Wonach ist dir heute?

Meinen wöchentlichen Einkauf nach den Jahreszeiten auszurichten, gibt mir derzeit ein Gefühl von Normalität. Dazu gehört auch der Bummel über den Wochenmarkt, der, abgesehen vom Sicherheitsabstand, sich immer noch wie früher anfühlt. Von den Verkäuferinnen und Verkäufern an den Ständen gibt’s nach wie vor ein Lächeln und häufig ist wenigstens für einen kurzen Schnack Zeit.

Für die heutige Kolumne habe ich mich also wieder einmal auf dem Wochenmarkt inspirieren lassen, denn dort bekommt man immer als erstes mit, welche Lebensmittel gerade frisch geerntet werden. Dieses Spargel vom Blech-Rezept könnte saisonaler nicht sein. Spargel und Bärlauch haben gerade Hochsaison, können von regionalen Höfen bezogen werden und haben dadurch nur kurze Transportwege hinter sich. Bärlauch kann sogar selbst gepflückt werden, wenn man sich damit auskennt. Die traditionelle Hollandaise habe ich gegen eine leichtere Bärlauch-Hollandaise ausgetauscht, die noch dazu rein pflanzlich ist. So steht dem modernen Spargelessen nichts mehr im Wege.

Natürlich hat meine Bärlauch-Hollandaise rein gar nichts mit der traditionellen Version zu tun. Es ist eher eine Mischung aus Dip und Sauce, die aber prima zum Spargel und vor allem zu den Ofenkartoffeln passt. Die cremige Konsistenz der Hollandaise kann man auf zweierlei Wegen erreichen. Entweder mit einer Avocado oder mit weißen Bohnen.

Ich weiß, Avocados sollte man nur noch in Maßen verzehren, weshalb wir nur noch ganz selten Bio-Avocados bei dem Bioladen unseres Vertrauens kaufen. Dort kommen sie aus Spanien und werden unter fairen Arbeitsbedingungen angebaut. Eine nachhaltigere Alternative zu Avocados sind gekochte, weiße Bohnen, die ebenso gut in der Hollandaise verwendet werden können. Wir haben beide Versionen ausprobiert und fanden beide irre lecker.

Neben dem im Ofen gerösteten Spargel und der Bärlauchsauce sind die Kartoffeln die heimlichen Heldinnen in diesem Rezept. Wenn ich Lust auf so richtig gute Ofenkartoffeln habe, lasse ich die geschnittenen Kartoffelecken für mindestens 15 Minuten in kaltem Wasser schwimmen. Dadurch wird ihnen etwas Stärke entzogen und sie werden später im Ofen richtig schön knusprig.

Die einfache Marinade besteht dann nur noch aus Olivenöl, Gewürzen und etwas Dinkelmehl. Das sorgt für eine aromatische Kruste. Kartoffeln haben in den letzten Jahrzehnten leider einen schlechten Ruf bekommen. Doch die Knollen sind unsere regionalen Superfoods. Sie sind basisch, reich an Vitaminen und Vitalstoffen und unfassbar vielfältig einsetzbar. Wenn sie nicht gerade als Chips oder Pommes auf dem Tisch landen, sind sie absolut keine Dickmacher.

Dass Spargel gesund ist, muss ich wohl keinem mehr erzählen. Die meisten wissen sicher, dass er durch seinen hohen Wasseranteil recht kalorienarm ist. Doch das ist definitiv nicht der einzige Grund, warum er gesund ist. Kalorienarm ist in der ganzheitlichen Ernährungslehre nämlich keinesfalls ein Synonym für Gesundheit. Was den Spargel so wertvoll macht, ist sein hoher Gehalt an Mikronährstoffen. Mehr als 10 Vitamine stecken in den weißen Stangen, u.a. Vitamin B9 (Folsäure), was gerade bei Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch äußerst wichtig ist. Außerdem ist Spargel eine gute Quelle für Vitamin C, E und K sowie Betacarotin, was im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. All diese Vitamine tragen zu einem funktionierenden Organismus bei.

Auch Bärlauch ist ein gesunder Frühlingsbote. Grünes Blattgemüse ist immer eine super Vitalstoffquelle und Bärlauch ist da keine Ausnahme. Erwähnenswert ist vor allem sein hoher Gehalt an Vitamin C und Betacarotin, was beides für ein intaktes Immunsystem benötigt wird. Ebenfalls enthält Bärlauch einen nennenswerten Anteil an pflanzlichem Eisen. Eisen ist u.a. für den Transport von Sauerstoff im Blut verantwortlich, weshalb wir bei Eisenmangel häufig schlapp und müde sind und uns schlechter konzentrieren können. Noch ein Grund mehr, bei Frühjahrsmüdigkeit zu Bärlauch zu greifen.

Die Kombination von Spargel, Bärlauch und Kartoffeln ergibt also ein frühlingshaftes Festessen. Wir haben dieses Gericht nun bereits zweimal gegessen und hätten uns jedes Mal reinlegen können.

Wenn ihr die heutigen Rezepte ausprobiert, dann verlinkt uns gerne auf Instagram. Es bereitet uns große Freude, zu sehen wie die Gerichte in eurer Küche landen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Lynn

Spargel vom Blech mit Bärlauch-Hollandaise und Ofenkartoffeln

Achtung: Das Rezept könnte für vier Personen etwas den Backofen sprengen. Ich habe es deshalb auf zwei Personen reduziert.
Portionen 2 Personen

Zutaten
  

Für den Spargel

  • 1 Kilo weißer Spargel
  • 1-2 EL Olivenöl oder Butter, wenn ihr mögt
  • Meer- oder Steinsalz

Für die Kartoffeln

  • 1 Kilo Drillinge (kleine Kartoffeln)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Gewürze nach Wahl siehe Notizen
  • Meer- oder Steinsalz
  • 1-2 EL Dinkelmehl

Für die Bärlauch-Hollandaise

  • 1 Avocado alternativ 100 g gekochte, weiße Bohnen
  • ca. 30-40 g Bärlauch für eine milde Version, je mehr Bärlauch ihr verwendet, desto schärfer wird die Sauce
  • ca. 7-10 Blätter frische Minze
  • 50 g geröstete Pistazien oder Nüsse nach Wahl
  • der Saft ½ Zitrone mehr nach Geschmack
  • 60-80 ml natives Olivenöl
  • 1/2 TL Meer- oder Steinsalz
  • 1 kleine, weiche Dattel
  • 80-100 ml Wasser

Anleitungen
 

Für den Spargel

  • Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  • Den Spargel schälen und die harten Enden abschneiden. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und ein wenig Olivenöl (oder Butter) auf das Backpapier pinseln. Den Spargel auf das Blech legen und mit etwas Olivenöl beträufeln und salzen. Ein weiteres Blatt Backpapier mit ein wenig Olivenöl oder Butter bestreichen und mit der geölten Seite nach unten auf den Spargel legen. Den Spargel ca. 30-40 Minuten auf mittlerer Schiene garen.

Für die Kartoffeln

  • Die Kartoffeln gut waschen, vierteln und mindestens 15 Minuten in kaltes Wasser legen. Das Wasser abgießen, die Kartoffeln gut abtupfen und in eine Schüssel zusammen mit den restlichen Zutaten geben. Alles gut vermengen und die Kartoffeln auf zwei Backbleche aufteilen. Die Kartoffeln dann im Ofen ca. 30-40 Minuten knusprig rösten.

Für die Bärlauch-Hollandaise

    Mit dem Pürierstab:

    • Den Bärlauch und die Minze fein hacken. Die gerösteten Pistazien ebenfalls sehr fein hacken. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Fangt erst einmal mit 60 ml Olivenöl und 80 ml Wasser an. Lässt es sich schwer pürieren, dann ggf. esslöffelweise Wasser dazugeben. Die Menge an Wasser und Olivenöl müsst ihr ein wenig selbst bestimmen, je nachdem ob ihr eine dickere oder flüssige Konsistenz möchtet und je nachdem wie gut euer Pürierstab es pürieren kann.

    Mit dem Zerkleinerer/Food Processor:

    • Den Bärlauch einmal mit den Händen durchreißen und dann alle Zutaten in den Zerkleinerer geben und zu einer feinen Sauce pürieren. Fangt erst einmal mit 60 ml Olivenöl und 80 ml Wasser an. Lässt es sich schwer pürieren, dann ggf. esslöffelweise Wasser dazugeben. Die Menge an Wasser und Olivenöl müsst ihr ein wenig selbst bestimmen, je nachdem ob ihr eine dickere oder flüssige Konsistenz möchtet.
    • Die Sauce in beiden Varianten mit Meersalz und ggf. etwas mehr Zitronensaft abschmecken.

    Notizen

    Kartoffeln:
    • Ich nehme für die Kartoffeln eine gekaufte Cajun-Gewürzmischung, Kräuter der Provence oder Sieglindes Erdäpfelgewürz von Sonnentor (keine bezahlte Werbung). Diese hochwertigen Gewürzmischungen erleichtern das Kochen und Würzen enorm. Nehmt ansonsten jeweils z.B. 1 EL Paprikapulver und 1 EL Rosmarin.
    • Die Mengenangaben bei den Kartoffeln sind grob geschätzt. Wir verdrücken auch gerne mal zu zweit ein Kilo Drillinge. Passt das also an eure Vorlieben an.
    • Ihr könnt natürlich auch weniger oder mehr Öl nehmen. Das ist nur eine grobe Mengenangabe.
    Bärlauch-Hollandaise:
    • Eine Alternative für die Avocado sind 100 g gekochte, weiße Bohnen aus dem Glas oder der Dose. Mit den 100 g ist das Abtropfgewicht gemeint.
    • Anstatt Pistazien passen auch Pinienkerne oder Mandeln sehr gut.
    • Die Minze kann weggelassen werden, sie gibt der Sauce aber noch einmal mehr Aroma.
    • Für einen stärkeren Bärlauch-Geschmack können auch 60-80 g (oder mehr) Bärlauch verwendet werden.
    Spargel:
    • Der Spargel kann auch in einer Backform gegart werden. Das wäre eine Alternative zum Blech.
    • Die Menge an Öl (oder Butter) ist nur grob angegeben. Ich habe den Spargel einfach etwas damit beträufelt, bzw. eingerieben. Da müsst ihr einfach ein bisschen nach Gefühl vorgehen. Das Öl auf dem Backpapier dient auch eher zur Beschwerung, damit es nicht im Ofen herumfliegt. Der Spargel sollte definitiv nicht in Öl schwimmen.
    • Ich habe auch schon einmal etwas Balsamico-Essig über den Ofenspargel geträufelt. Fand ich total lecker. Ich weiß aber nicht, ob ich damit gegen irgendein Spargelgesetz verstoßen habe.
    • Wir essen den Spargel gerne mit einem gemischten Wildkräutersalat (den seht ihr auf den Bildern). Ich kaufe den vom Demeterstand auf dem Wochenmarkt. Zum Spargel passt aber natürlich jeder gemischte Salat.

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    1. Kommentare zu diesem Artikel
    2. Katja 14. April 2020 um 09:32 Uhr

      Das hört sich fantastisch an. Wir sind auch große Fans der Ofenkartoffel und deine Tipps, wie die nochmal extra knackig werden, werde ich sofort ausprobieren.

      Ich habe noch eine Frage zum Bärlauch: stimmt es, dass man ihn nicht mehr essen sollte, sobald er anfängt zu blühen? Wir haben welchen im Garten und der setzt gerade Blüten an. Verwenden oder lieber nicht?

      Herzlich, Katja

      Antworten
      • Lynn Hoefer 14. April 2020 um 09:47 Uhr

        Hallo Katja,
        das freut mich sehr! Also ich bin definitiv kein Wildkräuterexperte, weshalb ich die Frage nicht mit 100%iger Sicherheit beantworten kann. Ich wollte letzte Woche eigentlich an einer Wildkräuterwanderung teilnehmen, aber die hat natürlich nicht stattgefunden. Ich habe gerade aber einen Bekannten gefragt, der uns immer mit Bärlauch versorgt. Er legt die Bärlauchblüten sogar wie Kapern ein. Seiner Meinung nach ist das ein Gerücht – beim schnellen Googlen hat sich das für mich auch bestätigt. Bärlauch soll wohl vor der Blütezeit am aromatischten schmecken, ist allerdings zu keiner Zeit giftig. Jedoch weise ich lieber noch einmal drauf hin, dass ich kein Kräuterexperte bin. Morgen ist aber Markt, da werde ich am Stand gerne für dich nachfragen. Melde mich dann direkt zurück.
        Alles Liebe,
        Lynn

        Antworten
    3. Martina Dücker 14. April 2020 um 10:37 Uhr

      Sehr schönes Rezept, ich werde es in dieser Woche Mal nachkochen.
      Viele Grüße Martina

      Antworten
    4. Kristina Volk 14. April 2020 um 10:45 Uhr

      Hallo Lynn,
      man hat ja dann gleich 3 Backbleche gleichzeitig im Ofen, d.h. man muss mit Umluft arbeiten. Werden denn die Kartoffeln da wirklich knusprig…..während der Spargel ja nur sanft gegart werden soll???
      Davon abgesehen, dass kaum jemand 3 Backbleche hat. Und eine Backform für 2 kg Spargel…..?
      Ich könnte mir vorstellen, dass das Rezept gut mit der Menge für 2 Personen funktioniert.
      Liebe Grüße Kristina

      Antworten
      • Lynn Hoefer 14. April 2020 um 10:50 Uhr

        Hallo Kristina,
        das ist ein guter Einwand. Wir hatten 1,5 Kilo Spargel auf dem Blech und das hat prima geklappt (und 3 Backbleche haben wir auch).
        Ich ergänze das oben mal als Hinweis. Danke fürs Mitdenken 🙂
        Alles Liebe,
        Lynn

        Antworten
    5. Silke 14. April 2020 um 10:50 Uhr

      Ich bereite den Spargel seit zwei Jahren überhaupt nicht mehr anders zu als wie in deinem Rezept beschrieben. Genial einfach und der Spargel schmeckt so viel aromatischer als im Wasser gekocht. 100 % Empfehlung!

      Antworten
      • Lynn Hoefer 14. April 2020 um 10:54 Uhr

        Hallo Silke,
        das freut mich riesig. Ich bin auch seit Jahren Team Ofenspargel. Die Bärlauch-Hollandaise musst du unbedingt dazu ausprobieren!
        Liebe Grüße,
        Lynn

        Antworten
    6. Eva 14. April 2020 um 13:17 Uhr

      Hallo Lynn,

      den Bärlauch sollte man nicht mehr nach/während der Blüte essen.
      Die Blütezeit ist ja dazu da, die Vermehrung der Pflanzen anzukurbeln und alle Kraft in die Blüten zu stecken.

      Blühenden BÄRLAUCH nicht mehr essen.

      Besten Gruß
      Mimi

      Antworten
      • Lynn Hoefer 14. April 2020 um 13:26 Uhr

        Hallo Mimi,
        danke für den Hinweis. Ich habe mich seit heute Morgen auch viel damit beschäftigt, allerdings stoße ich immer wieder auf den Hinweis, dass er immer noch gegessen werden kann, nur halt nicht mehr so aromatisch und leicht bitter schmeckt während und nach der Blüte. Hast du vielleicht eine gute Quelle, die du verlinken kannst?
        Liebe Grüße,
        Lynn

        Antworten
    7. Julia 14. April 2020 um 18:45 Uhr

      So unglaublich lecker! Vielen Dank für dieses einfache, frische und super leckere Rezept! Alle meine Esser sind begeistert 🙂

      Antworten
      • Lynn Hoefer 14. April 2020 um 19:41 Uhr

        Hallo Julia,
        das freut mich riesig! So schön, dass es dir gut geschmeckt hat. Sind die Kartoffeln auch knusprig geworden?
        Ganz liebe Grüße,
        Lynn

        Antworten
    8. Elke 14. April 2020 um 19:25 Uhr

      Liebe Lynn
      vielen Dank für das tolle Rezept.
      Machst du den Spargel und die Kartoffel zusammen in einem Backofen? Ist dann beides gleich fertig und die Kartoffeln knusprig?
      Oder hast du 2 Geräte?
      Liebe Grüße Elke

      Antworten
      • Lynn Hoefer 14. April 2020 um 19:45 Uhr

        Hallo Elke,
        ich gebe die Kartoffeln meistens etwas früher in den Ofen, da sie, je nach Größe, etwas mehr Zeit im Ofen benötigen.
        Zwei Öfen haben wir nicht, das hat mit einem Backofen bisher immer hingehauen. Du könntest natürlich auch den Spargel kochen und nur die Kartoffeln rösten oder anders herum, wenn du dir unsicher bist, wie es in deinem Ofen gelingt. Meine Rezepte sind ja immer nur Anregungen :).
        Liebe Grüße,
        Lynn

        Antworten
    9. Susanne 14. April 2020 um 20:21 Uhr

      Hallo Lynn,

      der Spargel aus dem Backofen schmeckt fantastisch! Nur die Sauce schmeckte mit dem Teelöffel Salz, wie im Rezept angegeben, leider viel zu salzig. Hast du eine Idee, wie ich das irgendwie abmildern kann? Ich habe nur leider keine Avocado mehr übrig.

      Liebe Grüße, Susanne

      Antworten
      • Lynn Hoefer 14. April 2020 um 20:36 Uhr

        Hallo Susanne,
        oh nein, das tut mir Leid! Du könntest es mit etwas Wasser, einem Schuss Orangensaft, etwas Honig oder mit dem traditionellen Trick, einer gekochten Kartoffel, versuchen.
        Ich vermerke es direkt mal oben im Rezept.
        Liebe Grüße,
        Lynn

        Antworten
    10. Susanne 14. April 2020 um 23:50 Uhr

      Vielen Dank für die Tipps! Mit der gekochten Kartoffel hat’s geklappt ;-)! Das nächste Mal salze ich einfach erst nach dem Pürieren soviel bis es für mich passt.

      Antworten
      • Lynn Hoefer 15. April 2020 um 08:12 Uhr

        Hallo Susanne,
        das freut mich! Ganz besonders auch, weil Omas Tipps einfach nie ihre Gültigkeit verlieren. 🙂
        Liebe Grüße,
        Lynn

        Antworten
    11. Jeannie 15. April 2020 um 08:18 Uhr

      Hallo Lynn,

      da ich von Deinen Rezepten immer sehr begeistert bin, habe ich gestern direkt die Ofenkartoffeln gemacht. Natürlich genau, wie beschrieben mit ins Wasser legen und so. Zusätzlich habe ich noch Süßkartoffeln auf ein Extrablech getan. Doch leider sind beide Varianten nicht wirklich knusprig geworden.
      Was könnte ich falsch gemacht haben?

      Herzliche Grüße
      Jeannie

      Antworten
      • Lynn Hoefer 15. April 2020 um 08:47 Uhr

        Hallo Jeanine,
        mhh, wichtig ist, dass du recht kleine Kartoffeln nimmst und die viertelst. Wenn wir sie halbiert haben, waren sie auch lecker, aber nicht ganz so knusprig. Dann kann es auch sein, dass du eventuell doch mehr Mehl benötigst. Das gebe ich immer etwas nach Gefühl in die Schüssel.
        Außerdem ist es sehr wichtig, dass die Kartoffeln sich nicht gegenseitig berühren, sondern Platz haben (deshalb die zwei Bleche).
        Was ich aber festgestellt habe: egal ob knusprig oder nicht, sie schmecken immer. Ich hoffe, euch haben sie dennoch trotzdem geschmeckt. 🙂
        Ganz liebe Grüße,
        Lynn

        Antworten
    12. Petra von FrauGenial 16. April 2020 um 13:08 Uhr

      Danke für das inspirieren Lynn! Seit der Quarantäne komme auch ich wieder mal vermehrt so richtig zum Kochen. Seit meinem letzten Spargel Unfall ( weißer Spargel in den Kochtopf geschmissen, dabei Salz drüber gestreut, dummerweise ohne Wasser, die Hälfte Spargel verbrannt, die anderen erstaunlicherweise auf den Punkt, wie meine Freundinnen das zum Besten gaben) werde ich mich heute an dem Spargelgericht mal versuchen. Wünsch mir Glück!

      Antworten
      • Lynn Hoefer 16. April 2020 um 18:06 Uhr

        Hallo Petra,
        haha dann wünsche ich dir wirklich viel Glück! Bei mir war’s bisher immer der Sauerteig. Hab jeden Schritt verkackt :D. Gerade ist aber ein neues Brot im Ofen und ich hoffe, dass ich diesmal nichts falsch gemacht habe.
        Ganz liebe Grüße,
        Lynn

        Antworten
    13. Kerstin Barth 16. April 2020 um 17:45 Uhr

      Ahhhh wie lecker. Hab gestern schon die Bärlauchsoße gemacht (genial lecker auch einfach nur auf Brot) und war heute extra nochmal auf dem Wochenmarkt um mich mit Spargel, Bärlauch und Avocado einzudecken. Das wird morgen Mittag ein Festessen. Danke für das tolle Rezept

      Antworten
      • Lynn Hoefer 16. April 2020 um 18:08 Uhr

        Hallo Kerstin,
        ich sag dir, wir standen neulich auch in der Küche und haben mit der Familie gefacetimed und ehe ich mich versah, hatten wir fast die gesamte Bärlauchsauce mit den Kartoffeln weggesnackt. Den Spargel gab’s dann nur noch mit den Resten :D.
        Viel Spaß beim Festessen am Wochenende!
        Liebe Grüße,
        Lynn

        Antworten
    14. Silke 17. April 2020 um 15:24 Uhr

      Hey Lynn, morgen muss ich dieses tolle Essen machen, welches Mehl würdest du in der glutenfreien Variante für die Kartoffeln nehmen?
      Dein himmlisch glutenfreies Vollkornbrot aus deinem ersten Buch ist gerade im Ofen ( falls noch Bärlauchdip übrig bleibt )
      Liebe Grüße
      Silke

      Antworten
      • Lynn Hoefer 17. April 2020 um 18:16 Uhr

        Hallo Silke,
        du kannst eigentlich jedes glutenfreie Mehl nehmen. Was auch gut funktioniert, ist einfach Kartoffelstärke.
        Ganz liebe Grüße,
        Lynn

        Antworten
    15. Andrea 17. April 2020 um 17:16 Uhr

      Hallo Lynn,

      ich habe sehr viel Bärlauch und möchte den Dip auf Vorrat machen. Kann ich ihn einfrieren?

      Liebe Grüße
      Andrea

      Antworten
      • Lynn Hoefer 17. April 2020 um 18:16 Uhr

        Hallo Andrea,
        mhh, ich hab’s noch nicht ausprobiert. Wenn überhaupt würde ich nur den Bärlauch einfrieren, allerdings soll er dadurch sein Aroma verlieren. Am besten macht man bei Bärlauch ein Pesto mit recht viel Öl, was das Bärlauch konserviert.
        Ich würde Einfrieren also nicht empfehlen.
        Liebe Grüße,
        Lynn

        Antworten
    16. Elke 17. April 2020 um 20:45 Uhr

      Ohhh…. Mhhhh…. trifft es wirklich sehr gut! Super lecker und ganz easy zu kochen, weil ja (fast) alles der Ofen macht.
      Die Bärlauch-Hollandaise ist super lecker. Zum Spargel ist sie mir fast schon ein bißchen zu intensiv, aber zu den Kartoffeln schmeckt sie prima. Da werde ich sicher auch noch mal die Variante mit weißen Bohnen probieren…
      Vielen Dank für das tolle Rezept!

      Antworten
      • Lynn Hoefer 18. April 2020 um 08:49 Uhr

        Hallo Elke,
        das freut mich riesig! Mit Bohnen ist es auch super lecker geworden – so hat man auch gleich einen recht proteinreichen Dip.
        Hab ein schönes Wochenende!
        Liebste Grüße,
        Lynn

        Antworten
    17. Nadine 17. April 2020 um 23:44 Uhr

      Ein super leckeres Rezept! So ganz anders, als wir Spargel normalerweise zubereitet haben. Ich werde ihn nur noch im Ofen garen und Bärlauch passt super dazu. Morgen gibts auch noch deine Muffins mit Bärlauch.
      Liebe Lynn, vielen Dank für deine köstlichen Rezepte!

      Antworten
      • Lynn Hoefer 18. April 2020 um 08:47 Uhr

        Hallo Nadine,
        wie schön! Wir haben gestern auch wieder alles für den Bärlauch-Dip eingekauft. Sind leicht süchtig :D. Die Muffins sind auch so lecker.
        Viel Spaß beim Backen und ein schönes Wochenende,
        Lynn

        Antworten
    18. Jana 18. April 2020 um 13:47 Uhr

      Hallo zusammen,

      ich koche das morgen nach, mir unseren eigenen Kartoffeln und Spargel. Deswegen hier 2 Tipps:

      Es kommt auch auf die Kartoffel*sorte* an.

      Zweitens: Spargel hat kein hartes Ende. Spargel ist ein Spross. Ja, irgendwann wird er „holzig“. Dann ist das aber die gesamte Stange.
      Wenn man frischen Spargel kauft (und die Quietschtests sind auch keine Qualitätskontrolle), schält man ihn und schneidet unten nur 1-2 mit dem Schäler vorüber. Nicht mehr! Also nur wenige Millimeter abschneiden und keine Zentimeter.
      Das muss man nur bei eingetrocknetem Spargel zB aus dem Supermarkt oder wo so eine Manschette umzu war.

      Das Gleiche gilt für grünen Spargel. Ein gewisser Herr Mälzer hat mal etwas von einer Sollbruchstelle am holzigen Ende erzählt. Wir schälen nur das untere Drittel, den Teil mit einer gestern Schale. Und wie bei weißen Spargel: 1-2 mit dem Schäler unten abschälen.

      Antworten
    19. Sophie 18. April 2020 um 18:53 Uhr

      Bin ab jetzt auch Team Ofen-Spargel. Haben ihn gerade nach Deinem Rezept zubereitet und fanden ihn ganz toll! Viele Dank!

      Antworten
    20. Cécile 22. April 2020 um 13:23 Uhr

      Hallo Lynn,
      Vielen Dank für dieses super Rezept. Ich habe beide Varianten ausprobiert,schmecken wirklich beide toll, und was so schön ist, man kann so richtig viel Sauce, respektive Pesto dazu nehmen. Ich habe früher selten Spargel gemacht, weil es für mich auch nicht stimmte, sie im Wasser zu kochen, und der fettigen Sauce, bei der ich nicht wusste, wie anders machen. Grossen Dank.
      Ist auch so wunderbar, immer wieder Rezeptideen zu bekommen zu den Jahreszeiten. Das gibt mir immer schnell Ideen, wie ich den Wochenplan gestalte.
      Herzliche Grüsse
      Cécile

      Antworten
      • Lynn Hoefer 26. April 2020 um 09:20 Uhr

        Liebe Cécile,
        danke für dein wunderbares Feedback. Es freut mich wirklich sehr, dass die dieses und auch die anderen Rezeptideen gefallen. Es ist mir wirklich ein großes Anliegen, mehr zum saisonalen, regionalen Essen zu inspirieren.
        Alles Liebe und Gute für dich,
        Lynn

        Antworten
    21. Chrissie 23. April 2020 um 18:10 Uhr

      Hallo, ein sehr verführerisches Rezept. Leider habe ich jetzt, mittendrin, eine Frage. An welcher Stelle kommt wie die Avocado in die Hollodaise?
      Oder habe ich was übersehen. Die anderen zufriedenen Köche scheinen ja zu wissen, wie es geht…oder habe ich was überlesen?

      Danke und liebe Grüße
      Chrissie

      Antworten
      • Lynn Hoefer 26. April 2020 um 09:16 Uhr

        Hallo Chrissie,
        Avocado oder Bohnen stecken im Begriff “alle Zutaten”. Also alle Zutaten in eine Schüssel geben :).
        Liebe Grüße,
        Lynn

        Antworten
    22. Sue 23. April 2020 um 20:18 Uhr

      Liebe Lynn,

      Ich bin begeistert! Auch wenn ich mich beim Spargel schälen wieder daran erinnert habe, wieso ich die letzten Jahre nur grünen Spargel gekocht habe. Bärlauch gab es leider nirgends, hab die Bohnenvariante mit Petersilie und Knoblauch gemacht, die Dattel weg gelassen und weniger Öl dran gemacht. Anstatt der Kartoffel gab es bei mir Radicchio Salat mit ein bisschen Zitronensaft und Olivenöl. Es war ein Gedicht! Hab den Link zum Rezept schon an ganz viele geschickt, damit sie es auch kochen! Falls ich irgendwann noch Bärlauch finden sollte, werde ich es damit auch noch mal probieren aber Petersilie und Knoblauch funktioniert ja glücklicherweise das ganze Jahr.

      Antworten
      • Lynn Hoefer 26. April 2020 um 09:15 Uhr

        Hallo Sue,
        wie schön! Danke für deine Unterstützung durch das Weiterleiten. Davon lebt OhhhMhhh ja auch :).
        Petersilie und Knoblauch funktionieren super, das haben wir auch schon ausprobiert. Koriander ist in dem Dip auch ein Gedicht, wenn man ihn mag.
        Alles Liebe,
        Lynn

        Antworten
    23. Nadine 25. April 2020 um 20:44 Uhr

      Liebe Lynn, wir haben das Rezept schon wieder nachgekocht. Dieses Mal auch mit Minze in der Soße, die hatte ich beim letzten Mal nicht da. Es schmeckte tatsächlich noch besser. Die Soße pur ist als Dip auch echt der Hammer. Was mache ich nach der Börlauch-Zeit? Bärlauch durch Ruccola oder Basilikum ersetzen? Ggf mit Knoblauch?
      Ein schönes Wochenende
      Nadine

      Antworten
      • Lynn Hoefer 26. April 2020 um 09:13 Uhr

        Hallo Nadine,
        das freut mich riesig. Nach der Bärlauchzeit können eigentlich jegliche Kräuter deiner Wahl verwendet werden. Wir haben schon Petersilie und Koriander ausprobiert, da die Zitrone durch Limette ersetzt und natürlich eine Knoblauchzehe dazugegeben. Gerade ist die Zeit der Knoblauchrauke, das würde auch prima passen. Schnittlauch ist ebenfalls möglich, auch Dill kann ich mir gut vorstellen. Wie gesagt, einfach mit verschiedenen Kräutern spielen. Da kann man eigentlich nicht so viel falsch machen.
        Viel Spaß beim Ausprobieren!
        LG
        Lynn

        Antworten
    24. Anne | ZeichenBlog.net 27. April 2020 um 11:58 Uhr

      Hallo liebe Lynn,

      ich habe am Wochenende den Spargel und die Kartoffeln aus Deinem Rezept nachgekocht! Es war super lecker. Für den Dip fehlten mir einige Zutaten, daher muss ich diesen noch nachholen.
      Ich glaub, dass ich Spargel ab jetzt immer so zubereiten werden, wie Du es beschreibst. Vorher habe ich ihn normal gekocht, aber aus dem Ofen und direkt mit knusprigen Kartoffeln dazu war total super. Und so schön unkompliziert ohne Töpfe!
      Herzlichen Dank für das tolle Rezept und alles Liebe … Anne

      Antworten
    25. Yvonne 29. Mai 2020 um 09:22 Uhr

      Hallo Lynn,

      im Mai (also erst kürzlich – letzte oder vorletzte Woche?) hast Du im Freitags-Newsletter ein Rezept für Spargel aus dem Ofen (mit Tomaten, Pesto und Kartoffeln) zur Verfügung gestellt.
      Jetzt hab ich alles eingekauft, finde das Rezept aber nicht mehr 🙁 und hoffe, dass Du mit weiterhelfen kannst.

      Herzlichen Dank und liebe Grüße. Yvonne

      Antworten
      • Steffi 29. Mai 2020 um 09:24 Uhr

        @Yvonne: Liebe Yvonne, hast du noch unseren Newsletter? Da war’s drin. Unten in unseren Newslettern gibt es eine Archivfunktion, darüber findest du es auch. Herzliche Grüße, Steffi

        Antworten
    26. Yvonne 29. Mai 2020 um 12:36 Uhr

      Hallo Steffi,

      den Newsletter habe ich leider nicht mehr. An Euer Archiv komme ich nicht. Bei Klick auf Newsletter kommt immer nur die Anmeldemöglichkeit zum Newsletter.

      Danke für die Unterstützung
      Yvonne

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