Dieses Kinder kriegen:

Der Mama-Meltdown. Oder: Warum wir Mütter lieb zueinander sein sollten.

Das Gemeine ist: Man sieht ihn nicht kommen. Eigentlich war doch alles okay. Wir waren ein bisschen spät dran morgens wie immer, es regnete, wir kamen Punkt genau in die Kita, ich dachte, ich gebe ihn als Erstes ab und dann schnell die Größere. Es lief gut – und dann krachte alles zusammen.

Er klammerte sich plötzlich an mich. Er schrie: „Ich will nach Hause!!“ Mein Herz guckte mich mit großen Augen an. Alle schauten mich mit großen Augen an. Ab da ging alles bergab in Lichtgeschwindigkeit. Die Erzieherin bot an, ihn zu nehmen, aber er schrie plötzlich um sein Leben. Mir liefen die Tränen. Die sonst so einfühlsame Erzieherin wollte unbedingt mit ihrem festen Ablauf weitermachen. Da passten wir nicht rein. Meine Tochter wartete im Garderobenbereich auf mich, ihre Frühstücksrunde ging schon los. Mein Handy brummte, ein wichtiger Job, um den ich mich kümmern musste. Mein Herz schlug die Hände überm Kopf zusammen. Die Tränen rannten so sehr, dass ich kaum etwas sehen konnte. Links und rechts grüßten mich die Eltern und ich wünschte ebenfalls ganz ruhig einen „Guten Morgen“ zurück.

„Ist alles okay?“ fragte mich ein Vater, der mich in dem Trubel kurz ansah. „Jaja, Danke, lieb, alles okay,“ schluchzte ich und versuchte irgendwie mit dem Weinen aufzuhören, den Sohn zu beruhigen, die Tochter zu motivieren, jetzt in ihre Gruppe zu gehen. Aber es wurde nicht besser. „Mama, warum hast du denn so rote Augen?“, „Ach der Wind, mein Schatz, der Wind.“.

Was mach ich bloß, fragte ich mich. Was mach ich bloß? Ich brauchte in Sekundenschnelle eine Antwort. Sie beide wieder mitnehmen? Alle Job-Aufträge zusammenkrachen lassen? Die Erzieherin sah mich an. „Ich bring ihn später noch mal, zur zweiten Runde…“ sagte ich und versuchte, Land zu gewinnen. Oder wenigstens ein paar Millimeter.

Wir können nicht alles haben. Nicht immer. Nicht immer gleichzeitig.

Wir können auch nicht immer allen und allem gerecht werden. Nicht gleichzeitig.

Manchmal läuft alles wie am Schnürchen, bleibt Zeit für Auszeiten, zum Beispiel mit den Freundinnen in London. Und manchmal fliegt einem einfach alles um die Ohren und dann muss man in dem Nebel aus Tränen versuchen, ein Ding nach dem anderen sicher landen zu lassen.

Mit ganz viel Ruhe und Liebe brachte ich die Größere dazu, in ihrer Gruppe frühstücken zu gehen. Zog den Kleinen wieder an und ging mit ihm in das Café gegenüber ein Croissant essen. Das Handy stellte ich auf lautlos. Ich würde die Welt heute einfach eine Stunde später als gedacht retten. Das hier war jetzt so viel wichtiger.

Wir gingen also ins Café, kuschelten uns aneinander und mein Sohn verspeiste ganz entspannt und glücklich sein Croissant. Leider hörten die Tränen nicht auf zu laufen. Aber ich dachte: Dann lauft doch. Vielleicht tat Tante Rosa da auch noch ihr Übriges. Mein Körper schrie nach Fortpflanzung und ich zeigte ihm den Mittelfinger. Vielleicht war das die Rache. Vielleicht hatte das arme Ding aber auch gar nichts getan.

Ich saß in dem Café, der kleine Sohn auf meinem Schoß, Wange an Wange mit ihm, er schnurrte glücklich und aß, ich saugte seine Wärme und Liebe ein und dachte kurz an die Mutter, die mir vergangene Woche eine kleine Beschimpfung als Kommentar auf Instagram hinterlassen hatte. Ich dachte darüber nach, dass es bei dem Kommentar gar nicht um mich ging, sie brauchte nur ein Ventil. Es schien sie in ihrem eigenen Leben irgendwas so zu ärgern, dass sie nicht wusste, wohin mit ihrer Wut. Also lud sie die bei mir ab.

Ich dachte daran, wie irre viel verlangt wird von uns Müttern. Vom Leben, aber auch von uns selbst. Wir sollen toll aussehen, toll im Job und Bett sein, bitte nicht altern, aber fürs Alter vorsorgen, noch kurz die (Um-) Welt retten, was Gesundes kochen, fit bleiben, wir sollen für alle ein offenes Ohr haben, aber auch noch genügend Zeit für Selbstliebe. Wir sollen, sollen, sollen… In Amerika schreiben gerade viele Blogger-Mütter darüber, wie sie „ ich muss“ durch „ich kann“ ersetzen möchten. Vielleicht ist das einen Versuch wert.

Generell bin ich dafür, nett zueinander zu sein. Weil man nie die Backstage-Stories der anderen Menschen kennt. Wer gerade was zu wuppen hat. Wir zahlen alle einen gewissen Preis. Egal, ob wir Zuhause bleiben bei unseren Kindern oder sie betreuen lassen. Ich gehe immer davon aus, dass jeder sein Stück Drama auszuhalten hat. Das macht mich milder anderen Gegenüber, aber auch mir selbst. Ich muss gar nicht genau wissen, welches Drama wer hat, aber jeder hat eins. Das ist sicher.

Doch uns Mütter vereint so viel mehr, als das uns trennen sollte.

Unsere Kinder waren in uns, sie bleiben für immer in uns. Und nur wir wissen, wie sich das anfühlt. An guten und an schlechten Tagen. Wir sollten uns helfen. Immer. Alles andere ist mies. Und das wissen wir auch.

Das kleine gemeinsame Frühstück rettete uns die Situation. Mein Sohn und ich wagten einen zweiten Versuch in der Kita. Ich hatte immer noch knallrote Augen und versuchte die Tränen irgendwie runterzuschlucken, um da durchzukommen. Es klappte. Eine Mama sagte mir noch etwas Liebes zu meiner Podcast-Reihe beim Rausgehen, was mich sehr freute. Ich ärgerte mich kurz, dass ich ihr das nicht noch mehr zeigen konnte in der Eile und beim Wegdrücken der Tränen. Und hoffte, dass sie es schon wissen würde. Weil sie mein Leben doch so gut kennt, auch ohne, dass wir uns näher kennen. Weil es doch auch das ihre ist.

Ich musste schnell nach Hause. Mir selbst eine Mama sein. Und weiter die Welt retten. Vielleicht aber auch heute einfach mal ein bisschen weniger als das.

Text – Stefanie Luxat

Photo by Jerry Kiesewetter on Unsplash

44 Comments

  1. Antworten Sabine 24. Oktober 2018 um 07:22 Uhr

    Jetzt muss ich auch ein bisschen weinen …
    Sooo schön geschrieben. Gut, dass du das so gemacht hast!
    Danke für deinen Blog.

  2. Antworten Ulli 24. Oktober 2018 um 07:25 Uhr

    Liebe Steffi,

    du hast mal wieder die richtigen Worte gefunden! Hab einen hübschen Mittwoch! Herzlichst, Ulli

  3. Antworten kristina 24. Oktober 2018 um 07:28 Uhr

    Guten Morgen liebe Steffi, das ist das erste mal, dass mich ein Text von Dir unendlich traurig macht. Meine Kinder sind schon in der Schule und wie oft habe ich ein weinendes Kind im Kindergarten gelassen und bin selbst heulend zur Arbeit gerannt. Das ist jetzt natürlich besser, aber das hin- und hergerissen sein zwischen den vielen Verpflichtungen ist immer präsent. Auf jeden Fall tut es dann gut, wenn die Mütter zusammenhalten. Hab einen schönen Tag! Kristina

  4. Antworten Lisa 24. Oktober 2018 um 08:07 Uhr

    Liebe Steffi,

    diese Situation kenne ich so gut!!! Mir passierte es leider oft, dass ich viel zu viel nach rechts und links schaute und von mir und meinen Kindern volle Funktionsfähigkeit erwartete. Also es allen versuchte recht zu machen – außer uns.
    Jetzt sind meine Kinder 7, 5 und 1 und ich schaffe es jeden Tag etwas besser, erstmal auf uns zu schauen, erst uns die Sauerstoffmaske aufzusetzen.

    Danke für deine Arbeit. (Ich zittere mit Begeisterung!!)

    Hab einen schönen Tag.
    Lisa

  5. Antworten Ann-Cathrin 24. Oktober 2018 um 08:10 Uhr

    Liebe Steffi,

    you made my day! Danke für diesen wunderbaren Artikel, der genau in mein momentanes Gedanken-Karussell passt. Es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine ist und auch mal wieder zu hören, dass jeder sein Päckchen trägt.

    Hab einen wunderbaren Tag, Ann-Cathrin

  6. Antworten Josefieni 24. Oktober 2018 um 08:24 Uhr

    Ich habe meine Töchter manchmal mit zur Arbeit genommen, wenn es nicht anders ging. Das war unkomplizierter als gedacht. Sie hatten etwas zum Spielen oder Hörbücher dabei und saßen in der Küche, in die ständig jemand kam und mit ihnen gesprochen hat. Jetzt sind sie Teenager und brauchen das natürlich nicht mehr. Ich habe aber immer nur in Teilzeit gearbeitet. Zum Glück habe ich einen Beruf, bei dem Teilzeit oder Vollzeit nur einen Gehalts- und keinen Karriereunterschied macht. Mir stellt sich daher die Frage nicht so sehr, ob ich das erreichen konnte, was ich wollte und ob die Kinder und meine Liebe zu ihnen zu kurz gekommen ist, nicht. Ich bin dafür sehr dankbar. Ich kann mich aber noch erinnern, wie bei mir die Tränen flossen, als ich nach der Elternzeit den ersten Nachtdienst hatte und eine der beiden krank wurde. Ich war Rabenmutter! Dabei hat sich der Papa natürlich prima um sie gekümmert.

  7. Antworten Lilli 24. Oktober 2018 um 08:48 Uhr

    Danke Dir Steffi – das ist der Grund warum wir hier sind, weil hier das echte Leben ist, hier auf Deinem Blog. Du hast so recht, wir sollen alles können und alles leisten und dabei noch gut aussehen und gut drauf sein. Du hast es so wunderbar beschrieben und keiner von uns kann das jeden Tag schaffen, da sollten wir uns wirklich die Hand reichen und uns nicht gegenseitig ‘abwatschn’. Jeder hat sein Drama, oder wie meine Mutter immer sagt ‘unter jedem Dach ein Ach’. Dein Blog-Dach ist so wunderbar, manchmal als Schutzdach, weil man hier verstanden wird, manchmal um übers Dach hinauszuschauen und zu wachsen. Behalte Dir Deine Vielfalt hier und Deine Ehrlichkeit, sei einfach Du, das ist genau richtig. Danke für den tollen Text und einen schönen Tag, ne schöne Woche mit kleinen Dramen, die zu bewältigen sind, lg, Lilli

  8. Antworten Pia 24. Oktober 2018 um 08:55 Uhr

    Wunderschön…rührend und auch wenn meine Kinder schon erwachsen sind, habe ich mich zurückversetzt gefühlt natürlich liefen auch hier die Tränen! Herzlichen Dank für deine Worte

  9. Antworten Constanze 24. Oktober 2018 um 08:59 Uhr

    Made my day (bzw morning)! Einfach nur DANKE für diesen super Artikel!

  10. Antworten Beate 24. Oktober 2018 um 09:14 Uhr

    Liebe Steffi,
    das hätte ich jetzt lieber nicht im Büro lesen dürfen. Jetzt sitze ich hier mit Augen „ kurz vorm Überschwappen“…
    Tollen Worte, genau so ist es und bleibt es! Leben eben.
    Danke, dass du immer alles so toll formulierst!
    Sonnige Grüße
    Beate (die besser gleich unter dem Schreibtisch sitzt ;-))

  11. Antworten Nicole 24. Oktober 2018 um 09:19 Uhr

    Wow, danke, Steffi!!! Das zu lesen hat sooo gut getan und war wunderschön… unsere Kinder sind das wichtigste was wir haben und doch geht das so oft im Alltag unter!!! Ganz toll, wie du für dich und seinen Sohn einen Weg gefunden hast!!!!!

  12. Antworten Dani 24. Oktober 2018 um 09:24 Uhr

    Liebe Steffi,

    ich bin keine Mama. aber ich habe solch irren Respekt vor dem, was du und all die anderen Mamas leistet. Ihr macht einen so irren Job – und bekommt doch von so vielen Seiten die Erwartungen ins Gesicht geschleudert. Immer mehr, weiter, höher, schneller. Und dabei bitte immer schön ein Lächeln auf dem Gesicht.

    Ich kann nur sagen TRAUT EUCH! Traut euch nicht perfekt zu sein, traut euch mal etwas nicht zu schaffen. Und vertraut auf einander. Ich sage immer “Mädels müssen zusammenhalten. Wer, wenn nicht wir!”. Ist schon fast ein kleines Mantra geworden. Und ich hoffe, ich kann viele damit anstecken. Mädels da draussen, zeigt Herz für einander. Helft euch. Unterstützt euch. Und lasst euch unterstützen. Schon ein nettes Wort, eine kleine Geste können einen großen Unterschied für jemanden bedeuten, der genau dies gerade braucht. Macht eure Augen, eure Ohren und nicht zuletzt euer Herz auf. Das ist nie verschwendet.
    Ob das jemand Feminismus nennen möchte oder nicht – ist mir total egal. Hauptsache wir fangen einfach an, uns gegenseitig mehr Gutes zu tun.

    So, und jetzt gehe ich der Rezeptionistin einen Kaffe bringen. Keine Ahnung, wieviele KollegInnen heute schon wieder stumm an ihr vorbei gelaufen sind während sie jedem einen guten Morgen gewünscht hat. Jetzt bekommt sie mal eine nette Geste!

  13. Antworten Heike 24. Oktober 2018 um 09:24 Uhr

    Liebe Steffi,
    Das hast du total großartig gemacht (nicht, dass du dafür von außen Bestätigung bräuchtest, aber vielleicht freut es dich trotzdem, das zu hören). Ich finde du hast die Situation mega gut und liebevoll gerettet. Ein ganz wichtiger Anstoß für mich, beim nächsten Mal in der Kita nicht alles auf Biegen und Brechen so hinkriegen zu wollen/ zu müssen, wie es in meiner Idealvorstellung aussah. Danke für diesen wunderbaren Artikel! Ich wünsche dir und deinen Kindern und auch deinem Job einen tollen Tag!

  14. Antworten Hanne 24. Oktober 2018 um 09:24 Uhr

    Liebe Steffi,
    auch, wenn meine Kinder schon erwachsen sind, kommt dieses Gefühl sofort hoch, wie verzweifelt man ist, wenn gerade mal wieder so ein “Bombentag” ist. Ich hätte DICH so gerne in den Arm genommen!
    Du hast die Situation wunderbar liebevoll gemeistert. Und ja, wir Frauen sollten uns unterstützen – unbedingt!
    LG Hanne

  15. Antworten Uli 24. Oktober 2018 um 09:26 Uhr

    Oh Steffi, I feel you! Seit dem neuen Kita Jahr ist meine kleine große Tochter oft so verunsichert. Wo sind alle ihre großen Freundinnen hin, warum sie nicht auch schon im Kindergarten, und dann auch noch die ganzen neuen Kleinen, die auch noch ihre Zeit zum ankommen brauchen. Wir hatten jetzt schon einige Morgende, an denen sie nicht rein gehen wollte oder mir erklärte, sie mag nicht in die Kita. Zum Glück ist sie beim abholen dann doch immer fröhlich. Was für eine harter Job dieses Mamasein! Und was für großartige Kinder wir haben.

  16. Antworten Carmen 24. Oktober 2018 um 09:27 Uhr

    Danke! so wunderbar geschrieben…wir haben alle die gleiche Themen und es ist so schön zu sehen das man nicht alleine ist.
    Einfach Stop machen und den Moment genießen. Danach wird alles besser, die Perspektive ändert sich und die Lösung kommt oft von alleine. Ganz großartig von Dir gemacht!

  17. Antworten Marie 24. Oktober 2018 um 09:32 Uhr

    Danke für den wohltuenden Beitrag. Bei mir war es heute so ähnlich, nur, dass ich ein komplett schreiendes Kind zurückließ und im Auto dachte, wann wird das endlich besser? Es wird wieder bessere Abgeb-Zeiten geben, aber momentan müssen sowohl er als auch ich durch diese Zeit.

  18. Antworten Claire 24. Oktober 2018 um 09:35 Uhr

    Ach Steffi, der Text kam genau richtig. Ich wollte diese Woche so viel schaffen … und dann ist gestern ist mein Sohn (10Monate)ziemlich spektakulär auf einen Glasstich gefallen -> gab viel Blut, eine dicke Lippe und
    Einen Wackelzahn gratis und statt Superwoman auf der Arbeit zu spielen, sitz ich auf dem Teppich und beobachte den Kleinen. Manchmal ist es echt wie Kassette hören .. du willst vorspulen und dann haste den salat…liebe Grüße /schön dass es dich gibt!

  19. Antworten Julia B.-L. 24. Oktober 2018 um 10:09 Uhr

    Liebe Steffi,

    bei Deinem Text musste ich erst sofort an mich denken, denn wir sind auch immer zu spät und heute musste ich auch wieder meine Tochter an der einen Hand antreiben, durch den Regen zu traben, während ich mit der anderen den Kinderwagen mit meinem Sohn geschoben habe – rennend. Schon allein deswegen fühle ich mich immer schlecht – warum sind wir immer zu spät? Weil ich immer alles perfekt zuhause haben muss bevor ich das Haus verlasse, weil ich die Kinder immer noch etwas spielen lasse, weil wir immer zu spät aufstehen etc. ich weiß es, aber es passiert trotzdem immer wieder. Aber auch, weil wir die einzigen sind, die zu Fuß kommen – nicht, weil ich kein Auto habe, sondern weil ich finde, man braucht es nicht für so eine Strecke. Also rennen wir oder düsen mit dem Fahrrad. Und dafür fühle ich mich dann auch wieder ein bisschen gut. Außerdem mache ich immer alleine zwei Kinder und mich fertig, auch dafür fühle ich mich an guten Tagen ein bisschen gut. An schlechten bin ich einfach kurz stinkig und denke, warum schaffst Du blöde Kuh es nicht, einfach mal zeitiger fertig zu sein.

    Auch sofort musste ich an die Aussage von Verena Pauseder denken, die Dich für Deine ruhige Art im Wirbelsturm des Alltags bewundert – genau so scheinst Du auch diese Sitution wieder gemeistert zu haben. Und ich frage mich, hätte ich das gekonnt? Hätte ich nicht die Nerven verloren und eines oder beide Kinder angemeckert, sie sollen sich jetzt bitte beeilen? Wahrscheinlich eher das, denn es wäre genau der Fall eingetreten, dass ich meinen eigenen Frust auf andere übertragen hätte.

    Und dann kommt mir sofort Dein Rat in den Sinn, bitte kein Neid, sondern Lernen voneinander.

    Und das werde ich jetzt versuchen, von Dir zu lernen. Denn Du hast die Situation fantastisch gemeistert.

    I Love You – as always.

    Alles Liebe, Julia

  20. Antworten Elli 24. Oktober 2018 um 10:10 Uhr

    Hörmaaaal Luxat,
    et-haett-noch-immer-jot-jejange … da spricht gerade die Kölnerin aus mir! Du bist einfach ne coole Muddi wenn ich das als nicht Muddi hier so schreiben darf. Ich sag nur: That’s the way, aha, aha
    I like it, aha, aha
    That’s the way, aha, aha
    I like it, aha, aha
    That’s the way, aha, aha
    I like it, aha, aha
    That’s the way, aha, aha
    I like it, aha, aha
    das summe ich oft vor mir hin wenn ich Sachen auf meine Art und Weise löse. Keine ist perfekt „GottseiDank“ trotzdem haben wir kein Recht irgendjemand so anzupflaumen nur weil man gerade selber ein Pfurz quer stecken hat.
    Ich liebe deine Art dieses unglaublich tolle Lachen u diese lockerness! Bleib genauso wie Du bist …. That’s the way, aha, aha
    I like it, aha, aha
    That’s the way, aha, aha
    I like it, aha, aha
    That’s the way, aha, aha
    I like it, aha, aha
    That’s the way, aha, aha
    I like it, aha, aha
    lieben Gruß und einen wundervollen Tag❤️

  21. Antworten Kathi 24. Oktober 2018 um 10:33 Uhr

    Liebe Steffi, was für ein wundervoller, ehrlicher Text. Durch meine Arbeit in der Krabbelstube habe ich regelmäßig die Zerissenheit einiger Mamis mitbekommen und nun bin ich selber so eine frischgebackene Mami, und ziehe meinen Hut vor jeder berufstätigen Mama, die Kinder, Beruf und das ganze Leben drumherum so gewuppt bekommt.

  22. Antworten Sonja 24. Oktober 2018 um 10:37 Uhr

    Oh Steffi,
    Du sprichst mir wie ganz oft aus der Seele! Wie oft hab ich schon vor genau dieser Entscheidung gestanden?! Das herzzerreißend weinende Kind wieder mitzunehmen oder dazulassen (damit es nicht am nächsten Tag auch wieder mit zu Mamas Arbeit möchte). Und sich in beiden Fällen wie eine schlechte Mutter zu fühlen, die klammert und dem Kind anscheinend nicht die Sicherheit vermittelt, die es braucht um sicher und gerne in der Kita zu bleiben und gleichzeitig aber ja doch ein paar andere wichtige Alltagsdinge erledigen muss. Ganz schlimm wird es für mich immer, wenn ich mich selber sagen höre, aber die Mama muss doch auch zur Arbeit *würg*, als ob in der Retrospektive irgendwas mit Arbeit jemals wichtig gewesen wäre…

    Ich drück dich ganz feste! Heute GENAU die richtige Entscheidung gefällt!
    Sonja

  23. Antworten Janine 24. Oktober 2018 um 11:04 Uhr

    Liebe Steffi,

    Du triffst den Nagel auf den Kopf – Danke für deine tollen, ehrlichen Worte.

    Mein Mucki hatte letzte Woche seinen 4. Geburtstag und die ganze Familie ist angerückt – ich fühlte mich kurz vorher am Rande des Burnouts. Aber nur, weil ich mich selbst so gestresst habe und im Endeffekt die Großeltern zum Teil so gestresst waren von den Tränen und der Lautstärke bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Mucki und seinem „Couseur“, dass ich mich fragte, wie Sie uns jemals groß gekriegt haben. Aber früher mussten Kinder glaube ich einfach mehr „funktionieren“, ihre Bedürfnisse wurden nicht so ernst genommen habe ich das Gefühl.
    Deshalb ein Doppel-Hoch auf den Croissant-Ausflug!!
    Mucki nutzt solche Ausnahmen gern um sie am darauffolgenden Tag wieder einzufordern-kleiner Schelm!

    Du machst das toll, wir alle machen das toll! Und auf seine innere Stimme zu hören war noch nie verkehrt!
    Girls rule! Boys aber auch ein bisschen 😉

    Alles Liebe, Janine

  24. Antworten Lisa Ha 24. Oktober 2018 um 11:09 Uhr

    Hallo Steffi,
    Das hast du toll geschrieben.
    Letztes Jahr hatte ich einen Hänger in dem nichts wollte und Ich mit allem, wirklich allem, unzufrieden war.
    Leider hatte ich etwas gebraucht und die Ursache zu finden. Man macht sich zu viele Gedanken um in irgendwelche Rollenbilder / irgendwelchen Klischees/ Meinungen der Gesellschaft zu entsprechen.
    Nachdem es bei mir klick gemacht hatte, war mir einiges egal. Dann bin Ich halt mal 5 Minuten später dran, dann passt halt die Hose nicht zum Pullover und der Wäscheberg wird halt mal 2 Tage länger liegen.
    Aber seit dem, geht’s mir besser und ich bin entspannter.
    Und mein Mann findet es auch gut und merkt es ☺️
    Und Tränen muss man auch mal raus lassen
    Viele Grüße
    Lisa

  25. Antworten Anni 24. Oktober 2018 um 11:10 Uhr

    Mensch, das spricht mir aus der Seele! Warum fühlt man sich nie genug wenn man doch täglich so viel leistet. Mein Job stresst mich monentan so, dass es die Familie abkriegt – und das darf nicht sein!
    Ich werde mich bessern! 🙂 Danke!!

  26. Antworten Annika 24. Oktober 2018 um 11:34 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich finde, du es genau richtig gemacht!! Schön, dass du dir die Zeit für deinen kleinen Sohn genommen hast. Dass er dich so sehr braucht, wird schnell vorüber sein. Schwups – und sie sind groß und selbstständig.
    Ich bin davon überzeugt, dass durch Füreinander-da-sein ein enges Band entsteht, das auch dann noch da ist, wenn deine Kinder richtig groß sind. (Meine erwachsene Tochter ruft z.B. an, wenn sie ihren (Fernbeziehungs)Freund verabschiedet hat und ich höre de Tränen in ihrer Stimme und freue mich, dass sie mir die Gelegenheit gibt, sie zu trösten.)
    Wenn wir Mütter füreinander Verständnis und Mitgefühl haben, ist das natürlich ganz großartig. Dein Appell ist sehr wichtig! Aber wenn nicht, wenn die anderen zu sehr mit ihrem eigenen Ach beschäftigt sind, dann ist auch das ok, denn auf lange Sicht sind für dich nur deine Lieben wichtig.
    Liebe Grüße von Annika

  27. Antworten Katja 24. Oktober 2018 um 13:06 Uhr

    Ich freue mich schon auf Deine Geschichten, wenn Deine Kinder älter werden. Dann diskutiert man mit 10-Jährigen über Sinn und Unsinn der Mittagsbetreuung und es kommen Argumente zu den Tränen dazu. Das macht mich ehrlich gesagt noch viel fertiger, als jeder Krippen- und Kindergarten-Abschied früher. Ich sitze oft gegen meinen Willen an meinem Mini-Sekretär im Schlafzimmer (neben dem Wäscheständer) und arbeite nachmittags zuhause anstatt inspirierend in meiner schönen Bürogemeinschaft. Einfach, um meinen Kindern die Möglichkeit zu geben, zuhause zu sein und mal in Ruhe ihre Buntstifte zu spitzen. Und das mich nervt total, weil ich dort nicht halb so effizient arbeite, wie im Büro. Leider kann man im Leben nicht alles haben, ist dann immer mein Schluss. Als Mutter sollte man eigentlich in eine andere Stadt pendeln, um in Ruhe zu arbeiten.

  28. Antworten Stefanie Schiestl 24. Oktober 2018 um 13:57 Uhr

    Danke!! Das hier kommt genau zur richtigen Zeit!!
    Meine Kleinste (2 Jahre) beißt….sie ist ein richtiger Wildfang! Letzte Woche in der Eltern-Kind-Gruppe, die mir einmal die Woche besuchen, hat sie einen Jungen gebissen….Natürlich nicht ok…dann gings los…die Mütter in der Gruppe gingen auf mich los…”beißen ist etwas sehr schlimmes, genauso gefährlich wie Hundebisse” “Du musst sie bestrafen” “du musst sie zurück beißen, damit sie lernt wie weh es tut”
    Das will ich nicht…ich will mein Kind nicht bestrafen, was für ein Wort, und schon gar nicht will ich mein Kind beißen! Ich erziehe, schimpfe natürlich und versuche meinem Kind zu zeigen wie es sich besser ausdrücken soll!

    Warum zeigt man nicht mehr Verständnis für seine “Mitmütter”….

    • Antworten Frau Göllner 26. Oktober 2018 um 08:46 Uhr

      Ich geh mal nicht davon aus, dass Du diesen Ratschlag befolgst, aber ich verstehe einfach nicht, wie man sowas ernsthaft raten kann: “Hau/beiß einfach zurück!”
      Wir wollen unseren Kindern beibringen, dass es falsch ist, anderen weh zu tun und was machen wir? Wir tun ihnen weh? Da muss der gesunde Menschenverstand doch sofort “STOP” schreien.
      Wir sind die Vorbilder und wenn wir (zurück)beißen, vermitteln wir unseren Kindern nicht, dass Beißen wehtut und wir einander nicht beißen, sondern dass Beißen wehtut und dass es manchmal ok ist, andere zu beißen.

      Kinder sind unterschiedlich. Manche teilen nicht gern, manche hauen, manche beißen. Wir Eltern müssen gute Vorbilder sein und klare Worte finden. Dann wird das schon.

  29. Antworten Dorle 24. Oktober 2018 um 15:04 Uhr

    Liebe Steffi und ihr lieben anderen Frauen, die hier so fantastische Kommentare hinterlassen, Danke, dafür dass es diese Seite gibt. Wie immer hat mich dein Artikel im Herz getroffen, heute mal an der weichen Seite und das hat auch so gut getan! Und dieses „wir“ Gefühl unter Müttern ist wunderbar und ach Mensch, auch so wichtig! Wir sind schließlich jeden Tag da und werfen mit Liebe, Energie und guten Ideen nur so um uns bis sie leer sind, dann brauchen wir manchmal einander zum Auftanken. Also ein großes Dankeschön, bin gerade randvoll 🙂

  30. Antworten Jana 24. Oktober 2018 um 15:08 Uhr

    Ich muss auch ein bisschen weinen..
    Vielleicht weil ich momentan auch gefühlt nur im Stress bin.. da hilft mir zwar der Satz aus Deinem Podcast „ nö jetzt nicht“ , aber so ganz wegatmen kann ich es nicht. Manchmal hilft nur heulen und weitermachen. Und an Henriettes Haaren riechen und beim nächsten Wutanfall denken, ach Scheiss drauf.
    Liebe Grüße Jana

  31. Antworten Steffi 24. Oktober 2018 um 16:29 Uhr

    Danke Steffi! Einfach nur danke!
    LG Steffi

  32. Antworten Larissa//No Robots Magazine 24. Oktober 2018 um 17:01 Uhr

    So schön geschrieben! Ich erinnere mich an einen Artikel, den ich irgendwann mal irgendwo gelesen habe: Eine Mutter regte sich auf, wie andere Mütter so ungeduldig und schroff mit ihren Kindern sein könnten. Sie würde ihren Kindern immer noch ein bisschen Zeit auf dem Spielplatz gönnen und alles ganz entspannt nehmen. Dann dachte ich daran, wie ich mein Kind direkt nach der Arbeit abholte und gleich mit ihm in die Bücherei fuhr. Wie ich nach drei Büchern merkte, dass ich Hunger habe. Wie mir nach drei weiteren schummrig wurde und ich trotzdem noch drei vorlas. Dann mussten wir aber noch einkaufen, mir ganz schlecht vor Hunger, das Kind müde und auf Trotz geschaltet. Und wie ich dann am Ende kurz vorm Umkippen mit einem schweren Rucksack voller Kinderbücher auf dem Rücken, eine schwere Einkaufstasche in der einen Hand, mit der anderen Hand ein schreiendes Kleinkind hinter mir her zur U-Bahn zog – für Außenstehende sicher schroff und ungeduldig. Es ist, wie du sagst: Wir erleben alle unsere Dramen und wir sollten das auch zugeben und milde mit anderen sein, die gerade nicht fähig sein, die Vorzeige-Mutter zu geben.

  33. Antworten katja 24. Oktober 2018 um 19:36 Uhr

    Liebe Steffi, danke für diesen intimen und emotionalen Einblick in dein Leben und Muttersein. Und du hast vollkommen recht, Frauen sollten sich viel mehr beistehen und unterstützen. Und so wie alle, die hier fleißig und begeistert und bewegt kommentiert haben und dir so ihr Beistehen und ihren Support gezeigt haben, möchte auch ich dir sagen: Du machst das alles großartig, du kreative, du feinfühlige, du tolle Frau und Mutter! Ich lese immer sehr interessiert, welche Hürden berufstätige “moderne” Mütter heutzutage nehmen müssen, ich kann mich hineinversetzen in diese Zerrissenheit, die ups und downs, die damit verbunden sind, weil man wie in einem Spagat so vielem gerecht werden muss / will. Ich denke mir immer, wie selbstlos diese Mütter sind – obwohl sie noch tausend andere Baustellen außer dem eigentlichen Muttersein und Hausfrau sein haben. Ich bin auch Mutter, aber ich kann nicht sagen, dass ich unbedingt eine sehr selbstlose Mutter bin/war. Es ist das Schönste und Größte Mutter zu sein. Aber man ist auch noch ein Mensch. Und irgendwas verbockt man immer, weil es einfach ein Unding ist zu denken, man könne es als Erste schaffen alles bei seinem Kind richtig zu machen. Das zu akzeptieren ist sicher nicht einfach. Man hadert damit wohl sein ganzes Mutterleben lang. Ich danke dir jedenfalls für deine ehrliche und aufrichtige Perspektive, die mich immer wieder zum über mich selbst Nachdenken anregt.

  34. Antworten Sarah 24. Oktober 2018 um 21:23 Uhr

    Liebe Steffi,

    Perspektivwechsel: wie wunderbar Sohn, dass du uns beiden eine kleine Auszeit beschert hast, dass ich mir wieder so bewusst bin, wie wertvoll du und dein Glück für mich seid, dass ich mich besinnen kann, zwischen all dem Getöse und Chaos- Croissant und Kaffee und kuscheln ist grad wichtiger.
    Mein Mann und ich haben ein Code-Wort. Im Streit, im Stress, egal bei was. Wenn einer von uns beiden es sagt, wird die Situation gestoppt, es gibt Umarmungen und liebevolle Worte. Vielleicht brauchen Kinder das auch. Manchmal kurz anhalten, dann gehts auch wieder weiter.
    Ich bin Familientherapeutin und mein alleroberstes Mantra ist: jeder macht es so gut er kann. Mamas, Eltern, alle. Auch Kinder. Und vorallem : auch man selbst.

    Danke für deine Ehrlichkeit <3

  35. Antworten julia | mintlametta 24. Oktober 2018 um 21:30 Uhr

    Sind wir nicht alle ein bisschen Tully? Weil es uns vereint, die kleinen und großen Dramen, mal besser, mal anders gelöst – ohne ein nettes und respektvolles Untereinander und Miteinander geht es nicht, da bin ich komplett bei dir, liebste Grüße !

  36. Antworten Mirjam Jansen 25. Oktober 2018 um 09:46 Uhr

    Liebe Steffi,

    so wunderbar ehrlich geschrieben! Die Kritik bei Instagram von der anderen Frau und Mutter habe ich mitbekommen.. Toll wie Du damit umgegangen bist!

    Auch die Situation im Kindergarten mit Deinem Sohn .. genau richtig ihn aus der Situation zu nehmen und es später nochmal zu versuchen . Du hast auf Dein Herz gehört und auf Deine innere Stimme. DARAUF kann Mama sich immer verlassen!

    Alles andere kann warten und ist im Nachgang erklärbar und sollte auch auf Verständnis stoßen.

    Liebe Grüße
    Mirjam

  37. Antworten Jutta von siebenVORsieben 25. Oktober 2018 um 11:10 Uhr

    Was für ein genialer text.
    Und wieso laufen jetzt bei mir die Tränen?
    Liebe Grüße
    Jutta

  38. Antworten marina 25. Oktober 2018 um 15:39 Uhr

    du bist so toll!
    und danke dass du immer so ehrlich bist und das wahre leben teilst!

  39. Antworten Manuela 25. Oktober 2018 um 22:40 Uhr

    ….”bitte nicht altern, aber fürs Alter vorsorgen” … Super!!! 🙂 Sehr schöner Text. Und toll, dass Du hier auch darüber schreibst, dass man als Mama tolle, glamouröse Sachen machen kann. Das inspiriert, zeigt mir, dass es richtig und wichtig ist, auch mal was für mich zu machen. Und dass ich auch eine gute Mama bin, wenn ich mir ein bisschen was von meinem alten Leben bewahre. Ich finde es toll, wie Du das alles hinkriegst!

  40. Antworten Julie 26. Oktober 2018 um 20:41 Uhr

    Liebe Steffi, ich hab den Text gerade das zweite mal gelesen. So schön und ehrlich! Danke! Ich fühle mich auch soooo oft hin und her gerissen und ärgere mich wenn ich dann meine Kinder anraunze… aber das kennt wohl jede Mama… Liebe Grüße
    Julie

  41. Antworten Sherin Sorour 27. Oktober 2018 um 13:13 Uhr

    Ooooh, was für ein schöner Text, vielen Dank! Du sprichst mir aus der Seele und aus dem Herzen! Meine Tochter ist erst 15 Monate und die Kita macht ihr richtig Spaß, Teilzeit arbeiten im Theater macht mir richtig Spaß, aber ich hab trotzdem immer das Gefühl, alles zuwenig zu tun und immer irgendwie schnellschnell zu machen. Aber: die Nachmittage mit Irma versuche ich so zu planen, dass wir auch Mama-Tochter-Zeit haben und uns voll auf unsere Zeit miteinander konzentrieren können! In Ruhe 7 Bücher nacheinander angucken ist viiieeel toller als die Wäsche aufhängen (dann bleibt die eben in der Waschmaschine, ist doch egal!).
    Alles Liebe aus Salzburg von der Norddeutschen!

  42. Antworten Nina 28. Oktober 2018 um 09:22 Uhr

    Gerade gestern ein Michelle Obama Zitat gelesen:

    „I am always irritated by the „You can have it all“ statement. It‘s a ridiculous aspiration. I don‘t want women out there to have the expectation that if they‘re not having it all, then somehow they are failing.“

    Michelle, das seh ich genau wie Du!

  43. Antworten Bine 29. Oktober 2018 um 07:54 Uhr

    Ach, solche Situationen liegen bei uns schon in weiter Ferne, aber ich erinnere mich noch gut. Richtig gut. Und ich erinnere diese schrecklichen Gefühle, die man als Mama dann hat.
    Ich weiß nur- es wird besser. Von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr. Sie entfernen sich immer ein kleines Stückchen mehr und irgendwann sagen sie- nee, Du brauchst nicht mitkommen, ich mach das alleine.
    Und dann wünsche ich mir fast wieder ein bisschen, dass sie meine Hand fest umklammern und mich bitten, da zu bleiben, sie rein zubringen, nicht wieder weg zugehen.
    Halte durch! 😉
    Liebe Grüße Bine

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