Ach da schau an:

5 Dinge, die ich in dieser wilden Woche gelernt habe. Über das Leben. Und mich.

Text – Stefanie Luxat

1. Das Kaugummi-Gefühl.

Vor kurzem sagte eine Freundin zu mir, die sich sehr intensiv mit Astrologie auseinandersetzt: Das wird ein anstrengender Monat. Ehrlich gesagt, sagte sie sogar, es würde ein anstrengendes Jahr werden. Wegen der 9 in 2019 und überhaupt.

Ich dachte: Nu ma nich durchdrehen.

Sie sagte: Es wird sich alles anfühlen wie immer, es wird nur alles zäher vonstattengehen. Was man sonst mal eben so gemacht hat, wird zwei Anläufe brauchen. Ein Kaugummi-Gefühl macht sich breit.

Und ich dachte: Mist, genau so fühlt sich gerade manches an. Aber wie beruhigend, dass es nicht nur mir damit so geht.

Seitdem sauge ich alles zum Thema Astrologie ein. Möchte unbedingt eine Astrologin für meinen Podcast interviewen (wer kennt die Beste dafür?) und mehr dazu lernen.

 

2. Nicht alle Träume gehen in Erfüllung.

Vergangenes Wochenende war das erste seit Wochen, an dem ich nicht gearbeitet habe. Es war mein Comeback-Wochenende: Ich räumte unsere Wohnung auf, rasierte die Beine, kaufte frische Blumen, rollte Kackbällchen, sortierte aus, räumte um, spielte in Ruhe mit den Kindern, wir hatten Besuch – es fühlte sich großartig an.

Bis der Nachbar von unten mit einem Besenstiel gegen die Decke ballerte. Wie wild im Wohnzimmer und den ganzen Flur entlang. Um halb acht abends. Wir waren ihm schon wieder zu laut.

Und da war dieses Gefühl, das ich so hasse: Die Einschränkung meiner Freiheit. Das nicht leben können wie ich möchte. Meine Kinder zurechtweisen müssen, weil jemand anderes sich von ihnen gestört fühlt. Obwohl wir schon irre viel Rücksicht nehmen. In diesen Momenten wünsche ich mir ein schon abbezahltes frei stehendes Haus mit viel Grün drumherum für maximale Unabhängigkeit.

Haben wir nicht. Werden wir sehr wahrscheinlich auch niemals haben. Manchmal ist das hart.

 

3. Sich an die größten Wünsche erinnern hilft.

Das Sonntagabenderlebnis führte bei mir zu einem Tsunami an schlechter Laune. Es war als dachten sich meine Gefühle, es gäbe bei mir im Herzen eine Art Grabbeltisch mit Sonderverkäufen. Wie bekloppt stürzten sich alle negativen Gefühle darauf.

Ich sagte zu mir selbst: Okay, fein, du wolltest heute eh langsamer machen, dann muckel dich doch ins Bett und schau erstmal diese tolle Dokumentation über Alexandria Ocasio-Cortez auf Netflix an. Tat ich. Ist irre gut. Es zeigt ihren Weg als jüngste Abgeordnete in den amerikanischen Kongress. Am Ende musste ich weinen. Weil ihre Geschichte so bewegend ist und sie so irre echt wirkt, dass es gar nicht anders geht als mit ihr zu leiden und lieben.

Mein Herz lag ganz roh neben mir.

Irritiert von all den Gefühlen – die ist jüngste Kongressabgeordnete! Und was mach ich genau noch mal aus meinem Leben? Hatte ich alles falsch gemacht? Würden wir, wenn ich alles richtig gemacht hätte, jetzt nicht in einem abbezahlten, frei stehenden Haus leben und auch so Sätze sagen wie: “Es ist so schön, dass die Kinder einfach raus können in den Garten…”

Ich wusste: Wenn ich heute eine Sache nicht tun sollte, ist es zu einer Podcastaufnahme gehen. Interviewt werden. Aber ich tat es und biss etwas um mich, wofür ich mich schämte, aber mir später auch selbst verzieh.

Das Wichtigste an dem Abend war: Mir fiel wieder ein, wer ich bin und warum das völlig ausreicht. Ich bin Geschichtenerzählerin. Ich erzähle Geschichten und bereite anderen (und mir) damit eine gute Zeit. Das ist was. Das ist sogar ganz schön viel.

Und ich habe alles, was ich immer wollte: Einen Mann, den ich liebe und der mich einfach so liebt wie ich bin. Zwei gesunde großartige Kinder. Und ich verdiene mit Schreiben meinen Lebensunterhalt. Von den drei Dingen habe ich immer geträumt, ich hab sie. Der Rest ist die Kirsche auf der Torte, die aber auch ohne schmeckt.

 

4. Es geht nicht um Masse.

Und dann war da noch ein großer Event in Hamburg für die Rockstars der Online-Branche. Es zog mich nichts hin und doch fragte ich mich natürlich kurz – verpass ich was? Muss ich davon was wissen? Oder ist es auch einfach okay, wenn ich glücklich bin mit dem, was ich habe und finde eigene Wege, dies zu behalten? Muss es immer um die Masse gehen oder reicht auch das kleine Feine, was man hat?

Und dann brachte Meghan ihr Kind auf die Welt. Harry trat alleine vor die Kameras und ich dachte: Das macht ihr toll. Lasst Meghan erstmal ankommen in ihrem neuen Leben.

Kurz darauf sah man Meghan auf Highheels in einem weißen Kleid der Welt das Kind präsentieren. Kann die Welt nicht einfach warten? Dachte ich. Worin genau besteht noch mal der Sinn, diese Frau, die körperlich gerade so viel durchgemacht hat und macht, vor die Kameras zu zerren? Sieht das Baby nicht in einem Monat noch genau so aus? Sehen nicht eh alle Babies eigentlich gleich aus? Warum wird in der Welt so viel unnötiger Stress erzeugt?

Ich postete kurz entschlossen dieses ungeschönte Foto von mir aus dem Wochenbett und schrieb dazu, dass ich Meghan auch so eine ruhige Zeit gegönnt hätte. Das Bild bekam über 6.000 Likes. Viel mehr gefreut habe ich mich aber über die Kommentare: Die kollektive Erleichterung, dass jemand das weltweit Beklatschte in Frage stellt und so viel Liebe für so viel Ehrlichkeit.

 

5. Weniger ist mehr.

Die Emotionen wüteten die ganze Woche. Es mussten viele Entscheidungen getroffen werden und manche davon waren nicht so einfach. Die Leichtigkeit, die mit dem Wohlfühlen kommt, war mal da und plötzlich wieder verschwunden. Also beschloss ich, zu meiner momentan liebsten Therapie zu gehen: YinYoga.

Das ist, wie die Lehrerin immer sagt, entspanntes Rumhängen. Intensives Dehnen am Boden… – was viel wichtiger ist: Der Kopf klärt sich dabei auf irre Art und Weise. Anschließend sind meine Gefühle, die vorher noch wie Raketen durch die Gegend jagten, fein einsortiert wie Socken bei den ordentlichsten Menschen der Welt.

Es macht sich eine Ruhe breit, die mich immer wieder daran erinnert, wie sehr ich Ruhe liebe und brauche. Auch wenn ich meinen Vater lange für den Spruch “In der Ruhe liegt die Kraft” angemault habe.

Mir wurde klar, dass ich verteidigen muss, was ich brauche, um so sein zu können, wie ich gern sein möchte. Dass es nicht darum geht, andere bei Laune zu halten, sondern mich. Nur so habe ich genügend Energie für alles, was mir wichtig ist.

 

Vielleicht hilft euch das auch.

Herzlich,

Steffi

 

Text – Stefanie Luxat

Foto – Ravi Roshan

61 Comments

  1. Antworten Hannah 10. Mai 2019 um 11:02 Uhr

    “Mir fiel wieder ein, wer ich bin und warum das völlig ausreicht.” Und wie das hilft – DANKE!
    Alles Liebe für dich & uns alle,
    Hannah

  2. Antworten Franzi 10. Mai 2019 um 11:14 Uhr

    Liebe Steffi

    Du schreibst mir von der Seele. So wahre Worte. Auch ich denke so oft, wenn ich von anderen höre, wo sie gerade stehen und was sie geleistet haben, ob ich das Richtige aus meinen Leben mache/gemacht habe?
    Aber das bringt einen leider so gar nicht weiter. Macht nur schlechte Laune. Man muss sich auf das besinnen, was macht hat, einem Spass macht und erfüllt. Ich habe eigentlich auch genau das, was ich mir immer gewünscht habe, und trotzdem überkommt einem immer wieder dieses Gefühl. Besonders in solchen Momenten, wo gerade nichts gelingen will oder etwas schief läuft…
    Aber du machst das grossartig. Deine Ideen, Geschichten, das Geschichtenerzählen – du bringst so viele Menschen mit deinem Blog zum Lachen, Weinen, Nachdenken und zum Wiederaufstehen.
    Mach weiter so! Und geniesse jede Sekunde des Lebens!

  3. Antworten Pia 10. Mai 2019 um 11:18 Uhr

    Liebe Steffi, jeder hat doch mal hochs und tiefs. wieso sollte es dir anders gehen, als allen anderen? das wäre doch nicht fair u würde dich zugegebenermaßen auch nicht sympathisch machen… wenn du nur von hoch zu hoch fliegst. wer kann das schon?
    das haus im grünen, hätte ich auch gerne, am liebsten am leinpfad oder in groß flottbek. geht aber nicht, da wir keine million haben. ein haus im grünen ginge vielleicht in poppenbüttel, aber da bleib ich aktuell lieber stadtnah. du siehst, man muss sich entscheiden u einen kompromiss finden. alles geht nicht zumindest nicht bei den meisten. gut, dass du erkennst was wirklich ist, gesunde kinder u einen tollen mann der dir sicher gaaaaaanz oft den rücken freihält für deine ganzen reisen u guccis etc.
    von daher kopf hoch. ach so, meghan u harry könnten bestimmt das haus am leinpfad haben, aber dafür muss sie eben 24h nach der geburt einmal vor die kamera. hmmm… siehst du, auch da ist immer was. nobody is u has it perfect 😉 – zum glück.

  4. Antworten Katharina 10. Mai 2019 um 11:35 Uhr

    Meine Woche war schrecklich. Ein totales Gefühlschaos .. man denkt man hätte mit dem 1. Examen nach dem Jura Studium was erreicht. Aber keine 2 Wochen im Referendariat fühle ich mich, als hätte ich die letzten Jahre nichts gemacht. Hinzu kommt die Panik den falschen Standort gewählt zu haben……
    Deinen Text gerade zu lesen tat einfach nur gut! Danke

  5. Antworten Silke Röhr 10. Mai 2019 um 11:45 Uhr

    Liebe Steffi,
    du bist eine tolle Geschichtenerzählerin.ich mag deine Geschichten sehr!!
    Liebe Grüße
    Silke

  6. Antworten Simone Hess 10. Mai 2019 um 11:49 Uhr

    Liebe Steffi. Eigentlich ist es total überflüssig einer Person zu sagen wie spitze sie ist, wenn sie es vermag, hunderte von Frauen mit Geschichten über Schlechte-Laune zu begeistern. Wir alle sind umzingelt von Bloggern, Influencer, Opinion Leader, die ihre Geschichten und Meinungen teilen. Aber du schaffst es in Erinnerung zu bleiben. Deine Geschichten und Erfahrungen teile ich mit meinen Freundinnen. Du hinterlässt Spuren. Wenn ich irgendwann mal auf meine Leben zurückschaue und das von mir behaupten kann, dann fände ich das grossartig. Ich habe das von dir erwähnte Haus mit Garten. Und es ist toll. Aber ich vermisse die coolen Nachbarn von der Stadt, die spontanen Kaffee-Kränzchen im Cafe um die Ecke, die Sommernachmittage auf der Strasse mit den Kids aus der Strasse, die Quartiers-Flomärke. Mir hilft es manchmal, auch die negativen Aspekte eines “Traumes” zu betrachten. Traum und Illusion liegen oft nahe, oder? “Es ist nicht alles Gold was glänzt”. Das hat mein Opa oft gesagt. Falls du eine Liste brauchst von Minuspunkten bezüglich Häuschen mit Garten, let me know. 🙂 Lass es dir gutgehen und danke für was du tust, auch wenn du dich da manchmals durchbeissen musst!
    Simone

  7. Antworten Marie 10. Mai 2019 um 11:49 Uhr

    Ach, Steffi!!

    Vielen Dank, für diesen Beitrag. Es stecken so viele Dinge darin, über die sich jedermann (ich glaube insbesondere jede Frau), die nach dem Erfolgreichsein strebt, viele, vielleicht zu viele Gedanken macht.
    Habe ich eine solche “Blues-Woche”, versuche ich mit zu gegenwärtigen, wie ich persönlich meinen Erfolg definiere. Und das Zauberwort dafür ist Glücklichsein. Ich habe Erfolg, wenn ich glücklich bin, denn darum geht es am Ende doch im Leben. Dadurch erscheinen viele Dinge, über die man sich sorgt, klitzeklein, insbesondere lässt es einen das so häufig verunsichernde Fremdbild blasser erscheinen.

    “Und ich habe alles, was ich immer wollte.”

    Viele Grüße und ein schönes, mit Glücksmomenten gefülltes Wochenende
    Marie

    PS: Das Kaugummi-Gefühl wird auch von mir bestätigt und ich freue mich auf einen Podcast zum Thema Astrologie, die Mond-Folge fand ich schon den absoluten Knüller!!

  8. Antworten Elsa 10. Mai 2019 um 11:51 Uhr

    Du bist eine ganz wunderbare Geschichtenerzählerin! Eine, die mir gerade sehr dabei hilft, diese Kaugummi-zähe Woche mit einem Lächeln zu Ende zu bringen.

    Und weißte was:
    Schon bald werden Dir Deine Kinder um den Hals fallen, dass Ihr nicht (in der bezahlbaren Pampa) im freistehenden Haus wohnt, sondern (was ich vermute) halbwegs zentral downtown. Glaub’s mir. Die Kids können ganz allein ins Kino, zum Shoppen und Chillen, ohne dass Du den Fahrdienst machen musst.

    Liebe Grüße
    Elsa

  9. Antworten Maike 10. Mai 2019 um 11:53 Uhr

    Liebe Steffie,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Ich musste grad einmal ganz tief seufzen, denn das Kaugummi Gefühl ist bei mir auch allgegenwärtig. Mir kommen grad die einfachsten Dinge zäh, langwierig und schwierig vor. Klar, vergeht wieder, aber es ist trotzdem sehr gut zu lesen, dass es anderen auch so geht. Und vielleicht ist tatsächlich die 9 schuld – egal, irgendwann ist das Kaugummi auch durch 😉

  10. Antworten Nicole Pauli 10. Mai 2019 um 11:53 Uhr

    1.000 Dank für Deine ehrlichen Worte! Es ist schön mal über die zu lesen und man selbst macht sich dadurch nicht so verrückt und setzt sich nicht unter Druck. Alles ist gut so wie es ist 🙂
    Danke und schönes Wochenende! Liebe Grüße, Nicole

  11. Antworten Sara 10. Mai 2019 um 11:55 Uhr

    Liebe Steffi,

    wenn‘s irgendwie beruhigt: In meinem Freundes- und Bekanntenkreis (größtenteils mit Menschen, die studiert und einen gut bezahlten Job haben) haben diejenigen mit Eigentum ihr Heim frühestens mit Mitte 50 (und das sind wirklich die gaaanz frühen Vögel) abbezahlt. Anfang 40: haha!! 😉
    LG aus dem Ruhrgebiet

  12. Antworten Katja 10. Mai 2019 um 11:58 Uhr

    Hallo Steffi,
    ich höre soooo gerne Deinen Podcast! Das vorweg. Musste sein. 😉
    Zur Astrologie: Ich finde Luisa Carla Hartmann aus Berlin (https://inlovewiththestars.com) sehr inspirierend. Vermutlich weil sie einen wissenschaftlichen background hat und nicht eso-mässig abgedreht daherkommt.
    Liebe Grüsse
    Katja

  13. Antworten Insa 10. Mai 2019 um 12:04 Uhr

    Diese Geschichte ist so besonders toll, weil jedes Wort sich ganz 100% echt anfühlt. Man hat das Gefühl man steht in jeder dieser Situationen neben dir und weiß genau wie es war und wie es sich anfühlt. Danke für den tollen Artikel!

  14. Antworten Susanne 10. Mai 2019 um 12:06 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich bin Dir so dankbar für deine Offenheit und Ehrlichkeit! So offen zu reflektieren und zuzugeben, dass man sich z.B. für etwas schämt, was einem passiert, obwohl man genau das gar nicht wollte (Situation Podcast-Aufnahme) und sich selbst genau das dann aber auch verzeiht, ist ganz, ganz stark! Danke für deinen Mut! Das macht mir Mut! Und ganz bestimmt allen anderen tollen Frauen auch!!
    Ganz herzlich, Susanne

  15. Antworten Nadine 10. Mai 2019 um 12:12 Uhr

    Liebe Steffi,
    was für ein wunderbarer Artikel!!!! Jetzt hab ich fast Tränchen in den Augen… keine Ahnung warum?? Einfach mal so… Gefühle halt oder Hormone… ist ja auch egal! Es gibt Tage, da fühlt man sich so emotional und überdenkt alles, stellt sich Fragen, ist man glücklich oder will man mehr. An solchen Tagen versuche ich mich auch auf das zu besinnen, was MIR wichtig ist und was für ein Glück ich habe. Innehalten und atmen – hilft bei mir. Gute oder auch nachdenkliche Musik hilft auch! Oder deine Artikel lesen und feststellen, dass man „normal“ ist, mit seinen Gedanken, Ängsten oder Schwächen.
    Ich wünsche dir ein ruhiges We! Alles Liebe, Nadine

  16. Antworten Miriam 10. Mai 2019 um 12:17 Uhr

    Liebe Steffi,
    Wir wohnen auch in Eimsbüttel und weisst du was? Wir haben einen großen Garten. Und trotzdem bin ich oft nicht zufrieden. Die Nachbar WG kifft fast täglich, der riesige Ahorn lässt nichts anderes wachsen und eigentlich fehlt auch schon wieder ein Zimmer weil aus dem zweiten Kind zwei wurden ‍♂️. Aber wenn ich aus anderen Stadtteilen zurück komme weiss ich immer wieder wie wundervoll Eimsbüttel ist. Die Geschäfte, Cafés , tollen Restaurants und die vielen netten Menschen hier. Wir suchen uns jetzt ein kleines Wochenendhaus auf dem Lande. Zum Abschalten. Zum laut sein. Und um unseren neuen Vintage family Wohnwagen dort abzustellen. Der wird gerade hübsch gemacht. Die Vorstufe vom Ferienhaus , denn das lässt sich leider auch nicht so einfach finden. Vielleicht wäre das ja auch was für Euch . Ich lese deinen Blog wahnsinnig gern! Du machst das so gut!! Liebe Grüße, miriam

  17. Antworten Frida 10. Mai 2019 um 12:26 Uhr

    Ernsthaft stimmt das mit dem Kaugummi!? Das ist ja Wahnsinn, genau so fühlt sich gerade alles an… ich brauche Stunden um ein paar Emails zu beantworten, neue Projekte anpacken ganz schwierig, alles geht langsam, zäh… meine Aufträge kommen langsamer rein, Kunden entscheiden sich langsamer. Und das geht das GANZE JAHR so? Kann man da was machen?
    Ansonsten: Das schreiben ja immer viele hier, aber ich muss mich halt anschließen: Das ist so gut, deine Artikel zu lesen, irgendwie befreiend, wenn jemand anderes meine Gefühle auf den Punkt bringt. Tausend Dank dafür.

  18. Antworten Jana 10. Mai 2019 um 12:40 Uhr

    Oh Steffi, was für ein schöner Text. Ich habe auch keine gute Woche. Dein Text hat mir eine Gänsehaut und einen Kloß im Hals beschert und ich werde mir jetzt einfach ganz oft vorsagen, dass was und wer ich bin völlig (!) ausreicht. Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende mit unendlich guter Laune.

  19. Antworten Denise 10. Mai 2019 um 12:40 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich denke in letzter Zeit öfter über einen Schrebergarten nach… Wär das nicht was für euch?
    Eine kleine grüne Oase in der Stadt wo die Kids einfach schalten & walten können wie sie wollen (ok, wenn man coole Nachbarn hat ;-). Und man selbst kann Gemüse anbauen, in der lang ersehnten Hängematte baumeln und bei Regen die Laube als kreativen Rückzugsort nutzen.
    Think about it 🙂

  20. Antworten Doris 10. Mai 2019 um 12:42 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich kommentiere sonst nie, aber beim “genervten Nachbarn von unten” muß ich es einfach tun. Wir haben auch so eine Nachbarin, auf die wir lange extrem Rücksicht genommen haben, die aber nicht zufrieden war. Manche Leute sind nicht fürs Mehrfamilienhaus gemacht und damit meine ich nicht Euch oder uns, sondern die jeweiligen Nachbarn. Solange die Kinder normal spielen (und dazu gehört auch rennen und toben!)und nicht nur sinnlos lärmen, weise ich sie nicht mehr zurrecht. Unsere Nachbarin ist eh nicht zufrieden, solange sich irgendjemand bewegt. Was soll’s also. Und zum Häuschen im Grünen: Auch hier kann es immer Nachbarn geben, denen Eure Kinder zu laut spielen, Ihr mit Euren Gästen zu laut auf der Terrasse lacht usw.. Das Haus im Grünen ist dafür nicht die Lösung, sondern mehr Gelassenheit (und auch Ignoranz) den meckernden Nachbarn gegenüber, auch wenn’s schwerfällt.

    Herzliche Grüße

    Doris

  21. Antworten Katrin Riedel 10. Mai 2019 um 12:42 Uhr

    Da ist sie wieder, die Steffi die ich so mag.
    Und ganz ohne Abo.
    Danke, war eine schlechte Woche, jetzt wirds besser

  22. Antworten liine 10. Mai 2019 um 12:48 Uhr

    schöner Artikel! ich weiss genau wie nervenaufreibend ein solcher Nachbar ist, das ist Psychoterror. wir hatten Nachbarn oben von uns, die runter hämmerten wenn das Kind in der Nacht schrie. Als hatten wir nicht schon genug Stress. Ich hoffe, ihr lasst euch nicht vertreiben oder den Kindern ein unnatürliches Verhalten aufbrummen..

  23. Antworten liiine 10. Mai 2019 um 12:49 Uhr

    Schön geschrieben! ich weiss genau wie nervenaufreibend ein solcher Nachbar ist, das ist Psychoterror. wir hatten Nachbarn oben von uns, die runter hämmerten wenn das Kind in der Nacht schrie. Als hatten wir nicht schon genug Stress. Ich hoffe, ihr lasst euch nicht vertreiben oder den Kindern ein unnatürliches Verhalten aufbrummen..

  24. Antworten Lilli 10. Mai 2019 um 12:50 Uhr

    Ach Steffi, ich musste gerade weinen als ich das gelesen habe, weil bei mir fühlt es sich gerade so oft an wie Kaugummi und immer denke ich, es ist nur bei mir so, es tut so gut zu hören, dass es anderen auch so geht. Das man nur bei sich bleiben muß, sehen was man hat und das beste darauf machen, aber es gelingt einem nicht jeden Tag. Du bist Geschichtenerzählerin und soviel mehr, Du bringst mich gerade zum weinen und als ich Dein Wochenbettfoto gesehen habe musste ich so lachen – Du bist großartig wie Du bist, denn wer kann schon Fremden solche Gefühle auslösen – Bleib bei Dir, genau wie Du bist, damit bescherst Du anderen schöne Momente. Danke dafür und ein schönes WE, auf dass Deine Kids wieder die Bude umkrempeln, doofe Nachbarn hat man auch im Haus und glücklich ist man da auch nicht immer. Fühl Dich gedrückt, Lilli

  25. Antworten Eva 10. Mai 2019 um 12:55 Uhr

    Hach…“Nu ma nich durchdrehen“…Herrlich!
    Wie oft habe ich schon gedacht, wie toll es wäre, mit Dir mal einen Kaffee zu trinken und zu quatschen!
    Und wie war das mal noch mit dem „Wuppen“ und „Verkacken“?!
    Ich lebe gerade in Frankreich (Paris) mit meiner Familie ( Kinder 2+4). Der Nachbar von unten beschwert sich auch ständig über uns 🙁
    Alles Liebe!

  26. Antworten Fritzi 10. Mai 2019 um 12:58 Uhr

    Ehrlich? Die Leute mit Eigenheim sind voll die Sesselfurzer. Wir leben in einem Neubaugebiet in der Hamburger Vorstadt (zur Miete) und du denkst, die Leute sind rausgezogen, um ein Teil ihres Gehirns abzuschalten. Ich habe noch nie so wenig gesellschaftlich- und politisch engagierte Menschen wie da getroffen und Konversationen betrieben. P. S.: Mein Kommentar bezieht sich nur auf meinen Dunstkreis und dient dem Zweck dich, liebe Steffi, aufzubauen und keine Vorstädterinnen zu degradieren oder zu nahe zu treten. P. P. S.: Die OMR kocht auch nur mit Wasser…

  27. Antworten Renée 10. Mai 2019 um 13:11 Uhr

    Luisa Carla Hartmann ist die beste Astrologin!

  28. Antworten Julia 10. Mai 2019 um 13:26 Uhr

    christinebengel.ch

    Eine ganz, ganz tolle Frau die wirklich etwas auf dem Karten hat und noch dazu sehr lustig sein kann. Vielleicht auch jemand für deinen Podcast?!
    Liebste Grüße, Julia

  29. Antworten Amy @apidaecandles 10. Mai 2019 um 13:31 Uhr

    Liebe Steffi,
    wieder wunderbar geschrieben, und so vom Herzen! Wenn ich wieder eine kleine Erinnerung brauche wie schön alles doch ist wenn man in dem Moment lebt, lese ich in Eckhart Tolle’s Buch A New Earth. Kennst du das? Und dazu das Gespräch zum Buch zwischen Oprah und Eckhart beim Podcast Super Soul Sundays. Einfach schön! And energizing!
    Liebe Grüße,
    Amy

  30. Antworten Ann-Cathrin 10. Mai 2019 um 13:42 Uhr

    Liebe Steffi,

    jetzt weiß ich endlich, dass es an der 9 liegt, hatte mich schon gefragt was los ist. Danke einmal mehr für deine wunderbar offenen Worte! Mit einem Yoga-Kopfstand sieht die 9 übrigens aus wie eine 6, vielleicht fließt dann bessere Energie.

    Liebe Grüße, Ann-Cathrin

  31. Antworten sina 10. Mai 2019 um 14:17 Uhr

    In deinem Post steckt so viel Ruhe, dass mich das Lesen gerade selbst ganz wunderbar runtergeholt hat. Danke dafür.

  32. Antworten Julia 10. Mai 2019 um 14:33 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich finde die Astrologin Roswitha Broszath sehr ansprechend. Sie veröffentlicht regelmäßig in der Brigitte.
    Liebe Grüße
    Julia

  33. Antworten Heide 10. Mai 2019 um 14:41 Uhr

    Ich liebe dich so sehr für diesen Artikel, Steff.

    Weil er nicht “rummeckern” ist aber trotzdem zeigt, dass es nicht immer alles Friede-Freude-Seifenblasen-Leicht ist. Weil er sich gut anfühlt, wie ein Gespräch mit einer lieben Freundin. Weil da so viel Achtung und Respekt und Nachsicht mit dir selbst zu lesen ist.
    Mir gehts gerade gar nicht turbulent. Ich hab den text gerade gar nicht “gebraucht”. Aber er hat verdammt gut getan. Danke!

  34. Antworten Carolin 10. Mai 2019 um 15:49 Uhr

    Mir ging es das ganze Jahr über auch so. Und es wird auch nicht besser.
    Für mich ist die beste Astrologin Luisa Carla Hartmann aus Berlin. Nächste Woche habe ich endlich meine 12-Monatsvorschau per Skype und freue mich schon sehr. Das letzte Mal war ich völlig perplex wie stimmig vieles war.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
    Liebe Grüße

  35. Antworten Dani 10. Mai 2019 um 16:59 Uhr

    Ich bin auch”Geschichten-Erzählerin”. Beim Fernsehen. Man vergleicht sich automatisch viel mit anderen und denkt immer: Müsste ich weiter sein? Hätte da bis zu diesem Zeitpunkt noch mehr gehen müssen? Andere rasen von wichtigen Events zu Events, netzwerken, bis Handys glühen, engagieren sich, um die Welt zu retten. Ich bin diese Woche an einem Nachmittag mal durch die Stadt gestreunt, hab einfach das gemacht wozu ich Lust hatte und hab den Kopf ausgeschaltet. Mein Leben hat auch viele Leerstellen, aber ich will mich nicht drängen lassen. Dein Text hat mich darin bestätigt, dass es richtig ist, sein eigenes Tempo zu gehen. Danke dafür.

  36. Antworten Key 10. Mai 2019 um 18:16 Uhr

    Unglaublich schön… fast weise Worte! Danke dafür.

  37. Antworten Mirjam 10. Mai 2019 um 18:37 Uhr

    Super Text! Auf den Punkt gebracht, auch wenn meist nicht so einfach. Weiter so

  38. Antworten Mareike 10. Mai 2019 um 19:42 Uhr

    Hallo Steffi,

    Katharina Friedrichs aus Hamburg. Ich war das ein oder andere Mal auf ihren Veranstaltungen und fand es hochinteressant.

    LG
    Mareike

  39. Antworten Saila 10. Mai 2019 um 20:47 Uhr

    Es soll ja auch Menschen geben, die die Kirsche mit Absicht weglassen… weil es besser ist! (schupse meine tatsächlich auch runter von der Schwarzwälder Kirschtorte)
    In diesem besten Sinne Steffi… nur das beste!

  40. Antworten Tamara 10. Mai 2019 um 21:20 Uhr

    Ganz grossartig, vielen Dank fürs Teilen und die offenen ehrlichen realen Worte. Ich kann dich soo gut verstehen und habe seit Monaten das Kaugummigefühl und da tuen deine Worte einfach nur gut und der Kaugummi ist nicht mehr ganz so zäh….
    Happy Weekend

  41. Antworten Jane Korte 10. Mai 2019 um 21:26 Uhr

    Blöde Nachbarn gibt es auch bei freistehenden Häusern im Grünen…
    Außerdem machst du doch so viel richtig, Steffi. Du strahlst und schillerst, bist herrlich albern, du inspirierst, du bringst mich so oft zum Lachen und manchmal zum Weinen. Und bestimmt nicht nur mich. Und wenn der Hauswunsch bleibt, erfülle ihn dir! Das klappt! In aller Ruhe halt…

  42. Antworten Anja 10. Mai 2019 um 21:56 Uhr

    Hallo Steffi,
    Luisa Carla Hartmann ist definitiv eine sehr gute Wahl als Interviewpartnerin wenn es um Astrologie geht. Ihr Monatliches Update zum Thema läuft auf dem Blog fuckluckygohappy (der ist sehr informativ & weit weg von Eso – zum Äbnähern genau das richtig).
    Grüße aus Berlin
    Ps:
    Danke für Blog und Abo

  43. Antworten Nadine 10. Mai 2019 um 22:20 Uhr

    Hallo Steffi,
    das mit dem Kaugummi kann ich überhaupt nicht bestätigen, bei uns rast die Zeit auf der Arbeit wie sonst was… In zwei Monaten ist schon Sommerurlaub!
    Ich glaube auch nicht an Astrologie, muss da immer an Ninja LaGrande denken, die mal erzählt hat, dass sie bei einem Praktikum für eine Zeitschrift/Zeitung immer das Horoskop geschrieben hat. Und: In wie weit handelt es sich bei Vorhersagen der Astrologie ggf. um selbsterfüllende Prophezeihungen?

    Zu den Nachbar: Auch mit einem Haus und ausreichend Garten kannst du eine beschissende Nachbarschaft haben. Mein alter Mitbewohner hat da Horrorgeschichten von Zuhause erzählt… Wir hatten aber mal genauso furchtbare Nachbarn wie ihr. Die haben aber letztlich eigentlich ein anderes Problem. Bei uns wurde auch mit dem Besenstiel gehämmert, wenn ich um 18 Uhr in der Küche Möhren geschnitten oder Staub gesaugt habe. Ich fand diese Zeit auch ganz furchtbar, wir sind da glücklicherweise wieder ausgezogen. Selbst meine kinderlose, kaum zuhause seiende Schwägerin hatte mal so eine furchtbare Nachbarin. Die sich immer beschwert hat, aber eigentlich niemand besseren über sich hatte wohnen haben können.
    Wir haben danach übrigens jahrelang in einem netten Miethaus gewohnt, mir 8 Parteien. Hellhörig, und es gab nie Probleme. Selbst mit Kind nicht. Kann also ganz unterschiedlich sein. Fürs Kind gab es sogar von einer Nachbarin zu Ostern und Nikolaus immer eine Überraschung vor der Wohnungstür.
    Euch viel Erfolg mit der Nachbarschaft!
    Nadine

  44. Antworten Teresa 10. Mai 2019 um 22:25 Uhr

    Kein Mensch hat mit 40 ein abbezahltes Haus. Außer er hat geerbt. Also: Weiter in der Stadt wohnen und sich freuen, dass man keinen Rasen mähen muss. (Denn glaub mir: Rasen ist amorph. Immer, wenn man den mähen muss, wird der unendlich groß.)

  45. Antworten Bea 11. Mai 2019 um 00:03 Uhr

    Vielen Dank, liebe Steffi, für diesen wunderschönen, Mut-machenden und so ehrlichen Text. Ich hab mich sehr darüber gefreut und ihn gern gelesen. Mach weiter so. Und jetzt ein wirklich schönes neues Wochenende für Dich und Deine Lieben. Möge der Nachbar dieses Wochenende entspannter sein. Kinder haben nunmal trappelnde Füße – das bringt Leben in die Bude. Herzliche Grüße, Bea

  46. Antworten Katja Schmidtke 11. Mai 2019 um 08:08 Uhr

    Liebe Steffi, danke! Irgendwie ist es beruhigend, dass du auch solche Tage hast. Nicht allein zu sein mit dem S**t hilft schon. Vor allem die Sache mit den Träumen hat mich sehr berührt. Ich begrabe auch gerade einen sehr sehr großen Traum. Ich könnte da weiter durch – es wär alles möglich. Aber ich würde damit meine körperlichen und seelischen Grenzen überschreiten, es würde Auswirkungen auf meine Tochter haben, für die ich Verantwortung trage… es ist ein Ringen. Aber es erfüllen sich nicht alle Träume, nicht um jeden Preis.
    Ich drück dich! Schön, dass du bist wie du bist!

  47. Antworten Sonja 11. Mai 2019 um 09:59 Uhr

    Ich wohne gerade im Auslandssemester über einer Bar die renoviert wird (Lärm von 9-19:00), über mir renovieren Nachbarn das Bad (Lärm bis 23:00) und meine zwei Mitbewohner bringen ihre Tinder Dates abwechselnd nach Hause. (Lärm also auch den rest der nacht). Eigentlich sollte ich studieren & genießen aber ich habe genau dieses Einschränkende Gefühl, das du genannt hast. Generell sind deine texte so wunderbar, so witzig!! Please keep going, du zauberst täglich bestimmt 5.000 Menschen ein lächeln ins gesicht, oder einen großen lacher. Danke DANKE D A N K E !

  48. Antworten Stef 12. Mai 2019 um 08:38 Uhr

    Liebe Steffi, das sind sehr weise und schöne Worte! Ich wünsche Dir einen ganz wunderbaren Sonntag, liebe Grüße aus London – Stef

  49. Antworten Anabelle 12. Mai 2019 um 21:15 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich mag alles was du schreibst und verschlinge gerade deine Podcasts. Auch meine Woche war wild und die nächste wird noch wilder. Umso mehr genieße ich gerade diesen tollen Artikel der motiviert, zum Nachdenken anregt und vor allem erdet. Danke dir dafür!
    Alles Liebe Anabelle

  50. Antworten Isabell 13. Mai 2019 um 08:47 Uhr

    Liebe Steffi,
    Gehört ein eigenes Haus zu den Träumen, die du schon immer hast und hattest? Bei mir war das so. Da wir alle nicht recht früh Mütter werden und uns vielleicht auch erst danach für das Häuschen entscheiden, ist es doch ganz normal, wenn man erst mit 40 seinen Kredit aufnimmt und den dann vielleicht auch erst in 12-15 Jahren abbezahlt hat. Wer kann den von jetzt auf gleich ein Haus kaufen? Ohne Kredit? Wir sind sehr glücklich mit unserer Entscheidung, wir haben aber keine fancy Cafés oder so in der Nähe. Nur Natur, Seen, Wälder. Wir sind damit sehr glücklich, das Stadtleben war für uns nur ohne Kinder eine gute Wahl. Aber das Werkeln im Haus und im Garten nimmt viel Zeit in Anspruch. Das muss man wirklich mögen… Wie du siehst, auch ein Leben im Haus bringt Nachteile mit sich! Mach doch im Urlaub mal einen ganz einfachen Haustausch, dann kannst du dich mal hinein fühlen in ein Leben weiter außerhalb in einem Haus mit Garten.

  51. Antworten Steffi 13. Mai 2019 um 09:24 Uhr

    Hi Steffi, selbst wenn man im freistehenden Haus wohnt gibt es vielleicht den Nachbarn nebenan dem es zu laut ist oder sonstige Dinge die ihn stören könnten.. aber ich verstehe dich. Es ist etwas anderes wenn man die Tür hinter sich zu macht und allein ist im Haus 🙂
    LG Steffi

  52. Antworten Bianca 13. Mai 2019 um 10:01 Uhr

    So ein schöner, ehrlicher Text mal wieder!
    An solchen doofen Tagen musst du dir einfach von anderen sagen lassen, wie toll du bist! 😉
    Zum Thema Haus im Grünen: habt ihr mal über einen Schrebergarten nachgedacht? Den hat meine Cousine in HH und als kleine Flucht am Wochenende ist der zu schön! 🙂 Macht natürlich auch Arbeit… 😉
    Und dein Nachbar sollte sich mal überlegen, was eigentlich sein Problem ist… wenn er seine Ruhe haben will, sollte er vielleicht aufs Land ziehen – Kinder sind nu mal wild 😀

  53. Antworten Frida 13. Mai 2019 um 10:36 Uhr

    Noch ein Nachtrag, zum Thema Haus: Ich lese hier manche Kommentare und habe das Gefühl, dass das falsch verstanden wurde, der Frust, dass ein abbezahltes Haus im Grünen Wunschtraum bleiben wird. Den habe ich nämlich manchmal auch. Vielleicht ist das bei Steffi ja ähnlich: Der Punkt ist nämlich nicht, dass das Haus noch nicht abbezahlt ist, sondern dass ich mir auch nie einen Kredit nehmen werden kann, um anfangen zu können ein solches Haus abzubezahlen. Ich bin selbständig (mein Mann auch) – die Bank mag das nicht so, dass unsere Einkommen schwanken, auch wenn wir sehr gut damit klar kommen 🙂 Und der Fokus liegt dann doch erstmal auf der Altersvorsorge und auf ein bisschen Sparen für die Kids. Jedenfalls bin ich wirklich wahnsinnig gerne selbständig, aber wir werden eben nie eine schicke Neubauwohnung mit 2 großen Bädern mit Fenster etc haben und auch kein Idyll mit Garten. Das ist doof, manchmal. Aber ok.

  54. Antworten Kathrin 13. Mai 2019 um 16:52 Uhr

    So toll geschrieben und du holst einen immer wieder auf den Boden zurück, einfach mal zufrieden sein mit dem was man erreicht hat, statt immer mehr erreichen zu wollen um Leute zu beeindrucken die man gar nicht kennt…öfter mal nur das machen was man selber will und nicht was man meint erreichen zu müssen. Aber ist eben umso schwerer in dieser online Welt in der alles geschönt ist und jeder immer mehr zu machen scheint als man selber.
    Viele Grüße Kathrin

  55. Antworten Juliane Gringer 13. Mai 2019 um 17:42 Uhr

    Noch eine Stimme für Louisa Carla Hartmann aus Berlin – sie ist die Beste, ich schwöre!:)

  56. Antworten Sabine 13. Mai 2019 um 17:44 Uhr

    Ach Steffi, ich kenn das. Immer wenn es gerade doof ist, kommt dein Hirn und fragt dich, warum du eigentlich nicht alles hast? Ein abbezahltes, freistehendes Einfamilienhaus? Das haben nur die Leute, die das a) geerbt haben oder b) im Lotto gewinnen oder die c) vielleicht im Saarland wohnen… Alle anderen (wie ich zum Beispiel) stehen morgens in der Dusche und fragen sich, ob die eine Wandfliese direkt vor Ihnen vielleicht schon Ihnen gehört oder doch noch der Bank (Spoiler: Es ist die Bank). Ach ja, und es ist kein freistehendes Einfamilienhaus, sondern ein Reihenmittelschloss ;). Und natürlich denke ich dann an die Altbauwohnung mitten in der Stadt, die wir vorher hatten. Auch klar. Völlig unabhängig davon: Der Nachbar geht GAR NICHT.

  57. Antworten Stefanie Seybold 14. Mai 2019 um 09:41 Uhr

    Von Steffi in Miet-Altbauwohnung in der Stadt zu Steffi in Miet-Altbauwohnung in der Stadt: so ein Haus ist vollkommen überbewertet!! Stell dir vor, du müsstest dich zu allem auch noch um nen Garten kümmern!! Würdest irgendwo am Stadtrand oder noch schlimmer, außerhalb wohnen. Ich habs mal zwei Jahre am Stadtrand versucht und ich fands Sch… Bin demütig wieder in eine Miet-Altbauwohnung in der Stadt zurück gekehrt. Und die Kinder brauchen das ein paar Jahre und dann isses auch wieder vorbei. Dann sind sie Teenies und wollen Party machen und sind ewig mit der S-Bahn in die Stadt unterwegs und man macht sich lauter Sorgen. So gibt man ihnen nen 10er fürs Taxi mit und fertig. Außerdem fängt man in nem Haus an zu horten statt stetig auszusortieren und ist irgendwann total zugemüllt… ich könnte ewig weiter schreiben 🙂 .
    Der Nachbar geht zugegebenermaßen gar nicht. Vielleicht einfach ignorieren??

  58. Antworten Carolin 14. Mai 2019 um 13:13 Uhr

    Danke dafür. Ich denke zur Zeit viel über notwendige Änderungen oder Wechsel nach und da kommen die Gedanken an vergangene Entscheidung immer mal wieder in die Quere. Auf cupofjo habe ich einmal ein Zitat gelesen, was mich dann versöhnlich stimmt, andere hier vielleicht auch? “I’ll never know and neither will you of the life you don’t choose. We’ll only know that whatever that sister life was, it was important and beautiful and not ours. It was the ghost ship that didn’t carry us. There’s nothing to do but salute it from the shore.” (Cheryl Strayed).

    …und diese Nachbarn, die hatten wir auch. So schlimm, dass ich in den ersten Lebensjahre von Kind1 leider oft von zu Hause geflüchtet bin, bis die Nachbarn aufs Land gezogen sind. Mittlerweile leben wir im Erdgeschoss mit Garten. Und nun meckert die Nachbarin über unsere Bäume. Aber irgendwas ist ja immer und the grass is always greener… Euch alles Gute für einsichtige Nachbarn!

  59. Antworten Julia 20. Mai 2019 um 12:34 Uhr

    Hi Steffi,
    ich finde es hat immer so etwas beruhigendes, wenn man von Leuten ließt oder hört, die auch einfach mal schlechte Zeiten haben. Mir persönlich macht der Gedanke, dass etwas falsch mit mir ist, manchmal mehr zu schaffen, als der angebliche Anlass für diesen Gedanken, nämlich nicht 100%ig auf der Höhe zu sein. Danke für deine Inspirationen. Ich bin übrigens über den Podcast im Hotel Matze auf dich aufmerksam geworden:-)
    Love, Julia
    http://www.postvonjulia.de

  60. Antworten Janey 21. Mai 2019 um 13:48 Uhr

    Doofe Nachbarn gibt es überall, im Mietshaus, in der Eigentumswohnung, im Reihenhaus oder im freistehenden Haus… das ist wohl leider so.
    Ich möchte trotzdem eine Lanze brechen für ein Haus in der Vorstadt, weil mir auffällt, wie oft das von hippen Städtern schlecht gemacht wird. Und das nervt auch ein bisschen.
    Ich war auch so eine tippe Städterin, habe in verschiedenen Großstädten dieser Welt (Stockholm, Kopenhagen, Washington DC und Hamburg) gelebt. Und ich habe es geliebt. Und manchmal tue ich das auch immer noch.
    Aber jetzt bin ich 40 und wohne seit 7 Jahren in der Hamburger Vorstadt. Und die Leute hier sind keine komischen Aliens, die sind ganz normal und nett und lustig und offen und nicht engstirnig oder spießig. Wir haben total coole Nachbarn, keiner stresst rum. Im Gegenteil. Arbeiten tue ich in einer noch “uncooleren” Kleinstadt, noch weiter draußen. Und auch da: total entspannte Leute.
    Anfangs war ich noch super viel in der Stadt, übrigens 12 Minuten mit der S Bahn und 30 mit dem Fahrrad. Geht alles man lebt keinesfalls auf dem Mars.
    Aber jetzt bin ich eigentlich h ganz glücklich hier in meiner neuen Welt, mit Kindern, Tieren und Garten, grillen und Nachbarschaftsfesten,… mir fällt auf wie viel weniger ich hier eigentlich konsumiere als in der Stadt. Dieses ganze Rumgeshoppe nur weil es da ist, ist bei mir weg gefallen und das ist ja was Positives.
    Wenn wir Rentner sind, gehen wir vielleicht in die Stadt zurück, mein Mann und ich. Dann haben wir aber ein Haus das wir vermieten können.

    Wären wir in der Stadt geblieben, hätten wir uns wohl einen Schrebergarten oder ein Ferienhaus irgendwo auf dem Lande zugelegt. Das wäre ja auch noch eine nette Alternative zum Haus.

    Und warum nicht erstmal ein frei stehendes Haus mieten und gucken, in das überhaupt was wäre. Machen unsere Nachbarn hier auch gerade.

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