ENTHÄLT WERBUNG

Ach so ist das:

Der Moment, der mein Leben veränderte. Mein sehr persönlicher Vortrag aus Berlin für euch jetzt hier.

Es ist schon länger her, dass ich einen Vortrag gehalten habe. Eigentlich habe ich das immer ganz gern gemacht, aber die letzten Monate und Jahre habe ich die Anfragen abgelehnt. Ich wusste nicht so recht, woher ich die Zeit nehmen sollte. Und auch nicht die Energie, wir bekamen kaum Schlaf mit unserm nachts irre unruhigem Sohn.

Jetzt habe ich es aber einfach mal wieder getan. Als mich die Edition F-Macherinnen anfragten für den Female Future Force Day in Berlin war ich erst skeptisch, weil ich, wie ihr wisst, eher für eine Equal Future bin, wenn man das so abkürzen kann. Aber ich dachte, jetzt stell dich mal nicht so an und probier es einfach aus. Die Vorgabe war: Man solle zehn Minuten über den Moment, der das eigene Leben veränderte, sprechen.

Ich wurde für den Vortrag übrigens nicht bezahlt, wie keine der anderen Speakerinnen, soweit ich weiß. Was für Diskussionen sorgte, wie ich hörte. Ich bekam die Hotelnacht und das Bahnticket bezahlt, das sei noch erwähnt. Obwohl ich immer sage, lasst eure Arbeit gut honorieren, oder wie The Carters singen:

Put some respect on my check

, war ich fein damit, weil ich a) mit She’s Mercedes zusammen arbeite, auf deren Bühne mein Talk stattfand, es für mich also auch unter Kundenpflege fiel und b) ich recht egoistische Ziele für den Tag hatte. Ich wollte mich ein bisschen ausprobieren. Ich wollte schauen, wie ich mich dort fühlen würde, unter so vielen fremden Frauen. Was die und mich für Themen bewegt. Und ich wollte testen, wie es ist, über Dinge zu sprechen, die ich bisher noch nirgendwo erzählt hatte: dass ich eine zeitlang mit Panikattacken zu kämpfen hatte zum Beispiel. Oder auch, dass meiner Meinung nach nicht jede Frau unbedingt eine Führungskraft werden muss.

Und das tat ich. Die Reaktion der Zuhörerinnen und Blog-Leserinnen übertraf all meine Erwartungen, aber dazu später mehr.

Dies ist mein Vortrag, den ich nach einen kurzen Einleitung von Jessie Weiß, Chefredakteurin von Journelles, frei hielt und noch hier und da spontan ergänzte. Kurz bevor ich anfing, begann es zu regnen. Aber es blieben alle. Das größte Kompliment.

MEIN VORTRAG:

Ich habe schon ein paar Karrieren und Titel hinter mir, wurde viel befördert, war irgendwann Führungskraft, noch mal und noch mal, und wurde gekündigt. Ich wurde schon als High Potential und ohne Potential bezeichnet. Doch das waren nicht die Momente, die mein Leben verändert haben. Genau so wenig die, in denen ich von Medien oder anderen für meine Erfolge gefeiert wurde.

Der Moment, der mein Leben verändert hat, kam als ich Mutter wurde. Natürlich wegen dieser großen neuen Liebe, die Kinder bringen, der Stolz auf sich selbst, was man täglich wuppt. Aber darüber möchte ich heute gar nicht sprechen.

Seitdem ich Mutter bin, denke ich nicht mehr nur über meine Zukunft nach, sondern auch die meiner Kinder. Ich denke in vielen Situationen: Was würde ich meinen Kindern jetzt raten? Und: hoffentlich vergesse ich nicht Ihnen zu erzählen, was ich gelernt habe im Leben und im Beruf, was mir geholfen hat und Ihnen helfen könnte.

Deshalb erzähle ich euch jetzt 3 Erkenntnisse, die ich auch meinen Kindern irgendwann erzählen werde:

1.) Es ist total okay Angst zu haben. Alle haben Ängste. Sogar dein Chef. Besonders dein Chef. Und du auch. Auch wenn du es vielleicht noch nicht ahnst.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da hatte ich Panikattacken. Und jeder, der das mal erlebt oder bei Freunden miterlebt hat weiß: das ist schlimm, so richtig schlimm. Von jetzt auf gleich fühlt man sich unendlich hilflos und voller Angst. Es schnürt einem die Luft ab und man möchte flüchten, weiß nur nicht wohin. Es ist, als könne man diesem miesen Gefühl nicht entkommen.

Ich steckte in der Zeit in einem Job fest, der mich nicht glücklich machte. Aber ich nahm mich selbst nicht ernst. Als ich es tat, verschwanden die Attacken. Nicht sofort, aber Stück für Stück.

Heute ist Angst einer meiner Berater.

Taucht sie auf, weiß ich, dass es mir an irgendwas mangelt und ich sorge schnell dafür, es zu bekommen. Und ich erkenne die Ängste anderer. Weil ich die Symptome kenne.

Jeder hat Ängste. Es fängt an damit, etwas bei Instagram zu posten und nicht genügend Likes zu bekommen. Klingt oberflächlich, aber dahinter steckt die Angst, nicht dazu zu gehören. Eine der größten Ängste laut Studien.

Die Sorge nicht gut genug zu sein, kennen auch viele. Nicht schön genug. Nicht erfolgreich genug.

In meinem Alter kaufen alle Häuser, Wohnungen. Kaufen ist ein Riesenthema mit Ende dreißig. Wir haben noch nichts gekauft. Und natürlich macht mir das manchmal Angst, ob ich die Einzige bin, die in einem schlimmen Altersheim endet statt in einem wunderschönen Haus mit eigenem heißen Pfleger.

Das Lustige ist: Erkennt man, dass alle Ängste haben, hilft es dabei sich selbst und andere sanfter anzuschauen. Weil man sieht: Wir dealen alle mit den gleichen Themen.

2.) Du musst keine Führungskraft werden.

Oft wird man im Berufsleben zu immer höheren Positionen motiviert. Mehr Geld mehr Glanz. Was viele nicht sehen ist, dass es ein ganz anderer Beruf ist als das, womit man ursprünglich mal angefangen hat. Was man eigentlich werden wollte. Das musste ich auch lernen. Ich wollte schon immer schreiben. Hab ich auch, aber irgendwann bot man mir eine Führungsstelle nach der anderen an und ich dachte: na gut, ich probiere es aus. Plötzlich hatte ich mehrere Abteilungen und sehr viele Mitarbeiter zu verantworten und keine Zeit mehr für das, was ich eigentlich liebe: schreiben. Kreativ sein.

Ich war jetzt Politikern. Musste in der Firma intern für die Belange anderer kämpfen, auch Dinge verteidigen, die ich selbst gar nicht dufte fand. Konnte weder immer hundertprozentig ehrlich sein zu meinen Chefs noch meinen Mitarbeitern. Das ist eine sehr einsame Position. Ich bekam zusammen mit anderen Führungskräften diverse Coachings, was mich sehr verunsicherte. Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wie man nach all den Regeln jetzt noch korrekt mit jemanden spricht.

Nur wenige Chefs sind dafür gemacht Chefs zu sein. Nur wenige haben das Talent eine Führungskraft zu sein, ein echter Menschenflüsterer, der aber auch sein Herz auf Kommando ausstellen kann, wenn nötig.

Es kann ja auch nicht jeder singen. Und wenn, ist er nicht gleich Beyonce.

Ich habe es geliebt, andere zu fördern, Talente zu erkennen, Neues voranzutreiben, aber stundenlang über den richtigen oder falschen Schreibtischstuhl zu diskutieren oder welche Wassermarke es zu trinken gibt – das war nicht meins.

Irgendwann habe ich mich dagegen entschieden, eine festangestellte Führungskraft zu sein und habe weitere Angebote abgelehnt. Jetzt habe ich seit ein paar Jahren mein eigenes Blog-Magazin, arbeite mit vielen Menschen zusammen. Jetzt bin ich mein eigener Angestellter und meine eigene Führungskraft. Ich kann mir meinen Job so basteln, wie ich gern habe. Das sollte das Ziel sein, ob frei oder fest angestellt. Sich frei zu machen von Berufen, die gesellschaftlich angesehen oder vermeintlich sicher sind, den Mut zu haben, sein eigenes Glück zu finden, dass einem das Leben finanziert, das man führen möchte.

3.) Ruhe & Zeit sind deine besten Berater.

Den Spruch hat mein Vater schon gesagt und ich fand ihn sehr doof dafür, aber: In der Ruhe liegt die Kraft. Das vergessen wir nur häufig, weil uns ständig von überall „schneller!!!“ zugebrüllt wird. Oder uns suggeriert wird, dass nur Coaches und Therapeuten uns weiterhelfen können. Das können sie auch, ich bin Fan davon.

Nur merke ich, je älter ich werde, dass ich mit etwas Ruhe und Zeit meinen Kopf und mein Herz auch alleine sortiert bekomme und eigentlich genau weiß, was ich will und was nicht. Ich kann es nur leider vor lauter Ablenkung manchmal nicht hören. Deshalb meditiere ich regelmäßig und setze auf Pausen. Instagram befülle ich nur von Montags bis Freitags, das Wochenende ist off. Außer heute.

Auf dem Blog gibt es ebenfalls regelmäßig Pausen. Erst gerade kam dort drei Wochen nix Neues und trotzdem waren die Klickzahlen enorm. Und bei den Leserinnen entstand eine Art Sehnsucht statt Übersättigung. Obwohl alle sagen, man müsse immerzu alle Kanäle befeuern, noch mehr Follower gewinnen. Ich glaube daran nicht: ich glaube – weniger ist mehr.

Lieber weniger auf hohem Niveau als viel und irgendwann mit kaum noch Niveau.

Ein Freund von mir war gerade für eine Woche im Kloster. Ihn habe ich für meinen Podcast, den es ab September geben wird, interviewt. Er hat gesagt, er musste mal alles um sich herum ausschalten und sich selbst wieder an. Er ist dort zu den dollsten Ergebnissen gekommen über sich selbst. Ganz von alleine. Nur, weil er dort Zeit und Ruhe hatte. Es ist sogar zu richtigen Gefühlsausbrüchen bei ihm gekommen. Er hat alte Wunden, wie er es nannte, weg geweint.

Er sagt: das sind schlechte Nachrichten für die Therapeuten-Branche, aber Top-News für uns alle.

 

+++++++++

Meine Sorge vor dem Vortrag war, dass ich wohlmöglich zu banale Dinge erzählen würde. Die eh schon jeder wüßte. Ich entschied mich dennoch dafür, weil ich ein Gegengewicht schaffe wollte zu dem immer noch höher, toller, weiter, das uns allen permanent entgegen geschrien wird aus den Medien, der Werbung, von den Nachbarn.

Viele der Frauen schienen meine Absicht erkannt zu haben und freuten sich sehr über die Worte. Es hat mich so gerührt zu sehen, wie diese großartigen Frauen sich trauten mich anzusprechen, mir so lieb erzählten wie lange sie schon diesen Blog lesen und warum, wir zusammen eine gute Zeit hatten. Das hat mir unendlich viel bedeutet. Ich stecke täglich so viel Liebe und Arbeit in mein Blog-Magazin und zu sehen, dass ich damit genau erreiche, was ich mir erträume – anderen Frauen eine gute Zeit zu schaffen – ist das Schönste.

Also Danke, liebe Edition F-Frauen. Danke, dass ihr diesen Event geschaffen habt, auf dem sich so viele Menschen ausprobieren dürfen. Auf der Bühne, vor der Bühne, hinter der Bühne. Und dies noch, weil ich es auch in Berlin hörte: Dass nicht alle rund gelaufen sei bei dem Event, es eine Farce statt Force gewesen sei, nicht jeder in die Talks gekommen wäre, weil die Sitzplätze zu schnell weg waren, überhaupt der Ticketpreis viel zu hoch, zu wenig Kopfhörer oder sich manche über Kaufland als Sponsoren und deren Würstchen-Körbe geärgert hat. Kann ich verstehen die Kritik, hier und da. ABER: Dass ist wie über die Farbe der Kirsche auf einer Torte zu lästern. Natürlich wäre die in einem Tick anderem Rot noch schöner. Nur darf man meiner Meinung nach bitte nicht vergessen, wie irre schwierig es ist, eine geile Torte zu backen. Wieviel Nerven das kostet. Wieviel da schief gehen kann. Dass nicht immer gleich alles klappt beim ersten Versuch. Und: Hätten die Edition F-Macherinnen nicht diesen großartigen Event gebacken bekommen – dann hätte es gar nichts zu essen gegeben.

Herzlich,

Steffi

 

*Werbung, weil Namensnennung, ich werde weder von Edition F noch She’s Mercedes für diesen Artikel bezahlt

Text – Stefanie Luxat

Fotos – Kerstin Musl

53 Comments

  1. Antworten Lilli 29. August 2018 um 07:26 Uhr

    Liebe Steffi, das klingt so authentisch und mutig, wie Du bist. Toll, dass Du Dir gerade diese Themen ausgesucht hast. Danke für die Idee, den Vortrag auch hier vorzustellen. Lg, Lilli

  2. Antworten Steffi 29. August 2018 um 07:51 Uhr

    Dem kann ich mich nur anschließen, danke für deine Offenheit! Mit dieser Offenheit bist du einfach noch viel mehr Vorbild als mit der immer heilen Glitzer-Instagram-Welt!
    Und danke für deine tollen Worte am Ende zu dem Tag: Lieber Torte mit unperfekter Kirsche als gar keine Torte! Den merke ich mir!

  3. Antworten Rike 29. August 2018 um 08:06 Uhr

    Leider konnte ich nicht mit dabei sein, da wir Einschulung gefeiert haben (auch wichtig). Umso schöner, hier ein kleines Stück doch noch davon mit zu bekommen. Lieben Dank dafür!

  4. Antworten Dorthe 29. August 2018 um 08:20 Uhr

    Liebe Steffi,
    jetzt musste ich ein bisschen weinen … ich Heulsuse … sind grad meine Themen … danke, dass du immer so offen und herzlich über alles schreibst! Und großartig, dass du dich getraut hast 🙂
    Liebe Grüße, Dorthe

  5. Antworten Caro 29. August 2018 um 08:22 Uhr

    Liebe Steffi,
    den Hinweis, es müsse ja nicht jeder Führungskraft werden, finde ich super! So wichtig & so wahr!
    Danke!!

    Auch ich gehöre zu Deinen stillen, treuen Leserinnnen. In der Zeit Deines Hochzeitsbuchs fand ich Dich manchmal zu aufgedreht, zu ober-begeistert. Aber blieb Dir treu. Seit Du die Festanstellung hinter Dir hast, die beiden Kids bekommen hast und Dein Blog manchmal für einen Weckruf gegen die – oft selbstgeschaffene – Überansprüche von Frauen und Müttern nutzt, habe ich mir meine Mailadresse anvertraut. Es ist schön, Deine neuen Beiträge mit dem ersten Tee des Tages zu lesen.

    Aber da gibt es etwas, was mich sehr wurmt. Ein Phänomen, dass mich auf dem FFF die Haare raufen lies: So viele kluge, gut ausgebildete Frauen verlassen die Unternehmen, um sich mit einer aus dem Hobby entstandenen Idee selbstständig zu machen. Auf dem FFF fiel mir z.B. die Vielzahl der Achtsamkeitscoaches auf. In den verschiedenen Talks wurde immer wieder betont, wie toll und wie mutig es sei, sich mit seinem Traum selbstständig zu machen. Die Vielzahl der PR-Beraterin auf dem FFF sprachen ja Bände! Alle – zu Recht – auf Akquisetour.
    Für mich ist dieser Weg ins Private ein irritierendes Phänomen. Versteh mich nicht falsch: keine Frau sollte in einem fiesen, blöden, nervenaufreibenden Job verharren. Niemand, die nicht singen kann, sollte sich in einer Führungsposition plagen.
    Ich weiß selbst, wie nervig Unternehmen von innen sein können. Aber wo bleibt die Lust und die Kraft, die Dinge vor Ort anzusprechen und zu ändern? EIne ganze Generation von starken Frauen ist genervt von den Männerritualen in den Unternehen! Zu Recht! Unsere Arbeitswelt ist an vielen Orten ein Killer von Produktivität und Arbeitsfreude, stimmt.
    Aber ausweichen, weggehen und was Kleines gründen – das finde ich wirkt sehr nach selbstgewählter Maginalisierung. Diese massenhafte Unternehmensflucht endet für viele Frauen im Prekariat. Und viele von ihnen generieren ihre Sicherheit aus der Festanstellung ihres Partners.
    Meine ich Dich, Steffi? Nehme ich Dich aus? Beides. Ich finde Deine Balance aus Produktwerbung und redaktonellen Beiträgen höchst professionell. Deinem Weg von den lustigen Hochzeitsgimmick zu einer Art Brigitte 4.0 macht mir viel Spaß. Ich sehe Dich auch gesellschaftspolitisch wirken und vermutlich erreichst Du hier mehr Frauen als noch zu Zeiten Deiner Festanstellung.
    Aber als Trend in der Berufswelt finde ich Dein Beispiel gefährlich. Du warst vielleicht keine glücklich Führungskraft, aber Du bist eine begnadet begabte Bloggerin. Eine Ausnahmeerscheinung. Bitte nicht nachmachen!
    Mein Wunsch wäre: Wir lesen Ohhh Mhhh zum Frühstüch, fahren dann gutgelaunt in unsere altmodischen Unternehmen und zeigen dort den großen Jungs, wie man gut strukturiert und mit Lebensfreude die Arbeit strukturiert.
    (Puhhh, jetzt ist es raus! Danke, dass ich mir hier den Platz nehmen durft!)
    Einen heiteren Tag wünscht uns allen, Caro

    • Antworten Steffi 29. August 2018 um 10:40 Uhr

      @Caro: Liebe Caro, hui, da kommen viele Themen bei dir zusammen. Schon mal dies vorab: Ich schreibe gerade ein sehr schlaues Interview zum Thema Finanzen, wenn ich mich beeile erscheint es noch diese Woche hier aufm Blog, da geht es um das von dir angesprochene Thema mit finanziellen Abhängigkeiten von Frauen. Das schon mal in aller Klarheit: ich habe immer mein eigenes Geld, meine komplette Lebenshaltung selbst bezahlt, tue dies noch und werde es immer tun. War weder von meinen Eltern, noch meinem Mann abhängig. Es wäre schön, wenn du da etwas vorsichtiger wärst mit vorschnellen Urteilen aus der Ferne. Ein Blog spiegelt ja auch nie 100%ig das Leben einer Person wieder, es gibt nach wie vor viel, was hier nicht abgebildet wird aus meinem Leben. Du pauschalisierst recht doll, deshalb finde ich es schwierig auf die von dir genannte Unternehmensflucht der Frauen zu antworten. Die ist mir nicht bekannt in dem Ausmaß, das du beschreibst. Generell würde ich sagen: Ich glaube, dass niemand, der sich zu einem Job zwingen muss, viel erreichen kann, schon gar nicht für andere. Es gibt großartige Festangestellte, die dies gerne tun und viel erkämpfen, aber man sollte niemanden dazu zwingen. Ich mochte den Vortrag von Curse an dem Wochenende. Der hat Lustiges und Schlaues zum Thema Hobby zum Beruf machen gesagt. Die Kurzform: Auch das ist irgendwann Arbeit. Genau wie in Beziehungen. Mein Motto ist: Jede so, wie sie kann und möchte. Weil: es steht uns gar kein Urteil zu. Wir kennen nie die ganze Backstage-Story einer Frau. Herzliche Grüße, Steffi

      • Insa 29. August 2018 um 12:05 Uhr

        Liebe Steffi,

        ich lese jeden, wirklich jeden deiner Artikel und ich liebe sie! Es gibt keinen anderen Blog bei dem ich jeden Beitrag mag und dem ich so loyal folge wie deinem. Und ich muss mich rügen, denn viel zu oft konsumiere ich einfach nur den Inhalt, den du (und andere) mühsam erarbeitet haben und gebe nichts zurück. Dabei würde ich doch auch im Theater nie vergessen zu applaudieren wenn es mir gefallen hat. Ich gelobe Besserung!

        In diesem Fall möchte ich unbedingt was sagen, zu
        der Veranstaltung auf der ich so gerne gewesen wäre: Ich kann mich tot lachen über die Kritik, denn wie du auch sagst: wenn es das alles nicht gegeben hätte, hätte es eben gar keine Veranstaltung gegeben. Und: macht es erstmal besser!

        deinem Vortrag: mann, muss das schwer gewesen sein diese 10 Minuten vorzubereiten. Denn ist es nicht die Kunst gute Dinge in Kürze zu sagen? 1 Stunde quatschen und alles mögliche sagen kann jeder, aber auf den Punkt bringen?! Soooo toll finde ich deine 3 Punkte. Und ich unterschreibe sie alle zu 100%. Ich würde deinen, aber auch andere Vorträge so gerne als Video sehen – wird das wohl möglich sein? Ich habe schon vergebens im Internet gesucht.

        Als drittes möchte ich was zu dem Kommentar von Caro sagen, denn der spricht mir aus der Seele. Dazu muss ich etwas länger ausholen.
        Ich arbeite selbst in einem Großkonzern, bin 33 und habe zwei kleine Kinder. Vor ungefähr 4 Jahren, da war ich noch nicht schwanger hatte ich oft keine Lust mehr auf diesen großen, modernen, aber doch sehr konservativen Laden und all die Zwänge die ich beim Arbeiten erlebt habe. Dann sah ich diese coolen, mutigen Frauen, die gegangen sind um selbst was zu machen. Und wollte das auch. Bis ich verstanden habe, dass die gar nicht in erster Linie von etwas weggehen, sondern zu etwas hingehen. Nämlich in ihre Selbstständigkeit. Weil sie da Lust drauf haben, weil sie da ihr Glück sehen. Und dann hat es mich nochmal eine ganze Menge Nachdenken gekostet bis ich begriffen habe, dass ich da nicht hingehen kann, weil es mich nicht glücklich machen wird. Ich bin glückliche Angestellte und meine Arbeit macht mir Spaß. Die Umstände allerdings können mir beizeiten sehr auf den Nerv gehen! Caros Gedanken hatte ich in dieser Phase zwischendurch oft: wieso lassen die uns im Stich, wieso ändern die nichts hier vor Ort? Jetzt hat sich mein Blick geändert. Die, die Lust haben sich selbstständig zu machen, sollen und müssen das machen um glücklich zu werden. Wir, die im Konzern bleiben wollen müssen ihn besser machen. Und dann sehe ich all diese Frauen, die in den Konzernzwängen versuchen Karriere und Kinder zu verbinden und mir erzählen, dass sie total zufrieden sind in ihrem Leben in dem sie bis 17:00 arbeiten, dann die Kinder von der Kita abholen, zu Abend essen und husch husch ins Bett. Und morgen das gleiche. Vielleicht sind sie das auch. Aber bei vielen fällt verdächtig oft der Satz: “Das geht bei uns in der Abteilung gar nicht anders.”
        Was habe ich gemacht? Ich bin in einen Unternehmensbereich gegangen, in dem (echte) Teilzeit möglich ist. Trotzdem bedarf es Mut und Konsequenz dort halbtags als Abteilungsleiterin zu arbeiten. Ich habe erlebt, dass es geht. Und ich möchte alle ermutigen es zu versuchen. Und die Chefs auch manchmal zu zwingen. Habe ich mir den Bereich ausgesucht in dem heute noch niemand Teilzeit arbeitet? Nein. Insofern bin ich vielleicht nur halb mutig oder bin doch zu feige, weil ich auch mein Leben genießen und nicht nur kämpfen möchte. Trotzdem freue ich mich, wenn ich so ein Vorbild für meine jungen Mitarbeiterinnen sein kann und vielleicht ein kleines bisschen zur Veränderung beitrage.

        Steffi, ich hoffe ich missbrauche diesen Blogpost nicht für ein völlig anderes Thema. Was du gar nicht hier haben möchtest. Es war mir so ein großes Bedürfnis das zu schreiben. Sonst leite es doch bitte einfach an Caro weiter.

        Danke dir, danke für deinen tollen Blog, danke dass du so eine tolle Frau bist. Und so mutig in vielerlei Hinsicht!!!

      • Caro 30. August 2018 um 17:52 Uhr

        Oh, verflixt liebe Steffi,

        Ich beiß gerade in die Tischkante: Ich wollte Dir doch nicht vor’s Schienbein treten!
        Du bist aus meiner Sicht eine kluge Bloggerin, ein cooles Vorbild und bei allen, was ich von außen sehe, eine erfahrene Geschäftsfrau. Dass Du vor dem Hintergrund kein Geld von Mann oder Mutti brauchst, glaube ich Dir auf der Stelle. Ich wollte Dich nicht in Erklärungsdruck bringen, bitte entschuldige, diese Unklarheit in meinen Beitrag
        Wenn ich Pauschalisierte habe, dann um einen Trend zu skizzieren, der mir in vielen Gesprächen beim FFF-Day aufgefallen ist. Und mich besorgt. Mich trägt immer noch die Vision, dass 50% der Business Budgets von Frauen verwaltet wird. Wie anders würde dann die Welt aussehen!

        Und jetzt koche ich mir einen Tee und lese Deinen neuen Beitrag zum Thema Finanzen.
        Danke, dass Dein Blog so ist, wie er ist 🙂

        Herzlichst,
        Caro

      • Steffi 31. August 2018 um 07:02 Uhr

        @Caro: Alles gut, liebe Caro. Ich glaub, das ist ein wunder Punkt von mir, dieses Klischee, dass viele immer denken, ein Blog sei ein (unbezahltes) Hobby, das Frauen von einkommensstarken Männern machen. Wahrscheinlich habe ich es deshalb etwas in den falschen Hals bekommen. Als ich vor sieben Jahren mit dem Bloggen angefangen habe, habe ich viele Stories in die Richtung gesehen und wollte auf gar keinen Fall in den Topf geworfen werden. Ich bin irre stolz drauf, dass ich schon immer auf eigenen Beinen gestanden habe. So hat halt jeder seine Themen! 😉 Auf dem anderen Thema, das du erwähnt hattest, denke ich noch rum. Vielleicht ergibt sich daraus ja auch noch mal eine Geschichte für den Blog. Herzliche Grüße, Steffi

    • Antworten Hayo 29. August 2018 um 12:31 Uhr

      Liebe Caro,

      Du sprichst mir aus der Seele. Danke für deinen Beitrag. Ich finde er ist ehrlich und positiv geschrieben.

    • Antworten Lea 29. August 2018 um 14:07 Uhr

      Liebe Caro, liebe Insa, liebe Steffi,

      Danke euch allein dreien für eure Worte. So toll, dass schlaue Frauen mit unterschiedlichen Hintergründen ihre Gedanken teilen. Ich hab diesen Input glaub ich gerade gut gebraucht. Ich stehe an einer ähnlichen “Weggabelung”, wie ihn Insa beschreibt. Und habe meine Zusammenfassung dazu noch nicht für mich persönlich gefunden. Daher: DANKE für das Aufzeigen eurer Überlegungen und wie es laufen kann. Das fehlt einem manchmal, denn “bekannt” werden dann ja oft die Selbstständigen, was in der eigenen Wahrnehmung das auslöst, was Caro beschrieb.

      Steffi, vielleicht ist es ja auch interessant für dich, zu wissen mit welchem Hintergrund und Erfahrungen Leserinnen deine Artikel lesen? Eben weil in deiner Umgebung natürlich viele der Kreativen und individuell Selbstständigen unterwegs sind?

      Freu mich auf ganz viele weitere Anstöße und konstruktiven Gedankenaustausch mit euch fabelhaften Ladies!

      • Jana 31. August 2018 um 10:33 Uhr

        Noch eine kleine Ergänzung: Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass der Weg in die Selbständigkeit einfach aus Mangel an Alternativen (Stichwort Teilzeit, Kinderbetreuung) gegangen und als Wiedereinstieg gesehen wird, letztendlich ähnelt es aber stark der klassischen Heimarbeit.
        Langfristigen Folgen (Stichwort Rente) werden da häufig gar nicht mit bedacht, weil es nicht zu ändern ist und nur frustrieren würde.
        Andererseits finde ich es auch schwierig, dass jede selbständige Frau, die zufällig auch Mutter ist, gleich in so eine negativ gemeinte “Mompreneur”-Ecke gestellt wird. Einer selbständigen Psychologin oder niedergelassenen Ärztin ginge das nicht so.
        Nur ein paar Gedanken…

  6. Antworten Steffi 29. August 2018 um 08:26 Uhr

    Vielen Dank für diesen Text! So bewegt in diesen Mittwoch zu starten – einfach wunderbar. Ich bin so froh deinen Blog lesen zu können.

  7. Antworten Steffi 29. August 2018 um 08:30 Uhr

    Liebe Steffi,

    wie immer findest du die richtigen Worte ganz ohne zu viel Glitzer und Tatam.
    Ich kann dir nur zustimmen, nicht jeder ist dazu gemacht eine Führungskraft zu sein, denn Führung macht einsam genau so wie du es beschreibst. Daraus auszubrechen auch wenn andere darüber die Nase rümpfen ist mutig.
    Mach bitte weiter so, dein Blog ist einfach klasse.
    Lieben Gruß, Steffi

  8. Antworten Claudia 29. August 2018 um 08:48 Uhr

    Liebe Steffi, du hast mir grad sehr geholfen. Ich habe gleich ein Job-Gespräch, seit gestern Bauchschmerzen deswegen und jetzt weiß ich: Ich werd tatsächlich „Nein“ sagen. Es ablehnen. Das ist vielleicht unvernünftig – zaubert aber sofort meine Bauchschmerzen weg. Tschaka! Danke
    Claudi

    • Antworten Steffi 29. August 2018 um 10:22 Uhr

      @Claudia: Liebe Claudi, das freut mich sehr, das mit dem Helfen. Die Bauchschmerzen wissen schon, was sie da tun! Viel Freude beim Nein sagen! Manchmal ergibt sich daraus ja auch etwas, wozu man dann gern ja sagt. Herzlich, Steffi

  9. Antworten Christina 29. August 2018 um 08:48 Uhr

    Ach, Steffi! <3

    Was würde ich nur ohne deine so herrlich authentischen, leichten und gleichzeitig tiefgründigen Texte machen? Dein Blog und die Themen sind glaube ich für so viele von uns stetiger Lebensbegleiter in ganz vielen Situationen … dafür einfach mal Danke! Auch für die immer wieder kommenden Denkanstöße, neuen Ideen, vielen Lacher beim Lesen – du bist ganz großartig!

    • Antworten Steffi 29. August 2018 um 10:42 Uhr

      @Christina: Ach du… Es ist doch eine beidseitige Inspiration. Durch eure Kommentare und Geschichten (auch bei Instagram) entwickel ich ein Gefühl dafür, was euch und mich umtreibt und was einen Blogpost wert wäre. Jetzt mache ich mich gleich an mein persönliches Argh-Thema Finanzen und Vorsorge, das kommt als nächstes! Herzliche Grüße, du bist auch großartig! Steffi

  10. Antworten Christine Traut 29. August 2018 um 09:19 Uhr

    Ach Steffi, ich danke Dir so sehr dafür, dass Du Deinen Vortrag hier mit uns teilst. Denn nach Berlin konnte ich dieses Jahr nicht fahren.

    Ich stehe hier mit unserem 25 Tage jungen Sohn im schief gewickelten Tagebuch an der Schreibtischkommode.
    Seit seiner Geburt bin ich in einem komplett anderen Universum unterwegs. Von dem ich nicht mal ahnte, dass es das gibt – geschweige denn, wie sich das anfühlt, wenn ich da mittendrin stehe.

    Und bin nun noch mehr so so so so dankbar für ehrliche und authentische Vorbilder wie Dich.

    Ich dachte, ich kenne mich gut aus mit dem Leben – und dann erscheint dieser kleine grosse Lehrer und gibt mir täglich neue Rätsel auf. Einige haben wir schon zusammen gelöst und andere brauchen noch Zeit und solche Inspirationen wie Deinen Text heute.

    Daher ein dickes Dankeschön für Deinen Mut, Deinen Vortrag, das Teilen und einfach, dass es Dich gibt.

    Liebste Grüsse aus der Schweiz
    Christine

    • Antworten Steffi 29. August 2018 um 10:44 Uhr

      @Christine Traut: Liebe Christine, ah! So eine Schreibtischkommode hatte ich auch, daran erinnere ich mich so gut! Es klingt so schön wie du das Mutter sein beschreibst. Du hast es so toll im Griff! Wie du ihn als deinen Lehrer beschreibst – so wahr! Du machst das mega, das spüre ich über die Landesgrenze hinaus! Einfach so weiter machen, Schritt für Schritt! Alles Liebe aus Hamburg, Steffi

  11. Antworten Christina2 29. August 2018 um 09:27 Uhr

    Hallo Steffi – ich würde hier gerne dasselbe schreiben wie Caro es um 8.22 Uhr getan hat:
    Toll in Worte gefasst @Caro!!
    Alles! Die Fragen, die Anregungen, die Ansprüche – die spüre ich auch, und ich bleibe dran und spreche an und versuche Verbündete zu erkennen. Also Danke!

    Weiter geht’s, heiter!

    Und Steffi: Ich finde die Texte, die du über deine Muttererlebnisse, deine Liebe zu deinen Kindern, deine Sorgen und Probleme (mit ihnen, dir, deinem Partner, euren Eltern etc.) schreibst, die haben die größte Kraft. Fern ab von wunderschönen Werbebildern, hin zu authentischen emotionalen Berichten. Gerade jemand wie du mit dieser Reichweite auf den verschiedenen Kanälen sollte sich auch der Verantwortung bewusst sein (und ist es sicher auch) besonders diese vielleicht eher “unschönen”, unangenehmen Themen anzusprechen und voran zu gehen. Kein Blank-ziehen, aber ein umsichtiges Weitergeben deiner Lebenserfahrungen.
    Und klar, daneben dürfen auch jede Menge kreative Verrücktheiten ihren Platz haben, denn auch das ist im Sinne des Vorbildcharakters ja anregend, inspirierend und fröhlich stimmend – hauptsache es driftet nicht ab in eine oberflächliche Vermarktung.
    Ich wünsche dir – unbekannterweise- einen guten, erfolgreichen und fröhlichen Tag heute!

  12. Antworten Stephanie 29. August 2018 um 09:36 Uhr

    Mitten ins Herz und die Realität. Pausen und Ruhe sind so wichtig. Und ja … Minimalismus kann maximal schön sein. Nach 3 Wochen war meine Sehnsucht riesig und der erste Post eine wirkliche Freude. DANKE!!! Mein Opa sagt immer: „Mach langsam, wenn’s schnell gehen muss“ den Spruch fand ich immer mega blöd, doch ich merke immer mehr… er hat so recht.

  13. Antworten Verena 29. August 2018 um 10:04 Uhr

    Oh, Steffi, Du schreibst in mein Herz. Toll. Auch Deine Einschätzung dieser Premieren-Veranstaltung…
    Die Welt braucht ein paar mehr Steffis, denke ich oft. Und weil ich auch so oft denke, dass ich Dich Deiner Arbeit so gerne unterstützen würde, traue mich jetzt: Wenn Du noch eine Louise brauchst, würde ich mich ganz ehrlich sehr gern für einen Tag in der Woche anbieten! Ist nicht viel, aber ich kann ganz schön was wuppen. Schreibe Dir gerne auch noch mal ausführlicher, wenn Du noch eine 1/Woche-Zusatz-Louise gebrauchen könntest. LG

    • Antworten Steffi 29. August 2018 um 10:47 Uhr

      @Verena: Ach Verena, wie lieb von dir! Ich sortiere mich gerade noch, wie ich ab Ninas Elternzeit alles wuppen möchte. Es sind auch schon ganz viele liebe Bewerbungen da, auf die ich mich noch gar nicht melden konnte. Ich melde mich, sobald ich mehr weiß! Aber jetzt schon: Ganz lieben Dank für dein Angebot! Herzlich, Steffi

  14. Antworten Anika 29. August 2018 um 10:10 Uhr

    Liebe Steffi, das ist wirklich ein großartiger Vortrag bzw. Beitrag hier auf dem Blog! Du sprichst mir damit sehr aus der Seele und ich freu mich sehr mit dir, dass du für dich das richtige Jobmodell gefunden hast! Außerdem: welch ein Glück für mich und alle anderen Leserinnen, denn sonst würde es deinen wunderbaren Blog ja nicht geben… der würde wirklich fehlen in diesem Überfluss an inhaltslosem “Content” überall 😉 Liebe Grüße, Anika

  15. Antworten Annika 29. August 2018 um 10:55 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich habe deinen Vortrag am Samstag gehört und da ich dort nicht die Gelegenheit hatte, möchte ich es an dieser Stelle sagen: Du warst toll! Es war überhaupt nicht banal, sondern sehr persönlich und schön. Gut, dass du deine Zweifel angesprochen hast, denn die halten uns (in Verbindung mit überzogener Selbstkritik) von so vielen Dingen ab.
    Es war ein schöner Tag, auf den ich durch deinen Blog aufmerksam wurde. Danke auch für den Rabatt, den für uns ausgehandelt hast!
    Liebe Grüße, Annika

  16. Antworten sa.ha 29. August 2018 um 11:36 Uhr

    wahnsinniger toller vortrag .!
    ich mochte dich und deinen blog ja schon immer . aber gerade hast du dich auf einen noch größeren bewunderungsthron platziert .!

    danke dass es dich und ohhhmhhh gibt ♥

  17. Antworten Carla 29. August 2018 um 15:11 Uhr

    Hätte viele Gedanken gerade, aber keine Zeit, sie alle niederzuschreiben.

    Daher sage ich nur ganz kurz, dass ich immer sehr gerne hier bin und das ein Ort ist, der mir ein gutes Gefühl gibt, mich inspiriert.

    Lieben Dank dafür!

  18. Antworten Eva 29. August 2018 um 15:30 Uhr

    Liebe Steffi,

    ganz herzlichen Dank für deinen tollen und vor allem mutigen Artikel!

    Du hast schon recht, eigentlich sind das relativ banale Themen. Aber erstens nehmen wir uns einfach viel zu selten die Zeit, einmal bewusst darüber nachzudenken, was wir brauchen und was uns guttut.
    Und zweitens wird uns über die digitalen Kanäle ständig signalisiert, wie vermeintlich perfekt alle anderen sind mit einem super Job, glücklicher Familie, top gestylter Wohnung und perfektem Make-up. Dass die genauso Themen haben wie alle anderen auch, übersehen wir. Und irgendwann fühlt man sich, als wäre man der einzige Mensch auf der Welt, der sein Leben nicht im Griff hat.

    Da braucht es ganz, ganz dringend Menschen wie dich, die neben dem wunderschön eingerichteten neuen Büro auch mal das unaufgeräumte Wohnzimmer zeigen. Für die Kinder das größte Glück sind, die aber dabei nicht unter den Teppich kehren, welche Verantwortung Kinder bedeuten und welche Opfer man bringen muss. Die im Job erfolgreich sind, aber nicht verschweigen, mit wie viel Blut und Schweiß und Arbeit dieser Erfolg verbunden sein kann. Kurz und gut: Es braucht Vorbilder, mit denen man sich identifizieren kann und die einem Mut machen, wenn es mal gerade nicht so läuft.

    Ein dickes Dankeschön dir, liebe Steffi, dass du dazu stehst, nicht perfekt sein zu müssen. Das tut echt unheimlich gut!

    Viele Grüße
    Eva

  19. Antworten Chaya 29. August 2018 um 21:44 Uhr

    Liebe Steffi,
    ein sehr schöner Artikel. Kann man den Vortrag denn auch als Video sehen? Wäre toll! Und gleich noch eine Frage: Dein Anzug sieht großartig aus. Darf ich fragen, wo der her ist? LG Chaya

    • Antworten Steffi 31. August 2018 um 07:12 Uhr

      @Chaya: Liebe Chaya, ich frage noch mal nach zu dem Video, aber es ist mir nicht bekannt, dass es jemand aufgezeichnet hat. Mein Samtanzug ist von Boden. Am 10.9. gibt es einen Artikel mit meinen Lieblingen aus deren Herbstkollektion. Inkl. 20% Rabatt. 😉 Herzlich, Steffi

  20. Antworten Marion Schulte 29. August 2018 um 22:06 Uhr

    Chapeau Steffi! So ehrlich und authentisch und sympathisch – selten habe ich im WWW jemanden gefunden, der so ist wie Du.
    Ich habe deinen Blog vor einer Woche entdeckt. Und ich bleibe dran 🙂
    LG
    Marion

  21. Antworten Pia 30. August 2018 um 21:58 Uhr

    Huhu liebe Steffi,
    Pia hier – Shiseido-Pia 😉 (ich freue mich immer noch, und meine Kollegin auch!). “…anderen Frauen eine gute Zeit zu schaffen” hast Du geschrieben. Das tust Du, mit jedem Deiner Blog-Artikel. Ich habe Deinen Newsletter abonniert, ich folge Dir auf Instagram und Facebook, kurzum: Von Deiner positiven, ehrlichen, herzlichen, aufrichtigen Art kann ich auf keinem Kanal genug bekommen. Aber: Du schaffst mir nicht nur eine gute Zeit. Du inspirierst mich! Du machst mir Mut! Anfang der Woche, als Du gerade Deine Instastory nach der Ankunft in Berlin machtest, hatte ich einen Vortrag auf Englisch vor mir, zwar nur vor 20 Leuten, aber ganz ehrlich: was hatte ich einen Bammel. Und da hatte ich mich auch noch selbst mit meinem Überengagement rein manövriert. Dann habe ich Deine Instastory gesehen. Und gedacht: Was macht die Luxat da? Wieso kann die jetzt auch noch Vorträge halten?! Schreiben ja klar – aber reden vor riesigem Publikum? Die ist ja mutig! Genau. Und dann habe ich einfach an Dich gedacht. Und die Show gerockt. So ein bisschen a la Luxat – natürlich in meinem Stil und zu meinem Thema, aber mit Dir im Kopf. Du bist ein Geschenk! Und zum großen Glück für uns alle hier auf dem Blog hast Du Dich nicht von Karriere-Optionen und falschen Titeln (Senior Manager blablabla und wie wir nicht alle heute heißen…) blenden lassen, sondern hast auf Deine Herz gehört.

    Vor ein paar Monaten habe ich hier mal irgendwo kommentiert, dass ich in meinem Job so unglücklich bin (gefangen in einer starren Konzern-Struktur mit einer konservativen, hauptsächlichen männlich geprägten und leider beschämend schlechten Führungskultur). Wie gut ich mich fühle, seit ich entschieden habe, dass die Zeit der Kämpfe, des Ausharrens, des Abwartens vorbei sind. Ich kann zwar nicht sofort gehen, aber zumindest damit anfangen: Am 11. Oktober habe ich meinen ersten Coaching-Termin zur beruflichen Neuorientierung. Will ich mich selbständig machen? Weiß ich nicht. Noch mal was studieren? Vielleicht. Zwei verschiedene Jobs haben? Warum nicht. Aber eines will ich auf jeden Fall: Wieder glücklich werden. Der Frust setzt die Energie frei, diese Dinge anzufangen. Den Mut, den ich für diese Schritte brauche, den bekomme ich hier, bei Dir.
    1000 Mal Danke dafür,
    herzlichst,
    Pia

    • Antworten Steffi 31. August 2018 um 06:58 Uhr

      @Pia: Ach Pia, das klingt ja großartig! Ich erinnere mich noch genau an deine Geschichte und freue mich so zu hören, dass du auf einem guten Weg bist. Und herzlichen Dank für die lieben Worte, das freut mich wirklich sehr! Ich hatte so Muffesausen vor dem Vortrag und war dann so irre erleichtert, dass ich mich getraut habe. Der Mut wird wirklich immer belohnt. Bin so gespannt, wo unserer beider Reise dieses Jahr noch so hingeht! Bitte halt mich auf dem Laufenden! Herzliche Grüße, Steffi

  22. Antworten Juniwelt 31. August 2018 um 07:52 Uhr

    Liebe Steffi,
    auch ich bin höchst begeistert von deiner wunderbaren authentischen Art! Ich danke dir für den regelmäßigen intelligenten und herzlichen Input und freue mich auf die weitere gemeinsame Zeit mit dir.
    Beste Wünsche und eine dicke Umarmung
    Andrea
    P. S. Hab dich während der Ferienzeit schon oft vermisst

    • Antworten Pia 31. August 2018 um 20:58 Uhr

      Liebe Steffi, danke für Deine Antwort und ja das stimmt – er wird wirklich immer belohnt! Leider hatte ich zu lange nicht mehr die Chance, diese Erfahrung zu machen. Umso mehr hat sie mir nun förmlich Flügel verliehen. Und ich berichte natürlich gerne hier, was in den kommenden Wochen & Monaten passieren wird bzw. was ICH passieren lasse :-). Alles Liebe von Pia

  23. Antworten Susanne 31. August 2018 um 23:38 Uhr

    Liebe Steffi, ich lese Deinen Blog total gerne, aber über Deinen Vortrag und die Angst nicht dazuzugehören, habe ich immer wieder nachgedacht und es gerade nochmal gelesen. Danke für Deinen Blog! Susanne

  24. Antworten me 9. September 2018 um 09:36 Uhr

    Ach, da sitze ich am Sonntagmorgen auf meinem Lieblingssessel und habe mich in Deinen Worten verloren. Und gefunden.
    Und Dein Schlusswort, das berührte mich irgendwie am meisten, gleich nach den drei Dingen, die ich meinen Kindern gesagt habe, denn das sind jetzt Männer.
    Es ist so schade, dass es immer was zu motzen geben muss. Warum kann man sich nicht einfach freuen, dass die Vorträge so gefragt waren, dass es ganz schnell keine Plätze mehr gab?
    Ich versuche mich täglich daran mich an den Erfolgen der anderen zu erfreuen, mich dadurch auch ein Stück zu inspirieren. Ich könnte mich natürlich auch hinstellen und auf die Fehler der anderen zeigen und alles schlecht reden. Ich will aber die Stärken stärken und den Schwächen keine Energien schenken.
    Steffi, bleib so! Und verändere Dich immer weiter! Vor allem aber behalte Deine Leidenschaft!
    Du bist einfach großartig!

  25. Antworten Lena 13. September 2018 um 19:09 Uhr

    DANKE dir für diese wunderbaren Worte, auch für diejenigen wie mich, die an diesem Tag nicht dabei sein konnten. Ich bin schon lange eine “stille” Leserin, aber jetzt musste ich einfach mal danke sagen. Für deine Ehrlichkeit, deiner herzerfrischende Art, deinen wunderbaren Humor…einfach alles. Mach weiter so!
    Herzlichst
    Lena

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