Kinder kriegen:

Da ist er, unser Sohn. Wie das so war, die ersten zwei Monate mit zwei Kindern unter zwei.

Fitz Geburtskarte Blogpost

Meine Lieblingsszene passierte schon in der Schwangerschaft. Ich war ungefähr im fünften Monat, das weiß man beim Zweiten ja nie so genau, und hatte es endlich mal zum Schwangeren-Yoga geschafft. Das Yogastudio hat zwei gegenüberliegende Räume. In dem einen gab es Yoga für alle, die ohne Kind da waren, in dem anderen das für Schwangere, das betreute Schlafen, wie es mal eine Freundin nannte. Beide Kurse fingen gleichzeitig an, also gab es im Vorraum ein enges Gewusel aus vielen Frauen, aber es war eher still. Bis mich eine Mutter aus einem Rückbildungskurs erkannte und brüllte:

“DU BIST SCHON WIEDER SCHWANGER?! OH MEIN GOTT!!! SEID IHR WAHNSINNIG?!?!”

Solche Fragen höre ich jetzt öfter. Deshalb dachte ich, ich schreib einfach mal auf, wie das so ist. Das Leben mit zwei Kindern unter zwei. Also unser Leben. Da gibt es ja bestimmt noch ganz andere Erfahrungen, wie immer. Vielleicht macht mein Text ja Mut. Oder hilft bei der Entscheidung, doch lieber keine Kinder zu bekommen. Oder beruhigt. Oder lenkt ab. Oder. Oder. Oder.

Legen wir los, dies sind die Fragen, die ich jetzt häufig höre:

“Ist die zweite Geburt wirklich einfacher als die erste? Wird man tatsächlich belohnt wie alle sagen?”

Oh ja, man wird belohnt. Weil am Ende hat man das Baby auf der Brust. Nur ist der Mist, dass ja nie klar ist, wie weit das Ende entfernt ist. Bei der einen ist es gefühlt Australien, bei der anderen sind es nur ein paar Zentimeter bis zum großen Glück. Eine Freundin hat bei der zweiten Geburt gedacht: “Scheiße tut das weh! Ich will jetzt sofort ein Schmerzmittel!” und zwei Mal pressen später war es da. “Hätte ich das gewusst, hätte ich mich cooler verhalten,” meinte sie. Aber um cool sein geht es bei einer Geburt ja Gott sei Dank nicht. Sondern ums gut durchkommen, für das Kind und die Mutter.

Ich habe bei der zweiten Geburt von zwölf Stunden Kreißsaal auf zwei verkürzt. Das sei sehr häufig so bei Zweitgebärenden, sagte meine Beleghebamme. (Als leidenschaftliche “Babyalarm!”-RTL II-Guckerin kann ich dies nur bestätigen, ha!). Ich empfand die zweite Geburt als einfacher, weil ich wusste beziehungsweise ahnte, was passieren wird und deshalb genau sagen konnte, was ich möchte (Ein großes Ja! zu Wasser und warmen Waschlappen) und was absolut nicht (Kurz vorm Ende die Position ändern. Hallo? Welcher Spitzensportler zieht denn vor der Ziellinie noch mal neue Turnschuhe an, damit man vielleicht noch ein bisschen schneller läuft?).

Beim zweiten Mal gab es kein Chichi. Mein Mann stellte die Taschen in die Ecke und los ging’s. Gut, ein bisschen übertrieben habe ich es dann doch mit meinem Selbstbewusstsein als Zweitgebärende. Ich: “Wie viele Wehen noch?????” Die Hebamme: “Ungefähr 10! Du hast es gleich geschafft!” Das mit dem “… gleich geschafft!” hatte ich als Wunsch-Antwort auf alle Fragen im Geburtsvorbereitungsgespräch fest gelegt. Ich:

“Zeeeeeehn Wehen? Nee! Nee! Nee! Höchstens acht! Zehn mach ich nicht mit!!!”

Die (sehr schlaue) Hebamme: “Na gut, dann acht!”.

Bei der ersten Geburt habe ich ganz vornehm noch A, B, C, D, E getönt, was toll war, weil man wusste, dass es spätestens bei C oder D besser wird. Und als ich lauter wurde (oder wie meine Hebamme, die ich sehr gern habe, auf dem Flur zu einer Kollegin sagte: “Sie ist bei acht Zentimetern, jetzt hat sie endlich mal aufgehört an ihrem Handy rumzufummeln und gibt Gas”) bat ich darum, das Fenster zu schließen, damit das keiner mitbekäme. Bei der zweiten Geburt habe ich am Ende einfach nur geschrien. Nicht, weil es schlimmer war, es hat geholfen. Es hat den Schmerz angehoben, irgendwie leichter und erträglicher gemacht. Ich habe alle Handbremsen gelöst und das getan und freundlich aber bestimmt eingefordert, was mir gut tat.

Ich habe gerade kurz überlegt, ob ich das überhaupt schreibe, mit dem Schreien. Aber ich tu’s, weil Frauen doch ahnen, dass das Wort Wehe etwas mit weh tun zu tun hat. Aber und ich finde, dass ist das beste Mantra für eine Geburt: Wir Frauen schaffen das! Wir sind so unfassbar coole Lebewesen, das ist der Hammer! Mir hat das bedächtige Schweigen und Vertuschen des Themas Schmerzen von Frauen, die es schon hinter sich hatten, als Erstgebärende viel mehr Sorgen gemacht als klare Ansagen. Minus die Horrorgeschichten natürlich. Ich hoffe, euch geht’s ähnlich. Und, man kann ja Luft holen zwischen den Wehen, kurz Kraft tanken, es ist nicht immer alles einfach nur ununterbrochen Scheiße und schlimm. Ich dachte zum Beispiel noch kurz, als der Arzt meinen Fuß in die Hand nahm, um am Ende ein bisschen zu helfen: “Boah, Gott sei Dank war ich gestern noch bei der Pediküre!” Und dann war er schon da: unser Sohn. Fitz.

Pedikuere mit Kind

 

“Und wie ist das Leben jetzt so mit Zweien?”

Im Krankenhaus fühlten wir uns wie auf rosa Wolken gebettet. Wir hatten ein Familienzimmer mit großer Liegewiese, die Sonne schien herein, unsere Tochter kam zu Besuch, freute sich riesig über das Brüderchen, wir bekamen Essen direkt ans Bett, hatten zwei Tage und Nächte, um sanft ins neue Leben zu viert zu starten.

Zuhause legten wir mit Vollkaracho eine Bruchlandung hin. Innerhalb von Sekunden ging alles schief, was schief gehen konnte. Meine Eltern hatten lieber Weise auf unsere Tochter aufgepasst während wir im Krankenhaus waren. Aber Zuhause gingen mir plötzlich ihre lieb gemeinten Ratschläge auf die Nerven. Der Milcheinschuss forderte Zuwendung, das Neugeborene wollte Milch, meine Tochter sah mich beim Stillen und rastete plötzlich aus, ich sprang auf, um zu ihr zu eilen, mein Sohn kotzte mir ins Dekolleté, mein Mann hatte einen Autounfall – irgendwann stand ich heulend im Flur mit drei Zentimeter hoher Babykotze im BH und dachte: “Was haben wir bloß getan? Wie sollen wir denn das schaffen?”.

Und so ist das jetzt hin und wieder:

Der Weg von wunderschön zum puren Wahnsinn ist kürzer geworden. Aber meist ist es einfach auch nur wahnsinnig schön.

Meistens schaue ich die Kinder, oh ja, wir sagen jetzt nicht mehr Kind, sondern Kinder, was sich unfassbar toll anfühlt und anhört in unseren Ohren. Also, meistens schaue ich unsere Kinder an und mir schwabbt das Herz über vor Liebe und Glück. Und dann gibt es Momente, da läuft ohne ersichtlichen Grund plötzlich alles schief. So wie an unserem ersten Tag Zuhause. Es ist ein bisschen so wie wenn ein CD-Player hakt und man nicht weiß warum. Man kommt nicht an ihn ran, um ihn auszustellen. Es nervt gehörig. Und plötzlich läuft die CD einfach weiter rund, es ist als wenn nichts gewesen wäre und es ertönt wunderschöne Musik.

Manchmal schreit auch erst einer, dann zwei und irgendwann muss ich einfach lachen, weil ich weiß, jetzt kann ich gerade nicht wirklich gewinnen, also versuch ich, einfach nur die Nerven zu behalten. Und dann läuft es wieder rund. Weil Übung macht den Meister. Weil Übung schafft Supertricks. Jetzt bin ich einfach viel öfter auf alles vorbereitet und freu mich umso mehr, wenn alle im gleichen Beat sind. Und vieles ist auch viel einfacher mit Kind zwei als noch bei Kind eins. Weil man die Grundmelodie schon kennt. Weil man weiß, wenn der jetzt schreit, kann es eigentlich nur Hunger oder Furz sein. An diesem “das zweite Kind läuft so mit” ist wirklich was dran. Man könnte auch sagen: Das zweite Kind furzt einfach mit.

 

“Ist die Zweijährige sehr eifersüchtig?”

Eine Freundin, die ebenfalls zwei Kinder unter zwei Jahren hat, formulierte es vor kurzem sehr treffend: “Natürlich ist unsere Tochter eifersüchtig. Wenn mein Mann plötzlich mit einer anderen kuscheln würde, fänd’ ich das auch uncool!”

Die einen sagen, wenn die Geschwisterkinder noch so jung sind, ist es mit der Eifersucht einfacher, dafür könnte das Thema später noch mal hochkommen. Aber wie das so ist: Manche sagen so, andere ganz anders. Bei uns klappt es bisher überraschend gut. Ich war auf Schlimmeres vorbereitet. Wobei – eigentlich hatte ich nur einen Tipp im Gepäck: Wenn das Kind das Baby zum ersten Mal sieht, hat man es am besten nicht auf den Arm als Mutter, sondern im Bettchen und drückt erst das Kind und schaut dann gemeinsam das Baby im Bett an.

Unsere Tochter stürmte gleich an mir vorbei zum Bettchen und schrie aufgeregt: “Baby! Baby! Baby!” Und doch ist es jetzt natürlich manchmal so, dass sie gern auf meinen Arm möchte, wenn das Baby da schon ist. Oder sie zu meinem Mann möchte, wenn der das Baby hat. Aber das war am ersten Tag kurz mal komisch und als sie merkte, dass jeder von uns auch noch Zeit mit ihr alleine verbringt, ich mich auch voll und ganz ihr widmen kann (immer für kleine Zeitspannen), wir unsere Rituale beibehalten, das scheint sie irgendwie beruhigt zu haben. Jetzt weiß und akzeptiert sie, dass er Milch braucht, trinkt dann einfach stolz Kuhmilch aus dem Becher, ahnt was das Wort “gleich” bedeutet, begrüßt ihn morgens fröhlich, meistens mit Küsschen, sorgt dafür, dass er einen Schnuller hat und dreht immer seltener durch. Und wenn doch, dann kommt manchmal kurz meine gute Freundin Biene Maja via YouTube geflogen und hilft mir, damit ich kurz Zeit zum Stillen habe. Die Erzieher in der Kita sagen, unsere Tochter sei wie immer gut gelaunt, man merke ihr nicht an, dass sie ein Brüderchen bekommen hat. Außer, wenn sie stolz von ihm erzählt.

Aber wie war das noch mit dem CD-Player? Gestern gab er alles. Erst freute sie sich, dass wir sie zusammen abholten, als sie dann nicht auch noch sofort auf meinen Arm konnte wie ihr Bruder, gab es großes Geschrei. Und weil das einer dieser Tage war, an denen die miesen Hormonbiester das Rennen machten und nicht mein Verstand, liefen mir plötzlich die Tränen. Was half war die tolle Erzieherin, die Bezugsperson oder wie man das nennt, die schnell kam und mit anpackte und der Rat meiner Hebamme aus dem Wochenbett: “Du kannst dich jetzt schön selbst fertig machen und dir erzählen, du hättest deiner Tochter was ganz Schlimmes angetan, in dem du ihr ein Geschwisterchen vor die Nase gesetzt hast. Oder du lässt es einfach!”

 

Fitz

 

“Kann man zwei Kinder wirklich gleich doll lieben?”

Ja, kann man. Und es ist so unglaublich einfach! Vor der Geburt unseres Sohnes konnte ich mir das auch nicht vorstellen. Ich liebe unsere Tochter über alles. Meinen Mann auch. Ich hatte immer einen großen Tank vor Augen und dachte, der ist doch schon proppevoll, wie soll denn da noch mehr reinpassen für eine dritte Person, ohne das er platzt? Es wurde einfach ein weiterer großer Tank daneben gestellt. Oder vielleicht beschreib ich es so, ist ein bisschen kitschig, aber wirklich so: Manchmal gehe ich am Wochenende durch die Wohnung und dann sehe ich unsere Tochter in ihrem Zimmer spielen, schau ihr zu und denk: puh, ich lieb dich so sehr. Dann komm ich an unserem Schlafzimmer vorbei, unser Sohn schnarcht in seinem Bettchen und ich denk wow, ich lieb dich so sehr! Und dann komm ich ins Wohnzimmer und da sitzt noch jemand, den ich liebe.

Es ist einfach noch eine Riesenportion Liebe dazu gekommen. Sie steht nicht in Konkurrenz zu einer der anderen, ist einfach gleich groß.

Als ich klein war, haben meine Schwestern und ich immer wieder abwechselnd versucht, meiner Mutter zu entlocken, wen sie denn nun am liebsten hätte. Bis heute behauptet sie eisern, alle drei gleich doll. Jetzt glaub ich es ihr endlich.

 

“Habt ihr als Paar denn überhaupt noch Zeit für euch?”

Wir hatten sogar schon eine Date Night kurz nach der Geburt, ha! Gut, die Kinder waren dabei, aber sie schliefen. Wir waren auf dem Rückweg von einer Familienfeier. Es war abends, die Kinder schnarchten beide auf der Rückbank – Sekunde, die Rückbank, da muss ich kurz was zu sagen. Es ist wirklich bekloppt, aber beim Blick auf die Rückbank in unserem Auto habe ich das erste Mal verstanden, was manche damit meinen, wenn sie sagen, sie würden sich jetzt zu viert als Familie fühlen. Früher dachte ich, komisch, zu dritt sind wir doch auch schon eine Familie. Aber irgendwie fühlt sich das zu viert so rund an. Als sei man als Dreiergespann eher ein Dreieck gewesen und jetzt zu viert ist es ein ausgeglichener Kreis. Ach was weiß denn ich: es ist einfach noch schöner geworden auf die Rückbank zu schauen.

Aber zurück zur Date Night. Die Kinder schliefen, wir fuhren an die Tankstelle, kauften leckere Sachen zu trinken und zu essen, mein Mann legte eine unserer Lieblings-CDs in den Player, ich schmiss die Sitzheizung an und wir unterhielten uns drei Stunden am Stück, ganz ungestört. Und an der Ampel knutschten wir. Das war eine verdammt gute Date Night.

Im Alltag versuchen wir uns gegenseitig Auszeiten zu geben. Ich bin noch an der Still-Leine, was das konzentrierte Arbeiten als Selbstständige hin und wieder etwas schwierig macht, aber auch da finden wir zunehmend mehr Tricks. Wir haben schon diverse kleine Helfer in Form von Wippen & Co. am Start, dazu bald mehr en detail hier. Und Gott sei Dank kommt meine wunderbare Mutter manchmal aus der Ferne angedüst in ihrem Smart, mit selbst gekochtem Essen und wenn ich dann sage: “Mama, du bist die Beste, wie können wir dir bloß danken?” sagt sie: “Papperlapapp! Das hat meine Mutter früher auch immer für mich gemacht und du wirst es für deine Kinder tun!”

 

“Oh Gott, das war jetzt aber nicht geplant, oder?”

Nicht exakt so. Also vom Zeitpunkt her, aber wie das manchmal so ist, das Leben weiß schon, warum es manches genau so eintütet. Wir lieben es, wie es jetzt ist und sind froh, dass uns jemand die Entscheidung über den richtigen Zeitpunkt für das zweite Kind abgenommen hat. Bleibt nur noch die Frage, ob es irgendwann ein drittes gibt und wenn ja wann. Aber da hört man ja Schreckliches, das soll ja der pure Wahnsinn sein! Und wunderschön.

Herzlich,

Steffi

P.S.: Das Foto für die Geburtskarte ganz oben und das lächelnde Bild von Fitz hat die wunderbare Fotografin Kristina Assenova gemacht. Ich kann sie wirklich von Herzen empfehlen. Für Hochzeitsbilder, aber auch Familienbilder, sie ist der Knüller!

88 Comments

  1. Antworten Patricia 9. Juni 2016 um 08:58 Uhr

    Wir haben drei, fühlt sich noch runder an! =) ne, ich wusste einfach, da fehlt noch einer und jetzt haben wir Familien-Chaos pur und es ist toll. Die erste Nacht Zuhause hat der Sohnemann übrigens jede Stunde getrunken, die Grosse hat sich zwei Mal übergeben und die Mittlere 2 Stunden geschrien. Ab da wurde es dann jeden Tag besser… =)

    Viel Freude euch und das mit der Date-Night merke ich mir!

    • Antworten Steffi 9. Juni 2016 um 09:33 Uhr

      @Patricia: Hör bloß auf, sonst bin ich gleich wieder schwanger! 🙂 Und das mit jede Stunde trinken in einer der ersten Nächte – aua, das kenn ich auch. Genau, Gott sei Dank wird alles schnell besser. Das darf man einfach niemals vergessen. Viel Spaß bei der Date-Night! Herzlich, Steffi

  2. Antworten Paula 9. Juni 2016 um 09:05 Uhr

    Liebe Steffi, ach was für ein wundervoller Text. So ehrlich und lebensbejahend. Und erst der Name: Fitz. Bin begeistert!
    Herzliche Grüße aus Berlin, Paula

    • Antworten Steffi 9. Juni 2016 um 09:31 Uhr

      @Paula: Liebe Paula, ich freu mich riesig, dass er dir gefällt, der Text. Ich war ehrlich gesagt gerade beim “veröffentlichen” drücken sehr nervös. Aber jetzt wird es langsam besser. Herzliche Grüße aus Hamburg & lieben Dank für deinen Kommentar! Steffi

  3. Antworten Elisabeth 9. Juni 2016 um 09:07 Uhr

    Als ich gestern Dein Instagram Pedikür-Foto mit dem Titel „ist das leben nich hart als Mama“ wusste ich nicht ob ich´s nur superlustig oder eigenartig fand. Weil ich als Mama von einem 3jährigen vom ganzen Herzen glücklich bin, aber auch oft total fertig. Ich wünschte mir gestern für Dich, dass Du diese Pause genießen konntest, bewunderte Dich für Deinen Humor aber mir fehlte da was. Nämlich, dass manchmal auch völlig k.o. ist und totales Chaos hat. Darum liebe ich Okka Rohd´s Buch „Völlig fertig und irre glücklich“ weil sie da alles genauso beschrieben hat, besser als ich es hier zu erklären versuche.
    Und dann schreibst Du heute auch übers Schreien und Bruchlandung und dafür liebe ich Dich noch ein bißchen mehr…. Ich mochte schon immer Deinen Blog mit Deinem tollen Gefühl für Style, Deinen leckeren Rezepten und Deiner Strahlkraft. Aber mit diesem Beitrag hast Du für mich den Vogel abgeschossen. Weils okay ist, wenns auch mal hart ist. Weil das dazugehört. Weil es das Schöne erst richtig schön macht. Und weil wir damit alle nicht alleine sind. Viele liebe Grüße, Elisabeth

    • Antworten Steffi 9. Juni 2016 um 09:36 Uhr

      @Elisabeth: Ach Elisabeth, weil es das Schöne erst richtig schön macht. Das hast du schön gesagt! Herzlichen Dank für den tollen Kommentar! Herzliche Grüße, Steffi

      • lara 10. Juni 2016 um 12:45 Uhr

        Elisabeth – on point. Ich sehe es exakt genauso.

        Und Steffi – so schön. Ich freue mich einfach sehr doll für euch.

  4. Antworten Marina 9. Juni 2016 um 09:12 Uhr

    Ah wie schön Steffi. Ich freue mich für euch, der kleine ist so süß und hat einen tollen Namen.
    Und ihr macht es sicher toll!
    Es ist toll Kinder zu haben, gut ich hab grad nur eins (6 Monate) aber ich hätte gerne sofort mindestens noch eins, nur gebären gehe ich nächstes mal nicht.
    Habt es fine.
    Liebe Grüße aus Zürich, Marina

    • Antworten Steffi 9. Juni 2016 um 09:36 Uhr

      @Marina: Haha, herrlich! Ich geh da einfach nicht hin – I love!! Danke für den Lacher am Morgen! Dafür geh ich jetzt gleich mal zu Yoga mit Baby, ha! Hab du es auch schön! Herzliche Grüße aus Hamburg, Steffi

  5. Antworten Friederike 9. Juni 2016 um 09:12 Uhr

    So schön geschrieben! So schön ehrlich aber gleichzeitig so schön liebevoll dass man gleich Lust auf das zweite bekommt! Und so dass ich an mancher Stelle als neu – Mama mit Hormon-Cocktail intus zu Tränen gerührt war! Alles gute für euer Leben zu viert und ganz liebe Grüße Friederike

    • Antworten Steffi 9. Juni 2016 um 09:39 Uhr

      @Friederike: Das freut mich sehr. Und das mit den Tränen kenn ich zu gut, ist mir auch gerade wieder passiert beim Lesen eurer Kommentare. Für euch auch alles Liebe! Herzlich, Steffi

  6. Antworten Marie 9. Juni 2016 um 09:16 Uhr

    Danke! Ein wunderschöner, ehrlicher, mich gerade sehr aufbauender Text!!!!
    Bin gespannt auf die. ” working babymum- Tipps”!
    PS: cooler Name!

  7. Antworten Anna 9. Juni 2016 um 09:24 Uhr

    Liebe Steffi,

    was für ein schöner Artikel! Du sprichst mir wirklich aus der Seele! Meine beiden sind jetzt 2,9 Jahre und 7 Monate. Das mit dem Weg von Wahnsinn zu wunderschön finde ich besonders toll, dass trifft es sehr gut!
    Alles gut dir und deiner kleinen runden Familie!
    Anna

  8. Antworten Kathrin 9. Juni 2016 um 09:55 Uhr

    Liebe Steffi,
    ganz lieben Dank für Deinen so wunderbaren Text! Er hat mich sehr be-und gerührt, dank der Schwangerschaftshormone sogar so sehr, dass mehr als ein Tränchen vor Rührung floss. Bei uns ist es Mitte August soweit, unser Sohnemann kommt zur Welt. Unsere Tochter ist dann fast 2. Dann schließt sich unser “Kreis” und ich kann es kaum erwarten, wenn ich auch – ganz ehrlich- einen Heidenrespekt davor habe (erstmal). Deine Worte zwischen “purem Wahnsinn” und “unfassbarem Glück” machen mir Mut und lassen mich unserer “neuen” Familienkonstellation noch mehr entgegenfiebern. Euch Vieren von Herzen alles Liebe!
    Kathrin

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 13:19 Uhr

      @Kathrin: Liebe Kathrin, du wirst das so super machen! Bestimmt wirst du oft denken: “Warum hab ich mir denn da Sorgen gemacht? Läuft doch wie geschmiert!” und dann schmiert vielleicht kurz was ab, aber da kann man herrlich drüber lachen und zack, hat man die Supertricks drauf! Das finde ich immer das Beruhigende beim Kinder haben: so richtig lang bleibt nie irgendwas wie es ist, oder? Es verändert sich vieles und das allermeiste zum Tollen hin. Ihr habt etwas Großartiges vor euch!! Vor allem diese ersten Stunden zu dritt bzw. viert – wuah, ich könnt schon wieder, war das schön. Ach, es ist so vieles daran so schön… Ganz viel Vorfreude! Herzliche Grüße!! Steffi

  9. Antworten ina 9. Juni 2016 um 10:16 Uhr

    Aaaaaah ich liebe deine Gefühlstexte und noch viel mehr wie schön du das Rauf und Runter und wieder sehr hoch hinauf darin beschreibst. Es motiviert so unglaublich sein Leben ebenso mit allen Facetten zu nehmen und alles so richtig auszukosten. Und ich kanns kaum mehr erwarten auch bald mal ein Dreieck und irgendwann ein Kreis zu werden mit meinem Liebsten.
    Alles alles Liebe euch 4en!!!

    Ps: und ich freu mich über Texte als Working-Double-Mum, denn ich habe seit kurzem meinen eigenen Laden und hab manchmal große Fragezeichen im Kopf, wie Familie und eigenen Traum leben so zu vereinbaren sind, wo ich doch alles mit 100% Hingabe ausfüllen möchte… 😉

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:41 Uhr

      @ina: Liebe Ina, das freut mich wirklich so sehr, dass du meine Texte magst. Du machst das bestimmt ganz toll mit dem Dreieck, Kreis und deinem Laden. Lustiger Weise merkt man irgendwann, dass es nicht immer überall 100% sein müssen, es reichen hin und wieder auch 99,9 %, was eine sehr wohltuende und entspannende Erfahrung ist. Du machst das schon! Herzlich, Steffi

  10. Antworten Tina 9. Juni 2016 um 10:21 Uhr

    Sehr schön geschrieben und mit so viel Liebe. In vielen Situation ging es mir genauso mit dem Zweiten. Auch wenn es mit dem zweiten aus anderen Gründen bei uns leider etwas länger gedauert hat. Alles Liebe weiterhin für Dich und Deine Familie und viel Durchaltevermögen an gewissen Tagen.

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 13:14 Uhr

      @Tina: Liebe Tina, das freut mich sehr, dass du die Liebe im Text siehst! Und Hauptsache es ist da, das Zweite, oder? Herzliche Grüße & dir auch viele Superkräfte, Steffi

  11. Antworten Sophia 9. Juni 2016 um 10:33 Uhr

    Ach wenn doch nur alle so herrlich ehrlich schreiben würden…. Es wäre soooo viel leichter, wenn einige Mütter da draußen auf ihr Dasein als weltbeste Märchentante verzichten würden und einfach damit aufhören würden, der Welt permanent verkünden zu wollen wie easy-cheesy alles immer bei Ihnen läuft, sei es in der vollkommmen komplikationslosen Schwangerschaft, bei der Geburt die natürlich mal eben so nebenher ganz verbunden mit der eigenen inneren Stärke abgehakt wird ( Kaiserschnitt? Oh mein Gott wie schrecklich du Arme, da fehlt dir ja dieses unfassbare Erlebnis…) , dem mühelosen Stillen, weil es ja soooo selbstverständlich ist, dass alles sofort so läuft wie es soll wenn man nur die richtige Einstellung dazu hat, dem Durchschlafen, dem Essen und hast du nicht gesehen…. Nein, mir kann keiner erzählen, dass er mit seinen Kindern oder seinem Bauch irgendwo Dauerferien auf dem Ponyhof macht. Nein, das wahre Leben, das sind halt auch Blut, Schweiß und Tränen. Wenn ich aus dem ungefilterten, ungeschminkten Alltag mit unseren Zwillingen erzähle, will das zwar die ein oder andere Mutter dann auch nicht hören, aber hey, bei mir gibt es die Wahrheit, ohne Weichspüler aber dafür natürlich garniert mit all den wundervollen Details jenseits des Wahnsinns, die es einem ermöglichen trotzdem jeden Tag wieder für beide da zu sein, mit ganzem Herzen. Als Mutter von zwei Kindern unterschreibe ich immer gern die Feststellung: Mit einem Kind bist du ein Paar mit Kind, mit zwei Kindern eine Familie.
    Und wenn ich gerade vom meinem ganz normalen Chaos überfordert bin, mir überlege, wohin ich demnächst ganz alleine auswandere und eine entspannte Einlingsmutter treffe murmle ich ( ich gestehe und stelle mich in die Ecke) manchmal ganz leise ” Eins ist keins, zwei sind zwei”…..
    Gerne mehr davon bitte!

    • Antworten moe 9. Juni 2016 um 22:28 Uhr

      Wir jedenfalls sind auch zu dritt Familie. Ich wusste gar nicht, dass Zwillingsmütter so viel besser sind als andere. Schade.

      • Sophia 10. Juni 2016 um 09:42 Uhr

        @Moe Bitte nix in den falschen Hals kriegen, dass war nicht meine Absicht, den Eindruck zu erwecken, dass Zwillingsmütter den Mutterverdienstorden verdient haben und Einlingsmüttern nicht. Und es sollte auch sicher kein Angriff auf Eltern mit einem Kind sein in irgendeiner Weise.

    • Antworten moe 10. Juni 2016 um 14:06 Uhr

      Danke! Ich fühl mich oft nicht ernstgenommen. Wie, du hast NUR EIN Kind? Und das soll jetzt keine Familie sein, sondern nur “ein Paar mit Kind”? Doch! Wir sind zu dritt ein wunderbares Gespann! Und eine wunderbare Familie. Ich finde den Satz verletzend – auch, wenn du ihn vielleicht gar nicht so gemeint hast. Jeder so, wie’s für ihn richtig ist, oder?

  12. Antworten einfach Stephie 9. Juni 2016 um 10:53 Uhr

    Herrlich ehrlich und erfrischend geschrieben. Gefällt mir! Besonders klasse ist ja eure Date Night im Auto, da habe ich jetzt ein schönes Bild vor Augen… Danke dafür! LG, Stephie

  13. Antworten Martina 9. Juni 2016 um 10:53 Uhr

    Hach wie toll liebe Steffi! Glückwunsch zu diesem süßen Knirps.
    Wir haben nun 3 und ich muss sagen es war immer gut und wird immer besser. Als die kleinste kam war die älteste noch keine 5 Jahre alt. Schwierig finde ich es immer mal stundenweise aber sonst liebe liebe liebe ich meinen Mann und meine Kinder und unser Familienleben. Was nicht bedeutet, dass wir jetzt schon Pläne schmieden für die Zeit wenn die Kinder mal aus dem Haus sind :)))
    Viel Spaß weiter
    Martina

    • Antworten Elisabeth 9. Juni 2016 um 13:24 Uhr

      Haargenau so geht es mir mit allem mit zweien (anfangs knapp unter 2) wie dir, Martina! Danke Steffi für den super Text, mir gings in dieser Anfangszeit sehr ähnlich, jetzt mit den Kids (1 und 3) eben wie Martina 🙂

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:36 Uhr

      @Martina: Genau, ganz oft ist es auch ganz einfach. Oder mal für kurz schwierig, das ist ja das Gute! Herzlich, Steffi

  14. Antworten Lisa 9. Juni 2016 um 11:01 Uhr

    Liebe Steffi,
    Du schreibst so toll! Grosse Freude über Deinen Text.
    Aus einer Rückbank wurden bei uns mit Kind 3 zwei Rückbänke…
    Liebe Grüße Lisa

  15. Antworten Anna 9. Juni 2016 um 11:46 Uhr

    Liebe Steffi,

    vielen Dank für diesen tollen Text! Ich hatte schon sehnsüchtig auf auf eine Beschreibung vom Leben zu viert gewartet. Du sprichst einem einfach aus der Seele und mit soviel Herz, dass auch der Stress an Leichtigkeit gewinnt. Wir überlegen auch die ganze Zeit, wann es mit Nummer 2 losgeht. Aber da ich noch seit Nummer 1 eine Doktorarbeit in der Pipeline habe, die langsam mal eingetüt werden soll, zögere ich es hinaus.
    Mein Mann wünscht es sich schon sehr. Vielleicht sehe ich es jetzt einfach als eine Art Deadline und wir legen bald los 🙂
    Alles Liebe euch!
    Anna

    P.S. Wir sind auch drei Schwestern. Daher werden es bei uns final auf jeden Fall auch drei. Zu dritt finden wir uns nämlich auch immer erst komplett!

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:35 Uhr

      @Anna: Liebe Anna, wie toll, dass du schon drauf gewartet hast! Beim Lesen deines Kommentars fiel mir dieser lustige Spruch ein, wie ging der noch…? Willst du Gott zum lachen bringen, schmiede Pläne – oder so? 🙂 Ich bin gespannt, wie es bei euch wird! Herzliche Grüße, Steffi

  16. Antworten Kristin 9. Juni 2016 um 12:05 Uhr

    Das hast Du wirklich wunderschön geschrieben, liebe Steffi!
    Ich weiß so gut wie das ist mit zwei Kinder unter zwei und ich kann Dir sagen, dass es bis heute großartig klappt – die beiden sind auch heute als Teenies die besten Freundinnen und haben es mir irgendwie so leicht gemacht dass ich meinen Jugendtraum von vier Kindern (Team 1 Mädels undTeam 2 Jungs) tatsächlich erfüllt habe und heute mit 4 kids in da house kann ich Dir nur sagen: 1. Ja, das dritte ist wirklich eine größere Herausforderung als das zweite – aber man wächst ja mit seinen Aufgaben und 2. mit vier Kindern klappt das mit der Rückbank leider nicht mehr und ein cooles Auto für sechs Personen zu finden, in dem man sich nicht wie ein Schulbusfahrer vorkommt, ist die größte Herausforderung daran vier Kinder zu haben 😉

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:33 Uhr

      @Kristin: Lieben Dank Kristin! Und ich finde die Bullis, die ich bei größeren Familien sehe ja sehr cool, muss ich sagen. Könnte man sich den Wagen dann nicht auch mal für eine Date Night am Strand nutzen? 😉 Okay, da braucht man wahrscheinlich einen sportlichen Babysitter, aber den findet man ja sicher auch irgendwann. Vier – klingt so super! Beste Freunde sowieso! Ach herrlich! Herzliche Grüße, Steffi

  17. Antworten philuko 9. Juni 2016 um 12:12 Uhr

    So ein schöner Name (war nicht anders zu erwarten!!) <3 Und dein Text.. ich musste so schmunzeln!! Sehr treffend. Ich wollte immer zwei Kinder, dann waren es plötzlich drei – du weißt ja, Zwillinge… Ich frage mich manchmal, wie ich das gemacht habe?! :))) Alles Liebe für euch! Julia

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:30 Uhr

      @philuko: Liebste Julia, oh ja, das mit den Zwillingen – unsere Familien wimmeln davon, deshalb sind wir vielleicht auch etwas zurückhaltend mit Nummer drei, könnte schnell Nummer vier dabei sein. Aber wer weiß, Überraschungen sind doch was Schönes, da traut einem einfach jemand mehr zu als man sich selbst! Herzliche Grüße!! Steffi

  18. Antworten Laura 9. Juni 2016 um 12:19 Uhr

    Das zweite Kind, das bestätigt einfach nochmal die Entscheidung fürs Erste. Das zweite zeigt: Wir machen den Wahnsinn nochmal, trotz Kenntnis über all das was kommt. Weil wir eine Familie sein können, weil das mit uns auch mit Kind gut ist. Deswegen fühlt es sich erst dann so richtig familiemäßig an.

  19. Antworten katharina 9. Juni 2016 um 12:21 Uhr

    Herzlichen Glückwünsch zu eurem kleinen Fitz!!! Und Danke für den tollen Text! Ich habe so viel drin wieder gefunden, was ich auch so gefühlt habe oder immer noch fühle.
    Besonders der Blick auf die Rücksitzbank!! Bei uns sitzen da inzwischen vier (!) und das fühlt sich (ja, da bin ich jetzt mal ganz ehrlich) noch besser an als “damals” mit zweien. Noch mehr nach (Groß-) FAMILIE.
    (Ich kann das also nur empfehlen – mehr Kinder für noch mehr wahnsinnige und wahnsinnig schöne Momente.)
    Und Danke auch an dieser Stelle mal für die vielen Hamburg-Tipps (auch die Fotografin werde ich mir gleich merken). Wir sind vor anderthalb Jahren nach Hamburg gezogen und immer noch froh über gute Tipps und Ideen in dieser unfassbar tollen Stadt!
    Ganz liebe Grüße und genießt weiterhin das Aneinandergewöhnen!!!
    Katharina

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:52 Uhr

      @katharina: Liebe Katharina, das freut mich so sehr, dass du dich wieder gefunden hast in meinem Text! Wie lustig, dass es bei so vielen ähnlich ist! Wie beruhigend! Die Fotografin lebt leider in München, kommt aber manchmal hoch in den Norden, ich kann sie wirklich sehr empfehlen! Herzliche Grüße und ganz viel Spaß in Hamburg! Steffi

  20. Antworten krishifishi 9. Juni 2016 um 12:33 Uhr

    …hui hui hui, da werden Erinnerungen wach- bei uns war auch das Ankommen zu Hause mit dem zweiten Kind gefühlt eine Katastrophe! Ich hatte leider wieder einen ungewollten Kaiserschnitt, zum Glück konnte diesmal mein Mann im Familienzimmer bei mir bleiben & die große Schwester hatte auch dazu die Erlaubnis gegeben & war so lange bei Oma & Opa! Leider war über diese Tage keiner bei uns zu Hause & die Wohnung war nach drei Tagen ohne Heizung/Ende Oktober total ausgekühlt & unaufgeräumt, Baby Nr. 2 hatte sich nämlich eine Woche früher, mit geplatzter Fruchtblase in der heimischen Küche & nicht 10Tage später, wie die große Schwester, auf den Weg gemacht! Also Chaos pur & alles andere als cosy …aber so ist das Leben, manchmal 🙂 !
    Jetzt sind meine Kids 6,5 & 11 Jahre, sozusagen aus dem gröbsten raus & die nächste Stufe, nämlich die Pubertät, hat uns ereilt ;-)! Meinem großen Girlie fehlen noch ca. 5 Zentimeter, dann ist sie so groß wie ich :-D!!!
    Alles Liebe für dich & deine Family! …Katastrophentage/nächte werden demnächst wohl öfter dabei sein, aber man wächst ja mit seinen Aufgaben & im nach hinein, ist es auch nur halb so schlimm, versprochen! Ich möchte meine Mädels für nicht´s in der Welt hergeben & ja auch wir sind uns zu viert meistens genug!!!
    Danke für deine ehrlichen Worte & weiter so, dachte nämlich schon bei euch ist immer eitel Sonnenschein, den wünsch ich euch aber trotzdem 🙂 :-):-)

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:51 Uhr

      @krishifishi: Wie herrlich, du hast Pubertiere! Hast du das Buch von Jan Weiler gelesen? Hilft das? Ich verschenk es oft. Das ist bestimmt eine lustige Zeit! Ach herrlich, was noch alles so vor einem liegt! Und ja, bei uns gibt es viel Sonnenschein, aber eitel ist der nicht. Der sagt eher: Heidewitzka, sieht’s bei euch wild aus! Soll ich ein bisschen doller scheinen, damit es mehr Spaß macht aufzuräumen! 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  21. Antworten Jessica 9. Juni 2016 um 12:40 Uhr

    Herzlichen Glückwunsch zum kleinen, süßen Fritz. Ganz tolles Bild!

    Wir sind ‘nur’ zu zweit, meine Tochter und ich. Fühlt sich trotzdem rund an.

  22. Antworten Kerstin 9. Juni 2016 um 12:45 Uhr

    Wir haben auch grade unser zweites Kind bekommen und es ist ziemlich exakt so wie du es beschreibst! Hab schon so auf diesen Post gewartet 🙂

  23. Antworten Isabell 9. Juni 2016 um 13:10 Uhr

    Liebe Steffi,
    du bringst einen immer wieder zum Lachen. Danke!
    Der Text macht definitiv Vorfreude, “Kinder” klingt so schön, klingt nach noch mehr Sand, Wäsche und Lachfalten. Manchmal wenn man ich mir selbst beim Reden mit meiner Tochter zuhöre frag ich mich, wer ist diese nette Tante, schön das die da ist. Ich finde das so toll was mit einem selbst durch das Eltern sein passiert.
    Super das ihr das Bild mit Fritz wiederholt habt, schön ihn kennenzulernen.
    Alles Liebe und Gute,
    Isabell

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:27 Uhr

      @Isabell: Liebe Isabell, das ist ein schönes Kompliment, wie toll! Ich liebe es, andere zum Lachen zu bringen! Und du klingst nach einer ganz wunderbaren Tante! 🙂 Wie toll, dass du das mit der Geburtskarte erkannt hast! Ein kleiner, versteckter Gruß an alle, die hier schon länger lesen. 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  24. Antworten Steffi 9. Juni 2016 um 13:37 Uhr

    Liebe Steffi,
    schön! Einfach einer schöner Text. Ehrlich, unterhaltsam und ganz sicher befreiend – oder? 😉
    Ich bin gespannt auf deine Antworten zu den weiteren Fragen: Wie seid ihr denn auf DEN Namen gekommen? Was, du hast 2 Kinder unter 5 und arbeitest (Vollzeit)?! etc…
    Paula wird jetzt 4 Jahre, Hugo ist 1,5 Jahre, beide Elternteile arbeiten Vollzeit, alle Großeltern leben mindestens 500km entfernt, beide Eltern sind auch mal auf Dienstreise – natürlich immer nur einer von beiden. Ja es ist anstrengend, ja es geht auch mal was schief, ja ich könnte manchmal schreien und ja manchmal ist es der pure Wahnsinn. Aber wir wollen es so. Es ist toll!
    Allerdings ist es auch nur so toll und realisierbar, weil das Umfeld stimmt: wir haben eine tolle Ganztags-KiTa, wir haben tolle Arbeitgeber, wir haben eine tolle Nachbarschaft, wir haben tolle Kinder, wir sind tolle Eltern, WIR sind eine tolle Familie 🙂
    Der Fernseher läuft gar nicht mehr, die Spielecke bleibt unaufgeräumt und wen die Krümel auf dem Boden stören, der soll sie bitte selber entfernen. Diese und ähnliche Prioritäten erleichtern unseren Alltag enorm und bescheren uns intensive Familienzeit.
    Und Kinder sind ja super und haben ein feines Gespür: aktuell ist Papa auf Dienstreise. Da merken beide ganz genau, dass Zusammenhalt mehr bringt als quer schießen.
    Auch wenn ich 2 Bilderbuchschwangerschaften hatte und dazu 2 spontane, schnelle und problemlos natürliche Entbindungen – der Alltag ist genauso chaotisch mit 2 Kindern. Und auch wenn ich mich wieder auf (Kleinkinduntaugliche) anspruchsvolle Klettertouren, Hochtouren und Radtouren freue, der Wunsch nach Kind 3 reift immer mehr… Alles andere kann man später immer noch machen! 😉
    Liebe Grüße, Steffi

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:47 Uhr

      @Steffi: Liebe Steffi, wie war das noch: Es braucht ein Dorf…? Mindestens eine Verbündete finde ich oft. Ich habe irgendwo mal gelesen, jede Mama braucht eine Mama. Damit war nicht zwingend die leibliche Mutter gemeint, sondern eine Freundin, die in einer ähnlichen Situation ist und die man stützen, auf die man sich aber auch mal stützen kann. Das wünsche ich wirklich jeder Frau. Und das mit dem feinen Gespür der Kinder habe ich auch schon gemerkt. Auch in Notfällen, die sind so sensibel, merken es irgendwie. Dann bin ich ja gespannt, wann ihr mit Kind drei loslegt! Herzliche Grüße, Steffi

  25. Antworten Christl 9. Juni 2016 um 14:46 Uhr

    Mir rollen die Tränen übers Gesicht. So ist es einfach. Ich erlebe gerade dasselbe. Maxl ist gerade 2 geworden und Ferdi ist am 1 Mai geboren worden. Es ist wunderschön!!! Alles Liebe euch weiterhin….

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:21 Uhr

      @Christl: Liebe Christl, das freut mich, dass du dich wieder erkannt fühlst und gerade das gleiche erlebst. Wie sagte eine Mutter zu mir – das sind die sportlichen Jahre. Ich hatte selten so viel Spaß beim Sport! 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  26. Antworten Doro 9. Juni 2016 um 15:38 Uhr

    Ich habe keine Kinder, nur einen wundervollen Mann, aber ich kann auf komische Art und Weise deine Wort nachfühlen. Und muss schmunzeln über die eine oder andere Situation – und sie macht Mut für die eine oder andere Sekunde, in der man sich ein Kind wünscht, aber Angst hat, dass man kein Paar mehr ist.

    Danke!

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:17 Uhr

      @Doro: Wie wunderbar, das freut mich so, dass der Text das kann! Und hab keine Angst, das Kinderkriegen kann die Partnerschaft sogar sehr, sehr doll stärken und noch schöner machen. Herzliche Grüße, Steffi

  27. Antworten kristin 9. Juni 2016 um 16:31 Uhr

    Ohhh, wie herrlich wieder geschrieben! Da will ich auch gleich wieder starten, anderthalb Jahre Abstand fände ich gar nicht schlimm. Nach dem Text erst Recht nicht mehr…

  28. Antworten Caroline 9. Juni 2016 um 18:08 Uhr

    Was für ein wunderschöner, ehrlicher Post!
    Alles Liebe, Caroline

    https://carolinespassion.wordpress.com

  29. Antworten Antje 9. Juni 2016 um 19:31 Uhr

    Liebe Steffi,

    herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die ganze Familie weiterhin! Du schaffst das schon.

    Liebe Grüße
    Antje

  30. Antworten Julie 9. Juni 2016 um 21:31 Uhr

    Hach! Einfach nur Hach! Ich freue mich von Herzen für euch!

  31. Antworten Andrea 9. Juni 2016 um 22:25 Uhr

    Liebe Steffi,

    herzlichen Glückwunsch zum süßen kleinen Knirps. Und zu diesem Text. Echt genial. So ehrlich und mit sooo viel Liebe. Unsere Nummer 3 ist gerade 8 Monate alt, ein gemütlicher kleiner Buddha und größter Fan seiner Geschwister. Und die Beiden machen sich mit dem größten Vergnügen für ihn zum Affen. Wir sind jetzt komplett und finden es super. Auch wenn ich mich auf die Rückbank in die Mitte quetschen muss. Auf diese nette Perspektive, voller Liebe von vorn auf die Rückbank zu blicken, muss ich also verzichten. Ich schiele eher neidisch auf den Beifahrersitz.
    Trotzdem wunderschön mit dem ganzen puren Wahnsinn ;)!

    P.S: Hab lang überlegt, ob ich die Website meiner beiden Schwestern und mir eintragen soll, aber nachdem es extra ein Feld dafür gibt und wir Kinderzimmerposter, Drucke, Mobiles etc. herstellen, fand ich es ganz passend.

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:14 Uhr

      @Andrea: Liebe Andrea, manchmal zwäng ich mich auch auf die Rückbank, wenn ich für die letzten Meter bis nach Hause die Animateurin nach links und rechts gebe. Ist manchmal auch ganz gemütlich, oder? Herzliche Grüße! Steffi

  32. Antworten Connie 9. Juni 2016 um 22:44 Uhr

    Liebe Steffi, was für ein wunderbarer Text. Meine zwei Teenies sind 10 Tage lang gleich alt. Das war nicht geplant, und ich hatte damals oft Angst es nicht zu schaffen. Aber es lief, nach einiger Zeit, besser als ich es hätte mir vorstellen können. Jetzt sind sie 16,15 und mein kleinster ist 7. An die Frage ob ich alle gleich lieben könnte, erinnere ich mich auch nur zu gut. Und ja man kann!! Du bist eine tolle Frau. Ich lese sehr gerne deine Artikel. Ich wünsche dir von Herzen eine tolle Zeit mit deinen Kindern,und ganz viele tolle Erinnerungen an diese besondere Zeit des zusammen Wachsens und Größer werdens. Liebe Grüße Connie

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:11 Uhr

      @Connie: Ganz herzlichen Dank liebe Connie!! Und das Teeniealter, wow, da freu ich mich auch schon drauf! Man hört ja Schreckliches, aber bestimmt ist es auch schrecklich schön! Herzlich, Steffi

  33. Antworten Kristina 10. Juni 2016 um 13:21 Uhr

    Liebe Steffi,
    noch mal herzlichen Glückwunsch und mach weiter so.

    Ich lebe seit 10 Jahren in Süddeutschland und die hier ansässigen Alemannen benutzen das Wort “Wunderfitz” als Ausdruck für ein neugieriges Kind und ich fand ihn von Anfang an total schön.
    Und nun musste ich natürlich bei Deinem Fitz sofort wieder daran denken.

    Vielleicht hast Du ja auch einen Wunderfitz, auf jeden Fall ist Fitz ist ein Wunder!

    Liebe Grüße,
    Kristina

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:10 Uhr

      @Kristina: Liebe Kristina, herzlichen Dank für deine Glückwünsche! Das mit dem Wunderfitz ist ja ENTZÜCKEND!!! Den Begriff kannten wir nicht, aber er freut uns riesig und wird jetzt natürlich ab sofort täglich verwendet, tausend Dank von Herzen dafür!!! Herzliche Grüße, auch von dem kleinen großen Wunder neben mir, Steffi

  34. Antworten Schirin 10. Juni 2016 um 22:37 Uhr

    …. nein, das Dritte soll doch total easy laufen (-: hab ich mir sagen lassen, liebe Grüße von einer zweifachen Mutter, die sich in fast jedem Deiner Sätze wieder gefunden hat.

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:07 Uhr

      @Schirin: Das du dich hier wieder findest, freut mich riesig! Genau, und das mit dem dritten Kind gucken wir uns am besten irgendwann selber an, oder? Herzlich, Steffi

  35. Antworten Sassi 10. Juni 2016 um 23:02 Uhr

    Danke, danke, danke. Im September kommt mein zweites Kind, ebenfalls mit geringem Abstand zum ersten. Ich wollte es so. Nein, wir wollten es so. Aber ich hab, sagen wir mal, Respekt vor der Situation. Und mache mir Sorgen, je näher der Termin rückt. Übernehme ich mich? Was tue ich dem Kleinen an? Und jetzt ist da wieder Vorfreude. Vielleicht blindlings. Aber so muss es. Wird ja doch alles anders. Aber nun hab ich wieder mehr Mut, dass dieses “Anders” ein sehr gutes wird. Danke. Nochmal.

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:06 Uhr

      @Sassi: Liebe Sassi, sehr, sehr gern! Und solltest du dir wie ich kurz, versuchen einzureden, du würdest deinem Kind mit einem Geschwisterchen etwas antun, denk schnell an den Spruch meiner Hebamme! Du kannst dich völlig fertig machen deswegen oder es einfach lassen. Wir fahren mit dem es sein lassen super, ich kann’s dir sehr empfehlen! Und ja, hin und wieder wirst du dich vielleicht etwas übernehmen, aber das Tolle ist: du wirst es schaffen. Du wirst noch stärker, noch flexibler, noch lockerer und noch viiiiel entspannter. Weil, so war es bei mir und ich schätze so wird es auch bei dir: es regt einen viel weniger auf. Man kann jetzt so viel mehr wegstecken und wuppen, da lächelt man bei vielen angeblichen Problemen einfach mal nur entspannt und kümmert sich nur um das, was wirklich wichtig ist. Es wird großartig werden, was ihr vor euch habt. Das ist versprochen! Und wenn es so CD-Player-Momente gibt, immer sagen: es wird gleich besser, einatmen, ausatmen, es wird gleich besser sagen und dann geht’s schon wieder, versprochen! Herzliche Grüße & gaaaaaanz viel Vorfreude!! Steffi

  36. Antworten AnnaMama 11. Juni 2016 um 16:33 Uhr

    Hallo und danke für den Text,
    wir sind seit 8 Wochen zu viert und so langsam wird das Chaos kleiner (oder wir gewöhnen uns daran?). Die fast 4 jährige große Schwester pendelte zwischenzeitlich zwischen absoluter Anhänglichkeit und ignorieren von Mama, hat sich taub gestellt, getobt, gemotzt und geheult und hat jetzt noch grundsätzlich dann ein Pipi- Kaka- oh mein Becher ist umgekippt-Anliegen, wenn ich beim Stillen bin.
    Aber es wird besser….sie liebt den kleinen Bruder und heult sogar für ihn, wenn ich Rabenmutter ihm ein T-Shirt anziehe, dass ihr nicht gefällt 😉
    Wir ruckeln uns zurecht und jeder wird seinen Platz finden. Solange siehts hier aus “wie Sau”, die Tiefkühltruhe mit schnellem Essen ist mein bester Freund und die Waschmaschine spuckt die Wäsche schneller aus, als ich sie weiterverarbeiten kann….aber wir 4 sind jetzt so richtig Familie (waren wir aber auch zu dritt schon, wenn auch immer noch jemand gefehlt hat)

    Liebe Grüße
    die Anna (und K) Mama

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 12:01 Uhr

      @AnnaMama: Oh ja, Tiefkühlgerichte sind was Feines! Das sind gerade auch meine neuen Freunde, wenn mir mittags manchmal schwindelig wird und ich erst denke – wasnjetzt? Bin ich krank? Ach nee, wieder vergessen zu essen! Und zack ist etwas Leckeres aufgetaut. Die Wäsche hat uns auch geschockt. Der Berg war unfassbar hoch durch hier ein bisschen Milchgespucke, da Kitaspielplatzdreck und die vom Stillen eingesaute Bettwäsche. Wir haben dann kurz mal zwei große Ladungen in die Reinigung gebracht, als Geschenk für uns selbst, um mal wieder eine Chance zu haben, den Wäschekorb in den Griff zu bekommen. Das war ein irre tolles Geschenk an uns selbst! Ich konnte vor lauter Wäscheständern die Wohnung kaum mehr sehen und kam mit dem Wegräume kaum noch hinterher. Mittlerweile haben wir auch darin Übung. Und das mit dem Beschützen des Geschwisterchens kenne ich auch! Als ich letztens nicht schnell genug bei Fitz war zum Stillen, hat Ruby vorwurfsvoll in seine Richtung gezeigt und sehr streng “MAMA!” gesagt! 🙂 Herzlichste Grüße von glücklicher Saubude zu glücklicher Saubude!
      Steffi

  37. Antworten Kirsten 11. Juni 2016 um 23:56 Uhr

    ohhh, mhhh, ahhh…
    wir haben 5! In Worten f-ü-n-f!
    Und ich kann Dir sagen, es ist wunderbar! Das ist erst ein Kreis… 😉
    Mein Herz läuft über vor Glück wenn ich die Bagage sehe.
    Manchmal wünsche ich mir, ich hätte für jedes Kind zwei Extrastunden pro Tag dazu bekommen.
    So bleibt halt die Bügelwäsche (oder das Staubwischen oder, oder…) unerledigt – was soll`s? Wer will schon vom Boden essen können, wenn doch Teller da sind?!
    Alles Liebe Euch vieren,
    um abraço Kirsten

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 11:56 Uhr

      @Kirsten: Wie herrlich!! Fünf, das klingt nach fünf Freunde! Das klingt nach sauviel Spaß!! Und genau, Bügelwäsche? Was war denn das noch mal? Ich trag Knitter, das ist megahip gerade! 😉 Alles Liebe für euch Sieben! Hammer! Herzlich, Steffi

  38. Antworten Sina 12. Juni 2016 um 23:12 Uhr

    Liebe Steffi,

    herzlichen Glückwunsch zur Geburt von Fritz und danke für deine ehrlichen Worte! Als Selbstständige hatte ich im letzten Jahr, anfangs der Schwangerschaft immer Panik wie das wohl gegen Ende und dann mit Kind werden würde. Und schon da musste ich oft an deine Posts aus deiner ersten Schwangerschaft denken und habe mir im positiven Sinne gesagt “was die Luxat schafft, schaffe ich auch”. Damit habe ich bis 4 Stunden vor Blasensprung am Schreibtisch durchgehalten und auch 2 Wochen später wieder dort gesessen. Und nun mache ich mir 8 Monate später auch oft Gedanken wie wir das hinbekommen wollen mit einem zweiten Kind, das wir uns über kurz oder lang auch wünschen. Und ich habe mal wieder von dir gelernt – man kann das alles wuppen. Das macht Mut. Auch zum Scheitern zwischendurch.

    Danke, danke, danke! Und alles Gute weiterhin für euch!

    Liebe Grüsse, Sina

    • Antworten Steffi 13. Juni 2016 um 11:54 Uhr

      @Sina: Liebe Sina, das freut mich wirklich sehr, dass dir der Text Mut macht. Dafür war ist er gedacht. Schon in der ersten Schwangerschaft mit unserer Tochter war ich so froh, selbstständig zu sein, weil mir oft so übel und totmüde zumute war. Da hab ich dann vom Bett aus gearbeitet, bin zwischendurch kurz eingenickt und hab dann weiter gearbeitet. Das habe ich als allergrößten Luxus empfunden. Jetzt gerade bin ich auch im Bettbüro. Fitz ratzt neben mir, ich trage um fast zwölf Uhr immer noch Pyjama, die Wohnung sieht aus, als sei in jedem Zimmer eine Bombe explodiert – ist aber egal. Weil so lange er pennt, mach ich das Wichtigste am Computer und wenn er wach ist, räumen wir hier Stück für Stück zusammen auf und dann holen wir seine Schwester aus der Kita. Was ich sagen möchte: deine Selbstständigkeit gibt dir irre viel Freiheit, Mama zu sein, nicht nur bei Kind eins, sondern auch bei Kind zwei. Du wirst das schon machen! Nicht zu viel drüber nachdenken, einfach loslegen! 😉 Herzliche Grüße & lieben Dank für deinen schönen Kommentar, Steffi

  39. Antworten Uda 13. Juni 2016 um 13:13 Uhr

    Liebe Steffi,
    Ich bin schon lange – stille- Leserin deines Blogs… Zugegeben zuerst, weil ich Dich noch aus der Schule kenne, doch inzwischen, weil ich Deine erfrischend ehrlichen Beiträge gerne lese. Auch dieser hier hat mir gerade heute Morgen aus der Seele gesprochen…wenn mal wieder alles nicht so läuft, wie geplant- mit zwei Kindern. Leider gelingt es mir nicht immer, zu lachen, wenn beide gleichzeitig weinen. Ich hoffe, ich lerne das noch.
    Danke, für viele schöne Lesemomente und für die Ehrlichkeit, das vieles wirklich total schön ist und man heulen könnte vor Glück aber es auch mal richtig bescheiden sein kann.
    Alles Gute weiterhin für Eure Familie!
    Uda

  40. Antworten Christine 13. Juni 2016 um 21:40 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich habe auch zwei Kinder unter zwei (also jetzt inzwischen unter drei) und auch ich bin selbständig und daher habe ich nie Zeit, Blogs zu lesen. hihi. Und daher bin ich die Letzte, die das hier kommentiert.

    Als ich deinen unfassbar wunderbaren Beitrag entdeckte, MUSSTE ich ihn aber sofort lesen. Weil es so toll ist, dass du darüber schreibst. Und lass dir sagen – alles, was du schreibst, ist für mich so wahr. Ich fühle es genauso.

    Mein kleines Mädchen ist nun fast eins, mein großer Sohn war eineinhalb bei Geburt. Oh Schreck. Und oh ja, das war sogar so geplant. Und seither rate ich jedem davon ab, auf so eine wahnsinnige Idee zu kommen.

    Aber dann, dann fühle ich das hier: “Manchmal gehe ich am Wochenende durch die Wohnung und dann sehe ich unsere Tochter in ihrem Zimmer spielen, schau ihr zu und denk: puh, ich lieb dich so sehr. Dann komm ich an unserem Schlafzimmer vorbei, unser Sohn schnarcht in seinem Bettchen und ich denk wow, ich lieb dich so sehr! Und dann komm ich ins Wohnzimmer und da sitzt noch jemand, den ich liebe.” Jeden Tag fühle ich es. Obwohl hinter mir das schwierigste Jahr meines Lebens liegt. Das mit riesigem Abstand schwerste. Aber diese große, unfassbare, süchtig machende Mutterliebe ist all das Wert. Denn man hat es ja wirklich so gewollt “Den ganzen Terror und das Gold”. (Mein bisheriges Lieblingszitat zum Thema Kinder). Nun habe ich noch einen ganzen Artikel zum Zitieren. DANKE, so wunderbar.

    Viel Freude mit deinen Zweien. Es ist so großartig und ich bin überzeugt – es lohnt sich so sehr, das Ding mit den Zweien unter Zwei.

  41. Antworten Saskia 16. Juni 2016 um 15:21 Uhr

    Stichwort Schmerz: ich habe schon bei meiner ersten Geburt volles Rohr den ganzen Schmerz rausgeschrien, einfach weil es sich richtig angefühlt hat. Um ehrlich zu sein: wie schafft man das sonst, wenn man all das in sich behält?

    Herzlichen Glückwunsch Steffi. 🙂

  42. Antworten Catalina 19. Juni 2016 um 10:48 Uhr

    Wow Steffi, ich lese dich ja wirklich gern, aber diesmal war es so, als ob Jemand jedes meiner eigenen Worte genommen und da aufgeschrieben hat!
    Und ich verstand nach der Geburt des Zweiten auch endlich auf einen Schlag was der Spruch mit der geteilten Liebe und dem Vermehren, bedeutet – das ist einfach unfassbar schön!

    Fritz ist sowas von herzig, sein Lächeln, das geschwungene Mündchen…hach…!

    Lieber Gruß,

    Catalina

  43. Antworten Eva 6. Juli 2016 um 18:26 Uhr

    Hach, da freut man sich einfach für euch. Auf dass es immer in Summe schön ist! Und ich freu mich aufs Kinder haben. 😉

  44. Antworten Manuela 20. Juli 2016 um 13:59 Uhr

    Liebe Steffi,

    Yihaaaa – was für ein grandioser Text. Ich liebe deine Art wie du schreibst, du sprichst mucg direkt in meinem Herzen an. Mach bitte weiter so, deine lebensbejahende, humorvolle und liebevolle Art ist sooooooo…. ansteckend! ! DANKE * SCHÖN

Schreibe einen kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht
* Erforderliche Felder sind markiert


Werbung
  • spoon Werbung
    Mermaid Uhren
    Lillibell
    Nordliebe
  • kemikuroj Werbung
    Minimarkt
    Stoll Werbung
    Lynns Buch

Das könnte dir auch gefallen

Endlich Om:

22. März 2019

Enthält Werbung

Pampern statt Party:

11. März 2019

Alles im Archiv anschauen

Enthält Werbung

Endlich Om:

08. März 2019

Endlich Om:

15. Februar 2019