Einfach mal abhauen:

Ein Tag London, ein Mini-Schlemm-und Shopping-Guide. Oder: Warum man mit den Freundinnen einfach mal durchdrehen sollte.

Es kam so: Meine Freundin Kete besuchte mich im Büro. Wir sprachen darüber, dass wir unsere Freundin Kathrin, die Anfang des Jahres überraschend nach München gezogen war, vermissen. Wir sprachen über London, das London immer gut tun würde. Und Gwyneth Paltrow hätte da doch gerade einen Goop-Shop eröffnet.

Wir sahen uns an. Wir sagten: „Wie geil wäre denn das?!“ und riefen Kathrin an: „Triffst du uns in London – für einen Tag?“. Nicht mal 30 Minuten später waren die Ehemänner/Eltern zur Betreuung der Kinder und die Flüge eingetütet. Und dann war sie da: Diese Vorfreude, die unbezahlbar ist. Die einen Tage lang kribbelig macht. Endlich wieder endlos schnacken mit den Freundinnen. Schlemmen, neue und schon immer geliebte Restaurants besuchen. Ein bisschen shoppen, aber Hauptsache zusammen sein.

Einen Tag vor Abflug schickte Kathrin den perfekten Ablaufplan, eine Kombi aus Schlemm- und Shop-Stationen, zeittechnisch optimal aufgestellt, so dass kein Stress entsteht, aber unsere wenige gemeinsame Zeit sensationell genutzt wird:

 

Wir hielten uns tatsächlich auf fast jeden Punkt auf der Liste. Der Heathrow Express streikte auf der Hinfahrt, aber ein Ueber war spontan sogar günstiger.

 

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Das Frühstück im Granger & Co in Notting Hill – so frisch und lecker! Das Restaurant, betrieben von dem Australier Bill Granger, gibt es vier Mal in London und das Essen ist nicht nur auf unaufgeregte Art herausragend, das Interior ist es auch.

Von dort lässt sich alles einfach erlaufen, da wir bereits in unserer Lieblingsstraße in Notting Hill sind – der Westbourne Grove. Gwyneth neuer Goop-Shop (nur bis Mitte Januar 2019 geöffnet) ist ein paar Meter weiter, Ottolenghi, die französische Modemarke Sézane, Daylesford Organic…

Aber der Reihe nach.

Wir starteten strategisch schlau bei der französischen Modemarke Sézane. Die Sachen sind bezahlbar (im Vergleich zu Goop) und zack hatte jeder von uns eine neue Jeans im Gepäck und ich sogar noch ein paar Schuhe. Uiuiui.

 

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Das Entspannte an uns Dreien: Wir haben alle das gleiche Shoppingtempo. Wir sehen die Sachen, wissen sehr schnell, ob wir etwas mögen, wenn ja was, entscheiden in Sekunden, ob wir es mitnehmen oder nicht und zack sind wir wieder draußen. Oder eben: sehr lange drinnen.

Es gibt die Sachen von Sézane übrigens auch online.

 

 

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Schräg gegenüber befindet sich Goop. Ich bin bekennender Gwyneth Paltrow-Fan und auch wenn ich mir von den Sachen, die im Goop-Newsletter gezeigt werden, nur circa 1-2% leisten kann oder möchte, finde ich es alles sehr ansprechend gemacht. Besonders die Beautysachen. Ich hatte schon Tage vorher auf der Website trocken geshoppt, um vor Ort dann gleich zu wissen, was ich möchte. Was ich nicht bedacht hatte: Es dürfen ja keine Flüssigkeiten mit in den Flieger. Es wurde also günstiger als gedacht.

Dafür kam ein Rose Quartz-Roller fürs Geschichte mit nach Hause. Den benutze ich seit letzter Woche abends auf der Couch. Keine Ahnung, was der bewirken soll, mein Gesicht entspannt sich aber auf jeden Fall beim Rollern. Ist angenehm kühlend. Und bevor jetzt alle denken: Na toll, was hilft mir die Info? Am 4.11.18 gibt es hier den Super-Sonntag mit 20% auf alle Niche-Beauty-Produkte, die haben auch so einen Roller! Woop Woop!

Ein paar Beauty-Supplements und ein Schrubber für unter der Dusche habe ich auch noch eingepackt. Die Sachen teste ich die Tage. Hab ich mir noch aufgehoben.

 

 

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Ein Beitrag geteilt von Yotam Ottolenghi (@ottolenghi) am


Für den Rückflug ließen wir uns gleich schon mal ums Eck bei Ottolenghi Abendbrot einpacken. Ottolenghi, Gott, wenn es den bei uns in Deutschland gäbe. So köstliche herzhafte und süße Speisen. Ich tänzel immer noch um sein neuestes Kochbuch Simple herum.

Nina habe ich noch ein Riesenschokoteil eingepackt, das sie am nächsten Tag im Büro stöhnend verspeiste und mein Mann bekam auch noch spätes Abendbrot von dort.

 

Zum Lunch machten wir uns auf ins Chiltern Firehouse. Dort stöhnte ich dann sehr vor Genuss… (Fotos sind dort leider verboten). Wir nahmen uns ein Taxi von Notting Hill, was zu dritt günstiger ist als mit der U-Bahn und hatten es dort irre gemütlich mit wahnsinnig gutem Essen.

Von dort kann man auch Richtigung Oxford Street laufen, auch fix zum Deli von Deliciously Ella.

 

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Bei Deliciously Ella wollten wir nur fix ein paar Energy Balls und Granola kaufen. Es sieht dort sehr hübsch aus, die Produkte überzeugten mich leider nicht wirklich zurück in Hamburg. Vielleicht geht es aber auch nicht besser, wenn man industriell solche Produkte herstellt, aber mir fehlte der besondere Geschmack. Bestimmt ist es anders, wenn man die Sachen frisch im Daily isst.

Dort im Eck spazierten wir noch etwas durch die Gegend und dann war es auch schon Zeit für die Rückfahrt. Wir kauften noch das Buch Everything I know about Love von Dolly Alderton, ein paar Zeitschriften und zurück ging’s.

Noch Tage danach zehren wir von diesen paar gemeinsamen Stunden und all den Eindrücken. Nicht nur ist das Freundschaftsband wieder etwas enger gestrickt, auch das Herz ist voller, der Kopf voller Eindrücke und neuer Ideen und dann all die kleinen Mitbringsel. Die verlängern den Trip um Tage.

Es muss ja nicht zwingend London sein. Es geht nur um das Kribbeln, die Vorfreude und um die danach. Und um die Liebe.

Text – Stefanie Luxat

Foto – Evelyn Paris on Unsplash

12 Comments

  1. Antworten Kristin 23. Oktober 2018 um 07:31 Uhr

    Good morning 🙂
    …und wieder passt Dein Artikel genau, liebe Steffi. Ich möchte vor der Geburt meines ersten Kindes meine beiden Geschwister einpacken und los geht‘s! London ist mega und wir lieben England, müssen aber preislich alles eintakten…mein Bruder ist Student, meine Schwester 11, bei uns steht noch ein Auszug an. Deshalb geht‘s nicht so weit weg und wir träumen gerade ein bisschen von Hamburg. Yeah. Alles Liebe aus Weimar, Kristin.

  2. Antworten Katharina 23. Oktober 2018 um 08:11 Uhr

    Liebe Steffi, danke für die tollen Tipps! Mein Mann und ich sind im Dezember für ein Wochenende in London. Hast Du/hat jemand vielleicht noch einen guten Tipp, welcher Markt sich lohnt und wo man abends gut essen gehen kann?
    Liebe Grüße und einen guten Start in den Tag.

  3. Antworten Lilli 23. Oktober 2018 um 09:00 Uhr

    Ach Steffi, wie recht Du hast, manchmal muß man sowas einfach machen. Hatte neulich immer wieder eine tolle Ausstellung im Kopf, die ich in London unbedingt sehen wollte und bin nicht über meinen Schatten gesprungen, das mal eben auf ein Wochenende hinzubekommen. Richtig wäre es gewesen Mann oder Freundinnen einzupacken und loszudüsen. Nächstes Mal, mit Deinen Tipps in der Tasche 😉 Schöne Woche, lg Lilli

  4. Antworten Marlen 23. Oktober 2018 um 09:27 Uhr

    Tolle Idee!! Sollte man echt mal (öfter) machen.

    Wo ist denn das “hier” mit dem Super-Sonntag? Fehlt da ein Link?

    Liebe Grüße
    Marlen

  5. Antworten Kirsten 23. Oktober 2018 um 09:38 Uhr

    Was für eine schöne Idee!!! Das will man ja gleich nachmachen….

  6. Antworten Julia B. 23. Oktober 2018 um 09:40 Uhr

    Ach London!!! Sofortiges Fernweh….toll, dass ihr das gemacht habt. Für einen Tag wäre es mir ein bisschen zu weit – wir haben ja aber auch nicht direkt einen Flughafen vor der Tür, das erleichtert es natürlich. Aber man kann ja auch 2 Tage fliegen 😉 Ich war das letzte Mal im Hoxton Hotel – ein totaler Traum und auch nicht so wahnsinnig teuer! Hier übrigens noch ein Shoppingtipp: https://rosental.de/ für den Gesichtsroller – Rosental ist ein kleines Naturkosmetik Start-Up hier aus Mannheim und vertreibt diese Roller auch.
    Liebe Grüße!
    Julia

  7. Antworten Fabienne 23. Oktober 2018 um 13:34 Uhr

    Liebe Steffi,

    ach dein Blog ist einfach so herrlich. So leicht und absolut lesenswert. Dein Artikel hat mir so Lust auf’s Verreisen gemacht, dass ich kurzerhand mit meiner Mama einen Wellnesstrip gebucht habe 😀

    Liebe Grüße und einen schönen Tag dir
    Fabienne

  8. Antworten Susanne 23. Oktober 2018 um 21:30 Uhr

    Hallo Steffi,
    das sind super Tipps für London, aber an die CO2-Bilanz für diesen Ausflug möchte ich gar nicht denken! Ich finde das ganz schön kontroproduktiv zum kürzlich beschriebenen Einsparen von Plastik.
    Grüße
    Susanne

    • Antworten Steffi 24. Oktober 2018 um 08:26 Uhr

      @Susanne: Liebe Susanne, total, umwelttechnisch war das gar nicht gut, keine Frage. Nur, dass habe ich ja auch überall bisher geschrieben: Das ist etwas, auf das ich noch nicht verzichten kann. Ich werde noch ab und an fliegen. Ich fahre irre viel Bahn, aber nach London ging es nur so. Dafür mache ich in anderen Bereichen sehr große Fortschritte, mehr dazu nächste Woche bei mir aufm Blog. Herzliche Grüße, Steffi

  9. Antworten Anne 5. November 2018 um 16:10 Uhr

    Nächste Woche bin ich auch von Freitagmorgen bis Montagmorgen…<3
    Ich habe das Glück, dass eine meiner besten Freundinnen in London wohnt und die wird jetzt nach langem mit einer anderen Freundin von mir besucht!!! Ich freu mir ein Loch in den Bauch.. 🙂

    Liebst, Anne 🙂

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