Wonach ist dir heute?

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Wenn man wie ich erst mit 34 Jahren ein Kind bekommt, viele Freundinnen hat, die schon Mama sind, zwei Schwestern mit je zwei Kindern und von Beruf Journalistin ist, die schon viel über das Thema geschrieben hat, dann kennt man sie: die wilden Geschichten zum Thema Geburt. Dann weiß man, was alles schief gehen kann oder wie schlimm es von vielen Frauen empfunden wird. Und wenn man dann selbst schwanger ist, gibt es viele unaufgeforderte Kommentare und Geschichten zu hören. Selten schöne, dafür viel plötzliches Schweigen und diese bedeutungsschwangeren Blicke.

Aber, und darüber freue ich mich gerade sehr, da unser Geburtstermin immer näher rückt, es gibt sie auch: die guten Geschichten. Geburten, bei denen alles gut lief. Die eine Inspiration und vor allem beruhigend sind für Erstgebärende. Weil Kopfkino hat man ja selbst schon genug. Dass man vor allem Schmerzen aushalten muss und an seine Grenzen geht beziehungsweise weit darüber, weiß auch jeder. Deshalb ist es schön zu wissen und zu sehen, dass es bei Geburten auch lustige Momente geben kann, in denen gelacht, ja sogar getanzt wird. Dass das sogar dem Geburtsprozess hilft. So hat es auch die großartige (Hochzeits-) Fotografin Kristina Assenova mit ihren Freunden Melanie und Pierre-Jean, die innerhalb von 24 Stunden Zwillinge per Spontangeburt zur Welt gebracht haben, erleben und dokumentieren dürfen. Aus ihren Bildern hat sie ein wunderschönes Video gemacht, das wirklich motiviert. Und keine Sorge, es gibt nichts Gruseliges zu sehen. Dafür aber ganz viel Liebe.

WWW.KOENIG-PHOTOGRAPHIE.DE

a happy birth story from Kristina Assenova on Vimeo.

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Kennt ihr auch so schöne Geschichten dieser Art? Ich würde mich sehr freuen, sie zu hören!

[herz steffi mitte]

P.S.: Melanie ist übrigens eine super Brautstylistin, die oft mit Kristina zusammenarbeitet, die beiden hat man sehr gern um sich an dem großen Tag.

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Kati 11. Juli 2014 um 08:34 Uhr

    Liebe Steffi!
    Das waren mal wieder sehr schöne Gedanken von Dir, die ich mir gerade, kurz nachdem ich mich ungelenk aus dem Bett rollte (obwohl erst 28. SSW), durchgelesen habe. Ich kann Dir nur voll und ganz beipflichten…. Ich verstehe auch nicht, warum so viele gruselige Geshichten über Geburt und Schwangerschaft kursieren und so wenige, die uns Mut machen. Ich habe meine Tochter Ruby vor fünf Jahren per Notkaiserschnitt schon in der 29. SSW zur Welt bringen müssen, gefolgt von 8 Wochen Krankenhaus für die Kleine. Alles ist gut ausgegangen. Und wenn es jemand hören will, dann erzähle ich das auch gerne. Aber eben mit dem Fokus daraus, dass wir großes Glück hatten und eine tolle Tochter haben.
    Jetzt bin ich mit dem zweiten Mädchen schwanger und obwohl das jetzt nicht mein erstes Mal ist, wird alles neu für mich sein. Ich habe noch nie spontan entbunden und alles andere auch nicht erleben dürfen, was eben zu einer ‘normalen’ Geburt und der Zeit danach dazugehört. Ich glaube, in dieser Phase des Lebens kommt vieles ganz anders als wir uns das vorher so vorgestellt haben und damit muss man dann eben umgehen lernen. Aber ohne die ganz große Angst im Nacken, dafür mit viel Vorfreude und Zuversicht! Alles, alles Liebe für Dich!

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  3. Sue 11. Juli 2014 um 08:59 Uhr

    Guten Morgen! Vielleicht eine doofe Frage – wo finde ich das Video denn?
    Irgendwie ist es nicht unter den Namen der beiden Damen verlinkt und auch nicht hier eingebettet…
    Oder es liegt an meiner Morgenblindheit….
    Danke jedenfalls für den Tipp!

    Antworten
  4. sarahemily 11. Juli 2014 um 09:08 Uhr

    Ich hatte letztes Jahr das große Glück meine Schwester zur Geburt ihrer ersten Tochter begleiten zu können. Viele waren im Vorfeld skeptisch, ob das wirklich so eine gute Idee ist, wenn man selber keine Kinder hat. Ich bin froh, dass ich nicht auf die Skeptiker gehört habe. Klar, es war eine Geburt mit den typischen Aufs und Abs (meine Schwester ist selber seit 10 Jahren Hebamme, ich kannte also ein paar Geschichten ;)), aber alleine dafür, dass ich den Moment als meine Schwester ihre Tochter das erste Mal sah und ihre Reaktion darauf miterleben durfte, hat es sich geloht, alles davor miterleben zu dürfen.

    Jetzt ein Jahr später bin ich selber schwanger und bekomme im Januar (mit 34 ;)) mein erstes Kind. Und was das Thema “Geburt” betrifft, bin ich tatsächlich vollkommen entspannt. Meinte meine Schwester gestern beim Mittagessen doch erst zu mir: “Die Geburt war einfach so ein tolles Erlebnis. Ich denke gerne daran zurück.”.

    Ich wünsche dir alles Gute und bin mir sicher, dass es auch bei dir ganz wunderbar wird.

    Antworten
  5. Kathrin 11. Juli 2014 um 09:12 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich hatte das große Glück eine vergleichsweise entspannte Geburt, wenn man das überhaupt von einer Geburt sagen kann, zu haben. Als ich zwischen den Presswehen gelächelt habe, meinte die Hebamme, dass ihr das auch nicht so häufig passiert. Die Geburt das eigenen Kindes ist doch nun wirklich ein Grund zum lächeln. Ok, manchmal ist einem trotzdem nicht danach oder hat gar keine Zeit dazu.
    Klar habe ich vorher auch die ganzen Geschichten gehört, aber mir gar keinen so großen Kopf darum gemacht. Ich denke es ist schon wichtig nicht blauäugig an eine Geburt ran zu gehen, sondern zu wissen, dass und was vielleicht alles nicht so optimal oder auch komplett daneben laufen kann. Aber grundsätzlich sollte man positiv und so gelassen wie möglich bleiben.
    Ich war auch von den Schmerzen geschockt oder besser beeindruckt. Aber es läuft ja auch immer anders und jede empfindet ja auch Schmerzen anders oder kann besser oder schlechter damit umgehen.
    Und auch wenn es lange dauert, es ist doch immer eine vergleichsweise kurze Zeitspanne. Eine Reihe von schlaflosen Nächten mit Geschrei sind dann fast schlimmer

    Antworten
  6. Lisa 11. Juli 2014 um 09:16 Uhr

    Liebe Steffi,

    Ich sehe leider auch kein Video…
    Aber ich kann Dir sagen: ich hatte eine schwierige Geburt, da mein Kleiner 57 cm groß, 4.250 g schwer war. Und soll ich Dir was sagen? Ich fand es dennoch grandios und der Stolz, den ich (und mein Mann) empfunden habe, dass ich das geschafft habe, ist einmalig! Alles wird gut! Man braucht keine Angst zu haben…

    Antworten
    • Steffi 11. Juli 2014 um 09:22 Uhr

      @Lisa: Das hatte sich verpiselt das Video, jetzt müsste es aber wieder zu sehen sein, ja? Und stimmt, mit dem richtigen Mann an der Seite ist eh alles nur halb so schlimm! 🙂

      Antworten
  7. nina 11. Juli 2014 um 09:18 Uhr

    Ich kann Deine Gedanken gut nachvollziehen, denn exakt das gleiche ging mir auch durch den Kopf. Am Ende des 1.4.2014 war ich schlauer, denn da hatte ich meine erste Geburt dann hinter mir. Ich weiß nicht, warum sie immer “das schönste Erlebnis” oder das “schlimmste Erlebnis” sein muss.
    Bei uns gab es auch Komplikationen, aber nichts unglaublich dramatisches – zumindest im nachhinein. Letztlich ist man während der Geburt so mit sich beschäftigt, dass einfach alles passiert, was passieren muss. Ich habe mir da keine Gedanken um irgendwas gemacht außer, dass das Kind da raus muss. Alles andere passierte einfach und das Krankenhauspersonal hatte alles fest im Griff.
    Ich bin einfach sehr glücklich, dass ich dieses Wunder der Geburt in meinem Leben (mindestens) einmal erleben durfte. Es ist etwas besonderes was da passiert. Und wahrscheinlich der einzige Schmerz, der wirklich innerhalb von einer Sekunde auch plötzlich wieder weg ist. Das hat mich wahnsinnig fasziniert.
    Meine Hebamme sagte vor der Geburt: die Natur mutet der Frau keinen Schmerz zu, den sie nicht aushalten kann. Das habe ich mir vorher immer gesagt und bin deshalb entspannt in die Geburt rein. Während der Geburt zweifelt man daran vielleicht auch mal…aber im nachhinein stimmt es schon. Zumindest bei mir 🙂
    Man steckt nicht drin und kann es nicht beschreiben. Ich nehme mir im Freundeskreis einfach vor, den werdenden Müttern nun ein bißchen Entspannung mitzugeben. Was anderes kann man nicht machen, denn jeder Mensch empfindet Schmerz unterschiedlich und jede Geburt läuft total unterschiedlich. Man kann nichts planen. Auch wenn wir das immer so gerne wollen!
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Liebe und Gute!
    Nina

    Antworten
  8. Kristin aka Frau Süd 11. Juli 2014 um 09:18 Uhr

    Liebe Steffi!
    Oh ja, ich kenne diese Horrorgeschichten zu genüge und musste aber leider auch wiederholt feststellen, dass oft die Mütter sich gegenseitig damit “überbieten”, wer die schlimmste/anstrengendste/schmerzhafteste Geburt hatte. So nach dem Motto: je härter die Geburt war, desto besser bist Du als Mutter 😉
    Ich selbst habe vier Kinder auf die Welt gebracht, teils ganz schöne Brummer (wobei ich selbst sehr zierlich bin) und: alle Geburten waren wunderschöne Erlebnisse, die ich komplett ohne jede Schmerzmittel, Betäubungen, Narkosen, Verletzungen oder schwerer Komplikationen gemeistert habe. Und auch wenn eine Geburt definitiv nicht schmerzfrei ist, so sind diese vier Geburten das beste was ich erlebt habe und ich würde jederzeit und sofort wieder ein Kind auf die Welt bringen! Also nichts mit Horror!
    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du eine ebensolche Geburt erleben darfst und vor, während und hinterher genauso darüber denkst und empfindest!
    Alles Liebe,
    Kristin

    Antworten
  9. Julia 11. Juli 2014 um 09:24 Uhr

    Hey,
    ich bin selbst assistenzärztin in der gynäkologie und habe letztes jahr mein erstes kind bekommen. Es war ein langes (aber dank pda gut aushaltbares) erlebnis mit dem allerbesten ergebnis das man sich vorstellen kann.
    ich hab nur den einen wichtigen tipp für dich: hör auf deine hebamme, versuch dich auf sie zu konzentrieren und vor allem in der letzten phase der geburt ihren “anweisungen” zu folgen…das macht vieles einfacher finde ich.
    ich wüsch dir (und deinem mann) eine tolle geburt ohne komplikationen und ein gesundes baby !!!
    lg

    Antworten
  10. Antje 11. Juli 2014 um 09:25 Uhr

    Liebe Steffi,

    ich habe eine gute Geschichte und zwar meine eigene… Inzwischen ist es zwölf Jahre her, doch ein solches Erlebnis vergisst man ja nicht.
    Ich hatte eine unkomplizierte Schwangerschaft, war fit, habe bis zum Beginn des Mutterschutzes voll gearbeitet, einzige Probleme waren die Cebit am Beginn der Schwangerschaft mit langen Arbeitstagen; der 11. September (da ging es mir echt schlecht, weil ich einfach nicht wusste was passieren wird); einmal hatte ich stundenlang Krämpfe, was extrem unangenehm war und ein Umzug von Berlin nach Mainz mit Beginn des Mutterschutzes, wo ich dann ohne Frauenarzt und ohne Klinik, ohne Geburtsvorbereitung und ohne Hebamme dastand. Ich hatte so gut wie keine Babyausstattung, keinen Kinderwagen…. Du kannst dir also mein Programm vorstellen. Trotz einiger Probleme (der empfohlene Frauenarzt nahm keine neuen Patientinnen; die Suche nach einer Hebamme war extrem schwierig, da so gut wie alles ausgebucht waren; beim Geburtsvorbereitungskurs war ich nur zwei Mal) fügte sich alles. Das letzte Krankenhaus habe ich sechs Tage vor dem errechneten Geburtsstermin besichtigt. Dort wurde zwar gerade die Geburtsstation neu gestaltet und es gab nur behelfsmäßige Kreissäle, trotzdem entschied ich mich für diese Klinik, da das Personal sehr nett war.
    Am errechneten Geburttermin war ich noch einmal zur Untersuchung bei der Frauenärztin, alles ok. Am Tag danach war ich in der Stadt, dann am Nachmittag gegen 17.30 Uhr verspürte ich mit einem Mal ein unangenehmes Druckgefühl, welches kaum einmal aufhörte. Nach 20 min erschien es mir doch komisch und ich rief meinen Mann an, ich wisse nicht was das sei, aber es sei komisch und er solle doch mal kommen. Gegen18.45 Uhr war mein Mann da und wir machten uns sicherheitshalber auf den Weg in die Klinik. Ich war immer noch unsicher was das war, Wehen habe ich mir ganz anders vorgestellt. Beim Aussteigen aus dem Taxi bekam ich heftiges Nasenbluten, dann machten wir uns auf den Weg zum provisorischen Kreissaal. An der Tür begrüsste mich eine Hebamme mit der Bemerkung: „Oh, sie haben Nasenbluten!“ und ich entgegnete „Ja, doch deshalb bin ich nicht hier, es kann sein mein Kind kommt.“ Beim Anschluss an den Wehenschreiber zeigten sich keine Wehen, doch eine Untersuchung zeigte einen starken Druck auf den Muttermund. Ich kam in einen behelfsmäßigen Kreissaal und entband auf einem normalen Krankenbett. Der Muttermund öffnete sich recht schnell, ich war sehr konzentriert auf die Wehen und die richtige Atmung und hatte noch immer keinen starken Schmerzen. Die Hebamme schaute ab und an vorbei, ansonsten waren wir auch viel alleine. Dann ging alles sehr schnell, als mir die Ärztin die Pronüle legen wollte, sagte die Hebamme: „Dafür ist keine Zeit mehr, das Kind kommt jetzt.“ Binnen weniger Minuten war mein Sohn da, es war während der Wehen zeitweise unangenehm, doch als ich dachte, jetzt gehen die Schmerzen richtig los, war mein Sohn auch schon da. Da war es 21.24 Uhr, Mutter und Sohn gesund, wirklich schlimm war es nie.
    Trotz hoher Bilirubinwerte wurden wir am dritten Tag nach der Geburt entlassen, das Wochenende stand vor der Tür und wir mussten jeden Tag ohne Auto in die Klinik, um die Bilirubinwerte überprüfen zu lassen. Ab Montag sanken dann endlich die Werte, so dass keine Lichttherapie erforderlich war.
    Alles in allem eine leichte Geburt. Ich habe auch vorher keine Akupunktur gemacht, da es in unserer Familie fast immer schnelle Geburten gab (Bei meiner Oma kam die Hebamme zu spät, ich kam sechs Wochen zu früh, aber zumindest im Krankenhaus, meine Geschichte hast du nun gelesen).
    In einem Buch über Geburten habe ich damals gelesen „Besser erst einmal abwarten als zuviel zu erwarten.“ und das war mein Mantra, wenn die Angst kommen wollte. Ich war sehr ruhig und konzentriert, ich hatte nie das Bedürfnis zu schreien o.s., Ärztin und Hebamme meinten, sie noch nie eine so ruhige Geburt erlebt (das kann ich mir zwar nicht vorstellen, doch sie haben es gesagt). Die Tränen des Glücks liefen dann erst nach der Geburt.
    Soviel zu meiner Geschichte, wenn du Fragen hast, dann stell sie ruhig. Ich wünsche dir alles Liebe und Gute und eine schöne Geburt.

    Ganz liebe Grüße
    Antje

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  11. elisa 11. Juli 2014 um 09:29 Uhr

    liebe steffi,

    ich schätze dich als einen sehr neugierigen menschen ein und rate dir, dir diese Eigenschaft zunutze zu machen.
    ich habe mich jedenfalls sehr auf die Geburt als ein absolut neues und einmaliges Erlebnis gefreut und war verdammt neugierig, was das denn jetzt werden würde.mein einziges mantra war immer, dass ich nicht ewig in den wehen liegen will.
    und so kam es dann auch – 3,5 stunden nach ankunft in der Klinik war mein kind da.vielleicht hilft positives visualisieren, wahrscheinlich habe ich das gemacht, ohne es mir groß vorzunehmen.
    hab einfach ein positives Gefühl und ein lächeln auf den Lippen, wenn du dran denkst, das hilft ganz sicher!
    und selbst wenn es nicht so laufen sollte, wie du es dir wünschst – auch eine noch so lange Geburt ist, verglichen mit dem gemeinsamen leben, sooooooooooo kurz….alles gute für dich!

    Antworten
  12. Jenny 11. Juli 2014 um 09:36 Uhr

    Tolles Video! Mir fehlen die Worte….Sooo viel Liebe!

    Antworten
  13. Elisa 11. Juli 2014 um 09:37 Uhr

    Liebe Steffi,
    vielleicht liegt es daran, dass sehr sehr viele Geburten eben nicht so laufen wie die Frau sich das gewünscht hätte. Nach der Geburt meines Sohnes habe ich mit vielen Frauen in meinem Umfeld über ihre Geburtserlebnisse gesprochen. Von keiner habe ich gehört, dass alles optimal lief. Mit Medikamenten vollgepumpt, an zig Geräte angeschlossen und so ans Bett gefesselt von Ärzten und Hebammen bevormundet (und nein ab einem bestimmten Punkt kann man nicht mehr widersprechen). So kann man unter Umständen eben nicht mehr tanzen… Jede dieser Frauen hat ihr mehr oder weniger kleines, individuelles Trauma davon getragen (selten hatte das etwas mit dem Geburtsschmerz zu tun!). Die Erinnerungen verblassen schnell und ich denke, das ist von der Natur auch so vorgesehen. Doch manchmal sind sie eben da und dann kommt das Bedürfnis darüber zu sprechen. Dass eine Schwangere, dafür der falsche Gesprächspartner ist, will ich dir nicht absprechen.
    Ich wünsche dir ein wundervolle, entspannte und komplikationslose Geburt.

    Antworten
  14. Sarah 11. Juli 2014 um 09:45 Uhr

    Den Tränen nah… Wunderschöne Szenen!
    Für Dich und deinen Mann weiterhin alles alles Liebe!

    Antworten
  15. Evi 11. Juli 2014 um 09:46 Uhr

    Liebe Steffi.

    Wunderschönes Video. Ich bin sehr gerührt und habe ein paar Tränen in den Augen. Das Video hat in mir wieder genau solche Gefühle hervorgerufen, weil ich es selbst vor genau 9 Monaten erlebt habe. Trotz nicht geplanten Kaiserschnitt (leider musste dann Not-Kaiserschnitt gemacht werden) war alles perfekt. Allles super schön. Natürlich hatte ich viele-viele Stunden höllische Schmerzen. Aber es waren wie Wellen. Sie kamen und nach ein paar Sekunden gingen sie auch wieder. Es hielt sich aushalten, aber dann irgendwann auch nicht mehr. Wirklich, es war dann sehr schmerzhaft, werde nicht lügen. Aber trotz allem war es sehr bewegend, sehr emotional und einfach wunderschön. Ich danke den lieben Gott soooo sehr, dass ich dieses wunderschönes und unvergessliches Moment mit meinem Mann teilen und erleben dürfte. Und genau das Moment, wenn sie unseren Sohn auf die Welt rausgeholt hatten und uns gezeigt hatten – das vergesse ich NIEMALS in meinem Leben. Wir haben uns mit meinem Mann angeschaut und beide gleichzeitig geweint. Geweint vor Glück. Das war pures Glück, so wunderschön. Das muss man selber erleben. Noch heute, und ich weiß, es wird auch in 10 oder 20 Jahre auch noch so sein, haben wir Tränen in den Augen, wenn wir an diese Moment denken. Unberschreiblich. Einzigartig, Pures Glück, was man sonst nie erlebt.

    Ich wünsche Dir eine wunderschöne Geburt ohne viele Schmerzen. Ich ermutige Dich – gehe positiv eingestellt hin. Alles wird gut, alles wird schön.
    Und noch was – man vergisst wirklich sehr schnell das ganze Theater und die höllische Schmerzen, so bald man das kleine Glück sehen und in den Armen halten darf. Ganz sicher.

    Alles Liebe.
    Eva

    Antworten
  16. Frieda 11. Juli 2014 um 09:48 Uhr

    Liebe Steffi,
    ein wunderschöner Film ist das! Da sind mir glatt die Tränen gekommen. Man ist sofort wieder bei der Geburt des eigenen Kindes (und das ist inzwischen schon 12 Jahre und 8 Tage her!) und erinnert sich an dieses unglaubliche Gefühl, diese kleine Portion Mensch dann endlich in die Arme zu bekommen. Und exakt in diesem Moment ist alles vergessen, was vorher war und man kann nur noch staunen und weinen vor Glück und dieses kleine Wesen starrt dich mit grossen Augen an und du weißt: das ist einmalig. Was besseres wird dir nie wieder passieren. Und du speicherst diesen Augenblick in deinem Herz ab, damit du ihn immer mal wieder (wenn die Zicke durchkommt beim Kind oder die pubertären Ausbrüche dich zum Verzweifeln bringen) vor Dein inneres Auge rufen kannst. Jede Geburt ist individuell, jeder erlebt es anders und irgendwo zwischen all diesen Möglichkeiten wird Deine Geburt angesiedelt sein. Und (so hab ich es mir damals gesagt und ich habe “Mein Baby” & Co hoch und runter geschaut…): Was rein kommt, kommt auch wieder raus. Und genau so ist es. Und es ist eine wunderschöne Erfahrung, die Dich nur stärker macht und glücklich. Da darfst Du Dich auf jeden Fall drauf freuen! Alles Liebe, Frieda

    Antworten
  17. Nicole 11. Juli 2014 um 09:53 Uhr

    Liebe Steffi,
    was für ein tolles Video! Ohja, die Gruselgeschichten hört wohl jede Frau beim ersten Kind. Ich habe mich bei der Geburt meiner Tochter davon nicht beeinflussen lassen. Die Kleine wurde im Geburtshaus entbunden, es waren nur mein Mann, unsere wundervolle Hebamme und eine weitere Hebamme dabei. Es war eine so schöne und vertraute Atmosphäre und das schönste Erlebnis meines Lebens. Bei unserem zweiten Kind wollen wir es wieder genauso machen – egal was andere davon halten!
    Ich wünsche dir noch eine schöne Restschwangerzeit und eine wunderschöne Geburt.
    Liebe Grüße
    Nicole

    Antworten
  18. Caro 11. Juli 2014 um 09:54 Uhr

    Liebe Steffi,

    “jede Wehe bringt dich deinem kleinen Glück ein Stück näher”. Dieser Spruch von meiner Hebamme hat mich total entspannt und positiv gestimmt. Ich durfte ein unglaublich schöne Geburt erleben.
    Ich wünsche dir von Herzen alles Liebe!

    Antworten
  19. Heike 11. Juli 2014 um 09:59 Uhr

    Geweint vor lauter “gerührt sein” und die plötzliche Erkenntnis – Mensch, mein Mann war bzw. IST genau so, wie dieser glückliche Mann hier im Video zu sehen ist. Nicht, dass das neu ist, aber mir wurde es ganz plötzlich wieder so bewusst und dafür bin ich dankbar! Nicht nur über eine glückliche Geburt, gesundes Kind… sondern den wunderbaren Mann an MEINER Seite zu wissen – was für ein Geschenk und deshalb kann man sovieles schaffen, auch eine Geburt, die viel von einem fordert mit dem Wissen wenn du das alles gemeinsam geschafft hast, dann bist du noch viel reicher im Inneren, so erfüllt, so glückselig, das wird so lange anhalten, Teil von dir sein und dich in schweren Momenten stützen! Danke für diese großartigen Bilder am Morgen, bevor mein Tag mich fordern wird!
    Von Herzen alles, alles Gute für euch liebe Steffi!
    Heike

    Antworten
  20. Nanna#s 11. Juli 2014 um 10:18 Uhr

    Liebe Steffi,
    einen der wertvollsten Sätze hatte mir meine Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs gesagt: “Jede Frau kommt an den Punkt, an dem sie denkt, sie kann nicht mehr. Aber glaubt mir, dann dauert es nur noch wenige Wehen und ihr könnt euer Wunder im Arm halten!”
    Und es stimmt, als mein kleines Wunder vor zwei Jahren auf die Welt kam, dachte ich nach 20 Stunden auch “Jetzt geh’ ich heim, ich schaff’ das nicht mehr!” und einen kurzen Augenblick später konnten wir vor Glück kaum noch an uns halten. Ich bin im Nachhinein froh über jede einzelne Stunde, die wir gespannt auf diesen magischen Moment gewartet haben – können wir doch stolz auf uns sein, die erste Hürde unseres Lebens zu dritt gemeinsam erfolgreich gemeistert zu haben! Und ich freue ich schon jetzt darauf, mit meinem Mann noch einmal ein Wunder zu vollbringen…
    In dem Sinne – bleibt wundervoll!
    Deine Nanna#s

    Antworten
  21. Claudia 11. Juli 2014 um 10:52 Uhr

    Liebe Steffi,
    meine beiden Geburten gehören zu den schönsten Erlebnissen in meinem Leben. Klar, dass hat scheiße weh getan und ich habe jedes Mal geschrien: “Ich sterbe…!” (sagt mein Mann ; ). Aber hey, ich bin süchtig nach dem Gefühl hinterher. Dieses Kind im Arm zu haben, das Wissen, etwas Großartiges geschafft zu haben, diese Intensität, dieses ganz besondere, magische Gefühl – ich bin süchtig danach und könnte sofort wieder. (Unser drittes kommt im November.)
    Alles Gute für dich und liebe Grüße,
    Claudia

    Antworten
  22. Bianca aus Appellund 11. Juli 2014 um 11:05 Uhr

    Liebe Steffi,
    was für ein wunderbares Filmchen, mit so schöner Musik unterlegt.
    So tolle liebevolle Bilder.

    Ich durfte 2009 bei der Geburt meiner Nichte mit meiner Schwester in den Kreissaal und es war ein absolut tolles Erlebnis.
    Für uns beide. Selber hatte ich ja keine Erfahrung im Kreissaal, das war aber auch nicht schlimm, denn meine Schwester war schon dreimal bei Geburten dabei, bevor sie dann selber Mutter wurde.
    Zumindest sie wußte was auf uns zukommt.
    Die Tatsache, das sie mich wieder mitnehmen würde, zeigt das ich mich nicht ganz doof angestellt habe.

    Es war eine tolle Erfahrung und ein absolut wahnsinniger, überwältigender, glücklicher Moment als die Lütte dann da war.

    Nur eins noch, auch wenn Dir im Krankenhaus nach tanzen ist, solltest Du das das bitte nicht barfuss tun, ein paar Schlappen sind schnell mal übergestreift 😉

    Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und dann ein wundervolle Geburt.

    Liebe Grüße, Bianca

    Antworten
  23. JPS Mama 11. Juli 2014 um 11:22 Uhr

    Liebe Steffi, Du schaffst das! Ich hatte vor 4 Monaten eine ganz tolle Spontangeburt unseres ersten Sohnes – nach nur knapp 4,5 Stunden lag er schon in meinem Armen! Mir hat während der Geburt sehr das positive Denken aus meinem Hypnobirthing-Kurs geholfen. Den habe ich auch gemacht, um die Angst loszuwerden, welche ich durch die Horrorstorys aus meinem Umfeld bekommen habe. Ich dachte schon an geplanten Kaiserschnitt… tztztz…Es ist also gut, dass Du nach positiven Geburtserlebnissen fragst! (Und toll, dass Du Schwangerschaftsyoga gemacht hast, das hilft bestimmt ebenso zu entspannen!)

    Während der Geburt habe bei jedem Einatmen gedacht “ich bin” und beim Ausatmen “ganz entspannt”. Das lenkt gut vom Schmerz ab ( den ich auch als überhaupt nicht schlimm empfand) und hilft einem in eine Art Trance oder traumwandlerischen Zustand zu gelangen, bei dem man ganz in sich selbst ruht.
    Hihi, ich muss immer noch kichern, wenn mein Mann mir Details der Geburt erzählt, die ich gar nicht mitbekommen habe, weil ich so weggetreten war – so nach dem Motto “Echt jetzt, war ich da wirklich dabei? ”

    Nach einer extrem schwierigen Schwangerschaft (u.a. 3 mal Krankenhausaufenthalt wegen ständigem Erbrechen), gibt mir dieser positive Abschluss immer noch wahnsinnig viel Kraft. Im Nachhinein würde ich sagen, die Geburt war das schönste Erlebnis meines Lebens, das ich nicht missen möchte. Freue Dich auf das Ereignis – Du, Deine Tochter (die hilft ja auch mit) und Dein Mann, ihr packt das alles zusammen. 🙂 Alles Glück für euch Drei!!!

    Antworten
  24. Damaris 11. Juli 2014 um 11:23 Uhr

    Liebe Steffi,

    auch ich möchte Dir Mut machen und mich für das wunderschöne Video
    bedanken! Meine beiden Buben sind beide innerhalb 1 3/4 Stunden problemlos
    zur Welt gekommen und brachten beide etwas mehr als vier Kilo auf die Waage. Zwar hat man bei so “schnellen” Geburten nicht soviel Zeit zum Luft holen, aber dieser Moment, wenn dieses kleine Wunder von unten zu Dir auf den Bauch kommt und sofort diese Bindung besteht, ist einfach unglaublich und lässt vieles bzw. alles vergessen! Darauf freue ich mich auch sehr bei unserem dritten Kind, dass im Herbst kommt!
    Ich wünsche Dir eine Geburt, an die Du Dich “gerne” erinnerst und ein gesundes, wunderhübsches Baby!
    Alles Liebe,
    Damaris

    Antworten
  25. Papagena 11. Juli 2014 um 11:31 Uhr

    Wunderschönes Video, mir laufen gerade ein Tränchen übers Gesicht, weil ich mich an diesen großartigen Moment zurückerinnere!
    Vielen Dank fürs Zeigen, genauso schön kann es sein!

    Das wird es auch für Dich/Euch – wirst sehen!
    Lass Dich bloß nicht verrückt machen von den vielen wilden Geschichten, am Ende schreibst Du ja sowieso Deine eigene!

    Alles Gute und ganz viel Spaß beim Kindkriegen und Mutterwerden und Muttersein!

    Papagena

    Antworten
  26. rosirotkohl 11. Juli 2014 um 11:52 Uhr

    Was für ein tolles Video – ich musste tatsächlich ein bisschen heulen 😉 Die Bilder erinnern mich sehr an die Geburt meines kleinen Sohnes letztes Jahr im August (ich kann nicht fassen, dass es wirklich schon fast ein Jahr her ist!) im AK Barmbek. Ich hatte unheimliches Glück mit einer tollen, erfahrenen Hebamme und einer süßen engagierten Hebammen- Schülerin. So konnten mein Mann und ich sehr entspannt der Geburt entgegen gehen – und wir haben tatsächlich auch getanzt um die Wehen voranzubringen 🙂 Natürlich war es auch anstrengend und man geht schon an seine Grenzen, aber es ist zu schaffen und man wächst da mit seiner Aufgabe. Für mich ist es der schönste Tag in meinem Leben (sogar nach meiner Hochzeit! ) und ich werde nie nie vergessen, wie schön es war, Mats endlich im Arm halten zu können.
    Ich wünsche dir auch so ein tolles Erlebnis, alles wird gut 🙂

    Antworten
  27. Antonia 11. Juli 2014 um 12:48 Uhr

    Liebe Steffi,
    was für schöne Bilder. Da kamen mir auch die Tränen, weil ich an die Geburt meiner Tochter denken musste und ganz ehrlich: die Geburt war der tollste Moment in meinem Leben. Das Gefühl ist unbeschreiblich, wenn dein Kind zum ersten Mal auf deiner Brust liegt, du das pure Glück spürst und einfach nur stolz auf dich selber bist. Mach dir keine Sorgen und vertrau auf dich und dein Kind.
    Liebe Grüße, Antonia

    Antworten
  28. Caro 11. Juli 2014 um 12:53 Uhr

    Liebe Steffi,

    Jede Frau ist unterschiedlich und hat auch andere Vorstellungen, Gedanken , Sorgen oder Einstellungen zum Thema Geburt. Ich für meinen Teil kann nur sagen, ich denke immer wieder furchtbar gerne an die intensiven Momente und die Gefühle zurück. Manchmal hole ich mir auch Kraft aus der Erinnerung und staune, was dein Körper so leisten kann. Angst hatte ich vor der Geburt nicht…ich empfand es eher als eine aufregende und spannendes Abenteuer und habe mich darauf gefreut es zu meistern …..und zum Schluss wartet die wundervollste Belohnung auf Dich, die Du dir nur vorstellen kannst! Man kann sich nicht wirklich vorbereiten… Oft wird man dadurch nur verunsichert….das Wichtigste, auch später als Mutter: höre auf dein Bauchgefühl, sag was Dir gut tut, es ist instinktiv das Richtige. Die Geburt ist der erste Augenblick bei dem Du als Mutter loslassen musst, dass fällt nicht immer leicht. Ich habe meine beiden Mädchen zu Hause entbunden …. Für mich persönlich die beste Entscheidung. Aber auch da, muss jeder seinen eigenen Weg gehen. das Gefühl von Sicherheit ist wichtig …. Der eine hat es zu Hause in seinen eigenen vier Wänden, der andere in der Klinik mit Ärzten und Kinderklinik. Wehen sind nun mal zum Teil schmerzhaft, aber sie bringen Dich immer näher zu deinem Baby und das erträgt man gerne. Und gerade am Anfang ist zwischen jeder Wehe Platz für viel Lachen, letzte Gemeinsame Augenblicke mit deinem Partner alleine, Vorfreude & was euch noch gerade wichtig ist. Die Welt bleibt für einen Augenblick stehen….es ist Dir egal was drumherum geschieht. Genießt diese wunderbare Reise, sie ist und bleibt einzigartig.
    Herzliche Grüße, caro

    Antworten
  29. Steffi 11. Juli 2014 um 13:19 Uhr

    Toll, ich sitze im Büro und heule… dabei habe ich nichtmal Kinder.
    Die schönste Story, die ich kenne war bei einer Freundin. Sie war nach Weihnachten hochschwanger und das Baby sollte jeden Tag kommen. Im Freundeskreis wünschte ein besonders vorwitziger Mensch (weil er nicht wusste, was man da so sagt): “Na dann – Gut Flutsch!”
    Und genau so war es! Das Baby kam so schnell, die Freundin hatte nicht mal die Krankenhaustasche fertig gepackt (es war ihr drittes Baby und sie ist generell tiefenentspannt) und dann bekam sie das Baby auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus! Im Dezember, auf allen vieren, fast schmerzfrei. Die vorigen Geburten waren nicht so einfach und sie war überglücklich.

    In diesem Sinne: Gut Flutsch! 😉

    Antworten
  30. Leni 11. Juli 2014 um 13:29 Uhr

    Liebe Steffi,

    das ist ein sehr schoenes Video.

    Viel Angstmache muss gar nicht sein. Vertraue auf Dich und Deine Instinkte, lass zu, was sein muss, um am Ende ein Riesenglueck zu empfinden. Meine Hebamme hat mir damals gesagt, ich solle die Wehen nicht als Schmerzfeind empfinden, sondern als Unterstuetzungen, die mich Stueck fuer Stueck naeher zu meinem Baby bringen. Frauen koennen Kinder auf die Welt bringen, vor allem dann, wenn sie bei sich sein duerfen.

    Ich hatte zweimal tolle Geburten, einmal auch mit einem Riesenkind. Jederzeit wuerde ich eine Geburt wieder erleben wollen, wenn nur die Schwangerschaft nicht waere…

    Liebe Grueße und alles Gute fuer Dich, Leni.

    Antworten
  31. Isabel 11. Juli 2014 um 13:33 Uhr

    Ach Steffi, wie schön. Ich persönlich glaube, wie man die Geburt empfindet, hat auch viel mit der Einstellung zu tun. Offen für alles bleiben ist sicher gut – auch die evtl. Notwendigkeit von Schmerzmitteln oder einem Kaiserschnitt gehört dazu. Und dann: Augen zu und durch! Meine Geburt war weder einfach, noch interventionsfrei, trotzdem fand ich sie toll! Und für das Ergebnis hätte ich noch viel längere und schlimmere Qualen auf mich genommen, das ist ja eh klar. 🙂 Aufgeschrieben habe ich meine Geschichte hier: http://www.hebammenblog.de/geburtsbericht-kiwi-saugglocke/. Ich finde, man sollte da total offen drüber reden, Geburten sind krass, animalisch, oft furchteinflößend. Aber sie gehören zum Leben dazu, wie so Vieles, was nicht eiapopeia ist. Ich wünsche dir ein tolles Geburtserlebnis!! LG Isabel

    Antworten
  32. Sina 11. Juli 2014 um 14:08 Uhr

    Liebe Steffi,

    das ist ein wirklich schönes Video! Ich durfte auch so ein tolles Abenteuer erleben und musste fast ein paar Tränchen beim anschauen des Videos zurück halten. Denn ja, eine Geburt ist zwar absolut eine Grenzerfahrung aber auch eine wirklich schöne! Bei mir liegt dies nun 3 1/2 Monate zurück und ich erinnere mich wirklich sehr gerne daran. Zwar wurde mir zuvor (leider von den Ärzten) Angst gemacht, das mein Kind zu schwer für eine natürliche Geburt sei aber mein Instinkt und meine Hebamme haben mich darin bestärtkt es doch “normal” zu versuchen. Und was soll ich sagen: alles lief bestens! Keine Schmerzmittel, nur 8 Stunden Wehen und kein zu schweres Kind, bloß groß, und so gut wie keine Verletzungen. Und darüber, dass alles so wunderbar war und ist, bin ich unendlich dankbar!
    Auch die Schwangerschaft war, bis auf die ersten 3 Monate Überlkeit, ein Traum. Keine Rückenschmerzen, keine schlaflosen Nächte oder ähnliches. Ich bin noch bis zum 8. Monat zum Step gegangen und bis eine Woche vor der Geburt noch Fahrrad gefahren (da wurde schon komisch geguckt wenn ich mit Fahrradhelm beim Frauenarzt reinmarschiert bin. Die Ärztin fands aber prima!) Ich war sogar wirklich gerne schwanger. Das können nur die wenigsten verstehen, aber ja, so ist es! Und nun haben wir den tollsten kleinen Jungen überhaupt zu hause. Super entspannt, super fit und natürlich super niedlich!
    Auch die Zeit die nach der Geburt kommt: lass dich da nicht verrückt machen! Wenn die Eltern entspannt sind überträgt sich das meist auch auf das Kind 😉

    Und wenn du eine prima Hebamme an deiner Seite hast, ist das sowieso die halbe Miete – so jedenfalls meine Erfahrung.

    Und es ist tatsächlich so – wenn du das erste Mal dein Kind in den Armen hälst vergisst du alles was davor war und bist einfach nur der glücklichste Mensch im ganzen Universum.
    Also, auch wenn alles ganz doll aufregend ist und wird – freu dich drauf! Es kann ein wirklich tolles Erlebnis sein!

    Liebe Grüße 🙂

    Antworten
  33. Lisa 11. Juli 2014 um 14:20 Uhr

    Danke liebe Steffi! Für das wunderschöne Video voller Liebe, wahrhaftiger, reiner, echter Liebe!

    Antworten
  34. anette 11. Juli 2014 um 14:44 Uhr

    Liebe Steffi, das Video ist ja Pipialarm, eieiei, wie schööön! Ich finde einfach eine Geburt ist ein Abenteuer. Egal, ob schön oder schrecklich, es ist eines der ganz großen Abenteuer des Lebens. Und wenn man das so betrachtet, kann einem schon fast nix mehr passieren 😉 Neugierde ist die beste Vorbereitung darauf. Du machst das schon-alles Gute! Bin schon gespannt…Liebe Grüsse von Anette

    Antworten
  35. Cornelia 11. Juli 2014 um 14:56 Uhr

    Wie schön! Da sind gerade ein paar Tränchen geflossen. Ich habe mich ja gegen jegliche Horrorgeschichten gewehrt und mich nur mit den schönen beschäftigt!
    Ich wünsche dir eine schöne Geburt- wir müssen auch nicht mehr so lange auf unser Würmchen warten, wobei ich insgeheim hoffe, dass es sich noch ein bisschen mehr Zeit lässt- schwanger sein finde ich nämlich ganz toll!

    Dir alles Gute und eine schöne Zeit zu dritt!

    Antworten
  36. Anne 11. Juli 2014 um 14:57 Uhr

    Liebe Steffi,

    danke für das Video! Da kullerten doch glatt die (Rührungs-) Tränen! Schön, wie einem die Liebe ins Auge und ins Herz springt. Man kann das ganze Entbindungszenober auch als das Positive betrachten, was es ist: Als den Beginn eines wundervollen neuen Lebensabschnittes. Wenn man bei der Lieferung eines Paketes von Zalando in Geschrei ausbricht, wüsste ich nicht, was gegen gute Laune bei der Lieferung seines Kindes spricht ;-)! Mir hat das 3x geholfen: Mantramäßiges “BALD IST SIE DA! ICH HELFE MEINER TOCHTER AUF DIE WELT! DANN IST SIE ENDLICH DA UND ICH KANN SIE ZERLIEBEN!”
    Ich schick dir unbekannterweise viel rosa Licht und eine extra Portion Glitzerflitzer!

    Antworten
  37. Sandra 11. Juli 2014 um 17:24 Uhr

    Wunderschön. Habe gleich vor Rührung ein paar Tränchen verdrückt.
    Ich wünsch dir alles, alles Gute Steffi!
    Und hör nicht auf die anderen. Egal, worum es geht: Die Miesmacher gibt’s immer! Oder musstest du dir nicht auch schon Horrorgeschichten anhören, also du dich selbständig gemacht hast, du mit deinem Mann zusammen gezogen bist, oder – oh Gott – HEIRATEN wolltest?
    Eben. Ohren zu und weitergehen. 😉
    Liebste Grüße!

    Antworten
  38. Steffi 11. Juli 2014 um 19:39 Uhr

    Liebe Steffi,
    wie schon mal bei einem deiner ersten Schwangerschaftsposts möchte ich dir nochmal Mut machen. Ich habe letztes Jahr mit 35 die kleine Feli bekommen. Ich weiß, dass ich auch “Glück” hatte, weil sie recht klein war, aber ich kannte auch tausend Gruselgeschichten und eigentlich nur eine gute. Die Freundin mit der guten Geschichte hat immer gesagt, ich soll sie anrufen wenn ich Angst bekomme. Und das sage ich mittlerweile auch meinen Freundinnen, die noch nicht Mama sind.
    Ich habe mich auch auf das schlimmste eingestellt. Und ja, die Wehen sind heftig, v.a. aber weil es bei mir so schnell ging und ich kaum eine Atempause zwischendurch hatte. Aber ich habe im Krankenhaus dann gleich eine pda bekommen (gut, da war der Muttermund auch schon 8 cm offen :-)) und das beste war, dass die das ganze total entschleunigt hat. Danach war es echt gut und ich hab alles noch gespürt, aber es ging ganz langsam und hat nicht mehr groß weh getan. Zwischendurch war es sogar etwas, äh, langweilig. Ich zitiere “Boah, ich hab noch nie ne Nacht durch gemacht ohne was zu trinken. Du hast wenigstens Drogen bekommen.” 🙂
    Ich hatte eine total liebe Hebammenschülerin an meiner Seite. Keine 20, aber hat mir wahnsinnig viel geholfen, alleine durch ihre beruhigende Art.
    Gegen die mulmigen Gefühle hat mir am besten geholfen, dass ich mich vorbereitet habe und mich nicht so ohnmächtig gefühlt habe. Himbeerblättertee, Dammmassage und der epi-no – auch wenn sich das erst mal befremdlich anhört, es hat mir sowohl vorher als auch während der Geburt sehr geholfen. Und bestimmt auch dazu beigetragen, dass ich kaum verletzt wurde.
    Also, es geht wirklich auch relativ schmerzfrei und ich habe das Erlebnis wirklich rundum positiv in Erinnerung. Und nein, das sind keine Verdrängungshormone, das habe ich nämlich schon während der Geburt zu meinem Mann gesagt, fürs Protokoll 🙂 .
    Oder wie eine Freundin neulich zu mir sagte: Als ich am Abend dann mit dir telefoniert habe, hast du dich überhaupt nicht über die Geburt beschwert, sondern nur über das 3-er Zimmer geschimpft (ja, das war wirklich schlimmer) :-). Es war nämlich Vollmond und das Krankenhaus war überfüllt…

    Fühle mich seit der Geburt nun wie auf einer Mission: Allen Mamas-to-be auch mal eine positive Geburtsgeschichte berichten :-).

    Alles Gute!! Es kann auch einfach werden!!
    Liebe Grüße aus München
    Steffi

    Antworten
  39. Steffi 11. Juli 2014 um 21:13 Uhr

    Liebe Steffi,
    das Video ist total schön, danke für´s Teilen!!
    Ich hatte zwei tolle Geburten und habe mich bei beiden bestens begleitet gefühlt – von meinem Mann und den Hebammen und Ärztinnen. Die erste war eine unerwartete Beckenendlage-Spontangeburt und ich war glücklicherweise im einzigen Krankenhaus der Stadt, das Erstgebärende dabei begleitet. Ich hab mich die ganze Zeit total sicher und behütet gefühlt, unendlich viel unter der Geburt getrunken (das hatte mein Mann im Geburtsvorbereitungskurs gehört) und 5 1/2 Stunden nach dem Blasensprung unsere bezaubernde Tochter im Arm.
    Beim zweiten Mal gings noch viel schneller, zum Trinken kam ich gar nicht, dafür habe ich meinen Mann ordentlich in die Hand gebissen (die Ärztin meinte, das sei die Retourkutsche für den Satz “Die Schmerzen machen Sinn.” gewesen, hihi) und kurz darauf unseren bezaubernden, empört brüllenden Sohn in den Armen gehalten.
    Die Geburten waren so unterschiedlich, wie auch die beiden Kindern unterschiedlich sind. Und ich erinnere mich stets mit einem stolzen Lächeln an diese außergewöhnlichen Stunden.
    Ich wünsche euch alles Gute und eine gute Begleitung im Krankenhaus,
    herzlichst, Steffi

    Antworten
  40. Beate 11. Juli 2014 um 21:29 Uhr

    Du brauchst Dir wirklich keine Sorgen machen, denn erstens kannst Du eh nichts mehr daran ändern – also entspannen und auf Dich zukommen lassen und zweitens hat die Natur es gut eingerichtet…der Körper+Seele haben in der Regel ein paar Stunden Zeit, um sich einzustimmen. Man ist oftmals dann wirklich wie in Trance. Also ich fand beide Geburten (mein Jüngster ist gerade 8 Monate alt) völlig okay. Das Schönste in meinem Leben waren sie nun nicht – aber Angst muss man definitv nicht vor haben. Das Kind ist das wunderbarste und Beste von allem – Liebe und pure Glückseligkeit. Alles Gute für Euch 3!!!

    Antworten
  41. stefanie 11. Juli 2014 um 21:43 Uhr

    liebe steffi,
    ich erzähl dir nicht, wie ICH ein kind auf die Welt gebracht habe, denn du bist du und es kommt sowieso alles anders, als man denkt und es sich vorstellt. es wird sowieso ganz anders, es wird toll!
    freue dich darauf, ein kind zur welt zu bringen und denk nicht zu viel über das “wie” nach.
    schmerz, sorge, was immer zu deiner geburt gehören wird, all das geht wieder vorbei… was bleibt ist eine neue liebe, so unvergleichbar schön, du wirst sehen! lg & toi toi toi ;0) stefanie

    Antworten
  42. steffi 11. Juli 2014 um 23:14 Uhr

    liebe steffi, weisst du was mein mantra war? so viele frauen haben vor uns kinder bekommen und irgendwie muss das aushaltbar sein, sonst wuerde es die kleinen knirpse , schwesterbruderknirpse nicht geben . weisst du, die natur hat sich gedacht, dass wir frauen das gut hinbekommen und ja es zwickt, aber es geht vorüber. der tollste moment (2x ;-)) war am morgen als es los ging zu wissen, dass du nach ein paar stunden DEIN baby in den armen hälst. ich hatte lange geburten aber die zeit verging wie im flug und dann bleibt sie für euch einen moment stehen, weil nichts zarter, schöner und wichtiger ist.
    ich denk an dich, alles wird gut

    steffi

    Antworten
  43. Judith 12. Juli 2014 um 07:02 Uhr

    ja, es gibt sie tatsächlich, die guten geschichten über die geburt. und auch ich denke, man soll sich ausschliesslich mit denen befassen, wenn man schwanger ist.
    oder seine eigenen pläne aufstellen, noch besser.

    auch ich hab versucht, wenigstens beim zweiten mal alles gut zu machen und eine selbstbestimmte geburt zu haben. seit einer woche ist nun das wunderbarste baby bei uns – und ja, ich würde gerne die schöne geburtsgeschichte dazu erzählen können.
    leider erzähl ich allen nur unsere horrorstory, aber eben nur, weil ich hoffe, dass es mit jedem mal erzählen leichter für mich wird, es zu akzeptieren. vielleicht macht man das unbewusst so und nimmt dann anderen schwangeren den mut.

    ich wünsch nie wieder irgendwem eine schnelle geburt – “je schneller umso besser” trifft bei geburten definitiv nicht zu 🙂

    ich wünsch dir aber jedenfalls eine schöne geburt und wie auch immer es wird: was danach kommt, ist einfach an glück und liebe unschlagbar!!

    Antworten
  44. Alexandra 12. Juli 2014 um 08:04 Uhr

    mit so einem wundervollen Video starte ich lieben gerne ins Wochenende 🙂

    Antworten
  45. Eva 12. Juli 2014 um 09:36 Uhr

    Ich musste mir gerade die Tränen verkneifen. So ein schönes Video. Obwohl noch Unschwanger, freue ich mich total über so positive Geschichten. Die schwierigen hört man ja oft genug.
    Liebste Grüße, hab ein wunderbares Wochenende, Eva

    Antworten
  46. Heike 12. Juli 2014 um 12:06 Uhr

    Liebe Steffi,
    schön, dass du das Video gefunden hast und auch, dsas dir hier so viele andere auch Mut zusprechen. Ich bin selbst noch nicht im Thema, kenne aber aus dem Bekannten- und Verwandtenkreis auch ausschließlich Horrorgeschichten, die mir allein schon die Aussicht auf Familiengründung ziemlich verleiden..
    Alles Liebe und Gute für dich und deine kleine Familie,
    Heike

    Antworten
  47. birgit 12. Juli 2014 um 16:58 Uhr

    liebe steffi,

    richtig so, die GUTEN geschichten gehören geteilt. deswegen tue ich das hier auch.
    mein freund und ich hatten einen hypnobirthing-kurs besucht. (man lernt dort entspannungdstechniken) und obwohl ich hinterher alles andere als ein meister der selbsthypnose war, war es wundervoll. die unterstützung von meinem liebsten hat den größten unterschied gemacht. wir haben zusammen geschaut, wie wir uns entspannen können und uns auf unser baby gefreut. die wehen habe ich gar nicht als schmerzhaft empfunden. (eher als ein ziehen und dann später als druck). ohne betäubungen und ohne verletzungen, dafür mit riesen stolz und freudentränen. ein unvergleichliches erlebnis.
    und das wünsche ich euch auch.

    Antworten
  48. Sarah 12. Juli 2014 um 23:14 Uhr

    Liebe Steffi,
    mach Dir keine Sorgen, so schlimm ist das gar nicht! Echt jetzt! Man hört ja sowieso immer nur die schlimmen fiesen Geschichten, das ist bei Geburten genauso wie bei Zahnarztbesuchen. Wenns gut war, sagt es keiner.
    Ich habe letztes Jahr meinen Sohn spontan in unter 3 Stunden zur Welt gebracht und das war nach meiner Traumschwangerschaft quasi das Sahnehäubchen. Wie hier schon gesagt wurde, man darf sich einfach nicht zuviel Gedanken machen. Beeinflussen kann mans meistens eh nicht!
    Ich fand die Wehen auch nicht so schlimm wie gedacht, ich hatte eher gedacht dass ich schweissüberströmt und schreiend im Kreißsaal liege, aber so war es nicht. Mein Mann hätte es fast nicht geschafft, den hatten sie nach hause geschickt um die Kliniktasche zu holen (als es losging waren wir unterwegs) aber es ging am Ende alles gut und ich hatte ein dickes, gesundes Baby.
    Du wirst das super machen, vertrau einfach auf Dein Gefühl und auf Deine Hebamme! Ich wünsch Dir alles Gute!

    Antworten
  49. Sophie Altrock 13. Juli 2014 um 01:11 Uhr

    Liebe Steffi,
    Mein kleiner ist vorgestern 2 geworden… Um den Geburtstag rum wird die Geburt wieder spürbarer…
    Ich hatte ein vermurxte, doofe, unangenehme Geburt bei der vieles schief lief, auch Pech im Spiel war…
    Auch das K A N N passieren. Hab immer wieder gefühlt: nein, also S O wollte ich das doch nicht, warum soll D A S jetzt die Geburt sein, die ich erlebe?
    Das Gute daran und das gebe ich gerne weiter:
    Auch wenn es doof läuft, kommt der Moment an dem’s alles gut ist!
    Dieser Moment kommt trotz Schmerzen oder Abläufen, die man sich vielleicht nicht so vorgestellt hatte…. Kinderkriegen macht glücklich- egal wie!!!
    Sophie

    Antworten
  50. Glückskind 15. Juli 2014 um 02:23 Uhr

    Liebe Steffi,
    sonst les ich ja still, aber das ist so ein Thema…

    Ich habe zwei Mädels, 8 und 5. Und ich hatte zwei ganz verschiedene Geburten. Im Nachhinein betrachtet, waren sie für das weitere Leben meiner Töchter geradezu symptomatisch: die Große mit dem Kopf durch die Wand (sie lag mit dem Gesicht in die falsche Richtung) und erst im letzten Moment die Kurve gekriegt und sich richtig rum gedreht.
    Die Kleine ein echter Teamplayer und eifrig am Mitarbeiten (habe die ganze Zeit gespürt, wie sie sich an den Rippen abgestoßen und mitgemacht hat).

    Die Geburt der Großen war langwierig und schmerzhaft, weil der Kopf an der falschen Stelle gedrückt hat. Hätten die Hebammen im Krankenhaus sich mal weniger auf “Erstgebärende, das dauert” eingestellt und mich eher untersucht, wäre die blöde Lage eher aufgefallen und es wäre keine PDA nötig gewesen und auch kein kurz-vor-Kaiserschnittdrama.

    Die Geburt der Kleinen fand im Geburtshaus in Hamburg Altona statt und war einfach großartig. Es dauerte sehr lange, bis nach dem Blasensprung am frühen Morgen die Wehen einsetzten – da hätte man im Krankenhaus längst eingeleitet. Ein Rhizinuscoctail hats dann gerichtet (ich kann Dir nur wärmstens raten… steck einen in die Kliniktasche. Wenn Du ihn dann nicht brauchst, macht das auch nichts. Rezeote gibts zuhauf im WWW). Und dann ging es sowas von schnell! Und ganz ehrlich – es war eine machtvolle und starke Erfahrung, aber ich hatte KEINE Schmerzen. Ich hatte eine tolle Hebamme, keinen Gurt um den Bauch, konnte machen wie ich wollte – und hatte eine Wanne mit einem Kissen, auf das man sich vorwärts drauflegen konnte. Das war phantastisch.

    Also: es liegt nicht nur an Dir, wie das mit der Geburt so läuft. Es liegt auch am Kind. Und wie das ist, kriegt man ja dummerweise leider erst hinterher raus. Sonst könnte man praktischerweise sagen: ja, das kenn ich von meinem Kind, das macht es immer so, klopfen Sie mal ein bisschen auf meinen Bauch und machen ihm Beine, dann kommt es schon in die Gänge… 😉

    Im Prinzip müsste jede Frau einen Übungsgang bewilligt kriegen vor einer Geburt, damit sie weiß, was sie braucht und es dem Betreuungspersonal unmißverständlich klarmachen kann. Sei nicht zu brav. Ich hätte viel eher Terz machen sollen bei der Großen, denn es hat sich die ganze Zeit über falsch angefühlt, aber das glaubt Dir ja leider beim ersten mal niemand. Nur – was kostet es sie schon, Dich zu untersuchen. Ein paar Minuten Zeit… Sollen sie sich die nehmen. Tritt ihnen auf die Zehen, mach Dir keine Sorgen, das halten sie aus. Und sollten die Herztöne zwischendrin mal nicht so toll sein – bewusst in den Bauch schnaufen, Lage bisschen ändern und aufs CTG hören, obs ankommt beim Kind. Das funktioniert wirklich. Ohne das wärs bei meiner Großen vermutlich doch noch ein Kaiserschnitt geworden…

    Bei mir kam das Mutterglück bei beiden Kindern übrigens nicht direkt nach der Geburt. Da wars mehr der Frieden nach der Anstrengung, der mich erfüllt hat. Ich habe danach dann jeweils ein Weilchen gebraucht, um zu realisieren, dass jetzt wirklich und wahrhaftig dauerhaft ein kleiner Mitbewohner eingezogen ist. Am Anfang kam mir das immer ganz unwirklich vor…

    Eine kleine Geschichte hab ich zum Abschluss noch: am Tag nach der Geburt der kleinen Schwester hat mich die Große morgens mit ihrer Plastik-glitzer-blinkblink-Krone gekrönt – die hab ich dann den ganzen Tag aufbehalten, weil es sich so richtig angefühlt hat. Ich hab ein Kind geboren. Ich bin eine Königin. Wollja. 😉

    Liebe Grüße und alles Gute für Dich, Deine Püppi und den werdenden Papi,
    Juliane

    Antworten
  51. Solveig 16. Juli 2014 um 13:57 Uhr

    Hallo,
    also erst einmal ein grosses Kompliment für das gelungene Video!
    Auch dafür, dass hier Zwillinge zur Welt kamen – auf natürlichem Wege.
    Zwei wunderbar süsse Kerlchen!
    Solche Filme rühren mich stets zu Tränen – da ich immer wieder an meinen immer noch bestehenden Kinderwunsch erinnert werde.
    Ich habe einen Sohn.
    Die Geburt war nicht die Schönste, mittendrin bekam ich einen Notkaiserschnitt, da die Nabelschnur abgedrückt wurde, und hinterher, als die Schwester mit dem unsrem Max um die Ecke kam, war ich nur angenervt, und wollte ihn eigentlich nicht haben, ich wollte in Ruhe schlafen und nicht auch noch auf das Baby aufpassen. Aber er wurde mir trotzdem auf die Brust gelegt, und da ich mich nicht wehren konnte, begann “gezwungenermaßen diese neue Liebe.
    Ein paar Wochen nach der Geburt war dann zum Glück meine Schwester da – ich lag nur noch im dunklen Zimmer, wollte nicht mehr aufstehen und das Geschrei und die Anwesenheit von Max waren mir zu viel, zumal ich sonst eh niemand zur Unterstützung hatte… (Mein Mann hatte sich nur 1/2 Tag Urlaub zur Anmeldung genommen.)
    Wäre meine Schwester nicht da gewesen, wäre Max in diesen Tagen wohl gestorben. Sogar die Hebamme machte sich grosse Sorgen – um Max, wie um mich.
    Aber ich habe mich zum Glück wieder berappelt und alles ist gut geworden.
    So liebe ich heute meinen Sohn über alles, und möchte ihn wirklich nicht mehr missen, jede Minute seines Daseins ist in mir eingebrannt – er kommt diesen Sommer in die Schule.
    Nun, da Max bereits meinem Partner zu viel ist (obwohl er vorher das Verlangen danach hatte), wird es kein weiteres Kind geben.
    Leider. (Und das tut sehr weh)
    Aber so freue ich mich für jeden, der das Glück hat, mehr als ein Kind haben zu dürfen.
    Ich wünsche Euch alles Glück der Welt!
    Solveig

    Antworten
  52. Frau Krähe 19. Juli 2014 um 13:20 Uhr

    Vor sechs Wochen bin ich zum zweiten Mal Mutter geworden. Beide Geburten waren wundervoll. Die Geburten waren anstrengend und sehr intensiv. Aber nicht schmerzhaft (keine Schmerzmittel und ähnliches). Der Vergleich hinkt ein bisschen; aber mich dünkts wie bei Grippe mit Erbrechen: Man fürchtet sich davor, aber wenns dann soweit ist, macht der Körper, was er muss, und das tut wohl. Zahnschmerzen und andere so nagende Sachen empfinde ich als viel schlimmer und schmerzhafter. Ich staunte über die Kraft meines Körpers und versuchte, ihm mit dem Kopf nicht im Weg zu stehen und mental sowie körperlich (steht ja in engem Zusammenhang) “geschmeidig” und “locker” zu bleiben. Denn: Angst ist eine schlechte Geburtshilfe. Und ja, es war sogar zwischendurch lustig während der Geburt. Nie eklig. Nie beängstigend. Mein Mädchen ist ganz glücklich (entspannt, aufmerksam, ruhig, gelassen) auf die Welt gekommen. Und dieser friedliche Start macht sich bis jetzt bemerkbar.
    Ich stelle auch immer wieder fest, dass Horrorgeschichten gerne erzählt werden. Von schönen Geburten will leider keiner hören, was ich schlimm finde (schlimme Erwartungen führen zu schlimmen Erlebnissen). Falls es dich interessiert, empfehle ich dir gerne einschlägige positive Literatur zu diesem Thema. Das hat mir persönlich mehr geholfen als jede andere Geburtsvorbereitung. Melde dich bei Interesse doch einfach per Mail via meinen Blog bei mir.
    Liebe Grüsse, Frau Krähe

    Antworten
  53. Maria 22. Juli 2014 um 22:35 Uhr

    Wahnsinn, was für ein tolles Video!
    Wirklich eine tolle Geschichte und so schön festgehalten, nur eine Tanzeinlage hätte ich mir bei meiner Entbindung nicht vorstellen können – Dafür fehlte schlicht und einfach die Zeit 😉
    Der beste Tipp, den ich für eine bevorstehende Geburt geben kann, ist: Nicht planen, alles so kommen lassen wie es kommt.
    Ändern kann man es nicht, und wenn man es so akzeptiert wird es eine Happy Birth Story. Das kann ich aus meiner Erfahrung sagen!

    Dir, Steffi, wünsche ich nur das Beste für das bevorstehende Ereignis!

    Viele Grüße
    Maria

    Antworten
  54. sternenliebe 23. Juli 2014 um 17:18 Uhr

    Oh wie wunderschön ist dieses Video!!!! In 4 Wochen ist der errechnete Termin für unser kleines Madämchen und ich freu mich schon so und bin so gespannt! Ich glaube, dass die Geburt schön wird – einen Plan gibts nicht und wie sagt man bei uns in Kölle: Et kütt wie et kütt … und et hätt noch imme jot jejange…daran glaub ich. Alles Gute für dich und deine zukünftige kleine Familie, liebe Steffi

    Antworten
  55. Steffi 25. Juli 2014 um 21:29 Uhr

    Ich bin über Facebook bei diesem wunderbaren Beitrag gelandet – und absolut hingerissen. Ich bin selber Zwillingsmutter (leider Kaiserschnitt, allerdings auch der nicht mit negativen Gefühlen verbunden) – und musste beim Anschauen der tollen Bilder das eine oder andere Tränchen verdrücken, so wunderschön ist das Thema Geburt umgesetzt. Schade, dass nach fünf Minuten Schluss war, ich hätte ewig weiterschauen können.
    Und wie toll muss es sein, wenn die Kinder eines Tages dieses wunderschöne Video zu sehen bekommen?

    Antworten

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