Macht sich fast von selbst:

Ein kalter Kuchen für warme Tage. Kolumnistin Lisa verrät ihr Lieblings-Rezept für einen Cold Cake mit Frucht.

Aus gut unterrichteten Kreisen haben wir erfahren, dass der Sommer uns jetzt sogar kurz in Hamburg besuchen kommt. Morgen soll der schönste Sonnentag werden. Falls euch danach ist, das mit einem Kuchen zu feiern, kann ich euch diesen Cold Cake mit Keksboden und Mascarpone-Quark-Topping empfehlen.
Cold Cake heißt, der Backofen bleibt aus und der Kuchen wird einfach in den Kühlschrank gestellt. So schön einfach. Der Kuchen ist wirklich kinderleicht, lässt sich perfekt vorbereiten, ihr könnt ihn nach Belieben mit euren Lieblingsfrüchten verzieren und wenn es richtig heiß ist, ist er auch als Eis-Kuchen der Knüller.
Und falls ihr irgendwo anders als in Hamburg wohnt, habt ihr ja vielleicht sogar mehr Sonne dieses Jahr und könnt euch die dollsten Variationen ausdenken. Oder ihr nehmt das Rezept einfach mit in den Urlaub. Er schmeckt sogar bei Regen, lasst euch das von einer Hamburgerin sagen, aber psst, nicht der Sonne erzählen!

Hier kommt das Rezept:
300g Hobbit-Kekse (oder natürlich auch jeder andere Keks, ich bin nur ein sehr großer Hobbit-Fan)
100g Butter
300g Magerquark
500g Mascarpone
2 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker
100g Zucker
etwas Pflanzenöl
wer mag ein paar Tropfen Zitronensaft
Früchte, ich habe Pflaumen verwendet
1 großer Gefrierbeutel
1 Springform 24x24cm oder rund, 26 cm Ø
Boden der Springform ölen. Butter in einem Topf schmelzen und vom Herd nehmen. Während die Butter etwas abkühlt, die Kekse in den großen Gefrierbeutel füllen, verschließen und mit einer Teigrolle darüber fahren, bis die Kekse fein zerbröselt sind. Die Kekse mit der Butter mischen und auf dem Springform-Boden verteilen. Andrücken und ab in den Kühlschrank.
Inzwischen Quark, Mascarpone, Vanillezucker, Zucker und wer mag etwas Zitronensaft vermischen. Masse auf den Keksboden verteilen und mindestens 2h kalt stellen. Wer noch mehr Abkühlung braucht, kann das Ganze auch in den Gefrierschrank stellen.
Nach der Kühlzeit den Kuchen aus der Form lösen und in Streifen schneiden. Nach Belieben mit Früchen verzieren und ab auf den Tisch. Oder die Picknickdecke. Oder einfach ab in den Mund.

Dazu einen Iced Coffee oder eine eisgekühlte Limonade. Hmm. Das Leben kann so schön sein!
Einen tollen Sommer euch, lasst es euch gut gehen, wir sehen uns hier im September wieder!
Lisa

8 Comments

  1. Antworten Julia 18. Juli 2017 um 08:17 Uhr

    Ich hab letztens auch mal einen Cold Cake probiert, allerdings mit Oreo-Boden. Der war auch sehr lecker 🙂

    http://www.kiss-and-tell.de

  2. Antworten Anna 18. Juli 2017 um 11:45 Uhr

    Kurze Frage einer Unwissenden: Was sind denn Hobbit-Kekse?

    • Antworten Lisa 18. Juli 2017 um 13:21 Uhr

      Das sind Kekse von Brandt, die tatsächlich “Hobbits” heißen. Gibt es in fast jedem Rewe, Edeka usw.
      Besonders die “kernigen” ergeben einen wirklich tollen Kuchenboden. Und schmecken natürlich auch so 😉

  3. Antworten Eva-Maria Salm 18. Juli 2017 um 14:29 Uhr

    Klingt gut dein Rezept. Es wundert mich aber, dass die Quarkmasse ohne Bindemittel schnittfest werden soll. Müsste da nicht etwas Gelatine, Tortenguss o. ä. rein?

    • Antworten Lisa 18. Juli 2017 um 18:22 Uhr

      Liebe Eva, bei mir hat das auch so wunderbar funktioniert und war durch das Kühlen einfach zu schneiden. Du kannst es aber natürlich auch mit Gelatine oder ähnlichem weiter andicken, ich persönlich mag die cremigere Variante ganz gerne. Viel Spaß beim Testen und alles Liebe 😉

    • Antworten Catharina 19. Juli 2017 um 11:48 Uhr

      Liebe Eva-Maria,

      alternativ statt Zucker eine Tafel (100 g) geschmolzene weiße Schokolade unterrühren. Wichtig: Sowohl die Schokolade als auch die Quarkcremmüssen Zimmertemperatur haben, ist die Schoki wärmer als der Quark, klumpt sie beim Einrühren.

      Das wird bei mir dann immer einen Tick fester als “nur” Quark.

      Liebe Grüße
      Catharina

  4. Antworten Fenke 21. Juli 2017 um 10:50 Uhr

    Saugut! Mein Standard-Nachtisch ist ganz ähnlich, allerdings mit TK-Himbeeren und im Glas , da braucht man sich über Schnittfestigkeit keine Sorgen machen 🙂

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