix schaue?

Die Anderen. Die Anderen. Die Anderen. Die es gar nicht gibt, nicht so pauschal gedacht, aber die uns doch alle jagen. Die Ideale in die Luft halten, die kein Mensch erreichen kann. Außer in unseren Gedanken. Wenn wir das Leben der Anderen glorifizieren bis es weh tut. Statt einfach unser eigenes anzupacken.

Die Krise war nicht wie eine Depression täglich bei mir, sie ploppte aber regelmäßig auf und stellte diese Fragen. Immer wieder. Am Anfang leiser, irgendwann schrie das Luder geradezu. Das Gute war und ist, dass ich dadurch Dinge anging, die ich tatsächlich vernachlässigt hatte. Das Thema Vorsorge. Wir ließen unsere Rentenabsicherung durchleuchten. Wir sicherten unsere Kinder finanziell ab für unseren Todesfall. Uns gegenseitig, falls einer zurückblieb. Wir füllten Patientenverfügungen aus. Wir besprachen, was so weh tut, dass man es fast nicht aushält und wurden dafür am Ende belohnt. Mit mehr innerer Ruhe.

Es ist absurd zu denken, man könnte sich auf das Leben vorbereiten. Sich absichern. Aber gar nicht darüber zu sprechen, was passieren kann, macht die Monster riesig und die Nächte noch härter.

Über Umwege entdeckte ich ein Buch, das in Amerika frisch erschienen war: „On being 40 (ish)“ (*Affiliate Link). Eine Sammlung aus Texten von Frauen zwischen dreißig und sechzig. Über das Älter werden. Ich bestellte es und pflasterte es mit Post-It’s zu. Unterstrich so viele wahre Sätze. Besonders mochte ich den Text von Veronica Chambers, der einem Mittelfinger gleich kommt in Richtung aller, die denken, nur weil man vierzig ist, sei man raus. Das Gegenteil ist der Fall:

„My thirties was like one long military crawl: I slogged through marriage and motherhood, family obligations and multiple moves. So often, it felt like the goal was just to survive, to get from point A to B. I wanted my forties to be different. (…)

Getting to forty without dying is like getting into a giant nighclub after spending a very, very long time in line. You’re wearing something cute and shoes that you can dance in. You’re in this club and there are a whole lot of girls who couldn’t get in no matter how badly they wanted to. Lena Dunham can’t come. Natalie Portman is amazing, but she can’t get in – not yet. You are partying with Amy Poehler, Cameron Diaz and Sofia Coppola. And our mentors Oprah, Meryl Streep and Helen Mirren are up in the VIP booth dropping science like the boss babes that they are.“

Auch die Erkenntnisse übers Älter werden liebe ich, die die Frauen in dem Buch teilen, weil ich es genau so empfinde:

„Our boobs drop and our asses widen and the world tells us we’ve peaked. But here’s the special secret: we’re more productive and better than ever because by forty, we know who we are.“ Jill Kargmann

The thing I gave myself permission to do now that I’m forty is say no. Nope. Can’t do it. That’s the other thing I guess – I don’t apologize anymore much anymore.“ KJ Dell’Antonia

„I finally felt ready to step away from struggling with my life and live it instead.“ Jena Schwartz

Das meinte ich, als ich im Role Models Podcast sagte: „Runter mit den Handbremsen. Was soll’s? Ich mach’ jetzt Vollgas und es ist mir egal, was die anderen denken.“

Und dieser Ausschnitt aus dem Text von Julie Klam half mir tatsächlich ein bisschen mit meinen Verlustängsten:

I guess one of the things about getting older is we develop an appreciation for the team who got us here, whatever your support system is: friends, teachers, therapists, or family. And then of course we start to lose them. But if they’ve helped form you into who you are, the they never really leave you: they’re always with you in whatever you do, and maybe that’s the point.“

Je mehr ich anpackte, was mir Sorgen machte, umso mehr löste sich genau das auf und die Belohnung für meine Anstrengungen kam zu Tage. Das Selbstbewusstsein wuchs. Ich wurde mir meiner selbst bewusster. Meinen Stärken, die ich schon so oft bewiesen hatte, dass ich sie endlich auch für wahr hielt. Meine Wünsche wurden mir bewusster, das was mir wirklich wichtig ist, das, was mich glücklich macht. Ich weiß schon jetzt, dass alles wahr geworden ist, wovon ich immer geträumt habe: Zwei Kinder, einen Mann, Freundinnen, die ich alle von Herzen liebe. Ich schreibe, veröffentliche, verdiene damit mein Geld. Der Rest wird die berühmte Kirsche auf der Torte. Und das, obwohl ich Torten gar nicht mehr so anhimmele wie früher. Aber Kirschen, die mag ich noch.

Ich weiß, dass ich mit manchen Träumen noch hadere – ein eigenes Haus mit Garten und ja, Kamin.

So bin ich aufgewachsen, ich dachte lange, das ist mein Ziel und es ist es auch irgendwie noch, die Frage ist nur der Preis dafür. Und damit meine ich nicht nur das Geld.

Ich hab mich frei gemacht von dem, was ich dachte, dass ich es müsste und gebe lieber Vollgas in die Richtung, die mich persönlich glücklich macht. Beruflich und privat. Ich habe eine Lebensinventur durchgezogen in meinem letzten Jahr in den Dreißigern. Vielleicht etwas unfreiwillig, aber ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Optisch erwische ich mich neuerdings zwar dabei, dass ich panisch frage: „Oh Gott, hängt die Haut da schon? Oder hing die schon immer so rum?“ Das sind die Tage an denen ich mich an gruselige Geschichten von Frauen erinnere, die erzählen, irgendwann würde man sich selbst nicht mehr im Spiegel erkennen. Vielleicht ist das so. Ich versuche mich an den Frauen zu orientieren, die so ein mildes, hübsche Lächeln haben, das ganz viel Liebe und Frieden mit sich selbst ausstrahlt. Ich denke auch oft an die Frau, von der mir meine Freundin Annika erzählte. Eine 94-Jährige Physiotherapeutin, die topfidel so jungen Hühnern wie uns immer noch dabei hilft, unseren Körpern genug Kraft für den Alltag zu geben. Mit 94. An sie denke ich auch, wenn ich gerade beruflich so viel Geduld haben muss, weil sich nicht all meine Ideen auf ein Mal umsetzen lassen.

Auch meine Reise Richtung gesunde Ernährung, Selbstliebe und Nachhaltigkeit, mein eigener Podcast hilft mir. Als ich zur Vorbereitung für das Interview mit Alexandra Reinwarth ihr Buch „Das Leben ist zu kurz für später“ (*Affiliate Link) las, wusste ich plötzlich ganz genau, wo ich meinen vierzigsten Geburtstag verbringen wollte: In dem Hotel, von dem uns Freunde schon seit Jahren vorschwärmten. Nirgends würden sie sich so umsorgt fühlen. Das Haus Hirt in Bad Gastein. Bisher war es mir zu teuer gewesen, aber jetzt schenkte ich es meiner Familie und mir einfach selbst. Ich beschloss: Lieber lassen wir uns pampern, als unsere Energie in eine Party zu stecken. Letzteres macht mir nämlich gar keinen Spaß. Und tatsächlich: Es wurde einer der schönsten Urlaube seitdem ich Mutter bin. Einfach, weil einen täglich jemand fragte, mal direkt, mal indirekt: „Was können wir dir heute Gutes tun?“ und ernsthaft interessiert war an der Antwort. Diese Frage haben wir eingepackt, um sie mit nach Hause zu nehmen, nach einer Woche mit täglich Yoga, Kinderaktivitäten, Massagen, Spa, Sauna, unfassbar gutem Essen, entspannenden Gesprächen mit anderen Eltern und der Besitzerin Evelyn, viel Lachen, dem schönsten Ausblick seit langem, Besuch von Freunden, unglaublich viel Wohlfühlen, in Ruhe Ein- und Ausatmen und ein paar kleinen Abenteuern.

„Sollte sich das Leben nicht immer so anfühlen, wie wir uns hier fühlen?“ fragte ich meinen Mann, als wir dort in einem schneebedeckten Tal standen, es ganz still um uns war und die Kinder knallrote Wangen vom Schlittenfahren hatten. Wir versuchten, auch dieses Gefühl einzupacken. Zuhause, gelandet in einer wilden kitafreien Woche, flog es uns um die Ohren. Ich versuchte es mit einem weiteren Geschenk an mich zurückzuholen: Einem Isabel-Marant-Kleid, von dem ich schon so lange träumte und jetzt mit der Geburtstagsausrede einfach bei Anita Hass zuschlug. Nach längerer Spar- und Anti-Anschaffungsphase. Lässig mit Ledergürtel drapiert, als kleinen, französischen Mittelfinger Richtung das Älter werden. Es wirkte.

Am Samstag, als mein Mann, die Kinder und ich in Schlafanzügen mit unserem Lieblingsessen am und um den Frühstückstisch saßen, vor uns hin pütscherten und miteinander Quatsch machten, war es wieder da, dieses gute Gefühl. Das nichts braucht, ausser uns vier. So wie schon ganz oft zuvor. Es sind die Momente, in denen ich denke: Ich habe alles, was ich immer wollte. So habe ich mir mein Leben vorgestellt.

Ich hab’ noch so viel vor.

Wir haben alle Zeit der Welt, sagte Beata Korioth so schön in meinem Podcast.

Lasst sie uns genießen.

Text – Stefanie Luxat

Foto – Marion Michele

44 Comments

  1. Antworten Pat 11. März 2019 um 07:34 Uhr

    Ach Steffi, was für ein wahnsinnig toller Text! Den sollten ganz viele lesen, Vielen vielen Dank für diese frischen Gedanken, deine Pat

  2. Antworten Isabel 11. März 2019 um 07:44 Uhr

    Liebe Steffi,
    DANKE, dass Du unglaublich wundervoll darüber schreibst, was uns (wahrscheinlich) alle beschäftigt. Es passt auch für Mitte 50 … (oh Gott, hört sich das alt an, so fühle ich mich gar nicht). Danke überhaupt noch mal für dein Blog-Magazin und den Podcast. Ich finde, Du schreibst einfach saugut, bringst die Sachen so perfekt auf den Punkt … nie verlabert, immer locker, humorvoll und so mitfühlend. Ich bin auch gerade dabei, das Thema Finanzen anzugehen, es hat mich krass viel Überwindung gekostet … ist nicht alles schon zu spät?? … aber jetzt bin ich dabei, das Licht anzumachen (um in deinem Bild zu bleiben), weil ich keine Lust mehr habe auf die Monster, auf schlecht schlafen. Da hat Du mich noch mal super bestärkt. Fühlt sich so gut an. Danke und liebe Grüße, Isabel

  3. Antworten Effi.Steffi 11. März 2019 um 08:00 Uhr

    Liebe Stefanie,
    Danke für deinen erdenden Worte/ Text! Du berührst mich immer wieder so unfassbar und weckst in mir den Tatendrang, mich aus meiner Erstarrung zu lösen und zu erkennen, dass ich für mich verantwortlich bin und dem wie und wer ich sein will und mit was ich mich zufrieden gebe.
    Danke für deine tollen Worte!

    Herzliche Grüße
    Stefanie

  4. Antworten Dani 11. März 2019 um 08:00 Uhr

    Ach Steffi, ich bin und bleibe einfach dein Fan.

    Mit deinem Artikel hast du mich einmal mehr sprachlos gemacht …danke schön. Für den heutigen Tag bin ich beseelt – und werde jetzt versuchen, mir dieses Gefühl möglichst lange zu erhalten.

    Alles Liebe aus München
    Dani

  5. Antworten Cadre 11. März 2019 um 08:14 Uhr

    Hey Steffi, dein Text passt mal wieder so super, vorallem und ein heute mein 40. ist. Wir sind jetzt frei 😉

  6. Antworten Kathrin 11. März 2019 um 08:18 Uhr

    Danke, selten so gerne einen Text gelesen. Und vielleicht noch nie so sehr das Gefühl gehabt “da ist jemand ehrlich, so richtig ehrlich. Ohne Show.” Großen Respekt, vor dem was Du Dir da erarbeitet hast Steffi! Frisch 40 geworden hat mich das inspiriert auch etwas zu ändern, den Monstern den Kampf ansagen, gleich heute!

  7. Antworten Christina 11. März 2019 um 08:24 Uhr

    Ich bin berührt, gerührt, hoffnungsvoll und bald auf Monsterjagd. Danke für‘s Teilhaben lassen und für all die Inspiration!

  8. Antworten sabine 11. März 2019 um 08:24 Uhr

    hallo steffi, ich habe gerade das zweite mal meinen lebensgefährten verloren. mit gerade einmal 50! es gibt also noch grössere zahlen als 40 ;). ich lese deinen text und denke dabei: ja. genau so ist es richtig. warte nicht ab und schiebe es auf später. geniesse jetzt und beschenke dich. und wenn dein leben dann irgendwann zu ende geht, weisst du, du hast gelebt. für dich und nicht für die anderen. mache jeden tag zum glücklichsten deines lebens muss keine phrase bleiben. manchmal sind es ganz kleine dinge, die deinen tag am ende wieder glücklich machen. und nur du hast es in der hand, dieses glück auch aufzunehmen. ganz liebe grüsse und alles gute zum 40. geburtstag. sabine

    • Antworten Sabine 11. März 2019 um 08:34 Uhr

      Oh, Sabine, ich wünsche dir viel Kraft! Vielen Dank für deine Ehrlichkeit hier und deinen Kommentar hier. Hat mich sehr berührt. Alles Gute für dich, LG Sabine

  9. Antworten Angela - designhaus no.9 11. März 2019 um 08:30 Uhr

    Liebe Steffi,
    so schön auf den Punkt gebracht und so versöhnlich mit der Zahl 40. Wunderbar! Ich hatte meine Krise mit 50. Innerlich fühle ich mich wie 38. Und auch mit über 50 bin ich jeden Tag voller neuer Ideen und Pläne. Es ist immer schön, noch viel vor zu haben. Liebe Grüße!

  10. Antworten Sabine 11. März 2019 um 08:31 Uhr

    Welch schöner Start in eine neue Woche! Herzlichsten Dank, liebe Stefanie, für diesen tollen, motivierenden, bestärkenden, herzlichen Text. Schöne Woche Dir und genieß sie!

  11. Antworten Katja 11. März 2019 um 08:33 Uhr

    Ich wusste, ihr fahrt ins Gasteinertal! Wir waren dort letzen Sommer: Bauernhof fürs Kind, Pferde und Reiten. Es war wunderbar!
    Wenn du so erzählst von deinem 40. Lebensjahr, dann freu ich mich richtig drauf! Mein Mann und ich befinden uns gerade in einer medizinischen Behandlung, in der die Tatsache, dass ich im April 36 werde, ganz anders konnotiert wird. Happy monday (meiner wird es dank dir!)

  12. Antworten Ilka 11. März 2019 um 09:01 Uhr

    Ja, so ist das mit 40. Wunderbar. Habe ich dir schon einmal erzählt, dass ich meine Jahrzehnte unter ein Lebensmotto stelle? Ab 40 war es: Das Leben soll sein wie ein Schmetterling an einem Sommertag. (aus “Kim Novak badete nie im See von Genezareth” von Håkan Nesser)
    Jetzt, mit ü50, ist es: Bergab nur noch erste Sahne! (ein Filmzitat, Gisela Schneeberger sagt es zu Monika Bleibtreu, aber ich müsste den Filmtitel recherchieren) Genieße den Elan der 40er und freue dich auf die Gelassenheit der 50er – und ich hörte, die 60er bedeuten absolute Freiheit … Auf das Leben, so wie es kommt. Ich feiere nicht, ich feiere mich. Das sollten wir einfach mal an jedem Geburtstag tun, nicht nur an denen mit einer 0 im Zählwerk.
    Viel Freude, viel Erfolg und ein kleines bisschen Geduld für die neuen Projekte (du verstehst es, uns auf die Folter zu spannen).
    Herzlichst! I.

  13. Antworten Jana 11. März 2019 um 09:08 Uhr

    Meine Liebe, was soll ich sagen… ich kenne diese Monster so gut. Bei mir kamen sie aber nicht zum 40. unter dem Bett hervor, sondern mit der Geburt unseres sohbes. Ich bin zu einem großen Schisser geworden und sehe plötzlich, wie dynamisch das Leben doch geworden ist, im Alltagstrubel als Familie. Beängstigend. Ich will noch so viel: geben, fühlen, erleben, lieben, spüren, entdecken und erreichen. Wieviel Zeit bleibt uns? Anstatt zu klagen sollte ich aber aktiv werden, das hat mir Dein Text heute morgen auch wieder bestätigt. Go for it! Anstatt ängstlich zu werden. Denn Angst macht und klein. Ich habe in Dezembwr den ersten wichtigen schritt für mich und meine „zweite Lebenshälfte“ gemacht und meinen Job gekündigt. Am Wochenende treffe ich Laura Ritthaler in Berlin. Und Haus Huert ist seit Jahren meine kleine Heimat in den Bergen. Nun lese ich nochmal Deinen Text und gehen die Monster an. LOVE, Deine Jana

  14. Antworten Lini 11. März 2019 um 09:19 Uhr

    Ein wunderschöner, motivierender Text, der zeigt, dass du angekommen bist. Ich bin noch auf der Reise, bin 33 Jahre alt und wünsche mir nichts sehnlicher als eine Familie. Den potentiellen Partner habe ich hoffentlich gefunden. Ob er Kinder will (er hat bereits einen Sohn) weiß ich nicht, heikles Thema für ihn.. beruflich arbeite ich viel, ohne dass es mich erfüllt. Was würdest du mir raten? 🙂
    Alles Liebe für dich

  15. Antworten Marie-Sofie 11. März 2019 um 09:23 Uhr

    Liebe Steffi,
    Was für ein toller Text! Ich habe den Podcast mit Beata Korioth auch wahnsinnig gerne gehört, aber in einer Sache muss ich ihr dringend wiedersprechen: Wir haben leider nicht alle Zeit der Welt. Ich arbeite im Krankenhaus und sehe das dort jeden Tag….
    Wenn wir uns das sagen, machen wir uns irgendwie etwas vor.
    Es ist eine alte Leier, aber wenn wir wirklich alle Zeit der Welt hätten, wären viele Dinge nicht so wertvoll- Reisen, Kindheit, Karriere, das Leben an sich. Genau aus dem Grund ist es aber vielleicht auch ok, nicht alle Zeit der Welt zu haben? Ich versuche auch noch meinen Frieden damit zu machen, hoffentlich habe ich dafür noch etwas Zeit 😉
    Alles Gute nachträglich!
    M.

    • Antworten Stephanie 11. März 2019 um 10:48 Uhr

      Liebe Marie-Sofie, ich bin ganz bei Dir: den wirklich wichtigen Dingen des Lebens müssen wir höchste Priorität geben. Beim Lieben oder Leben etwas aufzuschieben kann echt bitter enden. Beata Korioth habe ich eher so verstanden, dass sie “alle Zeit der Welt” auf den Zeitdruck bezieht, den wir uns im Alltag wegen Nichtigkeiten selber machen, das “Kopfkino”, wie sie es nennt.
      Liebe Grüße!
      Stephanie

  16. Antworten Andrea 11. März 2019 um 09:38 Uhr

    Liebe Steffi, vielen Dank, dass wir an deinen Gedanken teilnehmen durften. Mir hat der 40. gar nichts ausgemacht (ich wurde damals gerade zum 3 x Mama), aber mit dem 50. habe ich echt gekämpft. Jetzt mit 52 wird es langsam besser und deine Worte helfen mir sehr damit.
    Ganz liebe Grüße und alles gute nachträglich zum Geburtstag, Andrea

  17. Antworten Julia 11. März 2019 um 09:43 Uhr

    Danke für diesen Glücksmoment am Montag morgen liebe Steffi. Genau so ist das – wenn man auf einmal hinschaut und wieder sieht wie gut eigentlich alles ist. Innerer Frieden und Selbstliebe sind und bleiben das größte Geschenk an sich selbst. Ich drück dich

  18. Antworten Marti 11. März 2019 um 09:52 Uhr

    Liebe Stephanie! Du hättest dir keinen besseren Montagmorgen für diesen Text aussuchen können. Danke dafür, dass du diese Gedanken für uns alle (und natürlich für dich) aufschreibst, uns Mut machst, uns antreibst, uns weinen und lachen lässt. Das macht ganz viel aus! Bitte höre nie damit auf 🙂

  19. Antworten Dragi 11. März 2019 um 10:14 Uhr

    Hallo Steffi, auch ich bin eher eine stille Genießerin deines Blogs (und Podcasts). Heute hatte ich allerdings das Bedürfnis dir zu sagen wie gigantomanischtoll ich dich finde!!!! Deine Beiträge zu Wochenbeginn lassen mich beschwingt durch den Montag segeln.
    Danke für solch tollen Worte!
    Diesen Beitrag teile ich gleich mit allen weiteren tollen Frauen in meinem Leben.

    Liebe Grüße

  20. Antworten Sabrina 11. März 2019 um 10:22 Uhr

    Liebe Steffi,
    du schreibst die schönsten, ehrlichsten und tiefgründigsten Texte.
    Danke dir für deine Offenheit!
    Dein Interview beim Rolemodel Podcast fand ich übrigens auch so klasse.
    Mach weiter so und alles Liebe! Sabrina

  21. Antworten Anke 11. März 2019 um 10:36 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich kann Dir versichern: Es kommt noch so viel! Zum 40. habe ich mir einen Jugendtraum erfüllt und endlich den Motorrad-Führerschein gemacht. Etwas später (ich drohte grade arbeitslos zu werden, ha) eine 1200er BMW gekauft. Zum 50. bin ich das erste Mal im Himalaya Motorrad gefahren – u.a. über den mit ca. 5.600 m höchsten befahrbaren Pass der Welt. Inzwischen bin ich 57, habe nach Studium und Arbeit in meinem Traumberuf (Opernregisseurin, Dramaturgin) einen anderen Traumberuf (Lehrerin), habe eine Ausbildung zur MBSR-Trainerin (Stressprävention, Meditation) gemacht und werde in diesem Jahr wieder einen Jugendtraum angehen. Dieses Mal den Jane-Goodall-Bernhard Grzimek-Traum von wilden Tieren in Afrika. Und es geht wieder mit dem Motorrad in den Himalaya – Tibet im Oktober. Und doch: Auch ich kenne die Monster gut. Sehr gut! Die Zeit, die mir noch bleibt, reicht nicht aus, die wunderbarsten Orte meiner Reisen ein zweites Mal zu besuchen. Und schon gar nicht, alle Ziele auf meiner Liste abzuarbeiten. Einige davon möchte ich den Enkeln noch zeigen, aber alles schaffe ich nicht mehr. Das macht mich mitunter traurig. Was hilft: JETZT leben. Jeden Moment bewusst erleben, genießen, dabei sein. Und das Träumen nicht aufgeben – es ist jetzt schon mehr passiert, als ich es mir mit 40 vorstellen konnte. Also: Da geht noch was. Immer! Herzliche Grüße Anke

  22. Antworten Kristin 11. März 2019 um 10:38 Uhr

    Danke für diesen wundervollen Text, liebe Steffi! Ich habe mich so sehr darin wieder gefunden und ich muss sagen: ich bin noch nicht ganz durch durch meine kleine Midlife Crisis, obwohl ich gerade meinen 41. Geburtstag gefeiert habe. Liegt aber irgendwie daran dass meine Erstgeborene in wenigen Monaten volljährig wird… und das stellt irgendwie nochmal ziemlich viel mit einem an, wenn man sieht dass die Kinder erwachsen werden und vor allem dass das so verdammt schnell gegangen ist. Denn gerade eben noch bin ich doch auch mit ein paar Kleinkindern und Babies am Frühstückstisch gesessen und nicht mit vier recht großen Schulkindern.
    Das Haus Hirt ist übrigens wirklich toll, ein ganz besonderer Ort.
    Sei herzlich gegrüßt!
    Kristin

  23. Antworten Nadine 11. März 2019 um 11:29 Uhr

    Liebe Steffi,
    danke für den tollen Text und deine Ehrlichkeit! Ich finde mich in vielen der Situationen wieder und lächele in mich hinein. Auch bei mir ist die nächste 0, die 40 und ich habe großen Respekt davor…warum keine Ahnung?
    Alles Liebe nachträglich und eine schöne Woche…
    Lieben Gruß Nadine

  24. Antworten Pamela 11. März 2019 um 11:40 Uhr

    Ohhh, Steffi. Ich fühle es. Und habe Tränen in den Augen. So, so schön ♥️

  25. Antworten Dorthe 11. März 2019 um 12:50 Uhr

    Liebe Steffi,
    so ein gefühlvoller und ehrlicher Text.
    Ich bin 33 und ich hab schon diese „Krise“. Mit 25 wurde mir beim Kinderwagenschieben noch zugeraunt: „immer diese Teenie-Mütter.“ Mit Ende 20 wurde ich beim Kaufen eines Rubbelloses noch nach meinem Ausweis gefragt … und mit 30 hatte ich plötzlich die ersten grauen -nein weißen- Haare. Ich dachte: „Verdammt, jetzt bin ich alt.“ In den letzten sechs Monaten bin ich nun gefühlt noch ein paar Jahre gealtert – vielleicht auch durchs ständige Frustriert- und Traurigsein, weil scheinbar nichts läuft und alles Mist ist. Wieder der Gedanke: „Verdammt, ich bin so alt.“ Die Zeit rast. Wieder ein Jahr rum. Und wieder. Dabei möchte ich doch noch so viel sehen, fühlen, erleben, machen … ich weiß, dass nicht nur das Alter das Leben irgendwann beendet, auch fiese Dinge können dafür sorgen. Meine Mutter wäre mit 39 beinahe gestorben. Trotzdem hab ich neuerdings immer ein ungutes Gefühl, wenn ich alte Omis mit ihrem Gewagen sehen … es schreit dann förmlich in mir: „ich will nicht alt sein und sterben.“ Ohmannohmann … schreckliche Gedanken … dein Text gibt auf jeden Fall Hoffnung, dass es mit 40 wieder besser werden kann 🙂 Danke dafür und ganz liebe Grüße! Dorthe

  26. Antworten Antonia 11. März 2019 um 13:39 Uhr

    Ach Steffi, du rührst mich oft sehr. Danke dir für deine Gedanken und das Teilen. Man denkt sich „Wow, die ist so toll“ und dann merk ich, dass es für dich und uns alle die selben Herausforderungen des Lebens gibt. Und auch die Momente des Glücks, die wir manchmal erleben dürfen. Alles nicht schwarz-weiß, alles einfach „das Leben“.

  27. Antworten Eva 11. März 2019 um 13:55 Uhr

    Steffi, was für ein wunderbarere Text….
    Mir tun alle Frauen leid, die deinen Blog nicht lesen.

  28. Antworten iris 11. März 2019 um 14:06 Uhr

    Danke, toller berührender Text. Geht mir, 42, genau so.
    Deine Krisen-Fragen stellen alle anderen sich auch (ich jedenfalls).
    Die Frage nach dem Haus mit Garten und Kamin treibt mich auch um, es ist natürlich eine Luxus-Frage. Aber trotzdem. Dazu fände ich toll mehr zu lesen/zu hören, zu welchem Preis (nicht finanziell wie du schon schreibst) kann man das umsetzen, wer hat das schon gemacht und wie sind die Erfahrungen….?
    weiter so!
    Iris

  29. Antworten Kerstin 11. März 2019 um 16:12 Uhr

    Toller Toller Text! Vielen Dank für das teilen Deiner Gedanken. Bin auch 40 und kann es so gut nachvollziehen!!
    Es ist so beruhigend das man nicht alleine ist mit merkwürdigen Gedanken und furchteinflössenden Monstern…. DANKE!!!! Ach und ich mag Dich einfach mal virtuell drücken.

  30. Antworten Katjakaba 11. März 2019 um 17:08 Uhr

    Liebe Steffi,
    toll, wie du deine Krise angegangen bist. Ich hatte das auch mit 40 und habe mir durch einige Life-Coachings einen Baukasten an Bewätigungstechniken zusammengestellt wie man die Herausforderungen mit Kindern und Job im Alltag besser angeht und nicht ständig völlig erschlagen abends auf dem Sofa sitzt. Mehr Leichtigkeit durch mein Fitness-Trampolin und Nordic Walking sind eins der Dinge.
    Dieses Wissen hilft mir jetzt mit 49 sehr, denn meine beiden Kinder sind “krass” in der Pubertät. Das ist auch nochmal heftig. Genieße die Zeit, wenn sie noch klein sind..
    Liebe Grüße, Katja Kaba

  31. Antworten Nora 11. März 2019 um 19:31 Uhr

    Liebe Steffi, danke für diesen wunderschönen Artikel! Ich hatte heute so einen Scheißtag und versuche gerade, mich selbst zu pampern – da kommt Dein Artikel genau richtig. Auch wenn ich im Sommer erst 30 werde, frage ich mich gerade auch nach dem Lesen nochmal: „Wie möchte ich diesen Tag verbringen? Und mit wem?“ und merke gerade, wie einige Ideen kommen und ich Lust bekomme, sie bald umzusetzen.

    In diesem Sinne alles Liebe und danke für Deine tollen und inspirierenden Texte
    Nora

  32. Antworten Svenja 11. März 2019 um 19:48 Uhr

    Ach schön, wie uns alle die gleichen Themen beschäftigen. Danke für den schönen, ehrlichen Einblick. Zur Angst vor dem Verlust wäre es jetzt vermutlich an der Zeit, den unglaublich tollen Podcast von Oprah und Eckhard Tolle in Dein Leben zu rufen (heute ist die letzte Folge online gegangen), dann entsteht auch dort Vorfreude/Euphorie anstelle von Verlustangst. Bei mir zumindest.
    Alles Gute im neuen Jahrzehnt

  33. Antworten Lilli 11. März 2019 um 21:08 Uhr

    Ach Steffi, was für ein schöner und so wahrer Text. Danke dafür, wir alle kennen die kleinen und großen Monster, die uns manchmal ausbremsen, tut gut zu wissen, das man damit nicht alleine ist. Genieß das Leben mit Deinen Lieben und mach weiter hier, lg, Lilli

  34. Antworten Babsi 11. März 2019 um 21:37 Uhr

    oh…wow…jetzt hab ich eine Träne verdrückt (…oder vielleicht sogar zwei…)
    So ehrlich und direkt aus dem Herz. Danke dafür!
    Jetzt blicke ich ein wenig zuversichtlicher in Richtung 40er (nächstes Jahr ist es auch bei mir so weit) und bis dahin überleg ich ein bissl genauer was ich will und was nicht!
    In diesem Sinne “Runter mit den Handbremsen.”

  35. Antworten Jana 11. März 2019 um 21:53 Uhr

    Liebe Steffi, ja die 40… Jetzt rückt sie auch bei mir langsam mir! Im Juli ist es soweit. Aber ich habe beschlossen, und das meine ich wirklich, mich darüber zu freuen, dass ich so alt werde. Was für ein Privileg und was für ein Glück! Und trotzdem macht es mir zeitgleich Angst, alt zu werden und nicht mehr zu sein irgendwann. Und was ist mit meinem Kind und meinem Mann? Und all diesen Dingen die einen so beschäftigt, wenn man älter wird. Aber genau so wie du sagst, sollten wir leben, lieben, lachen und genießen. Unbeschwerter sein… Ich möchte zwar immer noch morgens aufwachen und so furchtbar kreativ sein wie du und genau wissen: das ist es jetzt, was ich für immer machen will und was nicht nur mein Beruf, sondern eine Berufung ist. Aber gut man muss ja noch Ziele haben im Leben! 😉

    Ach das Leben mit 40 wird doch sicher mega! Alles Liebe Jana

  36. Antworten Janine 11. März 2019 um 22:10 Uhr

    Liebe Steffi,

    Alles Liebe nachträglich und danke für diese wunderbaren Worte, für dich, deine Energie und Lebensfreude!
    Ich hab ein kleines Tränchen nach der letzten Zeile verdrückt.
    Danke, dass du uns bereicherst und an deiner tollen Arbeit teilhaben lässt!!
    Alles Liebe, Janine

  37. Antworten Alexandra 11. März 2019 um 22:18 Uhr

    Ok ich glaube nach diesem großartigen Text werde ich es auch packen mit der 40. Mit 29 war ich beruflich höchst motiviert und Dauer Single und glücklich ne nicht so richtig. Dann habe ich das mutigste und beste getan was mir passieren konnte, ich habe meine heutige Frau kennengelernt und wir haben uns beide darauf eingelassen mit ganzem Herzen. Beruflich bin ich einige Zeit einen Schritt zurück gegangen und so unglaublich glücklich darüber das ich das einfach so tun konnte. Kurz vor meinem 39. Geburtstag gab es einen Lebensabschnitt wo ich plötzlich Angst davor hatte 40 zu werden. Meine Mama starb völlig unerwartet von jetzt auf gleich, kerngesund mit fast 62. Und ich habe angefangen zu denken, stell dir vor dir passiert dasselbe das kann doch nicht schon alles gewesen sein. Auf jeden Fall verfolge ich deine Gedanken und auch im Podcast rund um den 40. Geburtstag und ich muss sagen, ich glaube alles wird gut und ich genieße einfach genau so mein Leben wie ich es die letzten 10 Jahre schon getan habe. VG Alexandra

  38. Antworten Eva 11. März 2019 um 22:19 Uhr

    Jetzt muss ich heulen. So tolle Gedanken, danke dir.

  39. Antworten katharina 11. März 2019 um 22:22 Uhr

    danke, danke, danke.
    dein text kommt genau zur richtigen zeit.

    ich wünsche dir ein erfüllendes neues lebensjahr!

  40. Antworten Juli 12. März 2019 um 12:23 Uhr

    Liebe Steffi, danke für den schönen Text. Ich befinde mich selber gerade in einer kleinen Midlife Krise und dein Text macht mir Mut, diese als Chance zusehen. Ich arbeite da dran ;-).

  41. Antworten Tina 13. März 2019 um 13:17 Uhr

    Ach Steffi, für diesen Text gibt’s kein passendes Adjektiv! So passend, so ehrlich, so traurig, so mutmachmachend, so unterhaltsam. Wahnsinn! Ich mag alle Deine Texte, aber spätestens als Du die “perfekt sortieren Rentenvorsorgeordner” erwähnst, hast Du mich als Fan auf Lebenszeit gewonnen 😉 Weiter so. Mehr davon! Ich bin fest davon überzeugt, dass jetzt noch ganz viel kommt! #rocktheworld – das geht erst ab 40!!!
    Lieben Gruß, Tina

  42. Antworten Nina 14. März 2019 um 19:26 Uhr

    Steffi, dieser Text hat mich echt richtig bewegt. Danke dafür! Genauso ging es mir auch und ich finde es perfekt wie Du es zusammengefasst hast. Wow… das musste ich jetzt mal los werden. Liebe Grüße Nina

Schreibe einen kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht
* Erforderliche Felder sind markiert


Werbung
  • spoon Werbung
    Mermaid Uhren
    Lillibell
    Nordliebe
  • kemikuroj Werbung
    Minimarkt
    Stoll Werbung
    Lynns Buch

Das könnte dir auch gefallen

Endlich Om:

22. März 2019

Enthält Werbung

Endlich Om:

08. März 2019

Alles im Archiv anschauen

Endlich Om:

15. Februar 2019

Werbung

Endlich ordentlich:

11. Februar 2019