Ein Mahl etwas Gutes:

Geröstete Tomaten mit roter Bete und Rosmarin – die easypeasy Übergangssuppe für den Jahreszeitenwechsel.

Was haben Übergangsjacken und diese geröstete Tomatensuppe gemeinsam? Sie passen sowohl bei kaltem als auch bei warmem Wetter und sehen dazu noch ober-stylisch aus. Eine Übergangssuppe ist also eine Suppe, die man sowohl kalt als auch warm genießen kann. Logisch oder? Sollte der Sommer also wie letzte Woche doch noch einmal vorbeiluschern, dann seid ihr mit dieser Suppe perfekt vorbereitet.

Eigentlich sollte die Suppe ja tomatig-rot werden, aber als mich das pink im Topf anstrahlte, wusste ich: das werdet ihr lieben! Jeder braucht ab und zu ein wenig pink im Leben. Apropos Leben. Kennt ihr das Gefühl, wenn man sich so richtig dolle über etwas freut? So bis über beide Ohren grinst und sich den ganzen Tag wie auf einer Hüpfburg fühlt? Dieses Gefühl hatte ich bei der Entwicklung dieses Rezeptes.

Call me crazy, aber wenn ein Rezept so richtig gut gelingt, dann ist das wie Meditation für mich.

Zumindest stelle ich mir vor, dass sich so dieses Meditations-High anfühlt, von dem zur Zeit alle um mich herum schwärmen. Für mich bedeutet Meditation aber nicht unbedingt Stillsitzen, sondern Zeit für mich und die hole ich mir am liebsten in der Küche. Schnell ein toller Song oder mein Lieblingspodcast eingeschaltet und schon tanze ich durch den Raum und freue mich auf das fertige Gericht. Etwas mit seinen Händen zu erschaffen und am Ende das fertige Resultat richtig genießen zu können, das ist meine Meditation.

Aber zurück zu dieser Suppe. Die Zutaten sind rucki-zucki vorbereitet und im Grunde kocht die Suppe sich quasi von selbst. Einfach alle Zutaten aufs Blech legen und rein in den Backofen. Danach schnell püriert, abgeschmeckt und fertig ist die leichte und gesunde Suppe. Während die Zutaten im Öfen rösten, kann man gleich online nach der neuen Übergangsjacke shoppen. Ihr braucht für die Suppe ja noch die passende Jacke. Sollte jemand fragen, dann sagt ihr einfach, das stand so im Rezept.

Natürlich könnt ihr die Suppe auch mit anderem Gemüse eurer Wahl zubereiten. Mit Paprika geht das auch super. Das vorherige Rösten funktioniert eigentlich mit allen Gemüsesorten und macht Suppen viel aromatischer als das Weichkochen in Gemüsebrühe. Auch das Aroma der Kräuter kommt so viel stärker durch. Ihr werdet merken, dass ihr und eure Familie weniger nachsalzen müsst. Da muss nicht mehr um den Salzstreuer gestritten werden.

Ob ihr die Suppe kalt oder warm genießt, ist Geschmacksache. Wenn ich mir den Wetterbericht so anschaue, dann macht sie mal lieber warm. Zumindest ihr lieben Hamburger.

Nun seid ihr perfekt auf die kommenden Wochen vorbereitet. Die Übergangsjacke ist bestellt, das Abendessen ist gerettet. Dann kann der Herbst ja kommen.

Eure Lynn

 

DAS REZEPT

Tomatensuppe mit Roter Bete und Rosmarin

Für 4 Portionen:

3 Schalotten

2 Knoblauchzehen

250g Rote Bete

750g Tomaten

2 EL Olivenöl

2 Stängel Rosmarin

1 TL getrockneter Thymian

1 EL Honig

Salz und Pfeffer

600ml Gemüsebrühe, am besten selbst gemacht

100ml Kokosmilch oder Creme Fraîche und gehackter Rosmarin zum Dekorieren

 

Schalotten und Knoblauch abziehen und die Schalotten halbieren. Die Tomaten vierteln. Die Rote Bete schälen und grob in Scheiben schneiden. Schalotten, Knoblauch, Rote Bete und Tomaten auf ein Backblech oder in eine Auflaufform legen und mit etwas Honig und Olivenöl beträufeln. Thymian, Salz und Pfeffer drüberstreuen und die Rosmarinstängel dazugeben. Alles ca. 30 Minuten bei 200°C rösten.

Nach 30 Minuten alle Zutaten vom Blech in einen Kochtopf geben– inklusive des Suds, der sich gebildet hat. Die heiße Gemüsebrühe dazugeben und alles einmal aufkochen lassen. Die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer und gerne noch etwas Honig abschmecken. Je nach Geschmack könnt ihr nun die Suppe durch ein grobes Sieb geben um die Kerne und die Tomatenhaut zu entfernen. Ich mag es gerne, wenn in meiner Suppe noch Stücke sind, aber das ist Geschmackssache.

Die Suppe auf vier Teller verteilen und mit jeweils zwei Esslöffeln Kokosmilch oder Creme Fraîche garnieren und mit gehacktem Rosmarin bestreuen.

Für die kalte Variante, lasst ihr die Suppe einfach abkühlen. Dann einmal gut umrühren und am besten eisgekühlt servieren. Sie muss wirklich kalt sein, denn lauwarme Suppe ist es kein Genuss.

12 Comments

  1. Antworten Marie 11. September 2017 um 07:45 Uhr

    Tausend Dank für die Rezeptidee, so wird in Kürze auch bei mir wieder Rote Bete auf der Liste stehen!
    Schön, auch die Abwechslung auf deinem Blog!

  2. Antworten Lilli 11. September 2017 um 13:39 Uhr

    Liebe Lynn,
    lustigerweise habe ich heute tatsächlich meinen neuen pinkfarbenen Übergangsmantel aus dem Schrank geholt und jetzt lacht mich dieses Rezept an. Ich liebe Rote Beete und freue mich immer über neue Rezeptideen, schon das Gemüseblech sieht soooo verlockend aus.
    So macht doch der Herbst Spass, danke für Deine Idee, wird sofort ausprobiert. Einen pinkfarbenen Tag wünscht Lilli

    • Antworten Lynn 11. September 2017 um 20:16 Uhr

      Lilli, das ist ja der Knüller mit deiner pinken Jacke! Als hätte ich es gewusst. Genieß die ersten Farben des Herbstes – ich kann mich da so sehr dran erfreuen! Ganz liebe Grüße,
      Lynn

  3. Antworten Wilhelmina Taal-Pflaum 15. September 2017 um 10:02 Uhr

    Hallo Marie,

    die Suppe war soooo lecker. Danke Dir für das einfache Rezept.
    Und freue mich schon auf weitere Herbstinspirationen.

    • Antworten Lynn 17. September 2017 um 07:15 Uhr

      Hallo Wilhelmina,
      wie schön, dass dir die Suppe so gut geschmeckt hat! Hier wird bereits auf Hochtouren an weiteren Herbstinspirationen gearbeitet 🙂
      Liebste Grüße,
      Lynn

  4. Antworten Franzi 19. September 2017 um 11:06 Uhr

    Liebe Lynn,

    die Suppe war der absolute Knaller. Selbst mein Mann, der erklärte rote Bete Hasser, war restlos begeistert. Ich möchte das auf jeden Fall mit Kürbis mal ausprobieren. Was empfiehlst du für den Kürbis als Begleitzutaten auf dem Backblech?

    Viele Grüße,
    Franzi

    • Antworten Lynn 22. September 2017 um 07:47 Uhr

      Hallo Franzi,
      das klingt jetzt vielleicht erstmal etwas komisch, aber Apfel! Nur einen oder zwei, denn die geben der Suppe einen fruchtigen Geschmack. Ansonsten natürlich Karotten oder Pastinaken. 🙂 Dass die Suppe sogar deinem Mann geschmeckt hat, ist das beste Kompliment, das man kriegen kann übrigens. Yay!
      Liebe Grüße,
      Lynn

  5. Antworten Jana 21. September 2017 um 22:55 Uhr

    Zack – Lesezeichen gesetzt! Die Suppe muss ich ausprobieren. Schon der Titel hört sich klasse an und die Farbe haut mich völlig um!

  6. Antworten Tina 10. Oktober 2017 um 20:05 Uhr

    Liebe Lynn!
    Die Suppe ist saulecker 🙂
    Selbst mein Mann, der keine Rote Beete mag, fand die Suppe gut und meine Nachbarin und Eltern konnte ich damit auch schon beglücken!
    Liebe Grüße
    Tina

  7. Antworten Veronika 17. Oktober 2017 um 14:22 Uhr

    So eine tolle Farbe! Ich bin überzeugt die Suppe schmeckt fantastisch! Sehr toll!

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