Wonach ist dir heute?

mamamamamamamama

Ich weiß nicht, ob du es weißt, aber du bist meine Mama-Mama. „Ich bin deine was?“ würdest du jetzt lachend fragen, säße ich dir gegenüber. „Dein Mamba?“

Ja, du bist mein Mamba. Du bist mein Zucker, wenn ich einen Energieschub brauche. Du bist mein großer Spaß, der mir Superkräfte verleiht. Du bist so vieles und ich möchte es dir heute endlich mal sagen. Damit du weißt, wie sehr ich dich liebe. Ich glaube, du ahnst es. Aber es ist noch viel doller als du denkst.

Ich wusste nicht, wie wichtig eine Mama-Mama ist. Ich habe dich nicht gesucht, aber Gott sei Dank hat das Leben uns zusammen geführt. Noch bevor wir wussten, dass wir bald Mamas werden.

Ohne dich wäre ich so oft verloren gewesen. Mit dir habe ich so schnell den richtigen Weg gefunden. Ohne dich hätte ich mich vieles nicht getraut. Mit dir bin ich so wahnsinnig mutig. Ohne dich wäre es einfach nur das Thema Kinder kriegen gewesen. Mit dir an der Seite ist es das größte und schönste Abenteuer aller Zeiten.

Zu wissen, dass es dich gibt, gibt mir so viel Vertrauen in alles, dass ich am liebsten nie aufhören würde mit dem Kinder kriegen.

Vergesse ich, dass kein doofes Gefühl von Dauer ist, erinnerst du mich daran. Vergesse ich, dass andere manchmal eben nerven, sagst du: „Schatz, zieh fünfzig Prozent Hormone ab.“ Vergesse ich zu essen, kochst du mir schnell etwas oder schickst mir einen Lieferservice. Vergesse ich, mich um mich selbst zu kümmern, erinnerst du mich an unseren Lieblingsrat: „Sei dir selbst auch eine Mama“.

Du bist da, wenn es am schönsten und am schlimmsten ist. Und an jedem normalen Tag.

Mit dir gehe ich im Schlafanzug auf den Spielplatz und es ist mir kackwurstegal. Mit dir habe ich die wildesten Frisuren und wir lachen am lautesten darüber. Mit dir schicke ich Bilder der Essensberge, die wir verdrücken, hin und her. Mit dir habe ich jedes noch so kleine Detail der Schwangerschaften gefeiert. Und später die Zurückeroberung der Zeit für uns selbst. Mit dir scheint die Sonne noch doller und prasselt der Regen nur halb so schlimm ins Gesicht. Mit dir macht es so unglaublich viel Spaß Mama zu sein, aber auch über ganz viel anderes zu sprechen und nachzudenken. Mit dir lerne ich so viel über das Leben und mich.

Du weißt alles, kennst jedes Chaos, jedes dreckige Detail. Du hast nie geurteilt, nie die Geduld verloren. Ich weiß, egal zu welcher Uhrzeit, egal, wo du auf der Welt wärst, würde ich sagen: „Ich brauche dich!“ würdest du geflogen, geschwommen, gerannt, gekrochen kommen. Egal wie fertig du selbst wärst. Dich würde nichts und niemand aufhalten, mir zu helfen. Und ich würde es genau so für dich tun.

Ich pass auf dich auf. Du auf mich. Und gegenseitig helfen wir uns, auf uns selbst zu achten. Lass uns das niemals verkacken! Und wenn doch, anschließend drüber lachen!

Ich liebe dich. So sehr. Und ich danke dir. So sehr.

Deine Mama-Mama

Save

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Nuray Yontar 26. September 2016 um 08:39 Uhr

    Liebe Stefanie!!!!
    Liebe, liebe Stefanie..
    Wäre ich dein Mann, so würde ich jetzt wahrscheinlich sterben vor Glück oder doch eher in Tränen zerfließen!!!
    Wie rührend und wunderwunderschön.. You made my day!
    Ein Hoch auf euch beide!!
    Nuray

    Antworten
    • Steffi 26. September 2016 um 09:30 Uhr

      @Nuray Yontar: Liebe Nuray, ähm, haha, also mein Mann, für den könnte ich das alles (und noch viel mehr) auch so aufschreiben, aber dieser Text geht an meine Mama-Freundin. Aber da kann gern jeder reininterpretieren, was er möchte! Herzliche Grüße & lieben Dank für deinen Kommentar! Steffi

      Antworten
  3. Nuray Yontar 26. September 2016 um 09:36 Uhr

    Um so schöner!!!
    Ein Hoch auf die Freundschaft, haha..
    Nuray

    Antworten
  4. Ute 26. September 2016 um 10:14 Uhr

    Eine Mama-Mama sollte jede Mama haben, mit wem kann man sich sonst schließlich ungerührt über Farbe, Geruch und Konsistenz von Babys Stuhlgang unterhalten? 😉
    Ich hatte große Angst, dass ich mich als Mutter NUR NOCH über solche Themen unterhalten werde. Aber man merkt sehr schnell, mit wem, der einem auf diesem Weg begegnet, einen mehr verbindet als ein zufällig gleichaltriges Kind. Einige meiner besten Freundinnen habe ich durch die Kinder kennengelernt. Inzwischen treffen wir uns allerdings am liebsten OHNE die Kinder. Die müssen auch nicht zwangsbefreundet sein, Hauptsache wir bleiben es.
    LG Ute

    Antworten
    • Steffi 26. September 2016 um 10:40 Uhr

      @Ute: Liebe Ute, genau das habe ich auch gedacht und hoffe ich für jede Mama. Erst über Kacke sprechen, dann Kuchen und dann die neuesten Kinofilme und was sonst noch so mit K anfängt, haha! 🙂 Und genau so ist es: man verliebt sich ineinander nicht wegen der Kinder und ob die genau so empfinden, sollen sie entscheiden. Wenn es dann aber so ist – au backe, dann ist es echt der pure Wahnsinn an Glücksgefühlen! Herzliche Grüße an dich & deine Mama-Mama, Steffi

      Antworten
  5. Lilli 26. September 2016 um 10:47 Uhr

    Liebe Steffi,
    was für ein schöner Text und wie schön, dass es für Dich nicht selbstverständlich ist eine Mama-Freundin zu haben. Sondern Du weißt wert zu schätzen, was das bedeutet.
    Und das ist das SCHÖNE! Ein Hoch auf Deine Mama-Freundin! Wieviel einfacher wäre es wohl für viele, wenn sie genauso eine hätten. Ich möchte meine keinen Tag missen,
    danke für den schönen warmen liebevollen Einstieg in die neue Woche, all the best, Lilli

    Antworten
    • Steffi 27. September 2016 um 11:27 Uhr

      @Lilli: Liebe Lilli, je älter man wird, je mehr Erfahrung man hat, umso mehr weiß man einfache, sehr gut tuende Freundschaften zu schätzen, oder? Weißt du, was ich meine? Für mich sind die nicht selbstverständlich und deshalb bin ich auch so irre dankbar dafür. Genau, ich wünsch auch jeder Mama so eine Freundin, damit ist alles so viel leichter, auch abseits vom Mama-sein. Wie schön, dass du auch eine hast! Dir auch eine schöne Woche! Herzlichste Grüße, Steffi

      Antworten
  6. Tina 26. September 2016 um 22:31 Uhr

    Liebe Steffi,

    so schöne Worte, die Du da gefunden hast. Meine Tochter ist schon 13, aber meine Mama-Mama ist geblieben.

    Herzliche Grüße
    Tina

    Antworten
    • Steffi 27. September 2016 um 11:25 Uhr

      @Tina: Wow, liebe Tina, das ist ja eine lange Zeit. Ich wünsch mir, dass ich das auch mit meiner Mama-Mama schaffe. Und noch länger, in der Pubertät braucht man ja wie ich hörte starke Nerven! 😉 Herzliche Grüße, Steffi

      Antworten
  7. Fräulein Zuckerbäckerin 27. September 2016 um 13:41 Uhr

    Halli hallo du Liebe,

    haaach! Das ist mal eine Liebeserklärung an einen prima Menschen! So so schööön.
    Das weckt in mir die Sehnsucht nach dieser einen besonderen Freundin… Zur Zeit habe ich so jemanden nicht und hatte sie auch schon laaange nicht mehr.. Aber wenn sich mein leben irgendwann einmal so ändern (mit einem Kind), dann hoffe ich, finde auch ich diese Mama-Mama 🙂

    Zuckersüße Grüße
    und hab es noch ganz fein.

    Tuba
    von http://fraeulein-zuckerbaeckerin.blogspot.de/

    Antworten
  8. Marie 21. Oktober 2016 um 11:39 Uhr

    Liebe Steffi,
    Mama sein ist noch weit entfernt für mich… Trotzdem aber ein großer Wunsch, der bei solch schönen Geschichten immer größer wird!
    Jetzt komm ich aber mit einer ganz banalen Frage: kannst du mir verraten, wo dieses knüller MAMA Täschchen oben auf dem Foto her ist???
    Ein Hoch auf euch Mamas! Es grüßt Marie

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht
* Erforderliche Felder sind markiert

Alles im Archiv anschauen

Wir sind fertig. Auch mit dem Relaunch. Was geht, zeigen wir euch hier.
Wie will ich leben? Richtig gute Ideen für jetzt und die Zukunft. Hier kommt unsere November-Ausgabe des Endlich Ich-Abos.
Wo man jetzt gerade besonders schön in Hamburg, München, Köln, Berlin und Bremen essen, bummeln und was Tolles unternehmen kann.
Für morgen schlaue Entscheidungen treffen – und heute noch entspannen! Hier kommt unsere neue Ausgabe des Endlich Ich-Abos.
Wie wir unsere Stimmungsschwankungen nutzen können, statt sie zu unterdrücken.
Wie man so glücklich wird wie die Skandinavier? Na, indem man arbeitet wie sie. Diese 8 Job-Ansätze können wir uns von ihnen abgucken.
Tschüss schlechtes Gewissen – Hallo gute Laune! Hier kommt unsere neue Ausgabe des Endlich Ich-Abos.
Wie freunden wir uns mit dem Alter an? Bestsellerautorin Ildiko von Kürthy antwortet darauf überraschend ehrlich und emotional im Podcast.